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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1661 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Phoenica ist eine Groteskschriftfamilie von Ingo Preuß. Ihr auffälligster Charakterzug ist der Verzicht auf Sporne an Buchstaben wie a, n, p und so weiter. Abgesehen von diesem Merkmal, das vor allen in Schaugrößen zum Tragen kommt, ist die Phoenica aber dennoch vor allem auch eine Werksatzschrift. Die Ausbau der Schnitte und der Zeichenumfang (in den Pro-Versionen) lässt kaum Wünsche offen. Ein umfangreicher Ausbau mit lateinischen und phonetischen Zeichen sowie Griechisch und Kyrillis
    • 5.445 Aufrufe
  2. Gast Schnitzel ·
    Die Piel Script ist eine enge Verwandte der Burgues Script, ebenfalls von Alejandro Paul, und für die Anwendung in Tattoo-Vorlagen entwickelt. Da der Designer immer wieder Anfragen zu Modifizierungen der Burkes Script für Tattoos bekommen hat, entschloss er sich, einen Font extra für diesen Bereich zu gestalten. Piel Script gibt es in zwei Schnitten, Regular und Redux. Die Regular verfügt über weit über 1500 Zeichen, darin sind diverse Sprachräume enthalten und etliche tattootypische Zierfo
    Gast Schnitzel
    Gast Schnitzel
    • 4.875 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Pierrot ist eine Schrift von Günter Jäntsch und erschien 1969 als Fotosatzschrift über die H. Berthold AG. Die Schrift in einem Schnitt ist heute digital über Linotype erhältlich. 
    • 799 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Pilot war Aleksandra Samuļenkovas Abschlussarbeit des Schriftgestaltungsstudiums in Den Haag im Jahr 2012. Fünf Jahre später erschien die Schrift zu einer kompletten Familie ausgebaut über Bold Monday. Die schmale Schaugrößenschrift ist in fünf Strichstärken mit Kursiven verfügbar und verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung. Die Kapitälchen sind in einer normalen und einer unterstrichenen Version verfügbar.  
    • 3.267 Aufrufe
  5. R::bert ·
    FS Pimlico ist eine weiche, Pinselschrift-inspirierte Serifenlose mit aktivierbaren Schwungbuchstaben. Einige Merkmale: Drei Strichstärken (regular bis black) inkl. Kursive Extra »Wackelpudding-Schnitt« Schwungbuchstaben Proportionale und dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern
    • 3.589 Aufrufe
  6. Carlito Palm ·
    Die Pinto von Georg Herold-Wildfellner kombiniert verschiedene Schriftstile zu einer dekorativen Schriftsippe in Lettering-Optik. Die Stile beinhalten schmale serifenlose, slab-serif-, serif- und Western-Style-Schnitte. Zusätzlich gibt es Ebenenfonts zur farbigen Ausgestaltung und über 100 Symbole (Ecken, Banner, Bänder etc.). Mit OpenType-fähigen Programmen können die Glyphen automatisch mit Alternativzeichen ausgetauscht werden, um die handgezeichnete Optik zu unterstützen.
    • 3.211 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die 1930 von Paul Renner veröffentlichte Plak war mit nur einem extrafetten Design in drei Laufweiten für Schaugrößen konzipiert. Ihr Design orientierte sich an den frühen serifenlosen Schriften, die später auch Helvetica und Univers inspirierten. Toshi Omagari stellt mit der Neuen Plak eine überarbeitete und extrem gut ausgebaute Version zur Verfügung.  Komplett neu gestaltet sind zahlreiche leichtere Strichstärken und weitere Laufweiten. Die für den Textsatz optimierte Neue Plak Text steh
    • 5.500 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die GT Planar von Dominik Huber spielt mit dem Element der Schriftneigung. Neben den aufrechten Schnitten in sechs Strichstärken sind links- und rechtsgeneigte Varianten in 15, 30 und 45 Grad als Einzelschnitte erhältlich. Über einen variablen Font sind die Neigungen auch stufenlos einstellbar. 
