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Die Gestaltung der ›Zierfische‹ basiert auf einem alten Schriftzug einer Berliner Tierhandlung. Entworfen und gezeichnet wurde der Schriftzug »Zierfische« von Manfred Gensicke (*1934). Als gelernter Schrift- und Reklamemaler arbeitete er zwischen 1960 und 1995 in Berlin und ist für viele Beschilderungen im öffentlichen Raum verantwortlich. Der Zierfische-Schriftzug beruht auf seiner persönlichen Handschrift und wurde Anfang der 1980-er Jahre neu gezeichnet und angefertigt. Mit einer Spenden

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Schriftgestalter:
- 2011
- 5.361 Aufrufe
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Die Memphis von Rudolf Wolf erschien ab 1929 bei der D. Stempel AG. Die Schrift kombiniert die geometrischen Konstruktionsprinzipien, die Ende der 1920er-Jahre populär geworden waren, mit den zu dieser Zeit ebenfalls beliebten Egyptienne-Schriften im Stile des 19. Jahrhunderts. Als eine Art »Futura mit Slab-Serifen« wurde die Memphis rasch zu einer der beliebtesten Schriften ihrer Art. Digitalisierungen gibt es zum Beispiel von Linotype und URW++.

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Schriftgestalter:
- 1929
- 13.980 Aufrufe
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Die Novel ist eine umfangreich ausgebaute Schriftsippe des Berliner Designers Christoph Dunst. Den Ausgangspunkt bildete die humanistische Antiqua-Schrift Novel Pro aus dem Jahr 2009. In der Zwischenzeit sind ebenfalls erschienen: die Novel Sans und Novel Sans Rounded, Novel Sans Hair, Novel Sans Condensed, Novel Mono und Novel Sans Office.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 2.575 Aufrufe
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Die Popelka ist ein Unzial-Font, den Andreas Stötzner nach dem Vorbild des Vorspannes des Filmes »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« digitalisiert hat. Der tschechische Name dieses Filmes (deutsch-tschechische Koproduktion, 1973) ist »Tři oříšky pro Popelku«. Der Name des Fonts hat MyFonts am 30. Dezember 2016 veranlaßt, die Schrift vom Verkauf auszuschließen, da die Firma Berthold Direct Corp. (Chicago) ihre Rechte an dem Markennamen »Poppl« verletzt sah. Andreas Stötzner hat gegen diese Entsche

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Schriftgestalter:
- 2016
- 6.156 Aufrufe
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Der US-amerikanischen Designers Warren Chappell benannte seine Schrift nach dem römischen Kaiser Trajan. Chappell wählte diesen Namen, da die Großbuchstaben seines Designs durch die Inschriften inspiriert wurden, die an der Trajansäule in Rom entdeckt wurden. Die Kleinbuchstaben zeigen dagegen den handgeschrieben wirkenden Breitfeder-Charakter früher Renaissance-Antiqua-Schriften. Die Trajanus entstand in Zusammenarbeit mit der D. Stempel AG und erschien 1939 in einem aufrechten und einem

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Schriftgestalter:
- 1939
- 3.979 Aufrufe
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Die Cyclone ist ein Ableger der Knockout-Familie, bei der ein schmal laufender Schnitt mit Alternativzeichen als Ebenenschrift ausgearbeitet wurde. Mit der »Layers Inline« und der »Layers Background« kann die Schrift zweifarbig gesetzt werden. Die »Regular« kombiniert beide Schnitte zu einer lichten einfarbigen Version.

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Schriftgestalter:
- 2000
- 861 Aufrufe
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Die Schneidler-Mediäval erschien ursprünglich in den 1930er-Jahren in nur einem Schnitt. Anfang der 1980er-Jahre wurde der Entwurf bei der D. Stempel AG umfangreich ausgebaut und nun unter dem Namen Stempel Schneidler vermarktet. Digitalisierungen mit bis zu fünf Strichstärken inkl. Kursiven sind zum Beispiel von Bitstream und URW erhältlich. Letztere hat einen größeren Zeichenvorrat.

