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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Barry Deck arbeitete während seines Studiums am California Institute of Arts an ersten Entwürfen der Template Gothic. Die Inhaber von Emigre sahen den Font 1991 und zeigten sich so begeistert, dass sie ihn kurze Zeit später über ihr Label vertrieben. Die Schrift wurde ein weltweiter Erfolg und gilt als einer der wichtigsten Schrift-Vertreter der Grunge-Ästhetik der 1990er-Jahre.
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  2. Ralf Herrmann ·
    Die Ronnia von Veronika Burian und José Scaglione (Type Together) ist eine gut ausgebaute Grotesk, die sich insbesondere für Überschriften im Editorial-Einsatz eignet. Die Schrift läuft schon in der Standardversion vergleichsweise schmal und zusätzliche Condensed-Schnitte sind ebenfalls erhältlich. Die vier Grundschnitte (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) sind mit manueller Bildschirmoptimierung über Typekit und Fontdeck als Webfonts verfügbar. Insgesamt bringt es die Familie mit sieben St
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  3. Ralf Herrmann ·
    Die Trade Gothic Display ist eine Umarbeitung der Versalbuchstaben von Jackson Burkes Trade Gothic zur Ebenenschrift durch Lynne Yun. Die Schrift verfügt über fünf Schnitte. Den flächigen Grundschnitten können ein bis zwei Ebeneneffekte (Layer 1 + Layer 2 benannt) hinzugefügt werden. 
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  4. Ralf Herrmann ·
    Die unverbundene Kursivschrift Hyperion von Berthold Wolpe wurde wohl schon in den 1930er-Jahren gestaltet und erstmalig geschnitten. Der Vertrieb über die Bauersche Gießerei ist aber erst ab 1952 belegt. Die Gießerei schreibt über die Schrift: »Die Hyperion ist eine Schrift kursiver Art, die sich durch ihre freundlichen, graphisch sehr reizvollen Formen überall dort zur Verwendung empfiehlt, wo die Drucksache den Empfänger in einer besonders persönlichen Weise ansprechen soll. Auch ist die schö
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  5. Ralf Herrmann ·
    Die Mimosa war eine Bleisatzschrift im Fahrwasser der erfolgreichen Copperplate Gothic und erschien bei Schriftguß in Dresden bzw. in Partnerschaft bei C.E. Weber in Stuttgart. Zur Erstveröffentlichung finden sich widersprüchliche Angaben. Die drei Schnitte mager, halbfett und kursiv tauchen jedoch alle in Schriftmustern der 1920er-Jahre auf. In der DDR wurde die Schrift im VEB Typoart Dresden weiter angeboten. 
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  6. Gast Schnitzel ·
    Chameleon ist eine Schriftfamilie mit 16 einzelnen Schriften in drei verschiedenen Designs, die aufeinander abgestimmt sind. Die Basisschrift, eine verbundene Schreibschrift mit einem sehr starken Strichkontrast, ist auf Grund der sechs Layer-Fonts mit verschiedenen Füllungen sehr wandelbar – daher rührt auch ihr Name. Außerdem gehören zu der Familie die Chameleon Pen, eine etwas unruhige, verbundene Schreibschrift, die Chameleon Sketch und die Chameleon Sketch Extra mit Zierlinien, Rahmen und S
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 5.406 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die
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  8. Ralf Herrmann ·
    Die Cardamon von Brigitte Schuster entstand ursprünglich als Abschlussarbeit ihres Master-Studiums an der Kunsthochschule von Den Haag in den Niederlanden. Die Basis bildete eine Analyse historischer Schriften aus dem 16. Jahrhundert von Hendrik van den Keere und Robert Granjon für die aufrechten Schnitte und zusätzlich von Giovan Francesco Cresci für die Kursive. Darüber hinaus experimentiert Brigitte Schuster mit einer Betonung eckiger Formen, um in kleinen Graden die Lesbarkeit und in großen
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  9. Ralf Herrmann ·
    Die Eldwin ist eine verbundene, aufrecht stehende Schreibschrift in sechs Strichstärken. Diesen werden als Teil der Familie sechs nüchterne Versal-Alphabete zur Seite gestellt. Die Schnitte verfügen über lateinische und kyrillische Belegung. 
