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Wayfinding Sans Pro ist eine Schrift von Ralf Herrmann, die speziell für die hohen Leserlichkeitanforderungen bei Beschilderungen im öffentlichen Raum entwickelt wurde.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 6.738 Aufrufe
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Die Sentinel von Hoefler & Frere-Jones ist eine moderne Interpretation der Clarendon-Schriften. Während die generelle Anmutung der Schriftfamilie klar an die historischen Vorbilder anknüpft und diese größtenteils übernimmt, zeigt sich die Sentinel deutlich flexibler als ihre Vorgänger. Die Zeichnung der Details ist der moderner Antiqua-Fließtextschriften angenähert und die Sentinel ist auch dementsprechend einsetzbar. Mit echter Kursive und sechs Strichstärken von Light bis Black gestaltet s
- 5.484 Aufrufe
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Die 2015 erschienene Komet von Jan Fromm ist eine humanistische Grotesk in acht Strichstärken. Die Schrift lehnt sich in einigen Details an frühe englische Groteskschriften an, ist aber ansonsten als moderne Grotesk mit leicht bewegtem Charakter ausgeführt. Ein auffälliges Charaktermerkmal sind die gebogenen Diagonalen. Die 16 Schnitte sind in einer Standardversion mit 520 sowie einer Pro-Version mit 850 Glyphen erhältlich. Im Gegensatz zu anderen Schriften steht die Pro-Version jedoch nicht für

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Schriftgestalter:
- 2015
- 4.423 Aufrufe
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Die Zesta der Indian Type Foundry ist eine klassizistische Schriftfamilie mit hohem Strichstärkenkontrast, die insbesondere auf Schaugrößenanwendungen ausgelegt ist. Der Entwurf stammt von den drei französischen Designern Jérémie Hornus, Julie Soudanne und Alisa Nowak. Die Schriftfamilie erstreckt sich über fünf Strichstärken mit aufrechten und kursiven Schnitten. In den knapp 400 Glyphen steckt eine lateinische Belegung mit einigen Extras wie Schmuckligaturen, jedoch gibt es keine Kapitälchen u

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Schriftgestalter:
- 2018
- 4.006 Aufrufe
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Die Schreibschrift Arkona von Karl Klauß erschien 1925 in zwei Strichstärken bei Genzsch & Heyse und wurde später bei Berthold weiter vertrieben. Eine Digitalisierung beider Schnitte ist über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 1.854 Aufrufe
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Die Diotima von Gudrun Zapf von Hesse wurde Ende der 1940er-Jahre entwickelt bzw. geschnitten und erschien Anfang der 1950er-Jahre als Handsatzschrift bei der D. Stempel AG. Eine Digitalisierung ist über Linotype erhältlich. Alternativ steht auch eine Neubearbeitung durch Gudrun Zapf-von Hesse und Akira Kobayashi als Diotima Classic in acht Schnitten zur Verfügung.

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Schriftgestalter:
- 1951
- 1.211 Aufrufe
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FF Scuba ist eine gut lesbare, zeitgemäße Serifenlose mit markantem Charakter. Die Grundidee hatte Felix Braden bei der Suche nach einer Übersetzung der Schriftart Verdana für den Printbereich. Als er keine zufriedenstellende Alternative finden konnte, entschied er sich, eine eigenständige Schrift zu entwickeln. Im Textsatz läuft FF Scuba etwas enger und ist auch ein wenig schmaler als Verdana, genau wie man es von einer für den Print-Bereich optimierten Schrift – im Gegensatz zur reinen Bi

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Schriftgestalter:
- 2012
- 5.478 Aufrufe
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Die Monospasz von Schriftgestalter Jan (»Yanone«) Gerner entstand ursprünglich für das Typografie-Symposium »Typogravieh lebt 2006« an der Bauhaus-Universität Weimar. Entsprechend der Schreibung mit sz ist auch der Buchstabe ß in der Schrift wie eine ſz-Ligatur ausgeführt worden. Die Monospasz verfügt über fünf Schnitte: normal, kursiv, fett, Kapitälchen und extraweit.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 2.944 Aufrufe
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Die Witchcraft ist eine Antiqua von Alan Meeks in drei Strichstärken mit Kursiven. Auffälliger Charakterzug ist der Ausgleichsschwung bei Buchstaben mit Diagonalen (V/v, W/w, Y/y). Die Schrift verfügt über einen einfachen westeuropäischen Zeichenausbau.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 1.813 Aufrufe
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Die Hans Sachs von Albert Auspurg erschien 1911 in einem Schnitt bei Genzsch & Heyse. Die Schrift verbindet Elemente von gebrochener Schrift und Antiqua.

