Font-Wiki
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1644 Schriftarten
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Die Quick ist eine Schreibschrift von Howard Allen Trafton und erschien in den 1930er-Jahren bei der Bauerschen Gießerei (bzw. als Trafton Script bei Bauer Types). Bei anderen Anbietern erschien die Schrift als Ableger als Étoile, Sirena, Bikini Script, Citation Script und Panna d’Oro. Eine digitale Version gibt es als Parfum von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1933
- 1.153 Aufrufe
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Die Vialog ist aus einem Entwurf hervorgegangen, den Werner Schneider 1988 als »Euro Type« für das Bundesverkehrsministerium in Bonn konzipierte. In Zusammenarbeit mit Helmut Ness vom Wiesbadener Designbüro Fuenfwerken wurde dieser Vorläufer später zur Vialog weiterentwickelt. Die Intention lag darin, eine platzsparende Satzschrift zu erzielen, die dem schwierigen Feld der Verkehrsbeschriftung bzw. Informations-Typografie Rechnung trägt und ebenso die vielseitigen Anforderungen an eine Corporate

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Schriftgestalter:
- 2002
- 7.702 Aufrufe
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Diese Schreibschrift atmet den Geist handgeschriebener Schilder aus den 1950er-Jahren. Ihr Schöpfer Roland Hörmann ließ sich dabei von einem Wiener Ladenschild inspirieren. Die Schrift kann mit umfassenden Open-Type-Features (z.B. mit Schwungbuchstaben, Alternativendungen) und einem üppigen Glyphenumfang von 830 Zeichen aufwarten. Sie umfasst nur einen Schnitt, wurde aber im Jahr 2014 noch um eine konstrastreichere Variante namens »Luxus Brut Sparkling« ergänzt. Mit ihren schwungvollen Versalien

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Schriftgestalter:
- 2009
- 6.010 Aufrufe
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Die Edit Serif Pro ist eine Renaissance-Antiqua von Christoph Dunst und die erste Familie der Edit Collection der Atlas Font Foundry. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit Kursiven und über 1500 lateinischen Glyphen pro Schnitt. Arabische, kyrillische, griechische und hebräische Erweiterungen sollen folgen.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.807 Aufrufe
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Die Hansa-Gotisch erschien 1884 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse in Größen von 10 bis 84 Punkt. Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel und Dieter Steffmann.

- 1884
- 2.506 Aufrufe
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Die Graphik von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren zunächst bei der Schriftgießerei Otto Weisert und nach der Übernahme der Gießerei bei der Bauerschen Gießerei. Letztere beschreibt die Schrift als »eine Pinselschrift ohne Anschlüsse und Überhänge. Bei der geschickter Ausnutzung des Kegels wurde ein sehr lebendiges und wirkungsvolles Schriftbild erzielt.« Eine digitale Interpretation gibt es als Graphis von Elser+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 872 Aufrufe
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Mit der FF Dax (condensed) versuchte Hans Reichel sich an einer Schrift, die die Klarheit einer schmalen Futura mit humanistischen Zügen verbinden sollte. Denn er war 1993 dabei, ein CD-Cover mit viel Text zu setzen und brauchte dafür eine platzsparende, aber dennoch gut lesbare Type. Also machte sich Reichel selbst an die Arbeit und entwarf eine entsprechende Schrift. Hinzu kam ein Merkmal, das zum Markenzeichen der Schriftfamilie wurde: die fehlenden Sporne an Buchstaben wie d, g, m, n, p, q,

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Schriftgestalter:
- 1995
- 10.667 Aufrufe
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Ernst, einer der Protagonisten der Werbekampagne einer großen deutschen Bank, lernte erst mit 55 Jahren Schreiben und Lesen. Die Kampagne erzählte im Frühjahr 2012 seine Geschichte und davon wie er sich fühlte, als er den ersten Brief seines Lebens an seine Tochter schreiben konnte. Die Berliner Agentur Heimat digitalisierte die Handschrift und entwickelte in Kooperation mit FontShop die »Ernst 55«. Für die ersten 7500 Downloads des Freefonts spendete die Bank je 1 Euro an die Selbsthilfegruppe,

- 2012
- 3.999 Aufrufe
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Die Expo Serif von Mark Jamra entstand zwischen 2005 und 2008 als Erweiterung der Expo-Sans-Familie. Die Schrift ist in vier Strichstärken mit Kursiven ausgebaut, besitzt Kapitälchen, Schwungbuchstaben und alle gängigen Ziffernsets. Die Desktop-Lizenzen gibt es direkt über TypeCulture. Adobe-Abonnenten können Desktop- und Webfonts nutzen.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 4.890 Aufrufe
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Die Mediaeval-Gotisch von Albert Anklam mit lombardischen Versalien erschien 1881 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse. Digitalisierungen gibt es unter den Namen Westminster Gotisch (Steffmann) und Mönchs-Gotisch (Helzel).

