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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Schneidler-Mediäval (auch »Schneidler« und »Bauer Text«) von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren bei der Bauerschen Gießerei, die die Schrift folgendermaßen beschrieb: »eine Schrift von besonders leichter und lebendiger Zeichnung. Das offene Bild bewirkt vorzügliche Lesbarkeit und angenehme Grauwirkung des Satzblockes.« Erst in den 1950er-Jahren erschien eine passende Kursive unter den Namen Amalthea. In den 1980er-Jahren wurde die Schrift bei Stempel weiter ausgebaut. D
    • 2.103 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen
    • 32.775 Aufrufe
  3. Phoibos ·
    Die Remington Typewriter war eine der frühesten Schriften der Lanston Monotype Company (heute Teil von P22), über deren Entstehungsgeschichte wenig bekannt ist. Fest steht, dass Frederic W. Goudy, der berühmte US-amerikanische Schriftentwerfer, die Kursive 1927 entwickelt hat. Er hat eine überaus ausgewogene und spannende Kursive für diese dicktengleiche Schrift, die, wie deren Name vermuten lässt, ganz ursprünglich auf Remington Schreibmaschinen hätte eingesetzt werden sollen, entworfen. D
    • 5.352 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Versatile Bold ist eine geometrische Groteskschrift, die insbesondere für den Schaugrößeneinsatz mit Ebenen konzipiert gedacht ist. Als Grundstile stehen die drei Varianten Bold, Hatch und Rust zur Verfügung, die über jeweils sechs Ebenenfonts mehrfarbig und mit 3D-Effekt ausgestaltet werden können.  Mit über 1400 Glyphen ist die Schrift für Display-Fonts außerordentlich gut ausgebaut. Neben einer erweiterten lateinischer Belegung sind auch kyrillische (inkl. bulgarische) und monotonisc
    • 2.550 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Reklameschrift Baltisch erschien 1903 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse. Die Schrift wurde im Stile der Neudeutsch von Otto Hupp gezeichnet und ergänzt diese als schmaler Schnitt.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1903
    • 1.955 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift Schneidler-Initialen ist ein Versalalphabet von F.H. Ernst Schneidler aus den 1930er-Jahren. Die Schrift wurde der zuvor erschienenen Schneidler-Mediäval zur Seite gestellt und basiert auf der römischen Kapitale.  Eine Digitalisierung ist als Schneider Initials von GroupType erhältlich. Die Schrift erhält nur einen begrenzten Zeichensatz. 
    • 1.480 Aufrufe
  7. Kathrinvdm ·
    Die Carpenter Script basiert auf der Handschrift eines Mr. Carpenter, der für den New Yorker Druckmaschinenhersteller R. Hoe & Co. arbeitete. Von Faksimile-Drucken begann man später bei der Cleveland Type Foundry eine Schrift in diesem Stil zu schneiden. Die Ausführung übernahm der aus Schottland eingewanderte James A. West. Die Schrift mit der ungewöhnlich kleinen x-Höhe erschien 1882 in einem Schnitt und wurde ein großer Erfolg. Eine auffällige Neuheit der Schrift war der verlängerbar
    • 10.482 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Diese Schwabacherschrift von Albert Anklam erschien 1976 bei der Hamburger Gießerei Genzsch & Heyse. Sie wurde jedoch auch unter gleichen oder anderen Namen bei vielen anderen Gießereien angeboten.  Eine kostenlose Digitalisierung gibt es unter dem Namen Yonkers. Gerhard Helzl hat drei Schnitte im Programm und von RMU Fonts gibt es ebenfalls eine kommerzielle Digitalisierung. 
    • 4.629 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Quick ist eine Schreibschrift von Howard Allen Trafton und erschien in den 1930er-Jahren bei der Bauerschen Gießerei (bzw. als Trafton Script bei Bauer Types). Bei anderen Anbietern erschien die Schrift als Ableger als Étoile, Sirena, Bikini Script, Citation Script und Panna d’Oro.  Eine digitale Version gibt es als Parfum von RMU Fonts. 
