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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1646 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Symphonie (später Stradivarius genannt) von Imre Reiner erschien 1938 bei der Bauerschen Gießerei. »Eine aus kalligraphischen Elementen komponierte Schrift von reicher, musikalischer Bewegtheit« heißt es im Schriftmuster. Die Schrift kombiniert schwungvolle kalligrafische Großbuchstaben mit eher strengen, schrägliegenden Kleinbuchstaben. Letztere haben ebenfalls Schreibschriftcharakter sind jedoch unverbunden und fallen durch ihre überdurchschnittlich großen Oberlängen auf. Eine Digital
    • 6.746 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Microbrew ist eine Versalschriftfamilie mit Vintage-Optik von Jay Hilgert. Die Schrift ist in 12 Varianten verfügbar. Zusätzlich gibt es zwei kostenlose Schnitte für farbige Schatten sowie Symbolfonts mit Ornamenten und Bannern.
    • 5.452 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Blesk (tschechisch für »Blitz«) ist eine Ebenenschrift von Samarskaya & Partners, die von alten Buchumschlägen inspiriert ist. Die reine Versal-Schrift besteht aus vier Varianten: der komplett gefüllten Grundversion, einer Inline-Version mit »blitz-förmigen« Aussparungen sowie Varianten für die jeweils linke und rechte Seite der Stämme, die sich somit unterschiedlich einfärben lassen. Die Schrift scheint aktuell nicht mehr verfügbar zu sein. 
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  4. Ralf Herrmann ·
    Mit dem Namen Offenbacher Schrift werden Schulschriftentwürfe von Rudolf Koch aus dem Jahr 1927 bezeichnet. Wie schon zuvor bei Ludwig Sütterlin entstanden gleichsam ein Antiqua- und ein Kurrent-Alphabet, aber in der Folge wurden die Namen vor allem oder ausschließlich für die Bezeichnung der jeweiligen Kurrentbuchstaben verwendet. Die Offenbacher (Kurrent-)Schrift ist im Gegensatz zur klassischen Kurrentschrift mittenbetont und hat ein Lineaturverhältnis von 2:3:2 bis 3:4:3 (Kurrentschrift 2:1:
    • 11.211 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard-Antiqua erschien ab 1911 und zusammen mit der Bernhard-Fraktur als Umsetzung von Lucian Bernhards Plakatkunst-Lettering als Satzschriften. Die Familie erschien ursprünglich bei Flinsch und wurde bei der Bauerschen Gießerei bis in die 1920er-Jahre weiter ausgebaut: mager, kursiv, fett, fett kursiv, extrafett, extrafett kursiv, und schmalfett. Zusätzlich erhältlich waren passende Initialen und Bernhard-Schmuck.  Bislang gibt es keine vollständige Digitalisierung. Der schmalfette
    • 3.833 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Jersey ist eine humanistische Antiqua-Familie mit kantigem Schnitt, der insbesondere in den fetteren Schnitten zur Geltung kommt. Die Schrift aus den 1980er-Jahren ist heute in vier Strichstärken mit Kursiven und westeuropäischer Zeichenbelegung verfügbar. 
    • 826 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    »Die Formen dieser Schreibschrift sind ernst, aber ungezwungen, sie überraschen in stärkster Weise und sind dennoch von ruhiger Selbstverständlichkeit«. So heißt es im Schriftmuster der 1937 bei der Bauerschen Gießerei erschienenen Legende von F.H. Ernst Schneidler. Eine Digitalisierung durch Ralph M. Unger unter gleichem Namen erschien 2002 über das Label profonts.
    • 9.921 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Hermann-Gotisch wurde von Herbert Thannhaeuser für die Schriftgießerei Schelter & Giesecke, Leipzig entworfen und im Jahr 1934 veröffentlicht. Sie war eine zeitlang weiter im Angebot bei VEB Typoart, indem der Schelter & Giesecke nach der Gründung der DDR aufging. Für die die private Nutzung gibt es eine kostenlose Version von Dieter Steffmann, die in UNZ-Kodierung bei Peter Wiegel zum Download bereit steht. Jedoch vertragen sich die feinen Innenlinien nicht besonders gut mit de
    • 4.837 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Berthold Wolpe musste wegen seiner jüdischen Wurzeln in den 1930er-Jahren nach England fliehen und fand dabei in Stanley Morison einen Unterstützer. In den Unterlagen im Monotype-Archiv taucht Wolpes Sachsenwald-Entwurf 1936 zunächst als »Bismarck Schrift« auf. Die Dokumente weisen auch den deutschen Ullstein-Verlag als einen Auftraggeber der ersten Schnitte aus. Neben Deutschland, wo die schlichten Gotischen gerade im Trend lagen, visierte man aber auch den englischen Markt an und überarbeitete
    • 6.489 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Tages-Antiqua von Louis Hoell erschien ab 1913 bei der Schriftgießerei Flinsch und wurde später bei der Bauerschen Gießerei weitergeführt. Der Name verweist darauf, dass die Schrift auf eine breite Anwendung abzielt. In diesem Sinne verfügte die Schrift auch über hinreichend viele Schnitte: mager, kursiv, fett, fett kursiv, schmalfett und den schraffierten Schnitt »grau«. 
