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Manometer Serif ist eine ultra-fette Antiqua in sechs Schnitten oder als variabler Font.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 974 Aufrufe
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Heinz König wurde 1856 in Lüneburg als Sohn eines Buchdruckers und Lithographen geboren. 1887 übernahm er dessen Betrieb und war gleichzeitig als Schriftgestalter für verschiedene Gießereien (Genzsch & Heyse, Stempel, Klingspor) tätig. Seine Germania erschien 1903 bei der Aktiengesellschaft für Schriftgießerei und Maschinenbau in Offenbach. Sie vereint verschiedene gestalterische Strömungen der Zeit. Einerseits den ausdrucksstarken künstlerischen Charakter der Jugendstilschriften um die

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Schriftgestalter:
- 1903
- 5.529 Aufrufe
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Die Textura-Schrift Flinsch-Privat erschien um 1918 bei der Schriftgießerei Flinsch und wurde später bei der Bauerschen Gießerei weitergeführt. Die Schrift verfügte nur über einen Schnitt mit dekorativen Versalien und wurde mit passendem Schmuck von Franz Karl Delavilla angeboten. »Für vornehme Zwecke eine Schrift zu finden, ist nur allzuhäufig mit Verlegenheit verknüpft. Eine elegante chrift, die niemals enttäuscht, ist die Flinsch-Privat. Ihrem Namen entsprechend, eignet sie sich ausnehm

- 1918
- 2.348 Aufrufe
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Herb Lubalin zeichnet den Schriftzug »Avant Garde« 1968 als Logo eines New Yorker Kulturmagazins. Für eine Werbebroschüre zum Magazin wurden jedoch mehr Buchstaben benötigt, die zunächst handgezeichnet wurden. Wie im Logo entstanden auf diese Weise die für die Avant Garde so typischen Ligaturen. Auch wenn das Magazin nur eine geringe Auflage hatte und sich nicht lange halten konnte, wurde die Schrift umso begehrter. Die geometrischen Formen und die ausgefallenen Ligaturen erregten im Editor

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Schriftgestalter:
- 1970
- 18.488 Aufrufe
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Die Monaco ist ein Apple-Systemfont mit dicktengleichen Zeichen. Die Schrift wurde von Susan Kare ursprünglich als Bitmap-Font für das Mac OS entworfen. Später wurde die Schrift durch einen gleichnamigen TrueType-Font ersetzt. Diese Version wurde von Bigelow & Holmes umgesetzt. Sie wurde von Apple bis zur Version 10.5 des Mac OS für die Darstellung von Programmiercode (z.B. im Terminal und in Xcode) verwendet.

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Schriftgestalter:
- 9.707 Aufrufe
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BioRhyme ist eine schwungvolle und charakterstarke Slab-Serif-Schrift der irischen Gestalterin Aoife Mooney. Ausgangspunkt der Gestaltung war der Einzelbuchstabe R aus einem Schriftmuster der Conner’s Type Foundry sowie die Schrift Boston Breton von American Type Founders. Momentan gibt es zwei Weiten (normal und extended) in jeweils 5 Strichstärken und erweiterter lateinischen Belegung. Die Familie soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.026 Aufrufe
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Eine Schrift von Willi Wegener mit alternativen Großbuchstaben, die zunächst einzeln als Alpha-Antiqua und Beta-Antiqua erschienen, aber auch als Gesamtpaket unter dem Namen Alpha-Beta vermarkten wurden. Zusätzlich erhältlich waren Wegener-Initialen und Alpha-Beta-Schmuck.

