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Ende des 18. Jahrhunderts schickte sich die Antiqua an, den gebrochenen Schriften auch im deutschsprachigen Raum zunehmend den Rang abzulaufen. Schriftsteller und Verleger wünschten sich die sogenannten Didot’schen Lettern für ihre Drucke – im Original aus Paris oder zumindest als deutsche Nachahmungen. Dies führte letztendlich sogar dazu, dass der Drucker Johann Friedrich Unger in der nach ihm benannten Unger-Fraktur einen Ausweg in der Verschmelzung von Fraktur und Antiqua suchte. Doch weder d

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Schriftgestalter:
- 1800
- 12.105 Aufrufe
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Die Schriftart Potsdam ist eine gebrochene Groteskschriftfamilie von Robert Golpon und erschien 1934 bei der Hamburger Schriftgießerei J. D. Trennert & Sohn. Die Schriftgießerei C. E. Weber übernahm die Schrift ein Jahr später unter dem Namen Staufia, der vom Berg Hohenstaufen abgeleitet ist. Die Versionen beider Gießereien waren in den vier Schnitten mager, halbfett, fett und schmalhalbfett erhältlich. Letzterer ist heute in einer kostenlosen Version von Manfred Klein und in einer komm

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Schriftgestalter:
- 1934
- 11.585 Aufrufe
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Die Schrift entstand ursprünglich als Entwurf von Ilja Ruderman für das russische Magazin Большой город (»große Stadt«). Olga Pankowa baute die Schrift später als frei verkäufliche Version aus, die seit 2016 über das Label CSTM Fonts erhältlich ist. Die Familie ist in neun Strichstärken mit lateinischer und kyrillischer Belegung erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.010 Aufrufe
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Die Trevor von Teo Tuominen ist eine serifenbetonte Antiqua-Schrift. Sie nimmt Anleihen bei Egyptienne-Schriften des 18. Jahrhunderts. Die Familie besteht aus sieben Strichstärken (ohne Kursive) mit erweiterter lateinischer Zeichenbelegung.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 1.111 Aufrufe
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Die Romic von Colin Brignall erschien 1980 als Fotosatzschrift über die International Typeface Corporation. Zur Familie zählen ein Roman-Schnitt mit zugehöriger Kursive in Oblique-Optik und drei schmaler laufende Strichstärken (medium, bold, extra-bold) ohne Kursive. Alle fünf Schnitte sind heute mit westeuropäischer Belegung über ITC und Scangraphic verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1980
- 666 Aufrufe
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Die ITC Weidemann hieß ursprünglich Biblica und entstand für eine konfessionsübergreifende Ausgabe der Bibel durch die Deutsche Bibelgesellschaft. Wegen der Menge des Textes war eine geringe Laufweite unter Beibehaltung guter Leserlichkeit gefordert. Daher erscheinen die Buchstaben einerseits so schmal, verlieren aber wegen der kräftigen Serifen auch in kleinen Größen nicht ihre wesentlichen Erkennungsmerkmale. Für die Veröffentlichung bei ITC wurde die Schrift in Zusammenarbeit mit Kurt St

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Schriftgestalter:
- 1983
- 13.868 Aufrufe
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Die Schrift Industry Inc ist eine Versalschrift von Mattox Shuler. Die Schrift ist in 14 Schnitten erhältlich. Die 8 Grundschnitte (Base, Bevel, Cutline, Detail, Inline, In-n-out, Outline, Stencil) lassen sich einzeln anwenden. Mit den zusätzlichen Ebenen-Schnitten kann der Text mit 3D-Effekten ausgestattet werden.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 6.113 Aufrufe
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Nahezu parallel zu Stempels Tannenberg-Schrift stellte die Bauersche Gießerei mit der Element 1933 ihren Vertreter der Kategorie der schlichten Gotisch vor. Der Entwurf stammte vom Grafikdesigner Max Bittrof und besteht aus drei Strichstärken (mager, halbfett, fett) sowie einer schmalfetten Version. Eine Digitalisierung aller Schnitte gibt es bei Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1933
- 15.897 Aufrufe
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Die GT Pressura von Grilli Type basiert nach Angaben des Schriftanbieters auf der typischen Abrundung des Buchstabenbildes auf dem Papier, wenn der Druck mit physischen Lettern erfolgt. In der GT Pressura wurde dies zum Stilelement erhoben. Die Schrift kommt in drei Unterfamilien mit jeweils sechs Strichstärken mit Kursiven: Mono, Standard, Extended. Die enthaltenen Schriftsysteme sind lateinisch, kyrillisch und griechisch.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 2.615 Aufrufe
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Eine ursprünglich in den 1970er-Jahren für den Fotosatz erschienene Umsetzung der bekannten Souvenir als Groteskversion. Die Schriftfamilie behält die charakteristischen geschwungenen Striche der Souvenir, nimmt die Serifen aber deutlich zurück. Die Schrift erschien in vier Strichstärken, größtenteils mit Kursiven sowie verschiedenen Effektvarianten (u. a. Open, Embossed, Shaded). Eine digitale Version in sieben Schnitten gibt es von URW.

