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Die AG Old Face ist eine Neubearbeitung der Akzidenz Grotesk durch Günter Gerhard Lange aus den 1980er-Jahren. Die Schrift soll sich nach Herstellerangaben stärker an die Ursprünge der Akzidenz Grotesk im 19. Jahrhundert anlehnen. Die Schriftfamilie verfügt über drei Strichstärken, hat jedoch keine Kursiven. Dafür gibt es zwei Outline-Versionen und einen Schnitt mit Schatten.

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Schriftgestalter:
- 1984
- 1.213 Aufrufe
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Joost Schmidt studierte am Bauhaus in Weimar und war später am Dessauer Bauhaus selbst Lehrer. Wie seine Kollegen Herbert Bayer und Josef Albers, experimentierte auch Joost Schmidt mit stark vereinfachten Alphabeten. Der spanische Designer José Manuel Urós war in den 1990er-Jahren von der Arbeit Schmidts fasziniert und entwickelte eine Schriftfamilie auf Basis von Schmidts Entwürfen.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 7.485 Aufrufe
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Die Crimson Text ist eine Schriftfamilie mit sechs Schnitten (normal, halbfett und fett plus entsprechende Kursive) für den Satz von Büchern in traditioneller Weise. Sie enthält Kapitälchen, hoch- und tiefgestellt Ziffern und Buchstaben, außerdem eine Fülle von griechischen und koptischen Zeichen, allerdings kein Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 4.962 Aufrufe
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Die Artista ist eine Schreibschrift in einem Schnitt, die von Rudolf Sternberg entworfen wurde und 1936 bei Schelter & Giesecke in Leipzig erschien. Die Schrift war später auch über Typoart erhältlich. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 2.400 Aufrufe
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Die Colossalis ist eine kantige Schaugrößenschrift von Aldo Novarese. Sie erschien 1984 bei der Berliner H. Berthold AG in vier aufrechten Strichstärken. Alle Schnitte sind heute in einer erweiterten lateinischen Belegung über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1984
- 1.108 Aufrufe
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Die Architype Bayer von The Foundry ist ein Schnitt innerhalb der Architype-Universal-Serie, die verschiedene konstruktivistische Schriften aus der Bauhaus-Zeit als digitale Interpretationen vereint. Die Architype Bayer wurde von Originalskizzen Bayers digitalisiert, die sich im Besitz des Bauhaus Archivs befinden. Die Schrift wurde zwar um Interpunktionszeichen und mathematische Zeichen erweitert, bleibt aber Bayers Idee eines Universal-Alpabets treu und verfügt über keine expliziten Großb

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Schriftgestalter:
- 9.452 Aufrufe
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Die Roper-Familie besteht aus insgesamt 12 Schnitten. Die reinen Versalalphabete besitzen die klassischen Western-Sporne und teilen sich in drei Sans- und drei Serif-Schnitte: jeweils »regular«, »press light« (mit leichten Unregelmäßigkeiten in den Buchstabenflächen) und »press heavy« (grobe Körnung).

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Schriftgestalter:
- 2014
- 3.047 Aufrufe
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Butler ist eine kostenlose, von Dala Floda und Bodoni inspirierte Serifenschrift, die sich insbesondere für Display-Anwendungen eignet. Es gibt sie in sieben geraden Schnitten (Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black), jeweils als normale Serifen- und als Stencil-Version.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 5.596 Aufrufe
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Mit der Koch-Kurrent wurde Rudolf Kochs Kurrent-Handschrift in eine Buchdruckschrift überführt. Die Schrift erschien 1936 in Graden zwischen 12 bis 36 Punkt bei Gebr. Klingspor in Offenbach und damit erst nach Tod des Künstlers. Im Musterheft heißt es zur Schrift: »Es lebt in ihr ein Teil der lebendigen, ursprünglichen Eigenart der schönen Handschrift dieses großen Schreibmeisters. Deswegen ist sie so ausdrucksstark, so straff und charaktervoll. Es reizt geradezu, sie mit der Breitfeder na

