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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Werner Schneider begann die Arbeit an der Senatus 1989 auf Wunsch von Günter Gerhard Lange. Zu dieser Zeit war gerade Carol Twomblys Trajan erschienen. Die Senatus schlägt in die gleiche Kerbe, nimmt sich zur Abgrenzung aber nicht die Capitalis-Schrift der Trajan-Säule zum Vorbild, sondern die Schrift des Titusbogens in Rom.  Nach dem Ende der H. Berthold AG zieht sich die Veröffentlichung der Schrift bis zum Jahr 2004 hin. Heute ist die Schrift als Kapitälchenversion in einer Strichstärke mit w
    • 1.047 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Leipziger Antiqua von Albert Kapr erschien ab 1971. Typoart bot sie in der Folge für Hand-, Maschinen- und Fotosatz an. Der Grundcharakter der Schrift basiert auf den ersten Blick auf einem typischen Antiqua-Breitfeder-Entwurf. Besonders markant machen die Schrift jedoch die Brechungen in der Strichführung. Solche Brüche, wie man sie sonst nur aus gotischen Schriften und deren Nachfahren kennt, tauchen auch in Antiqua-Schriften immer wieder auf – etwa in der 1925 erschienenen Preissig A
    • 12.042 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Alright Sans von Jackson Cavanaugh ist eine humanistische Grotesk und erschien 2009 beim Label Okay Type. Die Schrift wurde ursprünglich in acht Strichstärken (zuzüglich Kursive) ausgebaut und besitzt mit über 1.000 Glyphen pro Schnitt eine umfangreiche lateinische Zeichenbelegung.  Mittlerweile gibt es eine neu gezeichnete Version mit zusätzlichen acht Weiten.  
    • 7.681 Aufrufe
  4. Kathrinvdm ·
    CoalhandLuke ist eine dynamisch wirkende Schreibschrift in einem Schnitt mit 733 Glyphen, die von Schriftgestalter Jeroen »Joebob« van der Ham mit einem Stück Kohle geschrieben wurde.
    • 12.616 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    »Die Schreibschrift mit Esprit, kapriziös und nicht alltäglich, für Typographie über Durchschnitt.« So bewarb Ludwig & Mayer die Schrift Primadonna von Hans Helmut Matheis. Sie erschien 1956 in einem einzelnen Schnitt.  Eine Digitalisierung und Erweiterung von Canada Type trägt den Namen Silk Script. 
    • 2.924 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Palette von Martin Wilke ist eine unverbundene Schreibschrift mit Pinselduktus. Die Schrift erschien 1950 als Bleisatzschrift bei der H. Berthold AG. Die Schrift ist heute als digitale Version mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 1.524 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Lapture ist eine Neuinterpretation von Albert Kaprs Schrift »Leipziger Antiqua«, die ab 1971 bei Typoart erschienen war. Der Name »Lapture« erinnert in seiner englischen Aussprache an die mundartlich-sächsische Aussprache von »Leipziger«. Der Neuentwurf von Tim Ahrens bleibt der Leipziger Antiqua in ihrem Original-Charakter treu, optimiert aber viele Details und erweitert so das mögliche Einsatzspektrum. Die sechs Grundschnitte (3 Strichstärken, aufrecht und kursiv) sind bei der Lapture in
    • 5.022 Aufrufe
  8. Kathrinvdm ·
    Dieses Großbuchstabenalphabet wurde von Schriftgestalter Lecter Johnson mit Bleistift entwickelt und vermittelt den Eindruck einer Schrift auf Notizzetteln und ähnlichen handschriftlichen Dokumenten. Der Font besitzt kontextbedingte Varianten, die sich per OpenType automatisch zuschalten lassen. Auf diese Weise erhält die Grober Bleistift einen abwechslungsreichen Handschriftcharakter.
