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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1646 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Das traditionsreiche Druckhaus Joh. Enschedé in Haarlem stellte Ende der 1970er-Jahre auf den Fotosatz um. Dazu war zunächst geplant, Jan van Krimpens Bleisatzschrift Romanée für das neue System zu adaptieren. Bram de Does riet jedoch davon ab, weil sich die Bleisatzschnitte je nach Schriftgröße gestalterisch stark unterschieden und dies im Fotosatz kaum akzeptabel abbildbar gewesen wäre. Enschedé überzeugte dies und man beauftragte de Does daher damit, eine eigene Buchschrift speziell für den F
    • 7.264 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Kepler ist eine Antiqua-Großfamilie von Robert Slimbach. Sie ist nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannt. Gestalterisch steht die Schrift zwischen humanistischer Barock-Antiqua und klassizistischer Antiqua. Die Schattenachse ist nahezu senkrecht wie bei klassizistischen Schriften, jedoch wirkt die Strichführung weniger steif und konstruiert. Die Kepler zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich umfangreichen Ausbau der Schnitte aus. Ursprünglich ist dieser auf das heut
    • 10.287 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Arbeit an der Mala begann 2013 während Barbara Bigosińskas Schriftgstaltungsstudium in Den Haag und in den folgenden Jahren ausgebaut. Die Schrift erschien schließlich 2016 über Bold Monday. Sie verfügt über 32 Schnitte, die sich auch drei Weiten aufteilen. In den jeweils 733 Glyphen mit lateinischer Belegung stecken Kapitälchen, die üblichen OpenType-Ziffernsets und zwei Schwungbuchstaben-Sets. 
    • 3.308 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Jasmin ist ein Hausschnitt ohne Gestalterangabe der Schriftguß AG, ehemals Brüder Butter. Die zarte Frakturschrift erschien 1929 in einem Schnitt. 
    • 1929
    • 4.127 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Pangea ist eine geometrische Grotesk von Christoph Koeberlin und erschien ab 2020 bei Fontwerk. Die Schrift ist als Pangea und Pangea Text für Fließtextanwendungen erhältlich. Als Ableger sind die Familien Pangea Afrikan und Pangea Afrikan Text erhältlich. Die Schrift unterstützt über 500 Sprachen und enthält neben der lateinischen Belegung auch kyrillische, griechische (nur monotonische), arabische und hebräische Zeichen. Für den lateinischen, kyrillischen und griechischen Teil stehen drei
    • 3.165 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Caslon Antique erschien Ende des 19. Jahrhunderts bei der US-amerikanischen Gießerei Barnhart Brothers & Spindler, zunächst noch unter dem Namen Fifteenth Century. Erhältlich waren ein aufrechter und ein kursiver Schnitt mit betont rauer Umrisslinie.  Die Schrift wurde später auch in den Foto- und Digitalsatz übernommen und ist heute von verschiedenen Anbietern erhältlich, meist jedoch nur mit dem aufrechten Schnitt. 
    • 1.004 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Remo Stencil von Thomas Thiemich ist Teil von OurTypes Stencil-Fontserie aus dem Jahr 2012, zu der auch Greco Stencil und Orly Stencil gehören.
