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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Trajan Sans Pro von Robert Slimbach ist die serifenlose Version der Trajan Pro 3. Sie verfügt über 6 Strichstärken und einen Zeichenausbau mit lateinischen, griechischen und kyrillischen Glyphen.
    • 7.339 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Minister ist eine schwungvolle französische Renaissance-Antiqua, die von Carl Albert Fahrenwaldt geschaffen wurde und 1929 bei Schriftguss in Dresden erschien. Die Schriftfamilie ist heute von verschiedenen Anbietern (z.B. URW++, Linotype, Scangraphic) in bis zu 8 Schnitten erhältlich. Für die Bleisatz-Version waren ursprünglich auch ausladende Initialbuchstaben verfügbar.
    • 5.678 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Trebuchet ist eine Windows-Systemschrift, die 1996 von Vincent Connare entworfen wurde und Teil von Microsofts Schriftenpaket »Core Fonts for the Web« war. Der Name ist von der gleichnamigen mittelalterlichen Eroberungswaffe inspiriert. Die Schrift ist in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) erhältlich. 2010 erfolgte ein Ausbau der Schrift mit neu hinzugekommen OpenType-Funktionen und einer neuen Black-Strichstärke in aufrecht und kursiv.
    • 9.521 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die XXII CoolScript ist eine Schreibschrift in einem Schnitt von Doubletwo Studios. In den gut 1000 Zeichen stecken jedoch unzählige OpenType-Alternativbuchstaben für ein Schriftbild im Lettering-Stil. 
    • 3.054 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Change wurde von Alessio Leonardi ursprünglich im Auftrag der Agentur Fuenfwerken für die Kampagne »Be Berlin« entwickelt. Später erfolgte eine Erweiterung der Familie für die Veröffnentlichung bei Fontwerk. Die Schriftfamilie ist in elf Strichstärken mit Kursiven erhältlich. Wahlweise stehen auch zwei variable Fonts zur Verfügung. Neben einer lateinischen Zeichenbelegung unterstützt die Change auch griechisch und kyrillisch. 
    • 1.157 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Mit der Versal-Schrift Ademo führt Andreas Seidel zwei Entwürfe von Carl Albert Fahrenwaldt zusammen, die ursprünglich in den 1930er-Jahren bei Schriftguss in Dresden erschienen: die Minister Symbol und die Prominent. Die Neuauflage von 2011 enthält über 400 Glyphen und ist als Ebenenfont in 14 Schnitten angelegt, sodass sich diese Schrift variantenreich farbig setzen lässt.
    • 6.525 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Tahoma ist eine Groteskschrift von Matthew Carter, die im Auftrag von Microsoft gestaltet wurde. Die Schrift ist nach dem indianischen Namen des Vulkans Mount Rainier benannt. Der Vulkanberg ist ein Wahrzeichen in der Region um Seattle, wo Microsoft seinen Hauptsitz hat. Carters Schriften Verdana und Tahoma gleichen sich stark im Design. Die Tahoma ist lediglich enger gezeichnet und zugerichtet. Beide Schriften besitzen in ihrer Systemfont-Ausführung auch den gleichen Fehler: das im Deutsch
    • 14.741 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Morten Rostgaard Olsen, Ole Søndergaard  und Henrik Birkvig entwickelten die FP Kobenhavn für das Erscheinungsbilder der Stadt Kopenhagen. Die eher breit laufende Schrift ist als Groteskschrift einzuordnen, besitzt jedoch einige einzelne Serifen. Ein typisch dänisches, abgeschnittenes g ohne merkliche Unterlänge ist als OpenType-Variante enthalten. Zusätzlich zu den fünf Strichstärken (+ Kursiven) gibt es eine Piktogramm-Font mit Motiven aus der Stadt Kopenhagen. 
    • 3.564 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Ika von Jörg Hemker erschien 2020 bei Fontwerk. Die Schriftfamilie verbindet Elemente von humanistischen und geometrisch-konstruierten Groteskschriften. Die Ika ist in neun Strichstärken mit Kursiven erhältlich. Außerdem gibt es die Ika Compact in drei Schnitten (condensed, narrow, normal). 