    • 8.376 Aufrufe
  9. Dieter Stockert ·
    Die Nueva ist eine Schriftfamilie von Carol Twombly aus dem Jahr 1994 mit kalligrafischer Anmutung mit den Strichstärken Light, Regular, Bold, Black, jeweils auch kursiv, und in drei Laufweiten (normal, condensed und extended). Der Zeichenumfang beschränkt sich auf die damals üblichen 260 Glyphen. Die Nueva ist Bestandteil von Adobes Creative Suite.
    • 2.968 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Schreibschrift Charme von Helmut Matheis erschien 1957 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. Zeichenvarianten gab es für die Buchstaben D, G, V, W, und e, wobei die Großbuchstaben dabei wahlweise eher in Richtung Kurrentschrift bzw. Antiqua entworfen wurden.  Ein Jahr nach der Veröffentlichung wurde ein fetter Schnitt nachgelegt, der jedoch den eigenständigen Namen Slogan erhielt. 
    • 2.932 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Aja ist eine unverbundene Schreibschrift von Gustav Jaeger und erschien 1981 bei der Berliner H. Berthold AG. Charakteristisch ist der umgekehrte Kontrast mit betonten horizontalen Strichen. Die Schrift ist heute in einem Schnitt mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 1.381 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Archer wurde von Hoefler & Frere-Jones 2001 für das Magazin Martha Stewart Living entwickelt. Seit 2008 ist die Lizenzierung jedoch nicht mehr exklusiv. Die Archer hat einen einfachen, eher statisch-geometrisch Aufbau mit betonten runden Serifenenden, die an Schreibmaschinenschriften erinnern sollen. Trotz der Anlehnung an einen Schreibmaschinen-Look wirkt die Schrift elegant, insbesondere in den leichteren Schnitten. Die Archer ist in 8 Strichstärken mit jeweiligen Schnitten f
    • 2008
    • 11.285 Aufrufe
  13. Kathrinvdm ·
    Diese Okay Crayon wurde von Schriftgestalter Luke William Turvey mit einem schwarzen Wachsmalstift geschrieben und anschließend als Font digitalisiert. Die dekorative Schrift umfasst 230 Glyphen und deckt damit die westeuropäische Standardbelegung ab.
    • 9.115 Aufrufe
  14. Dieter Stockert ·
    Die von Steve Matteson entworfene Open Serif eignet sich als Ergänzung zu seiner Open Sans. Sie liegt in den Strichstärken Light, Book, Regular, Semi Bold, Bold, Black (jeweils mit passender Kursive) vor und ist mit über 1000 Zeichen gut ausgestattet (Kapitälchen, Ligaturen, verschiedene Ziffernsets, griechisch und kyrillisch). Leider ist aber kein Versal-Eszett vorhanden. Die Schrift eignet sich gleichermaßen für Lesetexte als auch für Displayzwecke. Dafür gibt es noch zwei zusätzliche Schnitte
    • 3.359 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Schreibschrift Slogan von Helmut Matheis erschien 1958 bei Ludwig & Mayer und bildet einen fetten Schnitt zur zuvor erschienenen Charme. Zeichenvarianten gab es für die Buchstaben D, V, W, und e, wobei die Großbuchstaben dabei wahlweise eher in Richtung Kurrentschrift bzw. Antiqua entworfen wurden.  Aus einer Anzeige der Gießerei: »Rhytmus, Spannung, Kraft – das sind die bestimmenden Elemente der neuen Werbeschrift Slogan nach Entwürfen von Helmut Mattheis. Zwanglos, ja fast suggest
    • 3.212 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die El Greco ist eine Kursivschrift von Günter Gerhard Lange mit schwungvollen Großbuchstaben. Die Schrift erschien in den 1960er-Jahren bei der Berliner H. Berthold AG in einem Schnitt. Die Schrift ist heute mit erweiterter lateinischer Belegung (445 Glyphen) über Monotype erhältlich. 