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Schriftgestalter:
- 1982
- 587 Aufrufe
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Die FF Dagny ist die weiter entwickelte Version der Zeitungsschrift DN Grotesk für die größte schwedische Morgenzeitung Dagens Nyheter (»Nachrichten des Tages«). Auslöser dieser Groteskschrift waren maßgebliche Layoutänderungen des Tageblattes vom Nordischen Format hin zum kleineren Tabloid-Format, welche einen platzsparenderen Font verlangten. Der Name Dagny ist zum einen das Kofferwort für Dagens Nyheter und außerdem ein alter nordischer weiblicher Vorname, der »neuer Tag« bedeutet.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 4.045 Aufrufe
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Die Beton von Heinrich Jost erschien um 1930 bei der Bauerschen Gießerei. Sie ähnelt in ihrem geometrischen Grundaufbau der 1929 erschienenen Memphis der D. Stempel AG, gibt sich jedoch etwas eigenwilliger und weniger stark konstruiert. Eine auffällige Eigenheit ist die teilweise Kehlung der Slab-Serifen bzw. die Abschrägung der Serifen in den Versalien (z.B. E und F). In der Original-Bleisatzversion sind einige Buchstaben wie R und K wahlweise mit geometrischem und schwungvollem Fuß erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1931
- 8.024 Aufrufe
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Die Novel Pro ist eine humanistische Antiqua-Schrift von Christoph Dunst. Der Name verweist auf die Fließtexttauglichkeit der Schrift. Die Novel ist in sechs Strichstärken mit kalligrafisch-beschwingten Kursiven ausgebaut. In den über 900 Glyphen stecken Kapitälchen, zahlreiche Ligaturen und ein umfangreicher Ziffernausbau.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 6.014 Aufrufe
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Die Luthersche Fraktur enstand im 17. Jahrhundert in der Egenolff-Lutherschen Gießerei und wurde auch im 18. Jahrhundert in der Gießerei weiter ausgebaut. Im 20. Jahrhundert wurde die Schrift von der D. Stempel AG als Neue Luthersche Fraktur wiederbelebt. Unter dem Namen Luthersche Fraktur ist die Schrift heute von Linotype erhältlich. Die Buchstaben wurden teilweise an Antiqua-Lesegewohnheiten angepasst. Eine Luthersche Fraktur mit rauen Umrisslinien gibt es von Walden Fonts.

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Schriftgestalter:
- 5.270 Aufrufe
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House Slant ist eine Schrift aus dem Sign-Painter-Paket von House Industries. Dieses Paket umfasst sechs Fonts, die unterschiedliche Schildermaler-Stile abbilden. House Slant wurde von Ken Barber gestaltet und ist eine leicht geneigte Versalschrift mit typischem Pinsel-Charakter. Die Schreibschriften des ›Sign Painter Font Kit‹ sind mit diversen Ligaturen ausgestattet, um ein möglichst authentisches Erscheinungsbild zu erreichen.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.367 Aufrufe
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Die Ingeborg von Michael Hochleitner erschien 2009 beim Wiener Schriftenlabel Typejockeys. Die Schriftfamilie basiert auf dem Stil der klassizistischen Schriften, ohne jedoch eine strenge Digitalisierung bestimmter Schriften sein zu wollen. Stattdessen verbindet die Schrift die Anmutung der damaligen Zeit mit dem Komfort heutiger Satzschriften. Die Textschnitte zeigen sich robust und gut lesbar. Zusätzlich stehen mehrere fette Schnitte für Auszeichungen zur Verfügung. Die 9 Schnitte verfügen übe

