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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1646 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Equitan Slab von Diana Ovezea erschien 2016 bei der Indian Type Foundry zeitgleich mit der zugehörigen Equitan Sans. Die Equitan Slab verfügt über sieben Strichstärken mit Kursiven und je 418 Glyphen pro Schnitt. Der Name Equitan leitet sich als Anagramm von »Antique« ab. Die Antique in 48 Punkt von Palmer & Rey in einem Muster von 1884 bildete den Grundstein für die Entwicklung der Equitan-Schriftsippe.
    • 2.687 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Nach der Veröffentlichung der ersten DIN-Normen zeigte sich schnell der Bedarf, die Schrift der technischen Zeichnungen der Normen selbst ebenfalls zu normieren. Es entstanden daher die Normen DIN 16 (schräge Normschrift für Zeichnungen) und DIN 17 (senkrechte Normschrift für Zeichnungen). In der DDR wurden die Normen später als TGL 0-16 und TGL 0-17 übernommen. Die letzten Ausgaben der DIN-Normen erschienen 1967 und sind mittlerweile zurückgezogen. Stattdessen ist nun die internationale Normsch
    • 19.093 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Nitti-Mostro-Familie von Pieter van Rosmalen basiert auf dem fettesten Schnitt der Nitti Grotesk. Die 18 Schnitte teilen sich auf vier Unterfamilien auf: Nitti Mostro, Nitti Mostro Comic, Nitti Mostro Disco und Nitti Mostro Stencil. Die Schnitte in den Unterfamilien können als Ebenenfonts übereinandergelegt und so mehrfarbig benutzt werden.
    • 2.797 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Segoe UI ist eine Systemschrift von Microsoft, die seit Windows Vista und Office 12 als Interface-Schrift benutzt wird und dabei speziell auf das ClearType-Rendering zugeschnitten ist. Später wurde die Segoe auch die Hausschrift von Microsoft. Ursprünglich war die Segoe eine im Jahr 2000 für Agfa Monotype entwickelte Schrift. Sie wurde 2003 von Microsoft übernommen und für die Bildschirmanwendung ausgebaut. Wie bei Arial und Helvetica sah sich Microsoft auch bei der Segoe UI Plagiatsvorwürf
    • 22.229 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Ende der 1950er-Jahre entstanden in England Pläne für den Bau eines neuen Autobahnnetzes nach deutschem Vorbild. Im Zuge dessen wurde auch die Beschilderung der Verkehrsschilder auf den Prüfstand gestellt. Dem zuständigen Kommittee stand Sir Colin Anderson vor. Er hatte bereits zuvor mit Jock Kinneir und Margaret Calvert zusammengearbeitet, die sich mit der Beschilderung des Flughafens Gatwick einen Namen gemacht hatten und nun auch für die Entwicklung des Leitsystems der neuen Autobahnen beauft
    • 6.818 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Schriftfamilie Supernova von Martina Flor verbindet den Charme von Handschriften mit der Flexibilität gut ausgebauten Schriftfamilien. Die Grundschrift ist in fünf Strichstärken von light bis black erhältlich. Der zusätzlicher Poster-Schnitt ist eine schwungvoll kalligrafische Variante der Grundschrift, die sich hervorragend für Schaugrößen-Anwendungen eignet und durch automatische oder manuelle OpenType-Ersetzungen wie handgeschrieben wirkt.
    • 4.474 Aufrufe
  7. Jens Kutilek ·
    Sudo ist eine schmale Monospaced-Schrift, die von Jens Kutilek für den Einsatz in Texteditoren für Programmcode und in Terminalfenstern entworfen wurde. Die Zeichen sind auf einem 16-Einheiten-Raster konstruiert, weshalb die Schrift in einer Darstellungsgröße von 16 Pixeln besonders gut funktioniert.