    • 1.192 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Playpen Sans ist eine informelle, unverbundene Schreibschrift von Veronika Burian, Laura Meseguer und José Scaglione Die Schrift erschien 2023 über Type Together. Die aufrechten Schnitte sind in acht Strichstärken bzw. als ein variabler Font nutzbar. Die Schrift verfügt über zahlreiche Buchstabenvarianten, die durch einen automatischen Wechsel den handgeschriebenen Charakter unterstützen. Die Playpen Sans verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung und zusätzliche Piktogramme. 
    • 912 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Während um 1800 auf dem europäischen Festland die Schriften von Didot und Bodoni das Bild der klassizistischen Antiqua prägten, gab es Anfang des 18. Jahrhunderts in Schottland eine neue Entwicklung, die über hundert Jahre als »Scotch (Roman)« das Schriftbild im anglo-amerikanischen dominierte. Der Stil wird vor allem dem Schriftschneider Richard Austin und seiner Arbeit für die schottischen Gießereien von William Miller und Alexander Wilson zugeschrieben. Ein Druck aus dem Jahr 1869
    • 10.441 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Erler-Versalien ist eine Schrift von Herbert Thannhaeuser und wurde 1952 erstmals bei Typoart gegossen. Benannt ist die Schrift nach Otto Erler. Eine Digitalisierung hat Andreas Seidel 2004 unter dem Namen Missale Incana veröffentlicht. 2015 erschien eine weitere Version von RMU Fonts.
    • 10.712 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Wingdings ist eine Systemschrift von Microsoft, die ausschließlich Piktogramme enthält. Die Symbole wurden ursprünglich von Bigelow und Holmes um 1990 als Teil der Lucida-Sippe entworfen und waren auf die drei Fonts Lucida Icons, Lucida Arrows und Lucida Stars verteilt. Microsoft ließ sich die Piktogramme lizenzieren und machte sie unter der Bezeichnung Wingdings zu einer Serie von Systemfonts ab Windows 3.1. Die Zeichen lassen sich in der Regel über die QWERTY-Tastatur eingeben, jedoch bot das
    • 25.219 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Fairwater ist eine Schriftsippe von Laura Worthington bestehend aus 11 Schnitten. Die Sippe gliedert sich in folgende Untergruppen: eine nahezu monolineare Schreibschrift in drei Strichstärken; ein dekoratives Versal-Alphabet (Fairwater Serif) in vier Varianten (Open, Deco, Sailor, Solid); ein serifenloses Versal-Alphabet in drei Strichstärken sowie einen Font mit Linienelementen. 
    • 4.777 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die McQueen von Loris Olivier, Noheul Lee und Katja Schimmel ist eine Grotesk-Sippe in zwei Stilen: die McQueen Grotesk und die McQueen Display mit tief eingeschnittenen Tintenfallen. Beide Varianten sind in jeweils 10 Strichstärken mit Kursiven oder als variable Fonts erhältlich. 
    • 1.391 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Serifenlose Druckschriften finden sich bereits Anfang des 19. Jahrhunderts, etwa bei der englischen Schriftgießerei von Vincent Figgins. Die Zeichnungen waren jedoch reine Großbuchstaben-Alphabete und gerieten zunächst wieder in Vergessenheit, bis sie schließlich im 20. Jahrhundert ihren Durchbruch erlebten. Die Figgins Sans von Nick Shinn nimmt jedoch ganz bewusst Bezug auf die frühen serifenlosen Formen. Die Großbuchstaben orientieren sich eng an Figgins Originalen. Hinzu kamen die Kleinbuchst
    • 4.025 Aufrufe
  17. Silluze ·
    Die Schrift Seebad des Schweizer Grafikers Silvan Kaeser erschien 2003 bei Linotype. Der Name kommt von Beschilderungen entlang des Genfer Sees, die für die Entwicklung der Schrift als Inspiration dienten. Angewendet wird die Schrift zum Beispiel als Display-Schrift bei der Straßenbahn in Bordeaux.