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Schriftgestalter:
- 1881
- 1.629 Aufrufe
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Roesner-Versalien, benannt nach ihrem Schriftgestalter Wolfgang Roesner, ist eine Großbuchstabenschrift im Duktus einer Capitalis Monumentalis. Die Schrift erschien 1960 als Bleisatzschrift beim VEB Typoart.

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Schriftgestalter:
- 1960
- 1.201 Aufrufe
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Fred Smeijers entwickelte diese Schrift ursprünglich für das Designstudio »Quadraat« in Arnhem, bei dem er selbst auch Gründungsmitglied war. Die Schrift erschien dann 1992 bei FSI in vier Schnitten (normal, kursiv, fett und Kapitälchen). Während die aufrechten Schnitte eher traditionell daherkommen, fallen die Kursiven durch ihren kräftigen und kantigen Schnitt auf. Smeijers lehnte dies an Holzschnitt-Kursive aus der Zeit der Renaissance an. Da sich die Kursive so deutlich von den aufrechten Sc

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Schriftgestalter:
- 1992
- 12.100 Aufrufe
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Die FF Blur von Neville Brody war einer der ersten Fonts des Schriftherstellers FSI FontShop International, zu deren Gründungsmitgliedern auch Brody selbst zählte. Als Art Director beim Jugendmagazin The Face hatte sich Brody schon in den 1980er-Jahren in neuer und experimenteller Typografie erprobt. Anfang der 1990er-Jahre werden diese Entwicklungen zu einem weltweiten Gestaltungstrend, den Brody zum Beispiel mit dem Projekt für experimentelle Schrift FUSE und der gleichnamigen Konferenz (späte

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Schriftgestalter:
- 1992
- 9.206 Aufrufe
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Über acht Jahre arbeitete Mark Jamra an seiner umfangreich ausgebauten Grotesk. Die Schrift besitzt einen stark humanistisch-kalligrafischen Charakter mit deutlichen Strichstärkenwechseln, schwungvollen Formen und auffälligen Details wie dem keilförmigen i-Punkt. Die Schrift ist mittlerweile in sechs Strichstärken mit Kursiven ausgebaut. Dazu gibt es schmale Versionen sowie die einzelnen dekorativen Schnitte »Inline« und »Dotscreen«.

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Schriftgestalter:
- 2003
- 3.538 Aufrufe
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Die A2-Mazarin von Henrik Kubel basiert auf einem Entwurf im Stile der Garamond von Robert Girard aus den 1920er-Jahren. Sie erschien unter dem Namen Astrée bei Deberny Peignot und wurde später bei Stephenson Blake als Mazarin herausgegeben – jedoch nur in einem aufrechten und einem kursiven Schnitt. Die A2-Mazarin ist nun in sechs Strichstärken erhältlich und enthält erweiterte OpenType-Funktionen wie Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.545 Aufrufe
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Die Renaissance-Fraktur von Heinz König war ab 1885 bei Genzsch & Heyse erhältlich. Es gab einen mageren und einen fetten Schnitt und zugehörige Initialen. Der magere Schnitt war auch über die Bauersche Gießerei erhältlich. Digitale Fonts, die vermutlich auf die gleiche historische Quelle bei der Gießerei Lorenz in München zurückgehen, sind unter dem Namen Münchner Fraktur erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1885
- 3.382 Aufrufe
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Die Typoart Didot ist ein Neuschnitt der Didot-Schriften nach Zeichnungen von Herbert Thannhaeuser. Die Schrift erschien 1958 als Bleisatzfamilie in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett.

