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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Über acht Jahre arbeitete Mark Jamra an seiner umfangreich ausgebauten Grotesk. Die Schrift besitzt einen stark humanistisch-kalligrafischen Charakter mit deutlichen Strichstärkenwechseln, schwungvollen Formen und auffälligen Details wie dem keilförmigen i-Punkt. Die Schrift ist mittlerweile in sechs Strichstärken mit Kursiven ausgebaut. Dazu gibt es schmale Versionen sowie die einzelnen dekorativen Schnitte »Inline« und »Dotscreen«.
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  2. Ralf Herrmann ·
    Die A2-Mazarin von Henrik Kubel basiert auf einem Entwurf im Stile der Garamond von Robert Girard aus den 1920er-Jahren. Sie erschien unter dem Namen Astrée bei Deberny  Peignot und wurde später bei Stephenson Blake als Mazarin herausgegeben – jedoch nur in einem aufrechten und einem kursiven Schnitt. Die A2-Mazarin ist nun in sechs Strichstärken erhältlich und enthält erweiterte OpenType-Funktionen wie Kapitälchen. 
    • 2.545 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Renaissance-Fraktur von Heinz König war ab 1885 bei Genzsch & Heyse erhältlich. Es gab einen mageren und einen fetten Schnitt und zugehörige Initialen. Der magere Schnitt war auch über die Bauersche Gießerei erhältlich.  Digitale Fonts, die vermutlich auf die gleiche historische Quelle bei der Gießerei Lorenz in München zurückgehen, sind unter dem Namen Münchner Fraktur erhältlich. 
    • 3.382 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Typoart Didot ist ein Neuschnitt der Didot-Schriften nach Zeichnungen von Herbert Thannhaeuser. Die Schrift erschien 1958 als Bleisatzfamilie in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. 
    • 1.461 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Barry Deck arbeitete während seines Studiums am California Institute of Arts an ersten Entwürfen der Template Gothic. Die Inhaber von Emigre sahen den Font 1991 und zeigten sich so begeistert, dass sie ihn kurze Zeit später über ihr Label vertrieben. Die Schrift wurde ein weltweiter Erfolg und gilt als einer der wichtigsten Schrift-Vertreter der Grunge-Ästhetik der 1990er-Jahre.
    • 3.225 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die unverbundene Kursivschrift Hyperion von Berthold Wolpe wurde wohl schon in den 1930er-Jahren gestaltet und erstmalig geschnitten. Der Vertrieb über die Bauersche Gießerei ist aber erst ab 1952 belegt. Die Gießerei schreibt über die Schrift: »Die Hyperion ist eine Schrift kursiver Art, die sich durch ihre freundlichen, graphisch sehr reizvollen Formen überall dort zur Verwendung empfiehlt, wo die Drucksache den Empfänger in einer besonders persönlichen Weise ansprechen soll. Auch ist die schö
    • 1.944 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Mimosa war eine Bleisatzschrift im Fahrwasser der erfolgreichen Copperplate Gothic und erschien bei Schriftguß in Dresden bzw. in Partnerschaft bei C.E. Weber in Stuttgart. Zur Erstveröffentlichung finden sich widersprüchliche Angaben. Die drei Schnitte mager, halbfett und kursiv tauchen jedoch alle in Schriftmustern der 1920er-Jahre auf. In der DDR wurde die Schrift im VEB Typoart Dresden weiter angeboten. 
    • 1.345 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die
    • 7.570 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Cardamon von Brigitte Schuster entstand ursprünglich als Abschlussarbeit ihres Master-Studiums an der Kunsthochschule von Den Haag in den Niederlanden. Die Basis bildete eine Analyse historischer Schriften aus dem 16. Jahrhundert von Hendrik van den Keere und Robert Granjon für die aufrechten Schnitte und zusätzlich von Giovan Francesco Cresci für die Kursive. Darüber hinaus experimentiert Brigitte Schuster mit einer Betonung eckiger Formen, um in kleinen Graden die Lesbarkeit und in großen
    • 4.252 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Eldwin ist eine verbundene, aufrecht stehende Schreibschrift in sechs Strichstärken. Diesen werden als Teil der Familie sechs nüchterne Versal-Alphabete zur Seite gestellt. Die Schnitte verfügen über lateinische und kyrillische Belegung. 