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Schriftgestalter:
- 1977
- 742 Aufrufe
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Geht es ums Bauhaus, greifen manche Designer vorschnell zur ITC Bauhaus, die jedoch außer dem Namen keine direkte Verbindung zur dieser berühmten Kunstschule hat. Auch die Futura von Paul Renner war zwar eindeutig vom Bauhaus inspiriert, kam dort aber ebenfalls nicht großflächig zum Einsatz. Das visuelle Bild der Bauhaus-Drucksachen seit der Dessauer Zeit prägte vielmehr die Scheltersche Grotesk der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke. Auf Anregung von Erik Spiekermann en

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Schriftgestalter:
- 2005
- 14.639 Aufrufe
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Die PencilPete ist eine saubere Blockschrift in Groß- und Kleinbuchstaben, die mit einem Bleistift des Härtegrads HB geschrieben wurde. Die Buchstaben halten sich aufrecht, sind relativ schmal und sehr sorgfältig ausgeformt. Trotz der reduzierten Buchstabenformen hat die Schrift einen freundlichen Charakter und erfreut mit kleinen liebevollen Details wie dem charmanten Kringel, der das »Innenleben« des G bildet. Entworfen hat die Schrift der Niederländer Jeroen van der Ham für sein Label JOEBOB

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Schriftgestalter:
- 2008
- 5.167 Aufrufe
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Die National von Walter Höhnisch ist eine schlichte Gotisch und war in dieser Kategorie die am besten ausgebauten Schriftart. Zwischen 1933 und 1937 kamen bei Ludwig & Mayer die Schnitte normal, schräg, Werk-Garnitur, halbfett, fett, schmalmager, schmalhalbfett und licht heraus. Vier Schnitte zuzüglich Zierversalien gibt es heute in einer Digitalisierung von Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1933
- 24.719 Aufrufe
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Die FS Kim ist eine Antiqua-Familie von Krista Radoeva. Die 22 Schnitte verteilen sich auf drei Unterfamilien: FS Kim, FS Kim Text und die lichte Version FS Kim Display. Die Standard- und die Text-Version verfügen über jeweils fünf Strichstärken mit Kursiven. Die Textversion hat dabei eine größere x-Höhe, längere Ober- und Unterlängen, weitere Proportionen, ausgeprägtere Serifen und einen geringeren Strichstärkenkontrast. Ergänzt wird die Familie durch zwei lichte Display-Schnitte in regular und

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.729 Aufrufe
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Die GT Ultra von Noël Leu verbindet Antiqua und Grotesk in einer Familie. Die »Standard«-Familie ist die Grotesk mit Anleihen bei serifenlosen englischen Schriften wie Gill Sans und Johnston. Die »Median« fügt kantige Serifen hinzu und die »Fine«-Familie ist eine Antiqua mit hohem Kontrast. Alle drei Familien bestehen aus fünf Strichstärken mit Kursiven und einem zusätzlichen Ultra-Schnitt ohne Kursive.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 1.501 Aufrufe
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Die Stop ist ein markantes, futuristisches Versalalphabet in Schablonen-Optik. Die Schrift von Aldo Novarese erschien um 1970/71 noch als späte Bleisatzschrift, wurde aber in der Folge vor allem als Abreibeschrift und Fotosatzschrift viel eingesetzt. Digitale Versionen gibt es zum Beispiel von Linotype, Mecanorma und URW (erweitert auf fünf Schnitte mit Kapitälchen und lichten Versionen).

