Zu Inhalt springen

Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die San Marco ist eine dekorative rundgotische Schrift von Karlgeorg Hoefer. Sie erschien 1991 als Teil der Reihe »Type before Gutenberg«, in der zwölf Schriftgestalter Schriftstile aus der Zeit vor der Erfindung des Drucks mit beweglichen Lettern als Satzschriften interpretierten. Als Vorlage dienten Hoefer die rundgotischen Schriften von Nicolas Jenson aus dem 15. Jahrhundert. Benannt ist die Schrift nach der San-Marco-Kathedrale im Zentrum Venedigs.
    • 9.490 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    František Štorm zeichnete die Schrift ursprünglich für Buchtitel und Kapitelüberschriften begleitend zu einer Serie für Illustrationen für den Verlag Argo Publishers. Später veröffentlichte er die Schrift unter dem Namen Dracula über sein Label Stormtype. Mit zehn Schnitten ist die Dracula für eine gebrochene Schrift recht umfangreich ausgebaut. Es gibt fünf Strichstärken (light bis black) in einer normalen und einer dekorativen lichten Variante. Die Schrift enthält typische Fraktursatz- und Ant
    • 5.304 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die schwungvoll-kalligrafische Antiqua Codex von Georg Trump erschien 1954 bei C.E. Weber Stuttgart. Eine Digitalisierung ist von Linotype erhältlich. 
    • 1.822 Aufrufe
  4. R::bert ·
    Die Antartida ist eine statische Grotesk von Luciano Vergara, welche 2012 veröffentlicht wurde. Charakteristisch sind die große x-Höhe und das vertikal recht gerade Gerüst, das der Serifenlosen mit lateinamerikanischem Charme eine eher technische Anmutung verleiht. Einige Merkmale: Vier Strichstärken (Light bis Black) inklusive echter Kursive Proportionale Versalziffern Alternativformen für a und g   Ebenfalls 2012 veröffentlicht wurde eine Rounded-Version
    • 4.344 Aufrufe
  5. Viertelgeviert ·
    Die Linotype Freytag ist inspiriert durch die Elementare Typografie und Bauhausschriften der 1920er-Jahre. Die Verbindung des konstruierten Charakters mit akzeptabler Lesbarkeit und einem einheitlichen Schriftbild war laut Aussage des Designers Ziel dieser Schriftentwicklung. Die ersten Entwürfe zur Freytag entstanden im Rahmen des Masterdiploms von Arne Freytag in Paris 1998. Die endgültige Version erschien 2002 über Linotype und besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven.
    • 2.834 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Jaguar ist eine unverbundene Schreibschrift von Georg Trump und erschien 1965 bei C.E. Weber, Stuttgart.  Die Schrift ist heute unter gleichem Namen von Linotype erhältlich und als erweiterte Trump Script Pro von Canada Type. 
    • 2.546 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Quadriga von Manfred Barz basiert auf einer holländischen Antiqua aus dem 18. Jahrhundert, die wohl auf Johan Michael Smit zurückgeht. Die Berthold-Fotosatzversion wurde in vier Strichstärken ausgebaut. Nur zum Normalschnitt passend gab und gibt es eine Kursive und Kapitälchen. 
    • 1.128 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Gotham enstand ursprünglich als exklusive Hausschrift für das Männermagazin GQ. Dazu studierte Tobias Frere-Jones alte Beschilderungen New Yorks. Ein Gebäude, das Port Authority Bus Terminal, hatte es ihm dabei besonders angetan und wurde der Ausgangspunkt für die Entwicklung der Gotham. Natürlich erhielt die Schriftfamilie im Vergleich zu den Versalvorlagen auch Kleinbuchstaben. Diese wurden im Grundcharakter geometrisch ausgeführt, jedoch ohne allzu große Strenge. Nachdem d
    • 25.858 Aufrufe
  9. R::bert ·
    Antartida Rounded ist eine statische Groteskschrift, deren Strichenden mit abgerundeten Ecken ausgeführt sind. Die Schrift basiert auf der ebenfalls von Luciano Vergara (Latinotype) entworfenen und im Frühjahr 2012 veröffentlichten Antartida.
    • 5.816 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Palomba ist eine unverbundene, aufrechte Schreibschrift von Georg Trump. Die Schrift erschien in 1954 in einem Schnitt bei C.E. Weber, Stuttgart.  Eine Digitalisierung gibt es als PalombaAR von ARTypes. 
    • 1.485 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Nero ist eine Versalschrift von Friedrich Poppl im Stil einer Capitalis Monumentalis. Charakteristisch ist dabei vor allem die raue Umrisslinie der Buchstaben. Zudem verfügt die Schrift in drei Strichstärken über zahlreiche Versal-Ligaturen und Schwungbuchstaben. 
