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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Indie von Maximiliano R. Sproviero ist eine dekorative Schreibschrift in Lettering-Optik. Neben dem Grundschnitt gibt es eine lichte und eine schattierte Version. Von letzterer sind die Schatten auch als Einzelschnitt zum farbigen Absetzen erhältlich. Außerdem gibt es ein Versalalphabet Indie Caps, das jedoch lediglich die 26 Grundbuchstaben, Zahlen und Interpunktionszeichen enthält. Die anderen Schnitte sind mit 524 sehr gut ausgebaut.
    • 3.987 Aufrufe
  2. Identity Letters ·
    Die Schrift Campuni ist eine aufrechte Kursivschrift des Schriftgestalters Moritz Kleinsorge. Die Schriftfamilie besteht aus acht Schnitten mit mehr als 500 Zeichen pro Schnitt.
    • 2.114 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Rustika von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in einem Schnitt. Passend dazu erhältlich waren auch Initialen und Ornamente.  Eine moderne Adaption ist die Rustic von Dan Reynolds in fünf Strichstärken. 
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  4. Ralf Herrmann ·
    Die Canapé von Sebastian Nagel wurde 2013 bei FDI Type veröffentlich. Sie verfügt derzeit über 4 Schnitte mit umfangreichem Zeichenausbau: Kapitälchen, Schwungbuchstaben, 10 Ziffernsets, automatische Brüche, Ordinalien, Zweck- und Schmuckligaturen, Sprachunterstützung für Zentral- und Westeuropa, ein Großbuchstaben-Eszett und einen kleinen Sofabausatz. Die aufrechten Schnitte verfügen über 870 Glyphen, die Kursiven über 1162 Glyphen.
    • 8.261 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Lucian Bernhard (ursprünglich Emil Kahn) war ein deutscher Grafikdesigner und Schriftgestalter aus Stuttgart. Seine ersten Schriften entstanden für die Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main. Nachdem Bernhard in die USA ausgewandert war, begann er vornehmlich für ATF Schriften zu entwerfen. Die Bernhard Modern erschien dort 1937. Sie ist eine dekorative Antiqua, die besonders durch ihre geringe x-Höhe bzw. die großen Oberlängen auffällt. Digitalisierungen in vier Schnitten sind heute zum Beispi
    • 7.848 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Tiemann-Mediäval von Walter Tiemann erschien ab 1909 bei Gebr. Klingspor. Zum Angebot gehörten neben dem Grundschnitt eine Kursive, eine halbfette, Zierbuchstaben, Ränder, Leisten und Zierstücke.  Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. 
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  7. Ralf Herrmann ·
    Die Neuzeit-Grotesk war Stempels Antwort auf erfolgreiche geometrische Schriftveröffentlichungen wie die Futura. Der Erstguss erfolgte 1928 und die Familie wurde bis Ende der 1930er-Jahre auf schlussendlich folgende Schnitte erweitert: leicht, leicht kursiv, mager, mager kursiv, halbfett, fett, fettkursiv, schmalhalbfett, schmalfett.  Nach dem 2. Weltkrieg erschienen noch einmal Ableger/Neubearbeitungen: Neuzeit Buch, Neuzeit Buch S, DIN Neuzeit-Grotesk.  Eine digitale Version in sechs
    • 2.346 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Bank Gothic von Morris Fuller Benton entstand 1930 für American Type Founders. Die Schrift erschien in den Varianten Light, Medium, Bold, Condensed Light und Condensed Medium. Der stark geometrische Aufbau verleiht der Schrift eine technisch-futuristische Anmutung und die Schrift wird nach wie vor gern in entsprechender Weise (zum Beispiel für Science-Fiction-Filmtitel und -abspänne, Videospiele etc.) eingesetzt. Alle Schnitte besaßen ursprünglich lediglich ein Versal-Alphabet. Als Lino
    • 10.523 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Gavotte ist eine unverbundene Schreibschrift von Rudo Spemann. Die Schrift erschien Anfang der 1940er-Jahre in einem Schnitt bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Der Name verweist auf den gleichnamigen französischen Gesellschaftstanz. Die Schrift war mit zahlreichen Zier- und Schwungbuchstaben erhältlich.  Eine Digitalisierung ist über Monotypes Marke Linotype in einer Standard- und Pro-Version erhältlich. Die Pro-Version enthält eine erweiterte lateinische Belegung. Die ursprünglic
    • 2.076 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die BER-Schriften BER Sans und BER Serif sind die exklusive Hausschrift des Flughafens Berlin Brandenburg. Sie wurden von Alexander Brandczyks Büro Xplicit in Zusammenarbeit mit Schriftgestalter Georg Seifert entworfen und kommen sowohl in Web- und Printmedien, als auch bei der Beschilderung des Flughafens selbst zum Einsatz. Die BER-Serif-Familie verfügt über zwei Strichstärken (normal und fett) und die zugehörige Kursive und kommt im Printbereich als Fließtextschrift zur Anwendung.  