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Schriftgestalter:
- 1971
- 733 Aufrufe
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Die Liberta von Herbert Thannhaeuser erschien 1958 bei Typoart. In digitaler Form ist die komplette Familie bislang nicht verfügbar. Elser + Flake bietet zwei Schnitte an und unter dem Namen Trybuna gibt es Digitalisierung von RMU in drei Schnitten. Eine sehr freie Interpretation, die jedoch ausdrücklich auf die Liberta als Quelle verweist, ist die Dederon Serif der Suitcase Type Foundry. Die Kontour von Sibylle Hagmann beruht ebenfalls auf der Liberta, ohne dabei eine reine Digitalisierung zu s

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Schriftgestalter:
- 1958
- 15.641 Aufrufe
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Die Manus ist eine moderne, schwungvolle Handschrift, entworfen von Geert Dijkers. Sie sieht aus, als sei sie mit einem rauen Flachpinsel oder einem Pinselfilzer geschrieben worden. Sie umfasst 384 Glyphen, besteht aus 1 Schnitt und wurde 2014 veröffentlicht. Im Gegensatz zur PencilPete aus der gleichen Foundry verfügt die Manus über ein ß. Die Schrift liegt im OpenType-Format vor.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.683 Aufrufe
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Die Schuss ist eine Schriftsippe des gleichnamigen Designers Jochen Schuß. Die Sippe besteht aktuell aus vier Familien: Schuss Sans ist eine serifenlose Linear-Antiqua mit geringem Kontrast und nicht allzu statischem Duktus. Schuss Slab ist der Sans sehr ähnlich, hat aber Rundungen und Kehlungen an ihren kräftigen Serifen, um offen und freundlich zu wirken. Die News ist eine überarbeitete Interpolation zwischen Slab und Serif. Eine Antiqua mit stabilen Serifen und dem ger

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.806 Aufrufe
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Die Ballinger des irischen Schriftanbieters Signal Type Foundry enstand ursprünglich als Hausschrift in einem Schnitt für das Designstudio “aad”. Die Schrift wurde später zu einer kompletten Schriftfamilie mit acht Strichstärken, zugehörigen Kursiven und einer Monospaced-Version ausgebaut. 2019 hat Max Phillips die Schriftfamilie um zwei Weiten ergänzt. Als historische Quellen dienten die Schriften wie News Gothic und eine Schreibmaschinenschrift von Olivetti. Der Name der Schrift ist ein V

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.538 Aufrufe
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Die GT Flexa von Grilli Type ist eine statische Grotesk mit markanten Tintenfallen. Die Schrift spannt einen großen Gestaltungsraum (zwischen extrem schmal und weit sowie dünn und fett) auf, der am einfachsten als variabler Font benutzt werden kann. Als Einzelschnitte kommt die Familie auf 112 Schnitte mit lateinischer Belegung. Schnitte mit Monospaced-Optik sind ebenfalls erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 2.828 Aufrufe
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Die Tango von Colin Brignall ist eine Antiqua mit abgerundeten Strichen und Schwungbuchstaben-Versalien. Letztere stehen nicht auf der Grundlinie sondern richten sich nach den Unterlängen der Kleinbuchstaben aus. Die Schrift erschien in den 1970er-Jahren über Letraset und als Fotosatzschrift. Digitale Versionen gibt es heute zum Beispiel von ITC, Bitstream und Tilde.

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Schriftgestalter:
- 1974
- 1.050 Aufrufe
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Die Maxima von Gert Wunderlich zählt zu den meistverwendeten Groteskschriften in der DDR. Sie entstand in den 1960er-Jahren als ostdeutsches Pendant zu den zu dieser Zeit beliebten Schriftfamilien in statischem Buchstabendesign wie Univers und Helvetica. In digitaler Form sind einige Schnitte über URW++ und Elsner+Flake verfügbar. Deutlich mehr Schnitte bietet die alternative Digitalisierung von RMU, die unter dem Namen Avus erschien. Unter der Bezeichnung Maxima Now entstand als Zusammenarbeit

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Schriftgestalter:
- 1971
- 25.270 Aufrufe
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Die Petras Script ist eine schwungvolle, lebendige und dabei dennoch elegante Handschrift von Petra Beiße und Günther Flake. Sie umfasst 240 Glyphen in einem Schnitt und liegt in verschiedenen Schriftformaten vor.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 7.305 Aufrufe
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Die LTR Salmiak ist eine verspielte, gezeichnet wirkende Antiqua von Erik van Blokland. Die Schrift erschien ursprünglich 2001 als TrueType- und PostScript-Type1-Font über Letterror. Seit 2014 ist eine Aktualisierung im OpenType-Format mit verbesserter Unterschneidung und vergrößertem Zeichensatz (circa 400 Glyphen) erhältlich. Die Schrift besteht aus einem aufrechten und einem kursiven Schnitt. Zusätzlich gibt es die Salmiak Catchwords. In diesem Schnitt sind neben einigen Piktogrammen auch Buc