    • 2.295 Aufrufe
  9. R::bert ·
    Viktor Solt-Bittner zeichnete Logo-Skizzen für eine Versicherungsgesellschaft. Zum Glück für Schriftlabor lehnten sie den Entwurf ab, und er verwandelte die Skizzen in eine Schriftfamilie. Jahre später wurde Plantago von den Schriftlaborleiterinnen Franziska Hubmann und Lisa Schultz weiterentwickelt und ergänzt. Charakteristisch für diese 36 Fonts umfassende Schriftfamilie sind die zu einer Seite abgerundeten Strichenden. Eine weitere Besonderheit besteht in kombinierten Akzenten, mit denen man
    • 2.819 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift Player von Patrick Griffin basiert auf der Fotosatz-Schrift Ivy League aus dem 1970er-Jahren. Griffins Revival wurde jedoch zu einer umfangreichen Familie mit 11 Schnitten ausgebaut. Die Player besitzt drei Strichstärken und drei Weiten. Letztere sind ausdrücklich dafür gedacht, unterschiedlich lange Spielernamen auf Trikots problemlos darstellen zu können. Außerdem enthalten sind zwei manuell gezeichnete Outline-Schnitte.  Die Schnitte der Player verfügen über 530 Glyphen und b
    • 2.558 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Playfair Display ist eine Barock-Antiqua des dänischen Schriftgestalters Claus Eggers Sørensen. Mit ihrem schmalen Lauf und der hohen Kontrasstärke eignet sie sich besonders für Schauanwendungen. In diesem Anwendungsbereich ist die Playfair Display überdurchschnittlich gut ausgebaut: Sie kommt in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Zeichenbelegung umfasst auch Kapitälchen und Schmuckligaturen. Eine kyrillische Belegung ist in den über 800 Glyphen ebenfalls enthalten.
    • 9.777 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Playpen Sans ist eine informelle, unverbundene Schreibschrift von Veronika Burian, Laura Meseguer und José Scaglione Die Schrift erschien 2023 über Type Together. Die aufrechten Schnitte sind in acht Strichstärken bzw. als ein variabler Font nutzbar. Die Schrift verfügt über zahlreiche Buchstabenvarianten, die durch einen automatischen Wechsel den handgeschriebenen Charakter unterstützen. Die Playpen Sans verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung und zusätzliche Piktogramme. 
    • 977 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Playwrite ist ein kostenlos nutzbares System zur Darstellung von Schulausgangsschriften. Es ist so ausgelegt, dass regionale Varianten von bereits über 40 Ländern generiert werden können. Darüber hinaus können verschiedene Komplexitätsstufen gewählt werden (zum Beispiel freistehend oder verbunden, Druckschrift oder Kursivform, einfach oder mit zusätzlichen Schwüngen dekoriert). Eine Linierung kann ebenfalls zugeschaltet werden. 
    • 1.507 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die IBM Plex Mono ist eine dicktengleiche Schriftfamilie in acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Schrift wurde als Teil der IBM-Plex-Superfamilie von Bold Monday mit Mike Abbink als Hausschrift für IBM entwickelt und gleichzeitig als kostenlose Schrift unter der Open Font License veröffentlich.  
    • 6.516 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die IBM Plex Sans ist eine serifenlose Schriftfamilie in acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Schrift wurde als Teil der IBM-Plex-Superfamilie von Bold Monday mit Mike Abbink als Hausschrift für IBM entwickelt und gleichzeitig als kostenlose Schrift unter der Open Font License veröffentlich.  
    • 8.855 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die IBM Plex Serif ist eine Antiqua-Schriftfamilie in acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Schrift wurde als Teil der IBM-Plex-Superfamilie von Bold Monday mit Mike Abbink als Hausschrift für IBM entwickelt und gleichzeitig als kostenlose Schrift unter der Open Font License veröffentlich.  
