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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Verdana wurde ursprünglich von Matthew Carter speziell für die Bildschirmanwendung auf niedrig aufgelösten Bildschirmen entwickelt. Mit der Verdana Pro wurde die Schrift in einer Zusammenarbeit von Font Bureau, Monotype und Matthew Carter umfassend überarbeitet und ausgebaut. Die Familie ist auf 20 Schnitte gewachsen und enthält typografische Funktionen wie Kapitälchen, Ligaturen, Brüche und verschiedene Ziffernsets. Ab Windows 10 build 17040 kann die Schrift kostenfrei aus dem Mic
    • 6.995 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Times New Roman von Stanley Morison und Victor Lardent ist eine Barock-Antiqua und entstand für die britische Zeitung The Times. Sie zählt zu den meistbenutzten lateinischen Schriften des 20. Jahrhunderts. 1929 kritisierte Stanley Morison in einem Artikel die Druckqualität und altmodische Typografie der Times scharf. Er wurde daraufhin von der Times engagiert, um die angesprochenen Probleme aus der Welt zu schaffen. Morison stellte nicht nur den Zeitungskopf von einer gebrochenen Schrif
    • 28.258 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Weiß-Gotisch von Emil Rudolf Weiß erschien 1936 bei der Bauerschen Gießerei. Albert Kapr nennt sie »eine kühle und intelligente Form, die sich in das technische Zeitalter einordnen will. Trotzdem bleibt die Weiß-Gotisch eine Schrift, die überdauert«. Eine Besonderheit ist, dass sie mit zwei Versal-Sätzen erhältlich war. In einem Schriftmuster von Bauer heißt es dazu: Das Gitterwerk einer gotiſchen Schrift muß ſich knisſternd recken und ſtrecken, es muß von einer Spannung erfüllt ſe
    • 10.107 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Chalkboard ist eine Systemschrift von Apple, die seit 2003 mit Mac OS X ausgeliefert wurde und auch in Versionen des mobilen Betriebssystem iOS enthalten ist. Auch wenn die Schrift eine vollständige Neuzeichnung ist, kann sie doch stilistisch sehr deutlich als Apples Variante von Microsofts Systemschrift Comic Sans angesehen werden. Die Schrift ist mittlerweile in drei Strichstärken (ohne Kursive) ausgebaut. Die Schrift wird nur mit Apple-Software ausgeliefert und wird nicht separat lizenzie
    • 2003
    • 8.711 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Hermann Zapf wagte sich ab 1948 an die Entwicklung seiner ersten Schreibschrift. Ausgangspunkt war ein kalligrafisches Schriftblatt aus seinem Kriegs-Skizzenbuch, das er mit einer Sommerville-Feder geschrieben hatte. Gestalterisch orientiert sich die Schrift an den englischen Spitzfederschriften. Da die Schrift im Bleisatz erschien, war der Entwurf starken Einschränkungen unterworfen. Alle Schwünge und Verzierungen durften nicht zu weit aus den Buchstaben herausragen, damit sie später auf die Bl
    • 12.785 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Herold von Hermann Hoffmann erschien ab 1901 als Herold Reklameschrift, Herold schmal, Herold fett und Herold Kontur bei Berthold. Erhältliche Digitalisierungen: ParaType: fett und Reklameschrift Berthold: Reklameschrift HiH Retrofonts: Reklameschrift astype: Heraut (Reklameschrift + Ornamente)
    • 8.959 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Alegreya ist eine Antiqua-Schrift mit kalligrafisch-humanistischem Duktus. Sie ist gleichermaßen für Lesetexte und einen Einsatz in Schaugrößen geeignet. In größeren Graden offenbart sie einige interessante stilistische Details wie die nach oben anschwellenden Stämme. Die Schrift ist in drei Strichstärken (zuzüglich Kursiven) ausgebaut und verfügt über circa 500 Glyphen. Alternativ dazu ist auch eine kommerzielle Pro-Version verfügbar, die in den Strichstärken und dem Zeichenumfang noch
    • 14.298 Aufrufe