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Schriftgestalter:
- 1935
- 5.109 Aufrufe
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Die Bellevue ist eine Kursivschrift von Gustav Jaeger und erschien 1986 bei der Berliner H. Berthold AG in einem Schnitt. Eine digitale Version mit erweiterter lateinischer Belegung ist über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1986
- 1.446 Aufrufe
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Die radikalen Versuche Herbert Bayers, das Alphabet nur noch monokameral auszuführen und alle Buchstaben streng geometrisch zu konstruieren, bleiben in den 1920er-Jahren im Entwurfsstadium stecken. Einsetzbare Satzschriften werden daraus nicht. Mit der Bayer Type nimmt sich ein Schrifthersteller aber den Bauhaus-Entwürfen an. Ab 1935 erscheint bei Berthold die Bayer Type in mehrerer Schnitten. Auf den ersten Blick scheint sie wenig mit den typischen Bauhaus-Entwürfen zu tun zu haben –

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Schriftgestalter:
- 1935
- 13.978 Aufrufe
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Noto ist eine von Google herausgegebene Open-Source-Schriftfamilie, die das Ziel hat, sämtliche Unicode-kodierten Zeichen in einer Schriftsippe zu vereinen. Das Design der lateinischen Belegung entspricht der Droid-Sippe bzw. der Open Sans. In Zusammenarbeit mit Partnern wie Adobe und Monotype entstanden zugehörige Belegungen für alle wesentlichen Schriftsysteme der Welt. Wegen des enormen Umfangs der Zeichenbelegung sind die jeweiligen Schriftsysteme als Einzelfonts herunterladbar. Die ers
- arabisch
- chinesisch
- Devanagari
- koreanisch
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Verschlagwortet mit:

- 2013
- 7.254 Aufrufe
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Die Frakturschrift Heimat von Wilhelm Weimar erschien 1927 bei der Schriftgießerei Genzsch & Heyse in einem einzelnen fetten Schnitt in Schriftgraden von 6 bis 72 Punkt. Eine kostenlose Digitalisierung gibt es von Petra Heidorn (Typoasis).

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Schriftgestalter:
- 1927
- 3.350 Aufrufe
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Die Michelangelo ist eine Versal- und Schaugrößen-Variante zur Palatino, die unter einem eigenen Namen veröffentlicht wurde. Die heute erhältliche, digitale Version ist als Kapitälchen-Schnitt mit westeuropäischer Belegung erhältlich. Eine fettere Version gibt es unter dem Name Sistina.

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Schriftgestalter:
- 1950
- 1.665 Aufrufe
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August 2007 im Forum von Typografie.info: FlorianG zeigt die Titelseite von Christopher Burkes Buches »Jan Tschichold and New Typography«, und stellt eine kleine Quizfrage: »Welche Schrift wird auf dem Umschlag verwendet?« Die Frage bleibt unbeantwortet. Norbert Riedi aus Graubünden lässt das keine Ruhe, und er bietet eine Bündner Nusstorte als Kopfgeld. Es stellt sich heraus, dass es sich um Tschicholds Entwurf einer »leicht und schnell konstruierbaren Schrift« handelt. Nutzer Schmorkohl z

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Schriftgestalter:
- 2008
- 5.282 Aufrufe
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Die Manuskript-Gotisch erschien um 1900 bei der Bauerschen Gießerei. Die Gießerei erklärt in einer Anzeige dazu: »Diese Schrift von bewährter Schönheit und Brauchbarkeit hat ihr Vorbild in einer Schrift Caslons, die sich aus rein gotischen Formen alter Handschriften entwickelte. Wir bieten damit dem Drucker, der auf die Herstellung gediegener, künstlerisch wertvoller Arbeiten Gewicht legt, eine Schrift eigenartiger und kräftiger Wirkung, die für Werk-, Akzidenz- und Werbedrucke gleich gut verwe

- 1899
- 3.408 Aufrufe
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Die AG Schulbuch ist eine Variante der Akzidenz-Grotesk von Günter Gerhard Lange und wurde 1983 bei der H. Berthold AG veröffentlicht. Die Buchstabenskelette sind dabei auf einen Einsatz als Fibelschriften optimiert. Verfügbar sind lediglich zwei Schnitte (normal/fett) in erweiterter lateinischer Belegung.

