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Die Poppl-College von Friedrich Poppl ist eine unverbundene Schreibschrift und erschien Anfang der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Schriftfamilie hat einen handschriftlichen Stil mit Schnurzug-Charakter. Die Familie teilt sich in zwei Varianten: Die College 1 hat einfache Großbuchstaben, während sie bei der College 2 als Schwungbuchstaben ausgeführt sind. Beide Unterfamilien kommen in drei Strichstärken.

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Schriftgestalter:
- 1981
- 1.175 Aufrufe
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Die Sabon ist eine Garamond-Interpretation von Jan Tschichold aus den 1960er-Jahren. Sie war eine Auftragsarbeit für D. Stempel, Linotype und Monotype. Die drei Anbieter wünschten sich von Tchichold einen Entwurf, der ohne merkliche Unterschiede gleichzeitig im Handsatz sowie auf Linotype- und Monotype-Maschinen einsetzbar war. Dazu musste sich das Design mehreren Einschränkungen unterwerfen und sie bestmöglich ausgleichen. Die Monotype verlangte für die Zeichendickten ein System von maximal 18

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Schriftgestalter:
- 1967
- 18.278 Aufrufe
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Die Freight Text ist eine Antiqua-Schrift von Joshua Darden und Teil der Freight-Schriftsippe. Die Freight Text ist robuste Satzschrift ausgelegt. Die aufrechten Schnitte sind als gut leserliche Barock-Antiqua entworfen. Die Kursiven fallen dagegen durch ihren kantigen, holzstichartigen Schnitt auf.

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Schriftgestalter:
- 2005
- 9.379 Aufrufe
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Die Mandrel ist eine Schriftfamilie von Jeremy Dooley, die mit neun Strichstärken (von Thin bis Black) und drei Laufweiten (normal, condensed und extended) einschließlich Kursiven sehr gut ausgebaut ist. Die über 500 Glyphen pro Schnitt umfassen Kapitälchen, verschiedene Ziffernsets, Upright-Kursive und auch Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.190 Aufrufe
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Die Hölderlin von Eugen Weiß erschien 1937 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Bei der Schriftguß KG war die Schrift auch als Walhalla verfügbar. Eine Digitalisierung gibt es als Hoelderlin von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 4.373 Aufrufe
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Die Poppl-Exquisit ist eine unverbundene Schreibschrift von Friedrich Poppl und erschien 1970 bei der H. Berthold AG in einem Schnitt. Später wurde noch ein Medium-Schnitt hinzugefügt. Beide Schnitte sind heute mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1970
- 1.145 Aufrufe
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Die Palatino Sans erweitert die Palatino-Nova-Schriftfamilie von Hermann Zapf um eine serifenlose Variante. Die Sans-Familie besteht aus fünf Strichstärken, die jeweils in einer normalen und einer etwas spielerischen Variante (Palatino Sans Informal) verfügbar sind. Von Nadine Chahine wurde in Zusammenarbeit mit Hermann Zapf eine Palatino Sans Arabic entwickelt.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 5.947 Aufrufe
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Die Freight-Display ist eine Erweiterung der Freight-Sippe von Joshua Darden. Die Freight Display entspricht im Skelett der Freight Text, ist jedoch kontraststärker und mit feineren Haarlinien ausgestattet. Wie die Freight Text besitzt die Freight Display sechs Strichstärken zuzüglich kursiver Schnitte.