  8. Phoibos ·
    Die KS GrequeX wurde nach dem Vorbild der berühmten Grecs du Roi von Garamond erstellt. Dieser schnitt Mitte des 16. Jahrhunderts für den Drucker und Gelehrten Robert Estienne die Stempel, der damit im Auftrage Franz I. den Humanismus vorantrieb, indem diese Schrift für Jahrhunderte Griechische Schrift definierte. Die Schrift selbst basierte auf der Handschrift des Kreter Kopisten Angelo Vergikio. Für verschiedene Druckwerke kursierte die Grec du Roi in diversen Auflagen, von denen die umfangrei
    • 4.296 Aufrufe
  9. RobertMichael ·
    Courier wurde 1956 von Howard Kettler entworfen und später als Courier New von Adrian Frutiger für die elektrischen Schreibmaschinen IBM Selectric Series von IBM weiterentwickelt. Charakteristisch sind die starken Serifen, mit denen beispielsweise der Leerraum beim »I« gefüllt wird. Durch ihre weite Verbreitung auf Schreibmaschinen und später über alle gängigen Betriebssystemen gehört die Courier (New) zu einer der bekanntesten Schriften überhaupt und gilt als archetypische Beispiel für Mon
    • 13.317 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Lemon Sans ist eine humanistische Groteskfamilie von Jürgen Huber und Teil der Lemon-Schriftsippe, die auch die Lemon Serif beinhaltet. Die Lemon Sans besitzt sechs Strichstärken, die jeweils in normaler und monokameraler Ausführung vorhanden sind. Alle diese Schnitte sind zudem in normaler und schmaler Weite sowie jeweils in abgerundeten Varianten verfügbar. Insgesamt kommt die Familie so auf 60 Schnitte mit westeuropäischer Belegung.
    • 5.655 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    1923 präsentiert sich das Bauhaus mit seinen neuen Ideen in einer großen Ausstellung der Welt. Dazu entsteht aus den Reihen der Studenten eine Reihe von Motiven zur Ankündigung der Ausstellung. Chris Lozos entwickelt später aus den konstruktivistischen Bauhaus-Schriftgestaltung seine Schrift »Weimar Plakat«. Mit fast 800 Zeichen ist die 2013 erschienene Pro-Version umfangreich ausgebaut.
    • 10.787 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Deutschkurrent ist eine Schreibschrift im Kurrentstil von Georg Salden und erschien 2013 über sein Label TypeManufactur. Salden begann selbst im Alter von 5 Jahren Sütterlin zu schreiben. Später studierte er an der Hochschule Originaltexte in deutscher Kurrentschrift. Als Vorlage für die digitale Schrift schrieb Salden zunächst mit Spitzfeder und Tinte. Darauf aufbauend zeichnete er eine Kurrentschrift, die besonders gut lesbar sein soll, weil sie alles Überflüssige und Dekorative verme
    • 13.519 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Der kostenlose Symbola-Font von George Douros bietet eine umfangreiche Unicode-Abdeckung, sowohl bezüglich Schriftsystemen, als auch bezüglich Symbolen, Emoji etc. Basic Latin, IPA Extensions, Spacing Modifier Letters, Combining Diacritical Marks, Greek and Coptic, Cyrillic, Cyrillic Supplement, General Punctuation, Superscripts and Subscripts, Currency Symbols, Combining Diacritical Marks for Symbols, Letterlike Symbols, Number Forms, Arrows, Mathematical Operators, Miscellaneous Technical, Co
    • 9.013 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Mercedes Antiqua von Heinrich Wieynck erschien 1904 (normal), 1905 (kursiv) bzw. 1906 (halbfett) bei Wilhelm Woellmers Schriftgießerei in Berlin.
    • 15.029 Aufrufe
  15. Kathrinvdm ·
    Die Manus ist eine moderne, schwungvolle Handschrift, entworfen von Geert Dijkers. Sie sieht aus, als sei sie mit einem rauen Flachpinsel oder einem Pinselfilzer geschrieben worden. Sie umfasst 384 Glyphen, besteht aus 1 Schnitt und wurde 2014 veröffentlicht. Im Gegensatz zur PencilPete aus der gleichen Foundry verfügt die Manus über ein ß. Die Schrift liegt im OpenType-Format vor.