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Schriftgestalter:
- 2001
- 4.348 Aufrufe
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Die Empirica erschien 2018 und wurde von Tobias Frere-Jones und Nina Stössinger entwickelt. Das Design geht von einer Capitalis Monumentalis aus, welches zu einer zeitgemäßen Palette mit Kleinbuchstaben und Kursiven weiterentwickelt wurde. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit erweiterten lateinischer Belegung und zahlreichen OpenType-Features.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.222 Aufrufe
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Die GT Zirkon von Tobias Rechsteiner erschien 2018 bei Grilli Type. Die Schrift ist eine Grotesk mit betonten Tintenfallen. Die Familie verfügt über acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 1.529 Aufrufe
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Die Schablonenschrift Tea Chest von Robert Harling erschien in den 1930er-Jahren bei Stephenson Blake als reines Versalalphabet. Digital ist die Schrift heute unter anderem über Linotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 1.041 Aufrufe
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Ausgehend von einem Beitrag zum Internationalen Schriftwettbewerb 1971 erhielt Karl-Heinz Lange den Auftrag, für den DDR-Schriftanbieter Typoart eine serifenlose Antiqua-Familie für den Fotosatz zu entwerfen, vergleichbar der Optima von Hermann Zapf. Dabei werden Schreibformen der Renaissance aus heutiger Sicht interpretiert nach der Überzeugung «Schrift kommt vom Schreiben». Das wird bei der Kursive besonders deutlich erkennbar und der Designer empfindet diese Schrift als seine ganz persönliche

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Schriftgestalter:
- 1983
- 9.761 Aufrufe
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Die Arid ist eine Schrift von Kalligrafiekünstler Rob Leuschke. Sein Vorhaben, eine raue, ja beinahe ruppig zu nennende, Trockener-Pinsel-Schrift zu erschaffen, hat er gekonnt in die Tat umgesetzt. Obwohl der trockene Pinsel seine Spuren sehr deutlich im Schriftbild hinterlassen hat, bleiben Schwung und Lebendigkeit der Handschrift auf elegante Weise erhalten. An anderer Stelle findet sich die Information, dass er die Absicht verfolgt habe, eine Schrift zu entwerfen, die aussieht, als hätte

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Schriftgestalter:
- 1997
- 7.036 Aufrufe
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Die Vtg Stencil UK No 76 von Andreas Seidel basiert auf englischen Schablonensätzen aus den 1960- bis 1970er-Jahren. Die Schrift kommt in zwei Schnitten, die sich lediglich in der Ausführung der Zeichen M, W und 8 unterscheiden. Die Schnitte bestehen aus 386 Glyphen mit west- und osteuropäischer Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 8.800 Aufrufe
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Die Heldane ist eine Schriftfamilie im Stil französischer Renaissance-Antiquas und bezieht sich dementsprechend auf Schriften von zum Beispiel van den Keere, Garamond und Granjon. Kris Sowersby baute die Heldane in zwei Unterfamilien aus: Text und Display. Beide verfügen über jeweils drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Schnitte verfügen über eine erweiterte lateinische Belegung mit den üblichen OpenType-Merkmalen (wie Ligaturen, Schwungbuchstaben und verschiedenen Ziffernsets).

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.512 Aufrufe
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Ausgangspunkt für Reto Mosers GT Eesti war ein in Estland verlegtes Kinderbuch aus dem 1960er-Jahren. Bei Nachforschungen ließ sich die Schrift als ein russisches Design von 1947 identifizieren, zu dem entsprechend auch eine kyrillische Belegung vorlag. In gleicher Weise kombiniert die GT Eesti eine lateinische und eine kyrillische Zeichenbelegung über sieben Strichstärken (mit Kursiven) in den Varianten Text und Display.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.064 Aufrufe
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Die Signum ist eine schmale Grotesk von Georg Trump, die 1955 in nur einem Schrift bei C. E. Weber in Stuttgart erschien. Das g ist in zwei Varianten verfügbar (siehe Abbildung unten). Eine umfangreich ausgebaute Neubearbeitung gibt es von Canada Type. Die Trump Gothic Pro verfügt über drei Strichstärken mit Kursiven und einer lateinischen, kyrillischen und griechischen Zeichenbelegung. Außerdem gibt es die Trump Soft Pro mit abgerundeten Ecken. Beide Familien verfügen auch über Kapitälche