    • 2.731 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Webdings ist Systemfont von Microsoft und enthält circa 220 Piktogramme. Der Font erschien 1997 mit dem Internet Explorer 4.0 und der Schrift-Kollektion »Core Fonts for the Web«. Der Font sollte die Darstellung skalierbarer Symbole auf Webseiten verbessern. Dem stand jedoch entgegen, dass die Zeichen nicht vollständig im Unicode abgebildet waren und auch eine Webfont-Einbettung Ende der 1990er-Jahre mangels breiter Browser-Unterstützung eher unüblich war. Erst 2014 wurden die Webdings-Zeichen in
    • 1997
    • 13.327 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Lo-Schrift erschien ab 1914 in mehreren Schnitten bei der H. Berthold AG. Der Entwurf stammt von Lois Oppenheim, dessen Initialen auch im Namen der Schrift stecken. In den 1980-er-Jahren wurde die Schrift für den Fotosatz weiter ausgebaut. 
    • 3.416 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Nice ist eine umfangreich ausgebaute Antiqua-Familie von Jan Fromm und erschien 2022 bei Fontwerk. Die Schrift gliedert sich in vier optische Größen: Micro (6 bis 9pt), die Text (9 bis 16pt), Headline (bis etwa 48pt) und Poster für noch größere Anwendungen. Alle vier optischen Größen sind in jeweils sieben Strichstärken mit Kursiven erhältlich, zusammen also 56 Schnitte. Alternativ können auch variable Fonts eingesetzt werden. 
    • 1.588 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der klassizistische Stil der Typografie und Buchgestaltung. Wichtige Zentren bezogen auf die Schriftentwürfe waren dabei vor allem Frankreich (Fournier, Didot) und Italien (Bodoni). Der deutschsprachige Raum spielte in der Entwicklung keine Rolle, da man hierzulande nach wie vor traditionell in gebrochenen Schriften (insbesondere Fraktur) druckte. Unter den Gelehrten und höheren gesellschaftlichen Schichten stand die französische Kultur jedoch hoch
    • 16.200 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die SNV (auch VSS genannt) ist eine normierte, konstruiert wirkende Groteskschrift, die zur Beschilderung der Schweizer Straßenschilder entwickelt wurde. Die Abkürzungen gehen auf die beteiligten Organisationen Schweizerische Normen-Vereinigung (SNV) und Vereinigung Schweizerischer Strassenfachleute (VSS) zurück. Die Schrift kam zuerst in der Schweiz zum Einsatz, wird dort aber seit 2003 sukzessive durch die Astra Frutiger abgelöst. Andere Länder haben das Design jedoch übernommen und setze
    • 9.798 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Lo-Type ist der Name der erweiterten Fotosatz-Umsetzung der ursprünglich von Lois Oppenheim entwickelten Lo-Schrift. Eine Digitalisierung von Berthold Types Limited ist heute über Monotype verfügbar. 
    • 3.269 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Nikolai ist eine ausdrucksstarke Antiqua-Familie von Franziska Weitgruber. Ausgangspunkt für die Entwicklung war ein fetter Schnitt der Nebiolo Jenson. Die Schrift wurde jedoch nicht digitalisiert, sondern zu einer eigenständigen Schaugrößenschrift weiterentwickelt. Die Familie ist in vier Strichstärken und drei Weiten (jeweils mit Kursiven) erhältlich. 
    • 1.012 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Trim Poster ist ein Teil der Trim-Schriftfamilie und wurde speziell für die Gestaltung von Überschriften mit geringem Zeilenabstand entworfen. In Sprachen mit diakritischen Zeichen ergeben sich dann Kollisionen, die bei der Trim Poster durch eingezogene, mit dem Grundbuchstaben verschmolzene Akzentzeichen vermieden werden.