    • 4.689 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Nicolas Jenson (*1420–1480) stammt aus der Gemeinde Sommevoire im Nordosten Frankreichs. Er absolvierte eine Lehre zum Goldschmied in der königlichen Münzstätte in Paris und wurde später Münzmeister der Stadt Tours. Bei Gutenberg in Mainz schaute er sich später die damals neue, revolutionäre Kunst des Drucks mit beweglichen Lettern ab. Ab 1468 ist sein Wirken als Drucker, Verleger und Schriftschneider in Venedig belegt. In den 1470er-Jahren erscheinen die ersten Werke in seiner Antiqua. Sie werd
    • 12.892 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Utopia ist eine Antiqua-Schrift von Robert Slimbach und erschien 1989 bei Adobe. Die Schrift ist in sechs Strichstärken und vier optischen Größen ausgebaut. Der Zeichenumfang der OpenType-Versionen beträgt 621 Glyphen. In den USA war die Utopia Gegenstand eines richtungweisenden Rechtsstreits. Im Fall Adobe gegen SSI wurde die Schutzwürdigkeit digitaler Schriften erstmals gerichtlich verhandelt. Der Fall hatte zum Ergebnis, dass in den USA Fonts als Software, nicht jedoch als gestalteri
    • 11.667 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die verspielte Schreibschrift Wink entstand als Zusammenarbeit von Joluvian und Ale Paul. In den 922 Glyphen stecken zahlreiche neben den lateinischen Standardzeichen auch zahlreiche Schwungbuchstabenformen. Zusätzlich erhätlich ist ein unverbundenes Versal-Alphabet sowie ein Ornamentfont mit circa 70 Linienelementen. 
    • 3.458 Aufrufe
  11. FSdesign ·
    Die Slab-Serif-Schrift Segno des Schweizer Designers Filippo Salmina erschien 2018. Alle zehn Schnitte besitzen eine Schrägstellung, wodurch die Schriftfamilie einen eher informellen Charakter erhält. Dies wird durch auch die Großbuchstaben unterstützt, die zumindest teilweise wie Schwungbuchstaben ausgeführt sind. 
    • 2.192 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die West ist eine geometrische Grotesk von Daniel Perraudin und erschien 2021 bei Fontwerk. Die Familie besteht aus neun Strichstärken (Hairline bis Black) mit Kursiven. Alternativ stehen auch variable Fonts zur Verfügung. 
    • 1.144 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Ehrhardt ist Monotypes Bearbeitung der vor allem als Janson bekannt gewordenen Barock-Antiqua, hier jedoch benannt nach der Ehrhardtsche Gießerei in Leipzig. Die Schrift wurde bei Monotype in England entwickelt und erschien Ende den 1930er-Jahre. Zum Ausbau gehörten schlussendlich zwei Strichstärken mit Kursiven. Die Ehrhardt wurde später in den Foto- und Digitalsatz übernommen und wird heute in einer Pro-Version mit erweiterter lateinischer Belegung, Kapitälchen und mehreren Ziffernsets ang
    • 1938
    • 549 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die FF Dora von Slávka Pauliková vereint in ihren 5 Schnitten Leserlichkeit und Charakterstärke. Der normale aufrechte Schnitt glänzt durch einen weichen, humanistischen Stil mit hervorragender Leserlichkeit. Die Schrift kann daher problemlos für Lesetexte in Büchern und Zeitschriften eingesetzt werden. Die kursiven und fetten Schnitte hingegen zeichnen sich durch ihre bewegte und kräftige Strichführung aus. In der Display-Version mit den bulligen Serifen und den tiefen, kantigen Einschnitt
    • 4.545 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Schriftsippen, die verschiedene Schriftgattungen in einer Familie zusammenführen, waren zur Zeit der Entwicklung der Stone-Sippe Ende der 1980er-Jahre nichts Außergewöhnliches mehr. Jan van Krimpen (Romulus), Gerard Unger (Demos/Praxis) Bigelow/Holmes (Lucida) und andere hatten es bereits vorgemacht. Doch die Konsequenz der Stone-Sippe von Sumner Stone war beachtlich. Drei Stile und drei Strichstärken in aufrechter und kursiver Version ließen eine Sippe mit 18 perfekt aufeinander abgestimmten Sc
    • 7.998 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Ende der 1940er-Jahre führte Hermann Zapf im Auftrag von Linotype Lesbarkeitsstudien für eine neue Zeitungsschrift durch. Es entstand die Idee einer möglichst bandartigen Zeilenwirkung, die durch den Einsatz der »Superellipse« erreicht wurde. Dabei werden die Bögen möglichst weit in die Ecken der gedachten Buchstabenbegrenzung gepresst. Dies wurde das charakteristische Merkmal der Melior-Antiqua. Die Schrift erschien 1952 und wurde im gleichen Jahr von der Hannoverschen Zeitung als Satzschrift e
    • 13.656 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    The Hipton ist einen Ebenen-Font-Familie des indonesischen Designers Ilham Herry. Es stehen sieben Schnitte zum vielfältigen Kombinieren zur Verfügung. Alle besitzen eine einfache westeuropäische Belegung in Kapitälchen. 
