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Die seit 1919 im Besitz von D. Stempel befindliche Janson Antiqua entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer der beliebtesten Fließtextschriften. Doch die Zuschreibung zum Stempelschneider Anton Janson stellte sich durch weitere Nachforschungen schließlich als Fehler heraus. Als ihr Schöpfer gilt nun der ungarische Stempelschneider und Drucker Nicolas Kis. Der volkseigene DDR-Schriftanbieter Typoart veröffentlichte in den 1980er-Jahren die Typoart Kis in einer Überarbeitung für den Fotosa

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Schriftgestalter:
- 2009
- 7.671 Aufrufe
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1919 kam D. Stempel mit der Übernahme der Leipziger Schriftgießerei Drugulin in den Besitz von Stempeln, Matern und Abschlägen einer bei Drugulin »Holländische Antiqua« genannten Schrift, die Jan Tschichold später in seinem Meisterbuch der Schrift als »schönste alte deutsche Antiqua-Schrift« bezeichnete. Sie wurde von Stempel als Janson Antiqua in Umlauf gebracht und entwickelte sich zu einer der beliebtesten Fließtextschriften des 20. Jahrhunderts. Doch der Bezug zum Schriftschneider Anton

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Schriftgestalter:
- 1919
- 8.316 Aufrufe
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Die Goodchild Pro ist eine »pragmatische« Textschrift, ausgestattet mit vier Schnitten (Regular und Bold mit Kursiven) und jeweils über 1000 Glyphen. Pate stand die Jenson, wenngleich die Goodchild mit einer größeren x-Höhe davon abweicht. Kapitälchen, Ligaturen sowie alle Arten von Ziffern sind vorhanden, auch das Versal-Eszett fehlt nicht. Für Headlines gibt es dazu die eng zugerichtete und schärfer gezeichnete Nicholas (normal, kursiv, halbfett und fett).

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.421 Aufrufe
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Die Welt-Antiqua ist eine serifenbetonte Linearantiqua von Hans Wagner, die in den 1930er-Jahren bei Ludwig & Wagner erschien und als »moderne, zeitgemäße und formschöne Universalschrift« beworben wurde. Die Familie wurde auf fünf lediglich aufrechte Schnitte ausgebaut. Für die Buchstaben a, M G, und R waren Varianten verfügbar. Bei anderen Gießereien war die Schrift auch unter den Namen Luxor, Atlas, Landi, Ramsès und Ultra im Programm.

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Schriftgestalter:
- 1931
- 3.225 Aufrufe
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Die Berthold-Script ist eine Schreibschrift von Günter Gerhard Lange und erschien in den 1970er-Jahren als Fotosatzschrift. Eine digitale Version ist in erweiterter lateinischer Belegung in zwei Strichstärken erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1977
- 1.183 Aufrufe
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Livory wurde von Hannes von Döhren und Livius F. Dietzel zwischen 2005 und 2010 entwickelt. Gut geeignet als Leseschrift für lange Texte, kommt sie auch in Display-Größen gut zur Geltung. Die Familie besteht aus vier Schnitten (Regular und Bold, jeweils mit Kursiven). Jeder Schnitt beinhaltet fast 700 Glyphen, darunter Kapitälchen, verschiedene Ziffernarten, Ligaturen, Pfeile und Ornamente.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 3.447 Aufrufe
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Die Tempo von Walter Höhnisch ist eine schmalfette serifenbetonte Linearantiqua. Sie erschien 1930 bei Ludwig & Mayer und wurde in der Folge als passender schmaler Schnitt zur Welt-Antiqua vermarket.