    • 4.052 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Das traditionsreiche Druckhaus Joh. Enschedé in Haarlem stellte Ende der 1970er-Jahre auf den Fotosatz um. Dazu war zunächst geplant, Jan van Krimpens Bleisatzschrift Romanée für das neue System zu adaptieren. Bram de Does riet jedoch davon ab, weil sich die Bleisatzschnitte je nach Schriftgröße gestalterisch stark unterschieden und dies im Fotosatz kaum akzeptabel abbildbar gewesen wäre. Enschedé überzeugte dies und man beauftragte de Does daher damit, eine eigene Buchschrift speziell für den F
    • 7.258 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Kepler ist eine Antiqua-Großfamilie von Robert Slimbach. Sie ist nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannt. Gestalterisch steht die Schrift zwischen humanistischer Barock-Antiqua und klassizistischer Antiqua. Die Schattenachse ist nahezu senkrecht wie bei klassizistischen Schriften, jedoch wirkt die Strichführung weniger steif und konstruiert. Die Kepler zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich umfangreichen Ausbau der Schnitte aus. Ursprünglich ist dieser auf das heut
    • 10.277 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Arbeit an der Mala begann 2013 während Barbara Bigosińskas Schriftgstaltungsstudium in Den Haag und in den folgenden Jahren ausgebaut. Die Schrift erschien schließlich 2016 über Bold Monday. Sie verfügt über 32 Schnitte, die sich auch drei Weiten aufteilen. In den jeweils 733 Glyphen mit lateinischer Belegung stecken Kapitälchen, die üblichen OpenType-Ziffernsets und zwei Schwungbuchstaben-Sets. 
    • 3.307 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Jasmin ist ein Hausschnitt ohne Gestalterangabe der Schriftguß AG, ehemals Brüder Butter. Die zarte Frakturschrift erschien 1929 in einem Schnitt. 
    • 1929
    • 4.120 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Remo Stencil von Thomas Thiemich ist Teil von OurTypes Stencil-Fontserie aus dem Jahr 2012, zu der auch Greco Stencil und Orly Stencil gehören.
    • 4.682 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Nicolas Jenson (*1420–1480) stammt aus der Gemeinde Sommevoire im Nordosten Frankreichs. Er absolvierte eine Lehre zum Goldschmied in der königlichen Münzstätte in Paris und wurde später Münzmeister der Stadt Tours. Bei Gutenberg in Mainz schaute er sich später die damals neue, revolutionäre Kunst des Drucks mit beweglichen Lettern ab. Ab 1468 ist sein Wirken als Drucker, Verleger und Schriftschneider in Venedig belegt. In den 1470er-Jahren erscheinen die ersten Werke in seiner Antiqua. Sie werd
    • 12.879 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Utopia ist eine Antiqua-Schrift von Robert Slimbach und erschien 1989 bei Adobe. Die Schrift ist in sechs Strichstärken und vier optischen Größen ausgebaut. Der Zeichenumfang der OpenType-Versionen beträgt 621 Glyphen. In den USA war die Utopia Gegenstand eines richtungweisenden Rechtsstreits. Im Fall Adobe gegen SSI wurde die Schutzwürdigkeit digitaler Schriften erstmals gerichtlich verhandelt. Der Fall hatte zum Ergebnis, dass in den USA Fonts als Software, nicht jedoch als gestalteri
    • 11.662 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die West ist eine geometrische Grotesk von Daniel Perraudin und erschien 2021 bei Fontwerk. Die Familie besteht aus neun Strichstärken (Hairline bis Black) mit Kursiven. Alternativ stehen auch variable Fonts zur Verfügung. 