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Schriftgestalter:
- 2005
- 4.419 Aufrufe
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Die Largo von Hans Wagner erschien ab 1937 bei Ludwig & Mayer als reines Versalalphabet. In der Folge wurden ein halbfetter und ein lichter Schnitt nachgelegt. Eine Digitalisierung des mageren und halbfetten Schnittes gibt es von Elsner+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 2.359 Aufrufe
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Die Champion ist eine unverbundene Schreibschrift von Günter Gerhard Lange und erschien 1957 bei der H. Berthold AG. Die Schrift im Stil einer Pinselschrift verfügt über einen einzelnen Schnitt und ist heute mit einer westeuropäischen Zeichenbelegung verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1957
- 1.166 Aufrufe
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Die Freight Big ist eine Erweiterung der Freight-Sippe von Joshua Darden. Die Freight Big entspricht im Skelett der Freight Text, ist jedoch deutlich kontraststärker und mit feineren Haarlinien ausgestattet. Wie die Freight Text besitzt die Freight Big sechs Strichstärken zuzüglich kursiver Schnitte.

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Schriftgestalter:
- 2005
- 2.941 Aufrufe
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Schriftdesigner Jeremy Tankyard gestaltete die FF Disturbance mit der Intention, das Beste aus den Systemen der Groß- und Kleinbuchstaben zu vereinen. Dabei wählte er jeweils die charakterstärkste Form, um am Ende ein neues, aber dennoch gut leserliches Alphabet zu erhalten. Der Designer schreibt dazu: »There is a theory that people only read what they want to read. If good rhythm makes a face flow well, then the reading becomes much easier.« Aus Tankards Skizzenbuch Die S

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Schriftgestalter:
- 1993
- 4.814 Aufrufe
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Die Ninfa Serif ist eine Serifenschrift und mit 10 Schnitten (Light, Book, Regular, Semi Bold, Bold, jeweils auch kursiv, mit über 600 Glyphen pro Schnitt, darunter viele Ligaturen, Ziffernsätze, Kapitälchen, jedoch kein Versal-Eszett) besser ausgebaut als ihre ältere Schwester Ninfa, einer Semi-Serif.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 1.860 Aufrufe
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Die Jost-Mediaeval und Jost-Kursiv von Heinrich Jost erschienen 1927 und wurden 1929 um einen halbfetten Schnitt ergänzt. Nach dem zweien Weltkrieg wurde die Schrift von Ludwig & Mayer unter dem Namen Aeterna neu aufgelegt.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 2.652 Aufrufe
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Werner Schneider begann die Arbeit an der Senatus 1989 auf Wunsch von Günter Gerhard Lange. Zu dieser Zeit war gerade Carol Twomblys Trajan erschienen. Die Senatus schlägt in die gleiche Kerbe, nimmt sich zur Abgrenzung aber nicht die Capitalis-Schrift der Trajan-Säule zum Vorbild, sondern die Schrift des Titusbogens in Rom. Nach dem Ende der H. Berthold AG zieht sich die Veröffentlichung der Schrift bis zum Jahr 2004 hin. Heute ist die Schrift als Kapitälchenversion in einer Strichstärke mit w

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Schriftgestalter:
- 2004
- 1.049 Aufrufe
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Die Leipziger Antiqua von Albert Kapr erschien ab 1971. Typoart bot sie in der Folge für Hand-, Maschinen- und Fotosatz an. Der Grundcharakter der Schrift basiert auf den ersten Blick auf einem typischen Antiqua-Breitfeder-Entwurf. Besonders markant machen die Schrift jedoch die Brechungen in der Strichführung. Solche Brüche, wie man sie sonst nur aus gotischen Schriften und deren Nachfahren kennt, tauchen auch in Antiqua-Schriften immer wieder auf – etwa in der 1925 erschienenen Preissig A