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Schriftgestalter:
- 1930
- 3.116 Aufrufe
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Die Sabon ist eine Garamond-Interpretation von Jan Tschichold aus den 1960er-Jahren. Sie war eine Auftragsarbeit für D. Stempel, Linotype und Monotype. Die drei Anbieter wünschten sich von Tchichold einen Entwurf, der ohne merkliche Unterschiede gleichzeitig im Handsatz sowie auf Linotype- und Monotype-Maschinen einsetzbar war. Dazu musste sich das Design mehreren Einschränkungen unterwerfen und sie bestmöglich ausgleichen. Die Monotype verlangte für die Zeichendickten ein System von maximal 18

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Schriftgestalter:
- 1967
- 18.275 Aufrufe
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Die FF Marselis Slab ist die Egyptienne-Version der gleichnamigen serifenlosen Marselis vom dänischen Schriftgestalter Jan Maack. Auffällig bei dieser Schriftsippe sind die fließenden Übergänge der Diagonalen, welche tropfenförmige Punzen entstehen lassen und der Schrift einen dynamisch-weichen Akzent verleihen. Einige Merkmale: Vier Strichstärken (light bis black) Echte Kursive Proportionale sowie dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern

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Schriftgestalter:
- 2013
- 4.364 Aufrufe
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Die Mandrel ist eine Schriftfamilie von Jeremy Dooley, die mit neun Strichstärken (von Thin bis Black) und drei Laufweiten (normal, condensed und extended) einschließlich Kursiven sehr gut ausgebaut ist. Die über 500 Glyphen pro Schnitt umfassen Kapitälchen, verschiedene Ziffernsets, Upright-Kursive und auch Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.190 Aufrufe
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Die Poppl-Exquisit ist eine unverbundene Schreibschrift von Friedrich Poppl und erschien 1970 bei der H. Berthold AG in einem Schnitt. Später wurde noch ein Medium-Schnitt hinzugefügt. Beide Schnitte sind heute mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1970
- 1.144 Aufrufe
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Die Monarcha ist eine Serifenschrift mit barocken Einflüssen, die geraden Schnitte stehen in Leserichtung leicht schräg, der Strichstärkenkontrast ist relativ gering. Ein OpenType-Feature sorgt dafür, dass arabische Zahlen bis 3999 automatisch in römische Zahlen umgewandelt werden. Mit den vier Schnitten Book, Regular, Semi Bold, Bold und den jeweiligen Kursiven sowie über 900 Glyphen pro Schnitt ist die Monarcha gut ausgestattet (Kapitälchen, verschiedene Ziffernsätze, hoch- und tiefgestellt Bu

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Schriftgestalter:
- 2010
- 2.563 Aufrufe
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Die Largo von Hans Wagner erschien ab 1937 bei Ludwig & Mayer als reines Versalalphabet. In der Folge wurden ein halbfetter und ein lichter Schnitt nachgelegt. Eine Digitalisierung des mageren und halbfetten Schnittes gibt es von Elsner+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 2.359 Aufrufe
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Schriftdesigner Jeremy Tankyard gestaltete die FF Disturbance mit der Intention, das Beste aus den Systemen der Groß- und Kleinbuchstaben zu vereinen. Dabei wählte er jeweils die charakterstärkste Form, um am Ende ein neues, aber dennoch gut leserliches Alphabet zu erhalten. Der Designer schreibt dazu: »There is a theory that people only read what they want to read. If good rhythm makes a face flow well, then the reading becomes much easier.« Aus Tankards Skizzenbuch Die S

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Schriftgestalter:
- 1993
- 4.814 Aufrufe
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Die Ninfa Serif ist eine Serifenschrift und mit 10 Schnitten (Light, Book, Regular, Semi Bold, Bold, jeweils auch kursiv, mit über 600 Glyphen pro Schnitt, darunter viele Ligaturen, Ziffernsätze, Kapitälchen, jedoch kein Versal-Eszett) besser ausgebaut als ihre ältere Schwester Ninfa, einer Semi-Serif.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 1.860 Aufrufe
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Die Jost-Mediaeval und Jost-Kursiv von Heinrich Jost erschienen 1927 und wurden 1929 um einen halbfetten Schnitt ergänzt. Nach dem zweien Weltkrieg wurde die Schrift von Ludwig & Mayer unter dem Namen Aeterna neu aufgelegt.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 2.650 Aufrufe
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Werner Schneider begann die Arbeit an der Senatus 1989 auf Wunsch von Günter Gerhard Lange. Zu dieser Zeit war gerade Carol Twomblys Trajan erschienen. Die Senatus schlägt in die gleiche Kerbe, nimmt sich zur Abgrenzung aber nicht die Capitalis-Schrift der Trajan-Säule zum Vorbild, sondern die Schrift des Titusbogens in Rom. Nach dem Ende der H. Berthold AG zieht sich die Veröffentlichung der Schrift bis zum Jahr 2004 hin. Heute ist die Schrift als Kapitälchenversion in einer Strichstärke mit w