    • 4.912 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Schneider-Latein von F.H. Ernst Schneider erschien laut verschiedener Quellen zwischen 1916 und 1919 als »Schrift für Bücher und Gelegenheitsdrucke« bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke in Leipzig. Die Schrift wurde bis Anfang der 1920er-Jahre auf insgesamt drei Schnitte ausgebaut: Schneidler-Werk-Latein, Schneidler-Antiqua halbfett und Schneidler-Schrägschrift. Zum Zeichenvorrat in allen Schnitten gehörte auch ein großes Eszett.  Eine umfangreich ausgebaute Digitalisierung v
    • 1.426 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Buhe-Fraktur von Walter Buhe erschien 1915 bei der D. Stempel AG und wurde bis in die 1930er-Jahre weiter ausgebaut: mager, halbfett, fett, schmalfett und Initialen.  Eine Digitalisierung einzelner Schnitte gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 1.219 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Deutschkurrent ist eine Schreibschrift im Kurrentstil von Georg Salden und erschien 2013 über sein Label TypeManufactur. Salden begann selbst im Alter von 5 Jahren Sütterlin zu schreiben. Später studierte er an der Hochschule Originaltexte in deutscher Kurrentschrift. Als Vorlage für die digitale Schrift schrieb Salden zunächst mit Spitzfeder und Tinte. Darauf aufbauend zeichnete er eine Kurrentschrift, die besonders gut lesbar sein soll, weil sie alles Überflüssige und Dekorative verme
    • 13.518 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Fraktur von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1912 zunächst als Hausschrift der Offizin Drugulin in Leipzig. Ab 1919 wurde die Schrift dann über die D. Stempel AG angeboten und mit einem halbfetten Schnitt und Initialen weiter ausgebaut.  Eine Digitalisierung des mageren Schnitts gibt es von Gerhard Helzel. Von den Initialen gib es eine kostenlose Digitalisierung von Dieter Steffmann. 
    • 953 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Rotis ist eine Schriftsippe von Otl Aicher, die Ende der 1980er-Jahre über Agfa Compugraphic erschien. Sie ist nach Aichers Wohnort Rotis benannt, einem Ortsteil von Leutkirch im Allgäu. In der Rotis-Schriftsippe sind nicht nur eine Antiqua (Rotis Serif) und eine Grotesk (Rotis Sans) enthalten, sondern auch die Zwischenstufen Rotis Semi-Serif und Semi-Sans. Aicher hatte klare Vorstellungen über die optimale Leserlichkeit von Schriften. Schriften mit breiteren Grundstrichen (wie
    • 28.356 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Anfang der 1950er-Jahre arbeitete Marcel Jacno an einer Werbeschrift für die Pariser Schriftgießerei Deberny & Peignot. Ein Magazinartikel zeigte Jacno am Zeichenbrett bei der Arbeit. In Marseille bei der Fonderie Olive nahm man davon Kenntnis. Roger Excoffon untersuchte die Fotografie genauer und fertigte selbst Zeichnungen in ähnlichem Stil an. Marcel Olive stimmte einer Fertigung dieser Schrift zu – unter der Bedingung, dass die Schrift binnen zwei Monaten fertig sein müsse, um Deberny &a
    • 9.024 Aufrufe
  17. Viertelgeviert ·
    Die Curve von Arne Freytag ist eine konstruierte Didone mit hohen Mittellängen und geringem Strichstärkenkontrast. Besondere Merkmale sind die supereliptische Grundform und die zum Teil abgerundeten Ecken. Die Schriftfamilie verfügt über fünf Strichstärken, jeweils mit Kursiven.
