Font-Wiki
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Die Dessau ist eine Schriftfamilie von Gábor Kóthay in 11 Schnitten, die Gestaltungsprinzipien von Schriftentwürfen der Bauhaus-Zeit in einer Familie zusammenführt. Bayers Universal-Schrift, Josef Albers Schablonen- und Kombinationsschrift, Paul Renners Futura und die Scheltersche Grotesk werden in der Dessau-Familie zusammengeführt.

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Schriftgestalter:
- 2003
- 15.174 Aufrufe
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Die Antique Olive ist eine Groteskschriftfamilie von Roger Excoffon und erschien 1962 bei der Fonderie Olive. Im Jahr 1955 begann Excoffon mit Studien zu einer neuen Schrift. Zusammen mit José Mendoza von der Fonderie Olive entstanden dabei experimentelle stilistische Übertreibungen. Der Entwurf lief zunächst unter dem Namen Catsilou. Parallel dazu wurden Lesbarkeitsstudien gesammelt und man überlegte, wie diese Ergebnisse in den Entwurf eingearbeitet werden könnten. Das Experimentelle des

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Schriftgestalter:
- 1962
- 9.637 Aufrufe
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Das Café Moskau, gegenüber dem Kino International, in der Karl-Marx-Allee in Berlin Mitte, war eine der Prestigebauten der ehemaligen DDR. Erbaut in den frühen 1960er-Jahren avancierte es, über die Jahre und wechselnde gesellschaftliche Entwicklungen hinweg, zu einem der Markenzeichen der Hauptstadt. Der Namenszug auf dem Dach wurde von dem Grafiker Klaus Wittkugel (1910–1985) entworfen. Ab 1952 war er Professor an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin und neben der gestalterischen Umset

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Schriftgestalter:
- 2012
- 6.234 Aufrufe
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Die Alegreya ist eine Antiqua-Schrift mit kalligrafisch-humanistischem Duktus. Sie ist gleichermaßen für Lesetexte und einen Einsatz in Schaugrößen geeignet. In größeren Graden offenbart sie einige interessante stilistische Details wie die nach oben anschwellenden Stämme. Die Schrift ist in drei Strichstärken (zuzüglich Kursiven) ausgebaut und verfügt über circa 500 Glyphen. Alternativ dazu ist auch eine kommerzielle Pro-Version verfügbar, die in den Strichstärken und dem Zeichenumfang noch

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Schriftgestalter:
- 2011
- 14.298 Aufrufe
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Tablet Gothic ist eine statische Serifenlose mit Wurzeln in britischen und deutschen Groteskschriften des 19. Jahrhunderts. Anfangs als Headline-Schrift konzipiert, wuchs sie zu einer Großfamilie, deren Mitglieder – insbesondere die weiteren Schriftschnitte (Wide bis Narrow) – auch gute Ergebnisse in sehr kleinen Textgrößen erzielen. Einige Merkmale: Sechs Schriftweiten Sieben Strichstärken pro Weite (Thin bis Heavy) Oblique-Kursive Proportionale und dicktenglei

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Schriftgestalter:
- 2012
- 7.356 Aufrufe
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Chameleon ist eine Schriftfamilie mit 16 einzelnen Schriften in drei verschiedenen Designs, die aufeinander abgestimmt sind. Die Basisschrift, eine verbundene Schreibschrift mit einem sehr starken Strichkontrast, ist auf Grund der sechs Layer-Fonts mit verschiedenen Füllungen sehr wandelbar – daher rührt auch ihr Name. Außerdem gehören zu der Familie die Chameleon Pen, eine etwas unruhige, verbundene Schreibschrift, die Chameleon Sketch und die Chameleon Sketch Extra mit Zierlinien, Rahmen und S