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Schriftgestalter:
- 1910
- 2.406 Aufrufe
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Die Whittingham ist eine klassizistische Antiqua von Günther Gerhard Lange und Dieter Hofrichter. Sie geht auf Schriften zurück, die um 1840 von Charles Whittingham bei der Chiswick Press in Birmingham eingesetzt wurden. Die Familie verfügt über drei Strichstärken mit Kursiven und Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 2000
- 1.098 Aufrufe
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Die OCR-A wurde in den 1960er-Jahren entwickelt. Sie sollte sowohl für Menschen als auch für Maschinen (OCR → Optical Character Recognition) lesbar sein. Für die Gestaltung der Schrift existiert eine DIN-Norm (DIN 66008) sowie eine ISO-Norm (ISO 1073-1:1976). Die Schrifterkennungstechnologien sind inzwischen deutlich verbessert worden, sodass ein Einsatz der OCR-A aus technischer Sicht kaum noch nötig ist. Dennoch wird die Schrift weiterhin eingesetzt, insbesondere auf Formularen und Scheck

- 1966
- 11.151 Aufrufe
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Der gelernte Graveur Otto Hupp aus Düsseldorf beschäftigte sich vor allem mit Heraldik. Aber er entwarf auch Schriften für verschiedene Gießereien. Eine seiner markantesten und wichtigsten Schöpfungen ist sicherlich die Liturgisch für die Gießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Die schmale Gotisch erschien 1906 in einem Schnitt. Dazu gab es ein fein ausgearbeitetes Initalalphabet. »Entwachsen dem genauen Studium mittelalterlicher Schrift- und früher Druckwerke, wahrt sie durchaus die Wesenhe

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Schriftgestalter:
- 1906
- 7.491 Aufrufe
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Die Femina von Julius Gipkens erschien 1913 bei der Bauerschen Gießerei mit zugehörigen Einfassungen und Schmuck.

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Schriftgestalter:
- 1913
- 1.984 Aufrufe
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Die Antiqua-Familie Nordling, benannt nach ihrem Gestalter Örjan Nordling, erschien 1995 bei Berthold und ist heute über Monotype verfügbar. Die Familie besteht aus drei Strichstärken mit Kursiven in westeuropäischer Zeichenbelegung.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 805 Aufrufe
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Die OCR-B wurde von Adrian Frutiger entworfen und erschien 1968 bei Monotype. Wie die OCR-A ist sie eine Monospaced-Schrift, die für Menschen und Maschinen lesbar sein soll. Im Gegensatz zu der sehr konstruierten OCR-A lehnt sich die OCR-B aber stärker an typische Druckschriften an, etwa Frutigers eigene Univers. Das Design ist durch ISO 1073-2:1976 normiert. Eine typische Verwendung der OCR-B ist die menschenlesbare Darstellung von Barcodes.

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Schriftgestalter:
- 1968
- 13.430 Aufrufe
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Die Hupp-Fraktur von Otto Hupp entstand zwischen 1906 und 1911 für die Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie erschien in einem mageren und einem fetten Schnitt. Eine Digitalisierung ist heute von Gerhard Helzl erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1911
- 6.333 Aufrufe
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Die kostenlose Deutsche Schrift Callwey wurde von Ingo Zimmermann digitalisiert und basiert auf einer Schreibvorlage des Callwey-Verlages aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ungewöhnlich sind die deutlich fetter gehaltenen Versalien.

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Schriftgestalter:
- 1998
- 3.752 Aufrufe
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Die Majestic von Julius Gipkens erschien um 1914 bei der Bauerschen Gießerei. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1914
- 1.957 Aufrufe
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Die Zapfino ist eine bei Linotype erschienene Schreibschrift von Hermann Zapf. Ihre Entstehungsgeschichte reicht bis zu Skizzen Zapfs aus den 1940er-Jahren zurück. Doch die damalige Bleisatz-Technik schränkte den Gestaltungsspielraum ausladender, kalligrafischer Schriften stark ein, wie man etwa an Zapfs Virtuosa Script aus dieser Zeit sehen kann, die er selbst später als »Kompromiss« bezeichnete. Mit dem digitalen Schriftsatz Ende des 20. Jahrhunderts taten sich jedoch neue Möglichkeiten a

