Zu Inhalt springen

Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1643 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Lucian Bernhard (ursprünglich Emil Kahn) war ein deutscher Grafikdesigner und Schriftgestalter aus Stuttgart. Seine ersten Schriften entstanden für die Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main. Nachdem Bernhard in die USA ausgewandert war, begann er vornehmlich für ATF Schriften zu entwerfen. Die Bernhard Modern erschien dort 1937. Sie ist eine dekorative Antiqua, die besonders durch ihre geringe x-Höhe bzw. die großen Oberlängen auffällt. Digitalisierungen in vier Schnitten sind heute zum Beispi
    • 7.848 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Buendia von César Puertas ist eine Schriftfamilie mit sechs Schriftschnitten. Letztere sind jedoch nicht bloß Strichstärken- bzw. Weitenvarianten. Stattdessen verbindet die Familie unterschiedliche Schriftstile zu einem System. Normalschnitt und Kursive sind als Antiquaschriften ausgeführt. Der dünne und halbfette Schnitt sind dagegen serifenlos. Hinzu kommen zwei fette dekorative Schnitte mit starken Rundungen. Alle Schnitte besitzen eine erweiterte lateinische Belegung mit Kapitälchen
    • 3.761 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Tiemann-Mediäval von Walter Tiemann erschien ab 1909 bei Gebr. Klingspor. Zum Angebot gehörten neben dem Grundschnitt eine Kursive, eine halbfette, Zierbuchstaben, Ränder, Leisten und Zierstücke.  Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 3.288 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Neuzeit-Grotesk war Stempels Antwort auf erfolgreiche geometrische Schriftveröffentlichungen wie die Futura. Der Erstguss erfolgte 1928 und die Familie wurde bis Ende der 1930er-Jahre auf schlussendlich folgende Schnitte erweitert: leicht, leicht kursiv, mager, mager kursiv, halbfett, fett, fettkursiv, schmalhalbfett, schmalfett.  Nach dem 2. Weltkrieg erschienen noch einmal Ableger/Neubearbeitungen: Neuzeit Buch, Neuzeit Buch S, DIN Neuzeit-Grotesk.  Eine digitale Version in sechs
    • 2.346 Aufrufe
  5. R::bert ·
    Aften wurde speziell dafür entworfen, in kleinen Lesegrößen gute Ergebnisse am Bildschirm zu erzielen. Ihre drei Schriftschnitte (Regular, Kursiv, Fett) sind deshalb als Web- und App-Fonts verfügbar. · Ausführliche Beschreibung zum Designprozess (englisch)  
    • 6.069 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die BER-Schriften BER Sans und BER Serif sind die exklusive Hausschrift des Flughafens Berlin Brandenburg. Sie wurden von Alexander Brandczyks Büro Xplicit in Zusammenarbeit mit Schriftgestalter Georg Seifert entworfen und kommen sowohl in Web- und Printmedien als auch bei der Beschilderung des Flughafens selbst zum Einsatz. Die BER-Sans-Familie verfügt über 4 Strichstärken (light, regular, medium, bold) und zugehörige Kursive. Die Anmutung ist nüchtern-konstruiert und erinnert an Schriften
    • 9.979 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Bank Gothic von Morris Fuller Benton entstand 1930 für American Type Founders. Die Schrift erschien in den Varianten Light, Medium, Bold, Condensed Light und Condensed Medium. Der stark geometrische Aufbau verleiht der Schrift eine technisch-futuristische Anmutung und die Schrift wird nach wie vor gern in entsprechender Weise (zum Beispiel für Science-Fiction-Filmtitel und -abspänne, Videospiele etc.) eingesetzt. Alle Schnitte besaßen ursprünglich lediglich ein Versal-Alphabet. Als Lino
    • 10.523 Aufrufe
  8. R::bert ·
    Die Geogrotesque ist eine geometrische Serifenlose, welche in erster Linie für Schau- und kurze Lesetexte konzipiert wurde. Das eckig ausgespannte, steile Gerüst verleiht ihr einen technischen Charakter. Ein rundes Finish verpasst der Schrift darüber hinaus eine warme, freundliche Note. 2015 wurden drei zusätzliche Schriftweiten (condensed, compressed, extra compressed) ergänzt. Damit umfasst die Schriftfamilie insgesamt 56 Schnitte. Einige Merkmale: Vier Schriftweiten (normal,
    • 7.126 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Gavotte ist eine unverbundene Schreibschrift von Rudo Spemann. Die Schrift erschien Anfang der 1940er-Jahre in einem Schnitt bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Der Name verweist auf den gleichnamigen französischen Gesellschaftstanz. Die Schrift war mit zahlreichen Zier- und Schwungbuchstaben erhältlich.  Eine Digitalisierung ist über Monotypes Marke Linotype in einer Standard- und Pro-Version erhältlich. Die Pro-Version enthält eine erweiterte lateinische Belegung. Die ursprünglic
    • 2.076 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Mainzer Fraktur wurde Ende des 19. Jahrhunderts bei der Schriftgießerei Bauer & Co. in Stuttgart entwickelt. Nach der Übernahme der Gießerei durch die H. Berthold AG erschien die Schrift dort 1901. Zudem erschienen fette Versionen, Einfassungen, Ornamente und Initialen.  Digital ist die Schrift als Unifraktur Maguntia erhältlich. 