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Schriftgestalter:
- 1911
- 1.610 Aufrufe
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Die Madison-Antiqua ist eine Neuveröffentlichung der Anfang des 20. Jahrhunderts erschienenen Amts-Antiqua von Heinrich Hoffmeister. Eine digitale Version in fünf Schnitten (normal, kursiv, fett, schmal, schmalfett) ist heute über Linotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1965
- 1.072 Aufrufe
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»Andika – eine Grotesk mit Unicode-konformer Zeichenbelegung – wurde zu Alphabetisierungszwecken entworfen und berücksichtigt vor allem die Bedürfnisse von Leseanfängern. Das Hauptaugenmerk lag auf klaren, leicht zu erkennenden Formen, die dem Verwechseln von Buchstaben vorbeugen. Manche Lehrer in Alphabetisierungsprojekten bevorzugen serifenlose Schriftarten wegen ihrer gegenüber Serifenschriften einfacheren, weniger detaillierten Formen. Mitunter beschränkte diese Präferenz die Auswahl au

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Schriftgestalter:
- 2006
- 7.554 Aufrufe
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Ausgangspunkt für die Entstehung der Schrift »Verlag« war die Entwicklung eines Magazins für das Guggenheim-Museum durch Abbott Miller in den 1990er-Jahren. Für den Titel des Magazins stand dabei die Fassadenbeschriftung des von Frank Lloyd Wright entworfenen Museums Pate. Miller engagierte den Schriftgestalter Jonathan Hoefler, der auf Basis dieser Beschriftung eine zunächst exklusive Hausschrift für das Guggenheim-Museum entwarf. Seit 2006 wird sie unter dem Namen Verlag für jedermann angebote

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Schriftgestalter:
- 2006
- 12.884 Aufrufe
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Die FF Aad wurde vom niederländischen Designer Aad van Dommelen entwickelt und erschien 2015 bei FSI. Die technisch wirkende humanistische Grotesk fällt durch ihre besonders weit geöffneten Binnenräume und die stark geschwungenen Diagonalen auf. Die Familie ist in fünf Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 5.248 Aufrufe
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Die FS Industrie ist eine umfangreich ausgebaute Schriftfamilie von Fontsmith. Mit fünf Weiten und jeweils sieben Strichstärken kommt die Familie auf 70 Schnitte. Wie der deutsche Name schon vermuten lässt, lehnt sich die Schrift an technische Schriften aus Deutschland aus der erste Hälfte des 20. Jahrhunderts an, ohne jedoch eine bloße Digitalisierung einer bestimmten Schrift zu sein. Zum Zeichenumfang gehört eine erweiterte lateinische Belegung mit Versal- und Minuskelziffern (in proportionale

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Schriftgestalter:
- 2018
- 4.892 Aufrufe
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Die Rediviva erschien 1905 als Hausschnitt der Gießerei Benjamin Krebs Nachfolger. 1906 wurde ein halbfetter Schnitt nachgelegt und 1907 eine schmale halbfette. (Seemann) Die Gießerei bewarb die Schrift als optimierte Werkschrift auf Basis der Original-Schwabacher. Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel.

- 1905
- 1.894 Aufrufe
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Die Pro Arte ist ein Versalphabet im serifenbetonten Italienne-Stil von Max Miedinger. Die Schrift erschien in den 1950er-Jahren als Bleisatzschrift bei der Haas’schen Schriftgießerei.

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Schriftgestalter:
- 1954
- 1.705 Aufrufe
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Neil Summerour zur Entstehung seiner »Air«: Gestaltungsinspiration Air entstand, wie in einem guten schlechten Film, an der Schnittstelle zwischen Grotesk und Grotesque. Ich wollte die wichtigsten Merkmale der deutschen Grotesk und der amerikanischen Grotesque miteinander verbinden, um etwas Neues und doch Vertrautes zu schaffen. Dies ist kein Versuch, Helvetica neu zu erfinden (gähn), vergesst das gleich wieder. Ich wollte von Anfang an, dass die Air ein Arbeitstier wird, das d