    • 3.068 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die kräftige Wieynck-Gotisch von Heinrich Wieynck erschien ab 1926 bei der Dresdner Schriftguß AG. Eine dekorative lichte Garnitur wurde 1930 ergänzt. Eine Digitalisierung beider Schnitte wurde 2017 von RMU Fonts veröffentlicht. Die Fonts verfügen über eine westeuropäische Belegung und enthalten ein langes s und die deutschen Fraktursatz-Ligaturen. 
    • 4.448 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die FF Oneleigh von Nick Shinn erschien 1999 bei FSI FontShop International. Die bewegte Antiqua bezieht sich laut ihres Designers auf kreative und historisierenden Renaissance-Antiqua-Schriften aus dem frühen 20. Jahrhundert wie Kennerly, Benton, Amsterdam Garamont und Koch-Antiqua. Die Familie ist in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven erhältlich. Zur Wahl steht eine Standard-Version und eine Pro-Version (mit erweitertem lateinischen Zeichensatz und Schwungbuchstaben). 
    • 2.004 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Schwabacher von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 in einem mageren und 1915 in einem halbfetten Schnitt bei der D. Stempel AG. Zusätzlich erhältlich waren zugehörige Initialen.  Digitalisierungen gibt es von Gerhard Helzel und Delbanco Frakturschriften. 
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  21. Ralf Herrmann ·
    Die Mistral ist eine dekorative Schreibschrift von Roger Excoffon und erschien 1953 bei der Fonderie Olive. Der Name Mistral verweist auf die norwestlichen Fallwinde im Rhônetal und stellt somit einen Bezug zum Ort der Schriftgießerei her. Die Ziele Excoffons bei der Entwicklung der Mistral waren Natürlichkeit und Lebendigkeit. Weder sollte die Schrift die Fehlerlosigkeit von Schreibmeisterschriften besitzen, noch die Zahmheit und Strenge von Satzschriften. Daher untersuchte der Gestalter z
    • 11.749 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Gotische Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien in den 1910er-Jahren bei der Schriftgießerei D. Stempel AG. Die Schrift in einem Schnitt verbindet Elemente verschiedener Schriftgattungen: Im Buchstabenskelett dominieren Antiqua-Formen. Die Strichführung enthält Elemente gebrochener Schriften. Und für einige Großbuchstaben waren alternative Unzialformen erhältlich. Zusätzlich erhältlich waren Initialen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.183 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Nach dem großen Erfolg der Mistral (1953) wollte man diese Schrift bei der Fonderie Olive noch weiter ausbauen. Die Choc war ursprünglich als fette und besonders raue Version der Mistral geplant, aber man entfernte sich in den Entwürfen immer weiter von dieser Idee und entwickelte die Choc schließlich als eine völlig eigenständige, unverbundene Schreibschrift mit deutlichem Pinselduktus. Digitalisierungen sind zum Beispiel von Linotype, URW++, ITC und Letraset erhältlich. Die URW-Version ve
    • 5.525 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsche Schrägschrift erschien 1912 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor als Erweiterung von Rudolf Kochs Deutscher Schrift. Die Schrift ist eine der wenigen, jemals produzierten kursiven gebrochenen Schriften.  Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 2.522 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Helga-Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG und wurde in der Folge um eine Kursive und einen halbfetten Schnitt ergänzt. Außerdem waren passender Schmuck und Initialen erhältlich.  Alle drei Schnitte wurden von Gerhard Helzel digitalisiert. 
