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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1640 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die PostScript-Schriften für den Macintosh wurden anfangs nur auf dem Drucker als Vektorversion ausgegeben. Am Bildschirm kamen Bitmap-Darstellungen zum Einsatz. Diese Zweiteilung inspirierte Zuzana Licko zur Erstellung der Base-Schriftfamilie. Dabei wurde nicht versucht, die Vektorfonts möglichst getreut in ein Pixelraster zu überführen, sondern die Bitmap-Fonts – entworfen in 9 und 12 Pixeln Höhe – bildeten die Basis für die Erstellung der Vektorfonts und diktierten somit deren Aussehen und Me
    • 5.270 Aufrufe
  2. R::bert ·
    Bei der FF Basic Gothic handelt es sich um eine neutrale Grotesk mit amerikanischen Wurzeln. Die Familie verfügt über acht Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. 
    • 5.132 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Basic Commercial ist Linotypes Version der Akzidenz-Grotesk von Berthold. Die Familie ist in 4 Strichstärken (inkl. Kursive) ausgebaut und als Standard- und Com-Version (387 Glyphen) erhältlich. Neben Desktop-Lizenzen werden auch Web-, App, E-Book- und Server-Lizenzen angeboten. Außerdem gibt es eine abgerundete Version in 3 Schnitten. 
    • 6.493 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Baskerville wurde Mitte des 18. Jahrhunderts von John Baskerville in Birmingham entwickelt. Sie ist ein typischer Vertreter der Barock-Antiquas. Sie nimmt Anleihen bei den Schriften William Caslons, entwickelt diese aber in Richtung des Klassizismus’ weiter: Stärkere Kontraste, aufrechtere Schattenachse, horizontal betonte Serifen. Die Baskerville gehört zu den am meisten eingesetzten Fließtextschriften der letzten Jahrhunderte und ist dementsprechend von unzähligen Schriftanbietern ada
    • 24.928 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Bassanova von Julia Bausenhardt ist eine Versalschrift, die auf den Arbeiten von Saul Bass beruhen, insbesondere dem Filmposter zu Love in the Afternoon. Die Schrift besitzt vier Varianten zu jedem Standardbuchstaben, wodurch sich der Lettering-Charakter der Schrift gut darstellen lässt. Unterstützt wird dies weiterhin durch circa 100 bedingte Ligaturen. Im Font stecken zudem einige Piktogramme in passender Gestaltung.
    • 4.436 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Geht es ums Bauhaus, greifen manche Designer vorschnell zur ITC Bauhaus, die jedoch außer dem Namen keine direkte Verbindung zur dieser berühmten Kunstschule hat. Auch die Futura von Paul Renner war zwar eindeutig vom Bauhaus inspiriert, kam dort aber ebenfalls nicht großflächig zum Einsatz. Das visuelle Bild der Bauhaus-Drucksachen seit der Dessauer Zeit prägte vielmehr die Scheltersche Grotesk der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke. Auf Anregung von Erik Spiekermann en
    • 14.612 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die Bauer Bodoni ist ein bekannter und erfolgreicher Neuschnitt der klassizistischen Schriften von Giambattista Bodoni. Die Familie erschien ab 1926 bei der Bauerschen Gießerei in Frankfurt/M. und wurde in der Folge weiter ausgebaut. Bis in die 1950er-Jahre bestand die Schrift aus drei Strichstärken (normal, halbfett, fett) mit zugehörigen Kursiven. Im Fotosatz waren auch zwei schmale Schnitte erhältlich.  Alle acht genannten Schnitte sind heute über Linotype mit Kapitälchen und erweiterter
    • 1.902 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift Friedrich-Bauer-Grotesk wurde in den 1930er-Jahren bei der Altonaer Schriftgießerei Trennert & Sohn entworfen und war bis zum Ende der Bleisatzzeit im norddeutschen Raum eine häufig eingesetzte Schrift. Die Überarbeitung als FF Bauer Grotesk basiert auf den originalen Formen, die Zeichen wurden jedoch umfangreich modernisiert. Es stehen nun sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven zur Verfügung. Die lateinische Zeichenbelegung enthält Kapitälchen und acht Ziffernsets.