    • 1.959 Aufrufe
  18. FSdesign ·
    Die Geometrico ist eine 2016 erschienene geometrische Schriftfamilie des Schweizer Designers Filippo Salmina. Die Familie besteht aus 12 Strichstärken von Ultra Thin bis Ultra Black. 
    • 1.959 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Ballade ist eine gebrochene Schrift von Paul Renner und erschien 1937 bei der H. Berthold AG in Berlin. 1938 wurde noch ein halbfetter Schnitt nachgelegt.  Eine getreue Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 1.788 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Life ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Setzmaschinen-Schrifthersteller Simoncini in Italien und Ludwig & Mayer in Deutschland. Die eher unspektakuläre Barock-Antiqua erschien in mager, kursiv und fett in den 1960er-Jahren und wurde auch in den Foto- und Digitalsatz übernommen. Heute sind Versionen von zum Beispiel Bitstream, Linotype und URW erhältlich. 
    • 643 Aufrufe
  21. RobertMichael ·
    American Typewriter ist eine Schriftart bestehend aus drei Schriftstärken aus dem Jahr 1974 von Joel Kaden und Tony Stan, welche für die Internationale Typeface Corporation (ITC) erstellt wurde. Sie ist in einer normalen und schmallaufenden Version samt Kursive erhältlich. Die Form und die dicktengleichen Merkmale der Schrift basieren auf dem Patent einer Schreibmaschine von Christopher Latham Sholes aus dem Jahr 1868. Kaden und Stan passten die Schriftart an eine proportionale Form an. Das
    • 16.921 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Bliss ist eine humanistische Groteskschriftfamilie des britischen Designers Jeremy Tankard. Stilistisch könnte man die Schrift als »englische Frutiger« bezeichnen. Denn Tankard verband Adrian Frutigers klaren, richtungsweisenden Entwurf einer nüchternen, gut lesbaren humanistischen Grotesk mit der Tradition englischer Groteskschriften (Johnston, Gill) aus dem frühen 20. Jahrhundert. Der englische Einschlag zeigt sich zum Beispiel im dreistöckigen g. Die Schrift erschien ursprünglich 199
    • 15.018 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Dunbar von CJ Dunn basiert auf der Erbar-Grotesk von Jakob Erbar aus den 1920er-Jahren. Statt einer bloßen Digitalisierung ist die Dunbar jedoch eine umfassende Neubearbeitung des ursprünglichen Entwurfs mit umfangreicher Zeichenbelegung und zahlreichen OpenType-Funktionen. Die Familie ist in drei optischen Größen erhältlich: Tall (neun Strichstärken), Text (vier Strichstärken) und Low (sieben Strichstärken). 
    • 4.791 Aufrufe
  24. FSdesign ·
    Die Mimix von Filippo Salmina ist eine Antiqua-Schriftfamilie, die sich durch eine leichte Schrägstellung aller Schnitte auszeichnet. Die Familie verfügt dabei über zehn Strichstärken ohne eine Trennung in aufrecht und kursiv. 