    • 4.677 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Bank Gothic von Morris Fuller Benton entstand 1930 für American Type Founders. Die Schrift erschien in den Varianten Light, Medium, Bold, Condensed Light und Condensed Medium. Der stark geometrische Aufbau verleiht der Schrift eine technisch-futuristische Anmutung und die Schrift wird nach wie vor gern in entsprechender Weise (zum Beispiel für Science-Fiction-Filmtitel und -abspänne, Videospiele etc.) eingesetzt. Alle Schnitte besaßen ursprünglich lediglich ein Versal-Alphabet. Als Lino
    • 10.532 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Schriftsippen, die verschiedene Schriftgattungen in einer Familie zusammenführen, waren zur Zeit der Entwicklung der Stone-Sippe Ende der 1980er-Jahre nichts Außergewöhnliches mehr. Jan van Krimpen (Romulus), Gerard Unger (Demos/Praxis) Bigelow/Holmes (Lucida) und andere hatten es bereits vorgemacht. Doch die Konsequenz der Stone-Sippe von Sumner Stone war beachtlich. Drei Stile und drei Strichstärken in aufrechter und kursiver Version ließen eine Sippe mit 18 perfekt aufeinander abgestimmten Sc
    • 7.997 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die VAG Rounded (im deutschsprachigen Raum auch VAG Rundschrift) entstand in den 1970er-Jahren für den Volkswagen-Konzern. Für die Marke Volkswagen kam damals die Futura zum Einsatz, für die Audi dagegen die Times. Die Werbeagentur GGK Düsseldorf wurde mit der Erarbeitung einer neuen Markenstrategie beauftragt und im Zuge dessen entstand die VAG Rundschrift unter Wolf Rogosky (Creative Director) and Gerd Hiepler (Art Director). Das neue Corporate Design mit der VAG Rundschrift für Drucksachen, A
    • 1978
    • 14.828 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Tiemann-Antiqua erschien ab 1923 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Die Schrift besitzt auf den ersten Blick Skelett und Duktus einer klassizistischen Schrift, ist in den Details aber weniger streng ausgearbeitet. Wie andere deutsche »Künstlerschriften« aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts besitzt die Schrift in den Details viele stilistische Eigenheiten – etwa die abgerundeten Stammausläufe an b und d oder die kopflastigen Proportionen des g. Julius Rodenberg bezeichn
    • 14.657 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Nach dem Schnitt der Post-Antiqua widmete sich Herbert Post einem Frakturschrift-Entwurf. Denn die geänderten politischen Verhältnisse Anfang der 1930er-Jahre ließen wenig Raum für die Anwendung seines Antiqua-Entwurfes. »Die Verleger suchen sehr nach einer uns zeitgemäßen Schrift. […] Es ist schade, daß ich mit dem Drucken in Antiqua aufhören muß, wenigstens vorerst …« schrieb Post in einem Brief. 1933 reiste Post nach Frankfurt/M. um durch Rudolf Kochs Sohn Paul Koch den Schnitt seiner Fr
    • 10.544 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Schriftfamilie Vesper von Rob Keller war dessen Abschlussarbeit beim Masterstudium in Schriftgestaltung an der englischen Universität Reading. Der Stil der lateinischen Belegung ist stark von den gleichzeitig entstandenen Devanagari-Zeichen beeinflusst. Nach dem Masterstudium baute Keller die Schrift über einen Zeitraum von zwei Jahren zu einer vollwertigen Familie mit 10 Schnitten (5 Strichstärken + Kursive) aus. Die Fonts sind als Standard-Version mit 532 Glyphen sowie als Pro-V
    • 2.839 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Vito von Thomas Gabriel verfügt mit ihren 60 Schnitten über einen umfangreichen Ausbau. Es kombinieren sich dabei sechs Strichstärken mit fünf Weiten. In den über 700 Glyphen pro Schnitt sind Kapitälchen und verschiedene Ziffernsets enthalten.