    • 11.427 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Bauziet ist eine relativ weit laufende geometrische Grotesk des indonesischen Schriftanbieters Letter Omega Typefoundry. Die Schrift zeichnet sich durch besonders starke Tintenfallen aus und ist in sechs Strichstärken mit Kursiven in zwei Weiten (normal, weit) erhältlich. 
    • 1.767 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die radikalen Versuche Herbert Bayers, das Alphabet nur noch monokameral auszuführen und alle Buchstaben streng geometrisch zu konstruieren, bleiben in den 1920er-Jahren im Entwurfsstadium stecken. Einsetzbare Satzschriften werden daraus nicht. Mit der Bayer Type nimmt sich ein Schrifthersteller aber den Bauhaus-Entwürfen an. Ab 1935 erscheint bei Berthold die Bayer Type in mehrerer Schnitten. Auf den ersten Blick scheint sie wenig mit den typischen Bauhaus-Entwürfen zu tun zu haben –
    • 13.953 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Bazar ist eine unverbundene Schreibschrift von Imre Reiner und erschien 1956 als Bleisatzschrift bei der D. Stempel AG.  Digitalisierungen gibt es als Bazar von Klaus Sutter (Linotype) und Boondock von Patrick Griffin (Canada Type).
    • 1.044 Aufrufe
  12. R::bert ·
    Die Beausite von Yassin Baggar ist eine Schriftfamilie welche vier Kontraststufen mit jeweils mehreren Strichstärken und dazugehörigen Kursiven vereint. Die Beausite Classic greift als geringste Kontraststufe den neogrotesken Archetyp der Sippe auf.   Einige Merkmale: Zehn Strichstärken inkl. Kursive West- und osteuropäische Sprachunterstützung Stilistische Alternativen Ligaturen Kleinere Zahlen für Text, Tabellenziffern und Brüche
    • 3.902 Aufrufe
  13. R::bert ·
    Die Beausite von Yassin Baggar ist eine Schriftfamilie welche vier Kontraststufen mit jeweils mehreren Gewichten und dazugehörigen Kursiven vereint. Beausite Grand ist der Ausgangspunkt der Familie – für Schlagzeilen und große Formate gedacht, ist dies die kontrastreichste und dekorativste Version der Beausite-Familie.    Einige Merkmale Sechs Strichstärken inkl. Kursive West- und osteuropäische Sprachunterstützung Stilistische Alternativen Ligaturen
    • 4.292 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Becket ist eine charakterstarke Groteskschrift von Gustav Jaeger. Sie erschien 1980 als Fotosatzschrift in einem fetten Schnitt über Linotype.  Die Schrift ist heute mit einer erweiterten lateinischen Belegung als Pro-Schrift über MyFonts verfügbar. 
    • 768 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Behrens-Antiqua von Peter Behrens erschien ab 1907 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach.
