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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die Kitchenette ist eine Retro-Schrift von Stuart Sandler von Font Diner.
    • 4.495 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Verdana von Schriftgegestalter Matthew Carter ist Teil des Paketes »Core Fonts for the Web« von Microsoft. Während die meisten Systemfonts nur Adaptionen von Schriftarten für den Druck sind, wurden Georgia und Verdana direkt für den Bildschirm entwickelt. Man ging dabei einen ungewöhnlichen Weg: Üblicherweise wird die Outline der Buchstaben in kleinen Schriftgrößen durch geschicktes Hinting nachgebildet und im Zuge besserer Lesbarkeit pixelgenau modifiziert. Bei Georgia und Verdana ging
    • 18.238 Aufrufe
  3. jakob_runge ·
    Cera Brush ist die handgezeichnete Variante zur paneuropäischen Grotesk Cera. Mit dem Fokus auf die extremen Strichstärken – Black und Light – biete die Cera Brush per Hand gezeichnete Buchstabenvarianten. Um den analogen Charme der leicht unterschiedlich gezeichneten Buchstaben zu bewahren, sorgt das meist ohnehin standardmäßig aktivierte OpenType Feature der Ligaturen für einen abwechslungsreiche Mischung der Glyphen. Auch wenn die Cera Brush als Headlineschrift ausgelegt ist, enthalten beid
    • 4.483 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Griffith Gothic von Tobias Frere-Jones ist eine Adaption der Telefonbuchschrift Bell Gothic, die Chauncey H. Griffith in den 1930er-Jahren exklusiv für AT&T geschaffen hatte. Die Griffith Gothic umgeht als moderne Desktop-Publishing-Adaption die Einschränkungen, die der Linotype-Maschinensatz dem ursprünglichen Entwurf auferlegt hatte. Außerdem bietet die Griffith Gothic deutlich mehr Schnitte als der Originalentwurf. Sechs Strichstärken mit Kursive sowie sechs schmale Schnitte ohne Kurs
    • 3.847 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Als Ableger seiner Thirsty Script entwickelte der US-amerikanische Schriftgestalter Ryan Martinson die Thirsty Rough. Sie vermittelt eine Letterpress-Optik mit Texturen in wählbaren Abstufungen. Dazu sind die vier Strichstärken in jeweils vier Varianten (zuzüglich Schatten-Schnitt) erhältlich.
    • 4.243 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Jupiter ist eine Versalschrift von Patrick Griffin von Canada Type. Sie basiert auf römischen Monumentalschriften (Capitalis monumentalis) der Antike. Aber auch deren modernere Interpretationen wie die Nero von Friedrich Poppl dienten als Vorlage. Die Jupiter ist in drei Schnitten (normal, fett, schmal) ausgebaut. Im Gegensatz zu anderen Schriften gleichen Stils zeichnet sich die Jupiter Pro insbesondere durch den Ausbau an Ligaturen und Alternativzeichen aus. Auch eine griechische Belegung
    • 5.724 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Mit der ITC Tiffany verband Ed Benguiat zwei ältere Schriftentwürfe: die 1884 bei MacKellar Smiths & Jordan erschienene »Ronaldson« sowie die »Caxton« von American Type Founders aus dem Jahr 1904. Mit ihren langen, schräg gestellten Serifen eignet sich die Schrift vor allem für Schauanwendungen. Die Schriftfamilie ist in drei Strichstärken (jeweils mit Kursiven) in einfacher lateinischer Belegung ausgebaut.
    • 6.400 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Brandon Grotesque zählte als moderne geometrische Grotesk in den ersten Jahren nach ihrem Erscheinen zu einer der erfolgreichsten Schriften des US-amerikanischen Resellers MyFonts. Mit der Brandon Printed wurde 2014 ein Ableger veröffentlicht, der weitere Trends der Zeit aufnimmt: die 3D-/Layer-Anmutung von Schriften wie der Trend sowie den Vintage Look, wie er von finanziell erfolgreichen Schriften wie Thirsty Rough und Veneer benutzt wird.