    • 2.510 Aufrufe
  11. Oliver Weiß ·
    Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke.  Diese 2021 bei Walden Font erschienene Digitalisierung von Oliver Weiß erweitert den lateinischen Zeichensatz auf west- und osteuropäische Sprachen und enthält wahlweise ein- oder zweifarbige Zierversalien.
    • 1.948 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Fleischmann-Antiqua ist ein Neuschnitt von Georg Belwe auf Basis der Fleischmann-Antiqua-Schriften aus dem 18. Jahrhundert. Die Schrift erschien in den 1920er-Jahren bei der Leipziger Gießerei Ludwig Wagner in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. In der DDR war die Schrift über Typoart weiter erhältlich. 
    • 1.666 Aufrufe
  13. R::bert ·
    Nachdem Martin Wenzel bereits eine Vielzahl von Textschriften gestaltetet hatte, sollte endlich einmal ein freieres, entspannenderes und zeitsparenderes Projekt folgen. So entschied er sich zu etwas »Handgemachtem« – der Duper. Eine Druckbuchstaben-Handschrift, formal basierend auf seiner zuvor veröffentlichten humanistischen Linearantiqua FF Profile, jedoch auch mit Raffinessen, wie man sie von einem Opentype-Pro-Font erwartet. Neben ihrer Unterstützung von 60 Sprachen (Pro-Version), zahlreiche
    • 5.879 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die
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  15. Ralf Herrmann ·
    Die Bassanova von Julia Bausenhardt ist eine Versalschrift, die auf den Arbeiten von Saul Bass beruhen, insbesondere dem Filmposter zu Love in the Afternoon. Die Schrift besitzt vier Varianten zu jedem Standardbuchstaben, wodurch sich der Lettering-Charakter der Schrift gut darstellen lässt. Unterstützt wird dies weiterhin durch circa 100 bedingte Ligaturen. Im Font stecken zudem einige Piktogramme in passender Gestaltung.
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  16. Ralf Herrmann ·
    Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke.  Eine Digitalisierung gibt es von Oliver Weiß als Teil der Serie »The Art Nuveau Printshop«. 
    • 2.869 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Aktuell ist eine verbundene Schreibschrift von Walther Schnippering und erschien 1935 bei der Schriftguß AG. Eine fettere Version mit Unterbrechungen für einen Schleifeneffekt erschien unter dem Namen Originell. 
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  18. R::bert ·
    Der aus Frankreich stammenden Schriftgestalterin Alice Savoie gelang es, etwas vom Charme und Lebensgefühl ihres Landes in einem Font auszudrücken. Bemerkenswert ist jedoch, dass Capucine nicht nur als Display-, sondern auch als Textschrift verwendet werden kann. Mit zehn Strichstärken (Thin bis Black) inklusive Kursivschnitten ist sie ein ganz seltenes Exemplar ihrer Gattung.
    • 4.413 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Mitte der 1980er-Jahre waren der Macintosh und der LaserWriter gerade auf der Bildfläche erschienen. Zuzana Licko wagte sich als eine der ersten daran, einen skalierbaren Font im neuen PostScript-Format auf Basis eines früheren Bitmap-Entwurfs aus dem Jahr 1984 zu erstellen. Doch die neue Technologie steckte noch in den Kinderschuhen und so führten die technischen Beschränkungen der Zeit zu einem auffälligen Merkmal von Lickos Schrift. Die Matrix, wie die Schrift genannt wurde, sollte so wenig S
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  20. Ralf Herrmann ·
    Die Algo des französischen Designers Michel Derre spielt mit der Kombination von Antiqua-Skelett und gebrochener Strichführung in kräftig-kalligrafischem Zug. Ein Ausreißer ist dabei lediglich das links unten offene W. Ansonsten lassen sich alle Buchstaben wie Antiqua-Lettern lesen. Mit drei Strichstärken und über 500 Glyphen mit sechs Ziffernsets ist die Schrift gut ausgebaut.