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Schriftgestalter:
- 2013
- 5.409 Aufrufe
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Die High Times ist eine dekorative Display-Schrift und Hausschrift des Labels High 5 Hang 10. Sie wird auch für das hohe Zeitungsformat des Hausmagazins (Logbook) eingesetzt und die beiden Schnitte Regular und Goofy nehmen entsprechend ebenfalls eine hohe und eng geschnittene Form an.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 2.956 Aufrufe
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Die Telefon ist eine geometrische Groteskschrift von Sindre Bremnes. In einem Buch, das ihm seine Tochter geschenkt hatte, stieß Bremnes auf die Originalbeschriftungen norwegischer Telefonzellen aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Er fertigte Zeichnungen davon an und begann, ein vollständiges Alphabet daraus zu entwickeln, das 2012 über Monokrom erschien. Die Schrift ist in drei Strichstärken – jedoch bislang ohne Kursive – in erweiterter lateinischer Belegung ausgebaut. Die Ziffern s

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Schriftgestalter:
- 2012
- 5.923 Aufrufe
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Die Texttile ist eine Versalschrift von Neil Patel, mit der sich durch Überlagerung mehrerer Schnitte ein farbiges Textilmuster darstellen lässt. Nebem dem flächigen Grundschnitt gibt es dazu jeweils zwei flächige oder schraffierte Schnitte mit Quer- oder Längsstreifen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.265 Aufrufe
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Die House Gothic wurde Mitte der 1990er-Jahre von Allen Mercer (House Industries) gestaltet. Zu Werbezwecken erfand man den Lettering-Künstler Alger Zitcus, auf dessen Arbeit Mitte des 20. Jahrhunderts der Font vermeintlich zurückgehen sollte. Erfolgreich wurde die Schrift aber vor allem, nachdem Tal Leming sie 2001 noch einmal gestalterisch überarbeitete und zu einer größeren Familie ausbaute. Zu den ursprünglichen schmalen Schnitte kamen nun auch Text- und Extended-Versionen hinzu. Die zehn Co

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Schriftgestalter:
- 1995
- 5.085 Aufrufe
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Die Segoe UI ist eine Systemschrift von Microsoft, die seit Windows Vista und Office 12 als Interface-Schrift benutzt wird und dabei speziell auf das ClearType-Rendering zugeschnitten ist. Später wurde die Segoe auch die Hausschrift von Microsoft. Ursprünglich war die Segoe eine im Jahr 2000 für Agfa Monotype entwickelte Schrift. Sie wurde 2003 von Microsoft übernommen und für die Bildschirmanwendung ausgebaut. Wie bei Arial und Helvetica sah sich Microsoft auch bei der Segoe UI Plagiatsvorwürf

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Schriftgestalter:
- 2004
- 22.220 Aufrufe
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Die Pragmata Pro ist ein dicktengleicher Font, der für den Einsatz in Programmierumgebungen gedacht ist. Dazu liegt er in den vier Schnitten normal, kursiv, fett und fett-kursiv vor. Was ihn besonders auszeichnet ist der umfangreiche Sprachen- und Symbolausbau (momentan über 6000 Zeichen) und die Opentype-Features wie ein äußerst umfangreiches Ligaturen-Set. Zu den unterstützten Sprachen zählen neben anderen Arabisch, (polytonisches) Griechisch, Hebräisch und Russisch. Zur Optimierung des Platzv

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Schriftgestalter:
- 2011
- 6.862 Aufrufe
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Andreas Stötzner, Schöpfer der Andron, schrieb zur Alphabetum: »Juan-José Marcos war vor ca. 12 Jahren einer der Pioniere der wiss. Satzschrifterstellung – vom wissenschaftlichen Standpunkt aus. Was MUFI mit dem Privatareal gemacht hat (und was zu wesentlichen Unicode-Erweiterungen geführt hat), wurde belegungsmäßig größtenteils von ihm und auch von Jost Gippert in Frankfurt vorbereitet, auch wenn einiges davon inzwischen überholt ist. Was antike Schriften betrifft ist die Alphabetum belegungsmä