    • 803 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Antique Olive ist eine Groteskschriftfamilie von Roger Excoffon und erschien 1962 bei der Fonderie Olive. Im Jahr 1955 begann Excoffon mit Studien zu einer neuen Schrift. Zusammen mit José Mendoza von der Fonderie Olive entstanden dabei experimentelle stilistische Übertreibungen. Der Entwurf lief zunächst unter dem Namen Catsilou. Parallel dazu wurden Lesbarkeitsstudien gesammelt und man überlegte, wie diese Ergebnisse in den Entwurf eingearbeitet werden könnten. Das Experimentelle des
    • 9.636 Aufrufe
  27. R::bert ·
    Trim ist eine statische Grotesk mit steilem Gerüst, welches durch einen harten Bruch zwischen gewölbten Horizontalen und gerade getrimmten Vertikalen deutlich sichtbar wird und der Schrift einen eigenständig konstruierten Charakter verleiht. Einige Merkmale: 7 Strichstärken (Thin bis Extrabold) Oblique-Kursive Versalziffern (proportional und dicktengleich) und Brüche Lateinische, griechische und kyrillische Zeichenbelegung Neben weiteren Mono-, Stencil- u
    • 2.977 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Hölzl-Mediaeval, benannt nach ihrem Gestalter Emil Hölzl, erschien 1913 bei der D. Stempel AG in einem mageren und einem kursiven Schnitt. Ein halbfetter Schnitt wurde 1914 nachgelegt. Passend dazu gab es den Hölzl-Schmuck und mehrere Garnituren verzierter Initialen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.070 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Adobe Clean ist die exklusive Hausschrift des Software-Herstellers Adobe. Dieser setzte viele Jahre die populären Schriftfamilien Myriad und Minion aus dem eigenen Hause als Hausschriften ein, jedoch fehlte dadurch auch das typografische Alleinstellungsmerkmal. Daher wurde von Robert Slimbach mit der Adobe Clean eine neue Hausschrift entwickelt, die diesmal exklusiv zum Einsatz kommt. Der Grundcharakter der Adobe Clean ist der Myriad nicht unähnlich, jedoch weist erstere einige Eigenhei
    • 21.355 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Peignot wurde 1937 von A. M. Cassandre für die französische Schriftgießerei Deberny & Peignot entworfen. Die dekorative Schrift fällt insbesondere durch die Kleinbuchstabenbelegung auf, bei der Versal- und Minuskelelemente miteinander vermischt wurden. Nach ihrer Veröffentlichung und im Verlauf der 1940er-Jahre war die Peignot eine beliebte Werbeschrift. Aber auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts blieb sie in stetigem Einsatz. Eine Digitalisierung in drei Schnitten gibt es von Linotype.
    • 10.182 Aufrufe
  31. Typedesigner ·
    Die Schriftfamilie Flat Sans wurde vom deutschen Designer Sergej Lebedev gestaltet und erschien 2015 bei Monotype. Der konstruierten Grundcharakter der Flat Sans entspricht der Klassifikation einer modernen Square Sans. Die Schriftfamilie ist in sieben Strichstärken mit zugehörigen Oblique erhältlich.
    • 2.516 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Elan ist eine verbundene, informelle Schreibschrift von Hans Möhring und erschien 1937 bei der D. Stempel AG im Fahrwasser erfolgreicher Werbeschreibschriften wie der Signal der H. Berthold AG. Die Grundschrift ist halbfett. Eine zarte Version wurde später nachgelegt.  Digitalisierungen gibt es als Stempel Elan (von Frank Grießhammer) und Gmuender Elan Pro (von RMU Fonts). 
    • 1.327 Aufrufe
  33. Jo Hoffmann ·
    Die weit geschnittene G-Slab zeichnet sich durch betonte Balkenserifen und fein abgestuften Strichstärken von Haarlinie bis fett aus. Alle sieben Strichstärken sind in normalen und schmaler Weite erhältlich und verfügen über 465 lateinische Glyphen (einschließlich osteuropäischer Sprachen).
    • 2.524 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    František Štorm entwarf diese Schrift bereits 1988 auf Papier und setzte sie als Fotosatzschrift in der eigenen Dunkelkammer ein. Es sollte jedoch 20 Jahre bis zu einer Veröffentlichung als digitaler Font dauern. Der Entwurf ist dem Grundcharakter nach klar eine gebrochene Schrift, jedoch wurden Antiqua-Elemente in die Kleinbuchstaben eingearbeitet. Die Coroner verfügt über einen Schnitt mit 410 Zeichen. 
