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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1661 Schriftarten

  1. Ralf Herrmann ·
    Die ersten Entwürfe zur Undergrad wurde für eine Studentengruppe einer US-amerikanischen Universität angefertigt. Später wurde das Versal-Alphabet zu einer Familie mit 11 Schnitten ausgebaut: vier Strichstärken, fünf Varianten mit Innen- und Außenlinien sowie zwei halb gefüllten Versionen. Mit knapp 1000 Glyphen ist die Undergrad für Schriften dieses Stils außerordentlich gut ausgebaut und erhält neben einer erweiterten lateinischen Belegung auch Griechisch, Kyrillisch und das Braille-Alphabet. 
    • 2.740 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Im Laufe des 18. Jahrhunderts entwickelte sich der klassizistische Stil der Typografie und Buchgestaltung. Wichtige Zentren bezogen auf die Schriftentwürfe waren dabei vor allem Frankreich (Fournier, Didot) und Italien (Bodoni). Der deutschsprachige Raum spielte in der Entwicklung keine Rolle, da man hierzulande nach wie vor traditionell in gebrochenen Schriften (insbesondere Fraktur) druckte. Unter den Gelehrten und höheren gesellschaftlichen Schichten stand die französische Kultur jedoch hoch
    • 16.365 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Uni Grotesk von Peter Biľak ist eine moderne Adaption der in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Tschechoslowakei weit verbreiteten Universal Grotesk. Letztere hat ihre Wurzeln wohl wiederum in der deutschen Kristall-Grotesk. Ausgehend von Scans der Universal Grotesk aus Mustern von Gratotechna aus den 1960er-Jahren entwickelte Biľak in Zusammenarbeit mit Nikola Djurek eine zeitgemäße Überarbeitung. Die Schriftfamilie ist in vier Strichstärken mit Kursiven erhältlich – jeweils in norma
    • 4.306 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Unicode BMP Fallback Font ist ein Spezial-Font, der vor allem zu Testzwecken benutzt wird. Er enthält sämtliche Zeichen der Mehrsprachigen Basisebene (BMP—Basic Multilingual Plane) einschließlich des Bereiches zur freien Verwendung (PUA—Private Use Area). Als Glyphendarstellung wird für jedes Zeichen eine Box ausgegeben, die die Hexadezimalzahl des Unicode-Wertes enthält. Auf diese Weise lässt sich also leicht der Unicode-Wert unbekannter Zeichen auslesen oder es können beim Einsatz auf Webseite
    • 2004
    • 3.482 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    UnifrakturMaguntia geht auf Peter Wiegels Digitalisierung der Mainzer Fraktur (Berthold) zurück. Diese wurde nicht nur gestalterisch, sondern auch technisch überarbeitet. Die UnifrakturMaguntia kann über OpenType automatisch die Fraktursatz-typischen Ligaturen benutzen. Außerdem sind zahlreiche Buchstabenvarianten und Stilsätze verfügbar, die sich bei entsprechender Browser-Unterstützung zuschalten lassen. Die Schrift steht unter der Open Font License und kann über Google Fonts heruntergeladen
    • 8.558 Aufrufe
  6. R::bert ·
    Entworfen von Erik Spiekermann und umgesetzt von Christian Schwartz, gilt die FF Unit als »disziplinierterer« und »formellerer« Nachfolger der FF Meta. Durch ihren großen Zeichenumfang und die neutrale Formensprache ist sie für zahlreiche Anwendungsgebiete einsetzbar. Einige Merkmale (Pro-Version): Sieben Strichstärken (thin bis ultra) Echte Kursive Kapitälchen Mediäval- und Versalziffern (proportional und dicktengleich) Alternativbuchstaben Pfeile
    • 11.697 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Mit der FF Unit Rounded wurde die FF Unit um eine abgerundete Version erweitert. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven und ist in einer Standard- und einer Pro-Version erhältlich. 