    • 1.292 Aufrufe
  12. Gast Schnitzel ·
    Zulia ist aus einer Zusammenarbeit von dem Schriftkünstler Joluvian und dem Designer Alejandro Paul entstanden. Ihre Gestaltung ist stark von Joluvians bevorzugtem Werkzeug, dem Pinsel, und klassischen Kursivschriften beeinflusst. Die Schrift, die nach einer Region in Venezuela benannt ist, zeigt einen stark ausgeprägten Strichkontrast und viel Dynamik. Die über 800 analog gestalteten Zeichen wurden digitalisiert und von Alejandro Paul zu einem Font mit diversen Open-Type-Features ausgearbe
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 4.648 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Wood Bonnet Antique No.7 basiert auf einem Satz schweizer Holzbuchstaben. Die fein texturierte Digitalisierung von Andreas Seidel verfügt in den 862 Glyphen über bis zu vier Varianten pro Zeichen, um den Charakter eines manuellen Hochdrucks zu unterstützen.
    • 3.462 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Time-Script von Georg Trump erschien 1956 bei C.E. Weber, Stuttgart. Ein fetter Schnitt wurde 1958 nachgelegt.  Digitalisierungen gibt es von Linotype und URW. 
    • 2.130 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Post-Mediaeval ist eine Antiqua-Schrift mit stark kalligrafischem Duktus von Herbert Post und erschien ursprünglich als Bleisatzversion bei der H. Berthold AG in Berlin. Die Schriftfamilie besteht aus drei Schnitten: normal, kursiv (mit optionalen Schwungbuchstaben) und halbfett.  Die digitale Version verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung. Es fehlen jedoch die Schwungbuchstaben und der Ligatursatz der Originalversion. 
    • 1.274 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Avenir (französisch für Zukunft) lehnt sich bewusst an Paul Renners Futura an. Mit der Avenir greift Adrian Frutiger die geometrischen Konstruktionsprinzipien von Groteskschriften aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auf, aber haucht ihnen humanistischen Charakter ein, wie man etwa an dem zweistöckigen a erkennen kann. Die Avenir erschien ursprünglich 1988 in drei Strichstärken in aufrechten und Oblique-artigen Versionen. Später wuchs die Familie auf sechs Strichstärken.
    • 22.864 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Trump Deutsch ist eine gebrochene Schrift von Georg Trump und erschien in den Jahren 1936 (fetter Schnitt) und 1937 (magerer Schnitt) bei der H. Berthold AG. Albert Kapr beschreibt die Trump Deutsch in seinem Fraktur-Buch folgendermaßen: »Lebendig und modern wuchs diese Gotisch aus der Feder ihres Entwerfers Georg Trump. Das unentwegte Suchen nach neuen Formen, das Ausspielen von Gegensätzen und das spannungvolle Einbeziehen der weißen Binnenformen in die schwarzen Strichfiguren läßt ei
    • 6.763 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Teddy von Minjoo Ham ist eine Schreibschrift, die sich einzeln oder für mehrfarbige Schriftzüge mit bis zu drei Ebenen benutzen lässt. Gestalterische Basis waren deutsche Lettering-Arbeiten aus der Mitte des 20. Jahrhunderts.   Zur Zeit ist die Schrift nicht mehr erhältlich.
    • 3.545 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Amati ist eine schmale statische Antiqua von Georg Trump und erschien 1951 in einem einzelnen Schnitt.  Digitalisierungen gibt von RMU Fonts als Amati Pro und Amati AR von ARTypes. 
    • 2.486 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Avantis von Marco Ganz erschien Ende der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG in Berlin. Nach dem Ende der Schriftgießerei Berthold wurde die Schrift noch einmal mit erweiterter Zeichenbelegung bei Linotype als Mano aufgelegt. Die Avantis blieb währenddessen bei Berthold Direct Corp. in den USA im Programm. Heute sind beide Versionen in vier Strichstärken über Monotypes Vertriebskanäle verfügbar.  