    • 5.626 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    George Bickham der Ältere (1684–1758) war ein englischer Schreibmeister und Graveur. Mit seinem Werk »The Universal Penman« prägte er die Gestalt der englischen Schreibschrift im 18. Jahrhundert. Das Buch diente Richard Lipton in den 1990er-Jahren als Vorlage für die Entwicklung der Bickham Script. Die Schrift war eine der ersten, die die Möglichkeiten der OpenType-Technologie ausreizte, um einer Satzschrift die Anmutung von kalligrafisch geschriebenem Text zu geben. Dazu verfügen alle drei Schn
    • 14.168 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Bell Gothic ist eine Groteskschriftfamilie von Chauncey H. Griffith, die in den 1930er-Jahren als Auftragsarbeit für den Telefonanbieter AT&T entstand. Für deren Telefonbücher sollte eine platzsparende, aber dennoch auch in kleinen Schriftgraden möglichst leserliche Schrift entstehen. Griffith konnte hier auf seine Erfahrung mit dem Zeitungsdruck und Entwürfen wie seiner Excelsior zurückgreifen. Die Zeichen sind möglichst unverwechselbar gestaltet und spitze Winkel sind mit Tintenfallen ausg
    • 7.765 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Die Behrens-Antiqua von Peter Behrens erschien ab 1907 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach.
    • 27.138 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Mit der FF Dax (condensed) versuchte Hans Reichel sich an einer Schrift, die die Klarheit einer schmalen Futura mit humanistischen Zügen verbinden sollte. Denn er war 1993 dabei, ein CD-Cover mit viel Text zu setzen und brauchte dafür eine platzsparende, aber dennoch gut lesbare Type. Also machte sich Reichel selbst an die Arbeit und entwarf eine entsprechende Schrift. Hinzu kam ein Merkmal, das zum Markenzeichen der Schriftfamilie wurde: die fehlenden Sporne an Buchstaben wie d, g, m, n, p, q,
    • 10.667 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Ryman Eco ist eine kostenlose Antiqua-Schrift von Dan Rhatigan. Wie der Zusatz »Eco« andeutet, ist die Schrift auf einen sparsamen Verbrauch von Druckertinte ausgelegt. Dazu sind die Buchstabenformen aus nebeneinander liegenden Strichen aufgebaut, die so Kanäle von Weißraum innerhalb der Buchstabenformen entstehen lassen. Beim Druck in in Lesegraden sind diese in der Regel jedoch nicht sichtbar und die Buchstabenformen erscheinen geschlossen. In größeren Graden kann der ungewöhnliche Buchsta
    • 5.559 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Mikado ist eine locker-verspielte Groteskschrift von Hannes von Döhren. Das breit laufende Grundskelett erinnert an dessen zuvor erschienene Pluto-Schriften. Der schwankende Strichstärkenverlauf und die abgerundeten, in verschiedenen Winkeln abgeschnittenen Strichenden geben der Mikado jedoch die gewünschte freundlich-verspielte Anmutung. Die Familie ist in sechs Strichstärken (jeweils mit Kursiven) ausgebaut. Die Schnitte verfügen über 472 lateinische Glyphen.
    • 4.614 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die FF Olson von Morten Olsen erschien 2001 bei FSI FontShop International. Der Grundduktus der Schrift erinnert an moderne humanistische Groteskschriften mit entsprechend schwachem Strichstärkenkontrast. In Verbindung mit den kantigen Serifen entsteht eine robuste und markante Schriftfamilie, die sich auch in kleinen Graden einsetzen lässt. Die Familie ist in drei Strichstärken (light, regular und bold) mit zugehöriger Kursive ausgebaut.
    • 3.939 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Die Minister ist eine schwungvolle französische Renaissance-Antiqua, die von Carl Albert Fahrenwaldt geschaffen wurde und 1929 bei Schriftguss in Dresden erschien. Die Schriftfamilie ist heute von verschiedenen Anbietern (z.B. URW++, Linotype, Scangraphic) in bis zu 8 Schnitten erhältlich. Für die Bleisatz-Version waren ursprünglich auch ausladende Initialbuchstaben verfügbar.
    • 5.678 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Raceway ist neben der beliebten Magneto eine weitere Streamline-Schrift von Leslie Cabarge.
    • 7.112 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Penumbra Sans von Lance Hidy ist ein reines Versalalphabet mit Buchstabenskeletten im Stile römischer Monumentalschriften. Die Schrift ist Teil der Penumbra-Sippe, die 1994 über Adobe zunächst als Multiple-Master-Schrift erschien. Neben einer Achse für eine Strichstärkenvariierung konnte man auch die Größe der Serifen frei wählen. Mittlerweile wird die Schrift jedoch in vier Einzelfamilien (Sans, Flare, Serif, Half Serif) mit jeweils vier Strichstärken angeboten.