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Schriftgestalter:
- 2002
- 5.067 Aufrufe
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Die Constantia von Schriftgestalter John Hudson kommt eleganter daher, als der Times-Ersatz Cambria und eignet sich für weniger formelle Anwendungen - auch im Druckbereich. Während die bisherigen Systemschriften, allen voran Times New Roman und Arial, nur auf dem Bildschirm ihre Stärken auspielten, kann die Constantia auch bedenkenlos für Drucksachen eingesetzt werden. Dabei helfen der Constantia eine geringere x-Höhe, große Ober- und Unterlängen und Mediävalziffern.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 9.196 Aufrufe
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Apple Color Emoji ist der Name eines Bitmap-Fonts, der seit Mac OS 10.7 bzw. iOS 5 mit Apple-Geräten ausgeliefert wird. Die Glyphen des Fonts sind keine herkömmlichen, einfarbigen Vektorelemente, sondern farbige PNG-Grafiken, die bei der Anzeige entsprechend skaliert werden. Der Font kann, sofern vom Programm unterstützt, jedoch wie ein herkömmlicher Font benutzt werden. Die Zeichen sind Unicode-kodiert und können also auch per Kopieren&Einfügen verarbeitet werden. Maßgeblich beteiligt am D

- 2011
- 33.838 Aufrufe
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Der kostenlose Symbola-Font von George Douros bietet eine umfangreiche Unicode-Abdeckung, sowohl bezüglich Schriftsystemen, als auch bezüglich Symbolen, Emoji etc. Basic Latin, IPA Extensions, Spacing Modifier Letters, Combining Diacritical Marks, Greek and Coptic, Cyrillic, Cyrillic Supplement, General Punctuation, Superscripts and Subscripts, Currency Symbols, Combining Diacritical Marks for Symbols, Letterlike Symbols, Number Forms, Arrows, Mathematical Operators, Miscellaneous Technical, Co
- 9.013 Aufrufe
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Android Emoji ist der Name eines kostenlos erhältlichen TrueType-Fonts, den Monotype im Auftrag von Google entwickelt hat. Der Font bietet eine monochrome Vektordarstellung von über 700 Unicode-kodierten Emoji-Zeichen.
- 10.722 Aufrufe
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Die Gentium ist eine Open-Source-Schrift von Victor Gaultney. Sie zielt darauf ab, eine möglichst breite Unterstützung lateinischer, griechischer und kyrillischer Zeichen zu bieten. In der Plus-Version, die in einem normalen und kursiven Schnitt erhältlich ist, wird mit über 5000 Glyphen nahezu die komplette lateinische und kyrillische Belegung von Unicode 5.1 abgedeckt. Neben der Plus-Version in zwei Schnitten gibt es auch eine Basic-Version in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv

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Schriftgestalter:
- 2003
- 6.775 Aufrufe
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UnifrakturMaguntia geht auf Peter Wiegels Digitalisierung der Mainzer Fraktur (Berthold) zurück. Diese wurde nicht nur gestalterisch, sondern auch technisch überarbeitet. Die UnifrakturMaguntia kann über OpenType automatisch die Fraktursatz-typischen Ligaturen benutzen. Außerdem sind zahlreiche Buchstabenvarianten und Stilsätze verfügbar, die sich bei entsprechender Browser-Unterstützung zuschalten lassen. Die Schrift steht unter der Open Font License und kann über Google Fonts heruntergeladen
- 8.263 Aufrufe
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Karl-Heinz Lange erhielt 1984 von dem DDR-Schriftenhersteller Typoart den Auftrag, eine Expertise zu schreiben, welche Bedingungen eine Satzschrift erfüllen muss, um bei Telefonbüchern und Gebrauchsanweisungen klein und platzsparend und besonders gut lesbar zu sein. Nach gründlichem Studium der Kriterien der Lesbarkeit skizzierte er solche Buchstabenformen, die seiner Meinung nach den Forderungen entsprachen. Seine Entwürfe fanden die Zustimmung der Auftraggeber und der künstlerischen Berater.