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Schriftgestalter:
- 1958
- 1.461 Aufrufe
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FF Max ist eine serifenlose Schriftfamilie mit insgesamt neun Strichstärken inklusive passenden Kursivschnitten. Ihre leicht eckige Formensprache ist laut Morton Rostgaard Olsen ursprünglich von der Eurostile inspiriert. Die FF Max hat jedoch durch die runderen, offenen und spornlosen Glyphen eine freundlichere, menschlichere Anmutung. Dennoch ist sie ebenso eher für den Branding- und Headline-Einsatz konzipiert, funktioniert aber auch gut in kleinen Textgrößen. 2004 hat Morten Rostgaard Ol

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Schriftgestalter:
- 2003
- 5.239 Aufrufe
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Barry Deck arbeitete während seines Studiums am California Institute of Arts an ersten Entwürfen der Template Gothic. Die Inhaber von Emigre sahen den Font 1991 und zeigten sich so begeistert, dass sie ihn kurze Zeit später über ihr Label vertrieben. Die Schrift wurde ein weltweiter Erfolg und gilt als einer der wichtigsten Schrift-Vertreter der Grunge-Ästhetik der 1990er-Jahre.

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Schriftgestalter:
- 1991
- 3.225 Aufrufe
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Die Ronnia von Veronika Burian und José Scaglione (Type Together) ist eine gut ausgebaute Grotesk, die sich insbesondere für Überschriften im Editorial-Einsatz eignet. Die Schrift läuft schon in der Standardversion vergleichsweise schmal und zusätzliche Condensed-Schnitte sind ebenfalls erhältlich. Die vier Grundschnitte (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) sind mit manueller Bildschirmoptimierung über Typekit und Fontdeck als Webfonts verfügbar. Insgesamt bringt es die Familie mit sieben St

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Schriftgestalter:
- 2007
- 5.092 Aufrufe
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Die unverbundene Kursivschrift Hyperion von Berthold Wolpe wurde wohl schon in den 1930er-Jahren gestaltet und erstmalig geschnitten. Der Vertrieb über die Bauersche Gießerei ist aber erst ab 1952 belegt. Die Gießerei schreibt über die Schrift: »Die Hyperion ist eine Schrift kursiver Art, die sich durch ihre freundlichen, graphisch sehr reizvollen Formen überall dort zur Verwendung empfiehlt, wo die Drucksache den Empfänger in einer besonders persönlichen Weise ansprechen soll. Auch ist die schö

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Schriftgestalter:
- 1952
- 1.944 Aufrufe
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Die Mimosa war eine Bleisatzschrift im Fahrwasser der erfolgreichen Copperplate Gothic und erschien bei Schriftguß in Dresden bzw. in Partnerschaft bei C.E. Weber in Stuttgart. Zur Erstveröffentlichung finden sich widersprüchliche Angaben. Die drei Schnitte mager, halbfett und kursiv tauchen jedoch alle in Schriftmustern der 1920er-Jahre auf. In der DDR wurde die Schrift im VEB Typoart Dresden weiter angeboten.
- 1.345 Aufrufe
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Chameleon ist eine Schriftfamilie mit 16 einzelnen Schriften in drei verschiedenen Designs, die aufeinander abgestimmt sind. Die Basisschrift, eine verbundene Schreibschrift mit einem sehr starken Strichkontrast, ist auf Grund der sechs Layer-Fonts mit verschiedenen Füllungen sehr wandelbar – daher rührt auch ihr Name. Außerdem gehören zu der Familie die Chameleon Pen, eine etwas unruhige, verbundene Schreibschrift, die Chameleon Sketch und die Chameleon Sketch Extra mit Zierlinien, Rahmen und S

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Schriftgestalter:
- 2013
- 5.409 Aufrufe
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Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die

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Schriftgestalter:
- 1991
- 7.570 Aufrufe
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Die Eldwin ist eine verbundene, aufrecht stehende Schreibschrift in sechs Strichstärken. Diesen werden als Teil der Familie sechs nüchterne Versal-Alphabete zur Seite gestellt. Die Schnitte verfügen über lateinische und kyrillische Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.510 Aufrufe
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Die Fleischmann-Antiqua ist ein Neuschnitt von Georg Belwe auf Basis der Fleischmann-Antiqua-Schriften aus dem 18. Jahrhundert. Die Schrift erschien in den 1920er-Jahren bei der Leipziger Gießerei Ludwig Wagner in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett. In der DDR war die Schrift über Typoart weiter erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1927
- 1.666 Aufrufe
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Nachdem Martin Wenzel bereits eine Vielzahl von Textschriften gestaltetet hatte, sollte endlich einmal ein freieres, entspannenderes und zeitsparenderes Projekt folgen. So entschied er sich zu etwas »Handgemachtem« – der Duper. Eine Druckbuchstaben-Handschrift, formal basierend auf seiner zuvor veröffentlichten humanistischen Linearantiqua FF Profile, jedoch auch mit Raffinessen, wie man sie von einem Opentype-Pro-Font erwartet. Neben ihrer Unterstützung von 60 Sprachen (Pro-Version), zahlreiche

