Font-Wiki
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1646 Schriftarten
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Die Bentons Sans ist eine statische Grotesk von Tobias Frere-Jones und Cyros Highsmith (Font Bureau). Als Redesign der 1908 von Morris Fuller Benton (ATF) veröffentlichten News Gothic trägt der Font den Namen eines Schriftgestalters, welcher das Design der amerikanischen Groteskschriften zu Beginn des 20. Jahrhunderts wesentlich beeinflusste. Einige Merkmale: Fünf Weiten (Extra Compressed bis Wide) Neun Strichstärken (Thin bis Black) Echte Kursive Kapitälchen

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Schriftgestalter:
- 2003
- 12.560 Aufrufe
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Die Irrlicht von Ari Hausel ist eine digitale Version der C.H. Kleukens Judith Type. Die gebrochene, holzschnittartige Schrift entstand im Original 1923 für biblische Drucke der Ernst-Ludwig-Presse. Das erste Werk, das Buch Judit, gab der Schrift ihren Namen. Neben der Digitalisierung des Grundschnitts (»Irrlicht Dunkle«) entstanden auch eine Schablonenvariante und eine lichte Version. Beide sind im Schnitt Irrlicht Lichte vereint.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 4.335 Aufrufe
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Die Chaumont Script basiert auf dem Schriftstil des französischen Schildermalers Chantal Jacquet. Durch unzählige Varianten und Ligaturen ist der Stil als digitaler Font nutzbar gemacht worden. Die Schrift mit über 2000 Glyphen erschien unter der Open Font License beim Atelier National de Recherche Typographique.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 2.040 Aufrufe
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Die Schueller erschien Ende der 1980er-Jahre als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die Schrift ist nach ihrem Gestalter benannt und ähnelt dem Stil für die Beschriftung technischer Zeichnungen. Verfügbar sind drei Strichstärken in westeuropäischer Belegung.

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Schriftgestalter:
- 1986
- 1.007 Aufrufe
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Johann Michael Fleischmann kam 1707 in Wöhrd bei Nürnberg zur Welt. Er lernte Stempelschneiden und ging 1727 auf Wanderschaft. Er wollte nach England, aber dazu kam es nicht. Zunächst arbeitete er fast ein Jahr in der Lutherschen Schriftgießerei in Frankfurt am Main, bevor er 1728 über Mainz in die Niederlande ging. Hier war er für mehrere Schriftgießereien tätig und machte sich dabei einen Namen. 1743 kam Fleischmann zu Enschedé. Diese Schriftgießerei und Druckerei hatte Izaak Enschedé 1703 in

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Schriftgestalter:
- 1997
- 13.072 Aufrufe
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Die Bravour ist eine Schrift des deutschen Designers Martin Jacoby-Boy und erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG. Die Schrift wurde in einem Zeitraum von über zehn Jahren weiter ausgebaut und um kursive, schmale und dekorative (verziert/licht/schraffiert) Schnitte erweitert. Eine Digitalisierung in drei Schnitten wurde 2009 von Nick Curtis unter dem Namen Bravado NF veröffentlicht.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 7.004 Aufrufe
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Normande war Bertholds Bezeichnung für eine Fette Antiqua aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Die Schrift blieb bei Berthold über alle Satztechniken erhalten und ist auch heute noch unter dem ursprünglichen Namen in drei Schnitten (fett, fett kursiv und schmal) erhältlich.

- 1860
- 814 Aufrufe
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Die Sauna ist eine 2002 erschienene Schrift des Labels Underware. Die Familie verfügt über drei Strichstärken (regular, bold, black), wobei die Black-Version speziell für den Einsatz in Schaugrößen entworfen wurde. Zusätzlich gibt es Dingbat-Schnitte, die sich zu mehrfarbigen Motiven zusammensetzen lassen. Die Sauna erschien zusammen mit einem aufwändig produzierten Schriftmusterbuch namens »Read Naked«. Passend zum Namen der Schrift, wurden Teile des Buches erst ab 80 Grad Celcius sichtbar

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Schriftgestalter:
- 2002
- 6.623 Aufrufe
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Schriften dieses Typus traten Ende des 19. Jahrhunderts auf und blieben bis in die 1920er-Jahre hin populär. Diese Grotesk-Schriften sind plakativ und dunkel gestaltet und zeichnen sich besonders durch die rauen, unregelmäßig umstochenen Umrisslinien der Buchstaben aus. Den bekanntesten Vertreter lieferte Berthold mit seiner Block-Serie. Es gab auch zugehörige Schnitte in deutlich geringerer Strichstärke, die einzeln als »Berliner Grotesk« angeboten wurden. Die fetten Schnitte sind heute un

