Typografie-Bücher, Zeitschriften, Schriftmuster
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Die erste Begegnung mit einem Buch geht fast immer über den Umschlag. Es gibt die Liebe auf den ersten Blick und im besten Fall hält der Inhalt, was der Umschlag verspricht. Es gibt Kunden, die wegen eines Buches im Fenster die Buchhandlung betreten - und mit Buch verlassen. Es gibt die vertanen Chancen: hervorragende Bücher mit Umschlägen, die ihre Zielgruppe nicht ansprechen. Es gibt Verlage, die mehrere Umschlagvarianten von den Lesern beurteilen lassen und solche, die der Qual der Wahl mit m
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Das handliche Schriftmusterbuch stellt über tausend Schriften vor. Es ist unterteilt in die Kategorien Serif, Sans Serif, Display, Script, Billboard & Poster, Monospaced, Screen & Web, Inline & Stencil, Ornamental, Symbol & Dingbats, Fun und Illustrative. Innerhalb dieser Abteilungen sind die Schriften alphabetisch sortiert. Von jeder Schrift werden die Versalien A bis Z, die Gemeinen a bis z, die Standard-Ziffern sowie @-Zeichen, das Ampersand, Ausrufe- und Fragezeichen, Se
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Der mittlerweile fast ausschließlich rechnerbasierte Schriftsatz macht den Anwender heute zum Autor, Setzer und Drucker in einer Person. Dies erfordert neben der Kenntnis der Rechtschreibung und Grammatik aber auch das Verständnis der technischen Hintergründe, das heißt, wie Computer mit Zeichenkodierungen, Fontformaten und verschiedenen Sprachen arbeiten, wie sich die Betriebssysteme im Umgang mit Schrift unterscheiden und wie Informationen multimedial publiziert werden können. Dieses Buch zeig
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Der aus den Niederlanden stammende Autor Jan Middendorp legt mit Shaping Text ein Einsteigerbuch zum Thema Typografie vor. Jan Middendorp arbeitet als Autor und Grafikdesigner in Berlin. Außerdem lehrt er am Plantin-Institut in Antwerpen sowie an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee. Heute ist bekanntlich jeder Besitzer eines Computers automatisch auch Typograf und Publizist. Doch wie man seine Texte zweckmäßig und ansprechend kleidet beziehungsweise formt (wie es im Buchtitel anklingt) erk
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Um die Frage der Parameter guter Leserlichkeit von Schriften stehen sich seit Jahrzehnten zwei Lager gegenüber: die professionellen Schriftgestalter und -anwender, die sich auf die Tradition und Erfahrung ihres Berufszweiges stützen, und die Wissenschaftler, die auf ihre Methodik bauen, doch oft wenig von den typografischen Gestaltungsprinzipien der Schrift und Schriftanwendung verstehen. Ein fruchtbarer Dialog zwischen diesen beiden Lagern ist leider bislang selten. Die dänische Schriftgestalte
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Brille: Fielmann. Typo-Buch: Hermann Schmidt. Na gut, Niggli,und Stiebner gibt es auch noch, aber wenn sich andere Verlage an entsprechenden Büchern im deutschsprachigen Raum versuchen, gelingt nur selten eine breite Bekanntheit im Fachbereich des Grafikdesigns. So war mir auch persönlich das Buch »Grundkurs Typografie und Grafikdesign« des Rheinwerk-Verlags bislang nicht aufgefallen, das gerade in der dritten, aktualisierten Auflage erschienen ist. Dabei hat das Buch doch einiges zu bieten …
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Im Stiebner-Verlag ist gerade das Buch Using Type – Eine Gebrauchsanweisung für Schrift von Michael Harkins erschienen. Es ist die deutsche Lizenzausgabe des englischen Werkes »Basic Typography—Using Type«. Der Autor lehrt im Masterstudiengang Grafikdesign an der englischen University of Portsmouth und arbeitet gerade an seiner Doktorarbeit über den Entwicklungsprozess von Fließtextschriften. Using Type ist ein klassisches Einsteiger-Typografie-Buch, das auf 184 Seiten vermittelt, was Typog
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Das Internet verleiht jedem eine Stimme. Jeder darf bloggen, twittern und kommentieren. Doch die Anzahl derer, die in einem bestimmten Fachbereich wirklich etwas zu sagen haben, ist meistens überschaubar und daher fallen diese Personen besonders auf. Wenn die Themen Webdesign und Typografie zusammentreffen, ist Gerrit van Aaaken solch eine Person an der man nicht vorbeikommt. Ein deutscher Blogger der ersten Stunde, der auf seiner Seite Praegnanz.de mit kleinen typografischen Essays schon f