    • 2.412 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Jaeger-Antiqua ist eine Schriftfamilie mit klassizistischem Duktus und erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die vier Strichstärken mit Kursiven sind heute mit westeuropäischer Zeichenbelegung über Monotype verfügbar. 
    • 1.116 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Moderne Schreibdruckschriften erleben ab Ende der 1920er-Jahre einen Aufschwung. Sie imitieren weniger stark die schreibmeisterliche Schönschrift historischer Vorbilder, sondern zeigen einen modernen, geradezu flüchtigen Schreibstil. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist die 1938 erschiene Diskus. Noch weiter gehen die ebenfalls in den 1930er-Jahren erschienenen Schriften Swing Bold (Monotype) und die hier präsentierte Flott von W.S. Gillies. Ungewöhnlich ist, dass sie nahezu ohne Stri
    • 5.209 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Origen des spanischen Letteringkünstlers Alex Camacho ist eine gebrochene Schrift zwischen Textura und Rotunda. Die Gestaltungen der Buchstaben sind wo nötig an heutige Lesekonventionen angepasst. Die Schriftfamilie verfügt über drei Strichstärken und einen zusätzlichen Schnitt mit dekorativen Großbuchstaben.  Die Schnitte verfügen über eine westeuropäische Belegung. Klassischer deutscher Fraktursatz ist jedoch nicht möglich. Hierfür fehlen die typischen Ligaturen und das lange s. 
    • 3.046 Aufrufe
  14. Floodfonts ·
    Capitana bildet eine Brücke zwischen geometrischen Serifenlosen bei denen die Buchstaben aus den Grundformen, Kreis, Dreieck und Quadrat aufgebaut sind, und humanistischen Serifenlosen die sich an den klassischen Buchstaben-Proportionen der Römischen Antiqua orientieren mit deutlichen Oberlängen, offenen Formen und spitzen Abschlüssen. Capitana hat 900 Zeichen pro Schnitt bei neun Strichstärken von Thin bis Black und verfügt über OpenType-Features wie Kapitälchen plus zugehörige Zahlen, Tab
    • 1.535 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Chasseur ist eine Antiqua-Familie von Gustav Jaeger und erschien Ende der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Schrift besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte sind heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 767 Aufrufe
  16. Tilo Pentzin ·
    Die High Times ist eine dekorative Display-Schrift und Hausschrift des Labels High 5 Hang 10. Sie wird auch für das hohe Zeitungsformat des Hausmagazins (Logbook) eingesetzt und die beiden Schnitte Regular und Goofy nehmen entsprechend ebenfalls eine hohe und eng geschnittene Form an.
    • 2.958 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Veneer von Ryan Martinson ist eine Versal-Schrift in Holzbuchstaben-Druck-Optik. Die Buchstaben sind dazu mit einer recht feinen Textur ausgestattet, die in abgestufter Stärke auf jeweils drei Fonts für den aufrechten und kursiven Schnitt verteilt sind. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Piktogramm-Font.
    • 5.797 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    P22 veröffentlichte 2017 mit der Schumann Pro eine bislang unveröffentlichte Arbeit des aus Chemnitz stammenden Kalligrafen Heinz Schumann. Diese Schrift war ein Projekt des Schülers von Albert Kapr und Herbert Thannhaeuser während seiner Zeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig.  Digitalisierung und Ausbau der Schumann Pro erfolgten durch Patrick Griffin und Richard Kegler. Die Schrift besteht aus einem Schnitt mit über 500 Glyphen. 
    • 2.538 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Mauritius von Georg Trump erschien 1968 bei C.E. Weber, Stuttgart in einem normale, kursiven und fetten Schnitt. Eine digitale Erweiterung in neun Schnitten erschien 2013 unter gleichem Namen bei Canada Type. 