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Schriftgestalter:
- 1971
- 12.043 Aufrufe
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Die Alright Sans von Jackson Cavanaugh ist eine humanistische Grotesk und erschien 2009 beim Label Okay Type. Die Schrift wurde ursprünglich in acht Strichstärken (zuzüglich Kursive) ausgebaut und besitzt mit über 1.000 Glyphen pro Schnitt eine umfangreiche lateinische Zeichenbelegung. Mittlerweile gibt es eine neu gezeichnete Version mit zusätzlichen acht Weiten.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 7.681 Aufrufe
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CoalhandLuke ist eine dynamisch wirkende Schreibschrift in einem Schnitt mit 733 Glyphen, die von Schriftgestalter Jeroen »Joebob« van der Ham mit einem Stück Kohle geschrieben wurde.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 12.616 Aufrufe
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Die Ninfa ist eine moderne Semi-Serif-Schrift mit kalligrafischem Touch. Im Gegensatz zu ihrer später erschienenen Schwester Ninfa Serif gibt es nur gerade Schnitte in den Stärken Light, Regular, Bold und Black mit ca. 260 Glyphen, darunter allerdings viele Ligaturen, hochgestellte und Mediävalziffern, jedoch kein Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 1.885 Aufrufe
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»Die Schreibschrift mit Esprit, kapriziös und nicht alltäglich, für Typographie über Durchschnitt.« So bewarb Ludwig & Mayer die Schrift Primadonna von Hans Helmut Matheis. Sie erschien 1956 in einem einzelnen Schnitt. Eine Digitalisierung und Erweiterung von Canada Type trägt den Namen Silk Script.

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Schriftgestalter:
- 1956
- 2.926 Aufrufe
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Die Palette von Martin Wilke ist eine unverbundene Schreibschrift mit Pinselduktus. Die Schrift erschien 1950 als Bleisatzschrift bei der H. Berthold AG. Die Schrift ist heute als digitale Version mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1950
- 1.526 Aufrufe
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Lapture ist eine Neuinterpretation von Albert Kaprs Schrift »Leipziger Antiqua«, die ab 1971 bei Typoart erschienen war. Der Name »Lapture« erinnert in seiner englischen Aussprache an die mundartlich-sächsische Aussprache von »Leipziger«. Der Neuentwurf von Tim Ahrens bleibt der Leipziger Antiqua in ihrem Original-Charakter treu, optimiert aber viele Details und erweitert so das mögliche Einsatzspektrum. Die sechs Grundschnitte (3 Strichstärken, aufrecht und kursiv) sind bei der Lapture in

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Schriftgestalter:
- 2005
- 5.023 Aufrufe
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Die Harriet ist eine Antiqua-Schriftfamilie von Jackson Cavanaugh und erschien 2012 bei dessen Label Okay Type. Die Familie zieht ihre Inspiration nach Angaben des Designers gleichsam aus Barock-Antiqua und Klassizistischer Antiqua. Die Familie besitzt vier Strichstärken für den Texteinsatz und sechs Strichstärken für Schaugrößen.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 5.786 Aufrufe
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Dieses Großbuchstabenalphabet wurde von Schriftgestalter Lecter Johnson mit Bleistift entwickelt und vermittelt den Eindruck einer Schrift auf Notizzetteln und ähnlichen handschriftlichen Dokumenten. Der Font besitzt kontextbedingte Varianten, die sich per OpenType automatisch zuschalten lassen. Auf diese Weise erhält die Grober Bleistift einen abwechslungsreichen Handschriftcharakter.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 8.376 Aufrufe
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Die Nueva ist eine Schriftfamilie von Carol Twombly aus dem Jahr 1994 mit kalligrafischer Anmutung mit den Strichstärken Light, Regular, Bold, Black, jeweils auch kursiv, und in drei Laufweiten (normal, condensed und extended). Der Zeichenumfang beschränkt sich auf die damals üblichen 260 Glyphen. Die Nueva ist Bestandteil von Adobes Creative Suite.

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Schriftgestalter:
- 1994
- 2.968 Aufrufe
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Die Schreibschrift Charme von Helmut Matheis erschien 1957 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Zeichenvarianten gab es für die Buchstaben D, G, V, W, und e, wobei die Großbuchstaben dabei wahlweise eher in Richtung Kurrentschrift bzw. Antiqua entworfen wurden. Ein Jahr nach der Veröffentlichung wurde ein fetter Schnitt nachgelegt, der jedoch den eigenständigen Namen Slogan erhielt.