- 1908
- 8.312 Aufrufe
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Die Lapidaria kann man als ›geometrische Serifenlose mit humanistischen Eigenschaften‹ bezeichnen. Ihre Anmutung ist kühl und klar, ruhig und klassisch. Die Großbuchstaben sind an der römischen Kapitalis orientiert, die Kleinbuchstaben v.a. an Renaissance-Schriften. Die Lapidaria ist sehr kleidsam für mittlere oder längere Texte, aber ihre eigentliche Stärke liegt vielleicht im Einsatz als Auszeichnungsschrift. Das auffälligste Merkmal der Lapidaria ist ihr Familienkonzept: sie enthält

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Schriftgestalter:
- 2010
- 4.631 Aufrufe
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Die Berthold Englische Schreibschrift aus den 1970er-Jahren ist im Stil einer verbundenen Schreibschrift gezeichnet, jedoch so zugerichtet, dass sich die Buchstaben nicht berühren. Die Familie verfügt über drei Strichstärken. In den 1980er-Jahren erschien eine zweite Variante, die sich in einigen Buchstabenformen unterscheidet. Beide Varianten sind heute über Monotype verfügbar.

- 1970
- 1.379 Aufrufe
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Die Bello erschien 2004 bei Underware. Sie ist eine dekorative Schreibschrift mit betontem Pinsel-Duktus, die sich insbesondere für Schaugrößen-Anwendungen eignet. Neben der verbundenen Schreibschriftvariante (Script) gibt es auch unverbundene Kapitälchen als Einzelschnitt. Um die Schreibschrift möglichst natürlich aussehen zu lassen verfügt die Bello Script über unzählige Ligaturen, spezielle Wortanfangs- und endbuchstaben sowie 62 komplette englische Wörter.

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Schriftgestalter:
- 2004
- 9.664 Aufrufe
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Inspiriert von der Arbeit von W. A. Dwiggins and Eric Gill gestaltete Buchgestalter Kent Lew seine Schrift Whitman. Die Schrift kombiniert klassische Buchstabenformen mit reduzierten, geradlinigen Gestaltungselementen zu einer modernen, eleganten und gut leserlichen Fließtextschrift. Kent Lew selbst empfiehlt die Whitman für den Einsatz im Buch- und Magazindesign. Die Schriften werden im OpenType-Format angeboten. Momentan gibt es jedoch keine Pro-Versionen mit kombinierten Zeichensätzen. K

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Schriftgestalter:
- 2002
- 6.772 Aufrufe
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Die F25 Blackletter Typewriter von Volker Busse ist eine (raue) Digitalisierung einer der Schreibmaschinen mit gebrochener Schrift, wie sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Einsatz waren. Für diese Schrift gilt die Besonderheit, dass das lange s (ſ) auf dem s, das runde s auf dem $-Zeichen erreichbar ist. Die für den Fraktursatz gebräuchlichen Ligaturen sind ebenfalls vorhanden und wie folgt erreichbar: } erzeugt ſt [ erzeugt ch ] erzeugt tz { erzeug
- dicktengleich
- fraktur
- gebrochene schrift
- kostenlos
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Schriftgestalter:
- 5.151 Aufrufe
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Die Moyenage ist gebrochene Schrift von František Štorm und erschien 2008 über dessen Label Storm Type Foundry. Für eine gebrochene Schrift ist die Familie ungewöhnlich breit aufgestellt: Mit fünf Strichstärken und fünf Weiten kommt die Familie auf 25 Einzelnschnitte. Alle Schnitte enthalten eine erweiterte lateinische und eine kyrillische Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 2.216 Aufrufe
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Die Mainorm, benannt nach ihrem Gestalter Karl-Heinz Maireder, erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Die beiden Strichstärken sind heute mit westeuropäischer Zeichenbelegung über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1986
- 874 Aufrufe
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Galaxie Polaris ist eine klare und zurückhaltende statische Groteskfamilie der Galaxie-Schriftsippe. Chester Jenkins entwickelte sie 2004 als Satzschrift für die Abschlussarbeit seiner damaligen Freundin und heutigen Frau. Der Name Polaris wurde vom Polarstern abgeleitet, da die von vornherein als Sippe geplante Schrift der Orientierungspunkt für weitere Mitglieder sein sollte. 2008 folgte die Veröffentlichung der Condensed-Version. Einige Merkmale: Zwei Weiten (Normal und Co