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Schriftgestalter:
- 1998
- 24.332 Aufrufe
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Die Hupp-Antiqua und Hupp-Unziale sind zwei zusammengehörige Schriften von Otto Hupp, die ab 1909 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach erschienen. Die breitlaufende, dekorative Antiqua bringt Elemente des Jugendstils in den Schriftentwurf ein. Unter der Bezeichnung Hupp-Unziale werden die Minuskeln der Hupp-Antiqua mit Unzialformen kombiniert. 1913 erhielt die Hupp-Antiqua noch einen zusätzlichen fetten Schnitt. Dieser und der normale Schnitt sind heute in einer Digitalisier

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Schriftgestalter:
- 1909
- 5.543 Aufrufe
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Die »1880 Kurrentshrift« stammt vom französischen Maler Gilles Le Corre. Die Schrift verfügt über eine westeuropäische Belegung mit OpenType-Ligaturen und Alternativbuchstaben. Die Schrift ist in zwei Varianten verfügbar: die Standardvariante verfügt über echte Kurrentformen, die »1880 Kurrentshrift Easy« tauscht einige Zeichen mit eher antiquaartigen Gestaltungen aus.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 5.169 Aufrufe
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Die Aktura des französischen Gestalters Gaetan Baehr erschien 2021 über den kostenlosen Vertrieb »Fontshare« der Indian Type Foundry. Den schwungvoll-dekorativen Großbuchstaben wurden Kleinbuchstaben im gotischem Stil zur Seite gestellt. Die Schrift verfügt über 450 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 3.659 Aufrufe
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Die Galathea von Hans Heitmann stammt aus dem Jahr 1990. Die Schriftfamilie folgt dem Duktus einer Antiqua-Schrift, ohne jedoch tatsächlich Serifen zu besitzen. Die vier Strichstärken mit Kursiven besitzen eine westeuropäische Belegung und sind heute über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1990
- 1.062 Aufrufe
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Die Posterizer KG von Lazar Dimitrijević ist eine humanistische Slab-Serif-Schrift. Sie entstand als Display-Schrift zum fünfjährigen Jubiläum des Designstudios »Dizajn Studio Box«. Das Kürzel KG verweist dabei auf den Wirkungsort des Studios: Kragujevac (Serbien). Die Schrift besitzt eine lateinische und kyrillische Belegung mit über 500 Glyphen, jedoch nur einen einzelnen Schnitt.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 2.869 Aufrufe
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Die Neudeutsch war Otto Hupps erster eigenständiger Schriftentwurf. Sie erschien 1900 bei der Genzsch & Heyse. Im Namen »Neudeutsch« klingt schon an, dass die Schrift einer neuen Gattung angehört. Nachdem gegen Ende des 19. Jahrhunderts die Antiqua im deutschsprachigen Raum immer häufiger Anwendung findet, experimentieren die hiesigen Schriftgestalter mit neuartigen Kombinationen der Stilmerkmale von Antiqua und gebrochener Schrift. In »Otto Hupp, das Werk eines deutschen Meisters« heißt es

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Schriftgestalter:
- 1900
- 7.048 Aufrufe
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Die EF Suetterlin ist wie der Name schon sagt eine Schreibschrift im Sütterlin-Stil und wurde von Manfred Klein entworfen. Die Schrift verfügt über eine komplette westeuropäische Belegung. Man hat die Wahl zwischen einer normalen OpenType-und einer DFR-Belegung.