    • 1901
    • 2.282 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die BER-Schriften BER Sans und BER Serif sind die exklusive Hausschrift des Flughafens Berlin Brandenburg. Sie wurden von Alexander Brandczyks Büro Xplicit in Zusammenarbeit mit Schriftgestalter Georg Seifert entworfen und kommen sowohl in Web- und Printmedien, als auch bei der Beschilderung des Flughafens selbst zum Einsatz. Die BER-Serif-Familie verfügt über zwei Strichstärken (normal und fett) und die zugehörige Kursive und kommt im Printbereich als Fließtextschrift zur Anwendung.  
    • 4.912 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Zapf Renaissance entstand zwischen 1984 und 1987 für den Satzsystemhersteller Scangraphic. Man wünschte sich von Zapf eine Satzschrift im Stile der Palatino, die die neuen Möglichkeiten des CRT-Fotosatzes demonstrieren sollte. So fielen viele Beschränkungen des Bleisatzes weg. Zapf musste die Deutsche Normalschriftlinie nicht mehr beachten und konnte die Schrift mit deutlichen Unterlängen ausstatten. Außerdem mussten sich die Buchstaben nicht mehr in einem physischen Kegel zwängen. Zapf konn
    • 6.356 Aufrufe
  13. R::bert ·
    Die Ciutadella ist eine geometrische Grotesk mit steilem Gerüst, welche in erster Linie für Schau- und kurze Lesetexte konzipiert wurde. Die konsequent modulare und schnörkellose Gestaltung sorgt für eine klare, ruhige Anmutung. 2015 wurde eine Rounded-Version mit runden Strichenden ergänzt. Einige Merkmale: Fünf Strichstärken (light bis bold) Kursivschnitte Proportionale und dicktengleiche Versalziffern 497 Zeichen  
    • 4.367 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Soleil ist eine Groteskfamilie von Wolfgang Homola und erschien 2011 bei Type Together. Die Familie besteht heute aus sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Zusätzlich gibt es den Display-Schnitt »Magic Caps Yin Yang«, der auch zweifarbig als Ebenenfont (»Yin« + »Yang«) nutzbar ist. 
    • 2.388 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die FDI Mainzer Initialen ist eine Schrift, die die Initialen der Mainzer Fraktur als dreifarbige, digitale Schrift umsetzt. Nutzer der Schrift können auf zehn OpenType-SVG-Fonts mit vorbereiteten Farbpaletten zurückgreifen. Ein zusätzlicher Webfont im COLR/CPAL-Format ermöglicht den Webeinsatz mit den gleichen 10 Paletten oder beliebigen, per CSS einstellbaren Farben. 
    • 816 Aufrufe
  16. R::bert ·
    Rooney ist eine Serifenschrift, die 2010 von Jan Fromm gestaltet wurde. Ihr Hauptmerkmal sind die runden Abschlüsse der Serifen und Strichenden, die den Zeichen ein warmes und sympathisches Antlitz verleihen und die sich besonders in Display-Größen offenbaren. Durch die Formensprache klassischer Antiquas, die offenen Buchstabenformen, eine schräge Kontrastachse sowie einen moderaten Kontrast erhält die Rooney einen seriösen Charakter, eine große x-Höhe unterstützt zudem die Lesbarkeit. Die
    • 6.064 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Klavika ist eine serifenlose Schriftfamilie von Eric Olson und erschien 2004 bei der Process Type Foundry. Laut Angaben des Designers versucht die Schrift, humanistische mit geometrischen Gestaltungsansätzen zu einer zeitgemäßen und vielseitig einsetzbaren Schrift zu vereinen. Die Schrift ist in vier Strichstärken (zugüglich Kursive) erhältlich, wobei man die Wahl zwischen einer Basic-Version (mit circa 400 Glyphen) und der Standardversion mit fast doppelt so vielen Glyphen hat.