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Schriftgestalter:
- 2004
- 7.153 Aufrufe
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Die Ladoga gilt als eine der wichtigsten russischen Schriftgestaltungen der Sowjetzeit. Sie wurde ursprünglich 1968 von Anatoli Wladimirowitsch Schtschukin für Polygraphmash gezeichnet, der versuchte, eine kyrillische Werkschrift im Stile der Renaissance-Antiqua umzusetzen. Die Nutzung der breiten Federstriche und großzügigen Proportionen humanistischer Minuskeln verleihen der Schrift ihren luftigen Charme. 2010 wurde die Schrift von Viktor Charik digitalisiert und ist seitdem bei Paratype

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Schriftgestalter:
- 1968
- 3.685 Aufrufe
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Die Presto von Helmut Matheis ist eine Werbeschreibschrift. Sie erschien 1970 als Bleischrift in Graden zwischen 12 und 48 Punkt. Zum 100. Geburtstag des Schriftgestalters erschien über Fust & Friends eine kostenlose Digitalisierung, die von Andreas Seidel erstellt wurde. Nach dem Ende von Fust & Friends ist die Schrift jetzt bei AS Type erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1970
- 4.397 Aufrufe
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Die Schriftfamilie Bookbag von Kemie Guaida wurde insbesondere für das Lesenlernen entwickelt. Die Schrift ist in vier Strichstärken verfügbar. Zusätzlich gibt es gepunktete und linierte Varianten. Glyphenvarianten können über OpenType angesprochen werden. Es gibt aber auch für jeden Schnitt eine ‘Alt’-Version, die Varianten direkt durch Ansprache des Schnitts verfügbar macht. Alle Schnitte haben eine erweiterte lateinische Belegung mit über 800 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2019
- 1.926 Aufrufe
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Die Sayer Esprit ist eine nach ihrem Gestalter Manfred Sayer benannte Kursivschrift in zwei Strichstärken. Die Schrift erschien ursprünglich in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift und ist heute in westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1984
- 1.178 Aufrufe
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Johann Michael Fleischmann wurde 1701 in Wöhrd bei Nürnberg geboren. In Nürnberg lernte er das Stempelschneider-Handwerk und machte sich dann als Geselle auf die Wanderschaft. So arbeitete er z.B. in Frankfurt bei der Lutherschen Gießerei und in Amsterdam bei verschiedenen Meistern. Von 1743 bis zu seinem Tode war er für die Schriftgießerei Enschedé en Zonen in Haarlem tätig. Heute sind vor allem Fleischmanns Antiqua-Alphate bekannt, doch er schuf auch eine Rokoko-lastige Gotisch. Sie erschien u

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Schriftgestalter:
- 2004
- 6.918 Aufrufe
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Die ITC Berkeley Old Style wurde von Tony Stan für die International Typeface Corporation geschaffen. Ihre Gestaltung basiert auf einer von Frederic Goudy 1938 entworfenen Exklusivschrift für die University of California. Diese war auch die Vorlage für die FB Californian, die David Berlow 1990 herausbrachte. Berlows Variante bewahrt aber deutlich mehr Details der Ursprungsschrift, während die Berkeley Old Style eine freiere, etwas glattere und plakativere Interpretation des Originals ist. Ins Au

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Schriftgestalter:
- 1983
- 6.432 Aufrufe
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Michael Everson beschreibt seine dicktengleiche Schrift als einfachen, aber eleganten Font, desses Ziel es ist, alle Zeichen von Unicode beziehungsweise ISO/IEC 10646 (bis auf Han-Chinesisch) darstellbar zu machen. Der Designer schlägt die Schrift auch ausdrücklich als Alternative für Systemfonts wie Courier (New) und Monaco vor. Die Schrift ist als Shareware in aufrecht, oblique, fett und fett-oblique ladbar. Die Shareware-Gebühr beträgt 25 Euro. Die umfangreiche Zeichenabdeckung kann auf