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Schriftgestalter:
- 1992
- 4.379 Aufrufe
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Die Belwe-Antiqua von Georg Belwe erschien ab 1913 bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke. Die Antiqua mit kalligrafischen Charakter wurde bis in die 1920er Jahre hinein ausgebaut und verfügte schließlich über drei Strichstärken, zwei Kursive und lichte Versalien. Ein auffälliges Merkmal der Schrift sind die Schwünge, die sonst bei der Antiqua bestehende Weißräume (zum Beispiel beim V, W und Y) zum Teil ausgleichen. Außerdem enthielt die Schrift auch in der ursprünglichen Version bereit

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Schriftgestalter:
- 1913
- 2.405 Aufrufe
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Die Cornet ist eine Antiqua-Familie von Gustav Jaeger und erschien ursprünglich bei Berthold. Die Schrift mit charakteristischen Dreiecksserifen besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. Die Schrift ist heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1989
- 1.006 Aufrufe
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Die Posterizer KG Rough ist eine Variante der Posterizer KG, die mit einem Hochdruck-Effekt ausgestattet wurde und dementsprechend raue Umrisslinien und eine Textur in den Zeichenformen besitzt.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.534 Aufrufe
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Die Bernhard-Fraktur ist eine Schriftfamilie von Lucian Bernhard, die auf seinem Lettering-Stil für die Plakatkunst beruht. Die Familie erschien 1912 bei der Schriftgießerei Flinsch in drei Strichstärken (mager, fett, schmalfett). Bei der Baurschen Gießerei wurde 1921 schließlich noch eine extrafette Garnitur hinzugefügt. Eine komplette Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. Bei RMU Fonts gibt es den extrafetten Schnitt als Bernhard Blackletter.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 6.414 Aufrufe
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Microbrew ist eine Versalschriftfamilie mit Vintage-Optik von Jay Hilgert. Die Schrift ist in 12 Varianten verfügbar. Zusätzlich gibt es zwei kostenlose Schnitte für farbige Schatten sowie Symbolfonts mit Ornamenten und Bannern.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 5.451 Aufrufe
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Blesk (tschechisch für »Blitz«) ist eine Ebenenschrift von Samarskaya & Partners, die von alten Buchumschlägen inspiriert ist. Die reine Versal-Schrift besteht aus vier Varianten: der komplett gefüllten Grundversion, einer Inline-Version mit »blitz-förmigen« Aussparungen sowie Varianten für die jeweils linke und rechte Seite der Stämme, die sich somit unterschiedlich einfärben lassen. Die Schrift scheint aktuell nicht mehr verfügbar zu sein.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.991 Aufrufe
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Mit dem Namen Offenbacher Schrift werden Schulschriftentwürfe von Rudolf Koch aus dem Jahr 1927 bezeichnet. Wie schon zuvor bei Ludwig Sütterlin entstanden gleichsam ein Antiqua- und ein Kurrent-Alphabet, aber in der Folge wurden die Namen vor allem oder ausschließlich für die Bezeichnung der jeweiligen Kurrentbuchstaben verwendet. Die Offenbacher (Kurrent-)Schrift ist im Gegensatz zur klassischen Kurrentschrift mittenbetont und hat ein Lineaturverhältnis von 2:3:2 bis 3:4:3 (Kurrentschrift 2:1:

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Schriftgestalter:
- 1927
- 11.197 Aufrufe
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Die Bernhard-Antiqua erschien ab 1911 und zusammen mit der Bernhard-Fraktur als Umsetzung von Lucian Bernhards Plakatkunst-Lettering als Satzschriften. Die Familie erschien ursprünglich bei Flinsch und wurde bei der Bauerschen Gießerei bis in die 1920er-Jahre weiter ausgebaut: mager, kursiv, fett, fett kursiv, extrafett, extrafett kursiv, und schmalfett. Zusätzlich erhältlich waren passende Initialen und Bernhard-Schmuck. Bislang gibt es keine vollständige Digitalisierung. Der schmalfette