    • 1.986 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Mit der FF Unit Slab wurde 2009 die FF Unit um eine serifenbetonte Version erweitert. Die Familie verfügt über sieben Strichstärken mit zugehörigen Kursiven und ist in einer Standard- und einer Pro-Version erhältlich. 
    • 1.562 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die Unitext von Jan Hendrik Weber erschien 2018 über Monotype. Der Designer beschreibt sie also Neo-Grotesque. In Details wie dem »e« und dem tropfenförmigen »a« erinnert die Schrift an den Klassiker Antique Olive, ist aber im Gesamtbild nicht so expressiv ausgebaut.  Die Familie verfügt über sieben Strichstärken mit Kursiven in Oblique-Optik. In den über 500 Glyphen steckt eine erweiterte lateinische Belegung. 
    • 3.538 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die Univers-Schriftfamilie von Adrian Frutiger erschien ab 1957 simultan für Handsatz, Monotype-Maschinensatz und im damals neuen Fotosatz. Die Großfamilie mit ihrem neuen Nummerierungssystem setzte zu dieser Zeit völlig neue Maßstäbe im Bereich der Schriftfamilienentwicklung. Erstmals wurde eine Schriftfamilie in verschiedenen Breiten und Strichstärken von Grund auf durchgeplant. Bis dahin wuchsen Schriften Bleisatz eher über die Jahre hinweg, was nicht selten zu gestalterischen Inkonsistenzen
    • 24.765 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Universal Sans ist eine Groteskschrift des neuseeländischen Gestalters Briton Smith und erschien Ende 2019 über dessen Label Family Type. Die Schrift baut auf dem Erbe erfolgreicher Groteskschriften wie Akzidenz Grotesk und Helvetica auf und setzt die verschiedenen Ausprägungen dieses Schriftstils als variable Schrift mit ganzen sechs Gestaltungsachsen (Strichstärke, Weite, Mittellänge, Tintenfalle, Strichabschlüsse, Proportionen) um. Bei der Lizenzierung geht man dabei neue Wege: Interpolation
    • 2.460 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Während seiner Lehrtätigkeit als Leiter der Reklamewerkstatt am Bauhaus Dessau entwickelte Herbert Bayer zwischen 1925 und 1930 ein monokamerales Alphabet. »Leider verwirrt heute eine erdrückende Menge sogenannter Charakter- und Künstlerschriften, welche alle von dem Prinzip aus, Individualität und Originalität zu erreichen, geschaffen sind. Sie wirken in ihrer ornamental schmückenden Art archaisch, spielerisch und in ihrer Erscheinung zu kompliziert; um den heutigen und zukünftige
    • 25.802 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Univia Pro ist eine serifenlose Schriftfamilie von Olivier Gourvat und erschien 2015 über dessen Label Mostardesign Type Foundry. Die Familie verfügt über neun Strichstärken mit Kursiven. Die Schnitte besitze eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung. 