    • 23.121 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Vito von Thomas Gabriel verfügt mit ihren 60 Schnitten über einen umfangreichen Ausbau. Es kombinieren sich dabei sechs Strichstärken mit fünf Weiten. In den über 700 Glyphen pro Schnitt sind Kapitälchen und verschiedene Ziffernsets enthalten.
    • 5.830 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die 1930 von Paul Renner veröffentlichte Plak war mit nur einem extrafetten Design in drei Laufweiten für Schaugrößen konzipiert. Ihr Design orientierte sich an den frühen serifenlosen Schriften, die später auch Helvetica und Univers inspirierten. Toshi Omagari stellt mit der Neuen Plak eine überarbeitete und extrem gut ausgebaute Version zur Verfügung.  Komplett neu gestaltet sind zahlreiche leichtere Strichstärken und weitere Laufweiten. Die für den Textsatz optimierte Neue Plak Text steh
    • 5.439 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die (Kreideschrift) Gong von Carlos Winkow erschien 1945 bei der Norddeutschen Schriftgießerei, die später Johannes Wagner heißt. Die auffällige Kreide-Effekt erstreckt sich gleichmäßig über alle Bleisatz-Größen, wächst also in der Größe nicht mit. Auch Linien und Unterstreichungen mit dem gleichen Effekt waren erhältlich.   Eine Digitalisierung als Bad Gong gibt es von Peter Wiegel.
    • 2.836 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Schneider-Latein von F.H. Ernst Schneider erschien laut verschiedener Quellen zwischen 1916 und 1919 als »Schrift für Bücher und Gelegenheitsdrucke« bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke in Leipzig. Die Schrift wurde bis Anfang der 1920er-Jahre auf insgesamt drei Schnitte ausgebaut: Schneidler-Werk-Latein, Schneidler-Antiqua halbfett und Schneidler-Schrägschrift. Zum Zeichenvorrat in allen Schnitten gehörte auch ein großes Eszett.  Eine umfangreich ausgebaute Digitalisierung v
    • 1.426 Aufrufe
  22. R::bert ·
    Mark Frömberg schreibt zu seiner Schrift Calcine: »Pinsel-letterings gepaart mit einer Prise abstrahierter Reduktion und einer unkonventionellen Interpretation von Proportionen wurden zu dieser Displayschrift geröstet, die sich nicht vor längeren texten sträubt. Egal ob riesengroß oder in 6pt – Calcine bietet immer ein gutmütiges Schriftbild, welches die handschriftlichen Einflüsse nicht zu sehr in den Hintergrund drängt.« Einige Merkmale: Zwei Laufweiten (regulär und condensed)
    • 4.407 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Metric von Kris Sowersby ist eine Groteskschrift mit geometrischem Grundcharakter. Wie bei der Entwicklung der bekannten Interstate aus den US-amerikanischen Verkehrsschildern wird auch bei der Metric von einer eher konstruierten Schilderschrift ausgegangen und diese zu einer flexiblen und umfangreich ausgestatteten Schriftfamilie ausgebaut. Im Falle der Metrik standen die Straßennamen-Schilder von Berlin (West) Pate. So verfügt die Schrift auch über Besonderheiten wie das ß im ſz-Design ode
    • 11.458 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Elfen-Fraktur von M. Beck entstand während des 1. Weltkrieges. Bereits 1915 hatte sich die Schriftgießerei Heinrich Hoffmeister dafür den Markennamen Sieges-Fraktur eintragen lassen. Die Schrift erschien jedoch erst 1919 – nach dem Ende des Krieges – unter dem neuen Namen Elfen-Fraktur. Eine Besonderheit des Entwurfs ist der für gebrochene Schriften ungewöhnliche Schnurzugcharakter. Die Elfen-Fraktur in der Stempel-Hauptprobe von 1925   Eine möglichst getreue Digitalisie
    • 6.840 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Traction wurde ursprünglich vom Zürcher Astronomen Christian Thalmann entworfen. Bearbeitet und fertiggestellt  wurde die Schriftfamilie durch die Schriftlabor-Designerinnnen Chiara Mattersdorfer und Miriam Surányi. Die Schrift ist in neun Strichstärken mit zugehörigen Kursiven erhältlich. In den über 1000 Glyphen pro Schnitt steckt eine erweiterte lateinische Belegung mit Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Ligaturen, langem s und großem Eszett. 