    • 3.831 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die House Gothic wurde Mitte der 1990er-Jahre von Allen Mercer (House Industries) gestaltet. Zu Werbezwecken erfand man den Lettering-Künstler Alger Zitcus, auf dessen Arbeit Mitte des 20. Jahrhunderts der Font vermeintlich zurückgehen sollte. Erfolgreich wurde die Schrift aber vor allem, nachdem Tal Leming sie 2001 noch einmal gestalterisch überarbeitete und zu einer größeren Familie ausbaute. Zu den ursprünglichen schmalen Schnitte kamen nun auch Text- und Extended-Versionen hinzu. Die zehn Co
    • 5.089 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Kaffeesatz war Jan (»Yanone«) Gerners schriftgestalterisches Erstlingswerk, das seit 2004 kostenlos erhältlich ist. Der Name verweist auf die Inspiration durch Kaffeehaus-Beschriftungen der 1920er-Jahre. Die moderne, spornlose Gestaltung in vier Strichstärken schlägt jedoch auch eine Brücke in die Gegenwart. Die Kaffeesatz wurde allein von Jan Gerners Website über 100.000 Mal heruntergeladen und zählt zu den beliebtesten aktuellen Freeware-Schriften, die sich zahlreich in Drucksachen und im
    • 7.452 Aufrufe
  10. Phoibos ·
    Die Pragmata Pro ist ein dicktengleicher Font, der für den Einsatz in Programmierumgebungen gedacht ist. Dazu liegt er in den vier Schnitten normal, kursiv, fett und fett-kursiv vor. Was ihn besonders auszeichnet ist der umfangreiche Sprachen- und Symbolausbau (momentan über 6000 Zeichen) und die Opentype-Features wie ein äußerst umfangreiches Ligaturen-Set. Zu den unterstützten Sprachen zählen neben anderen Arabisch, (polytonisches) Griechisch, Hebräisch und Russisch. Zur Optimierung des Platzv
    • 6.867 Aufrufe
  11. Phoibos ·
    Andreas Stötzner, Schöpfer der Andron, schrieb zur Alphabetum: »Juan-José Marcos war vor ca. 12 Jahren einer der Pioniere der wiss. Satzschrifterstellung – vom wissenschaftlichen Standpunkt aus. Was MUFI mit dem Privatareal gemacht hat (und was zu wesentlichen Unicode-Erweiterungen geführt hat), wurde belegungsmäßig größtenteils von ihm und auch von Jost Gippert in Frankfurt vorbereitet, auch wenn einiges davon inzwischen überholt ist. Was antike Schriften betrifft ist die Alphabetum belegungsmä
    • 5.071 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Constantia von Schriftgestalter John Hudson kommt eleganter daher, als der Times-Ersatz Cambria und eignet sich für weniger formelle Anwendungen - auch im Druckbereich. Während die bisherigen Systemschriften, allen voran Times New Roman und Arial, nur auf dem Bildschirm ihre Stärken auspielten, kann die Constantia auch bedenkenlos für Drucksachen eingesetzt werden. Dabei helfen der Constantia eine geringere x-Höhe, große Ober- und Unterlängen und Mediävalziffern.
    • 9.201 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Apple Color Emoji ist der Name eines Bitmap-Fonts, der seit Mac OS 10.7 bzw. iOS 5 mit Apple-Geräten ausgeliefert wird. Die Glyphen des Fonts sind keine herkömmlichen, einfarbigen Vektorelemente, sondern farbige PNG-Grafiken, die bei der Anzeige entsprechend skaliert werden. Der Font kann, sofern vom Programm unterstützt, jedoch wie ein herkömmlicher Font benutzt werden. Die Zeichen sind Unicode-kodiert und können also auch per Kopieren&Einfügen verarbeitet werden. Maßgeblich beteiligt am D
    • 2011
    • 33.858 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Der kostenlose Symbola-Font von George Douros bietet eine umfangreiche Unicode-Abdeckung, sowohl bezüglich Schriftsystemen, als auch bezüglich Symbolen, Emoji etc. Basic Latin, IPA Extensions, Spacing Modifier Letters, Combining Diacritical Marks, Greek and Coptic, Cyrillic, Cyrillic Supplement, General Punctuation, Superscripts and Subscripts, Currency Symbols, Combining Diacritical Marks for Symbols, Letterlike Symbols, Number Forms, Arrows, Mathematical Operators, Miscellaneous Technical, Co
    • 9.019 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Android Emoji ist der Name eines kostenlos erhältlichen TrueType-Fonts, den Monotype im Auftrag von Google entwickelt hat. Der Font bietet eine monochrome Vektordarstellung von über 700 Unicode-kodierten Emoji-Zeichen.