    • 1.030 Aufrufe
  14. R::bert ·
    Urban Grotesk ist eine statische Groteskschrift von Tomás Brousil (Suitcase Type Foundry). Konzeptionelles Ziel war es, alle Vorzüge diverser Groteskvorbilder des frühen 20. Jahrhunderts für eine Schrift mit großer x-Höhe, relativ homogenem Grauwert und gut ausgebautem Zeichenumfang mit über 800 Glyphen zu vereinen. Einige Merkmale: Sechs Strichstärken (Light bis Black) Echte Kursive je Strichstärke Proportionale sowie dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern
    • 4.373 Aufrufe
  15. jakob_runge ·
    Die Grundidee von Urby ist, einen markanten Charakter mit technischer Funktionalität zu kombinieren. Die verschiedenen Strichstärken teilen sich identische Zeichenbreiten, so dass der Schriftschnitt geändert werden kann ohne sich um einen veränderten Textumbruch kümmern zu müssen. Extrem offenen Strichenden (wie in a, e oder s) und organische Kanten (v, x) geben Urbys geometrischer Konstruktion und reduzierten Formen (t, f, 4) einen leicht verspielten Touch. Der gut ausgebaute Zeichensatz unters
    • 3.322 Aufrufe
  16. jakob_runge ·
    Die Grundidee von Urby ist, einen markanten Charakter mit technischer Funktionalität zu kombinieren. Die verschiedenen Strichstärken teilen sich identische Zeichenbreiten, so dass der Schriftschnitt geändert werden kann ohne sich um einen veränderten Textumbruch kümmern zu müssen. Extrem offenen Strichenden (wie in a, e oder s) und organische Kanten (v, x) geben Urbys geometrischer Konstruktion und reduzierten Formen (t, f, 4) einen leicht verspielten Touch. Der gut ausgebaute Zeichensatz unters
    • 2.716 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Die ersten Schnitte der Schrift zeichnet Lukas Schneider als Diplomarbeit an der Offenbacher Hochschule für Gestaltung (HfG). Später ergänzt er nicht nur die zwei Lightschnitte sondern überarbeitet auch das übrige Schriftdesign nochmal. Die Familie besteht aktuell aus sieben Strichstärken, jedoch ohne Kursive. Zur OpenType-Ausstattung gehören unter anderem alternative Zeichen für a und g, vier verschiedene Ziffernsets und Kapitälchen. 
    • 3.127 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Utopia ist eine Antiqua-Schrift von Robert Slimbach und erschien 1989 bei Adobe. Die Schrift ist in sechs Strichstärken und vier optischen Größen ausgebaut. Der Zeichenumfang der OpenType-Versionen beträgt 621 Glyphen. In den USA war die Utopia Gegenstand eines richtungweisenden Rechtsstreits. Im Fall Adobe gegen SSI wurde die Schutzwürdigkeit digitaler Schriften erstmals gerichtlich verhandelt. Der Fall hatte zum Ergebnis, dass in den USA Fonts als Software, nicht jedoch als gestalteri
    • 11.745 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Die VAG Rounded (im deutschsprachigen Raum auch VAG Rundschrift) entstand in den 1970er-Jahren für den Volkswagen-Konzern. Für die Marke Volkswagen kam damals die Futura zum Einsatz, für die Audi dagegen die Times. Die Werbeagentur GGK Düsseldorf wurde mit der Erarbeitung einer neuen Markenstrategie beauftragt und im Zuge dessen entstand die VAG Rundschrift unter Wolf Rogosky (Creative Director) and Gerd Hiepler (Art Director). Das neue Corporate Design mit der VAG Rundschrift für Drucksachen, A
    • 1978
    • 14.954 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die Varna ist eine 2016 erschienene gebrochene Schrift des litauischen Schriftgestalters Eimantas Paškonis, stilistisch angelehnt an Arbeiten des Designers Viktor Antonov. 
    • 4.101 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Veltro ist eine italienische Werbeschreibschrift in zwei Strichstärken und wurde Anfang der 1930er-Jahre unter der Leitung von Giulio da Milano bei Nebiolo entwickelt. Das Design folgt den kurz zuvor in Deutschland erschienenen Schriften Energos (Schriftguß) und Signal (Berthold). Insbesondere die Kleinbuchstaben der fetten Veltro sind stark an die Signal angelehnt. Die Großbuchstaben zeigen dagegen deutlichere Eigenheiten.  Eine Digitalisierung beider Strichstärken gibt es unter dem Na
    • 995 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Die Veneer von Ryan Martinson ist eine Versal-Schrift in Holzbuchstaben-Druck-Optik. Die Buchstaben sind dazu mit einer recht feinen Textur ausgestattet, die in abgestufter Stärke auf jeweils drei Fonts für den aufrechten und kursiven Schnitt verteilt sind. Zusätzlich gibt es einen kostenlosen Piktogramm-Font.