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Schriftgestalter:
- 1957
- 2.933 Aufrufe
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Die Aja ist eine unverbundene Schreibschrift von Gustav Jaeger und erschien 1981 bei der Berliner H. Berthold AG. Charakteristisch ist der umgekehrte Kontrast mit betonten horizontalen Strichen. Die Schrift ist heute in einem Schnitt mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1981
- 1.382 Aufrufe
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Die Archer wurde von Hoefler & Frere-Jones 2001 für das Magazin Martha Stewart Living entwickelt. Seit 2008 ist die Lizenzierung jedoch nicht mehr exklusiv. Die Archer hat einen einfachen, eher statisch-geometrisch Aufbau mit betonten runden Serifenenden, die an Schreibmaschinenschriften erinnern sollen. Trotz der Anlehnung an einen Schreibmaschinen-Look wirkt die Schrift elegant, insbesondere in den leichteren Schnitten. Die Archer ist in 8 Strichstärken mit jeweiligen Schnitten f

- 2008
- 11.285 Aufrufe
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Diese Okay Crayon wurde von Schriftgestalter Luke William Turvey mit einem schwarzen Wachsmalstift geschrieben und anschließend als Font digitalisiert. Die dekorative Schrift umfasst 230 Glyphen und deckt damit die westeuropäische Standardbelegung ab.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 9.115 Aufrufe
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Die von Steve Matteson entworfene Open Serif eignet sich als Ergänzung zu seiner Open Sans. Sie liegt in den Strichstärken Light, Book, Regular, Semi Bold, Bold, Black (jeweils mit passender Kursive) vor und ist mit über 1000 Zeichen gut ausgestattet (Kapitälchen, Ligaturen, verschiedene Ziffernsets, griechisch und kyrillisch). Leider ist aber kein Versal-Eszett vorhanden. Die Schrift eignet sich gleichermaßen für Lesetexte als auch für Displayzwecke. Dafür gibt es noch zwei zusätzliche Schnitte

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.361 Aufrufe
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Die Schreibschrift Slogan von Helmut Matheis erschien 1958 bei Ludwig & Mayer und bildet einen fetten Schnitt zur zuvor erschienenen Charme. Zeichenvarianten gab es für die Buchstaben D, V, W, und e, wobei die Großbuchstaben dabei wahlweise eher in Richtung Kurrentschrift bzw. Antiqua entworfen wurden. Aus einer Anzeige der Gießerei: »Rhytmus, Spannung, Kraft – das sind die bestimmenden Elemente der neuen Werbeschrift Slogan nach Entwürfen von Helmut Mattheis. Zwanglos, ja fast suggest

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Schriftgestalter:
- 1958
- 3.214 Aufrufe
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Die El Greco ist eine Kursivschrift von Günter Gerhard Lange mit schwungvollen Großbuchstaben. Die Schrift erschien in den 1960er-Jahren bei der Berliner H. Berthold AG in einem Schnitt. Die Schrift ist heute mit erweiterter lateinischer Belegung (445 Glyphen) über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1964
- 1.256 Aufrufe
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Anfang des 20. Jahrhunderts sind viele Schriften im deutschen Raum künstlerisch geprägt. Die Schriften von Koch, Ehmcke, Behrens und anderen suchen nach individuellem persönlichen Ausdruck im Schriftentwurf. So zeigen sich Feder und Pinsel als Schreibwerkzeug wieder deutlich stärker in den Entwürfen. Die Weiß Antiqua ist in dieser Hinsicht etwas zurückgenommen, aber gerade deshalb auch als vielseitig einsetzbare Leseschrift tauglich. Besonderheiten weist die Schrift aber dennoch auf, etwa d

