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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1646 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Elfen-Fraktur von M. Beck entstand während des 1. Weltkrieges. Bereits 1915 hatte sich die Schriftgießerei Heinrich Hoffmeister dafür den Markennamen Sieges-Fraktur eintragen lassen. Die Schrift erschien jedoch erst 1919 – nach dem Ende des Krieges – unter dem neuen Namen Elfen-Fraktur. Eine Besonderheit des Entwurfs ist der für gebrochene Schriften ungewöhnliche Schnurzugcharakter. Die Elfen-Fraktur in der Stempel-Hauptprobe von 1925   Eine möglichst getreue Digitalisie
    • 6.853 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Traction wurde ursprünglich vom Zürcher Astronomen Christian Thalmann entworfen. Bearbeitet und fertiggestellt  wurde die Schriftfamilie durch die Schriftlabor-Designerinnnen Chiara Mattersdorfer und Miriam Surányi. Die Schrift ist in neun Strichstärken mit zugehörigen Kursiven erhältlich. In den über 1000 Glyphen pro Schnitt steckt eine erweiterte lateinische Belegung mit Kapitälchen, mehreren Ziffernsets, Ligaturen, langem s und großem Eszett. 
    • 2.827 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Jowa-Schreibschrift erschien 1966 als Variante der Kreideschrift Gong, die auf den Kreide-Effekt verzichtet. Im Ausland war die Schrift auch als Wagner Penscript erhältlich.  Eine freie Interpretation und Modernisierung ist als Iova Nova von Profonts erhältlich. 
    • 2.548 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Buhe-Fraktur von Walter Buhe erschien 1915 bei der D. Stempel AG und wurde bis in die 1930er-Jahre weiter ausgebaut: mager, halbfett, fett, schmalfett und Initialen.  Eine Digitalisierung einzelner Schnitte gibt es von Gerhard Helzel. 
    • 1.230 Aufrufe
  5. R::bert ·
    Notica Text ist eine zeitgemäße, humanistische Antiqua, die speziell für Fließtexte in digitalen Medien (Webseiten, Mobilanwendungen etc.) gemacht ist. Um dies zu erreichen verfügt die Schrift über eine große x-Höhe, großzügige Proportionen, kräftige Serifen und weit geöffnete Binnenräume. Die Großbuchstaben sind eher klein, um auch als Kapitälchenersatz benutzt werden zu können. Auffällig sind zudem die Brechungen in den Kurvenverläufen, die im Display-Einsatz ein markantes Detail, in Lese
    • 4.463 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Deutschkurrent ist eine Schreibschrift im Kurrentstil von Georg Salden und erschien 2013 über sein Label TypeManufactur. Salden begann selbst im Alter von 5 Jahren Sütterlin zu schreiben. Später studierte er an der Hochschule Originaltexte in deutscher Kurrentschrift. Als Vorlage für die digitale Schrift schrieb Salden zunächst mit Spitzfeder und Tinte. Darauf aufbauend zeichnete er eine Kurrentschrift, die besonders gut lesbar sein soll, weil sie alles Überflüssige und Dekorative verme
    • 13.526 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Anfang des 20. Jahrhunderts von Morris Fuller Benton geschaffenen Groteskschriften (z.B. News Gothic und Franklin Gothic) erfreuten sich auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts großer Beliebtheit. Der Buchgestalter und Grafikdesigner Jackson Burke baut Mitte des 20. Jahrhunderts auf diesen Vorläufern auf und entwickelt die Trade Gothic. Im Verlauf der 1940er- bis 1960er-Jahre wächst die Trade Gothic auf 14 Schnitte an, die in dieser Form auch heute als Digitalisierung verfügbar sind. Darüb
    • 11.375 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Marco von Toshi Omagari ist eine Renaissance-Antiqua mit bewegt-kalligrafischem Duktus. In den drei Strichstärken der PE-Version stecken jeweils stolze 1900 Glyphen und 2600 in den Kursiven. Die Schrift bietet eine erweiterte lateinische Abdeckung sowie eine Unterstützung für Kyrillisch und Griechisch (einschließlich polytonisch).  