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Den beiden Autoren Steven Heller und Lita Talarico ist eine bemerkenswerte und umfangreiche Sammlung gelungen: Ihr Buch Typography Sketchbooks bietet spannende Einblicke in typografische Skizzenbücher aus aller Welt. Weit über 100 renommierte Designer und Typografen (zum Beispiel Erik Spiekermann) haben sich bereitwillig über die Schulter blicken lassen und ihre Skizzen für die Veröffentlichung in diesem Buch freigegeben. Dies scheint umso bemerkenswerter, wenn man weiß, wie sorgfältig verborgen
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Im »August Dreesbach Verlag« ist das Buch 20+1. Vergleich von ausgewählten serifenlosen Schriften der letzten zwanzig Jahre von Manuel Kreuzer erschienen. Es entstand als Studie im Rahmen des Jahreskurses Typografie der tgm München unter der Leitung von Rudolf Paulus Gorbach. Der Autor Manuel Kreuzer untersucht in dieser Arbeit ausführlich 21 Schriften, die in den letzten 20 Jahren erschienen sind. Namentlich und in chronologischer Reihenfolge sind dies Quay Sans, DTL Argo, Myriad, Sca
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Die »Fliegenprobe« – womöglich eines der letzten handgesetzten Schriftmuster – ist mit 2 Bänden und einer zusätzlichen, großformatigen Kassette komplett in einer limitierten Auflage erhältlich. Unter dem Appell »Bitte setzen!« startete die Designschule München in Zusammenarbeit mit der Handsatzwerkstatt Fliegenkopf im Sommer 2008 ein gewagtes Unternehmen: Ein Schriftmusterbuch der rund 170 verschiedenen Schriften der Werkstatt sollte entstehen. Was zunächst mit den Studierenden began
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»Die Kunst der Beschriftung« stellt mit kurzen, erläuternden Texten und zahlreichen Fotos die Herstellungsprozesse von mehr als achtzig Beschriftungsverfahren vor. Ergebnis ist ein Kompendium klassischer und aktueller Wege, Schrift herzustellen und anzuwenden. Das Buch »Die Kunst der Beschriftung« aus dem Niggli-Verlag ist die deutsche Ausgabe des englischen Buches Lettering: A Reference Manual of Techniques von Andrew Haslam. Der Autor ist Absolvent des Royal College of Art in London und n
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Das Buch Decodeunicode geht auf das gleichnamige Online-Projekt zurück, das an der Fachhochschule Mainz unter der Leitung von Professor Johannes Bergerhausen zusammen mit der Diplom-Designerin Siri Poarangan konzipiert und entwickelt wurde. Seit 2005 werden hier in Wiki-Form Informationen zu allen Unicode-Zeichen gesammelt. Das 656 Seite starke Buch druckt nun tatsächlich alle 109.242 Schriftzeichen des aktuell gültigen Unicode-Standards 6.0 ab und reichert die Abbildungen mit umfassendem H
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Nach Calligraffiti kommt aus dem Verlag From Here to Fame ein weiteres Werk zur typografischen Straßenkultur. Schwerpunkt ist diesmal der mittlere Osten und der Einfluss der urbanen Schriftkultur der arabischen Welt. Geschrieben und zusammengestellt wurde das Buch vom libanesischen Typografen Pascal Zoghbi und dem Graffiti-Künstler Stone aka Don Karl. Neben den zahlreichen Fotos enthält das Buch auch Essays, die sich mit den grafischen Traditionen und ihrer heutigen Anwendung sowie den sozi
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An der Fachhochschule Mainz ist das Buch Read + Play von Jean Ulysses Voelker und Peter Glaab erschienen. Der Untertitel Einführung in die Typografie ist durchaus korrekt, weckt aber vielleicht falsche Erwartungen. Denn dieses Buch unterscheidet sich deutlich von anderen Einführungen in dieses Thema. Man findet kein Wort von korrekten typografischen Anführungszeichen und auch Bilder der Arbeiten von Tschichold, Carson und Co. sucht man vergebens. Das Buch ist vielmehr eine akademischer Text
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Die Typografie-Bücher aus dem »Niggli Verlag« sind nicht selten Abschlussarbeiten von Hochschulen. Einerseits ist es natürlich löblich, dass der Verlag Werke einer breiten Masse zugänglich macht, die sonst womöglich unbesehen in Universitätsarchiven verstauben würden. Andererseits macht ein erfolgreicher Abschluss nicht jede Arbeit gleichsam zu einem empfehlenswerten Buch. Als Beispiel sei hier das im letzten Jahr im gleichen Verlag erschienene Buch Bleiwüste genannt, das wohl offenbar ohne jegl