    • 1.153 Aufrufe
  10. Kathrinvdm ·
    Diese Schreibschrift atmet den Geist handgeschriebener Schilder aus den 1950er-Jahren. Ihr Schöpfer Roland Hörmann ließ sich dabei von einem Wiener Ladenschild inspirieren. Die Schrift kann mit umfassenden Open-Type-Features (z.B. mit Schwungbuchstaben, Alternativendungen) und einem üppigen Glyphenumfang von 830 Zeichen aufwarten. Sie umfasst nur einen Schnitt, wurde aber im Jahr 2014 noch um eine konstrastreichere Variante namens »Luxus Brut Sparkling« ergänzt. Mit ihren schwungvollen Versalien
    • 6.009 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Graphik von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren zunächst bei der Schriftgießerei Otto Weisert und nach der Übernahme der Gießerei bei der Bauerschen Gießerei. Letztere beschreibt die Schrift als »eine Pinselschrift ohne Anschlüsse und Überhänge. Bei der geschickter Ausnutzung des Kegels wurde ein sehr lebendiges und wirkungsvolles Schriftbild erzielt.« Eine digitale Interpretation gibt es als Graphis von Elser+Flake. 
    • 871 Aufrufe
  12. Kathrinvdm ·
    Ernst, einer der Protagonisten der Werbekampagne einer großen deutschen Bank, lernte erst mit 55 Jahren Schreiben und Lesen. Die Kampagne erzählte im Frühjahr 2012 seine Geschichte und davon wie er sich fühlte, als er den ersten Brief seines Lebens an seine Tochter schreiben konnte. Die Berliner Agentur Heimat digitalisierte die Handschrift und entwickelte in Kooperation mit FontShop die »Ernst 55«. Für die ersten 7500 Downloads des Freefonts spendete die Bank je 1 Euro an die Selbsthilfegruppe,
    • 2012
    • 3.998 Aufrufe
  13. Viertelgeviert ·
    Das Formenprinzip der Quador beruht auf der Superellipse: Eher »eckige«, geschlossene Punzen, sowie flach einlaufende Rundungen in die Stämme und hohe Mittellängen vergrößern die Binnenräume. Die gerundeten Serifen geben der Schrift laut Designer einen freundlichen Charakter.  Quador ist in 6 Strichstärken mit echten Kursiven verfügbar.  1.115 Zeichen inklusive 187 kontextbedingten Alternativzeichen und Ligaturen, Kapitälchen, Bruchziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, tabular und proporti
    • 3.192 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Roesner-Versalien, benannt nach ihrem Schriftgestalter Wolfgang Roesner, ist eine Großbuchstabenschrift im Duktus einer Capitalis Monumentalis. Die Schrift erschien 1960 als Bleisatzschrift beim VEB Typoart. 
    • 1.201 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die FF Blur von Neville Brody war einer der ersten Fonts des Schriftherstellers FSI FontShop International, zu deren Gründungsmitgliedern auch Brody selbst zählte. Als Art Director beim Jugendmagazin The Face hatte sich Brody schon in den 1980er-Jahren in neuer und experimenteller Typografie erprobt. Anfang der 1990er-Jahre werden diese Entwicklungen zu einem weltweiten Gestaltungstrend, den Brody zum Beispiel mit dem Projekt für experimentelle Schrift FUSE und der gleichnamigen Konferenz (späte
    • 9.206 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Renaissance-Fraktur von Heinz König war ab 1885 bei Genzsch & Heyse erhältlich. Es gab einen mageren und einen fetten Schnitt und zugehörige Initialen. Der magere Schnitt war auch über die Bauersche Gießerei erhältlich.  Digitale Fonts, die vermutlich auf die gleiche historische Quelle bei der Gießerei Lorenz in München zurückgehen, sind unter dem Namen Münchner Fraktur erhältlich. 
    • 3.381 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Typoart Didot ist ein Neuschnitt der Didot-Schriften nach Zeichnungen von Herbert Thannhaeuser. Die Schrift erschien 1958 als Bleisatzfamilie in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. 