    • 3.232 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Microbrew ist eine Versalschriftfamilie mit Vintage-Optik von Jay Hilgert. Die Schrift ist in 12 Varianten verfügbar. Zusätzlich gibt es zwei kostenlose Schnitte für farbige Schatten sowie Symbolfonts mit Ornamenten und Bannern.
    • 5.451 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Quadro ist eine dekorative Display-Schrift von Erhard Kaiser. Sie erschien 1988 als Fotosatz-Schrift bei Typoart. Die geometrisch konstruierten Versalien bestehen aus Stämmen mit bis zu vier parallel geführten Einzelstrichen und diese Eigenschaft gibt der Schrift auch ihren Namen. Als Digitalisierung mit kompletter westeuropäischer Belegung ist die Quadro heute über Elsner+Flake verfügbar.
    • 11.128 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Remo Stencil von Thomas Thiemich ist Teil von OurTypes Stencil-Fontserie aus dem Jahr 2012, zu der auch Greco Stencil und Orly Stencil gehören.
    • 4.682 Aufrufe
  22. Hannes F. Famira ·
    Die Sonar Sans ist eine geometrische Serifenlose von Hannes F. Famira. Nach Angaben des Designers versucht sie eine geometrische Anmutung mit humanistischen Zügen früher Groteskschriften zu verbinden. Die Familie ist in sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven ausgebaut.
    • 5.131 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Neon von Willy Schäfer erschien um 1935 bei der Schriftgießerei C.E. Weber in Stuttgart. Groteskschriften mit feiner Strichstärke, deren Buchstabenbild sich nur durch einen langen Schatten abzeichnet, erschienen zu dieser Zeit einige, etwa die Gill Sans Light Shadowed, die Umbra und die Helion. Im Gegensatz zu diesen Vertretern zeigt der Schatten bei der Neon jedoch nach links.
    • 5.083 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    In den 1960er-Jahren betreute Georg Salden in werblicher Hinsicht ein Hutsalon in Düsseldorf. Für eine Eröffnungsanzeige schrieb er mit der Breitfeder einen Text, der etwas später Grundlage für seine Schrift Daphne wurde. Das besondere an dieser Schrift, die zunächst bei Berthold für den Titel-Fotosatz erschien: Es gab eine große Anzahl separater Schwünge, die beliebig an die Basisbuchstaben ankopiert werden konnten. Ab 2011 wurde an einer Neuveröffentlichung als OpenType-Schrift gearbeitet, die
    • 3.067 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Barry Deck arbeitete während seines Studiums am California Institute of Arts an ersten Entwürfen der Template Gothic. Die Inhaber von Emigre sahen den Font 1991 und zeigten sich so begeistert, dass sie ihn kurze Zeit später über ihr Label vertrieben. Die Schrift wurde ein weltweiter Erfolg und gilt als einer der wichtigsten Schrift-Vertreter der Grunge-Ästhetik der 1990er-Jahre.
    • 3.225 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Compatil ist eine 2001 erschienene Schriftsippe, die vier Schriftstile zusammenfasst. Ausgangspunkt waren komplexe gestalterische Aufgaben wie die Gestaltung von Jahresberichten von Kapitalgesellschaften. Die Sippenmitglieder sind jeweils in vier Schnitten mit 387 Glyphen ausgebaut. Als Besonderheit sind die Dickten der Buchstaben über alle vier Familien identisch, so dass sich die zugehörigen Schriften miteinander austauschen lassen, ohne dass sich der Umbruch ändert.
    • 10.739 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Brush Script ist eine informelle Schreibschrift mit beschwingtem Pinselduktus von Robert E. Smith aus dem Jahr 1942. Sie erschien als Handsatz-Type in einem Schnitt bei American Type Founders. Nach der Übernahme auf die Monotype wurde sie ein rascher Erfolg für Schauanwendungen jeder Art. Der Erfolg hielt über das gesamte 20. Jahrhundert an, sodass die Schrift auch vielfach digitalisiert wurde. Die häufige Verwendung der Schrift brachte ihr jedoch auch einen gewissen Negativruf ein. Simon Garfie
    • 12.126 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Comic Sans von Vincent Connare entstand ursprünglich 1994 für die Sprechblasen der Software »Microsoft Bob«. Die Schrift wurde in der Folge mit vielen Microsoft-Anwendungen (z.B. Windows 95 Plus! Pack, MS Publisher, Internet Explorer) und schließlich dem Windows-Betriebssystem selbst ausgeliefert. 2010 erschien über Ascender eine Pro-Version in vier Schnitten und mit erweitertem Zeichenvorrat und typografischen Optionen (wie Schwungbuchstaben).