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Schriftgestalter:
- 1983
- 1.600 Aufrufe
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Charcuterie von Laura Worthington ist eine Schriftfamilie aus zehn verschiedenen, aber deutlich zueinander passenden Schriften, welche teilweise wiederum aus mehreren Schnitten bestehen. Alle Schriften beinhalten einen Standardzeichensatz, sind darüber hinaus aber unterschiedlich ausgebaut. So bringt die Charcuterie Engraved z. B. 135 Schwungbuchstaben mit. Komplettiert wird die Sippe durch jeweils eine Ornament-, Rahmen- und Catchword-Schrift.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 5.143 Aufrufe
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Die Schriftfamilie Vesper von Rob Keller war dessen Abschlussarbeit beim Masterstudium in Schriftgestaltung an der englischen Universität Reading. Der Stil der lateinischen Belegung ist stark von den gleichzeitig entstandenen Devanagari-Zeichen beeinflusst. Nach dem Masterstudium baute Keller die Schrift über einen Zeitraum von zwei Jahren zu einer vollwertigen Familie mit 10 Schnitten (5 Strichstärken + Kursive) aus. Die Fonts sind als Standard-Version mit 532 Glyphen sowie als Pro-V

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Schriftgestalter:
- 2009
- 2.842 Aufrufe
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Eine Schrift mit klassischer Anmutung, guter Leserlichkeit, Eleganz und kalligrafischen Elementen, die auch in kleinen Schriftgraden funktioniert. Es gibt nur die drei Schnitte Regular, Italic, Bold. Der Zeichenumfang umfasst Kapitälchen, hochgestellte Buchstaben und Ziffern, Mediävalziffern sowie viele Ligaturen (bei der 2013 überarbeiteten Version sind etliche neue und ungewöhnliche dazugekommen), aber kein Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.002 Aufrufe
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Die Diamant von Johannes Lehmann erschien 1937 bei der Schriftguß KG. Die Schrift verfügt ausschließlich über Versalien. Eine Digitalisierung von RMU Fonts erschien 2015 unter dem Namen Plastica in zwei Versionen. Die Pro-Version enthält neben einer lateinischen Belegung auch Kyrillisch und Griechisch.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 3.243 Aufrufe
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Die Schreibschrift Boulevard von Günter Gerhard Lange erschien 1954 als Bleisatzschrift in einer Strichstärke bei der H. Berthold AG. Die Schrift ist in einer digitalen Version mit erweiterter lateinischer Belegung erhältlich, enthält jedoch nicht die Original-Schwungbuchstaben. Eine Variante und alternative Digitalisierung gibt es als Francis von P22.

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Schriftgestalter:
- 1954
- 1.540 Aufrufe
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Die seit 1919 im Besitz von D. Stempel befindliche Janson Antiqua entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer der beliebtesten Fließtextschriften. Doch die Zuschreibung zum Stempelschneider Anton Janson stellte sich durch weitere Nachforschungen schließlich als Fehler heraus. Als ihr Schöpfer gilt nun der ungarische Stempelschneider und Drucker Nicolas Kis. Der volkseigene DDR-Schriftanbieter Typoart veröffentlichte in den 1980er-Jahren die Typoart Kis in einer Überarbeitung für den Fotosa