    • 1.461 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Barry Deck arbeitete während seines Studiums am California Institute of Arts an ersten Entwürfen der Template Gothic. Die Inhaber von Emigre sahen den Font 1991 und zeigten sich so begeistert, dass sie ihn kurze Zeit später über ihr Label vertrieben. Die Schrift wurde ein weltweiter Erfolg und gilt als einer der wichtigsten Schrift-Vertreter der Grunge-Ästhetik der 1990er-Jahre.
    • 3.225 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Trade Gothic Display ist eine Umarbeitung der Versalbuchstaben von Jackson Burkes Trade Gothic zur Ebenenschrift durch Lynne Yun. Die Schrift verfügt über fünf Schnitte. Den flächigen Grundschnitten können ein bis zwei Ebeneneffekte (Layer 1 + Layer 2 benannt) hinzugefügt werden. 
    • 3.268 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die unverbundene Kursivschrift Hyperion von Berthold Wolpe wurde wohl schon in den 1930er-Jahren gestaltet und erstmalig geschnitten. Der Vertrieb über die Bauersche Gießerei ist aber erst ab 1952 belegt. Die Gießerei schreibt über die Schrift: »Die Hyperion ist eine Schrift kursiver Art, die sich durch ihre freundlichen, graphisch sehr reizvollen Formen überall dort zur Verwendung empfiehlt, wo die Drucksache den Empfänger in einer besonders persönlichen Weise ansprechen soll. Auch ist die schö
    • 1.944 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die
    • 7.570 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Cardamon von Brigitte Schuster entstand ursprünglich als Abschlussarbeit ihres Master-Studiums an der Kunsthochschule von Den Haag in den Niederlanden. Die Basis bildete eine Analyse historischer Schriften aus dem 16. Jahrhundert von Hendrik van den Keere und Robert Granjon für die aufrechten Schnitte und zusätzlich von Giovan Francesco Cresci für die Kursive. Darüber hinaus experimentiert Brigitte Schuster mit einer Betonung eckiger Formen, um in kleinen Graden die Lesbarkeit und in großen
    • 4.252 Aufrufe
  23. Oliver Weiß ·
    Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke.  Diese 2021 bei Walden Font erschienene Digitalisierung von Oliver Weiß erweitert den lateinischen Zeichensatz auf west- und osteuropäische Sprachen und enthält wahlweise ein- oder zweifarbige Zierversalien.
    • 1.948 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die
    • 5.945 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die FF Attribute Mono ist eine Schriftfamilie von Viktor Nübel mit sieben Strichstärken (einschließlich Kursiven) und dicktengleichem Zeichenausbau. Die Schnitte verfügen über eine erweiterte lateinische sowie eine griechische und kyrillische Belegung. Die separat erhältliche FF Attribute Text besitzt im Grunde die gleiche Buchstabengestaltung, verzichtet aber auf die stringente dicktengleiche Ausführung aller Buchstaben.
    • 3.546 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke.  Eine Digitalisierung gibt es von Oliver Weiß als Teil der Serie »The Art Nuveau Printshop«. 
    • 2.867 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Mitte der 1980er-Jahre waren der Macintosh und der LaserWriter gerade auf der Bildfläche erschienen. Zuzana Licko wagte sich als eine der ersten daran, einen skalierbaren Font im neuen PostScript-Format auf Basis eines früheren Bitmap-Entwurfs aus dem Jahr 1984 zu erstellen. Doch die neue Technologie steckte noch in den Kinderschuhen und so führten die technischen Beschränkungen der Zeit zu einem auffälligen Merkmal von Lickos Schrift. Die Matrix, wie die Schrift genannt wurde, sollte so wenig S
    • 9.997 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Algo des französischen Designers Michel Derre spielt mit der Kombination von Antiqua-Skelett und gebrochener Strichführung in kräftig-kalligrafischem Zug. Ein Ausreißer ist dabei lediglich das links unten offene W. Ansonsten lassen sich alle Buchstaben wie Antiqua-Lettern lesen. Mit drei Strichstärken und über 500 Glyphen mit sechs Ziffernsets ist die Schrift gut ausgebaut.
