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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1646 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Harriet ist eine Antiqua-Schriftfamilie von Jackson Cavanaugh und erschien 2012 bei dessen Label Okay Type. Die Familie zieht ihre Inspiration nach Angaben des Designers gleichsam aus Barock-Antiqua und Klassizistischer Antiqua. Die Familie besitzt vier Strichstärken für den Texteinsatz und sechs Strichstärken für Schaugrößen.
    • 5.792 Aufrufe
  2. Kathrinvdm ·
    Dieses Großbuchstabenalphabet wurde von Schriftgestalter Lecter Johnson mit Bleistift entwickelt und vermittelt den Eindruck einer Schrift auf Notizzetteln und ähnlichen handschriftlichen Dokumenten. Der Font besitzt kontextbedingte Varianten, die sich per OpenType automatisch zuschalten lassen. Auf diese Weise erhält die Grober Bleistift einen abwechslungsreichen Handschriftcharakter.
    • 8.384 Aufrufe
  3. Dieter Stockert ·
    Die Nueva ist eine Schriftfamilie von Carol Twombly aus dem Jahr 1994 mit kalligrafischer Anmutung mit den Strichstärken Light, Regular, Bold, Black, jeweils auch kursiv, und in drei Laufweiten (normal, condensed und extended). Der Zeichenumfang beschränkt sich auf die damals üblichen 260 Glyphen. Die Nueva ist Bestandteil von Adobes Creative Suite.
    • 2.973 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Aja ist eine unverbundene Schreibschrift von Gustav Jaeger und erschien 1981 bei der Berliner H. Berthold AG. Charakteristisch ist der umgekehrte Kontrast mit betonten horizontalen Strichen. Die Schrift ist heute in einem Schnitt mit erweiterter lateinischer Belegung über Monotype verfügbar. 
    • 1.387 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Archer wurde von Hoefler & Frere-Jones 2001 für das Magazin Martha Stewart Living entwickelt. Seit 2008 ist die Lizenzierung jedoch nicht mehr exklusiv. Die Archer hat einen einfachen, eher statisch-geometrisch Aufbau mit betonten runden Serifenenden, die an Schreibmaschinenschriften erinnern sollen. Trotz der Anlehnung an einen Schreibmaschinen-Look wirkt die Schrift elegant, insbesondere in den leichteren Schnitten. Die Archer ist in 8 Strichstärken mit jeweiligen Schnitten f
    • 2008
    • 11.287 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Der Jenaer Schriftgießer Johann Carl Ludwig Prillwitz war Ende des 18. Jahrhunderts mit seinen Schnitten der »Didotschen Lettern« erfolgreich. Eine umfassende Neuinterpretation, ausgehend von den Prillwitz-Originalmustern, nahm Ingo Preuß Anfang des 21. Jahrhunderts vor. Seine Prillwitz wurde in drei optischen Größen (Book, Regular und Display) angelegt. Der als NP (NewsPrint) bezeichnete Schnitt ist speziell für einen Druck in kleinen Größen auf Zeitungspapier geschaffen und wurde aus der Displ
    • 3.637 Aufrufe
  7. Kathrinvdm ·
    Diese Okay Crayon wurde von Schriftgestalter Luke William Turvey mit einem schwarzen Wachsmalstift geschrieben und anschließend als Font digitalisiert. Die dekorative Schrift umfasst 230 Glyphen und deckt damit die westeuropäische Standardbelegung ab.
    • 9.119 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die El Greco ist eine Kursivschrift von Günter Gerhard Lange mit schwungvollen Großbuchstaben. Die Schrift erschien in den 1960er-Jahren bei der Berliner H. Berthold AG in einem Schnitt. Die Schrift ist heute mit erweiterter lateinischer Belegung (445 Glyphen) über Monotype erhältlich. 