    • 3.492 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Rezak-Schriftfamilie von Anya Danilova benutzt die Anmutung von ausgeschnittenen Buchstaben. Der Schriftentwurf war ursprünglich die Abschluss-Arbeit von Anya Danilovas Studium in Den Haag (2018–2019) und konnte mithilfe des Gerard-Unger-Stipendiums weiter verfeinert und ausgebaut werden. Die Schriftfamilie erschien schließlich 2022 bei Type Together. Die Familie enthält fünf Strichstärken (vier davon mit Kursiven) und eine dekorative lichte Variante des extrafetten Schnitts. 
    • 1.420 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Schriften mit der Bezeichnung Garamond sind Renaissance-Antiqua-Schriften benannt nach dem französischen Stempelschneider Claude Garamond. Nach Garamonds Tod wurden seine Schriften and Christophe Plantin in Antwerpen verkauft von wo aus sich die Schriften über Europa verbreiteten. Im Plantin-Moretus-Museum in Antwerpen werden bis heute vollständige Sätze von Originalstempeln, -matrizen und -abgüssen aufbewahrt. Garamond-Schriften gibt es heute in teils sehr unterschiedlicher Optik von
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  37. Ralf Herrmann ·
    Die Bazar ist eine unverbundene Schreibschrift von Imre Reiner und erschien 1956 als Bleisatzschrift bei der D. Stempel AG.  Digitalisierungen gibt es als Bazar von Klaus Sutter (Linotype) und Boondock von Patrick Griffin (Canada Type).
    • 1.051 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Copperplate Gothic ist eine Versal-Schrift, die Anfang des 20. Jahrhunderts von Frederic Goudy für American Type Founders (ATF) entworfen wurde. Trotz der kleinen Serifen an den Stammenden wurde sie als Groteskschrift (»Gothic«) betitelt. Sie zielte auf eine Anwendung als Kartenschrift für kurze Texte, zum Beispiel in Geschäftsausstattungen oder Einladungen ab. Darüber hinaus wurde sie im Laufe des 20. Jahrhunderts aber auch ganz allgemein eine beliebte Schrift für Schauanwendungen. ATF
    • 14.323 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Gill Sans Nova ist eine Überarbeitung der ursprünglich 1928 erschienenen Gill Sans von Eric Gill. Die Gill Sans wuchs in der Nova-Version auf 43 (statt bisher 18) Schnitte an und ist nun von Ultra Light bis Ultra Bold und in schmalen Schnitten erhältlich. Mit W1G-Belegung wurde auch der Zeichenumfang deutlich erweitert. Hinzu kommen neue lichte und schattierte Schnitte für Schaugrößenanwendungen, die zum Teil auf Originalzeichnungen aus dem Monotype-Archiv beruhen, bislang aber nicht als Fon
    • 6.316 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Christine Lord entwarf die Schrift unter dem ursprünglichen Namen Lord Lower Case Linked im Jahr 1969 für das Corporate Design von Oxford Polytechnic. Später erschien die Schrift im Fotosatz (Face Photosetting) und als Rubbelbuchstaben (Letraset).  Varianten der Schrift: Berthold (mit zusätzlichen Inline- und Outline-Schnitten), »Scene« von Dave Jeffrey (mit Großbuchstaben), »Oxford CP« by Claude Pelletier, »Oxford« von Profonts und »Tafelwerk« von Peter Wiegel.   