    • 10.727 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Gentium ist eine Open-Source-Schrift von Victor Gaultney. Sie zielt darauf ab, eine möglichst breite Unterstützung lateinischer, griechischer und kyrillischer Zeichen zu bieten. In der Plus-Version, die in einem normalen und kursiven Schnitt erhältlich ist, wird mit über 5000 Glyphen nahezu die komplette lateinische und kyrillische Belegung von Unicode 5.1 abgedeckt. Neben der Plus-Version in zwei Schnitten gibt es auch eine Basic-Version in vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fett-kursiv
    • 6.778 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    UnifrakturMaguntia geht auf Peter Wiegels Digitalisierung der Mainzer Fraktur (Berthold) zurück. Diese wurde nicht nur gestalterisch, sondern auch technisch überarbeitet. Die UnifrakturMaguntia kann über OpenType automatisch die Fraktursatz-typischen Ligaturen benutzen. Außerdem sind zahlreiche Buchstabenvarianten und Stilsätze verfügbar, die sich bei entsprechender Browser-Unterstützung zuschalten lassen. Die Schrift steht unter der Open Font License und kann über Google Fonts heruntergeladen
    • 8.269 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Karl-Heinz Lange erhielt 1984 von dem DDR-Schriftenhersteller Typoart den Auftrag, eine Expertise zu schreiben, welche Bedingungen eine Satzschrift erfüllen muss, um bei Telefonbüchern und Gebrauchsanweisungen klein und platzsparend und besonders gut lesbar zu sein. Nach gründlichem Studium der Kriterien der Lesbarkeit skizzierte er solche Buchstabenformen, die seiner Meinung nach den Forderungen entsprachen. Seine Entwürfe fanden die Zustimmung der Auftraggeber und der künstlerischen Berater.
    • 8.980 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Typoart Garamond wurde von Herbert Thannhaeuser für den Bleisatz geschnitten und für den Fotosatz erneut überarbeitet und erweitert. Digitale Versionen gibt es bei Elsner+Flake als Typoart Garamond sowie als Garamond No. 4 bei URW++. In den digitalen Versionen sind einige Zeichenformen und Ligaturen der Bleisatz-Version jedoch nicht vorhanden bzw. verändert.
    • 10.850 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Playfair Display ist eine Barock-Antiqua des dänischen Schriftgestalters Claus Eggers Sørensen. Mit ihrem schmalen Lauf und der hohen Kontrasstärke eignet sie sich besonders für Schauanwendungen. In diesem Anwendungsbereich ist die Playfair Display überdurchschnittlich gut ausgebaut: Sie kommt in drei Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Zeichenbelegung umfasst auch Kapitälchen und Schmuckligaturen. Eine kyrillische Belegung ist in den über 800 Glyphen ebenfalls enthalten.
    • 9.612 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Cinzel ist eine Open-Source-Schrift des portugiesischen Designers Natanael Gama in sechs Schnitten. Der Grundschnitt (regular) ist eine typische Capitalis Monumentalis in Kapitälchenausführung. Es gibt jedoch auch eine fette und extrafette Version ohne konkrete historische Vorbilder. Zu allen drei Strichstärken gibt es jeweils auch eine dekorative Variante mit ausladenden Schwungbuchstaben.
    • 6.629 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Mercedes Antiqua von Heinrich Wieynck erschien 1904 (normal), 1905 (kursiv) bzw. 1906 (halbfett) bei Wilhelm Woellmers Schriftgießerei in Berlin.
    • 15.039 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Quadro ist eine dekorative Display-Schrift von Erhard Kaiser. Sie erschien 1988 als Fotosatz-Schrift bei Typoart. Die geometrisch konstruierten Versalien bestehen aus Stämmen mit bis zu vier parallel geführten Einzelstrichen und diese Eigenschaft gibt der Schrift auch ihren Namen. Als Digitalisierung mit kompletter westeuropäischer Belegung ist die Quadro heute über Elsner+Flake verfügbar.