    • 4.887 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Cardillac von Dieter Hofrichter – benannt nach einer Figur von E. T. A. Hoffmann – ist eine klassizistische Antiqua, die in sieben Strichstärken mit Kursiven ausgebaut ist. Die Familie mit lateinischer Belegung enthält als OpenType-Ausstattung Kapitälchen, hoch- und tiefgestellte Ziffern, proportionale und tabellarische Mediäval- und Versalziffern und Ligaturen. 
    • 2.488 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Kopius von Sibylle Hagmann ist von der Typoart Liberta inspiriert, ohne dabei eine getreue Digitalisierung sein zu wollen. Die Familie verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Aufrechte schmale Schnitte in den gleichen Strichstärken sind ebenfalls erhältlich. Zusätzlich gibt es zwei Piktorgramm-Fonts zur Erstellung von grafischen Bannern. 
    • 1.657 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Fraktur von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1912 zunächst als Hausschrift der Offizin Drugulin in Leipzig. Ab 1919 wurde die Schrift dann über die D. Stempel AG angeboten und mit einem halbfetten Schnitt und Initialen weiter ausgebaut.  Eine Digitalisierung des mageren Schnitts gibt es von Gerhard Helzel. Von den Initialen gib es eine kostenlose Digitalisierung von Dieter Steffmann. 
    • 965 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Rotis ist eine Schriftsippe von Otl Aicher, die Ende der 1980er-Jahre über Agfa Compugraphic erschien. Sie ist nach Aichers Wohnort Rotis benannt, einem Ortsteil von Leutkirch im Allgäu. In der Rotis-Schriftsippe sind nicht nur eine Antiqua (Rotis Serif) und eine Grotesk (Rotis Sans) enthalten, sondern auch die Zwischenstufen Rotis Semi-Serif und Semi-Sans. Aicher hatte klare Vorstellungen über die optimale Leserlichkeit von Schriften. Schriften mit breiteren Grundstrichen (wie
    • 28.368 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Anfang der 1950er-Jahre arbeitete Marcel Jacno an einer Werbeschrift für die Pariser Schriftgießerei Deberny & Peignot. Ein Magazinartikel zeigte Jacno am Zeichenbrett bei der Arbeit. In Marseille bei der Fonderie Olive nahm man davon Kenntnis. Roger Excoffon untersuchte die Fotografie genauer und fertigte selbst Zeichnungen in ähnlichem Stil an. Marcel Olive stimmte einer Fertigung dieser Schrift zu – unter der Bedingung, dass die Schrift binnen zwei Monaten fertig sein müsse, um Deberny &a
    • 9.038 Aufrufe
  14. Viertelgeviert ·
    Die Curve von Arne Freytag ist eine konstruierte Didone mit hohen Mittellängen und geringem Strichstärkenkontrast. Besondere Merkmale sind die supereliptische Grundform und die zum Teil abgerundeten Ecken. Die Schriftfamilie verfügt über fünf Strichstärken, jeweils mit Kursiven.
    • 3.073 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die FF Oneleigh von Nick Shinn erschien 1999 bei FSI FontShop International. Die bewegte Antiqua bezieht sich laut ihres Designers auf kreative und historisierenden Renaissance-Antiqua-Schriften aus dem frühen 20. Jahrhundert wie Kennerly, Benton, Amsterdam Garamont und Koch-Antiqua. Die Familie ist in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven erhältlich. Zur Wahl steht eine Standard-Version und eine Pro-Version (mit erweitertem lateinischen Zeichensatz und Schwungbuchstaben). 
    • 2.006 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Ehmcke-Schwabacher von Fritz Helmuth Ehmcke erschien 1914 in einem mageren und 1915 in einem halbfetten Schnitt bei der D. Stempel AG. Zusätzlich erhältlich waren zugehörige Initialen.  Digitalisierungen gibt es von Gerhard Helzel und Delbanco Frakturschriften. 