    • 5.152 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Kurmark entstand in den 1930er-Jahren bei Wagner & Schmidt und wurde von der Norddeutsche Schriftgießerei in zwei Strichstärken (normal 1934, fett 1936) geschnitten. Die Schrift lässt sich der Gattung schlichte Gotisch zuordnen, wobei dies vor allem auf die sehr geradlinigen Versalien zutrifft. Die Minuskeln stehen dazu mit ihren Rundungen und traditionellen Formen im Kontrast.  Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 1934
    • 2.113 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Schriftgestalter Robert Slimbach studierte die Sammlung von Schriftstempeln Ende der 1980er-Jahre im Plantin-Moretus-Museum in Antwerpen. Schon während der Fertigstellung der 1989 erschienenen Adobe Garamond entstand die Idee zu einer neuen, noch umfassenderen Bearbeitung, die auf den unterschiedlichen Größen der Originalstempel und den stilistisch passenden Kursiven Robert Granjon beruhen sollte. Die Garamond Premier Pro ist in 5 Strichstärken und 4 optischen Größen verfügbar und besitzt m
    • 13.884 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Krimhilde von Albert Auspurg erschien 1933 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in einem gewöhnlichen und einen halbfetten Schnitt. Der Entwurf vereint Eigenschaften der geometrischen Groteskschriften der 1920er-Jahre mit Frakturformen. Dazu heißt es im Schriftmusterheft: »Die deutsche Schrift unserer Zeit … muß den Willen zur Sachlichkeit ausdrücken und unter Betonung des Wesentlichen den einzelnen Buchstaben in seiner knappesten Form bringen. […] Wir haben deshalb bei der Schaffung u
    • 5.590 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Cascade Script ist eine unverbundene Schreibschrift von Matthew Carter und erschien in den 1960er-Jahren als Fotosatzschrift bei Linotype. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist ebenfalls über Linotype verfügbar. Die Bitstream-Version trägt den Namen Freehand 471, die auch in einer Version von ParaType mit erweiterter lateinischer, kyrillischer und griechischer Zeichenbelegung erhältlich ist. 
    • 851 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Stempel Garamond ist eine Interpretation der Schriften Claude Garamonds, die auf Schriftmuster der Gießerei Egenolff-Berner zurückgehen und in den 1920er- und 1930er-Jahren bei D. Stempel erschien.
    • 1925
    • 14.049 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Brush Script ist eine informelle Schreibschrift mit beschwingtem Pinselduktus von Robert E. Smith aus dem Jahr 1942. Sie erschien als Handsatz-Type in einem Schnitt bei American Type Founders. Nach der Übernahme auf die Monotype wurde sie ein rascher Erfolg für Schauanwendungen jeder Art. Der Erfolg hielt über das gesamte 20. Jahrhundert an, sodass die Schrift auch vielfach digitalisiert wurde. Die häufige Verwendung der Schrift brachte ihr jedoch auch einen gewissen Negativruf ein. Simon Garfie
    • 12.125 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die ersten Entwürfe zur Pinselschrift Terry Junior von Terrance Weinzierl  entstanden beim Monotype Font Marathon im Jahr 2016. In der Folge wurde die Schrift weiter ausgebaut und erschien schließlich 2018 in fünf Schnitten (regular, italic, rotalic, inline, combo). Alle besitzen eine lateinische und kyrillische Belegung mit über 700 Glyphen. 
    • 3.096 Aufrufe
  48. Kathrinvdm ·
    Pedell ist eine Schreibschrift, die das Schreiben mit Kreide simuliert. Sie wurde vom Schriftdesigner Ralph M. Unger geschrieben und digitalisiert. 
Pedell ist eine gut lesbare und lebendige Handschrift, die neben der westeuropäischen Standardbelegung Zeichen für den Satz osteuropäischer Sprachen sowie kyrille Schriftzeichen mitbringt. Zu beachten ist, dass die Schrift auf einem vektorisierten Bitmap-Raster basiert. Beim Einsatz in größeren Schriftgraden zeigen sich die Pixel daher deutlich
    • 10.689 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Nautica ist eine verbundene Schreibschrift mit Kupferstich-Duktus. In den 845 Glyphen sind zahlreiche Alternativzeichen und Schwungbuchstaben enthalten, die sich per OpenType ansprechen lassen. Zusätzlich zum Grundschnitt gibt es zwei angefettete Versionen. Außerdem gibt es einen Dingbat-Font, der nautische Symbole und Rahmen-Elemente zum Kombinieren beinhaltet.
    • 11.741 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Pergamon-Antiqua von Alfons Schneider erschien in den 1930er-Jahren bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner. Die Familie wurde in der Folge weiter ausgebaut und nach der Bildung von Typoart dort weiter vertrieben. Zum endgültigen Ausbauen zählten die aufrechten Garnituren mager/Buchschrift mager/halbfett/fett, die Kursiven in mager/halbfett und fett sowie schmale Schnitte in halbfett und fett.  Eine digitale Version von Coen Hofmann wurde 2016 über URW++ veröffentlicht. 
    • 4.270 Aufrufe

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