    • 2.014 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Arbiter ist eine statische Antiqua on Aldo Novarese und erschien Ende der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Familie verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven und ist heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 919 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Feder-Grotesk wurde von Jakob Erbar entworfen und erschien bei Ludwig & Mayer. Der Normalschnitt stand Pate für die Entwicklung der Romanovsky von Paratype sowie der Federo, die kostenlos über Google Fonts benutzt oder geladen werden kann.
    • 9.083 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Wallau soll von einem Blatt einer italienischen Missale aus dem 14. Jahrhundert inspiriert sein, das in der Werkstatt Rudolf Kochs hing. Die Erstellung dieser rundgotischen Schrift zog sich mehrere Jahre hin. 1930 erschien sie bei Gebr. Klingspor. Bis 1935 wurde die Schrift auf vier Schnitte ausgebaut. Benannt ist die Schrift nach Heinrich Wallau, einem Buchdrucker aus Mainz. Er schrieb 1885: »Der Zug des Schreibrohres ist der aller Schriftform innewohnende und wesentlich mitbestimmende
    • 10.924 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Quinoa des Schweizers Christian Thalmann ist eine Display-Schrift, die humanistische und geometrische Züge gleichermaßen zu vereinen sucht. Der Ausbau der Schnitte und der unterstützten Sprachen gestalten sich vergleichsweise üppig: Die aktuell 90 Schnitte unterstützten eine erweiterte lateinische Belegung, kyrillisch, griechisch, hebräisch, arabisch und armenisch.  Die Schrift besteht aus drei Unterfamilien (Quinoa, Quinoa Titling und Quinoa Round) in jeweils sechs Strichstärken. 
    • 4.081 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    FDI Wunder ist eine Digitalisierung und Erweiterung der Laudahn-Kanzlei auf Basis der Original-Bleisatzlettern. Die Schrift ist in zwei Versionen in westeuropäischer Zeichenbelegung erhältlich: FDI Wunder A basiert auf den Originallettern, während Version B alternative Buchstabenformen im Stile von Antiqua-Schriften enthält. 
    • 1.422 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Grundlage für die Rundgotisch von Emil Rudolf Weiß bildeten Alphabete des Augsberger Druckers Erhard Ratdolt. Dieser hatte eine Zeit lang in Venedig gearbeitet und war dort mit den für den südeuropäischen Raum typischen rundgotischen Schriften in Berührung gekommen. Erste Entwürfe zur Schrift entstanden bereits 1915, doch sie erschien erst in den 1930er-Jahren. Digitalisierungen sind heute über URW++, Elsner+Flake sowie Linotype erhältlich. Linotype bietet neben der Standard-Version auc
    • 6.506 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Rosella von Sabina Chipară ist eine Versalschrift, die sich gestalterisch an dekorative Serifenschriften des ausgehenden 19. Jahrhunderts (wie die Engravers) anlehnt.  Besonders Markenzeichen der Rosella ist jedoch die Kombinierbarkeit der sechs Schnitte als Ebenenschrift. Die flächige Variante (»solid«) kann wahlweise mit diesen Schnitten überlagert werden:  Deco, Engraved, Flourish, Hatched und Inline. Ein großes Eszett ist in den 488 lateinischen Zeichen auch vorhanden. 
    • 3.333 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Delphin von Georg Trump erschien 1951 bei C.E. Weber, Stuttgart. Die Schrift kombiniert aufrechte Antiqua-Buchstaben mit kursiven Kleinbuchstaben. Dem normalen Schnitt wurde 1955 noch ein fetter Schnitt zur Seite gestellt.  Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es von Linotype. 
    • 3.051 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Seneca (benannt nach Lucius Annaeus Seneca) von Gustav Jaeger erschien Ende der 1970er-Jahre als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die Antiqua-Familie verfügt über fünf Strichstärken. Kursive Schnitte sind jedoch nur für die zwei leichtesten Schnitten verfügbar. 
    • 1.266 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Eveleth ist eine Versal-Schrift von Ryan Martinson mit prägnanter Letterpress-Optik. Man kann aus drei verschiedenen Textur-Stilen wählen und dabei ist jeder Buchstabe noch einmal in sechs Textur-Varianten verfügbar, sodass auch gleiche Buchstaben nebeneinander wie handgedruckt aussehen können. Zusätzlich gibt es auch »saubere« Schnitte des Alphabets ohne Textureffekt sowie Einzelfonts mit Schatten zum Kombinieren.