    • 1.139 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Ehrhardt ist Monotypes Bearbeitung der vor allem als Janson bekannt gewordenen Barock-Antiqua, hier jedoch benannt nach der Ehrhardtsche Gießerei in Leipzig. Die Schrift wurde bei Monotype in England entwickelt und erschien Ende den 1930er-Jahre. Zum Ausbau gehörten schlussendlich zwei Strichstärken mit Kursiven. Die Ehrhardt wurde später in den Foto- und Digitalsatz übernommen und wird heute in einer Pro-Version mit erweiterter lateinischer Belegung, Kapitälchen und mehreren Ziffernsets ang
    • 1938
    • 543 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Schriftsippen, die verschiedene Schriftgattungen in einer Familie zusammenführen, waren zur Zeit der Entwicklung der Stone-Sippe Ende der 1980er-Jahre nichts Außergewöhnliches mehr. Jan van Krimpen (Romulus), Gerard Unger (Demos/Praxis) Bigelow/Holmes (Lucida) und andere hatten es bereits vorgemacht. Doch die Konsequenz der Stone-Sippe von Sumner Stone war beachtlich. Drei Stile und drei Strichstärken in aufrechter und kursiver Version ließen eine Sippe mit 18 perfekt aufeinander abgestimmten Sc
    • 7.997 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Ende der 1940er-Jahre führte Hermann Zapf im Auftrag von Linotype Lesbarkeitsstudien für eine neue Zeitungsschrift durch. Es entstand die Idee einer möglichst bandartigen Zeilenwirkung, die durch den Einsatz der »Superellipse« erreicht wurde. Dabei werden die Bögen möglichst weit in die Ecken der gedachten Buchstabenbegrenzung gepresst. Dies wurde das charakteristische Merkmal der Melior-Antiqua. Die Schrift erschien 1952 und wurde im gleichen Jahr von der Hannoverschen Zeitung als Satzschrift e
    • 13.648 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    The Hipton ist einen Ebenen-Font-Familie des indonesischen Designers Ilham Herry. Es stehen sieben Schnitte zum vielfältigen Kombinieren zur Verfügung. Alle besitzen eine einfache westeuropäische Belegung in Kapitälchen. 
    • 1.958 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Ballade ist eine gebrochene Schrift von Paul Renner und erschien 1937 bei der H. Berthold AG in Berlin. 1938 wurde noch ein halbfetter Schnitt nachgelegt.  Eine getreue Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 1.784 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Life ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Setzmaschinen-Schrifthersteller Simoncini in Italien und Ludwig & Mayer in Deutschland. Die eher unspektakuläre Barock-Antiqua erschien in mager, kursiv und fett in den 1960er-Jahren und wurde auch in den Foto- und Digitalsatz übernommen. Heute sind Versionen von zum Beispiel Bitstream, Linotype und URW erhältlich. 
    • 638 Aufrufe
  40. RobertMichael ·
    American Typewriter ist eine Schriftart bestehend aus drei Schriftstärken aus dem Jahr 1974 von Joel Kaden und Tony Stan, welche für die Internationale Typeface Corporation (ITC) erstellt wurde. Sie ist in einer normalen und schmallaufenden Version samt Kursive erhältlich. Die Form und die dicktengleichen Merkmale der Schrift basieren auf dem Patent einer Schreibmaschine von Christopher Latham Sholes aus dem Jahr 1868. Kaden und Stan passten die Schriftart an eine proportionale Form an. Das
    • 16.902 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Bliss ist eine humanistische Groteskschriftfamilie des britischen Designers Jeremy Tankard. Stilistisch könnte man die Schrift als »englische Frutiger« bezeichnen. Denn Tankard verband Adrian Frutigers klaren, richtungsweisenden Entwurf einer nüchternen, gut lesbaren humanistischen Grotesk mit der Tradition englischer Groteskschriften (Johnston, Gill) aus dem frühen 20. Jahrhundert. Der englische Einschlag zeigt sich zum Beispiel im dreistöckigen g. Die Schrift erschien ursprünglich 199
    • 15.013 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Dunbar von CJ Dunn basiert auf der Erbar-Grotesk von Jakob Erbar aus den 1920er-Jahren. Statt einer bloßen Digitalisierung ist die Dunbar jedoch eine umfassende Neubearbeitung des ursprünglichen Entwurfs mit umfangreicher Zeichenbelegung und zahlreichen OpenType-Funktionen. Die Familie ist in drei optischen Größen erhältlich: Tall (neun Strichstärken), Text (vier Strichstärken) und Low (sieben Strichstärken). 