    • 5.831 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Lucian Bernhard (ursprünglich Emil Kahn) war ein deutscher Grafikdesigner und Schriftgestalter aus Stuttgart. Seine ersten Schriften entstanden für die Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main. Nachdem Bernhard in die USA ausgewandert war, begann er vornehmlich für ATF Schriften zu entwerfen. Die Bernhard Modern erschien dort 1937. Sie ist eine dekorative Antiqua, die besonders durch ihre geringe x-Höhe bzw. die großen Oberlängen auffällt. Digitalisierungen in vier Schnitten sind heute zum Beispi
    • 7.853 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Wingdings ist eine Systemschrift von Microsoft, die ausschließlich Piktogramme enthält. Die Symbole wurden ursprünglich von Bigelow und Holmes um 1990 als Teil der Lucida-Sippe entworfen und waren auf die drei Fonts Lucida Icons, Lucida Arrows und Lucida Stars verteilt. Microsoft ließ sich die Piktogramme lizenzieren und machte sie unter der Bezeichnung Wingdings zu einer Serie von Systemfonts ab Windows 3.1. Die Zeichen lassen sich in der Regel über die QWERTY-Tastatur eingeben, jedoch bot das
    • 25.219 Aufrufe
  25. Kathrinvdm ·
    Vier Schriften von Sebastian Nagel — gefunden auf einer Karte Amerikas des spanischen Kartographen Diego Gutiérrez und des niederländischen Kupferstechers Hieronymus Cock. »Als ich im Jahr 2004 durch Zufall die Landkarte Amerikas von 1562, erstellt vom spanischen Kartographen Diego Guiterrez und dem niederländischen Kupferstecher Hieronymus Cock für mich entdeckte, hatte ich erst kurz zuvor meine Diplomarbeit über Schriftgestaltung und Schriftanalyse abgeschlossen. Während dieser Zeit hatte
    • 8.580 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Pinselschrift Polo wurde um 1960 von Carl Rudolph Pohl für Typoart geschaffen. Digitalisierungen der Schrift gibt es unter dem Originalnamen von Profonts sowie als Paola von »astype«. Beide Versionen sind mit über 500 Glyphen recht gut ausgebaut.
    • 8.145 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Laski Slab der argentinischen Designerin Paula Mastrangelo entstand zunächst als Abschlussarbeit ihres Schriftgestaltungsstudiums und zielte auf eine Anwendung in einem Online-Magazin für Kinder ab. Später wurde die Familie in Zusammenarbeit mit Ramiro Espinoza zu einer großen und vielseitig einsetzbaren Schriftfamilie ausgebaut und erschien 2014 bei Espinozas Label Re-Type. Die Familie besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven. Zusätzlich gibt es zwei dekorative Schablonenschrift-Ver
    • 3.946 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Expo Serif von Mark Jamra entstand zwischen 2005 und 2008 als Erweiterung der Expo-Sans-Familie. Die Schrift ist in vier Strichstärken mit Kursiven ausgebaut, besitzt Kapitälchen, Schwungbuchstaben und alle gängigen Ziffernsets. Die Desktop-Lizenzen gibt es direkt über TypeCulture. Adobe-Abonnenten können Desktop- und Webfonts nutzen.
    • 4.890 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Posterizer KG von Lazar Dimitrijević ist eine humanistische Slab-Serif-Schrift. Sie entstand als Display-Schrift zum fünfjährigen Jubiläum des Designstudios »Dizajn Studio Box«. Das Kürzel KG verweist dabei auf den Wirkungsort des Studios: Kragujevac (Serbien). Die Schrift besitzt eine lateinische und kyrillische Belegung mit über 500 Glyphen, jedoch nur einen einzelnen Schnitt.
    • 2.870 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Cambria von Schriftgestalter Jelle Bosma ist ein Windows-Systemfont (seit Vista), der sich der ClearType-Technologie bedient, um eine gute Leserlichkeit am Bilschirm zu ermöglichen. Die Cambria schickt sich als »robustes Arbeitspferd« (Zitat des Designers) an, die Times New Roman als Textschrift im Office-Bereich zu ersetzen. Neben dem Einsatz in Geschäftsdokumenten ermöglicht der großen Zeichenumfang auch einen Einsatz in wissenschaftlich/technischen Arbeiten.  
    • 12.418 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die FF Schulschrift ist eine verbundene Schreibschrift von Just van Rossum. Die Schrift lehnt sich im Entwurf an die drei deutschen Schulschrift-Varianten Vereinfachte Ausgangsschrift, Lateinische Ausgangsschrift und Schulausgangsschrift an, die in den Fonts als A, B und C gekennzeichnet sind. Mit den 20 Schnitten hat man zudem die Wahl, diese Schriftstile mit und ohne Lineatur darzustellen.
    • 7.163 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Brandon Text ist ein Ableger der zuvor erschienenen Brandon Grotesque. Im Gegensatz zu letzterer ist die Brandon Text mit ihrer größeren x-Höhe besser für eine Fließtextanwendung geeeignet. Die Familie ist in sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut. In den circa 500 Glyphen werden west-, ost- und zentraleuropäische Belegungen abgedeckt.