    • 7.549 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die von Albert Knab entworfene Edelgotisch erschien ab 1901 bei Schelter & Giesecke. Eine schmalfette Version kam 1904 dazu. Ebenfalls verfügbar waren florale Initialen. Eine Digitalisierung unter dem Originalnamen und einschließlich der Initialen ist bei dem US-amerikanischen Schriftanbieter HiH Retrofonts erhältlich.
    • 1901
    • 11.642 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Kepler ist eine Antiqua-Großfamilie von Robert Slimbach. Sie ist nach dem deutschen Astronomen Johannes Kepler benannt. Gestalterisch steht die Schrift zwischen humanistischer Barock-Antiqua und klassizistischer Antiqua. Die Schattenachse ist nahezu senkrecht wie bei klassizistischen Schriften, jedoch wirkt die Strichführung weniger steif und konstruiert. Die Kepler zeichnet sich durch einen überdurchschnittlich umfangreichen Ausbau der Schnitte aus. Ursprünglich ist dieser auf das heut
    • 10.276 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Bei einem Aufenthalt in Paris fiel Jan Gerner die Street-Art-Kunst mit Schablonen auf, die in Frankreich eine gewisse Tradition hat. Darauf aufbauend entwickelte er die Pochoir, die den französischen Namen dieser Technik trägt. Die Schrift ist eine Neuzeichnung der Dolly von Underware als Schablonenschrift und erfolgte mit Einverständnis der niederländischen Foundry. Die Pochoir ist in zwei Schnitten erhältlich: einer »glatten« Schablonenversion sowie einer gesprüht aussehenden Variante. Di
    • 6.519 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Moderne Schreibdruckschriften erleben ab Ende der 1920er-Jahre einen Aufschwung. Sie imitieren weniger stark die schreibmeisterliche Schönschrift historischer Vorbilder, sondern zeigen einen modernen, geradezu flüchtigen Schreibstil. Ein typischer Vertreter dieser Gattung ist die 1938 erschiene Diskus. Noch weiter gehen die ebenfalls in den 1930er-Jahren erschienenen Schriften Swing Bold (Monotype) und die hier präsentierte Flott von W.S. Gillies. Ungewöhnlich ist, dass sie nahezu ohne Stri
    • 5.204 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    In den 1920er-Jahren entschied die Wiener Regierung, die Straßenschilder in der Stadt zu vereinheitlichen. Zu diesem Zweck wurde eine Schrift gestaltet, verfügbar in einer fetten und einer schmalen Variante, um kurze und lange Straßennamen gleichermaßen zu ermöglichen. Mit der Zeit wurde die Schrift von unterschiedlichen Email-Werken adaptiert und verändert. Dies führte dazu, dass es nicht nur eine, sondern 16 Varianten der Schrift gibt, die sich teils stark unterscheiden. Michael Hochleitn
    • 4.549 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Joanna ist eine Antiqua-Schrift von Eric Gill. »… a book face free from all fancy business« beschrieb Gill selbst seinen Entwurf. Die Gestaltung der Schrift entstand zwischen 1930 und 1931. Der Schnitt der Lettern nach Gills Entwürfen erfolgte bei Caslon. Die Schrift war ursprünglich allein für die eigene Verlagsdruckerei »Hague and Gill« bestimmt und wurde erstmals für Gills Buch »Essay on Typography« eingesetzt. Sein Partner Hague war mit Gills Tochter Joan (auch Joanna genannt) verheiratet. N
    • 9.219 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Im Jahr 1900 erschien in der Rudhardschen Gießerei mit der Eckmann-Schrift eine Schriftprobe in 16 Graden, die für die Schriftgeschichte ein Novum war und die jungen Ideen der damaligen Zeit einzigartig darstellte. Diese mit dem Pinsel entworfene Schrift enthält Formelemente von Antiqua und auch Fraktur. Trotz ihres dekorativen und ornamentalen Charakters wurde sie anfangs bei der Gestaltung vieler Bücher verwendet. Die floralen Formen waren Eckmann aus seinem malerischen Werk geläufig und er li
    • 20.083 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Blesk (tschechisch für »Blitz«) ist eine Ebenenschrift von Samarskaya & Partners, die von alten Buchumschlägen inspiriert ist. Die reine Versal-Schrift besteht aus vier Varianten: der komplett gefüllten Grundversion, einer Inline-Version mit »blitz-förmigen« Aussparungen sowie Varianten für die jeweils linke und rechte Seite der Stämme, die sich somit unterschiedlich einfärben lassen. Die Schrift scheint aktuell nicht mehr verfügbar zu sein. 