    • 1.256 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Anfang des 20. Jahrhunderts sind viele Schriften im deutschen Raum künstlerisch geprägt. Die Schriften von Koch, Ehmcke, Behrens und anderen suchen nach individuellem persönlichen Ausdruck im Schriftentwurf. So zeigen sich Feder und Pinsel als Schreibwerkzeug wieder deutlich stärker in den Entwürfen. Die Weiß Antiqua ist in dieser Hinsicht etwas zurückgenommen, aber gerade deshalb auch als vielseitig einsetzbare Leseschrift tauglich. Besonderheiten weist die Schrift aber dennoch auf, etwa d
    • 12.831 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Rabenau (früher Lucinde) ist eine Antiqua-Schrift von Axel Bertram und erschien 2011 bei Linotype. Ab dem Jahre 2003 wirkte der Kalligraf und Schriftgestalter Andreas Frohloff am Ausbau und der Fertigstellung der 16 Schnitte der Schriftfamilie mit. Rabenau wurde durch verschiedene Quellen inspiriert: von Alphabeten für Buch-Cover bis hin zu Schreibmaschinenschriften und sogar englischen Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts (z.B. denen, die der erfahrene Drucker William Bulmer verwe
    • 4.593 Aufrufe
  19. Dieter Stockert ·
    Die Praho Pro wurde von Maciej Włoczewski im Rahmen des »Warsaw Types« (einem Projekt von 12 jungen polnischen Typographen, das sich auf Warschaus typografisches Erbe bezieht) entwickelt. Sie zeichnet sich aus durch starken Kontrast, dünne Serifen, scharfe Enden und große x-Höhe. Die Familie ist sehr gut ausgebaut (Hairline, Thin, Extra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven) und über 1800 Glyphen pro Schnitt (Kapitälchen, Ziffernsets, hoch- und tiefge
    • 2.193 Aufrufe
  20. Floodfonts ·
    Mit der Arpona Sans erweitert Felix Braden seine Arpona um ein serifenlose Schriftfamilie. Die Gestaltung lehnt sich an die U-Bahn-Schrift von Edward Johnston an und verfügt über 9 Strichstärken mit 590 Glyphen pro Schnitt. 
    • 2.521 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Caprice ist eine unverbundene Schreibschrift von Martin Wilke. Sie erschien 1938 in einem Bleisatz-Schnitt bei der Berliner H. Berthold AG. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist heute über Monotype verfügbar. 
    • 1.437 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    »Ich wollte eine Werkschrift entwerfen, eine Buch-Antiqua auf klassischer Grundlage zwar, doch für unsere Zeit. Nicht modisch, aber mit neuen Elementen und Formen, dabei schön, klar, gut lesbar.« Mit diesen Worten beschrieb Hellmuth Tschörtner seine Schrift, die Tschörtner-Antiqua, die 1955 für den Handsatz und für die Linotype Setzmaschine erschien. Es sollte die einzige Satzschrift des Ge­brauchs­grafikers und Buchgestalters bleiben. Neben dem aufwendigen Neuschnitt der allseits gelobten
    • 9.457 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die PT Sans ist Teil einer Open-Source-Schriftsippe des russischen Schriftenlabels ParaType. Das Projekt hatte ursprünglich einen starken Fokus auf das Einsatzgebiet des kyrillischen Schriftsystems und unterstützt in diesem Sinne auch Minderheitensprachen. Das Projekt ist Peter dem Großen gewidmet, dessen Schriftreform sich zum Zeitpunkt der Entwicklung der Schriftsippe zum dreihundertsten Mal jährte. Die PT Sans verfügt über vier Grundschnitte (normal, kursiv, fett, fett kursiv) sowie jewe
    • 17.163 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse
    • 7.837 Aufrufe
  25. Dieter Stockert ·
    Rival ist eine Serifenschrift von Olivier Gourvat, angeregt von mit Rundfeder geschriebenen Buchstaben. Die angebrochenen Kurven und leicht gebogenen Abstrichen verleihen ihr eine moderne Anmutung. Zur Familie gehören 7 Schriftstärken: Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven. Die 970 Glyphen pro Schnitt beinhalten Kapitälchen, verschiedene Ziffernsätze, Alternativglyphen und Ligaturen (auch einige Versalien).