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Schriftgestalter:
- 2009
- 9.815 Aufrufe
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Mit der Novel Sans Pro wurde der Novel Pro von Christoph Dunst 2011 eine serifenlose Schwester zur Seite gestellt. Die Novel Sans nimmt das stark humanistische Gestaltungsprinzip der Serifenversion direkt auf, selbst in der Kursiven. Die Novel Sans ist in normaler und schmaler Weite jeweils in 12 Schnitten erhältlich. Außerdem gibt es eine abgerundete Version (Novel Sans Rounded), 24 Hairline-Schnitte, eine dicktengleiche Version (Novel Mono) sowie eine Office-Version in 4 Schnitten. Damit

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Schriftgestalter:
- 2011
- 5.647 Aufrufe
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Andron MC ist ein Satz von 3 Andron-Fonts, bei denen die Kleinbuchstabenpositionen mit Unzialformen bzw. Mittelbuchstaben (engl. middlecase – MC, im Vergleich zu uppercase und lowercase) belegt sind. Die Mittelbuchstaben haben eine zwischen Minuskel-x-Höhe und Majuskel-x-Höhe liegende x-Höhe, sie haben in den Fonts Andron MC Corpus Uncial und Andron MC Corpus Medieval die Form von Unzialbuchstaben, im Font Andron MC Corpus Capital jedoch die Form von Majuskeln, was eine typografische Zwischenfor

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Schriftgestalter:
- 2012
- 5.667 Aufrufe
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Die Neue Luthersche Fraktur erschien 1934 als Hausschnitt in mager und halbfett bei der D. Stempel AG. Die Schrift ist heute in einer Digitalisierung von Volker Küster für Scangraphic in drei Schnitten (regular, medium, titel) verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 4.745 Aufrufe
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Die Giant ist eine Ebenenschrift von Jonathan Hoefler. Mit den Schnitten »Layers Highlight« und der »Layers Background« kann die Schrift zweifarbig gesetzt werden. Die »Regular« kombiniert beide Schnitte zu einer lichten einfarbigen Version.

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Schriftgestalter:
- 1996
- 952 Aufrufe
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Style Script ist eine klassische Pinsel-Schrift mit dem deutlichen Charakter der Werbeschriften der 50-er und 60-er Jahre. Durch die beinhalteten Stile, die per OT-Feature angesteuert werden können, kann die Schrift für verschiedenste Einsatzmöglichkeiten verwendet werden, lässig, informell bis förmlich, elegant. Die über 1200 Glyphen beinhalten auch Caps, Swash-Zeichen, End-Varianten und Ornamente. Die Schrift ist auch in einer kostenlosen Version verfügbar, zum Beispiel über Google F

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Schriftgestalter:
- 2013
- 7.561 Aufrufe
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Die Simeon von Andreas Seidel ist eine Interpretation der Schrift Solemnis von Günter Gerhard Lange von 1953, die es unter diesem Namen auch im Repertoire von Berthold gibt. Die Formen der Simeon weisen Anklänge an rundgotische Schriften in den Rundungen sowie versale Formen beispielsweise für a, m und n auf. Unter den etwa 650 Glyphen finden sich verschiedene Ziffernsätze, alternative Buchstabenformen, Tierkreiszeichen, Ornamente und weitere Sonderzeichen. Alle wichtigen europäischen Sprachen

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Schriftgestalter:
- 2003
- 3.219 Aufrufe
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Die Elfreth von ist eine zeitgemäße gebrochene Schrift von James Hultquist-Todd und erschien 2020 über dessen Label JTD Type. Die Schrift ist in drei Strichstärken mit bewusst geringem Strichstärkenkontrast erhältlich. Die Buchstabenskelette sind an Antiqua-Lesegewohnheiten angepasst. Eine Zeichenbelegung im Sinne traditionellen deutschen Fraktursatzes ist nicht vorhanden.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 2.995 Aufrufe
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Jonathan Hoefler gestaltete die Knox im Jahr 1993. Als Referenz für den 3D-Effekt wird auf eine Veröffentlichung des Holzschriftenherstellers George Nesbitt aus dem Jahr 1838 verwiesen. Der Effekt wurde dann auf eigene Schrift Acropolis angewendet. Mit den Schnitten »Layers Highlight« und der »Layers Background« kann die Schrift zweifarbig gesetzt werden. Die »Regular« kombiniert beide Schnitte zu einer lichten einfarbigen Version.