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Schriftgestalter:
- 1928
- 12.833 Aufrufe
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Die Rabenau (früher Lucinde) ist eine Antiqua-Schrift von Axel Bertram und erschien 2011 bei Linotype. Ab dem Jahre 2003 wirkte der Kalligraf und Schriftgestalter Andreas Frohloff am Ausbau und der Fertigstellung der 16 Schnitte der Schriftfamilie mit. Rabenau wurde durch verschiedene Quellen inspiriert: von Alphabeten für Buch-Cover bis hin zu Schreibmaschinenschriften und sogar englischen Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts (z.B. denen, die der erfahrene Drucker William Bulmer verwe

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Schriftgestalter:
- 2011
- 4.594 Aufrufe
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Die Praho Pro wurde von Maciej Włoczewski im Rahmen des »Warsaw Types« (einem Projekt von 12 jungen polnischen Typographen, das sich auf Warschaus typografisches Erbe bezieht) entwickelt. Sie zeichnet sich aus durch starken Kontrast, dünne Serifen, scharfe Enden und große x-Höhe. Die Familie ist sehr gut ausgebaut (Hairline, Thin, Extra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven) und über 1800 Glyphen pro Schnitt (Kapitälchen, Ziffernsets, hoch- und tiefge

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.193 Aufrufe
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Die Caprice ist eine unverbundene Schreibschrift von Martin Wilke. Sie erschien 1938 in einem Bleisatz-Schnitt bei der Berliner H. Berthold AG. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist heute über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 1.438 Aufrufe
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»Ich wollte eine Werkschrift entwerfen, eine Buch-Antiqua auf klassischer Grundlage zwar, doch für unsere Zeit. Nicht modisch, aber mit neuen Elementen und Formen, dabei schön, klar, gut lesbar.« Mit diesen Worten beschrieb Hellmuth Tschörtner seine Schrift, die Tschörtner-Antiqua, die 1955 für den Handsatz und für die Linotype Setzmaschine erschien. Es sollte die einzige Satzschrift des Gebrauchsgrafikers und Buchgestalters bleiben. Neben dem aufwendigen Neuschnitt der allseits gelobten

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Schriftgestalter:
- 1955
- 9.458 Aufrufe
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Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse

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Schriftgestalter:
- 1950
- 7.838 Aufrufe
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Rival ist eine Serifenschrift von Olivier Gourvat, angeregt von mit Rundfeder geschriebenen Buchstaben. Die angebrochenen Kurven und leicht gebogenen Abstrichen verleihen ihr eine moderne Anmutung. Zur Familie gehören 7 Schriftstärken: Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven. Die 970 Glyphen pro Schnitt beinhalten Kapitälchen, verschiedene Ziffernsätze, Alternativglyphen und Ligaturen (auch einige Versalien).

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.137 Aufrufe
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Die Solemnis ist eine Unzialschrift von Günter Gerhard Lange und erschien 1953 als Bleisatzschrift bei der Berliner H. Berthold AG. Die Schrift ist heute in einem Schnitt mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar. Interpretationen anderer Hersteller sind die Simeon AS und Solemnity (Harold’s Fonts).

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Schriftgestalter:
- 1953
- 1.062 Aufrufe
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Die Lido STF von František Štorm entstand ursprünglich als eine modernisierte Version der Times für die tschechische »Volkszeitung« (Lidové noviny). Während der Grundaufbau der Buchstaben ähnlich der Times ist, sind Duktus und Umrisse deutlich weniger statisch und formell ausgeprägt. Nachdem die Schrift schlussendlich jedoch nicht für die Zeitung eingesetzt wurde, baute Štorm die Schrift unabhängig vom ursprünglichen Auftraggeber weiter aus und bot sie in der Folge kostenlos zur privaten Nutzung

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Schriftgestalter:
- 2005
- 5.088 Aufrufe
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Die Stop bzw. Stop Pinselschrift ist eine unverbundene Schreibschrift von Walter Höhnisch. Sie erschien 1939 in einem Schnitt in Graden von 28 bis 60 Punkt bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 2.833 Aufrufe
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Die Simone ist eine schmallaufende Antiqua von Karl-Heinz Domning und erschien in den 1970er-Jahren bei der H. Berthold AG. Die Schrift besteht lediglich aus einem Schnitt mit westeuropäischer Belegung.