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Schriftgestalter:
- 2004
- 1.047 Aufrufe
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Die Leipziger Antiqua von Albert Kapr erschien ab 1971. Typoart bot sie in der Folge für Hand-, Maschinen- und Fotosatz an. Der Grundcharakter der Schrift basiert auf den ersten Blick auf einem typischen Antiqua-Breitfeder-Entwurf. Besonders markant machen die Schrift jedoch die Brechungen in der Strichführung. Solche Brüche, wie man sie sonst nur aus gotischen Schriften und deren Nachfahren kennt, tauchen auch in Antiqua-Schriften immer wieder auf – etwa in der 1925 erschienenen Preissig A

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Schriftgestalter:
- 1971
- 12.042 Aufrufe
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CoalhandLuke ist eine dynamisch wirkende Schreibschrift in einem Schnitt mit 733 Glyphen, die von Schriftgestalter Jeroen »Joebob« van der Ham mit einem Stück Kohle geschrieben wurde.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 12.616 Aufrufe
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Die Ninfa ist eine moderne Semi-Serif-Schrift mit kalligrafischem Touch. Im Gegensatz zu ihrer später erschienenen Schwester Ninfa Serif gibt es nur gerade Schnitte in den Stärken Light, Regular, Bold und Black mit ca. 260 Glyphen, darunter allerdings viele Ligaturen, hochgestellte und Mediävalziffern, jedoch kein Versal-Eszett.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 1.884 Aufrufe
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Dieses Großbuchstabenalphabet wurde von Schriftgestalter Lecter Johnson mit Bleistift entwickelt und vermittelt den Eindruck einer Schrift auf Notizzetteln und ähnlichen handschriftlichen Dokumenten. Der Font besitzt kontextbedingte Varianten, die sich per OpenType automatisch zuschalten lassen. Auf diese Weise erhält die Grober Bleistift einen abwechslungsreichen Handschriftcharakter.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 8.376 Aufrufe
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Die Nueva ist eine Schriftfamilie von Carol Twombly aus dem Jahr 1994 mit kalligrafischer Anmutung mit den Strichstärken Light, Regular, Bold, Black, jeweils auch kursiv, und in drei Laufweiten (normal, condensed und extended). Der Zeichenumfang beschränkt sich auf die damals üblichen 260 Glyphen. Die Nueva ist Bestandteil von Adobes Creative Suite.

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Schriftgestalter:
- 1994
- 2.968 Aufrufe
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Die Schreibschrift Charme von Helmut Matheis erschien 1957 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Zeichenvarianten gab es für die Buchstaben D, G, V, W, und e, wobei die Großbuchstaben dabei wahlweise eher in Richtung Kurrentschrift bzw. Antiqua entworfen wurden. Ein Jahr nach der Veröffentlichung wurde ein fetter Schnitt nachgelegt, der jedoch den eigenständigen Namen Slogan erhielt.

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Schriftgestalter:
- 1957
- 2.932 Aufrufe
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Diese Okay Crayon wurde von Schriftgestalter Luke William Turvey mit einem schwarzen Wachsmalstift geschrieben und anschließend als Font digitalisiert. Die dekorative Schrift umfasst 230 Glyphen und deckt damit die westeuropäische Standardbelegung ab.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 9.115 Aufrufe
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Die von Steve Matteson entworfene Open Serif eignet sich als Ergänzung zu seiner Open Sans. Sie liegt in den Strichstärken Light, Book, Regular, Semi Bold, Bold, Black (jeweils mit passender Kursive) vor und ist mit über 1000 Zeichen gut ausgestattet (Kapitälchen, Ligaturen, verschiedene Ziffernsets, griechisch und kyrillisch). Leider ist aber kein Versal-Eszett vorhanden. Die Schrift eignet sich gleichermaßen für Lesetexte als auch für Displayzwecke. Dafür gibt es noch zwei zusätzliche Schnitte