    • 11.134 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Lato ist eine Open-Source-Schriftfamilie des polnischen Schriftgestalters Łukasz Dziedzic. Typisches Merkmal der ansonsten recht nüchternen humanistischen Grotesk sind die teilweise abgerundeten Strichenden. Die Familie ist mittlerweile in 18 Schnitten (9 Strichstärken + Kursive) ausgebaut und enthält über 2300 Zeichen pro Schnitt. Der Zeichenumfang umfasst eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung sowie Griechisch und das internationale phonetische Alphabet.
    • 12.994 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Als Abwandlung der Schablonenschrift Dala Floda von Paul Barnes entstand 2014 die Dala Prisma, bei der die Buchstabenflächen aus Mehrfachlinien zusammengesetzt sind. Die drei erhältlichen Strichstärken sind dabei jeweils mit einer anderen Anzahl von Strichen gezeichnet. Die Schrift besitzt auch Kursive, Kapitälchen, Schwungbuchstaben und Bruchziffern. Entsprechend der Feinheit der Gestaltung kann die Schrift nur in sehr großen Schriftgraden verwendet werden.
    • 4.647 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Fruktur von Viktoriya Grabowska verbindet das Skelett aufrecht stehender Kursivbuchstaben mit der Anmutung von Frakturschriften. Die bislang nur als Einzelschnitt erschienene Schrift besitzt eine erweiterte lateinische Belegung mit 437 Glyphen und wird kostenlos unter der Open-Font-Lizenz angeboten.
    • 4.298 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Inconsolata ist eine Schrift von Raph Levien. Sie wurde mit dem Ziel gestaltet, einen dicktengleichen Programmier-Font auch in Drucksachen ansprechend wiedergeben zu können. Trotz dieser Intention wird die Schrift auch gern für die Bildschirmwiedergabe von Programmiercode benutzt. Die Inconsolata ist kostenlos in zwei Schnitten (normal und fett) mit circa 300 Glyphen verfügbar.
    • 4.314 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Anonymous Pro ist eine Schriftfamilie von Mark Simonson, die speziell für die Darstellung von Programmiercode ausgelegt ist. Die Schrift verfügt über vier Schnitte und einen umfangreichen Zeichenausbau in lateinischer (west- und osteuropäisch), griechischer und kyrillischer Belegung.
    • 5.460 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Franz Sans von Mona Franz entstand als Bachelorarbeit an der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm. Die Schrift nimmt Anleihen bei frühen, eher geometrischen serifenlosen Schriften und kombiniert diese mit scharf abgeschnittenen Stämmen und abgerundeten Ecken. Momentan ist ein fetter Schnitt verfügbar. Ein weiterer Ausbau der Schrift ist in Planung.
    • 4.908 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Equity von Matthew Butterick ist eine Werkschrift, die ursprünglich auf den Satz juristischer Texte ausgelegt wurde. Die Schrift basiert auf der Janson, beziehungsweise deren Bleisatzinterpretation »Ehrhardt« von Stanley Morison. Die Equity läuft vergleichsweise schmal und besteht aus vier Schnitten in zwei Grauwert-Abstufungen (A und B) und ausgelagerten Kapitälchen. Die Einbettung in PDFs, E-Books und Webseiten ist in der Standardlizenz bereits enthalten.
    • 7.796 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Concourse begann als eine Neuinterpretation der Metro von William A. Dwiggins. Dies zeigt sich vor allem noch in den geomtrischen Versalformen. Die Minuskeln der Concourse besitzen jedoch eine eher bewegte und humanistische Form. Die Schrift ist in drei Strichstärken mit Kursiven und ausgelagterten Kapitälchen erhältlich. Die Einbettung in PDFs, E-Books und Webseiten ist in der Standardlizenz bereits enthalten.