    • 5.861 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Venus erschien ab 1907 bei der Bauerschen Schriftgießerei. Zusammen mit der Ideal Grotesk steht sie später Pate für die Entwicklung der bekannten Monotype Grotesque. Im deutschsprachigen Raum fand die Venus (mit der Römisch und der Kursivschrift) weite Verbreitung als Standardschrift für topografische Karten. Dementsprechend existiert auch ein linkskursiver Schnitt.
    • 1907
    • 8.860 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Verdana von Schriftgegestalter Matthew Carter ist Teil des Paketes »Core Fonts for the Web« von Microsoft. Während die meisten Systemfonts nur Adaptionen von Schriftarten für den Druck sind, wurden Georgia und Verdana direkt für den Bildschirm entwickelt. Man ging dabei einen ungewöhnlichen Weg: Üblicherweise wird die Outline der Buchstaben in kleinen Schriftgrößen durch geschicktes Hinting nachgebildet und im Zuge besserer Lesbarkeit pixelgenau modifiziert. Bei Georgia und Verdana ging
    • 18.393 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Verdana wurde ursprünglich von Matthew Carter speziell für die Bildschirmanwendung auf niedrig aufgelösten Bildschirmen entwickelt. Mit der Verdana Pro wurde die Schrift in einer Zusammenarbeit von Font Bureau, Monotype und Matthew Carter umfassend überarbeitet und ausgebaut. Die Familie ist auf 20 Schnitte gewachsen und enthält typografische Funktionen wie Kapitälchen, Ligaturen, Brüche und verschiedene Ziffernsets. Ab Windows 10 build 17040 kann die Schrift kostenfrei aus dem Mic
    • 7.094 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Vergil ist eine Antiqua-Familie von Dieter Hofrichter und erschien 1990 bei der H. Berthold AG. Die Familie besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. Eine digitale Version ist heute über Monotype erhältlich. 
    • 906 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt für die Entstehung der Schrift »Verlag« war die Entwicklung eines Magazins für das Guggenheim-Museum durch Abbott Miller in den 1990er-Jahren. Für den Titel des Magazins stand dabei die Fassadenbeschriftung des von Frank Lloyd Wright entworfenen Museums Pate. Miller engagierte den Schriftgestalter Jonathan Hoefler, der auf Basis dieser Beschriftung eine zunächst exklusive Hausschrift für das Guggenheim-Museum entwarf. Seit 2006 wird sie unter dem Namen Verlag für jedermann angebote
    • 12.936 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Versailles ist eine Antiqua-Familie von Adrian Frutiger und erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift über Linotype. Die Schriftfamilie besteht aus vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.  Die Schriftfamilie ist heute digital in einer erweiterten Pro-Version über Linotype verfügbar, jedoch im Gegensatz zu Fotosatzversion nur noch mit einem Ziffernsatz. 
    • 1.194 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Versatile Bold ist eine geometrische Groteskschrift, die insbesondere für den Schaugrößeneinsatz mit Ebenen konzipiert gedacht ist. Als Grundstile stehen die drei Varianten Bold, Hatch und Rust zur Verfügung, die über jeweils sechs Ebenenfonts mehrfarbig und mit 3D-Effekt ausgestaltet werden können.  Mit über 1400 Glyphen ist die Schrift für Display-Fonts außerordentlich gut ausgebaut. Neben einer erweiterten lateinischer Belegung sind auch kyrillische (inkl. bulgarische) und monotonisc
    • 2.589 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Die Schriftfamilie Vesper von Rob Keller war dessen Abschlussarbeit beim Masterstudium in Schriftgestaltung an der englischen Universität Reading. Der Stil der lateinischen Belegung ist stark von den gleichzeitig entstandenen Devanagari-Zeichen beeinflusst. Nach dem Masterstudium baute Keller die Schrift über einen Zeitraum von zwei Jahren zu einer vollwertigen Familie mit 10 Schnitten (5 Strichstärken + Kursive) aus. Die Fonts sind als Standard-Version mit 532 Glyphen sowie als Pro-V
    • 2.860 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Die Veto Sans von Marco Ganz ist eine 2019 erschienene Neubearbeitung der ursprünglich 1994 erschienenen Evo (Berthold) bzw. Veto (Linotype). Die neue Version verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven in zwei Weiten (normal und schmal). 