    • 27.108 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Behrensschrift von Peter Behrens erschien ab 1901 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. 1907 kam eine Kursive hinzu. Moderne Interpretationen: URW Behrenschrift  RMU Fonts Behrens-Kursiv Solotype Behrens Schrift Ingo Fonts Behrensschrift iF Plus
    • 29.175 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Belarius von Veronika Burian und José Scaglione ist eine variable Schrift, die neben Designachsen für Strichstärke und Weite auch eine Designachse für die Serifen enthält. Mit letzterer kann die Schrift zwischen serifenbetont und serifenlos eingestellt werden. In den Einzelschnitten kommt die Familie auf 90 Schriftschnitte. Die Designachse ist dann in drei Stile zerlegt: Poster, Serif und Sans. Die drei Stile sind in fünf Strichstärken mit Kursiven in drei Weiten erhältlich. Die Schnitte bes
    • 1.780 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Bell Centennial wurde 1976 vom US-amerikanischen Telefonanbieter AT&T in Auftrag gegeben, um die bisherige Telefonbuchschrift Bell Gothic abzulösen. Zu Ehren des 100-jährigen Bestehens des Unternehmens wurde die Schrift Bell Centennial genannt. Die Bell Gothic war gut 40 Jahre für den Satz der Telefonbücher bei AT&T im Einsatz. Jedoch hatte sich die Drucktechnik zwischenzeitlich gewandelt. Der Satz erfolgte nun mit Kathodenstrahlsystemen und die Buchstabenbeschreibungen waren in
    • 5.648 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Bell Gothic ist eine Groteskschriftfamilie von Chauncey H. Griffith, die in den 1930er-Jahren als Auftragsarbeit für den Telefonanbieter AT&T entstand. Für deren Telefonbücher sollte eine platzsparende, aber dennoch auch in kleinen Schriftgraden möglichst leserliche Schrift entstehen. Griffith konnte hier auf seine Erfahrung mit dem Zeitungsdruck und Entwürfen wie seiner Excelsior zurückgreifen. Die Zeichen sind möglichst unverwechselbar gestaltet und spitze Winkel sind mit Tintenfallen ausg
    • 7.750 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Bellevue ist eine Kursivschrift von Gustav Jaeger und erschien 1986 bei der Berliner H. Berthold AG in einem Schnitt. Eine digitale Version mit erweiterter lateinischer Belegung ist über Monotype erhältlich. 
    • 1.430 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Bello erschien 2004 bei Underware. Sie ist eine dekorative Schreibschrift mit betontem Pinsel-Duktus, die sich insbesondere für Schaugrößen-Anwendungen eignet. Neben der verbundenen Schreibschriftvariante (Script) gibt es auch unverbundene Kapitälchen als Einzelschnitt. Um die Schreibschrift möglichst natürlich aussehen zu lassen verfügt die Bello Script über unzählige Ligaturen, spezielle Wortanfangs- und endbuchstaben sowie 62 komplette englische Wörter.
    • 9.648 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Kursivschrift von Heinrich Wieynck erschien um 1907 bei der Bauerschen Gießerei.  »Wer für Zeitungs- und Akzidenzdruck eine Reklameschrift für energischen und wirksamen künstlerischem Charakter verlangt, beachte unsere neue Kursivschrift Belvedere.«  Eine Digitalisierung gibt es unter gleichem Namen von RMU Fonts. 
    • 2.338 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Belwe-Antiqua von Georg Belwe erschien ab 1913 bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke. Die Antiqua mit kalligrafischen Charakter wurde bis in die 1920er Jahre hinein ausgebaut und verfügte schließlich über drei Strichstärken, zwei Kursive und lichte Versalien. Ein auffälliges Merkmal der Schrift sind die Schwünge, die sonst bei der Antiqua bestehende Weißräume (zum Beispiel beim V, W und Y) zum Teil ausgleichen. Außerdem enthielt die Schrift auch in der ursprünglichen Version bereit
    • 2.396 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Bely von Roxane Gataud entstand ursprünglich als eine Abschlussarbeit des Studienganges »Typographie & Langage« an der Ésad Amiens. In der Folge wurde die Schrift für das »Typeface Publishing Incentive Program« von Type Together ausgewählt und mit diesem Schriftanbieter weiterentwickelt und ausgebaut. Die Schriftfamilie erschien dann 2016 in vier Textschnitten und einem Display-Schnitt. Die Schrift besitzt eine erweiterte lateinische Belegung sowie Kapitälchen und verschiedene Ziffernset
    • 3.880 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Bembo wurde vom venezianischen Stempelschneider Francesco Griffo geschnitten und erstmals für den Druck des Buches »Petri Bembi de Aetna Angelum Chalabrilem liber« (1495–1496) in der Druckerei von Aldus Manutius benutzt. Der Nachname von Pietro Bembo, dem Autor dieses Werkes, wurde später zur Bezeichnung dieser Schrifttype benutzt. Im 20. Jahrhundert fand die Schrift wieder weite Verbreitung, denn Monotype brachte unter der Leitung von Stanley Morrison ab 1929 eine umfangreiche Bembo-Fa
    • 13.899 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die ITC Benguiat ist eine dekorative Serifenschrift von Ed Benguiat aus den 1970er-Jahren. Ursprünglich entwarf Benguiat lediglich ein Logo für einen Freund. Doch dieser mochte die Entwürfe auch nach unzähligen Revisionen nicht. Die Buchstaben in einem der Entwürfe gefielen Benguiat jedoch so sehr, dass er sie zu einem Schriftentwurf ausbaute. Ganze drei Anläufe brauchte er bei seinem Arbeitgeber ITC, bis die Schrift vom ITC Typeface Review Board akzeptiert und schließlich 1978 veröffentlich wur
    • 7.498 Aufrufe
  27. R::bert ·
    FS Benjamin ist eine Serifenlose von Stuart de Rozario bestehend aus 12 Schnitten inklusive echter Kursivschnitte. Gemeißelt wirkende Winkel welche die sonst recht klaren Buchstabenformen ergänzen, verleihen der Schrift ein altertümlich wirkendes Erscheinungsbild.