    • 2.508 Aufrufe
  10. Oliver Weiß ·
    Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke.  Diese 2021 bei Walden Font erschienene Digitalisierung von Oliver Weiß erweitert den lateinischen Zeichensatz auf west- und osteuropäische Sprachen und enthält wahlweise ein- oder zweifarbige Zierversalien.
    • 1.948 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Fleischmann-Antiqua ist ein Neuschnitt von Georg Belwe auf Basis der Fleischmann-Antiqua-Schriften aus dem 18. Jahrhundert. Die Schrift erschien in den 1920er-Jahren bei der Leipziger Gießerei Ludwig Wagner in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. In der DDR war die Schrift über Typoart weiter erhältlich. 
    • 1.663 Aufrufe
  12. R::bert ·
    Nachdem Martin Wenzel bereits eine Vielzahl von Textschriften gestaltetet hatte, sollte endlich einmal ein freieres, entspannenderes und zeitsparenderes Projekt folgen. So entschied er sich zu etwas »Handgemachtem« – der Duper. Eine Druckbuchstaben-Handschrift, formal basierend auf seiner zuvor veröffentlichten humanistischen Linearantiqua FF Profile, jedoch auch mit Raffinessen, wie man sie von einem Opentype-Pro-Font erwartet. Neben ihrer Unterstützung von 60 Sprachen (Pro-Version), zahlreiche
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  13. Ralf Herrmann ·
    Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die
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  14. Ralf Herrmann ·
    Die Bassanova von Julia Bausenhardt ist eine Versalschrift, die auf den Arbeiten von Saul Bass beruhen, insbesondere dem Filmposter zu Love in the Afternoon. Die Schrift besitzt vier Varianten zu jedem Standardbuchstaben, wodurch sich der Lettering-Charakter der Schrift gut darstellen lässt. Unterstützt wird dies weiterhin durch circa 100 bedingte Ligaturen. Im Font stecken zudem einige Piktogramme in passender Gestaltung.
    • 4.440 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die FF Attribute Mono ist eine Schriftfamilie von Viktor Nübel mit sieben Strichstärken (einschließlich Kursiven) und dicktengleichem Zeichenausbau. Die Schnitte verfügen über eine erweiterte lateinische sowie eine griechische und kyrillische Belegung. Die separat erhältliche FF Attribute Text besitzt im Grunde die gleiche Buchstabengestaltung, verzichtet aber auf die stringente dicktengleiche Ausführung aller Buchstaben.
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  16. Ralf Herrmann ·
    Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke.  Eine Digitalisierung gibt es von Oliver Weiß als Teil der Serie »The Art Nuveau Printshop«. 
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  17. Ralf Herrmann ·
    Die Aktuell ist eine verbundene Schreibschrift von Walther Schnippering und erschien 1935 bei der Schriftguß AG. Eine fettere Version mit Unterbrechungen für einen Schleifeneffekt erschien unter dem Namen Originell. 
    • 1.187 Aufrufe
  18. R::bert ·
    Der aus Frankreich stammenden Schriftgestalterin Alice Savoie gelang es, etwas vom Charme und Lebensgefühl ihres Landes in einem Font auszudrücken. Bemerkenswert ist jedoch, dass Capucine nicht nur als Display-, sondern auch als Textschrift verwendet werden kann. Mit zehn Strichstärken (Thin bis Black) inklusive Kursivschnitten ist sie ein ganz seltenes Exemplar ihrer Gattung.