    • 4.465 Aufrufe
  32. Lukas W. ·
    Die Junicode wurde speziell für den Satz wissenschaftlicher Texte der Mediävistik entwickelt. Sie wurde von Peter S. Baker von der University of Virginia entworfen und befindet sich seit ihrer Erstveröffentlichung permanent im Ausbau. Ihr lateinischer Zeichensatz basiert auf Scans von George Hickes’ Linguarum vett. septentrionalium thesaurus grammatico-criticus et archaeologicus (Oxford: Sheldonian Theatre, 1703–5), während sich die griechischen Zeichen an Schriften von Alexander Wilson (1714–8
    • 6.054 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die 1938 begonnene Gilgengart-Fraktur war Hermann Zapfs erste Schrift für die D. Stempel AG. Vorlage war das handgeschriebene Büchlein »Die Reimchronik von Oberursel«. Benannt ist die Schrift auf Wunsch Gustav Moris nach dem Buch »Der Gilgengart«, das Hans Schönsperger Anfang des 16. Jahrhunderts für Kaiser Maximilian I. druckte. Der erste Normgrad in 36 Punkt wurde von August Rosenberger geschnitten und 1939 fertiggestellt. Durch den Normalschrifterlass 1941 war der Schrift allerdings ein schw
    • 8.669 Aufrufe
  34. R::bert ·
    Motiviert von seiner Tochter, welche gern ihre Handschrift als Font haben wollte, gestaltete Neil Summerour eine aufrecht handgezeichnete Druckbuchstaben-Schrift. Romp besteht aus drei Varianten von Lettern, Ziffern, Kapitälchen und Ligaturen. Die Pro-Version vereint diese, sodass über eine Opentype-Funktion alle Zeichen zufällig rotierend dargestellt werden können, um ein lebendigeres Schriftbild zu erzeugen.
    • 4.315 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die 1962 erschienene Eurostile von Alessandro Butti und Aldo Novarese ist ein Ableger ihrer 10 Jahre zuvor erschienen Versalschrift Microgramma. Die Eurostile wurde nun mit Kleinbuchstaben ausgestattet und mit Detailverbesserungen auf insgesamt sieben Schnitte erweitert. Heutige Digitalisierungen sind jedoch mit über 20 Schnitten erhältlich. Die Eurostile war mit ihrer Punzenform, die den Mattscheiben von Röhrenfernsehern ähnelt, in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine beliebte Wahl für
    • 11.019 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Daniel Pelavin entwarf diese Art-Déco-Schrift ursprünglich für seine Hochzeitseinladung und verwendete sie erneut für die Geburtsankündigung seines ersten Kindes Anna, die der Schrift ihren Namen gab. Die Schrift erschien dann 1991 bei ITC. ITC bietet die Grundschrift in drei Varianten an: Versal, Kapitälchen und mit Alternativformen. Hinzu kommt ein fetter Schnitt (»extended«).
    • 9.454 Aufrufe
  37. Identity Letters ·
    Klainy ist die zweite Schrift des Schriftgestalters Moritz Kleinsorge. Die Groteskfamilie besteht aus acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven und verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung mit mehr als 500 Zeichen pro Schnitt. 
    • 2.937 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Avenir Next ist eine Erweiterung und Überarbeitung der Avenir, die von Akira Kobayashi in Abstimmung mit Adrian Frutiger entstand und 2004 bei Linotype erschien. Die Familie wurde im Vergleich zur ursprünglichen Avenir stark im Zeichensatz ausgebaut und wuchs mit den neuen Condensed-Schnitten auf 24 Fonts.
    • 8.127 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Kartenschrift Diadem erschien 1912 bei der Leipziger Gießerei C.F. Rühl. Die Schrift von Georg Schiller verbindet Elemente von gebrochenen Schriften und Antiqua-Schriften in einem Entwurf. 
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  40. R::bert ·
    Durch vorangegangene typografische Plakatgestaltungen für den Musikklub »villaWuller« wurde Sascha Timplan zur Schriftfamilie Florence inspiriert. Diese ist eine aufrechte, schmallaufende Serifenlose mit handgezeichneter Anmutung. Einige Merkmale: Sieben Strichstärken (thin bis bold) Kapitälchen Mehrere Ziffernsätze Zahlreiche Ligaturen Schwungbuchstaben  
    • 3.990 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Joanna ist eine Antiqua-Schrift von Eric Gill. »… a book face free from all fancy business« beschrieb Gill selbst seinen Entwurf. Die Gestaltung der Schrift entstand zwischen 1930 und 1931. Der Schnitt der Lettern nach Gills Entwürfen erfolgte bei Caslon. Die Schrift war ursprünglich allein für die eigene Verlagsdruckerei »Hague and Gill« bestimmt und wurde erstmals für Gills Buch »Essay on Typography« eingesetzt. Sein Partner Hague war mit Gills Tochter Joan (auch Joanna genannt) verheiratet. N
    • 9.220 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Parisian ist neben der Broadway eine weitere Art-Déco-Schrift von Morris Fuller Benton für American Type Founders. Die Schrift kombiniert Buchstabenformen und Strichstärkenverlauf von klassizistischen Schriften mit einer geometrischen Konstruktion und dekorativen, extrem großen Oberlängen. Digitalisierungen gibt es zum Beispiel von Linotype, Bitstream, Tilde und Image Club.