    • 2.823 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Jowa-Schreibschrift erschien 1966 als Variante der Kreideschrift Gong, die auf den Kreide-Effekt verzichtet. Im Ausland war die Schrift auch als Wagner Penscript erhältlich.  Eine freie Interpretation und Modernisierung ist als Iova Nova von Profonts erhältlich. 
    • 2.543 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Buhe-Fraktur von Walter Buhe erschien 1915 bei der D. Stempel AG und wurde bis in die 1930er-Jahre weiter ausgebaut: mager, halbfett, fett, schmalfett und Initialen.  Eine Digitalisierung einzelner Schnitte gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 1.219 Aufrufe
  28. R::bert ·
    Notica Text ist eine zeitgemäße, humanistische Antiqua, die speziell für Fließtexte in digitalen Medien (Webseiten, Mobilanwendungen etc.) gemacht ist. Um dies zu erreichen verfügt die Schrift über eine große x-Höhe, großzügige Proportionen, kräftige Serifen und weit geöffnete Binnenräume. Die Großbuchstaben sind eher klein, um auch als Kapitälchenersatz benutzt werden zu können. Auffällig sind zudem die Brechungen in den Kurvenverläufen, die im Display-Einsatz ein markantes Detail, in Lese
    • 4.459 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Deutschkurrent ist eine Schreibschrift im Kurrentstil von Georg Salden und erschien 2013 über sein Label TypeManufactur. Salden begann selbst im Alter von 5 Jahren Sütterlin zu schreiben. Später studierte er an der Hochschule Originaltexte in deutscher Kurrentschrift. Als Vorlage für die digitale Schrift schrieb Salden zunächst mit Spitzfeder und Tinte. Darauf aufbauend zeichnete er eine Kurrentschrift, die besonders gut lesbar sein soll, weil sie alles Überflüssige und Dekorative verme
    • 13.518 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Marco von Toshi Omagari ist eine Renaissance-Antiqua mit bewegt-kalligrafischem Duktus. In den drei Strichstärken der PE-Version stecken jeweils stolze 1900 Glyphen und 2600 in den Kursiven. Die Schrift bietet eine erweiterte lateinische Abdeckung sowie eine Unterstützung für Kyrillisch und Griechisch (einschließlich polytonisch).  
    • 4.881 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Cardillac von Dieter Hofrichter – benannt nach einer Figur von E. T. A. Hoffmann – ist eine klassizistische Antiqua, die in sieben Strichstärken mit Kursiven ausgebaut ist. Die Familie mit lateinischer Belegung enthält als OpenType-Ausstattung Kapitälchen, hoch- und tiefgestellte Ziffern, proportionale und tabellarische Mediäval- und Versalziffern und Ligaturen. 
    • 2.487 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Kopius von Sibylle Hagmann ist von der Typoart Liberta inspiriert, ohne dabei eine getreue Digitalisierung sein zu wollen. Die Familie verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Aufrechte schmale Schnitte in den gleichen Strichstärken sind ebenfalls erhältlich. Zusätzlich gibt es zwei Piktorgramm-Fonts zur Erstellung von grafischen Bannern. 
    • 1.646 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Fraktur von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1912 zunächst als Hausschrift der Offizin Drugulin in Leipzig. Ab 1919 wurde die Schrift dann über die D. Stempel AG angeboten und mit einem halbfetten Schnitt und Initialen weiter ausgebaut.  Eine Digitalisierung des mageren Schnitts gibt es von Gerhard Helzel. Von den Initialen gib es eine kostenlose Digitalisierung von Dieter Steffmann. 
    • 953 Aufrufe
  34. R::bert ·
    Die Trivia ist eine Familie in 48 Schnitten. Štorm hatte immer wieder das Problem, Verlegern die verschiedenen Schriftklassifikation (Antiqua, Grotesk, Egyptienne etc.) und ihre möglichen Ausprägungen zu erklären. Mit dieser Schrift schuf er dazu eine Schriftfamilie als Paradebeispiel, die mit der Zeit immer weiter anwuchs.