    • 5.372 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Lehmann-Fraktur erschien 1920 bei der Schriftguß AG. Die Gestaltung der mageren Garnitur ähnelt mit ihrem Schnurzugcharakter der kurz zuvor bei Stempel erschienenen Elfen-Fraktur. Zusätzlich gibt es jedoch einen kräftigen Schnitt mit rauhen Umrissen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 2.149 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Gladiator von Hans Möhring erschien 1930 bei der Schriftguss KG in Dresden. Der Anbieter pries die Gladiator als eine Schrift an, »die mit eigenartig kraftvollem Ausdruck flüssigste Lesbarkeit verbindet. Gladiator ist aufs vielseitigste anwendbar und immer von äußerster Werbewirkung!«
    • 910 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsche Zierschrift von Rudolf Koch entstand zwischen 1919 und 1921 als Erweiterung seiner Deutschen Schrift und erschien bei den Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie zeichnet sich durch eine feine Schraffierung aus, die der Schrift in größeren Schriftgraden eine besondere Eleganz verleiht. Heute sind verschiedene Digitalisierungen verfügbar. Dieter Steffmann bietet eine kostenlose Version, die durch das Autotracing die feinen Linien des Original jedoch nur sehr schlecht wiedergib
    • 17.067 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Lange Zeit waren Serifenschriften das bevorzugte Modell für das Entwerfen von nichtproportionalen Schriften, wie sie auf Schreibmaschinen zum Einsatz kamen. Denn mittels der Serifen konnte man die schmalen Buchstaben (etwa das i) deutlich breiter machen und so insgesamt einen gleichmäßigeren Grauwert erzeugen. Im Zuge der Umstellung der Schreibmaschinen von Typenhebeln auf Kugelköpfe entwickelte Roger Robertson bei IBM eine neuartige Schrifttype, die größtenteils auf Serifen verzichtete. Angeleh
    • 8.177 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Zur Fraktur soll Walter Tiemann (1867–1951) einmal gesagt haben: »Je stärker sich ein Volkscharakter herausbildet, desto eigentümlicher wird er sich im Handschriftlichen und in den Typen bekunden. So ist für mich immer die Fraktur der unmittelbarste und lebendigste Ausdruck für das Faustische im deutschen Menschen gewesen, ohne das doch der Deutsche kein deutscher Mensch sein würde.« Tiemann widmete mehrere Schriftentwürfe dieser Gattung: die Tiemann-Fraktur/Peter Schlemihl, die Fichte-Frak
    • 12.829 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Armin-Gotisch erschien 1933 bei der Schriftguß AG, Dresden in lediglich einem fetten Schnitt in 12 bis 72 Punkt. Als Schriftgestalter listet das Handbuch der Schriftarten »F. Müller«.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1933
    • 2.512 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Bei House Industries setzt man sich seit der Gründung der Foundry mit der amerikanischen Designgeschichte auseinander – nicht nur in Bezug auf das Grafikdesign, sondern zum Beispiel auch in Hinblick auf Produktdesign und Architektur. So stießen die Designer von House Industries in ihren vielen Referenzbüchern um das Jahr 2000 auf die Arbeiten des Architekten Richard Neutra, der 1892 in Wien geboren wurde. Dessen Entwürfe und Gebäude enthielten oft interessante Beschriftungen, meist in einfa
    • 23.041 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Fred Smeijers entwarf die Arnhem Ende der 1990er-Jahre. Sie entstand zunächst als freie Arbeit. Zu dieser Zeit wurde Smeijers aber auch als Berater für die Neugestaltung der holländischen Regierungszeitung Nederlandse Staatscourant hinzugezogen. Er zeigte hier verschiedene Schriftentwürfe und die Arnhem wurde ausgewählt und in zwei Schnitten als Display-Version für Überschriften ausgebaut und in die Prototypen der Zeitung integriert. Anschließend bat man Smeijers, passende Fließtextschnitte zu e
    • 13.866 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Rudolf Koch wurde wegen Krankheit 1917 aus dem Kriegsdienst entlassen und hielt sich mehrere Monate in einem Reserve-Lazarett in Offenbach auf. Er fertigte dort unter anderem ein Blatt mit Versen aus der Ilias, die Karl Klingspor sich später als Druckschrift wünschte. Die Arbeiten daran mussten kriegsbedingt unterbrochen werden und die Koch-Antiqua erschien schließlich 1922 in aufrecht und kursiv. Fettere Schnitte wurden in den Folgejahren veröffentlicht. Gestalterisch knüpft die Schrift an
    • 8.986 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Wieynck-Werkschrift erschien 1930 als passende Fließtext-Schrift in den Größen 6, 8, 10 und 12 Punkt zur dekorativen Wieynck-Gotisch. Mit dem vergleichsweise einfachen und offenen gotischen Skelett kann die Schrift als ein Zwischenschritt hin zur Schlichten Gotisch der 1930er angesehen werden. Der Gestalter der Schrift schreibt dazu »Die vorliegende, neue deutsche Schrift beweist durch Schönheit und Logik ihrer konstruktiven Formung, daß der heutige Stilwillen nicht nur einseitig bei lateini
    • 2.638 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Schreibedeutsch von Walther Schnippering ist eine verbundene Schreibschrift im Sütterlinstil und erschien 1934 in einem leichten und einem fetten Schnitt bei der Schriftguss AG. 