    • 5.372 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Gladiator von Hans Möhring erschien 1930 bei der Schriftguss KG in Dresden. Der Anbieter pries die Gladiator als eine Schrift an, »die mit eigenartig kraftvollem Ausdruck flüssigste Lesbarkeit verbindet. Gladiator ist aufs vielseitigste anwendbar und immer von äußerster Werbewirkung!«
    • 909 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsche Zierschrift von Rudolf Koch entstand zwischen 1919 und 1921 als Erweiterung seiner Deutschen Schrift und erschien bei den Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie zeichnet sich durch eine feine Schraffierung aus, die der Schrift in größeren Schriftgraden eine besondere Eleganz verleiht. Heute sind verschiedene Digitalisierungen verfügbar. Dieter Steffmann bietet eine kostenlose Version, die durch das Autotracing die feinen Linien des Original jedoch nur sehr schlecht wiedergib
    • 17.063 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Lange Zeit waren Serifenschriften das bevorzugte Modell für das Entwerfen von nichtproportionalen Schriften, wie sie auf Schreibmaschinen zum Einsatz kamen. Denn mittels der Serifen konnte man die schmalen Buchstaben (etwa das i) deutlich breiter machen und so insgesamt einen gleichmäßigeren Grauwert erzeugen. Im Zuge der Umstellung der Schreibmaschinen von Typenhebeln auf Kugelköpfe entwickelte Roger Robertson bei IBM eine neuartige Schrifttype, die größtenteils auf Serifen verzichtete. Angeleh
    • 8.176 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Zur Fraktur soll Walter Tiemann (1867–1951) einmal gesagt haben: »Je stärker sich ein Volkscharakter herausbildet, desto eigentümlicher wird er sich im Handschriftlichen und in den Typen bekunden. So ist für mich immer die Fraktur der unmittelbarste und lebendigste Ausdruck für das Faustische im deutschen Menschen gewesen, ohne das doch der Deutsche kein deutscher Mensch sein würde.« Tiemann widmete mehrere Schriftentwürfe dieser Gattung: die Tiemann-Fraktur/Peter Schlemihl, die Fichte-Frak
    • 12.827 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Rudolf Koch wurde wegen Krankheit 1917 aus dem Kriegsdienst entlassen und hielt sich mehrere Monate in einem Reserve-Lazarett in Offenbach auf. Er fertigte dort unter anderem ein Blatt mit Versen aus der Ilias, die Karl Klingspor sich später als Druckschrift wünschte. Die Arbeiten daran mussten kriegsbedingt unterbrochen werden und die Koch-Antiqua erschien schließlich 1922 in aufrecht und kursiv. Fettere Schnitte wurden in den Folgejahren veröffentlicht. Gestalterisch knüpft die Schrift an
    • 8.985 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Wieynck-Werkschrift erschien 1930 als passende Fließtext-Schrift in den Größen 6, 8, 10 und 12 Punkt zur dekorativen Wieynck-Gotisch. Mit dem vergleichsweise einfachen und offenen gotischen Skelett kann die Schrift als ein Zwischenschritt hin zur Schlichten Gotisch der 1930er angesehen werden. Der Gestalter der Schrift schreibt dazu »Die vorliegende, neue deutsche Schrift beweist durch Schönheit und Logik ihrer konstruktiven Formung, daß der heutige Stilwillen nicht nur einseitig bei lateini
    • 2.637 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Schreibedeutsch von Walther Schnippering ist eine verbundene Schreibschrift im Sütterlinstil und erschien 1934 in einem leichten und einem fetten Schnitt bei der Schriftguss AG. 