    • 1.090 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Mistral ist eine dekorative Schreibschrift von Roger Excoffon und erschien 1953 bei der Fonderie Olive. Der Name Mistral verweist auf die norwestlichen Fallwinde im Rhônetal und stellt somit einen Bezug zum Ort der Schriftgießerei her. Die Ziele Excoffons bei der Entwicklung der Mistral waren Natürlichkeit und Lebendigkeit. Weder sollte die Schrift die Fehlerlosigkeit von Schreibmeisterschriften besitzen, noch die Zahmheit und Strenge von Satzschriften. Daher untersuchte der Gestalter z
    • 11.766 Aufrufe
  18. Jens Kutilek ·
    Die FF Hertz zielt mit ihrem geringen Strichstärkenkontrast und der relativ großen Laufweite besonders auf den Einsatz in Textgrößen. Der Book-Schnitt ist ziemlich kräftig und eignet sich daher gut für die Darstellung auf e-Ink-Displays, die den Text dünner erscheinen lassen, als er ist, oder um ein traditionelles kräftiges Druckbild zu erreichen. Die Schriftfamilie umfasst zwei Kapitälchensätze: Einen größeren, der Abkürzungen und Akronyme nicht zu sehr aus dem Text hervorstechen läßt, und
    • 4.297 Aufrufe
  19. Identity Letters ·
    Bw Vivant ist eine kontrastreiche Sans Serif der spanischen Foundry Branding with Type und wurde von Moritz Kleinsorge und Alberto Romanos gestaltet. Die Familie beinhaltet sieben Strichstärken mit erweiterter lateinischer Belegung. 
    • 2.978 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Gotische Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien in den 1910er-Jahren bei der Schriftgießerei D. Stempel AG. Die Schrift in einem Schnitt verbindet Elemente verschiedener Schriftgattungen: Im Buchstabenskelett dominieren Antiqua-Formen. Die Strichführung enthält Elemente gebrochener Schriften. Und für einige Großbuchstaben waren alternative Unzialformen erhältlich. Zusätzlich erhältlich waren Initialen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.193 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Helvetica ist eine serifenlose Schriftfamilie, die zu den bekanntesten und meistbenutzten Schriften seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört. Die Helvetica wurde von Max Miedinger und Direktor Eduard Hoffmann bei der Haas’schen Schriftgießerei in Münchenstein bei Basel entwickelt. Sie sollte der erfolgreichen Akzidenz Grotesk von Berthold Paroli bieten. Neben dieser stand auch die Scheltersche Grotesk der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke beim Design Pate.
    • 28.313 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Nach dem großen Erfolg der Mistral (1953) wollte man diese Schrift bei der Fonderie Olive noch weiter ausbauen. Die Choc war ursprünglich als fette und besonders raue Version der Mistral geplant, aber man entfernte sich in den Entwürfen immer weiter von dieser Idee und entwickelte die Choc schließlich als eine völlig eigenständige, unverbundene Schreibschrift mit deutlichem Pinselduktus. Digitalisierungen sind zum Beispiel von Linotype, URW++, ITC und Letraset erhältlich. Die URW-Version ve
    • 5.532 Aufrufe
  23. R::bert ·
    Vocal ist eine humanistische Serifenlose von Ani Petrova mit über 1.000 Zeichen. Dezent nach innen gewölbte Stämme und angeschnittene Ecken verleihen der Schrift einen organischen, warmen und freundlichen Charakter. Einige Merkmale: 13 Strichstärken (Hairline bis Heavy) zzgl. Heavy-Schnitt mit extra dünnen Akzenten für Schaugrößen Echte Kursive Kapitälchen Mediäval- und Versalziffern (proportional und dicktengleich) Erweiterte lateinische, sowie griechisc
    • 2.575 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Helga-Antiqua von Friedrich Wilhelm Kleukens erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG und wurde in der Folge um eine Kursive und einen halbfetten Schnitt ergänzt. Außerdem waren passender Schmuck und Initialen erhältlich.  Alle drei Schnitte wurden von Gerhard Helzel digitalisiert. 
    • 814 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Neue Haas Grotesk ist der ursprüngliche Name der Helvetica. Seit 2011 ist eine zeitgemäße Überarbeitung der Neuen Haas Grotesk bei Font Bureau erhältlich oder unter Windows 10 via "Einstellungen -> Optionale Features -> Hinzufügen -> Paneuropäische zusätzliche Schriften".
    • 14.478 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die FF Olson von Morten Olsen erschien 2001 bei FSI FontShop International. Der Grundduktus der Schrift erinnert an moderne humanistische Groteskschriften mit entsprechend schwachem Strichstärkenkontrast. In Verbindung mit den kantigen Serifen entsteht eine robuste und markante Schriftfamilie, die sich auch in kleinen Graden einsetzen lässt. Die Familie ist in drei Strichstärken (light, regular und bold) mit zugehöriger Kursive ausgebaut.