    • 906 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Die Vialog ist aus einem Entwurf hervorgegangen, den Werner Schneider 1988 als »Euro Type« für das Bundesverkehrsministerium in Bonn konzipierte. In Zusammenarbeit mit Helmut Ness vom Wiesbadener Designbüro Fuenfwerken wurde dieser Vorläufer später zur Vialog weiterentwickelt. Die Intention lag darin, eine platzsparende Satzschrift zu erzielen, die dem schwierigen Feld der Verkehrsbeschriftung bzw. Informations-Typografie Rechnung trägt und ebenso die vielseitigen Anforderungen an eine Corporate
    • 7.783 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Die Videtur von Axel Bertram entstand in den 1980er-Jahren als Bitmap-Schrift für das Fernsehen der DDR. 2012 entstand in Zusammenarbeit mit Andreas Frohloff eine moderne Version in 4 Schnitten bei FSI.
    • 9.000 Aufrufe
  34. R::bert ·
    Die Idee hinter der Vinter ist, auf Basis eines geometrischen Skeletts eine kontrastreiche Schrift zu gestalten. Dabei soll der geometrische Charakter auch in den Italics bewahrt bleiben. Die 2012 von Monokrom veröffentlichte Displayschrift  wurde inzwischen um dunklere Strichstärken auf ingesamt zehn Schnitte inklusive echter Kursiven erweitert.
    • 3.282 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Hermann Zapf wagte sich ab 1948 an die Entwicklung seiner ersten Schreibschrift. Ausgangspunkt war ein kalligrafisches Schriftblatt aus seinem Kriegs-Skizzenbuch, das er mit einer Sommerville-Feder geschrieben hatte. Gestalterisch orientiert sich die Schrift an den englischen Spitzfederschriften. Da die Schrift im Bleisatz erschien, war der Entwurf starken Einschränkungen unterworfen. Alle Schwünge und Verzierungen durften nicht zu weit aus den Buchstaben herausragen, damit sie später auf die Bl
    • 12.836 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    Die Vito von Thomas Gabriel verfügt mit ihren 60 Schnitten über einen umfangreichen Ausbau. Es kombinieren sich dabei sechs Strichstärken mit fünf Weiten. In den über 700 Glyphen pro Schnitt sind Kapitälchen und verschiedene Ziffernsets enthalten.
    • 5.858 Aufrufe
  37. Jo Hoffmann ·
    Vivala BL von Johannes Hoffmann ist eine zeitgemäße Umsetzung einer gotischen Schrift in sechs Schnitten: fünf mit unterschiedenen Weiten/Strichstärken und einem fetten lichtem Schnitt. Trotz der Anlehnung an den Stil der schlichten Gotisch, sind die Glyphen auch ohne Fraktursatz-Gewöhnung lesbar und die erweiterte lateinische Belegung ermöglicht einen vielsprachigen Einsatz. Traditioneller Fraktursatz mit den entsprechenden Ligaturen ist aber ebenso möglich. 
    • 734 Aufrufe
  38. Jo Hoffmann ·
    Die weit geschnittene G-Slab zeichnet sich durch betonte Balkenserifen und fein abgestuften Strichstärken von Haarlinie bis fett aus. Alle sieben Strichstärken sind in normalen und schmaler Weite erhältlich und verfügen über 465 lateinische Glyphen (einschließlich osteuropäischer Sprachen).
    • 2.541 Aufrufe
  39. Identity Letters ·
    Bw Vivant ist eine kontrastreiche Sans Serif der spanischen Foundry Branding with Type und wurde von Moritz Kleinsorge und Alberto Romanos gestaltet. Die Familie beinhaltet sieben Strichstärken mit erweiterter lateinischer Belegung. 