    • 3.307 Aufrufe
  28. R::bert ·
    Die Bentons Sans ist eine statische Grotesk von Tobias Frere-Jones und Cyros Highsmith (Font Bureau). Als Redesign der 1908 von Morris Fuller Benton (ATF) veröffentlichten News Gothic trägt der Font den Namen eines Schriftgestalters, welcher das Design der amerikanischen Groteskschriften zu Beginn des 20. Jahrhunderts wesentlich beeinflusste. Einige Merkmale: Fünf Weiten (Extra Compressed bis Wide) Neun Strichstärken (Thin bis Black) Echte Kursive Kapitälchen
    • 12.536 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die BER-Schriften BER Sans und BER Serif sind die exklusive Hausschrift des Flughafens Berlin Brandenburg. Sie wurden von Alexander Brandczyks Büro Xplicit in Zusammenarbeit mit Schriftgestalter Georg Seifert entworfen und kommen sowohl in Web- und Printmedien als auch bei der Beschilderung des Flughafens selbst zum Einsatz. Die BER-Sans-Familie verfügt über 4 Strichstärken (light, regular, medium, bold) und zugehörige Kursive. Die Anmutung ist nüchtern-konstruiert und erinnert an Schriften
    • 9.960 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die BER-Schriften BER Sans und BER Serif sind die exklusive Hausschrift des Flughafens Berlin Brandenburg. Sie wurden von Alexander Brandczyks Büro Xplicit in Zusammenarbeit mit Schriftgestalter Georg Seifert entworfen und kommen sowohl in Web- und Printmedien, als auch bei der Beschilderung des Flughafens selbst zum Einsatz. Die BER-Serif-Familie verfügt über zwei Strichstärken (normal und fett) und die zugehörige Kursive und kommt im Printbereich als Fließtextschrift zur Anwendung.  
    • 4.904 Aufrufe
  31. Kathrinvdm ·
    Die ITC Berkeley Old Style wurde von Tony Stan für die International Typeface Corporation geschaffen. Ihre Gestaltung basiert auf einer von Frederic Goudy 1938 entworfenen Exklusivschrift für die University of California. Diese war auch die Vorlage für die FB Californian, die David Berlow 1990 herausbrachte. Berlows Variante bewahrt aber deutlich mehr Details der Ursprungsschrift, während die Berkeley Old Style eine freiere, etwas glattere und plakativere Interpretation des Originals ist. Ins Au
    • 6.404 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Berliner Grotesk von Erik Spiekermann basiert auf Schnitten der ursprünglich Anfang des 20. Jahrhunderts bei Berthold erschienenen Block-Serie. Die Neubearbeitung verfügt über drei Strichstärken und in der digitalen Version über 446 Glyphen mit einer erweiterten lateinischen Belegung. 
    • 2.169 Aufrufe
  33. R::bert ·
    Berlingske Slab von Jonas Hecksher ist die Egyptienne-Variante der umfangreichen Berlingske-Sippe und ist in drei Weiten sowie einer Stencil-Version verfügbar. Mit einer erweiterten lateinischen, griechischen, kyrillischen sowie einer baltischen und vietnamesischen Zeichenbelegung werden bis zu 170 Sprachen unterstützt.