    • 3.940 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Antique Olive ist eine Groteskschriftfamilie von Roger Excoffon und erschien 1962 bei der Fonderie Olive. Im Jahr 1955 begann Excoffon mit Studien zu einer neuen Schrift. Zusammen mit José Mendoza von der Fonderie Olive entstanden dabei experimentelle stilistische Übertreibungen. Der Entwurf lief zunächst unter dem Namen Catsilou. Parallel dazu wurden Lesbarkeitsstudien gesammelt und man überlegte, wie diese Ergebnisse in den Entwurf eingearbeitet werden könnten. Das Experimentelle des
    • 9.640 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Cormorant ist eine Open-Source-Schriftfamilie von Christian Thalmann (Catharsis Fonts). Die Schrift besitzt drei Grundstile: Roman, Italic und Upright Cursive. Als integrierte und einzeln verfügbare Varianten gibt es zusätzliche Glyphen der Kategorien: Roman Infant, Small Caps und Unicase. Alle Schnitte sind in fünf Strichstärken verfügbar. Gestalterisch arbeitet die Schrift das Erbe der Garamond-Schriften auf, jedoch speziell bezogen auf die Schaugrößenversionen mit ihren kleinen Punze
    • 10.454 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Rhythmus erschien um 1932 und war neben der Super-Grotesk eine Antwort Schelter & Gieseckes auf erfolgreiche geometrische Schriften wie Futura, Kabel und Erbar.  Die Schrift mit besonders großen Oberlängen erschien in drei Strichstärken. 1937 wurden Werkschrift-Varianten in den gleichen Strichstärken nachgelegt. Die Rhytmus blieb später auch bei Typoart im Angebot.   Von RMU Fonts gibt es die beiden leichteren Schnitte als professionelle Digitalisierung. Der fette Schnitt ist k
    • 1932
    • 2.562 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Hölzl-Mediaeval, benannt nach ihrem Gestalter Emil Hölzl, erschien 1913 bei der D. Stempel AG in einem mageren und einem kursiven Schnitt. Ein halbfetter Schnitt wurde 1914 nachgelegt. Passend dazu gab es den Hölzl-Schmuck und mehrere Garnituren verzierter Initialen.  Digitalisierungen sind nicht bekannt. 
    • 1.075 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Neue Helvetica (oft auch Helvetica Neue geschrieben) ist eine 1983 herausgekommene Überarbeitung der Helvetica. In dieser Version wurde die über die Jahre gewachsene Familie, die ursprünglich nur für den Bleihandsatz gedacht war, noch einmal zusammenhängend neu in 51 Schnitten (drei Weiten, acht Strichstärken) gezeichnet.
    • 1983
    • 21.392 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Adobe Clean ist die exklusive Hausschrift des Software-Herstellers Adobe. Dieser setzte viele Jahre die populären Schriftfamilien Myriad und Minion aus dem eigenen Hause als Hausschriften ein, jedoch fehlte dadurch auch das typografische Alleinstellungsmerkmal. Daher wurde von Robert Slimbach mit der Adobe Clean eine neue Hausschrift entwickelt, die diesmal exklusiv zum Einsatz kommt. Der Grundcharakter der Adobe Clean ist der Myriad nicht unähnlich, jedoch weist erstere einige Eigenhei
    • 21.392 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Peignot wurde 1937 von A. M. Cassandre für die französische Schriftgießerei Deberny & Peignot entworfen. Die dekorative Schrift fällt insbesondere durch die Kleinbuchstabenbelegung auf, bei der Versal- und Minuskelelemente miteinander vermischt wurden. Nach ihrer Veröffentlichung und im Verlauf der 1940er-Jahre war die Peignot eine beliebte Werbeschrift. Aber auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts blieb sie in stetigem Einsatz. Eine Digitalisierung in drei Schnitten gibt es von Linotype.
    • 10.193 Aufrufe
  34. Typedesigner ·
    Die Schriftfamilie Flat Sans wurde vom deutschen Designer Sergej Lebedev gestaltet und erschien 2015 bei Monotype. Der konstruierten Grundcharakter der Flat Sans entspricht der Klassifikation einer modernen Square Sans. Die Schriftfamilie ist in sieben Strichstärken mit zugehörigen Oblique erhältlich.