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Schriftgestalter:
- 2009
- 5.879 Aufrufe
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Die Schriften FF Justlefthand und FF Erikrighthand waren ursprünglich als Spaßschriften gedacht. Ende 1990 hält sich Erik van Blokland in New York und Just van Rossum in Berlin auf. Eines Abends fällt ihnen ein, dass sie für die gerade gegründete FontFont-Bibliothek noch zwei Script-Fonts beisteuern sollen. Erik van Blokland schreibt daher mit Filzstift kräftige Buchstaben auf ein Fax-Formular. Just van Rossum greift mit seiner linken Hand zu einem Fineliner und schreibt sein Alphabet. Die

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Schriftgestalter:
- 1991
- 5.946 Aufrufe
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Die Bassanova von Julia Bausenhardt ist eine Versalschrift, die auf den Arbeiten von Saul Bass beruhen, insbesondere dem Filmposter zu Love in the Afternoon. Die Schrift besitzt vier Varianten zu jedem Standardbuchstaben, wodurch sich der Lettering-Charakter der Schrift gut darstellen lässt. Unterstützt wird dies weiterhin durch circa 100 bedingte Ligaturen. Im Font stecken zudem einige Piktogramme in passender Gestaltung.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 4.440 Aufrufe
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Die Meierschrift hat ihren Ursprung in einem 1903 von C. F. Meier für einen Wettbewerb angefertigten Entwurf für eine moderne Zier- und Akzidenzschrift. Der Erstguss in zehn Graden mit Schmuck und Zierversalien erfolgte 1908 bei Schelter & Giesecke. Eine Digitalisierung gibt es von Oliver Weiß als Teil der Serie »The Art Nuveau Printshop«.

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Schriftgestalter:
- 1908
- 2.869 Aufrufe
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Die Aktuell ist eine verbundene Schreibschrift von Walther Schnippering und erschien 1935 bei der Schriftguß AG. Eine fettere Version mit Unterbrechungen für einen Schleifeneffekt erschien unter dem Namen Originell.

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Schriftgestalter:
- 1935
- 1.189 Aufrufe
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Der aus Frankreich stammenden Schriftgestalterin Alice Savoie gelang es, etwas vom Charme und Lebensgefühl ihres Landes in einem Font auszudrücken. Bemerkenswert ist jedoch, dass Capucine nicht nur als Display-, sondern auch als Textschrift verwendet werden kann. Mit zehn Strichstärken (Thin bis Black) inklusive Kursivschnitten ist sie ein ganz seltenes Exemplar ihrer Gattung.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 4.413 Aufrufe
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Mitte der 1980er-Jahre waren der Macintosh und der LaserWriter gerade auf der Bildfläche erschienen. Zuzana Licko wagte sich als eine der ersten daran, einen skalierbaren Font im neuen PostScript-Format auf Basis eines früheren Bitmap-Entwurfs aus dem Jahr 1984 zu erstellen. Doch die neue Technologie steckte noch in den Kinderschuhen und so führten die technischen Beschränkungen der Zeit zu einem auffälligen Merkmal von Lickos Schrift. Die Matrix, wie die Schrift genannt wurde, sollte so wenig S