    • 5.098 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse
    • 7.838 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Corporate A·S·E ist eine dreiteilige Schriftsippe von Kurt Weidemann und entstand zwischen 1985 und 1989 als (zunächst) exklusive Hausschrift für Daimler-Benz. Weidemann beschrieb die Grundmerkmale der Sippe folgendermaßen: »zeitlose Ausgewogenheit, neutrale, maximale Lesbarkeit, ökonomische Laufweite, Druckfähigkeit auf unterschiedlichen Papiersorten in allen wichtigen Verfahren (bis zum Sieb-, Flexo- und Laserdruck), Lesequalität auf Bildschirmen, in der Leuchtwerbung und in unterschiedlic
    • 16.709 Aufrufe
  35. Viertelgeviert ·
    Die Quitador ist eine Slab-Serif-Schrift von Arne Freytag. Die Schrift ist bis auf die teilweise abgerundeten Strichenden monolinear ausgeführt und besitzt sieben Strichstärken mit Kursiven.  
    • 2.732 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Logotypia Pro ist eine Schrift von Ralf Herrmann, die speziell auf die Gestaltung von Wortmarken zugeschnitten ist.
    • 3.566 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Rotis ist eine Schriftsippe von Otl Aicher, die Ende der 1980er-Jahre über Agfa Compugraphic erschien. Sie ist nach Aichers Wohnort Rotis benannt, einem Ortsteil von Leutkirch im Allgäu. In der Rotis-Schriftsippe sind nicht nur eine Antiqua (Rotis Serif) und eine Grotesk (Rotis Sans) enthalten, sondern auch die Zwischenstufen Rotis Semi-Serif und Semi-Sans. Aicher hatte klare Vorstellungen über die optimale Leserlichkeit von Schriften. Schriften mit breiteren Grundstrichen (wie
    • 28.357 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Eubie Script von Dai Foldes ist eine amerikanische Lettering-Schrift im Stile der Arbeit des Lettering-Designers Harry Knorr für Globe Poster Printing in Baltimore. Um den Lettering-Stil zu unterstützen, verfügt die Schrift nicht nur über Ligaturen und Alternativzeichen, sondern auch über eine »tanzende« Grundlinie.
    • 5.165 Aufrufe
  39. Lukas W. ·
    Die Junicode wurde speziell für den Satz wissenschaftlicher Texte der Mediävistik entwickelt. Sie wurde von Peter S. Baker von der University of Virginia entworfen und befindet sich seit ihrer Erstveröffentlichung permanent im Ausbau. Ihr lateinischer Zeichensatz basiert auf Scans von George Hickes’ Linguarum vett. septentrionalium thesaurus grammatico-criticus et archaeologicus (Oxford: Sheldonian Theatre, 1703–5), während sich die griechischen Zeichen an Schriften von Alexander Wilson (1714–8
    • 6.049 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Trajan Sans Pro von Robert Slimbach ist die serifenlose Version der Trajan Pro 3. Sie verfügt über 6 Strichstärken und einen Zeichenausbau mit lateinischen, griechischen und kyrillischen Glyphen.