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Schriftgestalter:
- 1984
- 8.972 Aufrufe
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Die Typoart Garamond wurde von Herbert Thannhaeuser für den Bleisatz geschnitten und für den Fotosatz erneut überarbeitet und erweitert. Digitale Versionen gibt es bei Elsner+Flake als Typoart Garamond sowie als Garamond No. 4 bei URW++. In den digitalen Versionen sind einige Zeichenformen und Ligaturen der Bleisatz-Version jedoch nicht vorhanden bzw. verändert.

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Schriftgestalter:
- 1955
- 10.839 Aufrufe
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Nach der Veröffentlichung der ersten DIN-Normen zeigte sich schnell der Bedarf, die Schrift der technischen Zeichnungen der Normen selbst ebenfalls zu normieren. Es entstanden daher die Normen DIN 16 (schräge Normschrift für Zeichnungen) und DIN 17 (senkrechte Normschrift für Zeichnungen). In der DDR wurden die Normen später als TGL 0-16 und TGL 0-17 übernommen. Die letzten Ausgaben der DIN-Normen erschienen 1967 und sind mittlerweile zurückgezogen. Stattdessen ist nun die internationale Normsch
- 19.068 Aufrufe
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Die Playfair Display ist eine Barock-Antiqua des dänischen Schriftgestalters Claus Eggers Sørensen. Mit ihrem schmalen Lauf und der hohen Kontrasstärke eignet sie sich besonders für Schauanwendungen. In diesem Anwendungsbereich ist die Playfair Display überdurchschnittlich gut ausgebaut: Sie kommt in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Zeichenbelegung umfasst auch Kapitälchen und Schmuckligaturen. Eine kyrillische Belegung ist in den über 800 Glyphen ebenfalls enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 9.592 Aufrufe
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Die Cinzel ist eine Open-Source-Schrift des portugiesischen Designers Natanael Gama in sechs Schnitten. Der Grundschnitt (regular) ist eine typische Capitalis Monumentalis in Kapitälchenausführung. Es gibt jedoch auch eine fette und extrafette Version ohne konkrete historische Vorbilder. Zu allen drei Strichstärken gibt es jeweils auch eine dekorative Variante mit ausladenden Schwungbuchstaben.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 6.623 Aufrufe
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Die Mercedes Antiqua von Heinrich Wieynck erschien 1904 (normal), 1905 (kursiv) bzw. 1906 (halbfett) bei Wilhelm Woellmers Schriftgießerei in Berlin.