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Schriftgestalter:
- 1993
- 724 Aufrufe
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Die unter OFL verfügbare Montagu Slab basiert auf den Antiqua-Text-Schriften, die um die Wechsel vom 19. zum 20. Jahrhundert üblich waren. Die digitale Umsetzung verfügt über sieben Strichstärken (ohne Kursive) und zwei optische Größen (16/144 Punkt). Alternativ kann zwischen diesen Varianten als variable Schrift stufenlos interpoliert werden. Die Schrift besitzt eine erweiterte lateinische Belegung einschließlich vietnamesisch.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 607 Aufrufe
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Reklame Script ist eine Pinsel-Schriftfamilie, die aus 4 Strichstärken besteht. Sie wurde 2010 von Hannes von Döhren gestaltet und zeigt deutliche Einflüsse von typischen Handschriften aus der Werbung der 1940-er und 1950-er Jahre. Die Opentype-Fonts sind für professionellen Schriftsatz ausgestattet und unterstützen west-, mittel- und osteuropäische Sprachen. Außerdem beinhalten sie viele Ligaturen, die häufige Zeichenwiederholungen verhindern. Auf der Entwickler-Website und bei fontsq

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Schriftgestalter:
- 2010
- 4.223 Aufrufe
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Ausgangspunkt für die Schrift Oskar war die Beschriftung eines Gebäudes im holländischen Den Haag aus dem Jahr 1930. Passend zur Zeit studierte Paul van der Laan die typischen geometrischen Druckschriften der Zeit sowie das Lettering von Schildermalern. Schließlich entwickelte er einen eigenen Schriftzug speziell für dieses Gebäude. Diese Arbeit entstand 2002 und aus dem Schriftzug wurden über die Jahre immer mehr Schriftschnitte, die schließlich 2013 veröffentlich wurden. Die Familie beste

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Schriftgestalter:
- 2013
- 4.757 Aufrufe
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Die Seravek ist eine humanistische Groteskfamilie von Eric Olsen (Process Type Foundry). Im Grundcharakter gibt sich die Schrift wie andere moderne humanistische Groteske wie etwa die Myriad. Jedoch ist die Seravek in der Strichführung etwas beschwingter ausgeführt. Die Familie ist in fünf Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut und besitzt fast 1000 Glyphen pro Schnitt. Darin enthalten sind Kapitälchen, sieben Ziffernsets und mehrere Pfeil-Sets. Die in Mac OS X enthaltene Version

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Schriftgestalter:
- 2007
- 9.518 Aufrufe
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Im Jahr 1919 gab es Gespräche zwischen dem Ullstein-Verlag und Rudolf Koch zur Schaffung einer zeitgemäßen und gut leserlichen Frakturschrift für die Vossische Zeitung. Es konnte dabei jedoch keine Einigkeit erzielt werden. Die Entwürfe wurden später im Auftrag der D. Stempel AG vervollkommnet und erschienen dort 1923 als Deutsche Anzeigenschrift in breit, schmal und eng. 1934 wurde noch einmal eine schmalhalbfette Garnitur nachgelegt und die Familie um zwei Garnituren für Mengentexte erweitert,