    • 990 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Trump-Mediäval gehört zu den bedeutendsten Schriftschöpfungen des deutschen Schriftgestalters Georg Trump. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Frakturschriften im Zuge des Normalschrifterlasses nicht mehr gefragt und die Lücke füllten in den 1950er-Jahren neue Antiqua-Typen deutscher Schriftgestalter – etwa die allseits bekannte Palatino, aber auch die heute etwas in Vergessenheit geratene Trump-Mediäval, die 4 Jahre nach der Palatino bei C.E. Weber erschien. Wie die Palatino musste sich
    • 12.412 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Koch-Antiqua von Rudolf Koch erschien ab 1922 bei Gebr. Klingspor in Offenbach. 1926 wurde die Familie um eine fette Variante erweitert, die jedoch gestalterisch deutlich von den restlichen Schnitten abweicht und eher als eigenständiger Schriftentwurf angesehen werden kann. Vergleich der Koch-Antiqua (oben) und der fetten Koch-Antiqua (unten)   Eine Digitalisierung ist als Kuenstler 165 Heavy von Bitstream erhältlich.
    • 5.554 Aufrufe
  38. Karl Berchter ·
    Protest Grotesk ist eine serifenlose Schriftfamilie der Berliner Type Foundry Softdrive. Es handelt sich um eine geometrische Sans-Serif die auf den Einsatz im Mengentext optimiert ist. Die Schrift liegt aktuell in 8 Schnitten mit jeweiligen Italic-Varianten vor. 
    • 1.409 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Dolmen ist Art-Déco-Schrift des Schriftgestalters Max Salzmann und kam 1922 bei der Leipziger Gießerei Schelter & Giesecke heraus. Mit der Zierdolmen erschien zudem eine ebenfalls sehr dekorative Variante mit Aussparungen in den Buchstabenformen. Neben einer gestalterisch abgewandelten Version von Linotype unter dem Originalnamen ist vor allem die Digitalisierung von Nick Curtis (Salzmann Deco, 2011) hervorzuheben. Sie besteht nicht nur aus beiden Schnitten der Schrift, sondern verf
    • 5.390 Aufrufe
  40. Karl Berchter ·
    Protest Grotesk Mono ist die nicht-proportionale Version von Protest Grotesk. Es stehen acht aufrechte Schnitte (thin bis black) bzw. eine variable Schrift zur Verfügung. 
    • 1.289 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Mostra Nuova von Mark Simonson ist eine Art-Déco-Schrift, die von italienischen Posterbeschriftungen aus den 1930er-Jahren inspiriert ist. Die Schrift erschien zunächst 2001 als »Mostra« und 2009 noch einmal in einer umfangreich ausgebauten Version in ganzen 30 Schnitten. Diese verteilen sich auf sechs Strichstärken und verschiedene Varianten der gleichen Strichstärke. In OpenType-fähigen Anwendungen kann man zudem die zahlreichen Glyphen-Varianten über die 20 Stilsets gezielt ansteuern (sie
    • 5.815 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Vtg Stencil Germany No1 ist eine Schablonenschrift von Andreas Seidel, die auf historischen Signierschablonen aus dem Deutschland der Kaiserzeit basiert. Die Schrift-Familie besteht aus den drei Stilen Regular (technisch saubere Formen), Paint (schablonierte, raue Formen) und Sketch (Strichzeichnung). Die Stile Paint und Sketch bieten vier zusätzliche Varianten jedes Grundbuchstabens und der Ziffern an. Dadurch wird eine natürlichere (handgemachtere) Anmutung des Schriftbildes erzeugt. Über
    • 8.007 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Broadway zählt zu den bekanntesten Art-Deco-Schriften. Sie erschien zunächst in einer Zeichnung von Morris Fuller Benton als reines Versal-Alphabet bei American Type Founders. Sol Hess baute die Schrift zwei Jahre später zu einer zweihäusigen Schrift aus und ergänzte ein lichte Version. Digitalisierungen sind heute von zahlreichen Anbietern erhältlich. Monotype bietet einen umfangreichen Zeichenausbau in der Pro-Version. Die URW-Version bietet Schnitte, die es in der Originalversion nic
    • 13.837 Aufrufe

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