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Schriftgestalter:
- 1974
- 1.408 Aufrufe
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Die Faust Antiqua und Kursiv von Albert Kapr entstanden zwischen 1959 und 1962 unter der Idee einer »kalligrafischen Gleichstrich-Antiqua«. Eine moderne Interpretation gibt es unter dem Namen Faust RR von Steve Jackaman (Red Rooster Collection).

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Schriftgestalter:
- 1962
- 6.754 Aufrufe
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Die Künstlerschreibschrift (im Englischen Kuenstler Script) entstand zwischen 1902 und 1903 in der Schriftgießerei Stempel. Grundlage bildeten die typischen englischen Kupferstich-Schreibschriften des 18. und 19. Jahrhunderts von Schreibmeistern wie George Bickham und George Shelley. Als Designer der Künstlerschreibschrift wird oft Hans Bohn genannt. Dieser erweiterte die Familie 1957 jedoch lediglich um einen extrafetten Schnitt.

- 1902
- 20.668 Aufrufe
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Die Laski Slab der argentinischen Designerin Paula Mastrangelo entstand zunächst als Abschlussarbeit ihres Schriftgestaltungsstudiums und zielte auf eine Anwendung in einem Online-Magazin für Kinder ab. Später wurde die Familie in Zusammenarbeit mit Ramiro Espinoza zu einer großen und vielseitig einsetzbaren Schriftfamilie ausgebaut und erschien 2014 bei Espinozas Label Re-Type. Die Familie besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven. Zusätzlich gibt es zwei dekorative Schablonenschrift-Ver

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Schriftgestalter:
- 2014
- 3.946 Aufrufe
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Die Rhapsodie ist eine Bastarda-Schrift von Ilse Schüle und erschien 1951 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 8 bis 48 Punkt. Zusätzlich erhältlich waren Zierversalien von 16 bis 48 Punkt. Eine Digitalisierung inklusive der Zierversalien gibt es von Profonts.

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Schriftgestalter:
- 1951
- 3.167 Aufrufe
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Die Garamond Old Face war eine Neubearbeitung der Garamond durch Günther Gerhard Lage für den Fotosatz. Die einzelnen Schnitte erschienen im Verlauf der 1970er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die digitale Version hat heute den Namen Berthold Garamond.

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Schriftgestalter:
- 1972
- 1.371 Aufrufe
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Die Sitka ist ein von Matthew Carter gestalteter Systemfont, der ab Version 8.1 mit dem Windows-Betriebssystem ausgeliefert wird. Für beste Darstellung und Leserlichkeit in allen Schriftgraden verfügt die Schrift über ganze 6 optische Größen, die bei entsprechender Software-Unterstützung automatisch aktiviert werden. Sitka Small, Einsatz < 9,7 Punkt Sitka Text, Einsatz ≥ 9,7 < 13,5 Punkt Sitka Subheading, Einsatz ≥ 13,5 < 18,5 Punkt Sitka Heading, Einsatz ≥

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Schriftgestalter:
- 2013
- 41.887 Aufrufe
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Der elegante englische Schreibschrift-Stil mit seinem betonten Spitzfeder-Schwellzug wurde im 17. und 18. Jahrhunderts von verschiedenen Schreibmeistern weiterentwickelt. Zu den bekanntesten zählen George Bickham, George Shelley und George Snell. Die Handschrift des letzteren diente Matthew Carter in den 1960er-Jahren als Vorbild für die Entwicklung der Snell Roundhand für den Fotosatz. Entsprechend der Beschränkungen der Satztechnik der Zeit erscheint die Schrift zwar verspielt und filigran, ab

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Schriftgestalter:
- 1965
- 13.358 Aufrufe