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Schriftgestalter:
- 1923
- 4.512 Aufrufe
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Graphik ist eine schlichte und rationale Serifenlose, welche eine Mischung aus klassizistischer Grotesk und geometrischer Sans darstellt. Ursprünglich für Christian Schwartz’s eigenes Corporate Design gestaltet, wurde sie später für Magazine wie Wallpaper* und T, dem New York Times Style Magazine, erweitert. Graphik gibt es in neun Strichstärken zuzüglich Kursivschnitten und mittlerweile auch in neun Weiten.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 13.802 Aufrufe
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Die Panno Sign wurde für die sekundäre, lateinische Beschriftung von Straßenschildern in Südkorea entwickelt. Es gibt nur einen Grundschnitt, der jedoch in zwei Varianten für einen Einsatz »hell auf dunkel« und »dunkel auf hell« erhältlich ist. Beide Schnitte sind zudem in einer abgerundeten Variante verfügbar. Für den Einsatz außerhalb von Beschilderungen wurde die Schrift noch einmal als Panno Text überarbeitet und ausgebaut. Diese Version ist in 6 Strichstärken (einschließlich kursiver S

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Schriftgestalter:
- 2010
- 3.017 Aufrufe
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Die Montserrat ist eine kostenlose geometrische Groteskschrift der argentinischen Designerin Julieta Ulanovsky. Die Erstellung der Schrift wurde über Kickstarter vorfinanziert und die Familie ist seit 2012 als Open-Source-Familie frei verfügbar. Laut der Eigenbeschreibung basiert die Schrift auf Schildern und Postern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires. Die schließlich veröffentlichten fünf Schnitte lehnen sich jedoch vor allem an populäre kommerzielle Schriften wie Gotham

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Schriftgestalter:
- 2012
- 37.439 Aufrufe
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Die Deutsche Werkschrift erschien 1934 in zwei Garnituren (mager/halbfett) als Ergänzung zur erfolgreichen Deutschen Anzeigenschrift von Rudolf Koch. Für den abweichenden Einsatz als Fließtextschrift erhielten die beiden Garnituren jedoch den abweichenden und besser passenden Namen Deutsche Werkschrift. Digitalisierungen sind heute bei Gerhard Helzel und Delbanco-Frakturschriften erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 3.838 Aufrufe
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André Gürtler arbeitete Anfang der 1960er-Jahre für Adrian Frutiger und bekam von ihm den Auftrag der Gestaltung einer Egyptienne – stilistisch angelehnt an die erfolgreiche Univers. Anfangs heißt die Schrift Champion. Die Bauersche Gießerei zeigt Interesse und bringt sie ab 1967 in zwei Schnitten für den Handsatz heraus – unter dem Namen Serifa. Für die D. Stempel AG erfolgt später ein Ausbau auf 9 Schnitte für den Fotosatz. Frutiger selbst bezeichnet die Schrift später als einen seiner »schlec

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Schriftgestalter:
- 1967
- 7.246 Aufrufe
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Die Aureus Unziale wurde 1994 von Philip Bouwsma entworfen. Sie besticht durch expressiv und souverän geformte Glyphen (was man nicht von allen erhältlichen Unzialfonts behaupten kann). Sie weist einen »barock« ausgeprägten Fettfeinkontrast und flache, scharf geschnittene Serifen auf. Vielen dynamischen Details – z.B. bei Unterlängen – ist das Gespür für die Schreibfeder anzumerken. Die Aureus Unziale ist als Unicase-Schrift angelegt, d.h. Klein- und Großbuchstabenposition sind mit der gleichen

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Schriftgestalter:
- 1994
- 4.216 Aufrufe
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Arpona ist eine Schrift mit Dreiecks-Serifen von Felix Braden. Die Schrift ist in Teilen inspiriert von den in Stein gemeißelten Buchstaben der römischen Antiqua. Die Familie hat 18 Schnitte, von Thin bis Black, inklusive entsprechender Kursiven. Jeder Schnitt umfasst 590 Glyphen, und unterstützt alle west-, ost- und mitteleuropäischen Sprachen, darunter vier verschiedene Zahlensätze und viele Währungszeichen.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 2.642 Aufrufe
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Die Topaz von Hoefler&Co. ist ein Versalalphabet zur Nutzung als zweifarbige Ebenenschrift mit den Schnitten »Layers Background« und »Layers Inline«. Die zusätzlich erhältliche »Regular« kombiniert die vorgenannten Schnitten zu einer einfarbigen lichten Version. Die Schrift basiert auf den Großbuchstaben der Ideal Sans von Jonathan Hoefler (1991).