    • 2.137 Aufrufe
  26. AnitaJ ·
    Die Every ist eine Antiqua-Familie von Anita Jürgeleit mit Kursiven und vier Strichstärken in je drei optischen Größen (Head, Text und Micro). In den knapp 1000 Glyphen pro Schnitt stecken Kapitälchen, Mediävalziffern, Ligaturen, Tabellenziffern, Richtungspfeile und ein erweitertes Set an Währungszeichen. 
    • 1.938 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Solemnis ist eine Unzialschrift von Günter Gerhard Lange und erschien 1953 als Bleisatzschrift bei der Berliner H. Berthold AG. Die Schrift ist heute in einem Schnitt mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.  Interpretationen anderer Hersteller sind die Simeon AS und Solemnity (Harold’s Fonts). 
    • 1.061 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Toshna ist eine Neuinterpretation der Tschörtner-Antiqua aus den 1950er-Jahren. Das Design für die kleinen Schriftgrößen (Book) ist dabei wesentlich breiter, runder und mit kräftig ausgeprägten Details gezeichnet. Die Interpunktionszeichen und Akzente wurden für den Werksatz angepasst. Im Gegensatz zu klassischen Vorbildern weist die Kursive eine nur mäßige Schräglage auf. Ihr Stil ist eher kalligrafisch. Dem Anwender bietet sie zusätzliche f- und lang-s-Ligaturen an. Zusätzlich wurden
    • 3.852 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die PT Serif ist Teil einer Open-Source-Schriftsippe des russischen Schriftenlabels ParaType. Das Projekt hatte ursprünglich einen starken Fokus auf das Einsatzgebiet des kyrillischen Schriftsystems und unterstützt in diesem Sinne auch Minderheitensprachen. Das Projekt ist Peter dem Großen gewidmet, dessen Schriftreform sich zum Zeitpunkt der Entwicklung der Schriftsippe zum dreihundertsten Mal jährte. Die PT Serif verfügt über vier Grundschnitte (normal, kursiv, fett, fett kursiv) sowie zw
    • 12.661 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Lido STF von František Štorm entstand ursprünglich als eine modernisierte Version der Times für die tschechische »Volkszeitung« (Lidové noviny). Während der Grundaufbau der Buchstaben ähnlich der Times ist, sind Duktus und Umrisse deutlich weniger statisch und formell ausgeprägt. Nachdem die Schrift schlussendlich jedoch nicht für die Zeitung eingesetzt wurde, baute Štorm die Schrift unabhängig vom ursprünglichen Auftraggeber weiter aus und bot sie in der Folge kostenlos zur privaten Nutzung
    • 5.088 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    CamingoSlab ist eine serifenbetonte Variante der 2008 erschienenen CamingoDos.  Die Familie ist in sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven verfügbar. Alle Schnitte verfügen über eine erweiterte lateinische Belegung und man hat die Wahl zwischen einer Standardvariante mit 510 Glyphen und den Pro-Schnitten mit 830 Glyphen. Nur in letzteren steckt die OpenType-Funktionalität für Kapitälchen, zehn Ziffernsets und stilistische Alternativen. 
    • 2.671 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Stop bzw. Stop Pinselschrift ist eine unverbundene Schreibschrift von Walter Höhnisch. Sie erschien 1939 in einem Schnitt in Graden von 28 bis 60 Punkt bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. 
    • 2.830 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Simone ist eine schmallaufende Antiqua von Karl-Heinz Domning und erschien in den 1970er-Jahren bei der H. Berthold AG. Die Schrift besteht lediglich aus einem Schnitt mit westeuropäischer Belegung. 