    • 4.714 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die San Marco ist eine dekorative rundgotische Schrift von Karlgeorg Hoefer. Sie erschien 1991 als Teil der Reihe »Type before Gutenberg«, in der zwölf Schriftgestalter Schriftstile aus der Zeit vor der Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern als Satzschriften interpretierten. Als Vorlage dienten Hoefer die rundgotischen Schriften von Nicolas Jenson aus dem 15. Jahrhundert. Benannt ist die Schrift nach der San-Marco-Kathedrale im Zentrum Venedigs.
    • 9.493 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    František Štorm zeichnete die Schrift ursprünglich für Buchtitel und Kapitelüberschriften begleitend zu einer Serie für Illustrationen für den Verlag Argo Publishers. Später veröffentlichte er die Schrift unter dem Namen Dracula über sein Label Stormtype. Mit zehn Schnitten ist die Dracula für eine gebrochene Schrift recht umfangreich ausgebaut. Es gibt fünf Strichstärken (light bis black) in einer normalen und einer dekorativen lichten Variante. Die Schrift enthält typische Fraktursatz- und Ant
    • 5.309 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die schwungvoll-kalligrafische Antiqua Codex von Georg Trump erschien 1954 bei C.E. Weber Stuttgart. Eine Digitalisierung ist von Linotype erhältlich. 
    • 1.825 Aufrufe
  33. Nils Thomsen ·
    Die Easy Grotesk wurde ursprünglich als Hausschrift für ein Technologie-Startup entwickelt. Das Design folgt zwar dem klassischen Modell der konstruierten Serifenlosen, spielt dabei aber mit den Prinzipien der Schwerkraft: Dort, wo die unteren Buchstabenelemente normalerweise größer sind, damit sie stabiler wirken, dreht Easy Grotesk den Spieß um. So entstehen die charakteristischen, kopflastigen Buchstaben.  Die Schriftfamilie verfügt über sieben Strichstärken mit lateinischer Zeichenbeleg
    • 1.162 Aufrufe
  34. Viertelgeviert ·
    Die Linotype Freytag ist inspiriert durch die Elementare Typografie und Bauhausschriften der 1920er-Jahre. Die Verbindung des konstruierten Charakters mit akzeptabler Lesbarkeit und einem einheitlichen Schriftbild war laut Aussage des Designers Ziel dieser Schriftentwicklung. Die ersten Entwürfe zur Freytag entstanden im Rahmen des Masterdiploms von Arne Freytag in Paris 1998. Die endgültige Version erschien 2002 über Linotype und besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven.
    • 2.837 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Jaguar ist eine unverbundene Schreibschrift von Georg Trump und erschien 1965 bei C.E. Weber, Stuttgart.  Die Schrift ist heute unter gleichem Namen von Linotype erhältlich und als erweiterte Trump Script Pro von Canada Type. 
    • 2.554 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Quadriga von Manfred Barz basiert auf einer holländischen Antiqua aus dem 18. Jahrhundert, die wohl auf Johan Michael Smit zurückgeht. Die Berthold-Fotosatzversion wurde in vier Strichstärken ausgebaut. Nur zum Normalschnitt passend gab und gibt es eine Kursive und Kapitälchen. 
    • 1.130 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Gotham enstand ursprünglich als exklusive Hausschrift für das Männermagazin GQ. Dazu studierte Tobias Frere-Jones alte Beschilderungen New Yorks. Ein Gebäude, das Port Authority Bus Terminal, hatte es ihm dabei besonders angetan und wurde der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Gotham. Natürlich erhielt die Schriftfamilie im Vergleich zu den Versalvorlagen auch Kleinbuchstaben. Diese wurden im Grundcharakter geometrisch ausgeführt, jedoch ohne allzu große Strenge. Nachdem d
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  38. Viertelgeviert ·
    Die Quitador ist eine Slab-Serif-Schrift von Arne Freytag. Die Schrift ist bis auf die teilweise abgerundeten Strichenden monolinear ausgeführt und besitzt sieben Strichstärken mit Kursiven.  
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  39. Ralf Herrmann ·
    Die Palomba ist eine unverbundene, aufrechte Schreibschrift von Georg Trump. Die Schrift erschien in 1954 in einem Schnitt bei C.E. Weber, Stuttgart.  Eine Digitalisierung gibt es als PalombaAR von ARTypes. 
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  40. Ralf Herrmann ·
    Die Nero ist eine Versalschrift von Friedrich Poppl im Stil einer Capitalis Monumentalis. Charakteristisch ist dabei vor allem die raue Umrisslinie der Buchstaben. Zudem verfügt die Schrift in drei Strichstärken über zahlreiche Versal-Ligaturen und Schwungbuchstaben. 