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  19. Ralf Herrmann ·
    Mitte der 1980er-Jahre waren der Macintosh und der LaserWriter gerade auf der Bildfläche erschienen. Zuzana Licko wagte sich als eine der ersten daran, einen skalierbaren Font im neuen PostScript-Format auf Basis eines früheren Bitmap-Entwurfs aus dem Jahr 1984 zu erstellen. Doch die neue Technologie steckte noch in den Kinderschuhen und so führten die technischen Beschränkungen der Zeit zu einem auffälligen Merkmal von Lickos Schrift. Die Matrix, wie die Schrift genannt wurde, sollte so wenig S
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  20. Ralf Herrmann ·
    Die Algo des französischen Designers Michel Derre spielt mit der Kombination von Antiqua-Skelett und gebrochener Strichführung in kräftig-kalligrafischem Zug. Ein Ausreißer ist dabei lediglich das links unten offene W. Ansonsten lassen sich alle Buchstaben wie Antiqua-Lettern lesen. Mit drei Strichstärken und über 500 Glyphen mit sechs Ziffernsets ist die Schrift gut ausgebaut.
    • 5.372 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die FF Attribute Text ist eine Schriftfamilie von Viktor Nübel mit sieben Strichstärken (einschließlich Kursiven) im Stil einer Schrift mit dicktengleichen Zeichen. Die Schnitte verfügen über eine erweiterte lateinische sowie eine griechische und kyrillische Belegung. Die separat erhältliche FF Attribute Mono besitzt im Grunde die gleiche Buchstabengestaltung, ist jedoch tatsächlich mit dicktengleichen Zeichen ausgestattet. 
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  22. Ralf Herrmann ·
    Die Lehmann-Fraktur erschien 1920 bei der Schriftguß AG. Die Gestaltung der mageren Garnitur ähnelt mit ihrem Schnurzugcharakter der kurz zuvor bei Stempel erschienenen Elfen-Fraktur. Zusätzlich gibt es jedoch einen kräftigen Schnitt mit rauhen Umrissen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
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  23. Ralf Herrmann ·
    Die Gladiator von Hans Möhring erschien 1930 bei der Schriftguss KG in Dresden. Der Anbieter pries die Gladiator als eine Schrift an, »die mit eigenartig kraftvollem Ausdruck flüssigste Lesbarkeit verbindet. Gladiator ist aufs vielseitigste anwendbar und immer von äußerster Werbewirkung!«
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  24. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsche Zierschrift von Rudolf Koch entstand zwischen 1919 und 1921 als Erweiterung seiner Deutschen Schrift und erschien bei den Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie zeichnet sich durch eine feine Schraffierung aus, die der Schrift in größeren Schriftgraden eine besondere Eleganz verleiht. Heute sind verschiedene Digitalisierungen verfügbar. Dieter Steffmann bietet eine kostenlose Version, die durch das Autotracing die feinen Linien des Original jedoch nur sehr schlecht wiedergib
    • 17.063 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Lange Zeit waren Serifenschriften das bevorzugte Modell für das Entwerfen von nichtproportionalen Schriften, wie sie auf Schreibmaschinen zum Einsatz kamen. Denn mittels der Serifen konnte man die schmalen Buchstaben (etwa das i) deutlich breiter machen und so insgesamt einen gleichmäßigeren Grauwert erzeugen. Im Zuge der Umstellung der Schreibmaschinen von Typenhebeln auf Kugelköpfe entwickelte Roger Robertson bei IBM eine neuartige Schrifttype, die größtenteils auf Serifen verzichtete. Angeleh
    • 8.176 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Zur Fraktur soll Walter Tiemann (1867–1951) einmal gesagt haben: »Je stärker sich ein Volkscharakter herausbildet, desto eigentümlicher wird er sich im Handschriftlichen und in den Typen bekunden. So ist für mich immer die Fraktur der unmittelbarste und lebendigste Ausdruck für das Faustische im deutschen Menschen gewesen, ohne das doch der Deutsche kein deutscher Mensch sein würde.« Tiemann widmete mehrere Schriftentwürfe dieser Gattung: die Tiemann-Fraktur/Peter Schlemihl, die Fichte-Frak
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  27. Ralf Herrmann ·
    Die Dolly von Underware entstand insbesondere als Fließtextschrift für Bücher und Magazine. Die Familie besteht aus vier Schnitten: normal, Kapitälchen, kursiv und fett. Die Pro-Version verfügt über circa 500 Glyphen in erweiterter lateinischer Belegung einschließlich Versal-Eszett. 