    • 1.817 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Journal-Antiqua von Hermann Zehnpfundt erschien ursprünglich bei der Schriftgießerei Gursch in Berlin und wurde später von der H. Berthold AG weiter vertrieben. Die Familie besteht aus Journal-Antiqua, Journal-Kursiv, Journal-Antiqua halbfett und Journal-Antiqua schmalfett. Eine Schwungbuchstaben-Variante der Kursiv trägt den Namen Zirkular-Kursiv.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.660 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Germroth-Schrift (auch Germroth Deutsch) ist eine schlichte Gotisch, benannt nach ihrem Gestalter Georg Germroth. Die Schrift erschien 1935 in einem Schnitt beim Ludwig & Mayer.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 841 Aufrufe
  27. RobertMichael ·
    Courier wurde 1956 von Howard Kettler entworfen und später als Courier New von Adrian Frutiger für die elektrischen Schreibmaschinen IBM Selectric Series von IBM weiterentwickelt. Charakteristisch sind die starken Serifen, mit denen beispielsweise der Leerraum beim »I« gefüllt wird. Durch ihre weite Verbreitung auf Schreibmaschinen und später über alle gängigen Betriebssystemen gehört die Courier (New) zu einer der bekanntesten Schriften überhaupt und gilt als archetypische Beispiel für Mon
    • 13.328 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Mit der ITC Tiffany verband Ed Benguiat zwei ältere Schriftentwürfe: die 1884 bei MacKellar Smiths & Jordan erschienene »Ronaldson« sowie die »Caxton« von American Type Founders aus dem Jahr 1904. Mit ihren langen, schräg gestellten Serifen eignet sich die Schrift vor allem für Schauanwendungen. Die Schriftfamilie ist in drei Strichstärken (jeweils mit Kursiven) in einfacher lateinischer Belegung ausgebaut.
    • 6.406 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Hogar von Sofia Mohr vereint zwei Schriftstile in monolinearer Ausführung: eine Sans-Version in fünf Strichstärken mit Kursiven sowie eine verbundene Schreibschrift-Version in ebenfalls fünf Strichstärken. Zusätzlich erhältlich ist ein Pitkogramm-Font mit ikonischen Möbel-Designs.
    • 2.948 Aufrufe
  30. FSdesign ·
    Die Stile von Filippo Salmina ist eine Groteskschriftfamilie, die sich durch eine leichte Schrägstellung aller Schnitte auszeichnet. Die Familie verfügt dabei über acht Strichstärken ohne eine Trennung in aufrecht und kursiv. 
    • 1.838 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift erschien ab 1904 bei der H. Berthold AG in Berlin, ursprünglich noch in der Schreibweise Corinna. Später erschienen noch ein halbfetter Schnitt und eine Zirkular.  Die Schrift bildet die Basis für Ed Benguiats ITC Korinna (1974). 
    • 1904
    • 2.562 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Versailles ist eine Antiqua-Familie von Adrian Frutiger und erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift über Linotype. Die Schriftfamilie besteht aus vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.  Die Schriftfamilie ist heute digital in einer erweiterten Pro-Version über Linotype verfügbar, jedoch im Gegensatz zu Fotosatzversion nur noch mit einem Ziffernsatz. 
    • 1.116 Aufrufe
  33. RobertMichael ·
    Die Original-Trixie erschien 1991 im PostScript-Type-1-Format, für Mac-User sogar mit Ton. Um damals sicher mit den zerklüfteten Buchstaben drucken zu können, war die Zahl der Stützpunkte begrenzt. Dabei enthielt Trixie Text gegenüber der Plain-Version noch mal weniger Stützpunkte, so dass auch eine vollgeschriebene DIN-A4-Seite, gesetzt aus Trixie Text, in akzeptabler Zeit aus dem Laserdrucker kam. Ihr kantiger Charme war ein technischer Kompromiss, verhinderte aber nicht den Erfolg der Schrift
    • 13.850 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Lucida Grande ist ein Systemfont, der seit 2001 mit Mac OS X ausgeliefert wird und dort als Interface-Font-Anwendung fand und findet. Die Bezeichnung Grande ist ein Hinweis auf den großen Zeichenumfang, der mehrere tausend Glyphen umfasst. Der Ausbau der Schnitte ist dagegen einfach. Im Gegensatz zur Lucida Sans, auf der die Lucida Grande beruht, steht lediglich ein normaler und ein fetter Schnitt zur Verfügung. Dies erschwert die Anwendung z.B. auf Webseiten. Lucida Grande in Mac OS
    • 10.281 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Compatil ist eine 2001 erschienene Schriftsippe, die vier Schriftstile zusammenfasst. Ausgangspunkt waren komplexe gestalterische Aufgaben wie die Gestaltung von Jahresberichten von Kapitalgesellschaften. Die Sippenmitglieder sind jeweils in vier Schnitten mit 387 Glyphen ausgebaut. Als Besonderheit sind die Dickten der Buchstaben über alle vier Familien identisch, so dass sich die zugehörigen Schriften miteinander austauschen lassen, ohne dass sich der Umbruch ändert.