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Schriftgestalter:
- 1955
- 1.192 Aufrufe
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Mit der BF Rotwang Pro wird ein Entwurf von Guido Schneider aus den 1990er-Jahren neu aufgelegt. Die Familie verfügt sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Alle Schnitte sind mit über 1200 Glyphen umfangreich im lateinischen Bereich ausgebaut: Kapitälchen, Alternativglyphen (über OpenType wählbar), Bruchziffern, Ligaturen, Währungszeichen etc.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 2.517 Aufrufe
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Ausgangspunkt für die GT Haptik war die Erstellung eines Versal-Alphabets, das sich auch durch bloßes Ertasten lesen lassen sollte. Daher der Name »Haptik«. Das Alphabet wurde später zu einer kompletten Familie mit Kleinbuchstaben und erweiterter lateinischer Belegung ausgebaut. Es gibt sieben aufrechte Strichstärken. Hinzu kommen Oblique- sowie Rotalic-Schnitte mit gedrehten Buchstaben.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.042 Aufrufe
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Universal Sans ist eine Groteskschrift des neuseeländischen Gestalters Briton Smith und erschien Ende 2019 über dessen Label Family Type. Die Schrift baut auf dem Erbe erfolgreicher Groteskschriften wie Akzidenz Grotesk und Helvetica auf und setzt die verschiedenen Ausprägungen dieses Schriftstils als variable Schrift mit ganzen sechs Gestaltungsachsen (Strichstärke, Weite, Mittellänge, Tintenfalle, Strichabschlüsse, Proportionen) um. Bei der Lizenzierung geht man dabei neue Wege: Interpolation

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Schriftgestalter:
- 2019
- 1.501 Aufrufe
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Die von Arno Drescher 1932 für den Bleisatz entworfene Schrift »Super Grotesk« hat Karl-Heinz Lange 1984 für den Fotosatz bearbeitet. Die PTL Superla ist eine erneute Bearbeitung für den Digitalsatz. »Dabei wahrte er die klassischen Proportionen der Buchstaben und verband diese mit konstruktiv wirkenden Formen und einer gleichmäßig wirkenden Strichführung. Doch sind weder die Formen konstruiert, noch sind die Strichstärken gleich. Es handelt sich hier vielmehr um eine Kompensation opti

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Schriftgestalter:
- 2009
- 8.223 Aufrufe
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Lichtspiele ist eine Retro-Schrift für Schaugrößen-Anwendungen von Stefan M. Hübsch. Sie ist inspiriert von den Kino-Beschriftungen Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Schriftfamilie besteht aus insgesamt 11 Schnitten. Die Lichtspiele Display bildet die Grundschrift. Als Varianten gibt es eine rechts- und linksgeneigte Version, sowie Inline- und Outline-Varianten (ebenfalls rechts- und linksgeneigt). Hinzu kommt eine 3D-Version sowie eine Hairline-Version namens »Screen Credits«.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.044 Aufrufe
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Das Café Moskau, gegenüber dem Kino International, in der Karl-Marx-Allee in Berlin Mitte, war eine der Prestigebauten der ehemaligen DDR. Erbaut in den frühen 1960er-Jahren avancierte es, über die Jahre und wechselnde gesellschaftliche Entwicklungen hinweg, zu einem der Markenzeichen der Hauptstadt. Der Namenszug auf dem Dach wurde von dem Grafiker Klaus Wittkugel (1910–1985) entworfen. Ab 1952 war er Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin und neben der gestalterischen Umset

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Schriftgestalter:
- 2012
- 6.241 Aufrufe
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Der Ursprung dieser Schrift liegt in werblichen Lettering-Arbeiten für die US-amerikanische Brauerei Pabst Brewing Company. Auf Wunsch eines Kaufhauses in Chicago wurde bei American Type Founders 1902 eine vollständige Schrift entwickelt und 1903 um eine Kursive ergänzt. Goudy lizenzierte das Design später auch an Lanston Monotype. Diese Version, die man vor allem an den schmaleren Großbuchstaben erkennt, ist heute auch als digitale Version in drei Schnitten (normal, kursiv, kursiv mit Schwungbu

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Schriftgestalter:
- 1902
- 3.658 Aufrufe
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Die GT Planar von Dominik Huber spielt mit dem Element der Schriftneigung. Neben den aufrechten Schnitten in sechs Strichstärken sind links- und rechtsgeneigte Varianten in 15, 30 und 45 Grad als Einzelschnitte erhältlich. Über einen variablen Font sind die Neigungen auch stufenlos einstellbar.