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Schriftgestalter:
- 1986
- 10.002 Aufrufe
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Die Algo des französischen Designers Michel Derre spielt mit der Kombination von Antiqua-Skelett und gebrochener Strichführung in kräftig-kalligrafischem Zug. Ein Ausreißer ist dabei lediglich das links unten offene W. Ansonsten lassen sich alle Buchstaben wie Antiqua-Lettern lesen. Mit drei Strichstärken und über 500 Glyphen mit sechs Ziffernsets ist die Schrift gut ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 5.372 Aufrufe
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Die Lehmann-Fraktur erschien 1920 bei der Schriftguß AG. Die Gestaltung der mageren Garnitur ähnelt mit ihrem Schnurzugcharakter der kurz zuvor bei Stempel erschienenen Elfen-Fraktur. Zusätzlich gibt es jedoch einen kräftigen Schnitt mit rauhen Umrissen. Digitalisierungen sind nicht bekannt.
- 2.149 Aufrufe
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Die Gladiator von Hans Möhring erschien 1930 bei der Schriftguss KG in Dresden. Der Anbieter pries die Gladiator als eine Schrift an, »die mit eigenartig kraftvollem Ausdruck flüssigste Lesbarkeit verbindet. Gladiator ist aufs vielseitigste anwendbar und immer von äußerster Werbewirkung!«

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Schriftgestalter:
- 1940
- 910 Aufrufe
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Die Deutsche Zierschrift von Rudolf Koch entstand zwischen 1919 und 1921 als Erweiterung seiner Deutschen Schrift und erschien bei den Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie zeichnet sich durch eine feine Schraffierung aus, die der Schrift in größeren Schriftgraden eine besondere Eleganz verleiht. Heute sind verschiedene Digitalisierungen verfügbar. Dieter Steffmann bietet eine kostenlose Version, die durch das Autotracing die feinen Linien des Original jedoch nur sehr schlecht wiedergib

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Schriftgestalter:
- 1921
- 17.067 Aufrufe
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Lange Zeit waren Serifenschriften das bevorzugte Modell für das Entwerfen von nichtproportionalen Schriften, wie sie auf Schreibmaschinen zum Einsatz kamen. Denn mittels der Serifen konnte man die schmalen Buchstaben (etwa das i) deutlich breiter machen und so insgesamt einen gleichmäßigeren Grauwert erzeugen. Im Zuge der Umstellung der Schreibmaschinen von Typenhebeln auf Kugelköpfe entwickelte Roger Robertson bei IBM eine neuartige Schrifttype, die größtenteils auf Serifen verzichtete. Angeleh

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Schriftgestalter:
- 1962
- 8.177 Aufrufe
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Zur Fraktur soll Walter Tiemann (1867–1951) einmal gesagt haben: »Je stärker sich ein Volkscharakter herausbildet, desto eigentümlicher wird er sich im Handschriftlichen und in den Typen bekunden. So ist für mich immer die Fraktur der unmittelbarste und lebendigste Ausdruck für das Faustische im deutschen Menschen gewesen, ohne das doch der Deutsche kein deutscher Mensch sein würde.« Tiemann widmete mehrere Schriftentwürfe dieser Gattung: die Tiemann-Fraktur/Peter Schlemihl, die Fichte-Frak

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Schriftgestalter:
- 1928
- 12.829 Aufrufe
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Die Armin-Gotisch erschien 1933 bei der Schriftguß AG, Dresden in lediglich einem fetten Schnitt in 12 bis 72 Punkt. Als Schriftgestalter listet das Handbuch der Schriftarten »F. Müller«. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

- 1933
- 2.513 Aufrufe
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Die Werbeschrift Mammut erschien Ende der 1920er-Jahre bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner. 1932 wurde der Schrift eine schmalfette Version zur Seite gestellt. Diese ähnelte jedoch Bertholds Block-Signal, für die im Frühjahr des gleichen Jahres Musterschutz beantragt wurde. Berthold verklagte die Gießerei Wagner daraufhin auf Unterlassung und Schadensersatz.

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Schriftgestalter:
- 1928
- 1.512 Aufrufe
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Bei House Industries setzt man sich seit der Gründung der Foundry mit der amerikanischen Designgeschichte auseinander – nicht nur in Bezug auf das Grafikdesign, sondern zum Beispiel auch in Hinblick auf Produktdesign und Architektur. So stießen die Designer von House Industries in ihren vielen Referenzbüchern um das Jahr 2000 auf die Arbeiten des Architekten Richard Neutra, der 1892 in Wien geboren wurde. Dessen Entwürfe und Gebäude enthielten oft interessante Beschriftungen, meist in einfa