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Schriftgestalter:
- 1994
- 3.172 Aufrufe
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Die Ten Oldstyle ist ein Renaissance-Antiqua von Robert Slimbach. Sie wurde als lateinischer Gegenpart zur Ten Mincho konzipiert, welche zuvor von Ryoko Nishizuka für Adobes Niederlassung in Japan entstand. Die Ten Oldstyle erschien 2017 in vier Strichstärken mit Kursiven und ist über Typekit und Fontspring verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.399 Aufrufe
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Die Schneidler-Mediäval (auch »Schneidler« und »Bauer Text«) von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren bei der Bauerschen Gießerei, die die Schrift folgendermaßen beschrieb: »eine Schrift von besonders leichter und lebendiger Zeichnung. Das offene Bild bewirkt vorzügliche Lesbarkeit und angenehme Grauwirkung des Satzblockes.« Erst in den 1950er-Jahren erschien eine passende Kursive unter den Namen Amalthea. In den 1980er-Jahren wurde die Schrift bei Stempel weiter ausgebaut. D

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Schriftgestalter:
- 1936
- 2.117 Aufrufe
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Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen

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Schriftgestalter:
- 1925
- 32.799 Aufrufe
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Simplon Norm ist eine statische Grotesk von Emmanuel Rey (Swiss Typefaces). Das vertikal recht steile Gerüst in Verbindung mit der typisch schweizerisch-nüchternen Formensprache verleiht ihr – wie der Name schon anklingen lässt – die konstruierte Anmutung einer Normschrift und einen neutralen Charakter mit modernistischer Nuance. Einige Merkmale: Vier Strichstärken (Light bis Bold) Echte Kursive je Gewicht Proportionale und dicktengleiche Versalziffern Alternati

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Schriftgestalter:
- 2011
- 11.293 Aufrufe
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Die Remington Typewriter war eine der frühesten Schriften der Lanston Monotype Company (heute Teil von P22), über deren Entstehungsgeschichte wenig bekannt ist. Fest steht, dass Frederic W. Goudy, der berühmte US-amerikanische Schriftentwerfer, die Kursive 1927 entwickelt hat. Er hat eine überaus ausgewogene und spannende Kursive für diese dicktengleiche Schrift, die, wie deren Name vermuten lässt, ganz ursprünglich auf Remington Schreibmaschinen hätte eingesetzt werden sollen, entworfen. D

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Schriftgestalter:
- 1900
- 5.358 Aufrufe
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Die Versatile Bold ist eine geometrische Groteskschrift, die insbesondere für den Schaugrößeneinsatz mit Ebenen konzipiert gedacht ist. Als Grundstile stehen die drei Varianten Bold, Hatch und Rust zur Verfügung, die über jeweils sechs Ebenenfonts mehrfarbig und mit 3D-Effekt ausgestaltet werden können. Mit über 1400 Glyphen ist die Schrift für Display-Fonts außerordentlich gut ausgebaut. Neben einer erweiterten lateinischer Belegung sind auch kyrillische (inkl. bulgarische) und monotonisc

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.554 Aufrufe
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Die Schrift Schneidler-Initialen ist ein Versalalphabet von F.H. Ernst Schneidler aus den 1930er-Jahren. Die Schrift wurde der zuvor erschienenen Schneidler-Mediäval zur Seite gestellt und basiert auf der römischen Kapitale. Eine Digitalisierung ist als Schneider Initials von GroupType erhältlich. Die Schrift erhält nur einen begrenzten Zeichensatz.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 1.487 Aufrufe
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Liza ist eine elegante Schreibschrift mit Pinsel-Duktus. Die Schrift macht starken Gebrauch von OpenType-Ersetzungen. Aus über 4000 Glyphen werden so automatisch wechselnde Buchstaben benutzt, um der Schrift einen handschriftlichen Charakter zu verleihen. Die Textvariante (Liza Text) ist für längere Texte gedacht und betont die unterschiedlichen Buchstaben. Die Liza Display ist deutlich ausladender und besitzt Schwungbuchstaben für Wortanfänge und -enden. Abgerundet wird die Schriftfamilie

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Schriftgestalter:
- 2009
- 5.089 Aufrufe
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Die Carpenter Script basiert auf der Handschrift eines Mr. Carpenter, der für den New Yorker Druckmaschinenhersteller R. Hoe & Co. arbeitete. Von Faksimile-Drucken begann man später bei der Cleveland Type Foundry eine Schrift in diesem Stil zu schneiden. Die Ausführung übernahm der aus Schottland eingewanderte James A. West. Die Schrift mit der ungewöhnlich kleinen x-Höhe erschien 1882 in einem Schnitt und wurde ein großer Erfolg. Eine auffällige Neuheit der Schrift war der verlängerbar