    • 2.991 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    »Kein Hitparadenstürmer wie die Gotham, aber gestaltet zu einer Zeit als H&FJs Arbeiten weniger steril waren und dafür persönlicher. Eine sehr historische Familie, die sich gut in modernes Design einfügt.« urteilt Stephen Coles über die Knockout. Die Familie verfügt über 4 Strichstärken und ganze neun Weiten. Stilistisch handelt es sich um eine typische »American Gothic«, die den Charme der Holzbuchstaben-Ära in den digitalen Satz transportiert.
    • 7.508 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Die Saphir bzw. Sapphire ist eine dekorative Versalschrift von Hermann Zapf. Die darin enthaltenen Ziffern waren ursprünglich (detailreicher als in der Digitalisierung) auch unter der Bezeichnung »Festliche Ziffern« von D. Stempel erhältlich.
    • 5.723 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Ende der 1920er-Jahre feierten in Deutschland moderne Schriften wie Erbar, Futura und Kabel große Erfolge. Stanley Morison suchte in England für Monotype nach entsprechenden Talenten, um den deutschen Schriften Paroli zu bieten. Ein solches Talent fand er in Eric Gill. Nach dem Sichten verschiedener Entwürfe wurde die Entwicklung der Gill Sans durch Monotype beauftragt. Die Schrift verband humanistische und geometrische Gestaltungsprinzipien auf eine neuartige Weise. Denn im Gegensatz zu Sc
    • 20.790 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Schriften dieses Typus traten Ende des 19. Jahrhunderts auf und blieben bis in die 1920er-Jahre hin populär. Diese Grotesk-Schriften sind plakativ und dunkel gestaltet und zeichnen sich besonders durch die rauen, unregelmäßig umstochenen Umrisslinien der Buchstaben aus. Den bekanntesten Vertreter lieferte Berthold mit seiner Block-Serie. Es gab auch zugehörige Schnitte in deutlich geringerer Strichstärke, die einzeln als »Berliner Grotesk« angeboten wurden. Die fetten Schnitte sind heute un
    • 1908
    • 8.303 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Mrs Eaves ist eine Barock-Antiqua von Zuzana Licko aus den 1990er-Jahren. Der Name leitet sich von Sarah Eaves ab – der Haushälterin und späteren Ehefrau von John Baskerville. Die Schrift Mrs Eaves basiert auf den Schriften Baskervilles, ist jedoch keine bloße Digitalisierung. Auffällig ist vor allem die ungewöhnlich geringe x-Höhe. Dies macht die Schrift in normalen Schriftgraden zwar weniger fließtexttauglich, aber gibt ihr einen eleganten Charme, der in Schauanwendungen umso besser zur G
    • 9.154 Aufrufe
  42. Kathrinvdm ·
    Der Name lässt vermuten, dass die Schrift eigentlich mit einem Lippenstift geschrieben wurde. Dennoch: Auch als Kreideschrift geht diese unverbrauchte Handschrift sehr gut durch. Gestaltet wurde sie 2006 von Patrick Griffin von Canada Type.