    • 5.615 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Pluto von Hannes von Döhren erschien im Jahr 2011. Die Schriftfamilie ist in 8 Strichstärken und 2 Weiten verfügbar. Die Kursiven sind in eine eigene Familie ausgelagert. Zusammen kommt die Schriftfamilie so auf 32 Schnitte. Die Grundproportionen basieren auf den eher breitlaufenden, geometrischen Groteskschriften. Jedoch besitzt die Pluto verschiedene spielerische Details, wie die Schlaufe am »y« oder die nach oben gereckten Füße an »R«, »K« etc. So entsteht eine eher informelle Anmutu
    • 5.206 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die 2012 erschienene Pluto Sans basiert in ihrer Grundgestaltung auf der 2011 veröffentlichten Pluto, verzichtet jedoch auf deren spielerische Details. Die Pluto Sans wirkt so wie die sachliche Schwester der Pluto. Wie letztere verfügt die Pluto Sans über 8 Strichstärken und zwei Weiten (normal und schmal).
    • 6.134 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Plymouth ist eine Schriftfamilie, die Anfang des 20. Jahrhunderts bei Barnhart Brothers & Spindler erschien. Zur Familie mit der charakteristischen rauen Umrisslinie zählen ein normaler, ein kursiver, ein schmaler und ein fetter Schnitt. Der fette Schnitt war später auch im Fotosatz erhältlich. Davon existiert heute eine kostenlose Digitalisierung. 
    • 1900
    • 839 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Bei einem Aufenthalt in Paris fiel Jan Gerner die Street-Art-Kunst mit Schablonen auf, die in Frankreich eine gewisse Tradition hat. Darauf aufbauend entwickelte er die Pochoir, die den französischen Namen dieser Technik trägt. Die Schrift ist eine Neuzeichnung der Dolly von Underware als Schablonenschrift und erfolgte mit Einverständnis der niederländischen Foundry. Die Pochoir ist in zwei Schnitten erhältlich: einer »glatten« Schablonenversion sowie einer gesprüht aussehenden Variante. Di
    • 6.562 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Pollen des Designers Eduardo Berliner ist eine Fließtextschrift, die in den Details etwas informeller als üblich ausgestaltet ist. Die Familie besteht aus vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) und verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung mit guter OpenType-Ausstattung, zu der Kapitälchen und viele Ziffernsets gehören. 
    • 1.200 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Pinselschrift Polo wurde um 1960 von Carl Rudolph Pohl für Typoart geschaffen. Digitalisierungen der Schrift gibt es unter dem Originalnamen von Profonts sowie als Paola von »astype«. Beide Versionen sind mit über 500 Glyphen recht gut ausgebaut.
    • 8.212 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Poly ist eine Antiqua-Familie von Igor Labudovic. Der Designer gibt an, dass die Schrift in einem alten Reiseführer als Inspiration diente. Die Familie besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven. 
    • 1.111 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Poly Sans von Milos Mitrovic ist eine statische Grotesk mit betonten Tintenfallen. Die Schrift gliedert sich in drei Unterfamilien: Standard, Mono und Wide. Alle drei sind in vier Strichstärken mit Kursiven verfügbar. 
    • 1.966 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Pontiac Inline ist ein Versalalphabet mit geometrischem Konstruktionsprinzip und Anlehnung an den Art-Deco-Stil im 20. Jahrhundert. Die Schrift in normaler westeuropäischer Belegung besteht aus vier Schnitten, die durch Überlagerung kombiniert werden können.
    • 4.960 Aufrufe
  26. Stötzner ·
    Die Popelka ist ein Unzial-Font, den Andreas Stötzner nach dem Vorbild des Vorspannes des Filmes »Drei Haselnüsse für Aschenbrödel« digitalisiert hat. Der tschechische Name dieses Filmes (deutsch-tschechische Koproduktion, 1973) ist »Tři oříšky pro Popelku«. Der Name des Fonts hat MyFonts am 30. Dezember 2016 veranlaßt, die Schrift vom Verkauf auszuschließen, da die Firma Berthold Direct Corp. (Chicago) ihre Rechte an dem Markennamen »Poppl« verletzt sah. Andreas Stötzner hat gegen diese Entsche
    • 6.211 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Poplar von Barbara Lind erschien 1990 als Teil von Adobes Holzschriften-Serie. Die schmalfette Groteskschrift im Stil amerikanischer Plakatschriften des 19. Jahrhunderts basiert auf einem Alphabet, das in William Leavenworths Schriftmusterbuch aus dem Jahr 1830 abgebildet ist. Die Poplar ist als einzelner Schnitt mit westeuropäischer Belegung verfügbar.