    • 1.296 Aufrufe
  41. Gast Schnitzel ·
    Zulia ist aus einer Zusammenarbeit von dem Schriftkünstler Joluvian und dem Designer Alejandro Paul entstanden. Ihre Gestaltung ist stark von Joluvians bevorzugtem Werkzeug, dem Pinsel, und klassischen Kursivschriften beeinflusst. Die Schrift, die nach einer Region in Venezuela benannt ist, zeigt einen stark ausgeprägten Strichkontrast und viel Dynamik. Die über 800 analog gestalteten Zeichen wurden digitalisiert und von Alejandro Paul zu einem Font mit diversen Open-Type-Features ausgearbe
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 4.652 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Wood Bonnet Antique No.7 basiert auf einem Satz schweizer Holzbuchstaben. Die fein texturierte Digitalisierung von Andreas Seidel verfügt in den 862 Glyphen über bis zu vier Varianten pro Zeichen, um den Charakter eines manuellen Hochdrucks zu unterstützen.
    • 3.463 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Time-Script von Georg Trump erschien 1956 bei C.E. Weber, Stuttgart. Ein fetter Schnitt wurde 1958 nachgelegt.  Digitalisierungen gibt es von Linotype und URW. 
    • 2.135 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Post-Mediaeval ist eine Antiqua-Schrift mit stark kalligrafischem Duktus von Herbert Post und erschien ursprünglich als Bleisatzversion bei der H. Berthold AG in Berlin. Die Schriftfamilie besteht aus drei Schnitten: normal, kursiv (mit optionalen Schwungbuchstaben) und halbfett.  Die digitale Version verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung. Es fehlen jedoch die Schwungbuchstaben und der Ligatursatz der Originalversion. 
    • 1.277 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Avenir (französisch für Zukunft) lehnt sich bewusst an Paul Renners Futura an. Mit der Avenir greift Adrian Frutiger die geometrischen Konstruktionsprinzipien von Groteskschriften aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf, aber haucht ihnen humanistischen Charakter ein, wie man etwa an dem zweistöckigen a erkennen kann. Die Avenir erschien ursprünglich 1988 in drei Strichstärken in aufrechten und Oblique-artigen Versionen. Später wuchs die Familie auf sechs Strichstärken.
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  46. Ralf Herrmann ·
    Die Trump Deutsch ist eine gebrochene Schrift von Georg Trump und erschien in den Jahren 1936 (fetter Schnitt) und 1937 (magerer Schnitt) bei der H. Berthold AG. Albert Kapr beschreibt die Trump Deutsch in seinem Fraktur-Buch folgendermaßen: »Lebendig und modern wuchs diese Gotisch aus der Feder ihres Entwerfers Georg Trump. Das unentwegte Suchen nach neuen Formen, das Ausspielen von Gegensätzen und das spannungvolle Einbeziehen der weißen Binnenformen in die schwarzen Strichfiguren läßt ei
    • 6.765 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Teddy von Minjoo Ham ist eine Schreibschrift, die sich einzeln oder für mehrfarbige Schriftzüge mit bis zu drei Ebenen benutzen lässt. Gestalterische Basis waren deutsche Lettering-Arbeiten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.   Zur Zeit ist die Schrift nicht mehr erhältlich.
    • 3.546 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Amati ist eine schmale statische Antiqua von Georg Trump und erschien 1951 in einem einzelnen Schnitt.  Digitalisierungen gibt von RMU Fonts als Amati Pro und Amati AR von ARTypes. 
    • 2.491 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Avantis von Marco Ganz erschien Ende der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG in Berlin. Nach dem Ende der Schriftgießerei Berthold wurde die Schrift noch einmal mit erweiterter Zeichenbelegung bei Linotype als Mano aufgelegt. Die Avantis blieb währenddessen bei Berthold Direct Corp. in den USA im Programm. Heute sind beide Versionen in vier Strichstärken über Monotypes Vertriebskanäle verfügbar.  
    • 976 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    In den 1920er-Jahren entschied die Wiener Regierung, die Straßenschilder in der Stadt zu vereinheitlichen. Zu diesem Zweck wurde eine Schrift gestaltet, verfügbar in einer fetten und einer schmalen Variante, um kurze und lange Straßennamen gleichermaßen zu ermöglichen. Mit der Zeit wurde die Schrift von unterschiedlichen Email-Werken adaptiert und verändert. Dies führte dazu, dass es nicht nur eine, sondern 16 Varianten der Schrift gibt, die sich teils stark unterscheiden. Michael Hochleitn
    • 4.552 Aufrufe

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