    • 4.857 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Armin-Gotisch erschien 1933 bei der Schriftguß AG, Dresden in lediglich einem fetten Schnitt in 12 bis 72 Punkt. Als Schriftgestalter listet das Handbuch der Schriftarten »F. Müller«.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1933
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  29. Ralf Herrmann ·
    Die Werbeschrift Mammut erschien Ende der 1920er-Jahre bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner. 1932 wurde der Schrift eine schmalfette Version zur Seite gestellt. Diese ähnelte jedoch Bertholds Block-Signal, für die im Frühjahr des gleichen Jahres Musterschutz beantragt wurde. Berthold verklagte die Gießerei Wagner daraufhin auf Unterlassung und Schadensersatz. 
    • 1.509 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Bei House Industries setzt man sich seit der Gründung der Foundry mit der amerikanischen Designgeschichte auseinander – nicht nur in Bezug auf das Grafikdesign, sondern zum Beispiel auch in Hinblick auf Produktdesign und Architektur. So stießen die Designer von House Industries in ihren vielen Referenzbüchern um das Jahr 2000 auf die Arbeiten des Architekten Richard Neutra, der 1892 in Wien geboren wurde. Dessen Entwürfe und Gebäude enthielten oft interessante Beschriftungen, meist in einfa
    • 23.040 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Fred Smeijers entwarf die Arnhem Ende der 1990er-Jahre. Sie entstand zunächst als freie Arbeit. Zu dieser Zeit wurde Smeijers aber auch als Berater für die Neugestaltung der holländischen Regierungszeitung Nederlandse Staatscourant hinzugezogen. Er zeigte hier verschiedene Schriftentwürfe und die Arnhem wurde ausgewählt und in zwei Schnitten als Display-Version für Überschriften ausgebaut und in die Prototypen der Zeitung integriert. Anschließend bat man Smeijers, passende Fließtextschnitte zu e
    • 13.865 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Rudolf Koch wurde wegen Krankheit 1917 aus dem Kriegsdienst entlassen und hielt sich mehrere Monate in einem Reserve-Lazarett in Offenbach auf. Er fertigte dort unter anderem ein Blatt mit Versen aus der Ilias, die Karl Klingspor sich später als Druckschrift wünschte. Die Arbeiten daran mussten kriegsbedingt unterbrochen werden und die Koch-Antiqua erschien schließlich 1922 in aufrecht und kursiv. Fettere Schnitte wurden in den Folgejahren veröffentlicht. Gestalterisch knüpft die Schrift an
    • 8.985 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Bookerly wurde von Dalton Maag als Exklusivschrift für den Einsatz auf Amazons Kindle-Geräten entwickelt. Ab 2015 löste die Schrift die bisher als Standard verwendete Caecilia ab. In den vier Schnitte stecken über 1800 Glyphen mit erweiterter lateinischer, kyrillischer und griechischer (auch polytonisch!) Belegung. 
    • 2015
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  34. Ralf Herrmann ·
    Die Wieynck-Werkschrift erschien 1930 als passende Fließtext-Schrift in den Größen 6, 8, 10 und 12 Punkt zur dekorativen Wieynck-Gotisch. Mit dem vergleichsweise einfachen und offenen gotischen Skelett kann die Schrift als ein Zwischenschritt hin zur Schlichten Gotisch der 1930er angesehen werden. Der Gestalter der Schrift schreibt dazu »Die vorliegende, neue deutsche Schrift beweist durch Schönheit und Logik ihrer konstruktiven Formung, daß der heutige Stilwillen nicht nur einseitig bei lateini
    • 2.637 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Schreibedeutsch von Walther Schnippering ist eine verbundene Schreibschrift im Sütterlinstil und erschien 1934 in einem leichten und einem fetten Schnitt bei der Schriftguss AG. 