    • 4.781 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Poppins ist eine geometrische Groteskfamilie, die das lateinische Schriftsystem und Devanagari unterstützt. Die Devanagari-Buchstaben wurden vom indischen Designer Ninad Kale entworfen. Die lateinischen Zeichen stammen von Jonny Pinhorn. Die Familie verfügt über neun Strichtstärken mit zugehörigen Kursivschnitten.  Die Poppins kann über Google Fonts benutzt und heruntergeladen werden. Außerdem sind die Schnitte in verschiedenen Formaten und als Quelldateien über Github verfügbar. 
    • 12.674 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Poppl-College von Friedrich Poppl ist eine unverbundene Schreibschrift und erschien Anfang der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Schriftfamilie hat einen handschriftlichen Stil mit Schnurzug-Charakter. Die Familie teilt sich in zwei Varianten: Die College 1 hat einfache Großbuchstaben, während sie bei der College 2 als Schwungbuchstaben ausgeführt sind. Beide Unterfamilien kommen in drei Strichstärken. 
    • 1.210 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Poppl-Exquisit ist eine unverbundene Schreibschrift von Friedrich Poppl und erschien 1970 bei der H. Berthold AG in einem Schnitt. Später wurde noch ein Medium-Schnitt hinzugefügt. Beide Schnitte sind heute mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 1.191 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Poppl-Fraktur von Friedrich Poppl ist eine der wenigen neuen Fraktur-Schriften, die in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts noch bei einem der größeren deutschen Schriftanbieter erschienen. Der Entwurf wurde von der H. Berthold AG in Auftrag gegeben und entstand ab 1982. Grundlage bildete eine ein Jahr zuvor entworfene Weihnachtskarte von Friedrich Poppl. Der Schriftgestalter starb jedoch, noch bevor die Reinzeichnungen der Schrift vollendet waren. Erst vier Jahre später erschien die Schrift s
    • 5.760 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Poppl-Laudatio von Friedrich Poppl erschien 1982 bei der Berliner H. Berthold AG. Der Hersteller beschreibt die Schrift in einer Probe so: »Das Alphabet ist in der Grundproportion vorzugsweise dem Hochoval und Rechteck verpflichtet. Dank gut proportionierter Mittel-, Ober und Unterlänger ergibt sich ein klares, offenen Schriftbild; unproblematisch selbst in den kleinsten Größen. Ob großformatig im Headlinebereich, oder als Bodytext in fülligen Textmengen auftretend, die Laudatio hat eine unv
    • 1.426 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Poppl-Pontifex von Friedrich Poppl erschien ab 1976 bei der Berliner H. Berthold AG als Fotosatzschrift. Der Hersteller beschreibt die Schrift folgendermaßen: »Die Poppl-Pontifex zeigt deutlich ihre kalligraphische Herkunft. Es ist keine blasse, neutrale Schrift, aber auch keine aufdringliche modische. Ihr eigenwilliger Duktus, die kräftigen Serifen und hohen Mittellängen machen sie zu einer sehr lesbaren Schrift, die dabei jedem Text eine Anmutung verleiht, die sich dem aufmerksamen Leser a
    • 1.599 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Portada von Veronika Burian and José Scaglione wurde speziell für Lesetexte auf Bildschirmen konzipiert. Es stehen eine Display-Variante in sechs Strichstärken sowie eine Text-Version in vier Strichstärken zur Verfügung. Passend zum Bildschirmeinsatz gibt es einen zusätzlichen Piktogramm-Font mit typischen Symbolen für den Einsatz auf Websites. Die Piktogramme lassen sich einfach über ihren Namen eintippen (Twitter, Lock, Camera …) und über die OpenType-Stilsätze 1 und 2 wahlweise in gefüllt