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Der niederländische Künstler Niels (Shoe) Meulman hat mit Calligraffiti seinen ganz eigenen Stil geschaffen. Wie das Kunstwort vermuten lässt, verbindet er die Formprinzipien klassischer Kalligrafie mit den Stilmitteln der Graffiti-Szene: tropfende Farben, verschlungene Buchstabenformen und schnelle Pinselstriche, die aussehen, als wären sie mit einer Spraydose in Eile auf eine Häuserwand aufgebracht worden. Das durchgängig schwarz-weiße Buch — teilweise mit Spotlack veredelt — ist eine Retrospe
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»Das internationale Schriftschaffen nach 1950 wurde massgeblich geprägt vom Schweizer Adrian Frutiger. Sein Schriftprogramm Univers und die zum ISO-Standard erklärte maschinenlesbare Schrift OCR-B sind Meilensteine wie auch die zur Frutiger weiterentwickelte Schrift der Pariser Flughäfen ein Qualitätsstandard für Signalisationsschriften. Mit den Corporate Types prägte er Firmenauftritte wie jenen der japanischen Kosmetiklinie Shiseido. Insgesamt entstanden rund 50 Schriften, darunter Ondine, Mér
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So nüchtern der Titel klingt, so bescheiden schreibt Hermann Zapf hier über sein Leben und Schaffen. In dem Buch geht es eben nicht nur um die Darstellung der historischen Abfolge von Drucktechniken, vielmehr ist es eine interessante und äußerst lesenswerte Autobiografie eines der größten Kalligrafen, Buchgestalter und Typedesigner des 20. Jahrhunderts. Der Leser erfährt von seinen Anfängen als Retuscheur, seinem Einsatz als Kartenzeichner im Zweiten Weltkrieg bis zu der Entwicklung seiner neust
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Applied Calligraphy and Graphic Design gibt einen Einblick in die moderne angewandte Kalligrafie. Sortiert nach Einsatzbereichen und Medien werden hier erstklassige Beispiele in den unterschiedlichsten Stilen vorgestellt. Die Bandbreite reicht von klassischer und expressiver Kalligrafie bis zeichnerisch ausgefeilter oder flüchtiger Beschriftung. Zu den gezeigten Künstlern gehören u. a. Massimo Polello, Monica Dengo und Luca Barcelona. Die Kategorien sind: Grafik, Logos, Werbung, Grußkarten,
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Jaroslav Andel beleuchtet in seinem Buch die Entwicklung der Avantgarde-Typografie zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Über diverse Vorläufer und Pioniere des typografischen Experiments im 18. und 19. Jahrhundert, spannt er einen Bogen zu den typografischen Arbeiten der Kubisten, Expressionisten, Futuristen, Dadaisten, Konstruktivisten, De Stijl, Vertretern der Neuen Typografie, u.a. Parallel werden die wechselseitigen Einflüsse und Beziehungen zwischen der experimentellen Typografie und der bildend
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Der Verlag sagt: 180 Exemplare des bedeutendsten Buchs des Abenlandes – Illuminierte Handschriften des Mittelalters, eine der ersten Blockbuch-Ausgaben der Biblia Pauperum, Inkunabeln, darunter zwei komplette Pergamentexemplare der 48zeiligen Bibel von Fust & Schöffer, Bibeln des 16. und 17. Jahrhunderts mit Holzschnitten und Kupferstichen, Prachtausgaben des 18. und 19. Jahrhunderts, monumentale Ausgaben des 20. Jahrhunderts. Rezension Das Buch des Buches der Bücher Der Antiq
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Ein Buch, in dem man spazieren geht durch 600 Jahre Schriftkultur und in dem man - auf fast spielerische Weise - wahrnimmt, welch kostbares Erbe uns die Meister der Schriftkunst hinterlassen haben. Auf großzügig gestalteten Doppelseiten werden 99 Schriftgestalter vorgestellt, von den kühnen Stempelschneidern aus Gutenbergs Zeiten über die Meister der Renaissance, des Barock und des Klassizismus bis zu den Erneuerern der Schriftkunst am Ende des 19. Jahrhunderts, die zusammen mit den großen Schri
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Die ursprünglich in Nordfrankreich entstandenen gotischen Lettern waren weit verbreitet; durch die Beliebtheit der »deutschen« Schrift während der Zeit des Nationalsozialismus wird die Fraktur seither nur noch selten verwendet – und oft auch in einschlägigem Kontext. Dieses Buch stellt ein Bemühen um die Rehabilitierung der Fraktur dar, indem es auf die Ästhetik dieser Schrift und die in ihr liegenden gestalterischen Möglichkeiten abzielt, jenseits von ideologischen Vorbehalten. Es führt in die