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.359 Aufrufe
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Die Schreibschrift Slogan von Helmut Matheis erschien 1958 bei Ludwig & Mayer und bildet einen fetten Schnitt zur zuvor erschienenen Charme. Zeichenvarianten gab es für die Buchstaben D, V, W, und e, wobei die Großbuchstaben dabei wahlweise eher in Richtung Kurrentschrift bzw. Antiqua entworfen wurden. Aus einer Anzeige der Gießerei: »Rhytmus, Spannung, Kraft – das sind die bestimmenden Elemente der neuen Werbeschrift Slogan nach Entwürfen von Helmut Mattheis. Zwanglos, ja fast suggest

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Schriftgestalter:
- 1958
- 3.212 Aufrufe
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Die El Greco ist eine Kursivschrift von Günter Gerhard Lange mit schwungvollen Großbuchstaben. Die Schrift erschien in den 1960er-Jahren bei der Berliner H. Berthold AG in einem Schnitt. Die Schrift ist heute mit erweiterter lateinischer Belegung (445 Glyphen) über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1964
- 1.256 Aufrufe
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Die Rabenau (früher Lucinde) ist eine Antiqua-Schrift von Axel Bertram und erschien 2011 bei Linotype. Ab dem Jahre 2003 wirkte der Kalligraf und Schriftgestalter Andreas Frohloff am Ausbau und der Fertigstellung der 16 Schnitte der Schriftfamilie mit. Rabenau wurde durch verschiedene Quellen inspiriert: von Alphabeten für Buch-Cover bis hin zu Schreibmaschinenschriften und sogar englischen Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts (z.B. denen, die der erfahrene Drucker William Bulmer verwe

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Schriftgestalter:
- 2011
- 4.593 Aufrufe
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Die Praho Pro wurde von Maciej Włoczewski im Rahmen des »Warsaw Types« (einem Projekt von 12 jungen polnischen Typographen, das sich auf Warschaus typografisches Erbe bezieht) entwickelt. Sie zeichnet sich aus durch starken Kontrast, dünne Serifen, scharfe Enden und große x-Höhe. Die Familie ist sehr gut ausgebaut (Hairline, Thin, Extra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven) und über 1800 Glyphen pro Schnitt (Kapitälchen, Ziffernsets, hoch- und tiefge

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.193 Aufrufe
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Mit der Arpona Sans erweitert Felix Braden seine Arpona um ein serifenlose Schriftfamilie. Die Gestaltung lehnt sich an die U-Bahn-Schrift von Edward Johnston an und verfügt über 9 Strichstärken mit 590 Glyphen pro Schnitt.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 2.521 Aufrufe
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Die Caprice ist eine unverbundene Schreibschrift von Martin Wilke. Sie erschien 1938 in einem Bleisatz-Schnitt bei der Berliner H. Berthold AG. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist heute über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1938
- 1.437 Aufrufe
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»Ich wollte eine Werkschrift entwerfen, eine Buch-Antiqua auf klassischer Grundlage zwar, doch für unsere Zeit. Nicht modisch, aber mit neuen Elementen und Formen, dabei schön, klar, gut lesbar.« Mit diesen Worten beschrieb Hellmuth Tschörtner seine Schrift, die Tschörtner-Antiqua, die 1955 für den Handsatz und für die Linotype Setzmaschine erschien. Es sollte die einzige Satzschrift des Gebrauchsgrafikers und Buchgestalters bleiben. Neben dem aufwendigen Neuschnitt der allseits gelobten

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Schriftgestalter:
- 1955
- 9.457 Aufrufe
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Rival ist eine Serifenschrift von Olivier Gourvat, angeregt von mit Rundfeder geschriebenen Buchstaben. Die angebrochenen Kurven und leicht gebogenen Abstrichen verleihen ihr eine moderne Anmutung. Zur Familie gehören 7 Schriftstärken: Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven. Die 970 Glyphen pro Schnitt beinhalten Kapitälchen, verschiedene Ziffernsätze, Alternativglyphen und Ligaturen (auch einige Versalien).