    • 3.407 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    In seiner Werkstatt an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle standen Herbert Post als Antiqua-Schriften nur die Plantin und die Garamond zur Verfügung. Aus diesem Mangel entwickelte sich der Wunsch, eine eigene Antiqua zu entwerfen. Sie sollte an »frühchristliche Ursprünge« anknüpfen und die Maßverhältnisse römischer Kapitalschriften sollten dabei ebenso berücksichtigt werden wie auch die von Post studierten griechischen Inschriften des Pergamon-Altars. Besonderes Augenmerk wollte er auf
    • 14.581 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Nach dem Schnitt der Post-Antiqua widmete sich Herbert Post einem Frakturschrift-Entwurf. Denn die geänderten politischen Verhältnisse Anfang der 1930er-Jahre ließen wenig Raum für die Anwendung seines Antiqua-Entwurfes. »Die Verleger suchen sehr nach einer uns zeitgemäßen Schrift. […] Es ist schade, daß ich mit dem Drucken in Antiqua aufhören muß, wenigstens vorerst …« schrieb Post in einem Brief. 1933 reiste Post nach Frankfurt/M. um durch Rudolf Kochs Sohn Paul Koch den Schnitt seiner Fr
    • 10.629 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Post-Mediaeval ist eine Antiqua-Schrift mit stark kalligrafischem Duktus von Herbert Post und erschien ursprünglich als Bleisatzversion bei der H. Berthold AG in Berlin. Die Schriftfamilie besteht aus drei Schnitten: normal, kursiv (mit optionalen Schwungbuchstaben) und halbfett.  Die digitale Version verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung. Es fehlen jedoch die Schwungbuchstaben und der Ligatursatz der Originalversion. 
    • 1.316 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Posteo von Veronika Burian und José Scaglione ist eine Schriftfamilie im Stil einer geometrischen Grotesk. Die Familie besteht aus sieben Strichstärken mit Kursiven bzw. zwei variablen Fonts. Über die OpenType-Stilsätze 1 bis 3 können stilistische Varianten (wie ein- oder zweistöckiges a) gewählt werden. 
    • 1.421 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Posterizer KG von Lazar Dimitrijević ist eine humanistische Slab-Serif-Schrift. Sie entstand als Display-Schrift zum fünfjährigen Jubiläum des Designstudios »Dizajn Studio Box«. Das Kürzel KG verweist dabei auf den Wirkungsort des Studios: Kragujevac (Serbien). Die Schrift besitzt eine lateinische und kyrillische Belegung mit über 500 Glyphen, jedoch nur einen einzelnen Schnitt.
    • 2.920 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Posterizer KG Rough ist eine Variante der Posterizer KG, die mit einem Hochdruck-Effekt ausgestattet wurde und dementsprechend raue Umrisslinien und eine Textur in den Zeichenformen besitzt.
    • 3.551 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Schriftart Potsdam ist eine gebrochene Groteskschriftfamilie von Robert Golpon und erschien 1934 bei der Hamburger Schriftgießerei J. D. Trennert & Sohn. Die Schriftgießerei C. E. Weber übernahm die Schrift ein Jahr später unter dem Namen Staufia, der vom Berg Hohenstaufen abgeleitet ist. Die Versionen beider Gießereien waren in den vier Schnitten mager, halbfett, fett und schmalhalbfett erhältlich. Letzterer ist heute in einer kostenlosen Version von Manfred Klein und in einer komm
    • 11.693 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Prado ist eine Antiqua-Familie von Gustav Jaeger und erschien 1990 bei der H. Berthold AG. Die Familie besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. Eine digitale Version ist heute über Monotype erhältlich. Die Schnitte enthalten Kapitälchen (nur aufrecht) und Versal-Schwungbuchstaben (aufrecht und kursiv). 