    • 990 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Koch-Antiqua von Rudolf Koch erschien ab 1922 bei Gebr. Klingspor in Offenbach. 1926 wurde die Familie um eine fette Variante erweitert, die jedoch gestalterisch deutlich von den restlichen Schnitten abweicht und eher als eigenständiger Schriftentwurf angesehen werden kann. Vergleich der Koch-Antiqua (oben) und der fetten Koch-Antiqua (unten)   Eine Digitalisierung ist als Kuenstler 165 Heavy von Bitstream erhältlich.
    • 5.555 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Dolmen ist Art-Déco-Schrift des Schriftgestalters Max Salzmann und kam 1922 bei der Leipziger Gießerei Schelter & Giesecke heraus. Mit der Zierdolmen erschien zudem eine ebenfalls sehr dekorative Variante mit Aussparungen in den Buchstabenformen. Neben einer gestalterisch abgewandelten Version von Linotype unter dem Originalnamen ist vor allem die Digitalisierung von Nick Curtis (Salzmann Deco, 2011) hervorzuheben. Sie besteht nicht nur aus beiden Schnitten der Schrift, sondern verf
    • 5.390 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Literata von Type Together wurde im Auftrag von Google speziell für den Einsatz in Googles E-Book-Store (»Play Books«) entwickelt. Es entstand eine humanistische Serifenschrift mit geringen Strichstärkenkontrast, die auch in kleinen Lesegraden eine gute Leserlichkeit und Lesbarkeit besitzt. Die Schrift wurde in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) ausgebaut und besitzt über 1100 Glyphen pro Schnitt. Die, auch polytonische, griechische Zeichenbelegung stammt von Irene Vlachou un
    • 6.340 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Semplicità erschien ab 1930 bei der Schriftgießerei Nebiolo. Die Schrift gilt als die »Futura Italiens« und besitzt ähnliche geometrische Buchstabenformen. Typisch für die Semplicità ist jedoch die spornlose Gestaltung von Buchstaben wie a, g, p, q und u.  Die Schriftfamilie enthält einen mageren und fetten Schnitt mit Kursiven sowie einen schmalen und einen extrafetten Schnitt. Nachgelegt wurde auch ein schattierter Schnitt (ombra).  Digitale Schriften, die sich auf die Semplicità
    • 1930
    • 3.585 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt für die Entwicklung der Museo war laut ihres Designers Jos Buivenga das markante U mit den nur nach außen weisenden Serifen. Ausgehend von diesem Buchstaben entwickelte er die Museo als eine Semi-Serif-Schrift in 5 Strichstärken (inklusive Kursiven). Nachdem Buivenga zuvor vor allem kostenlose Fonts angeboten hatte, veröffentlichte er die Museo 2008 als kommerzielle Schrift bei MyFonts. Jedoch konnte man sich die Schnitte mittlerer Strichstärke gratis laden und auch die restlichen
    • 6.727 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Myriad von Robert Slimbach und Carol Twombly ist eine humanistische Groteskschrift, die 1992 erschien. Sie gilt als Adobes Interpretation des richtungweisenden Schriftentwurfs der »Linotype Frutiger« von Adrian Frutiger aus den 1970er-Jahren. Über 20 Jahre später modernisieren Slimbach und Twombly Frutigers Entwurf in gestalterischer und technischer Hinsicht. Die aufrechten Schnitte der Myriad ähneln der Frutiger stark. Das beste Unterscheidungsmerkmal besteht in den Punkten, die bei de