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Schriftgestalter:
- 2000
- 1.078 Aufrufe
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Die Stahl von Hans Kühne verfügt über einen Breitfeder-Duktus wie eine Antiqua, verzichtet dabei jedoch auf Serifen. Die 1939 bei Klingspor erschienene Schriftfamilie war im Bleisatz in den Schnitten mager, kursiv, fett und schmalhalbfett verfügbar. Empfehlenswerte Digitalisierungen sind derzeit nicht verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 264 Aufrufe
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Die statische Grotesk Corporate S (Sans) ist Mitglied der Sippe Corporate ASE, welche außerdem eine Antiqua (Corporate A) und eine Egyptienne (Corporate E) enthält. Weidemanns Schriftfamilie wurde als Corporate-Font die Basis für das Daimler-Benz-Erscheinungsbild. Die Corporate S gibt es in sechs Strichstärken und erweiterter Sprachabdeckung (kyrillisch und griechisch).

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Schriftgestalter:
- 1990
- 15.369 Aufrufe
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Die Glypha wurde auf Anraten von Mike Parker als eine schmaler laufende und in den Proportionen veränderte Version der Serifa entwickelt und erschien im Jahr 1980. In der Folge machte jedoch Wolfgang Hartmann für die Fundición Tipográfica Neufville S.A. Rechtsansprüche geltend, denn die Glypha ähnele der Serifa seiner Meinung nach viel zu stark. Der Streit zwischen Neufville und Stempel wurde schließlich 1983 durch ein Schiedsgericht bei der ATypI entschieden. Als eindeutiger Ableger der Serifa

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Schriftgestalter:
- 1980
- 6.705 Aufrufe
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Merriweather ist eine quelloffene Antiqua-Schrift von Eben Sorkin. Das Projekt wurde 2010 begonnen und die Schrift wurde in der Folge immer weiter ausgebaut. Aktuell sind vier Strichstärken (jeweils mit Kursiven) in erweiterter lateinischer Belegung verfügbar. Die Schrift ist in den Standardschnitten als vergleichsweise unscheinbare, robuste Fließtextschrift mit barocken Zügen gestaltet. Ebenfalls erhältlich ist eine Groteskversion, die sich mit einer identischen Verteilung der Schriftschnitte g

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Schriftgestalter:
- 2010
- 12.527 Aufrufe
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Die Walhalla ist eine Unzialschrift von Ludwig Übele aus dem Jahr 2008. Sie hat einen mäßigen Fettfeinkontrast und eine gedrungene, kraftvolle Anmutung. Besonderheit der Walhalla ist die Paarung der zwei Fonts: eine Serifenversion und eine dazu passende Serifenlose. Das dürfte im Feld aktuell erhältlicher Unzialschriften ein Alleinstellungsmerkmal sein. Die Walhalla folgt dem Unicase-Prinzip (keine speziellen Versalglyphen). Versal ausgeformt sind jedoch die Glyphen von b, d, h (nur in der San

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Schriftgestalter:
- 2008
- 4.289 Aufrufe
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Die Schriftfamilie Coin von Sergej Lebedev umfasst 36 Einzelschriften sowie 4 variable Fonts. Der Zeichensatz umfasst rund 650 Zeichen inklusive zahlreicher Währungssymbole, darunter auch das Bitcoin-Zeichen. Ergänzt wird die Familie durch vielfältige OpenType-Funktionen und alternative Glyphenformen.