    • 10.527 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Duos ist eine monolineare Schreibschriftfamilie von Underware. Sie setzt sich aus 10 Schnitten zusammen, die sich auf vier Grundstile verteilen: Die Sharp-Schnitte besitzen glatte Strichenden, die Round-Schnitte dagegen abgerundete. Die Brush-Schnitte zeigen eine kräftigte und scharfkantige Pinselstrich-Textur. Der einzelne Paint-Schnitt besitzt dagegen weichere Umrisse. Alle Schnitte besitzen über 1000 Zeichen mit vielen Alternativzeichen und einer erweiterten lateinischen Belegung. 
    • 4.152 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Tungsten ist eine Grotesk-Famile von Hoefler&Co. und erschien 2009. Die Familie verfügt über acht Strichstärken (ohne Kursive) und vier Weiten, die aber allesamt recht schmal laufen. 2014 wurde die Tungsten Rounded nachgelegt. 
    • 1.672 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Trennert-Antiqua von Friedrich Bauer erschien 1926 in mager und kursiv und wurde in der Folge auf sechs Schnitte (mager, kursiv, halbfett, fett, schmalhalbfett und kursiv fett) ausgebaut.  Eine Digitalisierung über Forgotten Shapes wurde angekündigt, ist aber bislang nicht erschienen. 
    • 1.425 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    1923 präsentiert sich das Bauhaus mit seinen neuen Ideen in einer großen Ausstellung der Welt. Dazu entsteht aus den Reihen der Studenten eine Reihe von Motiven zur Ankündigung der Ausstellung. Chris Lozos entwickelt später aus den konstruktivistischen Bauhaus-Schriftgestaltung seine Schrift »Weimar Plakat«. Mit fast 800 Zeichen ist die 2013 erschienene Pro-Version umfangreich ausgebaut.
    • 10.791 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Perpetua ist eine Antiqua-Schrift von Eric Gill, die 1932 über Monotype veröffentlich wurde. 1924 hatte Stanley Morison für das Magazin Fleuron einen Artikel mit dem Titel »Towards an Ideal Type« geschrieben. Er schloss darin mit dem Wunsch nach einer bestimmten neuen Type: »… a fount of maximum homogeneity, that is to say, a type in which the uppercase, in spite of its much greater angularity and rigidity, accords with the great fellowship of colour and form with the rounder and more v
    • 10.560 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Art Deco ist ein Schriftpaket von P22 bestehend aus drei Fonts: der monolinearen, verspielten Art Deco Chic, der geometrisch-geradlinig und mit hohem Strichstärkenkontrast ausgeführten Art Deco Display sowie dem Symbolfont Art Deco Extras.
    • 5.601 Aufrufe
  49. jakob_runge ·
    Die Meret von Nils Thomsen erschien ursprünglich 2011 über OurType und ist seit 2018 in einer überarbeiten Fassung bei TypeMates erhältlich. Die Schriftfamilie orientiert sich an den beiden grundlegenden Schreibwerkzeugen der Schriftgeschichte: der Breit- und der Spitzfeder. Das Resultat ist eine robuste Text-Schrift mit acht Strichstärken – die Hälfte für Textgrößen ausgelegt. Die Kursive ist schlicht gehalten, besitzt aber dennoch einen eigenständigen Charakter. Ein Einblick in die recht analy
    • 4.725 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Rheingold ist eine unverbundene Schreibschrift von Erich Mollowitz aus den 1930er-Jahren. Die Schrift in zwei Strichstärken erschien in Partnerschaft als Rheingold bei Trennert in Hamburg. Bekannter ist der Entwurf unter dem ursprünglich bei C.E. Weber benutzten Namen Forelle. Eine Digitalisierung gibt es unter dem Namen Forelle Pro von RMU Fonts. 
    • 1.246 Aufrufe

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