    • 1.408 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Faust Antiqua und Kursiv von Albert Kapr entstanden zwischen 1959 und 1962 unter der Idee einer »kalligrafischen Gleichstrich-Antiqua«. Eine moderne Interpretation gibt es unter dem Namen Faust RR von Steve Jackaman (Red Rooster Collection).
    • 6.754 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Künstlerschreibschrift (im Englischen Kuenstler Script) entstand zwischen 1902 und 1903 in der Schriftgießerei Stempel. Grundlage bildeten die typischen englischen Kupferstich-Schreibschriften des 18. und 19. Jahrhunderts von Schreibmeistern wie George Bickham und George Shelley. Als Designer der Künstlerschreibschrift wird oft Hans Bohn genannt. Dieser erweiterte die Familie 1957 jedoch lediglich um einen extrafetten Schnitt.
    • 1902
    • 20.665 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Laski Slab der argentinischen Designerin Paula Mastrangelo entstand zunächst als Abschlussarbeit ihres Schriftgestaltungsstudiums und zielte auf eine Anwendung in einem Online-Magazin für Kinder ab. Später wurde die Familie in Zusammenarbeit mit Ramiro Espinoza zu einer großen und vielseitig einsetzbaren Schriftfamilie ausgebaut und erschien 2014 bei Espinozas Label Re-Type. Die Familie besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven. Zusätzlich gibt es zwei dekorative Schablonenschrift-Ver
    • 3.945 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Avory von Slava Jevčinová wurde von den Lettering-Arbeiten des Tschechischen Designers Jaroslav Benda inspiriert. Auffällige Eigenheiten der schmalen Schrift sind die weit heruntergezogenen Bögen am C/c sowie die breiten Querverbindungen V/v, W/w, X/x und Y/y.   Die ebenfalls von Lettering-Anwendungen inspirierten, auf der Grundlinie unterstrichenen Versalien gehören ebenfalls zum Zeichenumfang.  Die Schrift besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven und alle Schnitte sind in erwe
    • 4.145 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Rhapsodie ist eine Bastarda-Schrift von Ilse Schüle und erschien 1951 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 8 bis 48 Punkt. Zusätzlich erhältlich waren Zierversalien von 16 bis 48 Punkt.  Eine Digitalisierung inklusive der Zierversalien gibt es von Profonts. 
    • 3.166 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Garamond Old Face war eine Neubearbeitung der Garamond durch Günther Gerhard Lage für den Fotosatz. Die einzelnen Schnitte erschienen im Verlauf der 1970er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die digitale Version hat heute den Namen Berthold Garamond. 
    • 1.369 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Sitka ist ein von Matthew Carter gestalteter Systemfont, der ab Version 8.1 mit dem Windows-Betriebssystem ausgeliefert wird. Für beste Darstellung und Leserlichkeit in allen Schriftgraden verfügt die Schrift über ganze 6 optische Größen, die bei entsprechender Software-Unterstützung automatisch aktiviert werden. Sitka Small, Einsatz < 9,7 Punkt Sitka Text, Einsatz ≥ 9,7 < 13,5 Punkt Sitka Subheading, Einsatz ≥ 13,5 < 18,5 Punkt Sitka Heading, Einsatz ≥
    • 41.886 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Der elegante englische Schreibschrift-Stil mit seinem betonten Spitzfeder-Schwellzug wurde im 17. und 18. Jahrhunderts von verschiedenen Schreibmeistern weiterentwickelt. Zu den bekanntesten zählen George Bickham, George Shelley und George Snell. Die Handschrift des letzteren diente Matthew Carter in den 1960er-Jahren als Vorbild für die Entwicklung der Snell Roundhand für den Fotosatz. Entsprechend der Beschränkungen der Satztechnik der Zeit erscheint die Schrift zwar verspielt und filigran, ab
    • 13.354 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Tiemann-Antiqua erschien ab 1923 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Die Schrift besitzt auf den ersten Blick Skelett und Duktus einer klassizistischen Schrift, ist in den Details aber weniger streng ausgearbeitet. Wie andere deutsche »Künstlerschriften« aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts besitzt die Schrift in den Details viele stilistische Eigenheiten – etwa die abgerundeten Stammausläufe an b und d oder die kopflastigen Proportionen des g. Julius Rodenberg bezeichn
    • 14.657 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Matheis-Mobil von Helmut Matheis erschien 1960 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 6 bis 48 Punkt.  Digitialisierungen gibt es von CanadaType als Rhino und Mobil Pro von RMU Fonts. 