    • 972 Aufrufe
  21. R::bert ·
    Die Bentons Sans ist eine statische Grotesk von Tobias Frere-Jones und Cyros Highsmith (Font Bureau). Als Redesign der 1908 von Morris Fuller Benton (ATF) veröffentlichten News Gothic trägt der Font den Namen eines Schriftgestalters, welcher das Design der amerikanischen Groteskschriften zu Beginn des 20. Jahrhunderts wesentlich beeinflusste. Einige Merkmale: Fünf Weiten (Extra Compressed bis Wide) Neun Strichstärken (Thin bis Black) Echte Kursive Kapitälchen
    • 12.552 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Praxis wurde im Jahr 1976 von Gerard Unger entworfen. Sie ist die serifenlose Variante der Demos und beide zählen zu den ersten digitalen Schriften. Sie wurden speziell für die Hell Digiset entwickelt und das Design versuchte negativen Effekten der Kathodenstrahl-Belichtung entgegenzuwirken.  Die heute verfügbare Version besitzt fünf Strichstärken mit zugehörigen Oblique-Schnitten. 2017 kam die überarbeitete Fassung Praxis Next heraus, die auf 36 Schnitte kommt. 
    • 3.132 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Schueller erschien Ende der 1980er-Jahre als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die Schrift ist nach ihrem Gestalter benannt und ähnelt dem Stil für die Beschriftung technischer Zeichnungen. Verfügbar sind drei Strichstärken in westeuropäischer Belegung. 
    • 1.002 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Johann Michael Fleischmann kam 1707 in Wöhrd bei Nürnberg zur Welt. Er lernte Stempelschneiden und ging 1727 auf Wanderschaft. Er wollte nach England, aber dazu kam es nicht. Zunächst arbeitete er fast ein Jahr in der Lutherschen Schriftgießerei in Frankfurt am Main, bevor er 1728 über Mainz in die Niederlande ging. Hier war er für mehrere Schriftgießereien tätig und machte sich dabei einen Namen. 1743 kam Fleischmann zu Enschedé. Diese Schriftgießerei und Druckerei hatte Izaak Enschedé 1703 in
    • 13.063 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Bravour ist eine Schrift des deutschen Designers Martin Jacoby-Boy und erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG. Die Schrift wurde in einem Zeitraum von über zehn Jahren weiter ausgebaut und um kursive, schmale und dekorative (verziert/licht/schraffiert) Schnitte erweitert. Eine Digitalisierung in drei Schnitten wurde 2009 von Nick Curtis unter dem Namen Bravado NF veröffentlicht.
    • 6.999 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Arbeit von Gerard Unger an der Demos begann 1975. Die Schrift zählt zu den ersten digitalen Schriften und wurde 1977 um die serifenlose Variante Praxis ergänzt. Beide Familien wurden speziell für die Hell Digiset entwickelt und das Design versuchte, negativen Effekten der Kathodenstrahl-Belichtung entgegenzuwirken.  Die heute verfügbare Demos verfügt über drei Schnitte (regular, italic, bold). 2014 wurde mit der Demos Next eine umfangreiche Erweiterung durch Linda Hintz und Dan Reynolds
    • 3.363 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die von Walter Tiemann gezeichnete Euphorion erschien 1935 mit optionalen Zierbuchstaben bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Eine fette Version folgte später. Die Schrift ist in Größe und Stärke passend zur Orpheus geschnitten. Kombiniert mit der Orpheus ist die Schrift als Orpheus Pro von Canada Type erhältlich. 
    • 2.464 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Normande war Bertholds Bezeichnung für eine Fette Antiqua aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Schrift blieb bei Berthold über alle Satztechniken erhalten und ist auch heute noch unter dem ursprünglichen Namen in drei Schnitten (fett, fett kursiv und schmal) erhältlich. 
    • 1860
    • 812 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Schriften dieses Typus traten Ende des 19. Jahrhunderts auf und blieben bis in die 1920er-Jahre hin populär. Diese Grotesk-Schriften sind plakativ und dunkel gestaltet und zeichnen sich besonders durch die rauen, unregelmäßig umstochenen Umrisslinien der Buchstaben aus. Den bekanntesten Vertreter lieferte Berthold mit seiner Block-Serie. Es gab auch zugehörige Schnitte in deutlich geringerer Strichstärke, die einzeln als »Berliner Grotesk« angeboten wurden. Die fetten Schnitte sind heute un
    • 1908
    • 8.303 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Demos Next ist eine umfangreiche Überarbeitung von Gerard Ungers Demos aus den 1970er-Jahren. Es gibt nun sechs Strichstärken mit echten Kursiven in zwei Weiten (normal und schmal). 
    • 2.679 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Englische Schreibschrift aus den 1970er-Jahren ist im Stil einer verbundenen Schreibschrift gezeichnet, jedoch so zugerichtet, dass sich die Buchstaben nicht berühren. Die Familie verfügt über drei Strichstärken. In den 1980er-Jahren erschien eine zweite Variante, die sich in einigen Buchstabenformen unterscheidet. Beide Varianten sind heute über Monotype verfügbar. 