    • 1.261 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Anfang des 20. Jahrhunderts sind viele Schriften im deutschen Raum künstlerisch geprägt. Die Schriften von Koch, Ehmcke, Behrens und anderen suchen nach individuellem persönlichen Ausdruck im Schriftentwurf. So zeigen sich Feder und Pinsel als Schreibwerkzeug wieder deutlich stärker in den Entwürfen. Die Weiß Antiqua ist in dieser Hinsicht etwas zurückgenommen, aber gerade deshalb auch als vielseitig einsetzbare Leseschrift tauglich. Besonderheiten weist die Schrift aber dennoch auf, etwa d
    • 12.843 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Rabenau (früher Lucinde) ist eine Antiqua-Schrift von Axel Bertram und erschien 2011 bei Linotype. Ab dem Jahre 2003 wirkte der Kalligraf und Schriftgestalter Andreas Frohloff am Ausbau und der Fertigstellung der 16 Schnitte der Schriftfamilie mit. Rabenau wurde durch verschiedene Quellen inspiriert: von Alphabeten für Buch-Cover bis hin zu Schreibmaschinenschriften und sogar englischen Schriften vom Anfang des 19. Jahrhunderts (z.B. denen, die der erfahrene Drucker William Bulmer verwe
    • 4.597 Aufrufe
  11. Dieter Stockert ·
    Die Praho Pro wurde von Maciej Włoczewski im Rahmen des »Warsaw Types« (einem Projekt von 12 jungen polnischen Typographen, das sich auf Warschaus typografisches Erbe bezieht) entwickelt. Sie zeichnet sich aus durch starken Kontrast, dünne Serifen, scharfe Enden und große x-Höhe. Die Familie ist sehr gut ausgebaut (Hairline, Thin, Extra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven) und über 1800 Glyphen pro Schnitt (Kapitälchen, Ziffernsets, hoch- und tiefge
    • 2.195 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die Caprice ist eine unverbundene Schreibschrift von Martin Wilke. Sie erschien 1938 in einem Bleisatz-Schnitt bei der Berliner H. Berthold AG. Eine digitale Version mit westeuropäischer Belegung ist heute über Monotype verfügbar. 
    • 1.441 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    »Ich wollte eine Werkschrift entwerfen, eine Buch-Antiqua auf klassischer Grundlage zwar, doch für unsere Zeit. Nicht modisch, aber mit neuen Elementen und Formen, dabei schön, klar, gut lesbar.« Mit diesen Worten beschrieb Hellmuth Tschörtner seine Schrift, die Tschörtner-Antiqua, die 1955 für den Handsatz und für die Linotype Setzmaschine erschien. Es sollte die einzige Satzschrift des Ge­brauchs­grafikers und Buchgestalters bleiben. Neben dem aufwendigen Neuschnitt der allseits gelobten
    • 9.466 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse
    • 7.844 Aufrufe
  15. Dieter Stockert ·
    Rival ist eine Serifenschrift von Olivier Gourvat, angeregt von mit Rundfeder geschriebenen Buchstaben. Die angebrochenen Kurven und leicht gebogenen Abstrichen verleihen ihr eine moderne Anmutung. Zur Familie gehören 7 Schriftstärken: Ultra Light, Light, Regular, Medium, Bold, Extra Bold, Black mit entsprechenden Kursiven. Die 970 Glyphen pro Schnitt beinhalten Kapitälchen, verschiedene Ziffernsätze, Alternativglyphen und Ligaturen (auch einige Versalien).
    • 2.138 Aufrufe
  16. AnitaJ ·
    Die Every ist eine Antiqua-Familie von Anita Jürgeleit mit Kursiven und vier Strichstärken in je drei optischen Größen (Head, Text und Micro). In den knapp 1000 Glyphen pro Schnitt stecken Kapitälchen, Mediävalziffern, Ligaturen, Tabellenziffern, Richtungspfeile und ein erweitertes Set an Währungszeichen. 