    • 4.784 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Germroth-Schrift (auch Germroth Deutsch) ist eine schlichte Gotisch, benannt nach ihrem Gestalter Georg Germroth. Die Schrift erschien 1935 in einem Schnitt beim Ludwig & Mayer.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 835 Aufrufe
  44. RobertMichael ·
    Courier wurde 1956 von Howard Kettler entworfen und später als Courier New von Adrian Frutiger für die elektrischen Schreibmaschinen IBM Selectric Series von IBM weiterentwickelt. Charakteristisch sind die starken Serifen, mit denen beispielsweise der Leerraum beim »I« gefüllt wird. Durch ihre weite Verbreitung auf Schreibmaschinen und später über alle gängigen Betriebssystemen gehört die Courier (New) zu einer der bekanntesten Schriften überhaupt und gilt als archetypische Beispiel für Mon
    • 13.317 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Mit der ITC Tiffany verband Ed Benguiat zwei ältere Schriftentwürfe: die 1884 bei MacKellar Smiths & Jordan erschienene »Ronaldson« sowie die »Caxton« von American Type Founders aus dem Jahr 1904. Mit ihren langen, schräg gestellten Serifen eignet sich die Schrift vor allem für Schauanwendungen. Die Schriftfamilie ist in drei Strichstärken (jeweils mit Kursiven) in einfacher lateinischer Belegung ausgebaut.
    • 6.400 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift erschien ab 1904 bei der H. Berthold AG in Berlin, ursprünglich noch in der Schreibweise Corinna. Später erschienen noch ein halbfetter Schnitt und eine Zirkular.  Die Schrift bildet die Basis für Ed Benguiats ITC Korinna (1974). 
    • 1904
    • 2.549 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Versailles ist eine Antiqua-Familie von Adrian Frutiger und erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift über Linotype. Die Schriftfamilie besteht aus vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.  Die Schriftfamilie ist heute digital in einer erweiterten Pro-Version über Linotype verfügbar, jedoch im Gegensatz zu Fotosatzversion nur noch mit einem Ziffernsatz. 
    • 1.108 Aufrufe
  48. RobertMichael ·
    Die Original-Trixie erschien 1991 im PostScript-Type-1-Format, für Mac-User sogar mit Ton. Um damals sicher mit den zerklüfteten Buchstaben drucken zu können, war die Zahl der Stützpunkte begrenzt. Dabei enthielt Trixie Text gegenüber der Plain-Version noch mal weniger Stützpunkte, so dass auch eine vollgeschriebene DIN-A4-Seite, gesetzt aus Trixie Text, in akzeptabler Zeit aus dem Laserdrucker kam. Ihr kantiger Charme war ein technischer Kompromiss, verhinderte aber nicht den Erfolg der Schrift
    • 13.842 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Lucida Grande ist ein Systemfont, der seit 2001 mit Mac OS X ausgeliefert wird und dort als Interface-Font-Anwendung fand und findet. Die Bezeichnung Grande ist ein Hinweis auf den großen Zeichenumfang, der mehrere tausend Glyphen umfasst. Der Ausbau der Schnitte ist dagegen einfach. Im Gegensatz zur Lucida Sans, auf der die Lucida Grande beruht, steht lediglich ein normaler und ein fetter Schnitt zur Verfügung. Dies erschwert die Anwendung z.B. auf Webseiten. Lucida Grande in Mac OS
    • 10.272 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die ITC Korinna von Ed Benguiat erschien 1974 als Revival der Korinna der H. Berthold AG. Die ITC Korinna verfügt im Gegensatz zum Original über vier Strichstärken, die später auch kursive Schnitte erhielten. 
    • 1.934 Aufrufe

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