    • 5.460 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Rotis ist eine Schriftsippe von Otl Aicher, die Ende der 1980er-Jahre über Agfa Compugraphic erschien. Sie ist nach Aichers Wohnort Rotis benannt, einem Ortsteil von Leutkirch im Allgäu. In der Rotis-Schriftsippe sind nicht nur eine Antiqua (Rotis Serif) und eine Grotesk (Rotis Sans) enthalten, sondern auch die Zwischenstufen Rotis Semi-Serif und Semi-Sans. Aicher hatte klare Vorstellungen über die optimale Leserlichkeit von Schriften. Schriften mit breiteren Grundstrichen (wie
    • 28.356 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Anfang der 1950er-Jahre arbeitete Marcel Jacno an einer Werbeschrift für die Pariser Schriftgießerei Deberny & Peignot. Ein Magazinartikel zeigte Jacno am Zeichenbrett bei der Arbeit. In Marseille bei der Fonderie Olive nahm man davon Kenntnis. Roger Excoffon untersuchte die Fotografie genauer und fertigte selbst Zeichnungen in ähnlichem Stil an. Marcel Olive stimmte einer Fertigung dieser Schrift zu – unter der Bedingung, dass die Schrift binnen zwei Monaten fertig sein müsse, um Deberny &a
    • 9.024 Aufrufe
  37. Viertelgeviert ·
    Die Curve von Arne Freytag ist eine konstruierte Didone mit hohen Mittellängen und geringem Strichstärkenkontrast. Besondere Merkmale sind die supereliptische Grundform und die zum Teil abgerundeten Ecken. Die Schriftfamilie verfügt über fünf Strichstärken, jeweils mit Kursiven.
    • 3.068 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die kräftige Wieynck-Gotisch von Heinrich Wieynck erschien ab 1926 bei der Dresdner Schriftguß AG. Eine dekorative lichte Garnitur wurde 1930 ergänzt. Eine Digitalisierung beider Schnitte wurde 2017 von RMU Fonts veröffentlicht. Die Fonts verfügen über eine westeuropäische Belegung und enthalten ein langes s und die deutschen Fraktursatz-Ligaturen. 
    • 4.448 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die FF Oneleigh von Nick Shinn erschien 1999 bei FSI FontShop International. Die bewegte Antiqua bezieht sich laut ihres Designers auf kreative und historisierenden Renaissance-Antiqua-Schriften aus dem frühen 20. Jahrhundert wie Kennerly, Benton, Amsterdam Garamont und Koch-Antiqua. Die Familie ist in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven erhältlich. Zur Wahl steht eine Standard-Version und eine Pro-Version (mit erweitertem lateinischen Zeichensatz und Schwungbuchstaben). 
    • 2.004 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Schwabacher von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 in einem mageren und 1915 in einem halbfetten Schnitt bei der D. Stempel AG. Zusätzlich erhältlich waren zugehörige Initialen.  Digitalisierungen gibt es von Gerhard Helzel und Delbanco Frakturschriften. 
    • 1.078 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Von den ersten Entwürfen (1954) bis zur Veröffentlichung (1968) dauerte es 14 Jahre. Hans Eduard Meier wagte sich mit der Syntax an den Versuch, eine Groteskschrift zu schaffen, die genauso lesefreundlich wie eine Antiqua sein sollte. Serifenlose Schriften mit humanistischem Charakter hatte es bereits zuvor gegeben, aber die Syntax geht dabei noch deutlich weiter. Sie ist deutlich von einem kalligrafischen Schreibduktus beseelt. Dies zeigt sich zum Beispiel daran, dass die Strichenden nicht auf
    • 17.397 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Mistral ist eine dekorative Schreibschrift von Roger Excoffon und erschien 1953 bei der Fonderie Olive. Der Name Mistral verweist auf die norwestlichen Fallwinde im Rhônetal und stellt somit einen Bezug zum Ort der Schriftgießerei her. Die Ziele Excoffons bei der Entwicklung der Mistral waren Natürlichkeit und Lebendigkeit. Weder sollte die Schrift die Fehlerlosigkeit von Schreibmeisterschriften besitzen, noch die Zahmheit und Strenge von Satzschriften. Daher untersuchte der Gestalter z
    • 11.749 Aufrufe
  43. Jens Kutilek ·
    Die FF Hertz zielt mit ihrem geringen Strichstärkenkontrast und der relativ großen Laufweite besonders auf den Einsatz in Textgrößen. Der Book-Schnitt ist ziemlich kräftig und eignet sich daher gut für die Darstellung auf e-Ink-Displays, die den Text dünner erscheinen lassen, als er ist, oder um ein traditionelles kräftiges Druckbild zu erreichen. Die Schriftfamilie umfasst zwei Kapitälchensätze: Einen größeren, der Abkürzungen und Akronyme nicht zu sehr aus dem Text hervorstechen läßt, und
    • 4.292 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Mit der PMN Caecilia Sans wurde die serifenbetonte PMN Caecilia über 25 Jahre nach ihrem Erscheinen um eine serifenlose Version ergänzt. Die Familie besteht aus 42 Schnitten, die sich über zwei optische Größen (Text und Head) erstrecken. 