    • 1970
    • 1.374 Aufrufe
  32. Kathrinvdm ·
    Inspiriert von der Arbeit von W. A. Dwiggins and Eric Gill gestaltete Buchgestalter Kent Lew seine Schrift Whitman. Die Schrift kombiniert klassische Buchstabenformen mit reduzierten, geradlinigen Gestaltungselementen zu einer modernen, eleganten und gut leserlichen Fließtextschrift. Kent Lew selbst empfiehlt die Whitman für den Einsatz im Buch- und Magazindesign. Die Schriften werden im OpenType-Format angeboten. Momentan gibt es jedoch keine Pro-Versionen mit kombinierten Zeichensätzen. K
    • 6.769 Aufrufe
  33. Phoibos ·
    Die F25 Blackletter Typewriter von Volker Busse ist eine (raue) Digitalisierung einer der Schreibmaschinen mit gebrochener Schrift, wie sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Einsatz waren. Für diese Schrift gilt die Besonderheit, dass das lange s (ſ) auf dem s, das runde s auf dem $-Zeichen erreichbar ist. Die für den Fraktursatz gebräuchlichen Ligaturen sind ebenfalls vorhanden und wie folgt erreichbar: } erzeugt ſt [ erzeugt ch ] erzeugt tz { erzeug
    • 5.146 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Moyenage ist gebrochene Schrift von František Štorm und erschien 2008 über dessen Label Storm Type Foundry. Für eine gebrochene Schrift ist die Familie ungewöhnlich breit aufgestellt: Mit fünf Strichstärken und fünf Weiten kommt die Familie auf 25 Einzelnschnitte. Alle Schnitte enthalten eine erweiterte lateinische und eine kyrillische Belegung. 
    • 2.213 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Mainorm, benannt nach ihrem Gestalter Karl-Heinz Maireder, erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die beiden Strichstärken sind heute mit westeuropäischer Zeichenbelegung über Monotype erhältlich. 
    • 871 Aufrufe
  36. Phoibos ·
    Die Ladoga gilt als eine der wichtigsten russischen Schriftgestaltungen der Sowjetzeit. Sie wurde ursprünglich 1968 von Anatoli Wladimirowitsch Schtschukin für Polygraphmash gezeichnet, der versuchte, eine kyrillische Werkschrift im Stile der Renaissance-Antiqua umzusetzen. Die Nutzung der breiten Federstriche und großzügigen Proportionen humanistischer Minuskeln verleihen der Schrift ihren luftigen Charme. 2010 wurde die Schrift von Viktor Charik digitalisiert und ist seitdem bei Paratype
    • 3.680 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Presto von Helmut Matheis ist eine Werbeschreibschrift. Sie erschien 1970 als Bleischrift in Graden zwischen 12 und 48 Punkt.  Zum 100. Geburtstag des Schriftgestalters erschien über Fust & Friends eine kostenlose Digitalisierung, die von Andreas Seidel erstellt wurde. Nach dem Ende von Fust & Friends ist die Schrift jetzt bei AS Type erhältlich. 
    • 4.393 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Sayer Esprit ist eine nach ihrem Gestalter Manfred Sayer benannte Kursivschrift in zwei Strichstärken. Die Schrift erschien ursprünglich in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift und ist heute in westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 1.174 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Johann Michael Fleischmann wurde 1701 in Wöhrd bei Nürnberg geboren. In Nürnberg lernte er das Stempelschneider-Handwerk und machte sich dann als Geselle auf die Wanderschaft. So arbeitete er z.B. in Frankfurt bei der Lutherschen Gießerei und in Amsterdam bei verschiedenen Meistern. Von 1743 bis zu seinem Tode war er für die Schriftgießerei Enschedé en Zonen in Haarlem tätig. Heute sind vor allem Fleischmanns Antiqua-Alphate bekannt, doch er schuf auch eine Rokoko-lastige Gotisch. Sie erschien u
    • 6.913 Aufrufe
  40. Kathrinvdm ·
    Die ITC Berkeley Old Style wurde von Tony Stan für die International Typeface Corporation geschaffen. Ihre Gestaltung basiert auf einer von Frederic Goudy 1938 entworfenen Exklusivschrift für die University of California. Diese war auch die Vorlage für die FB Californian, die David Berlow 1990 herausbrachte. Berlows Variante bewahrt aber deutlich mehr Details der Ursprungsschrift, während die Berkeley Old Style eine freiere, etwas glattere und plakativere Interpretation des Originals ist. Ins Au