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Schriftgestalter:
- 1904
- 15.029 Aufrufe
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Die Quadro ist eine dekorative Display-Schrift von Erhard Kaiser. Sie erschien 1988 als Fotosatz-Schrift bei Typoart. Die geometrisch konstruierten Versalien bestehen aus Stämmen mit bis zu vier parallel geführten Einzelstrichen und diese Eigenschaft gibt der Schrift auch ihren Namen. Als Digitalisierung mit kompletter westeuropäischer Belegung ist die Quadro heute über Elsner+Flake verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1988
- 11.128 Aufrufe
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Lato ist eine Open-Source-Schriftfamilie des polnischen Schriftgestalters Łukasz Dziedzic. Typisches Merkmal der ansonsten recht nüchternen humanistischen Grotesk sind die teilweise abgerundeten Strichenden. Die Familie ist mittlerweile in 18 Schnitten (9 Strichstärken + Kursive) ausgebaut und enthält über 2300 Zeichen pro Schnitt. Der Zeichenumfang umfasst eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung sowie Griechisch und das internationale phonetische Alphabet.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 12.986 Aufrufe
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Die Fruktur von Viktoriya Grabowska verbindet das Skelett aufrecht stehender Kursivbuchstaben mit der Anmutung von Frakturschriften. Die bislang nur als Einzelschnitt erschienene Schrift besitzt eine erweiterte lateinische Belegung mit 437 Glyphen und wird kostenlos unter der Open-Font-Lizenz angeboten.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 4.294 Aufrufe
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Die Inconsolata ist eine Schrift von Raph Levien. Sie wurde mit dem Ziel gestaltet, einen dicktengleichen Programmier-Font auch in Drucksachen ansprechend wiedergeben zu können. Trotz dieser Intention wird die Schrift auch gern für die Bildschirmwiedergabe von Programmiercode benutzt. Die Inconsolata ist kostenlos in zwei Schnitten (normal und fett) mit circa 300 Glyphen verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 4.309 Aufrufe
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Die Anonymous Pro ist eine Schriftfamilie von Mark Simonson, die speziell für die Darstellung von Programmiercode ausgelegt ist. Die Schrift verfügt über vier Schnitte und einen umfangreichen Zeichenausbau in lateinischer (west- und osteuropäisch), griechischer und kyrillischer Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 5.457 Aufrufe
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Die Equity von Matthew Butterick ist eine Werkschrift, die ursprünglich auf den Satz juristischer Texte ausgelegt wurde. Die Schrift basiert auf der Janson, beziehungsweise deren Bleisatzinterpretation »Ehrhardt« von Stanley Morison. Die Equity läuft vergleichsweise schmal und besteht aus vier Schnitten in zwei Grauwert-Abstufungen (A und B) und ausgelagerten Kapitälchen. Die Einbettung in PDFs, E-Books und Webseiten ist in der Standardlizenz bereits enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 7.787 Aufrufe
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Die Concourse begann als eine Neuinterpretation der Metro von William A. Dwiggins. Dies zeigt sich vor allem noch in den geomtrischen Versalformen. Die Minuskeln der Concourse besitzen jedoch eine eher bewegte und humanistische Form. Die Schrift ist in drei Strichstärken mit Kursiven und ausgelagterten Kapitälchen erhältlich. Die Einbettung in PDFs, E-Books und Webseiten ist in der Standardlizenz bereits enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.460 Aufrufe
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Die Junicode wurde speziell für den Satz wissenschaftlicher Texte der Mediävistik entwickelt. Sie wurde von Peter S. Baker von der University of Virginia entworfen und befindet sich seit ihrer Erstveröffentlichung permanent im Ausbau. Ihr lateinischer Zeichensatz basiert auf Scans von George Hickes’ Linguarum vett. septentrionalium thesaurus grammatico-criticus et archaeologicus (Oxford: Sheldonian Theatre, 1703–5), während sich die griechischen Zeichen an Schriften von Alexander Wilson (1714–8

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Schriftgestalter:
- 2001
- 6.049 Aufrufe
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Die 1938 begonnene Gilgengart-Fraktur war Hermann Zapfs erste Schrift für die D. Stempel AG. Vorlage war das handgeschriebene Büchlein »Die Reimchronik von Oberursel«. Benannt ist die Schrift auf Wunsch Gustav Moris nach dem Buch »Der Gilgengart«, das Hans Schönsperger Anfang des 16. Jahrhunderts für Kaiser Maximilian I. druckte. Der erste Normgrad in 36 Punkt wurde von August Rosenberger geschnitten und 1939 fertiggestellt. Durch den Normalschrifterlass 1941 war der Schrift allerdings ein schw