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Der neue Schriftfächer zeigt auf einer Blattseite charakteristische Buchstaben der betreffenden Schrift. Die Besonderheiten werden hervorgehoben und benannt. Anhand dieser Buchstabenfolge werden gleichzeitig die horizontalen Größenverhältnisse der Schrift vermessen. Weiterhin werden die Hauptbuchstaben (A bis Z und a bis z), die Ziffern und einige Satzzeichen abgebildet. Letzlich werden folgende Informationen gelistet: Schriftentwerfer; Jahr des Erscheinens der Schrift; Schriftname im Schriftmen
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Die Liebe zum Detail—Friedrich Forssman und Ralf de Jong legen ein Lexikon der Mikrotypographie vor Die Schriftsetzerei mit der Bleiletter ist fast ausgestorben. Unter allen Handwerken war ihre Geschichte kurz, sie begann um 1440 mit Gutenbergs Erfindung und lief aus seit 1970 mit der Einführung des Fotosatzes. In den achtziger Jahren wurden die letzten Bleisetzer ausgebildet, die wenigsten von ihnen haben in diesem Beruf jemals praktiziert. Sie wechselten in die Verlagsbranche, wurden Hers
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Wie jede Schrift hat auch die Schwabacher ihre Geschichte. Der bekannte Typograph Philipp Luidl erzählt sie mit vielen Bildbeispielen bis hin zu dem Tag, an dem Hitler die Schwabacher Judenlettern 1941 verbot (und warum!) Rezension Eine zackige Kehrtwendung. Paßt die Fraktur zu Frauenschönheit und Männerkraft? Philipp Luidl geht der sogenannten Schwabacher Judenletter nach von Martin Z. Schröder Warum haben wir länger als andere europäische Völker die Fraktur als Normschrift
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Typografie ist für Sie ein Buch mit sieben Siegeln, die Auswahl der passenden Schrift treffen Sie rein intuitiv, und Formatieren ist ein Glücksspiel? Hans Peter Willberg, Gestalter unzähliger unter den "schönsten deutschen Büchern und in anderen Wettbewerben ausgezeichneter Bücher und Typografieprofessor stellt mit Erste Hilfe in Typografie einen Ratgeber für Gestaltung mit Schrift vor, der step by step in die Welt der Typografie einführt. Didaktisch und anschaulich analysiert er die Stand- und
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Kaum ein anderes Medium kostet seine Benutzer, Leser und Entwerfer so viel Nerven und Zeit wie Formulare. Ob Rechnungs-, Antrags- oder Bestellformular: Mit viel Aufwand werden in Ämtern und Unternehmen täglich tausende Formulare erstellt, bearbeitet, weggeschickt und abgeheftet. Und trotz viel Mühe von den Kunden kaum verstanden und nur halb ausgefüllt. Formulare prägen das Erscheinungsbild von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen – leider oft nachhaltig negativ. »Formulare gestalten«
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Rezension Freude an der Schrift Judith Schalansky engagiert sich für »Fraktur mon Amour« von Martin Z. Schröder Auf den ersten Blick wirkt es verrückt, eine Sammlung fast aller gebrochenen Schriften zu publizieren, die gegenwärtig für den Einsatz im Computer bereit stehen. Wer braucht so was? Über 300 Schriften werden gezeigt, 137 davon liegen dem Buch auf einer CD als Fonts für den Computer bei. Auf den zweiten Blick stellt sich solch ein Werk als fast zwingende Folge des st
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Eine illustrierte Geschichte der Typografie, die alle technischen und künstlerischen Verfahren des Druckwesens erschöpfend behandelt. Rezension Wie man alte Bücher neu macht. von Martin Z. Schröder Der Historiker Hans-Jürgen Wolf hat es zu einem gewissen Ruf gebracht. Soeben erschien seine „Geschichte der Typographie“ als erster Band eines „vierbändigen Kompendiums zur Geschichte des graphischen Gewerbes“. Hans-Jürgen Wolf ist einer der fleißigsten Geschichtsforscher überhaup
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›Handgeschrieben Schriften‹ ist ein Reprint eines Heftes, das 1905 als Teil einer Schriftenreihe zu Typografie erschien. Als Flohmarktfundstück gelang es in den Hermann-Schmidt-Verlag und geriet in Vergessenheit. Zum Glück wurde es beim Aufräumen von Karin und Bertram Schmidt-Friderichs wieder entdeckt und neu verlegt. Auf den 64 engbeschriebenen Seiten werden diverse Schriften vorgestellt, die mit kurzen Reimmerksätzen erläutert werden. »Den freien Raum, – gemeint sind Lücken, – muß m
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