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Schriftgestalter:
- 1911
- 3.824 Aufrufe
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Die Jersey ist eine humanistische Antiqua-Familie mit kantigem Schnitt, der insbesondere in den fetteren Schnitten zur Geltung kommt. Die Schrift aus den 1980er-Jahren ist heute in vier Strichstärken mit Kursiven und westeuropäischer Zeichenbelegung verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1985
- 822 Aufrufe
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Die Thirsty Script ist eine dekorative Schreibschrift von Ryan Martinson. Die Familie enthält sechs Strichstärken und zugehörige Fonts zur Erstellung farbig abgesetzter Schatten.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 2.887 Aufrufe
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Die Hermann-Gotisch wurde von Herbert Thannhaeuser für die Schriftgießerei Schelter & Giesecke, Leipzig entworfen und im Jahr 1934 veröffentlicht. Sie war eine zeitlang weiter im Angebot bei VEB Typoart, indem der Schelter & Giesecke nach der Gründung der DDR aufging. Für die die private Nutzung gibt es eine kostenlose Version von Dieter Steffmann, die in UNZ-Kodierung bei Peter Wiegel zum Download bereit steht. Jedoch vertragen sich die feinen Innenlinien nicht besonders gut mit de

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Schriftgestalter:
- 1934
- 4.833 Aufrufe
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Berthold Wolpe musste wegen seiner jüdischen Wurzeln in den 1930er-Jahren nach England fliehen und fand dabei in Stanley Morison einen Unterstützer. In den Unterlagen im Monotype-Archiv taucht Wolpes Sachsenwald-Entwurf 1936 zunächst als »Bismarck Schrift« auf. Die Dokumente weisen auch den deutschen Ullstein-Verlag als einen Auftraggeber der ersten Schnitte aus. Neben Deutschland, wo die schlichten Gotischen gerade im Trend lagen, visierte man aber auch den englischen Markt an und überarbeitete

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Schriftgestalter:
- 1936
- 6.482 Aufrufe
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Die Jaeger-Antiqua ist eine Schriftfamilie mit klassizistischem Duktus und erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die vier Strichstärken mit Kursiven sind heute mit westeuropäischer Zeichenbelegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1984
- 1.109 Aufrufe
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Moderne Schreibdruckschriften erleben ab Ende der 1920er-Jahre einen Aufschwung. Sie imitieren weniger stark die schreibmeisterliche Schönschrift historischer Vorbilder, sondern zeigen einen modernen, geradezu flüchtigen Schreibstil. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist die 1938 erschiene Diskus. Noch weiter gehen die ebenfalls in den 1930er-Jahren erschienenen Schriften Swing Bold (Monotype) und die hier präsentierte Flott von W.S. Gillies. Ungewöhnlich ist, dass sie nahezu ohne Stri

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Schriftgestalter:
- 1934
- 5.204 Aufrufe
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Als Ableger seiner Thirsty Script entwickelte der US-amerikanische Schriftgestalter Ryan Martinson die Thirsty Rough. Sie vermittelt eine Letterpress-Optik mit Texturen in wählbaren Abstufungen. Dazu sind die vier Strichstärken in jeweils vier Varianten (zuzüglich Schatten-Schnitt) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.243 Aufrufe
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Die Sinkwitz-Gotisch von Paul Sinkwitz erschien 1950 bei Schriftguß in Dresden und blieb nach der Umwandlung zum VEB Typoart dort weiterhin im Programm. Der Schriftentwurf ist eine moderne Interpretation der gotischen Schriften ohne jedoch die Steifheit der schlichten Gotisch der 1930er-Jahre zu übernehmen. Die Sinkwitz-Gotisch hat vielmehr einen beschwingt-kalligrafischen Duktus. Eine Digitalisierung erschien 2007 über Preusstype.