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Schriftgestalter:
- 1950
- 8.667 Aufrufe
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Motiviert von seiner Tochter, welche gern ihre Handschrift als Font haben wollte, gestaltete Neil Summerour eine aufrecht handgezeichnete Druckbuchstaben-Schrift. Romp besteht aus drei Varianten von Lettern, Ziffern, Kapitälchen und Ligaturen. Die Pro-Version vereint diese, sodass über eine Opentype-Funktion alle Zeichen zufällig rotierend dargestellt werden können, um ein lebendigeres Schriftbild zu erzeugen.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 4.313 Aufrufe
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Die 1962 erschienene Eurostile von Alessandro Butti und Aldo Novarese ist ein Ableger ihrer 10 Jahre zuvor erschienen Versalschrift Microgramma. Die Eurostile wurde nun mit Kleinbuchstaben ausgestattet und mit Detailverbesserungen auf insgesamt sieben Schnitte erweitert. Heutige Digitalisierungen sind jedoch mit über 20 Schnitten erhältlich. Die Eurostile war mit ihrer Punzenform, die den Mattscheiben von Röhrenfernsehern ähnelt, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine beliebte Wahl für

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Schriftgestalter:
- 11.006 Aufrufe
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Daniel Pelavin entwarf diese Art-Déco-Schrift ursprünglich für seine Hochzeitseinladung und verwendete sie erneut für die Geburtsankündigung seines ersten Kindes Anna, die der Schrift ihren Namen gab. Die Schrift erschien dann 1991 bei ITC. ITC bietet die Grundschrift in drei Varianten an: Versal, Kapitälchen und mit Alternativformen. Hinzu kommt ein fetter Schnitt (»extended«).

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Schriftgestalter:
- 1991
- 9.447 Aufrufe
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Die Avenir Next ist eine Erweiterung und Überarbeitung der Avenir, die von Akira Kobayashi in Abstimmung mit Adrian Frutiger entstand und 2004 bei Linotype erschien. Die Familie wurde im Vergleich zur ursprünglichen Avenir stark im Zeichensatz ausgebaut und wuchs mit den neuen Condensed-Schnitten auf 24 Fonts.

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Schriftgestalter:
- 2004
- 8.081 Aufrufe
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Die Kartenschrift Diadem erschien 1912 bei der Leipziger Gießerei C.F. Rühl. Die Schrift von Georg Schiller verbindet Elemente von gebrochenen Schriften und Antiqua-Schriften in einem Entwurf.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 985 Aufrufe
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Joanna ist eine Antiqua-Schrift von Eric Gill. »… a book face free from all fancy business« beschrieb Gill selbst seinen Entwurf. Die Gestaltung der Schrift entstand zwischen 1930 und 1931. Der Schnitt der Lettern nach Gills Entwürfen erfolgte bei Caslon. Die Schrift war ursprünglich allein für die eigene Verlagsdruckerei »Hague and Gill« bestimmt und wurde erstmals für Gills Buch »Essay on Typography« eingesetzt. Sein Partner Hague war mit Gills Tochter Joan (auch Joanna genannt) verheiratet. N

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Schriftgestalter:
- 1939
- 9.219 Aufrufe
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Die Parisian ist neben der Broadway eine weitere Art-Déco-Schrift von Morris Fuller Benton für American Type Founders. Die Schrift kombiniert Buchstabenformen und Strichstärkenverlauf von klassizistischen Schriften mit einer geometrischen Konstruktion und dekorativen, extrem großen Oberlängen. Digitalisierungen gibt es zum Beispiel von Linotype, Bitstream, Tilde und Image Club.