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Schriftgestalter:
- 2011
- 6.362 Aufrufe
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Die Proforma von Petr van Blokland enstand Mitte der 1980er-Jahre für das dänische Unternehmen Purup. Der Name der Schrift verweist dabei auf die anvisierte Verwendung »für Formulare«. Seit den 1990er-Jahren wird die Schrift über Font Bureau vertrieben. Es stehen sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven zur Verfügung. Die Schnitte enthalten eine normale westeuropäische Belegung mit Versal- und Minuskelziffern – die Kapitälchen sind jedoch in separate Schnitte ausgelagert. Im Jahr 2000 kam mi

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Schriftgestalter:
- 1994
- 6.216 Aufrufe
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Die Brenta von Ludwig Uebele erschien 2015. Der Name bezieht sich auf eine Berggruppe der Dolomiten und verweist laut Angaben des Designers auf die wesentlichen Merkmale der Schrift: »kräftig und scharfkantig einerseits, klar und elegant andererseits«. Die Familie ist in acht Strichstärken mit Kursiven und ausgelagerten Kapitälchen erhältlich. Eine Besonderheit sind die Alternativzeichen in Schablonenoptik, die sich per OpenType aktivieren lassen.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.730 Aufrufe
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Die Story Tales wurde von Buchumschlägen aus den 1970er-Jahren inspiriert. Die aufrechten und schräggestellten Schnitte gibt es in jeweils vier Varianten: solid, inline, ornaments und lines. Überlagerungen für eine mehrfarbige Anwendungen sind dabei ebenfalls vorgesehen. Hinzu kommt ein Stars-Schnitt, mit dem sich die Texte mit Sternen verzieren lassen.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 3.205 Aufrufe
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Die (Zirkularschrift) Korso von F. Schweimanns erschien um 1913 bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in einem Schnitt. Passende Zierversalien, Ornamente und Vignetten waren ebenfalls erhältlich. Für die Intertype gab es später eine Variante unter dem Namen Camera. Eine digitale Version von Coen Hofmann ist unter dem Namen Marli erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1913
- 980 Aufrufe
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Canary ist eine Hybridschrift, ein Mix aus kursiver Antiqua und Pinselschrift. Die Idee entstand in einem Typedesign-Seminar bei Professor Jürgen Huber. »Findet ein Problem, das durch die Gestaltung einer speziellen Schrift gelöst werden kann,« lautete seine Aufgabenstellung an die Studenten. Mark Frömbergs Konzept liegt das Problem zugrunde, dass sich viele Schriften im Editorial Design nicht mit Illustrationen vertragen. Entweder passen sie einfach nicht oder sie konkurrieren miteinander.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 3.909 Aufrufe
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Die Souvenir wurde Anfang des 20. Jahrhunderts von Morris Fuller Benton für ATF gezeichnet. Die Schrift zeigt viele Ähnlichkeiten zur deutschen Schelter-Antiqua, die einige Jahre zuvor entstand. In den 1960er-Jahren wurde die Souvenir von Ed Benguiat für die Photo-Lettering Corporation neu aufgelegt. Anfang der 1970er-Jahre brachte ITC die Schrift heraus und ließ sie von Ed Benguiat um weitere Schnitte erweitern. In den 1970er-Jahren war die Schrift äußerst erfolgreich und wurde für die meisten

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Schriftgestalter:
- 1970
- 7.635 Aufrufe
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Die Indie von Maximiliano R. Sproviero ist eine dekorative Schreibschrift in Lettering-Optik. Neben dem Grundschnitt gibt es eine lichte und eine schattierte Version. Von letzterer sind die Schatten auch als Einzelschnitt zum farbigen Absetzen erhältlich. Außerdem gibt es ein Versalalphabet Indie Caps, das jedoch lediglich die 26 Grundbuchstaben, Zahlen und Interpunktionszeichen enthält. Die anderen Schnitte sind mit 524 sehr gut ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.989 Aufrufe
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Die Schrift Campuni ist eine aufrechte Kursivschrift des Schriftgestalters Moritz Kleinsorge. Die Schriftfamilie besteht aus acht Schnitten mit mehr als 500 Zeichen pro Schnitt.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 2.117 Aufrufe
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Die Nova ist eine Antiqua-Schrift der H. Berthold AG und erschien 1924 in einem mageren, kursiven und einem fetten Schnitt. Die Schrift eignete sich laut Hersteller »für Bücher, Zeitschriften und bibliophile Ausgaben«. »Die Nova hat einen so eigenen hohen Reiz, daß die damit hergestellten Arbeiten schon durch die Schrift selbst von ungewöhnlicher Wirkung sind. Verleger und Bibliophilen werden diese wertvolle Schrift bevorzugen, die Drucker sie mit Vorteil für gesellschaftliche und geschäftl

- 1924
- 2.149 Aufrufe
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Die Ehmcke-Rustika von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 bei der Schriftgießerei D. Stempel AG in einem Schnitt. Passend dazu erhältlich waren auch Initialen und Ornamente. Eine moderne Adaption ist die Rustic von Dan Reynolds in fünf Strichstärken.