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.137 Aufrufe
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Die Every ist eine Antiqua-Familie von Anita Jürgeleit mit Kursiven und vier Strichstärken in je drei optischen Größen (Head, Text und Micro). In den knapp 1000 Glyphen pro Schnitt stecken Kapitälchen, Mediävalziffern, Ligaturen, Tabellenziffern, Richtungspfeile und ein erweitertes Set an Währungszeichen.
- brotschrift
- kapitälchen
- Kapitälchen-Eszett
- optische größen
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Verschlagwortet mit:

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Schriftgestalter:
- 2021
- 1.938 Aufrufe
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Die Toshna ist eine Neuinterpretation der Tschörtner-Antiqua aus den 1950er-Jahren. Das Design für die kleinen Schriftgrößen (Book) ist dabei wesentlich breiter, runder und mit kräftig ausgeprägten Details gezeichnet. Die Interpunktionszeichen und Akzente wurden für den Werksatz angepasst. Im Gegensatz zu klassischen Vorbildern weist die Kursive eine nur mäßige Schräglage auf. Ihr Stil ist eher kalligrafisch. Dem Anwender bietet sie zusätzliche f- und lang-s-Ligaturen an. Zusätzlich wurden

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Schriftgestalter:
- 2008
- 3.852 Aufrufe
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Die Stop bzw. Stop Pinselschrift ist eine unverbundene Schreibschrift von Walter Höhnisch. Sie erschien 1939 in einem Schnitt in Graden von 28 bis 60 Punkt bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 2.830 Aufrufe
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Die Faust Antiqua und Kursiv von Albert Kapr entstanden zwischen 1959 und 1962 unter der Idee einer »kalligrafischen Gleichstrich-Antiqua«. Eine moderne Interpretation gibt es unter dem Namen Faust RR von Steve Jackaman (Red Rooster Collection).

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Schriftgestalter:
- 1962
- 6.754 Aufrufe
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Die Künstlerschreibschrift (im Englischen Kuenstler Script) entstand zwischen 1902 und 1903 in der Schriftgießerei Stempel. Grundlage bildeten die typischen englischen Kupferstich-Schreibschriften des 18. und 19. Jahrhunderts von Schreibmeistern wie George Bickham und George Shelley. Als Designer der Künstlerschreibschrift wird oft Hans Bohn genannt. Dieser erweiterte die Familie 1957 jedoch lediglich um einen extrafetten Schnitt.

- 1902
- 20.665 Aufrufe
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Die Rhapsodie ist eine Bastarda-Schrift von Ilse Schüle und erschien 1951 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 8 bis 48 Punkt. Zusätzlich erhältlich waren Zierversalien von 16 bis 48 Punkt. Eine Digitalisierung inklusive der Zierversalien gibt es von Profonts.

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Schriftgestalter:
- 1951
- 3.166 Aufrufe
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Die Garamond Old Face war eine Neubearbeitung der Garamond durch Günther Gerhard Lage für den Fotosatz. Die einzelnen Schnitte erschienen im Verlauf der 1970er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die digitale Version hat heute den Namen Berthold Garamond.

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Schriftgestalter:
- 1972
- 1.369 Aufrufe
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Die Pilot war Aleksandra Samuļenkovas Abschlussarbeit des Schriftgestaltungsstudiums in Den Haag im Jahr 2012. Fünf Jahre später erschien die Schrift zu einer kompletten Familie ausgebaut über Bold Monday. Die schmale Schaugrößenschrift ist in fünf Strichstärken mit Kursiven verfügbar und verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung. Die Kapitälchen sind in einer normalen und einer unterstrichenen Version verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.230 Aufrufe
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Die Matheis-Mobil von Helmut Matheis erschien 1960 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 6 bis 48 Punkt. Digitialisierungen gibt es von CanadaType als Rhino und Mobil Pro von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1960
- 2.940 Aufrufe
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Die AG Royal ist eine abgewandelte Fassung der Akzidenz-Grotesk, sie besser für Fließtexte eignen soll. Die AG Royal enthält eine westeuropäische Belegung mit Kapitälchen und besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 1.051 Aufrufe
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Die Bernhard Schönschrift von Lucian Bernhard erschien bei der Bauerschen Gießerei. Der Normalschnitt war ab 1925 erhältlich, 1928 kam ein kräftiger Schnitt hinzu. Bei Stephenson Blake erschien die Schrift unter dem Namen Madonna. Digitalisierungen sind unter der Originalbezeichnung (Elsner+Flake) und als Bernhard Script (Profonts) erhältlich. Ähnlich sind auch Liberty Script (Monotype) und Viant.