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Schriftgestalter:
- 1928
- 10.521 Aufrufe
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Die Duos ist eine monolineare Schreibschriftfamilie von Underware. Sie setzt sich aus 10 Schnitten zusammen, die sich auf vier Grundstile verteilen: Die Sharp-Schnitte besitzen glatte Strichenden, die Round-Schnitte dagegen abgerundete. Die Brush-Schnitte zeigen eine kräftigte und scharfkantige Pinselstrich-Textur. Der einzelne Paint-Schnitt besitzt dagegen weichere Umrisse. Alle Schnitte besitzen über 1000 Zeichen mit vielen Alternativzeichen und einer erweiterten lateinischen Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 4.148 Aufrufe
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Die Tungsten ist eine Grotesk-Famile von Hoefler&Co. und erschien 2009. Die Familie verfügt über acht Strichstärken (ohne Kursive) und vier Weiten, die aber allesamt recht schmal laufen. 2014 wurde die Tungsten Rounded nachgelegt.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 1.661 Aufrufe
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1923 präsentiert sich das Bauhaus mit seinen neuen Ideen in einer großen Ausstellung der Welt. Dazu entsteht aus den Reihen der Studenten eine Reihe von Motiven zur Ankündigung der Ausstellung. Chris Lozos entwickelt später aus den konstruktivistischen Bauhaus-Schriftgestaltung seine Schrift »Weimar Plakat«. Mit fast 800 Zeichen ist die 2013 erschienene Pro-Version umfangreich ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2007
- 10.787 Aufrufe
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Die Perpetua ist eine Antiqua-Schrift von Eric Gill, die 1932 über Monotype veröffentlich wurde. 1924 hatte Stanley Morison für das Magazin Fleuron einen Artikel mit dem Titel »Towards an Ideal Type« geschrieben. Er schloss darin mit dem Wunsch nach einer bestimmten neuen Type: »… a fount of maximum homogeneity, that is to say, a type in which the uppercase, in spite of its much greater angularity and rigidity, accords with the great fellowship of colour and form with the rounder and more v

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Schriftgestalter:
- 1932
- 10.549 Aufrufe
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Die Art Deco ist ein Schriftpaket von P22 bestehend aus drei Fonts: der monolinearen, verspielten Art Deco Chic, der geometrisch-geradlinig und mit hohem Strichstärkenkontrast ausgeführten Art Deco Display sowie dem Symbolfont Art Deco Extras.

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Schriftgestalter:
- 2002
- 5.599 Aufrufe
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Die Fedra Sans ist eine Groteskschriftfamilie von Peter Biľak und erschien 2002 über dessen Label Typotheque. Ursprünglich wurde die Schrift von Ruedi Bauer für das Corporate Design der Bayerische Rückversicherung AG in Auftrag gegeben. Da das Unternehmen jedoch während der Entwicklung der Schrift übernommen wurde, brachte Biľak die Schrift über sein eigenes Label heraus. Seitdem wurde die Schriftfamilie immer weiter ausgebaut. Es folgten weitere Strichstärken, Monospaced- und Display-Versi
- arabisch
- condensed
- griechisch
- kyrillisch
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Verschlagwortet mit:

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Schriftgestalter:
- 2002
- 12.236 Aufrufe
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Mit der FF Unit Slab wurde 2009 die FF Unit um eine serifenbetonte Version erweitert. Die Familie verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven und ist in einer Standard- und einer Pro-Version erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 1.529 Aufrufe
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Die Fedra Serif ist eine Antiqua-Schriftfamilie als Erweiterung der Fedra Sans von Typotheque. Sie ist in den Varianten A und B mit je vier Strichstärken erhältlich. Die Version A ist in den Proportionen passend zur Serifenlosen gestaltet, die Version B hingegen besitzt eine abweichende Metrik mit deutlich größeren Ober- und Unterlängen. Ebenfalls erhältlich sind deutlich feiner ausgestaltete Display-Varianten in zwei Strichstärken mit je zwei Weiten.

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Schriftgestalter:
- 2004
- 10.176 Aufrufe
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Die Schreibschrift Arabella von Arno Drescher erschien 1936 bei der Leipziger Gießerei Ludwig Wagner in einer mageren Version und 1939 in der kräftigeren Version Arabella Favorit. Dazu gab es in der Breite ausladende Zierversalien. Eine Digitalisierung beider Schnitte inklusive Zierversalien erschien von Ralph. M. Unger 2006 als Arabella Pro.

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Schriftgestalter:
- 1936
- 11.474 Aufrufe