    • 990 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Trump-Mediäval gehört zu den bedeutendsten Schriftschöpfungen des deutschen Schriftgestalters Georg Trump. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Frakturschriften im Zuge des Normalschrifterlasses nicht mehr gefragt und die Lücke füllten in den 1950er-Jahren neue Antiqua-Typen deutscher Schriftgestalter – etwa die allseits bekannte Palatino, aber auch die heute etwas in Vergessenheit geratene Trump-Mediäval, die 4 Jahre nach der Palatino bei C.E. Weber erschien. Wie die Palatino musste sich
    • 12.412 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Koch-Antiqua von Rudolf Koch erschien ab 1922 bei Gebr. Klingspor in Offenbach. 1926 wurde die Familie um eine fette Variante erweitert, die jedoch gestalterisch deutlich von den restlichen Schnitten abweicht und eher als eigenständiger Schriftentwurf angesehen werden kann. Vergleich der Koch-Antiqua (oben) und der fetten Koch-Antiqua (unten)   Eine Digitalisierung ist als Kuenstler 165 Heavy von Bitstream erhältlich.
    • 5.554 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Mit der Roboto Serif erweitert Google die vielfach eingesetzte Open-Source-Schriftsippe Roboto. Erstellt als variable Schrift, ist die Roboto Serif sehr umfangreich ausgebaut. Zu den Designachsen gehören: Strichstärke, Weite, optische Größe und Grauwert-Abstufung. Als Einzelschnitte kommt die Familie so auf über 700 Fonts.   
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  39. Karl Berchter ·
    Protest Grotesk ist eine serifenlose Schriftfamilie der Berliner Type Foundry Softdrive. Es handelt sich um eine geometrische Sans-Serif die auf den Einsatz im Mengentext optimiert ist. Die Schrift liegt aktuell in 8 Schnitten mit jeweiligen Italic-Varianten vor. 
    • 1.409 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Clear Sans von Neil Summerour wurde 2013 bei Positype veröffentlicht. Die Familie wurde bereits 2008 gezeichnet und kam zunächst nur als exklusive Corporate-Design-Schrift zum Einsatz. Einige Jahre später wurde die Familie noch einmal umfassend überarbeitet und ausgebaut. Dabei wurde auch der mittlerweile üblich gewordene Einsatz als Webfont und Appfont berücksichtigt. Neben den Grundschnitten in 10 Strichstärken sind jeweils fünf schmaler laufende Schnitte speziell für Text- und Bildschirme
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  41. R::bert ·
    Trivia Sans ist die erste von drei serifenlosen Familien der umfangreichen Trivia-Sippe von František Štorm (Storm Type Foundry). Die statische Grotesk wurde 2012 gemeinsam mit einer klassizistischen Antiqua (Trivia Serif) sowie Egyptienne (Trivia Slab) veröffentlicht und 2013 durch ein kyrillisches Kapitälchen-Alphabet und Versaleszett-Formen ergänzt.   Einige Merkmale: Sieben Strichstärken (Hairline bis Black) Echte Kursive je Schriftgewicht Kapitälchen Pr
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  42. Ralf Herrmann ·
    Die Dolmen ist Art-Déco-Schrift des Schriftgestalters Max Salzmann und kam 1922 bei der Leipziger Gießerei Schelter & Giesecke heraus. Mit der Zierdolmen erschien zudem eine ebenfalls sehr dekorative Variante mit Aussparungen in den Buchstabenformen. Neben einer gestalterisch abgewandelten Version von Linotype unter dem Originalnamen ist vor allem die Digitalisierung von Nick Curtis (Salzmann Deco, 2011) hervorzuheben. Sie besteht nicht nur aus beiden Schnitten der Schrift, sondern verf
    • 5.390 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Literata von Type Together wurde im Auftrag von Google speziell für den Einsatz in Googles E-Book-Store (»Play Books«) entwickelt. Es entstand eine humanistische Serifenschrift mit geringen Strichstärkenkontrast, die auch in kleinen Lesegraden eine gute Leserlichkeit und Lesbarkeit besitzt. Die Schrift wurde in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) ausgebaut und besitzt über 1100 Glyphen pro Schnitt. Die, auch polytonische, griechische Zeichenbelegung stammt von Irene Vlachou un
    • 6.340 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Semplicità erschien ab 1930 bei der Schriftgießerei Nebiolo. Die Schrift gilt als die »Futura Italiens« und besitzt ähnliche geometrische Buchstabenformen. Typisch für die Semplicità ist jedoch die spornlose Gestaltung von Buchstaben wie a, g, p, q und u.  Die Schriftfamilie enthält einen mageren und fetten Schnitt mit Kursiven sowie einen schmalen und einen extrafetten Schnitt. Nachgelegt wurde auch ein schattierter Schnitt (ombra).  Digitale Schriften, die sich auf die Semplicità
    • 1930
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  45. Karl Berchter ·
    Protest Grotesk Mono ist die nicht-proportionale Version von Protest Grotesk. Es stehen acht aufrechte Schnitte (thin bis black) bzw. eine variable Schrift zur Verfügung. 