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Schriftgestalter:
- 1925
- 32.900 Aufrufe
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Hermann Zapf wagte sich ab 1948 an die Entwicklung seiner ersten Schreibschrift. Ausgangspunkt war ein kalligrafisches Schriftblatt aus seinem Kriegs-Skizzenbuch, das er mit einer Sommerville-Feder geschrieben hatte. Gestalterisch orientiert sich die Schrift an den englischen Spitzfederschriften. Da die Schrift im Bleisatz erschien, war der Entwurf starken Einschränkungen unterworfen. Alle Schwünge und Verzierungen durften nicht zu weit aus den Buchstaben herausragen, damit sie später auf die Bl

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Schriftgestalter:
- 1952
- 12.785 Aufrufe
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Die Orpheus von Walter Tiemann erschien ab 1928 bei Gebr. Klingspor in Offenbach. Der Entwurf kombiniert antike Versalien mit charakterstarken, kalligrafisch wirkenden Minuskeln. 1935 erschien mit der Euphorion eine schwungvolle Kursive Tiemanns, die als Einzelschrift und als Kursive der Orpheus vermarket und angewendet wurde. Patrick Griffin und Kevin King fertigten im 21. Jahrhundert eine umfassende digitale Neuinterpretation der Orpheus und Euphorion, die als Orpheus Pro über CanadaType

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Schriftgestalter:
- 1928
- 6.299 Aufrufe
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Die Maximalian-Gotisch (oder auch nur Maximilian) ist eine gotische Schrift von Rudolf Koch und erschien 1917 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Die Schrift war mit Zierversalien, Schwungbuchstaben und Antiqua-Versalien (Maximilian-Antiqua) erhältlich. Digitalisierungen gibt es von Walden Fonts, Gerhard Helzel und Delbanco.

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Schriftgestalter:
- 1917
- 5.246 Aufrufe
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Die Berthold Standard ist eine von Berthold Direct Corp herausgegebene Variante der Helvetica. Die Familie mit einer westeuropäischen Zeichenbelegung besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven.

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Schriftgestalter:
- 1.270 Aufrufe
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Die zusammengehörigen Schriften Salto und Saltino erschienen ab 1952 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Die Kleinbuchstaben wurden mit einer von Hoefer eigens entwickelten Breitfeder entwickelt. Je nachdem, welche Großbuchstaben man dazu kombinierte, wurde die Schrift dann Salto oder Saltino genannt. Während die Saltino-Versalien im Stile der Minuskeln geschrieben sind, wurden die charakterstarken Salto-Versalien mit einem Pinsel geschrieben. »Dabei bringt sie eine Frische und Keckheit in

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Schriftgestalter:
- 1952
- 6.832 Aufrufe
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Die Arno Pro ist eine umfassend ausgebaute Werkschrift von Robert Slimbach. Die Schrift wurde nach dem Fluss benannt, der Florenz durchquert, die Wiege der italienischen Renaissance. Arno lehnt sich an die frühen Antiqua-Druckschriften des 15. und 16. Jahrhunderts an, die stilistisch noch nahe mit einer kalligrafisch geführten Handschrift in Verbindung stehen. Skelett, Proportionen und Strichführung sind dabei recht traditionell, wodurch die Schriftfamilie problemlos als leserliche und lesefreun

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Schriftgestalter:
- 2007
- 15.506 Aufrufe