    • 2.554 Aufrufe
  34. R::bert ·
    Berlingske Serif von Jonas Hecksher verbindet klassische und kalligraphische Gestaltungsansätze mit dem Anspruch bester Lesbarkeit und Ästhetik. Berlingske Serif wurde ursprünglich für Schlagzeilen der gleichnamigen Dänischen Tageszeitung Berlingske entwickelt und ist Teil einer umfangreichen Schriftsippe mit über 16 Ausprägungen. Die Antiqua-Variante ist in drei Weiten, drei optischen Größen und einer Stencil-Version verfügbar. Mit einer erweiterten lateinischen, griechischen, kyrillischen sowi
    • 4.316 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard Gothic war Lucian Bernhards erste Schrift für American Type Founders und erschien dort ab 1929. Sie wurde als Gegenstück zu den erfolgreichen europäischen Groteskschriften wie Futura, Kabel und Gill Sans konzipiert. In diesem Sinne zeigen sich in der Bernhard Gothic viele geometrische Ansätze. Jedoch gibt sich der Entwurf dabei deutlich künstlerischer und verspielter. Die Schrift gilt auch als eine der ersten, die den Verzicht auf Sporne als deutliches Gestaltungsmerkmal heraus
    • 6.904 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Lucian Bernhard (ursprünglich Emil Kahn) war ein deutscher Grafikdesigner und Schriftgestalter aus Stuttgart. Seine ersten Schriften entstanden für die Bauersche Gießerei in Frankfurt am Main. Nachdem Bernhard in die USA ausgewandert war, begann er vornehmlich für ATF Schriften zu entwerfen. Die Bernhard Modern erschien dort 1937. Sie ist eine dekorative Antiqua, die besonders durch ihre geringe x-Höhe bzw. die großen Oberlängen auffällt. Digitalisierungen in vier Schnitten sind heute zum Beispi
    • 7.841 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard Schönschrift von Lucian Bernhard erschien bei der Bauerschen Gießerei. Der Normalschnitt war ab 1925 erhältlich, 1928 kam ein kräftiger Schnitt hinzu. Bei Stephenson Blake erschien die Schrift unter dem Namen Madonna. Digitalisierungen sind unter der Originalbezeichnung (Elsner+Flake) und als Bernhard Script (Profonts) erhältlich. Ähnlich sind auch Liberty Script (Monotype) und Viant.
    • 32.874 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard-Antiqua erschien ab 1911 und zusammen mit der Bernhard-Fraktur als Umsetzung von Lucian Bernhards Plakatkunst-Lettering als Satzschriften. Die Familie erschien ursprünglich bei Flinsch und wurde bei der Bauerschen Gießerei bis in die 1920er-Jahre weiter ausgebaut: mager, kursiv, fett, fett kursiv, extrafett, extrafett kursiv, und schmalfett. Zusätzlich erhältlich waren passende Initialen und Bernhard-Schmuck.  Bislang gibt es keine vollständige Digitalisierung. Der schmalfette
    • 3.802 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard-Fraktur ist eine Schriftfamilie von Lucian Bernhard, die auf seinem Lettering-Stil für die Plakatkunst beruht. Die Familie erschien 1912 bei der Schriftgießerei Flinsch in drei Strichstärken (mager, fett, schmalfett). Bei der Baurschen Gießerei wurde 1921 schließlich noch eine extrafette Garnitur hinzugefügt.  Eine komplette Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. Bei RMU Fonts gibt es den extrafetten Schnitt als Bernhard Blackletter. 
    • 6.374 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Bernini Sans ist eine Groteskschrift-Familie von Just Another Foundry. Die 2012 erschiene Familie besitzt einen humanistischen Grundcharakter, der Schriften wie der Frutiger und Myriad nicht unähnlich ist. Bei der Bernini ist jeder Schnitt in zwei Varianten erhältlich: die etwas strengeren Schnitte heißen Bernino und die etwas informelleren Bernina. Der Unterschied zeigt sich z.B. am Abstrich des a oder der Form des g. Die Bernini zeichnet sich außerdem durch einen umfangreichen Ausbau
    • 5.393 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Baskerville ist eine Neubearbeitung der Baskerville aus den 1960er-Jahren bei der H. Berthold AG. Die Schriftfamilie verfügt über drei Strichstärken mit Kursiven (außer im fetten Schnitt). Die Kapitälchen sind in der digitalen Version in den Normalschnitt integriert. 