    • 12.559 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Mostra Nuova von Mark Simonson ist eine Art-Déco-Schrift, die von italienischen Posterbeschriftungen aus den 1930er-Jahren inspiriert ist. Die Schrift erschien zunächst 2001 als »Mostra« und 2009 noch einmal in einer umfangreich ausgebauten Version in ganzen 30 Schnitten. Diese verteilen sich auf sechs Strichstärken und verschiedene Varianten der gleichen Strichstärke. In OpenType-fähigen Anwendungen kann man zudem die zahlreichen Glyphen-Varianten über die 20 Stilsets gezielt ansteuern (sie
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  39. Ralf Herrmann ·
    Die Klinger-Type ist eine konstruierte Antiqua mit Dreiecksserifen. Der magere Schnitt erschien 1925 bei der Schriftguß in Dresden. 1927 wurde ein kursiver und ein halbfetter Schnitt nachgelegt. Der offizielle Urheberverweis lautete »nach Zeichnungen der Klinger-Gruppe Wien«.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 2.138 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Esther ist eine unverbundene Schreibschrift und erschien 1913 bei der Gießerei C.F. Rühl in Leipzig. Aus dem zugehörigen Schriftmusterheft: »Ständig bemüht, dem Buchdrucker mit künstlerischen, den Bedürfnissen der Praxis angepaßten Neuheiten aufzuwarten, habe ich in meiner vorliegend bemusterten ›Esther‹ eine Type geschaffen, die in der flotten kalligraphischen Schönheit der Einzelformen, wie in der eleganten vornehmen Gesamtwirkung den reinen Schreibschriften nicht nur nichts nachsteht, son
    • 1913
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  41. Ralf Herrmann ·
    Die Microgramma ist eine serifenlose Schrift, die von Alessandro Butti und Aldo Novarese für die Schriftgießerei Nebiolo entwickelt wurde. Ursprünglich war die Schrift ein reines Versal-Alphabet. Es gab schmale und weite Schnitte. Die heutigen Digitalisierungen, die zum Beispiel bei Linotype, URW++ und Elsner+Flake erhältlich sind, konzentrieren sich jedoch auf die früher häufig benutzten weiten Schnitte. Mit der betont rechteckigen Form wurden die Microgramma und der spätere Ableger Eurost
    • 6.748 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Broadway zählt zu den bekanntesten Art-Deco-Schriften. Sie erschien zunächst in einer Zeichnung von Morris Fuller Benton als reines Versal-Alphabet bei American Type Founders. Sol Hess baute die Schrift zwei Jahre später zu einer zweihäusigen Schrift aus und ergänzte ein lichte Version. Digitalisierungen sind heute von zahlreichen Anbietern erhältlich. Monotype bietet einen umfangreichen Zeichenausbau in der Pro-Version. Die URW-Version bietet Schnitte, die es in der Originalversion nic
    • 13.837 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Mit der Acumin bearbeitete der Adobe-Designer Robert Slimbach das Thema der statisch Grotesk im Stile von Univers und Helvetica. Die Acumin besitzt neun Strichstärken mit Kursiven, die über ganze fünf Weiten erhältlich sind. Damit kommt die Familie auf 90 Schriftschnitte. Neben den Einzelschnitten hat Adobe auch eine Version als Acumin Variable Concept mit den Adobe-Designanwendungen verteilt. 
    • 5.761 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Souverän ist eine unverbundene Schreibschrift von Albert Auspurg. Der 1913 bei Genzsch & Heyse erschienene Entwurf verbindet gestalterische Eigenschaften von Antiqua- und Frakturschriften. 
    • 843 Aufrufe

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