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Schriftgestalter:
- 2009
- 7.678 Aufrufe
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Die Garibaldi ist eine robuste, aber kalligraphisch angehauchte, organisch wirkende Textschrift. Sie liegt in vier Strichstärken (Regular, Medium, Bold, Black, jeweils mit Kursiven) vor. Neben vielen OpenType-Features beinhaltet jeder Schnitt Kapitälchen, Ligaturen, Alternativbuchstaben, verschiedene Ziffernsets, hochgestellte Buchstaben.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 2.841 Aufrufe
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Die Catull is eine Antiqua mit einem starken kalligrafischen Duktus. Die Schrift von Gustav Jaeger erschien in den 1980er-Jahren bei der H. Berthold AG und ist heute in drei Strichstärken mit Kursiven und einer erweiterten lateinischen Belegung erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1982
- 1.022 Aufrufe
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1919 kam D. Stempel mit der Übernahme der Leipziger Schriftgießerei Drugulin in den Besitz von Stempeln, Matern und Abschlägen einer bei Drugulin »Holländische Antiqua« genannten Schrift, die Jan Tschichold später in seinem Meisterbuch der Schrift als »schönste alte deutsche Antiqua-Schrift« bezeichnete. Sie wurde von Stempel als Janson Antiqua in Umlauf gebracht und entwickelte sich zu einer der beliebtesten Fließtextschriften des 20. Jahrhunderts. Doch der Bezug zum Schriftschneider Anton

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Schriftgestalter:
- 1919
- 8.334 Aufrufe
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Die FF Clan des polnischen Designers Łukasz Dziedzic ist mit 72 Schnitten eine der größten Schriftfamilien der FontFont-Bibliothek. Es multiplizieren sich dabei sieben Strichstärken mit sechs Weiten. Die Schrift entstand ursprünglich für eine Gebrauchtwagen-Zeitung und mit dem umfangreichen Ausbau bietet sich die Schrift besonders im Editorial-Bereich an.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 7.427 Aufrufe
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Die Goodchild Pro ist eine »pragmatische« Textschrift, ausgestattet mit vier Schnitten (Regular und Bold mit Kursiven) und jeweils über 1000 Glyphen. Pate stand die Jenson, wenngleich die Goodchild mit einer größeren x-Höhe davon abweicht. Kapitälchen, Ligaturen sowie alle Arten von Ziffern sind vorhanden, auch das Versal-Eszett fehlt nicht. Für Headlines gibt es dazu die eng zugerichtete und schärfer gezeichnete Nicholas (normal, kursiv, halbfett und fett).

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.422 Aufrufe
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Die Berthold-Script ist eine Schreibschrift von Günter Gerhard Lange und erschien in den 1970er-Jahren als Fotosatzschrift. Eine digitale Version ist in erweiterter lateinischer Belegung in zwei Strichstärken erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1977
- 1.189 Aufrufe
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Die Bodoni Egyptian ist ein monolinearer Slab-Serif-Entwurf vom britischen Schriftgestalter Nick Shinn. Die statische Formensprache beruht auf der klassizistischen Antiqua Bodoni von Giambattista Bodoni. Besonders charakteristisch sind die Tropfenserifen bei Minuskeln und Ziffern. Einige Merkmale: Acht Strichstärken (thin bis black) Echte Kursivschnitte (für light bis extrabold) Kapitälchen Proportionale sowie dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern

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Schriftgestalter:
- 2010
- 4.272 Aufrufe
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Livory wurde von Hannes von Döhren und Livius F. Dietzel zwischen 2005 und 2010 entwickelt. Gut geeignet als Leseschrift für lange Texte, kommt sie auch in Display-Größen gut zur Geltung. Die Familie besteht aus vier Schnitten (Regular und Bold, jeweils mit Kursiven). Jeder Schnitt beinhaltet fast 700 Glyphen, darunter Kapitälchen, verschiedene Ziffernarten, Ligaturen, Pfeile und Ornamente.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 3.454 Aufrufe
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Die Poppl-College von Friedrich Poppl ist eine unverbundene Schreibschrift und erschien Anfang der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Schriftfamilie hat einen handschriftlichen Stil mit Schnurzug-Charakter. Die Familie teilt sich in zwei Varianten: Die College 1 hat einfache Großbuchstaben, während sie bei der College 2 als Schwungbuchstaben ausgeführt sind. Beide Unterfamilien kommen in drei Strichstärken.