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Schriftgestalter:
- 1882
- 10.488 Aufrufe
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Die Werbeschrift Alarm von Heinz König erschien Ende der 1920er-Jahre bei der Hamburger Schriftgießerei J.D. Trennert & Sohn. Der kräftig-kantige Charakter war keine Neuheit. Bertholds zuvor erschienene Fanfare hatte in diesem Bereich bereits Maßstäbe gesetzt. Eine Digitalisierung durch Andreas Seidel war seit 2017 über Fust & Friends erhältlich und wechselte 2021 zu ASType.

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Schriftgestalter:
- 1928
- 6.452 Aufrufe
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Diese Schwabacherschrift von Albert Anklam erschien 1976 bei der Hamburger Gießerei Genzsch & Heyse. Sie wurde jedoch auch unter gleichen oder anderen Namen bei vielen anderen Gießereien angeboten. Eine kostenlose Digitalisierung gibt es unter dem Namen Yonkers. Gerhard Helzl hat drei Schnitte im Programm und von RMU Fonts gibt es ebenfalls eine kommerzielle Digitalisierung.

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Schriftgestalter:
- 1876
- 4.636 Aufrufe
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Die Quick ist eine Schreibschrift von Howard Allen Trafton und erschien in den 1930er-Jahren bei der Bauerschen Gießerei (bzw. als Trafton Script bei Bauer Types). Bei anderen Anbietern erschien die Schrift als Ableger als Étoile, Sirena, Bikini Script, Citation Script und Panna d’Oro. Eine digitale Version gibt es als Parfum von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1933
- 1.156 Aufrufe
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Die Vialog ist aus einem Entwurf hervorgegangen, den Werner Schneider 1988 als »Euro Type« für das Bundesverkehrsministerium in Bonn konzipierte. In Zusammenarbeit mit Helmut Ness vom Wiesbadener Designbüro Fuenfwerken wurde dieser Vorläufer später zur Vialog weiterentwickelt. Die Intention lag darin, eine platzsparende Satzschrift zu erzielen, die dem schwierigen Feld der Verkehrsbeschriftung bzw. Informations-Typografie Rechnung trägt und ebenso die vielseitigen Anforderungen an eine Corporate

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Schriftgestalter:
- 2002
- 7.707 Aufrufe
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Diese Schreibschrift atmet den Geist handgeschriebener Schilder aus den 1950er-Jahren. Ihr Schöpfer Roland Hörmann ließ sich dabei von einem Wiener Ladenschild inspirieren. Die Schrift kann mit umfassenden Open-Type-Features (z.B. mit Schwungbuchstaben, Alternativendungen) und einem üppigen Glyphenumfang von 830 Zeichen aufwarten. Sie umfasst nur einen Schnitt, wurde aber im Jahr 2014 noch um eine konstrastreichere Variante namens »Luxus Brut Sparkling« ergänzt. Mit ihren schwungvollen Versalien

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Schriftgestalter:
- 2009
- 6.012 Aufrufe
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Die Edit Serif Pro ist eine Renaissance-Antiqua von Christoph Dunst und die erste Familie der Edit Collection der Atlas Font Foundry. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit Kursiven und über 1500 lateinischen Glyphen pro Schnitt. Arabische, kyrillische, griechische und hebräische Erweiterungen sollen folgen.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.810 Aufrufe
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Die Hansa-Gotisch erschien 1884 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse in Größen von 10 bis 84 Punkt. Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel und Dieter Steffmann.

- 1884
- 2.510 Aufrufe
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Die Graphik von F.H. Ernst Schneidler erschien in den 1930er-Jahren zunächst bei der Schriftgießerei Otto Weisert und nach der Übernahme der Gießerei bei der Bauerschen Gießerei. Letztere beschreibt die Schrift als »eine Pinselschrift ohne Anschlüsse und Überhänge. Bei der geschickter Ausnutzung des Kegels wurde ein sehr lebendiges und wirkungsvolles Schriftbild erzielt.« Eine digitale Interpretation gibt es als Graphis von Elser+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 877 Aufrufe
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Mit der FF Dax (condensed) versuchte Hans Reichel sich an einer Schrift, die die Klarheit einer schmalen Futura mit humanistischen Zügen verbinden sollte. Denn er war 1993 dabei, ein CD-Cover mit viel Text zu setzen und brauchte dafür eine platzsparende, aber dennoch gut lesbare Type. Also machte sich Reichel selbst an die Arbeit und entwarf eine entsprechende Schrift. Hinzu kam ein Merkmal, das zum Markenzeichen der Schriftfamilie wurde: die fehlenden Sporne an Buchstaben wie d, g, m, n, p, q,