    • 10.742 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    GT America ist eine umfangreich ausgebaute Schriftfamilie von Noël Leu, die Elemente amerikanischer und europäischer Groteskstile vereint. Mit fünf Weiten in sieben Strichstärken zuzüglichen Kursiven und Monospaced-Varianten ergeben sich 84 Schriftschnitte. 
    • 12.785 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die ITC Korinna von Ed Benguiat erschien 1974 als Revival der Korinna der H. Berthold AG. Die ITC Korinna verfügt im Gegensatz zum Original über vier Strichstärken, die später auch kursive Schnitte erhielten. 
    • 1.940 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Zapf International von Hermann Zapf erschien in den 1970er-Jahren als Fotosatzschrift bei der International Typeface Corporation. Die Familie verfügt über vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.  Die Schrift ist heute mit westeuropäischer Belegung über ITC verfügbar. 
    • 898 Aufrufe
  39. Gast Schnitzel ·
    Burgues Script ist laut Alejandro Paul eine ›Ode‹ an den amerikanischen Kalligrafen Louis Madarasz, der seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert über hundert Jahre Schriftkünstler prägte. Wäre er ein Dichter, so Paul, würde er ein Gedicht schreiben über den Wunsch zur Perfektion und vollkommene Schönheit. Da er kein Dichter ist, schuf Paul diese Schrift als visuelle Poesie. Burgues Script wurde mehrfach ausgezeichnet (z. B.: TDC2 2008, Tipos Latinos 2008 und MyFonts Best Fonts of 2011) Burgues
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 7.856 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Lucida Sans Unicode ist ein TrueType-basierter Systemfont von Microsoft, der von Charles Bigelow und Kris Holmes entwickelt wurde. Die Schrift basiert auf auf dem Normalschnitt der Lucida Sans und war einer der ersten Unicode-kodierten Fonts überhaupt. Der Zusatz »Unicode« im Namen verweist auf diesen Umstand. Die Schrift wurde mit Windows NT 3.1 und Windows 98 erstmals ausgeliefert. In der Version 2.0 verfügt die Schrift über 1776 Zeichen. Eine Lizenzierung ist über Ascender möglich.
    • 8.294 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Essonnes-Familie knüpft an die klassizistischen Entwürfe von Pierre Didot an. Der umfangreiche Ausbau in 16 Schnitten über drei optische Größen macht die Neuinterpretation vielfältig einsetzbar.  In den über 700 lateinischen Glyphen pro Schnitt stecken Kapitälchen, Mediäval- und Tabellensatzziffern, Bruchziffern, kontextbedingte Varianten und verschiedene Stilsets. 