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Schriftgestalter:
- 1981
- 1.178 Aufrufe
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Die Sabon ist eine Garamond-Interpretation von Jan Tschichold aus den 1960er-Jahren. Sie war eine Auftragsarbeit für D. Stempel, Linotype und Monotype. Die drei Anbieter wünschten sich von Tchichold einen Entwurf, der ohne merkliche Unterschiede gleichzeitig im Handsatz sowie auf Linotype- und Monotype-Maschinen einsetzbar war. Dazu musste sich das Design mehreren Einschränkungen unterwerfen und sie bestmöglich ausgleichen. Die Monotype verlangte für die Zeichendickten ein System von maximal 18

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Schriftgestalter:
- 1967
- 18.294 Aufrufe
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Die FF Marselis Slab ist die Egyptienne-Version der gleichnamigen serifenlosen Marselis vom dänischen Schriftgestalter Jan Maack. Auffällig bei dieser Schriftsippe sind die fließenden Übergänge der Diagonalen, welche tropfenförmige Punzen entstehen lassen und der Schrift einen dynamisch-weichen Akzent verleihen. Einige Merkmale: Vier Strichstärken (light bis black) Echte Kursive Proportionale sowie dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern

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Schriftgestalter:
- 2013
- 4.365 Aufrufe
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Die Mandrel ist eine Schriftfamilie von Jeremy Dooley, die mit neun Strichstärken (von Thin bis Black) und drei Laufweiten (normal, condensed und extended) einschließlich Kursiven sehr gut ausgebaut ist. Die über 500 Glyphen pro Schnitt umfassen Kapitälchen, verschiedene Ziffernsets, Upright-Kursive und auch Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.194 Aufrufe
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Die Hölderlin von Eugen Weiß erschien 1937 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Bei der Schriftguß KG war die Schrift auch als Walhalla verfügbar. Eine Digitalisierung gibt es als Hoelderlin von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 4.381 Aufrufe
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Die Poppl-Exquisit ist eine unverbundene Schreibschrift von Friedrich Poppl und erschien 1970 bei der H. Berthold AG in einem Schnitt. Später wurde noch ein Medium-Schnitt hinzugefügt. Beide Schnitte sind heute mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1970
- 1.152 Aufrufe
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Die Stereotesque von Sascha Timplan erschien 2014. Die Groteskfamilie besitzt einen statischen Grundcharakter, allerdings sind die Strichenden an einigen Buchstaben überdurchschnittlich schwungvoll ausgeführt. Aktuell gibt es 10 aufrechte Schnitte mit je 552 Glyphen. Kursive Schnitte fehlen momentan noch

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Schriftgestalter:
- 2014
- 3.157 Aufrufe
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Die Monarcha ist eine Serifenschrift mit barocken Einflüssen, die geraden Schnitte stehen in Leserichtung leicht schräg, der Strichstärkenkontrast ist relativ gering. Ein OpenType-Feature sorgt dafür, dass arabische Zahlen bis 3999 automatisch in römische Zahlen umgewandelt werden. Mit den vier Schnitten Book, Regular, Semi Bold, Bold und den jeweiligen Kursiven sowie über 900 Glyphen pro Schnitt ist die Monarcha gut ausgestattet (Kapitälchen, verschiedene Ziffernsätze, hoch- und tiefgestellt Bu

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Schriftgestalter:
- 2010
- 2.568 Aufrufe
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Die Largo von Hans Wagner erschien ab 1937 bei Ludwig & Mayer als reines Versalalphabet. In der Folge wurden ein halbfetter und ein lichter Schnitt nachgelegt. Eine Digitalisierung des mageren und halbfetten Schnittes gibt es von Elsner+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 2.363 Aufrufe
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Die Champion ist eine unverbundene Schreibschrift von Günter Gerhard Lange und erschien 1957 bei der H. Berthold AG. Die Schrift im Stil einer Pinselschrift verfügt über einen einzelnen Schnitt und ist heute mit einer westeuropäischen Zeichenbelegung verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1957
- 1.171 Aufrufe
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Schriftdesigner Jeremy Tankyard gestaltete die FF Disturbance mit der Intention, das Beste aus den Systemen der Groß- und Kleinbuchstaben zu vereinen. Dabei wählte er jeweils die charakterstärkste Form, um am Ende ein neues, aber dennoch gut leserliches Alphabet zu erhalten. Der Designer schreibt dazu: »There is a theory that people only read what they want to read. If good rhythm makes a face flow well, then the reading becomes much easier.« Aus Tankards Skizzenbuch Die S