    • 1.254 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Baskerville Book ist eine Neubearbeitung der Baskerville-Antiqua durch Günter Gerhard Lange für die H. Berthold AG. Die Schriftfamilie erschien 1980 in den Schnitten normal, halbfett, kursiv und in einem Kapitälchenschnitt. In der heute verfügbaren digitalen Version sind die Kapitälchen in den Normalschnitt integriert und die Familie wurde um einen Schnitt halbfett kursiv ergänzt.  
    • 1.000 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Garamond Old Face war eine Neubearbeitung der Garamond durch Günther Gerhard Lage für den Fotosatz. Die einzelnen Schnitte erschienen im Verlauf der 1970er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die digitale Version hat heute den Namen Berthold Garamond. 
    • 1.361 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Standard ist eine von Berthold Direct Corp herausgegebene Variante der Helvetica. Die Familie mit einer westeuropäischen Zeichenbelegung besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven.  
    • 1.263 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold-Script ist eine Schreibschrift von Günter Gerhard Lange und erschien in den 1970er-Jahren als Fotosatzschrift. Eine digitale Version ist in erweiterter lateinischer Belegung in zwei Strichstärken erhältlich. 
    • 1.176 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Besley ist eine umfangreich ausgebaute, unter OFL verfügbare Clarendon-Variante. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven und drei Weiten. Neben der erweiterten lateinischen Belegung sind auch kyrillische Zeichen enthalten. 
    • 589 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Beton von Heinrich Jost erschien um 1930 bei der Bauerschen Gießerei. Sie ähnelt in ihrem geometrischen Grundaufbau der 1929 erschienenen Memphis der D. Stempel AG, gibt sich jedoch etwas eigenwilliger und weniger stark konstruiert. Eine auffällige Eigenheit ist die teilweise Kehlung der Slab-Serifen bzw. die Abschrägung der Serifen in den Versalien (z.B. E und F). In der Original-Bleisatzversion sind einige Buchstaben wie R und K wahlweise mit geometrischem und schwungvollem Fuß erhältlich.
    • 7.999 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    George Bickham der Ältere (1684–1758) war ein englischer Schreibmeister und Graveur. Mit seinem Werk »The Universal Penman« prägte er die Gestalt der englischen Schreibschrift im 18. Jahrhundert. Das Buch diente Richard Lipton in den 1990er-Jahren als Vorlage für die Entwicklung der Bickham Script. Die Schrift war eine der ersten, die die Möglichkeiten der OpenType-Technologie ausreizte, um einer Satzschrift die Anmutung von kalligrafisch geschriebenem Text zu geben. Dazu verfügen alle drei Schn
    • 14.057 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Bierstadt von Steven R. Matteson  ist eine statische Grotesk und wurde 2021 als Teil von fünf neuen Schriften für Microsofts Office-Software vorgestellt. Die Schriftfamilie mit vier Schnitten steht Abonnenten als Teil von Microsofts »Cloud Fonts« zur Verfügung.  Zum Namen schreibt der Designer: As for the name, Bierstadt is named for one of Colorado’s 14,000 ft peaks. When I think of Swiss type, I think of the Alps, and since I’m based in Boulder, my Alps are the Rockies.
    • 16.496 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Schrift entstand ursprünglich als Entwurf von Ilja Ruderman für das russische Magazin Большой город (»große Stadt«). Olga Pankowa baute die Schrift später als frei verkäufliche Version aus, die seit 2016 über das Label CSTM Fonts erhältlich ist. Die Familie ist in neun Strichstärken mit lateinischer und kyrillischer Belegung erhältlich. 
    • 2.997 Aufrufe

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