    • 1.068 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Prägefest ist eine verbundene Schreibschrift von Paul Eduard Lautenbach und erschien 1926 über Ludwig & Mayer. Der Name verweist darauf, dass die Schrift auf geradem Kegel ohne überhängende Elemente gegossen wurde.   Eine kostenlose Digitalisierung gibt es von Peter Wiegel. 
    • 1.324 Aufrufe
  44. Phoibos ·
    Die Pragmata Pro ist ein dicktengleicher Font, der für den Einsatz in Programmierumgebungen gedacht ist. Dazu liegt er in den vier Schnitten normal, kursiv, fett und fett-kursiv vor. Was ihn besonders auszeichnet ist der umfangreiche Sprachen- und Symbolausbau (momentan über 6000 Zeichen) und die Opentype-Features wie ein äußerst umfangreiches Ligaturen-Set. Zu den unterstützten Sprachen zählen neben anderen Arabisch, (polytonisches) Griechisch, Hebräisch und Russisch. Zur Optimierung des Platzv
    • 6.935 Aufrufe
  45. Dieter Stockert ·
    Die Praho Pro wurde von Maciej Włoczewski im Rahmen des »Warsaw Types« (einem Projekt von 12 jungen polnischen Typographen, das sich auf Warschaus typografisches Erbe bezieht) entwickelt. Sie zeichnet sich aus durch starken Kontrast, dünne Serifen, scharfe Enden und große x-Höhe. Die Familie ist sehr gut ausgebaut (Hairline, Thin, Extra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven) und über 1800 Glyphen pro Schnitt (Kapitälchen, Ziffernsets, hoch- und tiefge
    • 2.207 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Praxis wurde im Jahr 1976 von Gerard Unger entworfen. Sie ist die serifenlose Variante der Demos und beide zählen zu den ersten digitalen Schriften. Sie wurden speziell für die Hell Digiset entwickelt und das Design versuchte negativen Effekten der Kathodenstrahl-Belichtung entgegenzuwirken.  Die heute verfügbare Version besitzt fünf Strichstärken mit zugehörigen Oblique-Schnitten. 2017 kam die überarbeitete Fassung Praxis Next heraus, die auf 36 Schnitte kommt. 
    • 3.166 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die 2017 erschienene Praxis Next erweitert Gerard Ungers Design aus den 1970er-Jahren auf nun 9 Strichstärken mit zwei Weiten und echten Kursivschnitten. Eine erweiterte Zeichenausstattung deckt dabei die meisten zentraleuropäischen und viele osteuropäische Sprachen ab.
    • 2.801 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Present von Friedrich Karl Sallwey erschien 1974 als letzte Handsatz-Schrift bei der D. Stempel AG. Die Schrift besitzt einen beschwingten Pinselduktus, der insbesondere bei den Versalien an asiatische Kalligrafie erinnert. Die Popularität der Schrift führte später zu einem – für eine dekorative Pinselschrift – recht umfangreichen Ausbau in drei Strichstärken und zwei Weiten, die heute über Linotype erhältlich sind.
    • 7.585 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die GT Pressura von Grilli Type basiert nach Angaben des Schriftanbieters auf der typischen Abrundung des Buchstabenbildes auf dem Papier, wenn der Druck mit physischen Lettern erfolgt. In der GT Pressura wurde dies zum Stilelement erhoben. Die Schrift kommt in drei Unterfamilien mit jeweils sechs Strichstärken mit Kursiven: Mono, Standard, Extended. Die enthaltenen Schriftsysteme sind lateinisch, kyrillisch und griechisch.  
    • 2.693 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Presto von Helmut Matheis ist eine Werbeschreibschrift. Sie erschien 1970 als Bleischrift in Graden zwischen 12 und 48 Punkt.  Zum 100. Geburtstag des Schriftgestalters erschien über Fust & Friends eine kostenlose Digitalisierung, die von Andreas Seidel erstellt wurde. Nach dem Ende von Fust & Friends ist die Schrift jetzt bei AS Type erhältlich. 
    • 4.432 Aufrufe

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