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Schriftgestalter:
- 1950
- 5.839 Aufrufe
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Die Origen des spanischen Letteringkünstlers Alex Camacho ist eine gebrochene Schrift zwischen Textura und Rotunda. Die Gestaltungen der Buchstaben sind wo nötig an heutige Lesekonventionen angepasst. Die Schriftfamilie verfügt über drei Strichstärken und einen zusätzlichen Schnitt mit dekorativen Großbuchstaben. Die Schnitte verfügen über eine westeuropäische Belegung. Klassischer deutscher Fraktursatz ist jedoch nicht möglich. Hierfür fehlen die typischen Ligaturen und das lange s.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.044 Aufrufe
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Die Chasseur ist eine Antiqua-Familie von Gustav Jaeger und erschien Ende der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Schrift besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte sind heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1988
- 763 Aufrufe
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Die High Times ist eine dekorative Display-Schrift und Hausschrift des Labels High 5 Hang 10. Sie wird auch für das hohe Zeitungsformat des Hausmagazins (Logbook) eingesetzt und die beiden Schnitte Regular und Goofy nehmen entsprechend ebenfalls eine hohe und eng geschnittene Form an.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 2.956 Aufrufe
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P22 veröffentlichte 2017 mit der Schumann Pro eine bislang unveröffentlichte Arbeit des aus Chemnitz stammenden Kalligrafen Heinz Schumann. Diese Schrift war ein Projekt des Schülers von Albert Kapr und Herbert Thannhaeuser während seiner Zeit an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Digitalisierung und Ausbau der Schumann Pro erfolgten durch Patrick Griffin und Richard Kegler. Die Schrift besteht aus einem Schnitt mit über 500 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.538 Aufrufe
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Die Mauritius von Georg Trump erschien 1968 bei C.E. Weber, Stuttgart in einem normale, kursiven und fetten Schnitt. Eine digitale Erweiterung in neun Schnitten erschien 2013 unter gleichem Namen bei Canada Type.

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Schriftgestalter:
- 1968
- 2.011 Aufrufe
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Die Arbiter ist eine statische Antiqua on Aldo Novarese und erschien Ende der 1980er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die Familie verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven und ist heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1989
- 916 Aufrufe
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Die Feder-Grotesk wurde von Jakob Erbar entworfen und erschien bei Ludwig & Mayer. Der Normalschnitt stand Pate für die Entwicklung der Romanovsky von Paratype sowie der Federo, die kostenlos über Google Fonts benutzt oder geladen werden kann.

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Schriftgestalter:
- 1909
- 9.076 Aufrufe
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Die Gist von Ryan Martinson erschien 2014 über sein Label Yellow Design Studio. Die Schriftfamilie in 10 Strichstärken kombiniert jeweils eine Inline-Version sowie einen zugehörigen Hairline-Schnitt, der zur optionalen farbigen Markierung der Auslassung im Inline-Schnitt verwendet werden kann. In den je 626 Glyphen pro Schnitt sind zahlreiche Varianten, Schwungbuchstabenformen und Ligaturen enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.829 Aufrufe
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Die Wallau soll von einem Blatt einer italienischen Missale aus dem 14. Jahrhundert inspiriert sein, das in der Werkstatt Rudolf Kochs hing. Die Erstellung dieser rundgotischen Schrift zog sich mehrere Jahre hin. 1930 erschien sie bei Gebr. Klingspor. Bis 1935 wurde die Schrift auf vier Schnitte ausgebaut. Benannt ist die Schrift nach Heinrich Wallau, einem Buchdrucker aus Mainz. Er schrieb 1885: »Der Zug des Schreibrohres ist der aller Schriftform innewohnende und wesentlich mitbestimmende

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Schriftgestalter:
- 1930
- 10.919 Aufrufe
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Die Trump-Gravur von Georg Trump erschien 1960 bei C.E. Weber, Stuttgart. Die Schrift ist ein reines Versalalphabet und basiert auf den Großbuchstaben der Trump-Mediäval, die jedoch als lichte und schattierte Version ausgeführt sind. Digitalisierungen gibt es als Gravur-AR (ARTypes) und Gmünder Gravur (RMU Fonts).

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Schriftgestalter:
- 1960
- 1.855 Aufrufe