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Schriftgestalter:
- 2024
- 306 Aufrufe
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Die Magneto ist eine der bekanntesten »Streamline-Schriften«, die auf den Beschriftungen von Automobilen und Elektrogeräten in den 1930-er und 1940-er Jahren beruhen. Die Magneto ist in drei Schnitten verfügbar, die sich jeweils durch die Länge der verbindenden Abstriche unterscheiden.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 12.843 Aufrufe
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Die YeahScript von Doubletwo Studios aus Hamburg ist eine Pinselschreibschrift im Letteringstil. Die Schrift verfügt über zahllose Alternativzeichen und kommt so auf über 700 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.718 Aufrufe
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Merriweather Sans ist eine quelloffene Schriftfamilie von Eben Sorkin. Sie erweiterte die Antiquaschrift Merriweather 2013 um eine serifenlose Schwester mit humanistischem Gestaltungsprinzip. Derzeit besitzt die Schriftfamilie acht Schnitte (vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven). Alle Schnitte besitzen eine erweiterte lateinische Belegung mit circa 450 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 7.084 Aufrufe
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Die Schrift Munc von Sumner Stone ist Teil der Magma-Schriftsippe, deren unzialen Part sie bildet. Stone hat sie als ausgewogen proportionierte Serifenlose mit typisch unzialen Buchstabenformen, subtilen dynamischen Betonungen und markanten Details entworfen. Sie ist in 4 Schnitten erhältlich. – Achtung: keine Akzente für slawische und baltische Sprachen, kein ß/ẞ. Das Eurozeichen liegt auf der Position 00A4 des ¤-Zeichens.

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Schriftgestalter:
- 2005
- 3.240 Aufrufe
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Raceway ist neben der beliebten Magneto eine weitere Streamline-Schrift von Leslie Cabarge.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 7.112 Aufrufe
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Die Monoline-Schreibschrift Flirt Script von Neil Summerour erschien 2014 bei seinem Label Positype. Die Schrift ist in zwei Strichstärken verfügbar: der Normalversion und einer noch feineren Display-Version. Beide Schnitte verfügbar über stolze 2700 Glyphen. Die unzähligen kontextbedingten Alternativzeichen ermöglichen so einen möglichst natürlichen Handschrifteindruck.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 5.306 Aufrufe
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Die FF Meta Serif ist die 2007 erschienene, serifenlose Schwester zur erfolgreichen FF Meta von Erik Spiekermann. Neben letzterem zeichnen auch Christian Schwartz und Kris Sowersby für den Entwurf der Meta Serif verantwortlich. Die Proportionen der Schriften orientieren sich an der serifenlosen Meta, um eine leichte Kombinierbarkeit der beiden Familien zu ermöglichen. Auch die Buchstabenskelette lehnen sich an die Meta an, jedoch besitzt die Meta Serif eher einen statischen Duktus mit senkrechte

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Schriftgestalter:
- 2007
- 7.685 Aufrufe
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Ceanannas ist eine irische Unzialschrift, die Michael Everson nach dem Vorbild von Schriften des berühmten Book of Kells gestaltet hat. Sie weist einen rundlichen Duktus und stark ausgeprägten Fettfein-Kontrast auf. Neben den Akzenten für alle wichtigen europäischen Sprachen enthält sie auch die für die traditionelle irische Orthographie benötigten 9 Lenis-Konsonanten (mit Punkt) und das tironische ⁊-Zeichen (»und«), das in irischen Texten richtigerweise anstelle des & gebraucht wird. Mich

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Schriftgestalter:
- 1993
- 2.230 Aufrufe
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Die Elementar ist eine Versalschrift, die 1927 bei der Norddeutschen Schriftgießerei in Berlin erschien. Die Schrift wurde als Umsetzung des »neuen Formwillens« der Neuen Typographie vermarktet. Zusätzlich wurden auch geometrische Elementar-Figuren angeboten. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 1.533 Aufrufe
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Die Streamline-Schrift Rocket von Leslie Cabarga fängt den Charme der Lettering-Kunst der 1950-er Jahre in den USA ein, wie er sich damals zum Beispiel in der Beschriftung von Restaurants und Motels darstellte.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 4.607 Aufrufe