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Schriftgestalter:
- 1914
- 1.040 Aufrufe
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Die Mercury Text wurde ursprünglich für die New York Times und den Einsatz im Zeitungsdruck entwickelt. Da die zahlreichen »Weeklies« der NYT in unterschiedlichsten Druckereien produziert wurden, gab es die Anforderung, eine Schrift zu entwickeln, die trotz unterschiedlicher Papiere und produziert in unterschiedlichen Druckereien ein möglichst einheitliches Druckergebnis liefern sollte. Um diese Aufgabe zu erfüllen, wurde die Schrift in vier unterschiedlichen Grauwertabstufungen entwickelt,

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Schriftgestalter:
- 1996
- 6.881 Aufrufe
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Die Canapé von Sebastian Nagel wurde 2013 bei FDI Type veröffentlich. Sie verfügt derzeit über 4 Schnitte mit umfangreichem Zeichenausbau: Kapitälchen, Schwungbuchstaben, 10 Ziffernsets, automatische Brüche, Ordinalien, Zweck- und Schmuckligaturen, Sprachunterstützung für Zentral- und Westeuropa, ein Großbuchstaben-Eszett und einen kleinen Sofabausatz. Die aufrechten Schnitte verfügen über 870 Glyphen, die Kursiven über 1162 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 8.272 Aufrufe
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Lucian Bernhard (ursprünglich Emil Kahn) war ein deutscher Grafikdesigner und Schriftgestalter aus Stuttgart. Seine ersten Schriften entstanden für die Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main. Nachdem Bernhard in die USA ausgewandert war, begann er vornehmlich für ATF Schriften zu entwerfen. Die Bernhard Modern erschien dort 1937. Sie ist eine dekorative Antiqua, die besonders durch ihre geringe x-Höhe bzw. die großen Oberlängen auffällt. Digitalisierungen in vier Schnitten sind heute zum Beispi

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Schriftgestalter:
- 1937
- 7.857 Aufrufe
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Die Buendia von César Puertas ist eine Schriftfamilie mit sechs Schriftschnitten. Letztere sind jedoch nicht bloß Strichstärken- bzw. Weitenvarianten. Stattdessen verbindet die Familie unterschiedliche Schriftstile zu einem System. Normalschnitt und Kursive sind als Antiquaschriften ausgeführt. Der dünne und halbfette Schnitt sind dagegen serifenlos. Hinzu kommen zwei fette dekorative Schnitte mit starken Rundungen. Alle Schnitte besitzen eine erweiterte lateinische Belegung mit Kapitälchen

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.763 Aufrufe
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Die Tiemann-Mediäval von Walter Tiemann erschien ab 1909 bei Gebr. Klingspor. Zum Angebot gehörten neben dem Grundschnitt eine Kursive, eine halbfette, Zierbuchstaben, Ränder, Leisten und Zierstücke. Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1909
- 3.296 Aufrufe
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Die Neuzeit-Grotesk war Stempels Antwort auf erfolgreiche geometrische Schriftveröffentlichungen wie die Futura. Der Erstguss erfolgte 1928 und die Familie wurde bis Ende der 1930er-Jahre auf schlussendlich folgende Schnitte erweitert: leicht, leicht kursiv, mager, mager kursiv, halbfett, fett, fettkursiv, schmalhalbfett, schmalfett. Nach dem 2. Weltkrieg erschienen noch einmal Ableger/Neubearbeitungen: Neuzeit Buch, Neuzeit Buch S, DIN Neuzeit-Grotesk. Eine digitale Version in sechs

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Schriftgestalter:
- 1929
- 2.365 Aufrufe
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Aften wurde speziell dafür entworfen, in kleinen Lesegrößen gute Ergebnisse am Bildschirm zu erzielen. Ihre drei Schriftschnitte (Regular, Kursiv, Fett) sind deshalb als Web- und App-Fonts verfügbar. · Ausführliche Beschreibung zum Designprozess (englisch)