    • 1.940 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die Solemnis ist eine Unzialschrift von Günter Gerhard Lange und erschien 1953 als Bleisatzschrift bei der Berliner H. Berthold AG. Die Schrift ist heute in einem Schnitt mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.  Interpretationen anderer Hersteller sind die Simeon AS und Solemnity (Harold’s Fonts). 
    • 1.066 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Toshna ist eine Neuinterpretation der Tschörtner-Antiqua aus den 1950er-Jahren. Das Design für die kleinen Schriftgrößen (Book) ist dabei wesentlich breiter, runder und mit kräftig ausgeprägten Details gezeichnet. Die Interpunktionszeichen und Akzente wurden für den Werksatz angepasst. Im Gegensatz zu klassischen Vorbildern weist die Kursive eine nur mäßige Schräglage auf. Ihr Stil ist eher kalligrafisch. Dem Anwender bietet sie zusätzliche f- und lang-s-Ligaturen an. Zusätzlich wurden
    • 3.855 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die Lido STF von František Štorm entstand ursprünglich als eine modernisierte Version der Times für die tschechische »Volkszeitung« (Lidové noviny). Während der Grundaufbau der Buchstaben ähnlich der Times ist, sind Duktus und Umrisse deutlich weniger statisch und formell ausgeprägt. Nachdem die Schrift schlussendlich jedoch nicht für die Zeitung eingesetzt wurde, baute Štorm die Schrift unabhängig vom ursprünglichen Auftraggeber weiter aus und bot sie in der Folge kostenlos zur privaten Nutzung
    • 5.093 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Stop bzw. Stop Pinselschrift ist eine unverbundene Schreibschrift von Walter Höhnisch. Sie erschien 1939 in einem Schnitt in Graden von 28 bis 60 Punkt bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer. 
    • 2.837 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Simone ist eine schmallaufende Antiqua von Karl-Heinz Domning und erschien in den 1970er-Jahren bei der H. Berthold AG. Die Schrift besteht lediglich aus einem Schnitt mit westeuropäischer Belegung. 
    • 1.412 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Faust Antiqua und Kursiv von Albert Kapr entstanden zwischen 1959 und 1962 unter der Idee einer »kalligrafischen Gleichstrich-Antiqua«. Eine moderne Interpretation gibt es unter dem Namen Faust RR von Steve Jackaman (Red Rooster Collection).
    • 6.757 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Künstlerschreibschrift (im Englischen Kuenstler Script) entstand zwischen 1902 und 1903 in der Schriftgießerei Stempel. Grundlage bildeten die typischen englischen Kupferstich-Schreibschriften des 18. und 19. Jahrhunderts von Schreibmeistern wie George Bickham und George Shelley. Als Designer der Künstlerschreibschrift wird oft Hans Bohn genannt. Dieser erweiterte die Familie 1957 jedoch lediglich um einen extrafetten Schnitt.
    • 1902
    • 20.678 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Avory von Slava Jevčinová wurde von den Lettering-Arbeiten des Tschechischen Designers Jaroslav Benda inspiriert. Auffällige Eigenheiten der schmalen Schrift sind die weit heruntergezogenen Bögen am C/c sowie die breiten Querverbindungen V/v, W/w, X/x und Y/y.   Die ebenfalls von Lettering-Anwendungen inspirierten, auf der Grundlinie unterstrichenen Versalien gehören ebenfalls zum Zeichenumfang.  Die Schrift besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven und alle Schnitte sind in erwe
    • 4.150 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Rhapsodie ist eine Bastarda-Schrift von Ilse Schüle und erschien 1951 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 8 bis 48 Punkt. Zusätzlich erhältlich waren Zierversalien von 16 bis 48 Punkt.  Eine Digitalisierung inklusive der Zierversalien gibt es von Profonts. 