    • 2.517 Aufrufe
  35. R::bert ·
    Colfax ist eine geometrische Serifenlose von Eric Olsen mit leicht steilem Gerüst. Ihre Gestaltung wurde laut Process Type Foundry von Schriften wie Aurora und Neuzeit Grotesk inspiriert. Einige Merkmale: 6 Strichstärken (Thin bis Black) Oblique-Kursive Erweiterte lateinische Zeichenbelegung Pfeile
    • 3.816 Aufrufe
  36. Viertelgeviert ·
    Whiteblack ist eine Slabserif in sechs Strichstärken für Positiv- und Negativsatz, plus Kursive. Auf dunklen Hintergründen, insbesondere bei Beschilderungen und auf dem Bildschirm, überstrahlen Negativschriften etwas und wirken schwerer als im positiven Satz. Um diesen Effekt zu vermeiden, enthält die Schrift spezielle Schnitte für ein optimales Gleichgewicht zwischen Weiß und Schwarz. Viele OpenType-Funktionen wie 324 Ligaturen, kontextabhängige Alternativen und stilistische Sets sind in a
    • 1.374 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Elan ist eine verbundene, informelle Schreibschrift von Hans Möhring und erschien 1937 bei der D. Stempel AG im Fahrwasser erfolgreicher Werbeschreibschriften wie der Signal der H. Berthold AG. Die Grundschrift ist halbfett. Eine zarte Version wurde später nachgelegt.  Digitalisierungen gibt es als Stempel Elan (von Frank Grießhammer) und Gmuender Elan Pro (von RMU Fonts). 
    • 1.334 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Eine Werkschrift sollte sie sein, aber einer eigenständigen Idee folgen, die sich klar von anderen Schriften dieser Kategorie unterscheidet. Von 1997 bis zur Erstveröffentlichung 2002 arbeitete Erhard Kaiser an diesem Konzept. Benannt wurde das Ergebnis nach dem hellsten Stern im Sternbild des kleinen Hundes. Auffällige Merkmale dieser modernen Grotesk sind das Fehlen von Spornen sowie die geschwungenen diagonalen Striche. Die Prokyon-Familie ist in drei Strichstärken (regular, medium,
    • 13.971 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Volker Küster entwickelte die Today Sans Serif zwischen 1985 und 1988 für den Hamburger Satzmaschinenhersteller Scangraphic, wo Küster Leiter der Schriftabteilung war. Die Schrift kann am ehesten mit der Gill Sans verglichen werden. Wie letztere verbindet die Today Sans Serif antike, eher geometrische Versalproportionen mit humanistischen Kleinbuchstaben auf Basis von Renaissance-Antiqua-Formen. Die Schriftfamilie wurde in sechs Strichstärken ausgebaut und ist in zwei Varianten mit einer Zuricht
    • 7.568 Aufrufe
  40. Jo Hoffmann ·
    Die weit geschnittene G-Slab zeichnet sich durch betonte Balkenserifen und fein abgestuften Strichstärken von Haarlinie bis fett aus. Alle sieben Strichstärken sind in normalen und schmaler Weite erhältlich und verfügen über 465 lateinische Glyphen (einschließlich osteuropäischer Sprachen).
    • 2.526 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    František Štorm entwarf diese Schrift bereits 1988 auf Papier und setzte sie als Fotosatzschrift in der eigenen Dunkelkammer ein. Es sollte jedoch 20 Jahre bis zu einer Veröffentlichung als digitaler Font dauern. Der Entwurf ist dem Grundcharakter nach klar eine gebrochene Schrift, jedoch wurden Antiqua-Elemente in die Kleinbuchstaben eingearbeitet. Die Coroner verfügt über einen Schnitt mit 410 Zeichen. 
    • 3.500 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Rezak-Schriftfamilie von Anya Danilova benutzt die Anmutung von ausgeschnittenen Buchstaben. Der Schriftentwurf war ursprünglich die Abschluss-Arbeit von Anya Danilovas Studium in Den Haag (2018–2019) und konnte mithilfe des Gerard-Unger-Stipendiums weiter verfeinert und ausgebaut werden. Die Schriftfamilie erschien schließlich 2022 bei Type Together. Die Familie enthält fünf Strichstärken (vier davon mit Kursiven) und eine dekorative lichte Variante des extrafetten Schnitts. 