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Schriftgestalter:
- 1995
- 10.673 Aufrufe
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Ernst, einer der Protagonisten der Werbekampagne einer großen deutschen Bank, lernte erst mit 55 Jahren Schreiben und Lesen. Die Kampagne erzählte im Frühjahr 2012 seine Geschichte und davon wie er sich fühlte, als er den ersten Brief seines Lebens an seine Tochter schreiben konnte. Die Berliner Agentur Heimat digitalisierte die Handschrift und entwickelte in Kooperation mit FontShop die »Ernst 55«. Für die ersten 7500 Downloads des Freefonts spendete die Bank je 1 Euro an die Selbsthilfegruppe,

- 2012
- 4.000 Aufrufe
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Das Formenprinzip der Quador beruht auf der Superellipse: Eher »eckige«, geschlossene Punzen, sowie flach einlaufende Rundungen in die Stämme und hohe Mittellängen vergrößern die Binnenräume. Die gerundeten Serifen geben der Schrift laut Designer einen freundlichen Charakter. Quador ist in 6 Strichstärken mit echten Kursiven verfügbar. 1.115 Zeichen inklusive 187 kontextbedingten Alternativzeichen und Ligaturen, Kapitälchen, Bruchziffern, hoch- und tiefgestellte Ziffern, tabular und proporti

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.194 Aufrufe
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Die Mediaeval-Gotisch von Albert Anklam mit lombardischen Versalien erschien 1881 bei der Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse. Digitalisierungen gibt es unter den Namen Westminster Gotisch (Steffmann) und Mönchs-Gotisch (Helzel).

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Schriftgestalter:
- 1881
- 1.632 Aufrufe
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Roesner-Versalien, benannt nach ihrem Schriftgestalter Wolfgang Roesner, ist eine Großbuchstabenschrift im Duktus einer Capitalis Monumentalis. Die Schrift erschien 1960 als Bleisatzschrift beim VEB Typoart.

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Schriftgestalter:
- 1960
- 1.208 Aufrufe
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Die FF Blur von Neville Brody war einer der ersten Fonts des Schriftherstellers FSI FontShop International, zu deren Gründungsmitgliedern auch Brody selbst zählte. Als Art Director beim Jugendmagazin The Face hatte sich Brody schon in den 1980er-Jahren in neuer und experimenteller Typografie erprobt. Anfang der 1990er-Jahre werden diese Entwicklungen zu einem weltweiten Gestaltungstrend, den Brody zum Beispiel mit dem Projekt für experimentelle Schrift FUSE und der gleichnamigen Konferenz (späte

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Schriftgestalter:
- 1992
- 9.211 Aufrufe
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Die A2-Mazarin von Henrik Kubel basiert auf einem Entwurf im Stile der Garamond von Robert Girard aus den 1920er-Jahren. Sie erschien unter dem Namen Astrée bei Deberny Peignot und wurde später bei Stephenson Blake als Mazarin herausgegeben – jedoch nur in einem aufrechten und einem kursiven Schnitt. Die A2-Mazarin ist nun in sechs Strichstärken erhältlich und enthält erweiterte OpenType-Funktionen wie Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 2.548 Aufrufe
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Die Renaissance-Fraktur von Heinz König war ab 1885 bei Genzsch & Heyse erhältlich. Es gab einen mageren und einen fetten Schnitt und zugehörige Initialen. Der magere Schnitt war auch über die Bauersche Gießerei erhältlich. Digitale Fonts, die vermutlich auf die gleiche historische Quelle bei der Gießerei Lorenz in München zurückgehen, sind unter dem Namen Münchner Fraktur erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1885
- 3.392 Aufrufe
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Die Typoart Didot ist ein Neuschnitt der Didot-Schriften nach Zeichnungen von Herbert Thannhaeuser. Die Schrift erschien 1958 als Bleisatzfamilie in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett.

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Schriftgestalter:
- 1958
- 1.465 Aufrufe