    • 3.171 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Garamond Old Face war eine Neubearbeitung der Garamond durch Günther Gerhard Lage für den Fotosatz. Die einzelnen Schnitte erschienen im Verlauf der 1970er-Jahre bei der H. Berthold AG. Die digitale Version hat heute den Namen Berthold Garamond. 
    • 1.375 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Sitka ist ein von Matthew Carter gestalteter Systemfont, der ab Version 8.1 mit dem Windows-Betriebssystem ausgeliefert wird. Für beste Darstellung und Leserlichkeit in allen Schriftgraden verfügt die Schrift über ganze 6 optische Größen, die bei entsprechender Software-Unterstützung automatisch aktiviert werden. Sitka Small, Einsatz < 9,7 Punkt Sitka Text, Einsatz ≥ 9,7 < 13,5 Punkt Sitka Subheading, Einsatz ≥ 13,5 < 18,5 Punkt Sitka Heading, Einsatz ≥
    • 41.904 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Der elegante englische Schreibschrift-Stil mit seinem betonten Spitzfeder-Schwellzug wurde im 17. und 18. Jahrhunderts von verschiedenen Schreibmeistern weiterentwickelt. Zu den bekanntesten zählen George Bickham, George Shelley und George Snell. Die Handschrift des letzteren diente Matthew Carter in den 1960er-Jahren als Vorbild für die Entwicklung der Snell Roundhand für den Fotosatz. Entsprechend der Beschränkungen der Satztechnik der Zeit erscheint die Schrift zwar verspielt und filigran, ab
    • 13.366 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Tiemann-Antiqua erschien ab 1923 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Die Schrift besitzt auf den ersten Blick Skelett und Duktus einer klassizistischen Schrift, ist in den Details aber weniger streng ausgearbeitet. Wie andere deutsche »Künstlerschriften« aus der Anfangszeit des 20. Jahrhunderts besitzt die Schrift in den Details viele stilistische Eigenheiten – etwa die abgerundeten Stammausläufe an b und d oder die kopflastigen Proportionen des g. Julius Rodenberg bezeichn
    • 14.676 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Pilot war Aleksandra Samuļenkovas Abschlussarbeit des Schriftgestaltungsstudiums in Den Haag im Jahr 2012. Fünf Jahre später erschien die Schrift zu einer kompletten Familie ausgebaut über Bold Monday. Die schmale Schaugrößenschrift ist in fünf Strichstärken mit Kursiven verfügbar und verfügt über eine erweiterte lateinische Belegung. Die Kapitälchen sind in einer normalen und einer unterstrichenen Version verfügbar.  
    • 3.233 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Matheis-Mobil von Helmut Matheis erschien 1960 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in Graden von 6 bis 48 Punkt.  Digitialisierungen gibt es von CanadaType als Rhino und Mobil Pro von RMU Fonts. 
    • 2.944 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die AG Royal ist eine abgewandelte Fassung der Akzidenz-Grotesk, sie besser für Fließtexte eignen soll. Die AG Royal enthält eine westeuropäische Belegung mit Kapitälchen und besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven. 
    • 1.052 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard Schönschrift von Lucian Bernhard erschien bei der Bauerschen Gießerei. Der Normalschnitt war ab 1925 erhältlich, 1928 kam ein kräftiger Schnitt hinzu. Bei Stephenson Blake erschien die Schrift unter dem Namen Madonna. Digitalisierungen sind unter der Originalbezeichnung (Elsner+Flake) und als Bernhard Script (Profonts) erhältlich. Ähnlich sind auch Liberty Script (Monotype) und Viant.