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Schriftgestalter:
- 2022
- 2.224 Aufrufe
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Eine Schreibschrift von Theodor Paul Etbauer, erschienen 1934 bei der D. Stempel AG in einem mageren und einen halbfetten Schnitt. Beide Schnitte sind als Digitalisierung von Gerhard Helzel erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 713 Aufrufe
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Die Super-Grotesk von Arno Drescher erschien in den 1930er-Jahren als Antwort der Schriftguss AG auf die populäre Futura der Bauerschen Gießerei. Mit der Übernahme in den Bestand von Typoart nach dem 2. Weltkrieg wurde die Schrift häufig in Drucksachen der DDR eingesetzt. Als Setzmaschinenschrift hieß die Schrift Super-Buchgrotesk. In den 1980er-Jahren wurde die Familie von Karl-Heinz Lange 1984 für den Fotosatz umgearbeitet.

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Schriftgestalter:
- 1987
- 16.241 Aufrufe
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Die Mikado ist eine locker-verspielte Groteskschrift von Hannes von Döhren. Das breit laufende Grundskelett erinnert an dessen zuvor erschienene Pluto-Schriften. Der schwankende Strichstärkenverlauf und die abgerundeten, in verschiedenen Winkeln abgeschnittenen Strichenden geben der Mikado jedoch die gewünschte freundlich-verspielte Anmutung. Die Familie ist in sechs Strichstärken (jeweils mit Kursiven) ausgebaut. Die Schnitte verfügen über 472 lateinische Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 4.617 Aufrufe
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Die Varna ist eine 2016 erschienene gebrochene Schrift des litauischen Schriftgestalters Eimantas Paškonis, stilistisch angelehnt an Arbeiten des Designers Viktor Antonov.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 4.053 Aufrufe
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Ausgangspunkt für die GT Maru waren Beschilderungen aus Japan. Thierry Blancpain entwickelte daraus eine Familie aus 25 Schnitten. Die GT Maru enthält fünf Strichstärken mit Kursiven. In den gleichen Strichstärken ist auch eine Monospaced-Version verfügbar. Hinzu kommt die Mega-Familie in drei Strichstärken mit betonten Tintenfallen. Varianten (wie Umrisslinie und Schatten) sind über OpenType wählbar. Ebenfalls enthalten sind zwei Piktogramm-Fonts mit Emoji in schwarz-weißer oder farbigen Darste

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Schriftgestalter:
- 2021
- 1.609 Aufrufe
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Die Hoyer-Schönschrift ist eine Schreibschrift von Hanns Thaddäus Hoyer und erschien Ende der 1930er-Jahre bei der D. Stempel AG in einem Schnitt. Eine Digitalisierung in westeuropäischer Belegung gibt es als Hoyer Script von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 892 Aufrufe
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Die Super Grotesk erschien ab 1930 bei der Schriftguß KG (Dresden) und folgt damit direkt der Futura von Paul Renner, die einen vergleichbaren gestalterischen Ansatz verfolgt. Weite Anwendung fand sie vor allem im Schriftsatz in der DDR. Die Super Grotesk ist heute in verschiedenen Adaptionen verfügbar: Drescher Grotesk (Bitstream) FF Super Grotesk PTL Superla Typoart Supergrotesk (Elsner+Flake)

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Schriftgestalter:
- 1930
- 9.817 Aufrufe
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Diese Schrift bietet lombardische Initialen, die zusammen mit anderen Schriften (z.B. Textura und Rotunda) kombiniert werden können. Die Schrift enthält keinen vollständigen Zeichensatz (inkl. Satzzeichen, Ziffern etc.) und kann somit nicht allein angewendet werden. Alle Initialen sind in drei Varianten verfügbar. Eine flächige Version mit zusätzlicher Umrisslinie liegt auf den Großbuchstaben. Beim Eingeben der Kleinbuchstaben erscheint die rein flächige Variante. Über OpenType kann schließ

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Schriftgestalter:
- 2012
- 3.852 Aufrufe