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Schriftgestalter:
- 2012
- 6.069 Aufrufe
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Die Bank Gothic von Morris Fuller Benton entstand 1930 für American Type Founders. Die Schrift erschien in den Varianten Light, Medium, Bold, Condensed Light und Condensed Medium. Der stark geometrische Aufbau verleiht der Schrift eine technisch-futuristische Anmutung und die Schrift wird nach wie vor gern in entsprechender Weise (zum Beispiel für Science-Fiction-Filmtitel und -abspänne, Videospiele etc.) eingesetzt. Alle Schnitte besaßen ursprünglich lediglich ein Versal-Alphabet. Als Lino

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Schriftgestalter:
- 1930
- 10.555 Aufrufe
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Die Gavotte ist eine unverbundene Schreibschrift von Rudo Spemann. Die Schrift erschien Anfang der 1940er-Jahre in einem Schnitt bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Der Name verweist auf den gleichnamigen französischen Gesellschaftstanz. Die Schrift war mit zahlreichen Zier- und Schwungbuchstaben erhältlich. Eine Digitalisierung ist über Monotypes Marke Linotype in einer Standard- und Pro-Version erhältlich. Die Pro-Version enthält eine erweiterte lateinische Belegung. Die ursprünglic

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Schriftgestalter:
- 1942
- 2.081 Aufrufe
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Die Mainzer Fraktur wurde Ende des 19. Jahrhunderts bei der Schriftgießerei Bauer & Co. in Stuttgart entwickelt. Nach der Übernahme der Gießerei durch die H. Berthold AG erschien die Schrift dort 1901. Zudem erschienen fette Versionen, Einfassungen, Ornamente und Initialen. Digital ist die Schrift als Unifraktur Maguntia erhältlich.

- 1901
- 2.303 Aufrufe
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Die Zapf Renaissance entstand zwischen 1984 und 1987 für den Satzsystemhersteller Scangraphic. Man wünschte sich von Zapf eine Satzschrift im Stile der Palatino, die die neuen Möglichkeiten des CRT-Fotosatzes demonstrieren sollte. So fielen viele Beschränkungen des Bleisatzes weg. Zapf musste die Deutsche Normalschriftlinie nicht mehr beachten und konnte die Schrift mit deutlichen Unterlängen ausstatten. Außerdem mussten sich die Buchstaben nicht mehr in einem physischen Kegel zwängen. Zapf konn

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Schriftgestalter:
- 1987
- 6.368 Aufrufe
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Die Ciutadella ist eine geometrische Grotesk mit steilem Gerüst, welche in erster Linie für Schau- und kurze Lesetexte konzipiert wurde. Die konsequent modulare und schnörkellose Gestaltung sorgt für eine klare, ruhige Anmutung. 2015 wurde eine Rounded-Version mit runden Strichenden ergänzt. Einige Merkmale: Fünf Strichstärken (light bis bold) Kursivschnitte Proportionale und dicktengleiche Versalziffern 497 Zeichen

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.374 Aufrufe
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Die Soleil ist eine Groteskfamilie von Wolfgang Homola und erschien 2011 bei Type Together. Die Familie besteht heute aus sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Zusätzlich gibt es den Display-Schnitt »Magic Caps Yin Yang«, der auch zweifarbig als Ebenenfont (»Yin« + »Yang«) nutzbar ist.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 2.400 Aufrufe
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Die FDI Mainzer Initialen ist eine Schrift, die die Initialen der Mainzer Fraktur als dreifarbige, digitale Schrift umsetzt. Nutzer der Schrift können auf zehn OpenType-SVG-Fonts mit vorbereiteten Farbpaletten zurückgreifen. Ein zusätzlicher Webfont im COLR/CPAL-Format ermöglicht den Webeinsatz mit den gleichen 10 Paletten oder beliebigen, per CSS einstellbaren Farben.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 820 Aufrufe
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Die Klavika ist eine serifenlose Schriftfamilie von Eric Olson und erschien 2004 bei der Process Type Foundry. Laut Angaben des Designers versucht die Schrift, humanistische mit geometrischen Gestaltungsansätzen zu einer zeitgemäßen und vielseitig einsetzbaren Schrift zu vereinen. Die Schrift ist in vier Strichstärken (zugüglich Kursive) erhältlich, wobei man die Wahl zwischen einer Basic-Version (mit circa 400 Glyphen) und der Standardversion mit fast doppelt so vielen Glyphen hat.