    • 32.916 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Hermann Zapf wagte sich ab 1948 an die Entwicklung seiner ersten Schreibschrift. Ausgangspunkt war ein kalligrafisches Schriftblatt aus seinem Kriegs-Skizzenbuch, das er mit einer Sommerville-Feder geschrieben hatte. Gestalterisch orientiert sich die Schrift an den englischen Spitzfederschriften. Da die Schrift im Bleisatz erschien, war der Entwurf starken Einschränkungen unterworfen. Alle Schwünge und Verzierungen durften nicht zu weit aus den Buchstaben herausragen, damit sie später auf die Bl
    • 12.790 Aufrufe
  35. Identity Letters ·
    Moritz Kleinsorge begann die Gestaltung der Schrift im Jahre 2015 im Rahmen seiner Bachelorarbeit des Studiengangs »Information and Communication Design« an der Hochschule Rhein-Waal. Nach seinem Abschluss unterstützte ihn Pilar Cano (Letterjuice) im Rahmen des Alphabettes-Mentoring-Programms mit der Ausarbeitung seiner Schrift, die 2017 über Branding with Type erschien.  Die Schriftfamilie erstreckt sich über 8 Strichstärken mit den jeweiligen passenden Kursiven. Ausgestattet mit mehr als
    • 2.535 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Maximalian-Gotisch (oder auch nur Maximilian) ist eine gotische Schrift von Rudolf Koch und erschien 1917 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Die Schrift war mit Zierversalien, Schwungbuchstaben und Antiqua-Versalien (Maximilian-Antiqua) erhältlich.  Digitalisierungen gibt es von Walden Fonts, Gerhard Helzel und Delbanco. 
    • 5.259 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Die Berthold Standard ist eine von Berthold Direct Corp herausgegebene Variante der Helvetica. Die Familie mit einer westeuropäischen Zeichenbelegung besteht aus fünf Strichstärken mit Kursiven.  
    • 1.276 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die zusammengehörigen Schriften Salto und Saltino erschienen ab 1952 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor. Die Kleinbuchstaben wurden mit einer von Hoefer eigens entwickelten Breitfeder entwickelt. Je nachdem, welche Großbuchstaben man dazu kombinierte, wurde die Schrift dann Salto oder Saltino genannt. Während die Saltino-Versalien im Stile der Minuskeln geschrieben sind, wurden die charakterstarken Salto-Versalien mit einem Pinsel geschrieben. »Dabei bringt sie eine Frische und Keckheit in
    • 6.842 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Champion Script Pro ist eine umfassend ausgebaute Spitzfeder-Schreibschrift des Designers Panos Vassiliou. Grundlage bildete die Arbeit des englischen Kalligrafen Joseph Champion. Die Reinterpretation ist in zwei Strichstärken mit je 4300 Glyphen ausgebaut. Die Schrift enthält unzählige Alternativzeichen, Schwungbuchstaben und Ornamente. Sie unterstützt neben der lateinischen Belegung auch polytonisches Griechisch und Kyrillisch.
    • 20.731 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Arno Pro ist eine umfassend ausgebaute Werkschrift von Robert Slimbach. Die Schrift wurde nach dem Fluss benannt, der Florenz durchquert, die Wiege der italienischen Renaissance. Arno lehnt sich an die frühen Antiqua-Druckschriften des 15. und 16. Jahrhunderts an, die stilistisch noch nahe mit einer kalligrafisch geführten Handschrift in Verbindung stehen. Skelett, Proportionen und Strichführung sind dabei recht traditionell, wodurch die Schriftfamilie problemlos als leserliche und lesefreun
    • 15.518 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Thannhaeuser-Fraktur erschien um 1938 bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke in zwei Strichstärken. Ein schmalfetter Schnitt wurde später hinzugefügt. Außerdem waren Zierversalien erhältlich.  Digitalisierungen gibt es von Linotype, RMU Fonts und Gerhard Helzel. 
    • 4.025 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Daily News von Gustav Jaeger erschien 1985 bei der Berliner H. Berthold AG. Die Antiqua-Familie mit erweiterter lateinischer Belegung in der digitalen Version besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. 