    • 6.427 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    FDI Farbmeister ist eine Familie von Bitmap-Schriften im SVG- und SBIX-Format. Grundlage bilden Blei- und Holzlettern der Deutschmeister-Schriftfamilie der Schriftgießerei Ludwig Wagner. Die Buchstaben wurden hochaufgelöst gescannt und so aufgearbeitet, dass man mit ihnen am Computer arbeiten kann und der Eindruck eines Buchdrucklayouts (ohne spiegelverkehrte Buchstaben) entsteht. Die Familie besteht aus drei Schnitten: FDI Alte Farbmeister zeigt Bleibuchstaben. FDI Neumeister 1 zeigt blau
    • 1.957 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Schneidler-Mediäval (auch »Schneidler« und »Bauer Text«) von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren bei der Bauerschen Gießerei, die die Schrift folgendermaßen beschrieb: »eine Schrift von besonders leichter und lebendiger Zeichnung. Das offene Bild bewirkt vorzügliche Lesbarkeit und angenehme Grauwirkung des Satzblockes.« Erst in den 1950er-Jahren erschien eine passende Kursive unter den Namen Amalthea. In den 1980er-Jahren wurde die Schrift bei Stempel weiter ausgebaut. D
    • 2.108 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen
    • 32.779 Aufrufe
  44. R::bert ·
    Simplon Norm ist eine statische Grotesk von Emmanuel Rey (Swiss Typefaces). Das vertikal recht steile Gerüst in Verbindung mit der typisch schweizerisch-nüchternen Formensprache verleiht ihr – wie der Name schon anklingen lässt – die konstruierte Anmutung einer Normschrift und einen neutralen Charakter mit modernistischer Nuance. Einige Merkmale: Vier Strichstärken (Light bis Bold) Echte Kursive je Gewicht Proportionale und dicktengleiche Versalziffern Alternati
    • 11.285 Aufrufe
  45. Phoibos ·
    Die Remington Typewriter war eine der frühesten Schriften der Lanston Monotype Company (heute Teil von P22), über deren Entstehungsgeschichte wenig bekannt ist. Fest steht, dass Frederic W. Goudy, der berühmte US-amerikanische Schriftentwerfer, die Kursive 1927 entwickelt hat. Er hat eine überaus ausgewogene und spannende Kursive für diese dicktengleiche Schrift, die, wie deren Name vermuten lässt, ganz ursprünglich auf Remington Schreibmaschinen hätte eingesetzt werden sollen, entworfen. D
    • 5.356 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Reklameschrift Baltisch erschien 1903 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse. Die Schrift wurde im Stile der Neudeutsch von Otto Hupp gezeichnet und ergänzt diese als schmaler Schnitt.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1903
    • 1.957 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift Schneidler-Initialen ist ein Versalalphabet von F.H. Ernst Schneidler aus den 1930er-Jahren. Die Schrift wurde der zuvor erschienenen Schneidler-Mediäval zur Seite gestellt und basiert auf der römischen Kapitale.  Eine Digitalisierung ist als Schneider Initials von GroupType erhältlich. Die Schrift erhält nur einen begrenzten Zeichensatz. 
    • 1.484 Aufrufe
  48. Kathrinvdm ·
    Die Carpenter Script basiert auf der Handschrift eines Mr. Carpenter, der für den New Yorker Druckmaschinenhersteller R. Hoe & Co. arbeitete. Von Faksimile-Drucken begann man später bei der Cleveland Type Foundry eine Schrift in diesem Stil zu schneiden. Die Ausführung übernahm der aus Schottland eingewanderte James A. West. Die Schrift mit der ungewöhnlich kleinen x-Höhe erschien 1882 in einem Schnitt und wurde ein großer Erfolg. Eine auffällige Neuheit der Schrift war der verlängerbar
    • 10.484 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Werbeschrift Alarm von Heinz König erschien Ende der 1920er-Jahre bei der Hamburger Schriftgießerei J.D. Trennert & Sohn. Der kräftig-kantige Charakter war keine Neuheit. Bertholds zuvor erschienene Fanfare hatte in diesem Bereich bereits Maßstäbe gesetzt.  Eine Digitalisierung durch Andreas Seidel war seit 2017 über Fust & Friends erhältlich und wechselte 2021 zu ASType. 
    • 6.449 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Diese Schwabacherschrift von Albert Anklam erschien 1976 bei der Hamburger Gießerei Genzsch & Heyse. Sie wurde jedoch auch unter gleichen oder anderen Namen bei vielen anderen Gießereien angeboten.  Eine kostenlose Digitalisierung gibt es unter dem Namen Yonkers. Gerhard Helzl hat drei Schnitte im Programm und von RMU Fonts gibt es ebenfalls eine kommerzielle Digitalisierung. 
    • 4.632 Aufrufe

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.