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Schriftgestalter:
- 1993
- 4.816 Aufrufe
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Die Jost-Mediaeval und Jost-Kursiv von Heinrich Jost erschienen 1927 und wurden 1929 um einen halbfetten Schnitt ergänzt. Nach dem zweien Weltkrieg wurde die Schrift von Ludwig & Mayer unter dem Namen Aeterna neu aufgelegt.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 2.656 Aufrufe
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Werner Schneider begann die Arbeit an der Senatus 1989 auf Wunsch von Günter Gerhard Lange. Zu dieser Zeit war gerade Carol Twomblys Trajan erschienen. Die Senatus schlägt in die gleiche Kerbe, nimmt sich zur Abgrenzung aber nicht die Capitalis-Schrift der Trajan-Säule zum Vorbild, sondern die Schrift des Titusbogens in Rom. Nach dem Ende der H. Berthold AG zieht sich die Veröffentlichung der Schrift bis zum Jahr 2004 hin. Heute ist die Schrift als Kapitälchenversion in einer Strichstärke mit w

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Schriftgestalter:
- 2004
- 1.053 Aufrufe
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Die Leipziger Antiqua von Albert Kapr erschien ab 1971. Typoart bot sie in der Folge für Hand-, Maschinen- und Fotosatz an. Der Grundcharakter der Schrift basiert auf den ersten Blick auf einem typischen Antiqua-Breitfeder-Entwurf. Besonders markant machen die Schrift jedoch die Brechungen in der Strichführung. Solche Brüche, wie man sie sonst nur aus gotischen Schriften und deren Nachfahren kennt, tauchen auch in Antiqua-Schriften immer wieder auf – etwa in der 1925 erschienenen Preissig A

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Schriftgestalter:
- 1971
- 12.064 Aufrufe
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Die Alright Sans von Jackson Cavanaugh ist eine humanistische Grotesk und erschien 2009 beim Label Okay Type. Die Schrift wurde ursprünglich in acht Strichstärken (zuzüglich Kursive) ausgebaut und besitzt mit über 1.000 Glyphen pro Schnitt eine umfangreiche lateinische Zeichenbelegung. Mittlerweile gibt es eine neu gezeichnete Version mit zusätzlichen acht Weiten.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 7.686 Aufrufe
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CoalhandLuke ist eine dynamisch wirkende Schreibschrift in einem Schnitt mit 733 Glyphen, die von Schriftgestalter Jeroen »Joebob« van der Ham mit einem Stück Kohle geschrieben wurde.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 12.620 Aufrufe
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»Die Schreibschrift mit Esprit, kapriziös und nicht alltäglich, für Typographie über Durchschnitt.« So bewarb Ludwig & Mayer die Schrift Primadonna von Hans Helmut Matheis. Sie erschien 1956 in einem einzelnen Schnitt. Eine Digitalisierung und Erweiterung von Canada Type trägt den Namen Silk Script.

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Schriftgestalter:
- 1956
- 2.931 Aufrufe
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Die Palette von Martin Wilke ist eine unverbundene Schreibschrift mit Pinselduktus. Die Schrift erschien 1950 als Bleisatzschrift bei der H. Berthold AG. Die Schrift ist heute als digitale Version mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1950
- 1.529 Aufrufe
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Lapture ist eine Neuinterpretation von Albert Kaprs Schrift »Leipziger Antiqua«, die ab 1971 bei Typoart erschienen war. Der Name »Lapture« erinnert in seiner englischen Aussprache an die mundartlich-sächsische Aussprache von »Leipziger«. Der Neuentwurf von Tim Ahrens bleibt der Leipziger Antiqua in ihrem Original-Charakter treu, optimiert aber viele Details und erweitert so das mögliche Einsatzspektrum. Die sechs Grundschnitte (3 Strichstärken, aufrecht und kursiv) sind bei der Lapture in

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Schriftgestalter:
- 2005
- 5.027 Aufrufe