    • 2.940 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die AG Royal ist eine abgewandelte Fassung der Akzidenz-Grotesk, sie besser für Fließtexte eignen soll. Die AG Royal enthält eine westeuropäische Belegung mit Kapitälchen und besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven. 
    • 1.051 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard Schönschrift von Lucian Bernhard erschien bei der Bauerschen Gießerei. Der Normalschnitt war ab 1925 erhältlich, 1928 kam ein kräftiger Schnitt hinzu. Bei Stephenson Blake erschien die Schrift unter dem Namen Madonna. Digitalisierungen sind unter der Originalbezeichnung (Elsner+Flake) und als Bernhard Script (Profonts) erhältlich. Ähnlich sind auch Liberty Script (Monotype) und Viant.
    • 32.900 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Hermann Zapf wagte sich ab 1948 an die Entwicklung seiner ersten Schreibschrift. Ausgangspunkt war ein kalligrafisches Schriftblatt aus seinem Kriegs-Skizzenbuch, das er mit einer Sommerville-Feder geschrieben hatte. Gestalterisch orientiert sich die Schrift an den englischen Spitzfederschriften. Da die Schrift im Bleisatz erschien, war der Entwurf starken Einschränkungen unterworfen. Alle Schwünge und Verzierungen durften nicht zu weit aus den Buchstaben herausragen, damit sie später auf die Bl
    • 12.785 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Orpheus von Walter Tiemann erschien ab 1928 bei Gebr. Klingspor in Offenbach. Der Entwurf kombiniert antike Versalien mit charakterstarken, kalligrafisch wirkenden Minuskeln. 1935 erschien mit der Euphorion eine schwungvolle Kursive Tiemanns, die als Einzelschrift und als Kursive der Orpheus vermarket und angewendet wurde. Patrick Griffin und Kevin King fertigten im 21. Jahrhundert eine umfassende digitale Neuinterpretation der Orpheus und Euphorion, die als Orpheus Pro über CanadaType
    • 6.299 Aufrufe
  48. Identity Letters ·
    Moritz Kleinsorge begann die Gestaltung der Schrift im Jahre 2015 im Rahmen seiner Bachelorarbeit des Studiengangs »Information and Communication Design« an der Hochschule Rhein-Waal. Nach seinem Abschluss unterstützte ihn Pilar Cano (Letterjuice) im Rahmen des Alphabettes-Mentoring-Programms mit der Ausarbeitung seiner Schrift, die 2017 über Branding with Type erschien.  Die Schriftfamilie erstreckt sich über 8 Strichstärken mit den jeweiligen passenden Kursiven. Ausgestattet mit mehr als
    • 2.533 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Maximalian-Gotisch (oder auch nur Maximilian) ist eine gotische Schrift von Rudolf Koch und erschien 1917 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Die Schrift war mit Zierversalien, Schwungbuchstaben und Antiqua-Versalien (Maximilian-Antiqua) erhältlich.  Digitalisierungen gibt es von Walden Fonts, Gerhard Helzel und Delbanco. 
    • 5.246 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Standard ist eine von Berthold Direct Corp herausgegebene Variante der Helvetica. Die Familie mit einer westeuropäischen Zeichenbelegung besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven.  
    • 1.270 Aufrufe

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