    • 3.453 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Flamingo ist eine Werbeschrift von Louis Oppenheim und erschien Ende der 1920er-Jahre in einer skelettartigen und einer lichten Form. Aus einer Einzelprobe der Berthold AG: »Mit diesen eleganten, grazilen Schriften können ganz besonders vornehme, eigenartige Drucke von delikater und künstlerischer, stahlstichartiger Wirkung geschaffen werden«.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.506 Aufrufe
  43. Gast Schnitzel ·
    Die Piel Script ist eine enge Verwandte der Burgues Script, ebenfalls von Alejandro Paul, und für die Anwendung in Tattoo-Vorlagen entwickelt. Da der Designer immer wieder Anfragen zu Modifizierungen der Burkes Script für Tattoos bekommen hat, entschloss er sich, einen Font extra für diesen Bereich zu gestalten. Piel Script gibt es in zwei Schnitten, Regular und Redux. Die Regular verfügt über weit über 1500 Zeichen, darin sind diverse Sprachräume enthalten und etliche tattootypische Zierfo
    Gast Schnitzel
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    • 4.834 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Während seines Studiums gestaltete Christian Schwartz ein Plakat mit der Bell Centennial, die für ihre starken, dem Einsatz in Telefonbüchern geschuldeten Tintenfallen berühmt ist. Bei der Amplitude erhob Schwartz diese Eigenheiten zum bewusst angewendeten Stilmittel. Der Grundstil der Schrift ist in Skelett und Duktus ansonsten recht einfach im Stile humanistischer europäischer Groteskschriften der 1990er-Jahre gehalten. Besonders macht die Familie dabei aber der umfangreiche Ausbau in 35
    • 8.165 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Jazz script von Emil Karl Bertell ist eine recht umfangreich ausgebaute Schreibschrift im amerikanischen Lettering-Stil. Die verbundene Grundschrift ist in zwei Strichstärken mit über 770 Glyphen verfügbar. Hinzu kommen zwei Zusatzfonts mit einem Versal-Alphabet sowie Schwungelementen. Dieser Satz aus vier Fonts ist zusätzlich in drei weiteren Ausführungen erhältlich: einer lichten Version sowie zwei Texturvarianten. Wie für OpenType-Schriften in diesem Stil üblich verfügen auch die Schnitte
    • 4.103 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Ammer ist ein Font auf Basis der Handschrift des österreichischen Karikaturisten Wolfgang Ammer. Mit circa 1800 Glyphen und vielen Alternativzeichen ermöglich die Schrift eine möglichst authentische Handschriftdarstellung, die über OpenType automatisiert angesprochen werden kann. 
    • 1.180 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Borel von Rosalie Wagner ist eine französische Schulschreibschrift, die versucht, Prinzipien der kursiven Schrift und Antiqua-Satzschriften für ein Unterstützung des Lesenlernens zu verschmelzen. Die Versalien sind freistehend und vermeiden Schreibschriftformen. Die Minuskeln sind dagegen stets verbunden und kommen für jeden Buchstaben mit zahlreichen Varianten, um stets die perfekte Verbindung zwischen zwei Buchstaben zu ermöglichen.  Der Name der Schrift erinnert an die französische L
    • 787 Aufrufe
  48. RobertMichael ·
    FF Elementa wurde von Mindaugas Strockis gestaltet und verfügt über einen regulären und fetten Schnitt mit passender Kursive. Zusätzlich gibt es unter dem Namen FF Elementa Rough eine grobe Version, die den Stil alter Schreibmaschinen imitiert. Die Schrift ist in mehreren Sprachen sehr gut ausgebaut und verfügt neben einem langen s auch über echte Kapitälchen und Tabellenziffern. Die Pro-Version unterstützt auch polytonisches Griechisch.
    • 5.819 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die mittlerweile nicht mehr gültigen Normen DIN 6776 (BRD) und TGL 31034 (DDR) definierten ab den 1970er-Jahren Schriften für technische Zeichnungen. Die Normen wurden erarbeitet, nachdem sich gezeigt hatte, dass die bestehenden Normschriften (DIN 16/17 bzw. TGL 0-16/-017) für bestimmt Anwendungen wie die Mikroverfilmung eine zu starke Strichstärke mit zu spitzen Winkeln besaßen. Die neuen Normen lehnten sich deshalb im Entwurf an die ISO-Norm 3098 an und besaßen nun ein Verhältnis von Strichstä
    • 23.232 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Marli ist die Adaption einer Schrift von F. Schweimanns, welche 1913 von der D. Stempel AG als »Korso« von 6 bis 48 Punkt veröffentlicht wurde. 1936 veröffentlichte die amerikanische Intertype Corporation ihre Version von 12 bis 14 Punkt unter dem Namen »Camera«. Die Marli ist 2016 in einem Schnitt mit lateinischer und kyrillischer Belegung bei URW++ erschienen. 
    • 2.360 Aufrufe

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