    • 7.627 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Requiem von Jonathan Hoefler entstand ursprünglich 1992 für das Magazin Travel & Leisure. Für die Versalien mit antiker Anmutung standen die Schreibmeistervorlagen des Italieners Ludovico Vicentino degli Arrighi aus dem 16. Jahrhundert Pate. Dem Versalalphabet stellte Hoefler jedoch auch humanistische Minuskeln zur Seite. Die Schrift besitzt lediglich eine Strichstärke in aufrecht und kursiv. Dafür sind beide Stile in drei optischen Größen (Text, Display, Fine) ausgebaut. Kapitälche
    • 4.208 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt der von Viktor Nübel entwickelten Babette ist der bekannte Schriftzug der Karl-Marx-Buchhandlung an der Berliner Karl-Marx-Allee. Wie der Schriftzug ist auch die Babetta ein reines Versal-Alphabet, jedoch recht üppig ausgebaut. Die Familie verfügt über fünf Strichstärken sowie drei Neon-Schnitte, mit denen sich mehrfarbige Schriftzeilen setzen lassen. Außerdem enthält die Schrift für den Einsatz in Schaugraden Schmuck-Ligaturen und Umlaute mit eingezogenen Punkten.
    • 4.739 Aufrufe
  45. R::bert ·
    Die statische Grotesk Corporate S (Sans) ist Mitglied der Sippe Corporate ASE, welche außerdem eine Antiqua (Corporate A) und eine Egyptienne (Corporate E) enthält. Weidemanns Schriftfamilie wurde als Corporate-Font die Basis für das Daimler-Benz-Erscheinungsbild. Die Corporate S gibt es in sechs Strichstärken und erweiterter Sprachabdeckung (kyrillisch und griechisch).
    • 15.369 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Mit der Chartwell (bzw. ursprünglich FF Chartwell) von Travis Kochel lassen sich mit OpenType-fähigen Programmen auf einfache Weise Diagramme setzen. Man muss dazu lediglich die Ganzzahl-Prozentwerte als Text eingeben (zum Beispiel »10+30+60«) und durch Zuweisung des Fonts und eines OpenType-Features wird daraus ein (wahlweise) farbiges Diagramm erstellt. Sieben Fonts stehen zur Verfügung: Bars, Bars Vertical, Lines, Pies, Radar, Rings, Rose.
    • 6.175 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Microgramma ist eine serifenlose Schrift, die von Alessandro Butti und Aldo Novarese für die Schriftgießerei Nebiolo entwickelt wurde. Ursprünglich war die Schrift ein reines Versal-Alphabet. Es gab schmale und weite Schnitte. Die heutigen Digitalisierungen, die zum Beispiel bei Linotype, URW++ und Elsner+Flake erhältlich sind, konzentrieren sich jedoch auf die früher häufig benutzten weiten Schnitte. Mit der betont rechteckigen Form wurden die Microgramma und der spätere Ableger Eurost
    • 6.748 Aufrufe
  48. Ralf Herrmann ·
    Die Champion Script Pro ist eine umfassend ausgebaute Spitzfeder-Schreibschrift des Designers Panos Vassiliou. Grundlage bildete die Arbeit des englischen Kalligrafen Joseph Champion. Die Reinterpretation ist in zwei Strichstärken mit je 4300 Glyphen ausgebaut. Die Schrift enthält unzählige Alternativzeichen, Schwungbuchstaben und Ornamente. Sie unterstützt neben der lateinischen Belegung auch polytonisches Griechisch und Kyrillisch.
    • 20.730 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Proforma von Petr van Blokland enstand Mitte der 1980er-Jahre für das dänische Unternehmen Purup. Der Name der Schrift verweist dabei auf die anvisierte Verwendung »für Formulare«. Seit den 1990er-Jahren wird die Schrift über Font Bureau vertrieben. Es stehen sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven zur Verfügung. Die Schnitte enthalten eine normale westeuropäische Belegung mit Versal- und Minuskelziffern – die Kapitälchen sind jedoch in separate Schnitte ausgelagert. Im Jahr 2000 kam mi
    • 6.213 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    »Ich wollte eine Werkschrift entwerfen, eine Buch-Antiqua auf klassischer Grundlage zwar, doch für unsere Zeit. Nicht modisch, aber mit neuen Elementen und Formen, dabei schön, klar, gut lesbar.« Mit diesen Worten beschrieb Hellmuth Tschörtner seine Schrift, die Tschörtner-Antiqua, die 1955 für den Handsatz und für die Linotype Setzmaschine erschien. Es sollte die einzige Satzschrift des Ge­brauchs­grafikers und Buchgestalters bleiben. Neben dem aufwendigen Neuschnitt der allseits gelobten
    • 9.458 Aufrufe

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