    • 7.339 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Ende des 18. Jahrhunderts schickte sich die Antiqua an, den gebrochenen Schriften auch im deutschsprachigen Raum zunehmend den Rang abzulaufen. Schriftsteller und Verleger wünschten sich die sogenannten Didot’schen Lettern für ihre Drucke – im Original aus Paris oder zumindest als deutsche Nachahmungen. Dies führte letztendlich sogar dazu, dass der Drucker Johann Friedrich Unger in der nach ihm benannten Unger-Fraktur einen Ausweg in der Verschmelzung von Fraktur und Antiqua suchte. Doch weder d
    • 12.091 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Während seines Studiums gestaltete Christian Schwartz ein Plakat mit der Bell Centennial, die für ihre starken, dem Einsatz in Telefonbüchern geschuldeten Tintenfallen berühmt ist. Bei der Amplitude erhob Schwartz diese Eigenheiten zum bewusst angewendeten Stilmittel. Der Grundstil der Schrift ist in Skelett und Duktus ansonsten recht einfach im Stile humanistischer europäischer Groteskschriften der 1990er-Jahre gehalten. Besonders macht die Familie dabei aber der umfangreiche Ausbau in 35
    • 8.163 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Zwischen 1996 und 1997 arbeitete Frank Heine mit seinem Designbüro an einem Ausstellungsdesign für ein deutsches Museum. Dabei stieß Heine auf eine handbeschriftete Karte zur Schlacht bei Ostrach. Ausgehend von dieser Vorlage entwickelte Heine einige Jahre später seine Dalliance. Zunächst entstand der Schreibschrift-Schnitt auf Basis der Originalmuster. Zusätzlich entstand ein aufrechter, unverbundener Schnitt sowie eine feinere Display-Version der Schreibschrift. Die Dalliance Flourishes enthäl
    • 4.059 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Bassanova von Julia Bausenhardt ist eine Versalschrift, die auf den Arbeiten von Saul Bass beruhen, insbesondere dem Filmposter zu Love in the Afternoon. Die Schrift besitzt vier Varianten zu jedem Standardbuchstaben, wodurch sich der Lettering-Charakter der Schrift gut darstellen lässt. Unterstützt wird dies weiterhin durch circa 100 bedingte Ligaturen. Im Font stecken zudem einige Piktogramme in passender Gestaltung.
    • 4.440 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Montserrat ist eine kostenlose geometrische Groteskschrift der argentinischen Designerin Julieta Ulanovsky. Die Erstellung der Schrift wurde über Kickstarter vorfinanziert und die Familie ist seit 2012 als Open-Source-Familie frei verfügbar. Laut der Eigenbeschreibung basiert die Schrift auf Schildern und Postern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in Buenos Aires. Die schließlich veröffentlichten fünf Schnitte lehnen sich jedoch vor allem an populäre kommerzielle Schriften wie Gotham
    • 37.439 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Rosewood ist ein dekoratives Versal-Alphabet in Western-Optik. Der schattierte Slab-Serif-Schnitt basiert auf einer Schrift von William Page aus dem 19. Jahrhundert. Über den zusätzlichen Füllungsschnitt lassen sich die Buchstaben zweifarbig darstellen.
    • 8.651 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Ubuntu ist die Hausschrift des gleichnamigen Linux-Betriebssystems. Der Distributor dieser Linux-Version ist die in London ansässige Canonical Limited. Das Unternehmen beauftragte Dalton Maag mit der Erstellung der Ubuntu-Schriftfamilie. Die Lizenz ähnelt der Open Font License und gestattet somit eine weitreichende Nutzung ohne Lizenzgebühren. Derzeit verfügbar sind 4 Strichstärken (light, regular, medium, bold) zuzüglich Kursive sowie ein einzelner Condensed-Schnitt und eine Monospace-Fami
    • 2010
    • 10.873 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Symbojet ist ein Set aus zwei Piktogramm-Fonts. Die Schriftzeichen sind in lateinischen und griechischen Zeichen in normal und fett verfügbar. Die Piktogramme sind in beiden Fonts identisch.
    • 4.025 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Canto von Richard Lipton basiert auf den Untersuchungen Edward Catichs zur Entstehung römischer Inschriften durch den Pinsel als formbestimmendes Schreibwerkzeug. In der Canto wird dieser Duktus auf eine heutige, doppelhäusige Antiqua-Familie übertragen. Die römischen Capitalis-Monumentalis-Versalien verbinden sich dabei mit dem Duktus humanistischer Kleinbuchstaben. Kapitälchen und ausladende Schwungbuchstaben gehören ebenfalls zum Zeichenvorrat. Die zwei Strichstärken sind jeweils in
    • 4.625 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die House Gothic wurde Mitte der 1990er-Jahre von Allen Mercer (House Industries) gestaltet. Zu Werbezwecken erfand man den Lettering-Künstler Alger Zitcus, auf dessen Arbeit Mitte des 20. Jahrhunderts der Font vermeintlich zurückgehen sollte. Erfolgreich wurde die Schrift aber vor allem, nachdem Tal Leming sie 2001 noch einmal gestalterisch überarbeitete und zu einer größeren Familie ausbaute. Zu den ursprünglichen schmalen Schnitte kamen nun auch Text- und Extended-Versionen hinzu. Die zehn Co
    • 5.085 Aufrufe

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