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  46. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt für die Entwicklung der Museo war laut ihres Designers Jos Buivenga das markante U mit den nur nach außen weisenden Serifen. Ausgehend von diesem Buchstaben entwickelte er die Museo als eine Semi-Serif-Schrift in 5 Strichstärken (inklusive Kursiven). Nachdem Buivenga zuvor vor allem kostenlose Fonts angeboten hatte, veröffentlichte er die Museo 2008 als kommerzielle Schrift bei MyFonts. Jedoch konnte man sich die Schnitte mittlerer Strichstärke gratis laden und auch die restlichen
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  47. Ralf Herrmann ·
    Die Myriad von Robert Slimbach und Carol Twombly ist eine humanistische Groteskschrift, die 1992 erschien. Sie gilt als Adobes Interpretation des richtungweisenden Schriftentwurfs der »Linotype Frutiger« von Adrian Frutiger aus den 1970er-Jahren. Über 20 Jahre später modernisieren Slimbach und Twombly Frutigers Entwurf in gestalterischer und technischer Hinsicht. Die aufrechten Schnitte der Myriad ähneln der Frutiger stark. Das beste Unterscheidungsmerkmal besteht in den Punkten, die bei de
    • 12.557 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Mostra Nuova von Mark Simonson ist eine Art-Déco-Schrift, die von italienischen Posterbeschriftungen aus den 1930er-Jahren inspiriert ist. Die Schrift erschien zunächst 2001 als »Mostra« und 2009 noch einmal in einer umfangreich ausgebauten Version in ganzen 30 Schnitten. Diese verteilen sich auf sechs Strichstärken und verschiedene Varianten der gleichen Strichstärke. In OpenType-fähigen Anwendungen kann man zudem die zahlreichen Glyphen-Varianten über die 20 Stilsets gezielt ansteuern (sie
    • 5.815 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Hesse Antiqua von Gudrun Zapf von Hesse entstand in den 1940er-Jahren als reines Versalalphabet und wurde erstmals für den Titelsatz eines Jahrbuchs verwendet, das die Bauersche Schriftgießerei anlässlich des 75. Geburtstags von Georg Hartmann herausbrachte. Der Name auf dem Umschlag und dem Rücken ist goldgeprägt, eine Spezialität der Buchbinderin Gudrun Zapf von Hesse. In den folgenden Jahren produzierte sie weitere vergoldete Schriftzüge auf Buchrücken sowie Blindprägungen. Das Alphabet w
    • 5.166 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Klinger-Type ist eine konstruierte Antiqua mit Dreiecksserifen. Der magere Schnitt erschien 1925 bei der Schriftguß in Dresden. 1927 wurde ein kursiver und ein halbfetter Schnitt nachgelegt. Der offizielle Urheberverweis lautete »nach Zeichnungen der Klinger-Gruppe Wien«.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 2.137 Aufrufe

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