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Schriftgestalter:
- 2004
- 23.130 Aufrufe
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Die Vito von Thomas Gabriel verfügt mit ihren 60 Schnitten über einen umfangreichen Ausbau. Es kombinieren sich dabei sechs Strichstärken mit fünf Weiten. In den über 700 Glyphen pro Schnitt sind Kapitälchen und verschiedene Ziffernsets enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 5.833 Aufrufe
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Die 1930 von Paul Renner veröffentlichte Plak war mit nur einem extrafetten Design in drei Laufweiten für Schaugrößen konzipiert. Ihr Design orientierte sich an den frühen serifenlosen Schriften, die später auch Helvetica und Univers inspirierten. Toshi Omagari stellt mit der Neuen Plak eine überarbeitete und extrem gut ausgebaute Version zur Verfügung. Komplett neu gestaltet sind zahlreiche leichtere Strichstärken und weitere Laufweiten. Die für den Textsatz optimierte Neue Plak Text steh

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Schriftgestalter:
- 2018
- 5.443 Aufrufe
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Die (Kreideschrift) Gong von Carlos Winkow erschien 1945 bei der Norddeutschen Schriftgießerei, die später Johannes Wagner heißt. Die auffällige Kreide-Effekt erstreckt sich gleichmäßig über alle Bleisatz-Größen, wächst also in der Größe nicht mit. Auch Linien und Unterstreichungen mit dem gleichen Effekt waren erhältlich. Eine Digitalisierung als Bad Gong gibt es von Peter Wiegel.

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Schriftgestalter:
- 1945
- 2.840 Aufrufe
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Die Schneider-Latein von F.H. Ernst Schneider erschien laut verschiedener Quellen zwischen 1916 und 1919 als »Schrift für Bücher und Gelegenheitsdrucke« bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke in Leipzig. Die Schrift wurde bis Anfang der 1920er-Jahre auf insgesamt drei Schnitte ausgebaut: Schneidler-Werk-Latein, Schneidler-Antiqua halbfett und Schneidler-Schrägschrift. Zum Zeichenvorrat in allen Schnitten gehörte auch ein großes Eszett. Eine umfangreich ausgebaute Digitalisierung v

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Schriftgestalter:
- 1919
- 1.436 Aufrufe
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Mark Frömberg schreibt zu seiner Schrift Calcine: »Pinsel-letterings gepaart mit einer Prise abstrahierter Reduktion und einer unkonventionellen Interpretation von Proportionen wurden zu dieser Displayschrift geröstet, die sich nicht vor längeren texten sträubt. Egal ob riesengroß oder in 6pt – Calcine bietet immer ein gutmütiges Schriftbild, welches die handschriftlichen Einflüsse nicht zu sehr in den Hintergrund drängt.« Einige Merkmale: Zwei Laufweiten (regulär und condensed)

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Schriftgestalter:
- 2011
- 4.408 Aufrufe
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Die Metric von Kris Sowersby ist eine Groteskschrift mit geometrischem Grundcharakter. Wie bei der Entwicklung der bekannten Interstate aus den US-amerikanischen Verkehrsschildern wird auch bei der Metric von einer eher konstruierten Schilderschrift ausgegangen und diese zu einer flexiblen und umfangreich ausgestatteten Schriftfamilie ausgebaut. Im Falle der Metrik standen die Straßennamen-Schilder von Berlin (West) Pate. So verfügt die Schrift auch über Besonderheiten wie das ß im ſz-Design ode

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Schriftgestalter:
- 2011
- 11.463 Aufrufe
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Die News Gothic von Morris Fuller Benton erschien ab 1908 bei American Type Founders. Allerdings wurde die Schrift erst in den 1950er-Jahren zu einer kompletten Familie mit fetten und schmalen Schnitten ausgebaut. Die Schrift war im 20. Jahrhundert eine beliebte Wahl im US-amerikanischen Zeitungs- bzw. Magazin-Design und ist ein typischer Vertreter der amerikanischen Groteskschriften (»Gothics«). Digitalisierungen sind zum Beispiel von Linotype, Monotype und URW++ erhältlich. Eine Adaption

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Schriftgestalter:
- 1908
- 8.521 Aufrufe