    • 1.426 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Veltro ist eine italienische Werbeschreibschrift in zwei Strichstärken und wurde Anfang der 1930er-Jahre unter der Leitung von Giulio da Milano bei Nebiolo entwickelt. Das Design folgt den kurz zuvor in Deutschland erschienenen Schriften Energos (Schriftguß) und Signal (Berthold). Insbesondere die Kleinbuchstaben der fetten Veltro sind stark an die Signal angelehnt. Die Großbuchstaben zeigen dagegen deutlichere Eigenheiten.  Eine Digitalisierung beider Strichstärken gibt es unter dem Na
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  44. Ralf Herrmann ·
    Schriften mit der Bezeichnung Garamond sind Renaissance-Antiqua-Schriften benannt nach dem französischen Stempelschneider Claude Garamond. Nach Garamonds Tod wurden seine Schriften and Christophe Plantin in Antwerpen verkauft von wo aus sich die Schriften über Europa verbreiteten. Im Plantin-Moretus-Museum in Antwerpen werden bis heute vollständige Sätze von Originalstempeln, -matrizen und -abgüssen aufbewahrt. Garamond-Schriften gibt es heute in teils sehr unterschiedlicher Optik von
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  45. Ralf Herrmann ·
    Die Phoenica ist eine Groteskschriftfamilie von Ingo Preuß. Ihr auffälligster Charakterzug ist der Verzicht auf Sporne an Buchstaben wie a, n, p und so weiter. Abgesehen von diesem Merkmal, das vor allen in Schaugrößen zum Tragen kommt, ist die Phoenica aber dennoch vor allem auch eine Werksatzschrift. Die Ausbau der Schnitte und der Zeichenumfang (in den Pro-Versionen) lässt kaum Wünsche offen. Ein umfangreicher Ausbau mit lateinischen und phonetischen Zeichen sowie Griechisch und Kyrillis
    • 5.375 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Gerard Unger entwarf die Swift in den 1980er-Jahren für die Dr.-Ing. Rudolf Hell GmbH. Das Unternehmen produzierte im Jahr 1968 die Digiset – die erste digitale Setzmaschine – und hatte Kunden aus aller Welt, vor allem aus der Zeitungsbranche. Die Swift war mit ihren kräftigen Serifen speziell auf diese Verwendung abgestimmt. Typisch für die Swift und andere Unger-Schriften sind auch die eher flach einlaufenden Rundungen in die Stämme. Da Unger mit den später erstellten PostScript-Versionen
    • 8.523 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Mallory ist Tobias Frere-Jones’ erste Veröffentlichung nach dem Ende der Zusammenarbeit mit Jonathan Hoefler. Die Familie begann als ein Experiment, typisch britische und amerikanische Stile in einer Schrift zu vereinen. Die Mallory ist in acht Strichstärken (jeweils mit Kursiven) ausgebaut und die Schnitte verfügen über 1250 Glyphen. Für Bildschirmanwendungen und den Druck in sehr kleinen Schriftgraden gibt es abgewandelte Schnitte in fünf Strichstärken mit größerer Strichstärke und Laufwei
    • 4.875 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Giulia von Hannes von Döhren ist eine eher informelle aufrecht stehende und unverbundene Schreibschrift. Drei Strichstärken mit Kursiven stehen zur Verfügung und die Schnitte sind in zwei Varianten verfügbar: einer dekorativen Standardversion und der vereinfachten »Plain-Version«. Die Schrift verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung mit knapp 500 Glyphen. 
    • 3.845 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die FDI Reklameschrift ist eine Digitalisierung der Reklameschrift Bombe, die ursprünglich 1908 bei der Schriftgießerei Ludwig und Mayer in Frankfurt erschien.  Die FDI Reklameschrift verfügt über eine west-, ost- und zentraleuropäische Belegung.  Da die Anleihen der Bombe bei der gebrochenen Schrift die heutige Nutzung einschränken können, enthält die FDI Reklameschrift entsprechende Alternativzeichen. Während die Originalzeichen in der FDI Reklameschrift A abgelegt sind, steht mit de
    • 1.837 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Bazar ist eine unverbundene Schreibschrift von Imre Reiner und erschien 1956 als Bleisatzschrift bei der D. Stempel AG.  Digitalisierungen gibt es als Bazar von Klaus Sutter (Linotype) und Boondock von Patrick Griffin (Canada Type).
    • 1.054 Aufrufe

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