    • 1.638 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Gotische Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien in den 1910er-Jahren bei der Schriftgießerei D. Stempel AG. Die Schrift in einem Schnitt verbindet Elemente verschiedener Schriftgattungen: Im Buchstabenskelett dominieren Antiqua-Formen. Die Strichführung enthält Elemente gebrochener Schriften. Und für einige Großbuchstaben waren alternative Unzialformen erhältlich. Zusätzlich erhältlich waren Initialen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.183 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Syntax Serif ist eine im Jahr 2000 erschienene Erweiterung von Hans Eduard Meiers Syntax aus dem Jahr 1968. Da die Syntax ursprünglich durch Serifenschriften im Renaissance-Antiqua-Stil inspiriert wurde, schloss Meier diesen gestalterischen Kreis mit der Gestaltung der Syntax Serif. Verzichtete die Syntax noch absichtlich auf die Serifen, treten sie hier wieder in Erscheinung. Dennoch handelt es sich bei der Syntax Serif freilich nicht um eine Syntax mit angeklebten Serifen. Die Syntax Serif
    • 6.182 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Nach dem großen Erfolg der Mistral (1953) wollte man diese Schrift bei der Fonderie Olive noch weiter ausbauen. Die Choc war ursprünglich als fette und besonders raue Version der Mistral geplant, aber man entfernte sich in den Entwürfen immer weiter von dieser Idee und entwickelte die Choc schließlich als eine völlig eigenständige, unverbundene Schreibschrift mit deutlichem Pinselduktus. Digitalisierungen sind zum Beispiel von Linotype, URW++, ITC und Letraset erhältlich. Die URW-Version ve
    • 5.525 Aufrufe
  48. R::bert ·
    Vocal ist eine humanistische Serifenlose von Ani Petrova mit über 1.000 Zeichen. Dezent nach innen gewölbte Stämme und angeschnittene Ecken verleihen der Schrift einen organischen, warmen und freundlichen Charakter. Einige Merkmale: 13 Strichstärken (Hairline bis Heavy) zzgl. Heavy-Schnitt mit extra dünnen Akzenten für Schaugrößen Echte Kursive Kapitälchen Mediäval- und Versalziffern (proportional und dicktengleich) Erweiterte lateinische, sowie griechisc
    • 2.575 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Deutsche Schrägschrift erschien 1912 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor als Erweiterung von Rudolf Kochs Deutscher Schrift. Die Schrift ist eine der wenigen, jemals produzierten kursiven gebrochenen Schriften.  Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 2.522 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Helga-Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG und wurde in der Folge um eine Kursive und einen halbfetten Schnitt ergänzt. Außerdem waren passender Schmuck und Initialen erhältlich.  Alle drei Schnitte wurden von Gerhard Helzel digitalisiert. 
    • 803 Aufrufe

Wichtige Informationen

Wir setzen Cookies, um die Benutzung der Seite zu verbessern. Du kannst die zugehörigen Einstellungen jederzeit anpassen. Ansonsten akzeptiere bitte diese Nutzung.

Konto

Navigation

Browser-Push-Nachrichten konfigurieren

Chrome (Android)
  1. Klicke das Schloss-Symbol neben der Adressleiste.
  2. Klicke Berechtigungen → Benachrichtigungen.
  3. Passe die Einstellungen nach deinen Wünschen an.
Chrome (Desktop)
  1. Klicke das Schloss-Symbol in der Adresszeile.
  2. Klicke Seiteneinstellungen.
  3. Finde Benachrichtigungen und passe sie nach deinen Wünschen an.