    • 1.183 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Diskus von Martin Wilke erschien 1938 (in halbfett 1939) bei der D. Stempel AG. Schreibschriften erfreuten sich in den 1930er-Jahren wieder wachsender Beliebtheit und die Diskus folgt stilistisch der kurz zuvor in den USA erschienen Coronet in ihrem energisch-beschwingten, kontrastreichen Duktus.
    • 8.037 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Mit der Chartwell (bzw. ursprünglich FF Chartwell) von Travis Kochel lassen sich mit OpenType-fähigen Programmen auf einfache Weise Diagramme setzen. Man muss dazu lediglich die Ganzzahl-Prozentwerte als Text eingeben (zum Beispiel »10+30+60«) und durch Zuweisung des Fonts und eines OpenType-Features wird daraus ein (wahlweise) farbiges Diagramm erstellt. Sieben Fonts stehen zur Verfügung: Bars, Bars Vertical, Lines, Pies, Radar, Rings, Rose.
    • 6.183 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Warnock ist eine Antiqua-Schrift von Robert Slimbach. Sie ist nach John Warnock benannt, einem der Gründer von Adobe, wo die Schrift auch erschien. Das Skelett der Schrift ist wie andere Slimbach-Satzschriften eher traditionell und (insbesondere in der Kursiven) kalligrafisch. Ein auffälliger Charakterzug, der weniger aus einer traditionellen Federführung stammt, sind die kräftigen dreieckigen Serifen. »Even though I intended the face to have a logical and exacting quality, I also wante
    • 4.873 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Barlösius-Schrift von Georg Barlösius erschien 1906 bei der Bauerschen Gießerei. 1907 wurden eine Buchschrift und ein fetter Schnitt hinzugefügt. Ebenfalls erhältlich waren zugehörigen Initialen, Einfassungen und Vignetten.  Eine kostenlose Digitalisierung gibt es von Peter Wiegel. 
    • 3.413 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Royal-Grotesk erschien Anfang des 20. Jahrhunderts bei der H. Berthold AG zunächst neben und später innerhalb der Akzidenz-Grotesk-Familie. Berthold Direct Corp. veröffentlichte eine digitale, auf vier Strichstärken ausgebaute Version. Diese Version verfügt nicht über kursive Schnitte, jedoch über eine umfangreich ausgebaute W1G-Version mit kyrillischen und griechischen Zeichen. 
    • 1903
    • 1.497 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Balloon von Max. R. Kaufmann ist ein dekoratives Versalalphabet, das 1939 in drei Schnitten (light, bold, extra bold) bei American Type Founders erschien. Digitalisierungen sind von verschiedenen Herstellern (URW++, E+F, Bitstream, Scangraphic) erhältlich. Die URW-Fassung enthält auch mehrere neu hinzugefügte Schnitte (Poster, Kapitälchen, Umriss, Umriss + Schatten).
    • 4.662 Aufrufe
  49. Identity Letters ·
    Werksatz wurde von Moritz Kleinsorge gestaltet und in seiner Typefoundry Identity Letters im Jahr 2021 veröffentlicht. Inspiriert durch frühe Groteskschriften wie Akzidenz Grotesk und Venus ist Werksatz eine zeitgenössische Interpretation dieses beliebten Genres. Die Familie verfügt über 10 Strichstärken plus passenden Kursive, diverse OpenType-Features wie Kapitälchen und verschiedenen Ziffernsätze.
    • 2.529 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Gerstner Original von Karl Gerstner erschien in den 1980er-Jahren bei Berthold und wurde in deren Münchner Atelier unter Leitung von Bern Möllenstädt entwickelt. Berthold vermarktete die Schrift als »Antiqua ohne Serifen«. Während das Grundskelett recht klassisch gehalten ist, zeigt sich der Duktus eher uneinheitlich und experimentell mit teils rechtwinkligen und teils abgerundeten Ecken.  Digital ist die Schrift als Gerstner und Gerstner Next in vier Strichstärken mit Kursiven erhältli
    • 1.408 Aufrufe

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