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Schriftgestalter:
- 2002
- 23.041 Aufrufe
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Fred Smeijers entwarf die Arnhem Ende der 1990er-Jahre. Sie entstand zunächst als freie Arbeit. Zu dieser Zeit wurde Smeijers aber auch als Berater für die Neugestaltung der holländischen Regierungszeitung Nederlandse Staatscourant hinzugezogen. Er zeigte hier verschiedene Schriftentwürfe und die Arnhem wurde ausgewählt und in zwei Schnitten als Display-Version für Überschriften ausgebaut und in die Prototypen der Zeitung integriert. Anschließend bat man Smeijers, passende Fließtextschnitte zu e

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Schriftgestalter:
- 2002
- 13.866 Aufrufe
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Rudolf Koch wurde wegen Krankheit 1917 aus dem Kriegsdienst entlassen und hielt sich mehrere Monate in einem Reserve-Lazarett in Offenbach auf. Er fertigte dort unter anderem ein Blatt mit Versen aus der Ilias, die Karl Klingspor sich später als Druckschrift wünschte. Die Arbeiten daran mussten kriegsbedingt unterbrochen werden und die Koch-Antiqua erschien schließlich 1922 in aufrecht und kursiv. Fettere Schnitte wurden in den Folgejahren veröffentlicht. Gestalterisch knüpft die Schrift an

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Schriftgestalter:
- 1922
- 8.986 Aufrufe
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Die Wieynck-Werkschrift erschien 1930 als passende Fließtext-Schrift in den Größen 6, 8, 10 und 12 Punkt zur dekorativen Wieynck-Gotisch. Mit dem vergleichsweise einfachen und offenen gotischen Skelett kann die Schrift als ein Zwischenschritt hin zur Schlichten Gotisch der 1930er angesehen werden. Der Gestalter der Schrift schreibt dazu »Die vorliegende, neue deutsche Schrift beweist durch Schönheit und Logik ihrer konstruktiven Formung, daß der heutige Stilwillen nicht nur einseitig bei lateini

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Schriftgestalter:
- 1930
- 2.638 Aufrufe
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Die Schreibedeutsch von Walther Schnippering ist eine verbundene Schreibschrift im Sütterlinstil und erschien 1934 in einem leichten und einem fetten Schnitt bei der Schriftguss AG.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 990 Aufrufe
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Die Trump-Mediäval gehört zu den bedeutendsten Schriftschöpfungen des deutschen Schriftgestalters Georg Trump. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Frakturschriften im Zuge des Normalschrifterlasses nicht mehr gefragt und die Lücke füllten in den 1950er-Jahren neue Antiqua-Typen deutscher Schriftgestalter – etwa die allseits bekannte Palatino, aber auch die heute etwas in Vergessenheit geratene Trump-Mediäval, die 4 Jahre nach der Palatino bei C.E. Weber erschien. Wie die Palatino musste sich

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Schriftgestalter:
- 1954
- 12.412 Aufrufe
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Die Koch-Antiqua von Rudolf Koch erschien ab 1922 bei Gebr. Klingspor in Offenbach. 1926 wurde die Familie um eine fette Variante erweitert, die jedoch gestalterisch deutlich von den restlichen Schnitten abweicht und eher als eigenständiger Schriftentwurf angesehen werden kann. Vergleich der Koch-Antiqua (oben) und der fetten Koch-Antiqua (unten) Eine Digitalisierung ist als Kuenstler 165 Heavy von Bitstream erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1926
- 5.555 Aufrufe
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Protest Grotesk ist eine serifenlose Schriftfamilie der Berliner Type Foundry Softdrive. Es handelt sich um eine geometrische Sans-Serif die auf den Einsatz im Mengentext optimiert ist. Die Schrift liegt aktuell in 8 Schnitten mit jeweiligen Italic-Varianten vor.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 1.410 Aufrufe
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Die Clear Sans von Neil Summerour wurde 2013 bei Positype veröffentlicht. Die Familie wurde bereits 2008 gezeichnet und kam zunächst nur als exklusive Corporate-Design-Schrift zum Einsatz. Einige Jahre später wurde die Familie noch einmal umfassend überarbeitet und ausgebaut. Dabei wurde auch der mittlerweile üblich gewordene Einsatz als Webfont und Appfont berücksichtigt. Neben den Grundschnitten in 10 Strichstärken sind jeweils fünf schmaler laufende Schnitte speziell für Text- und Bildschirme

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Schriftgestalter:
- 2013
- 5.192 Aufrufe