    • 3.214 Aufrufe
  40. R::bert ·
    Vocal ist eine humanistische Serifenlose von Ani Petrova mit über 1.000 Zeichen. Dezent nach innen gewölbte Stämme und angeschnittene Ecken verleihen der Schrift einen organischen, warmen und freundlichen Charakter. Einige Merkmale: 13 Strichstärken (Hairline bis Heavy) zzgl. Heavy-Schnitt mit extra dünnen Akzenten für Schaugrößen Echte Kursive Kapitälchen Mediäval- und Versalziffern (proportional und dicktengleich) Erweiterte lateinische, sowie griechisc
    • 2.598 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Friedrich Althausen begann den Entwurf seiner Vollkorn-Schrift während seines Studiums an der Bauhaus-Universität in Weimar und veröffentlichte den Grundschnitt 2005 zunächst unter Creative-Commons-Lizenz. Als Familie ausgebaut erschien die Vollkorn dann 2010 als eine der ersten Schriften in Googles Fontverzeichnis. Die normalen Schnitte sind gut als Fließtextschrift einsetzbar. Die fettesten Schnitte lassen sich gut als Blickfang in Schaugrößen anwenden. Seit Anfang 2014 ist die Schri
    • 16.760 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Vtg Stencil DIN basiert auf Schablonen der DIN 1451 und wurde von Andreas Seidel in 14 Schnitten ausgebaut. Das Skelett gibt es in zwei Varianten: Regular und Alt. Beide Varianten werden in jeweils vier Stilrichtungen angeboten: normal, schraffiert, mit Halbton-Raster und als Rough-Version. Die drei letzteren bieten via Opentype-Einstellung eine Buchstaben-Rotation von bis zu fünf unterschiedlichen Glyphen, welche ein lebendigeres Schriftbild ermöglicht.
    • 9.659 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Vtg Stencil Germany No. 101 von Andreas Seidel basiert auf einem bayerischen Schablonen-Set, das der Schriftgestalter auf circa 1890 schätzt. Die Schablonen wurden digitalisiert und als Schrift mit knapp 400 Glyphen ausgebaut.
    • 8.028 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Vtg Stencil Germany No1 ist eine Schablonenschrift von Andreas Seidel, die auf historischen Signierschablonen aus dem Deutschland der Kaiserzeit basiert. Die Schrift-Familie besteht aus den drei Stilen Regular (technisch saubere Formen), Paint (schablonierte, raue Formen) und Sketch (Strichzeichnung). Die Stile Paint und Sketch bieten vier zusätzliche Varianten jedes Grundbuchstabens und der Ziffern an. Dadurch wird eine natürlichere (handgemachtere) Anmutung des Schriftbildes erzeugt. Über
    • 8.057 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Die Vtg Stencil UK No 76 von Andreas Seidel basiert auf englischen Schablonensätzen aus den 1960- bis 1970er-Jahren. Die Schrift kommt in zwei Schnitten, die sich lediglich in der Ausführung der Zeichen M, W und 8 unterscheiden. Die Schnitte bestehen aus 386 Glyphen mit west- und osteuropäischer Belegung.
    • 8.841 Aufrufe
  46. Ralf Herrmann ·
    Die Walbaum ist benannt nach ihrem Schöpfer Justus Erich Walbaum, der sie um 1800 als klassizistische Schrift schuf. Weithin bekannt wurde die Schrift jedoch erst im 20. Jahrhundert durch die Neuauflage durch Brockhaus und die H. Berthold AG. Bei Typoart wurde die Schrift in den 1980er-Jahren durch Hans-Peter Greinke für den Fotosatz neu bearbeitet und erschien in den Garnituren mager, kursiv, halbfett und halbfett kursiv. Eine digitale Version auf Basis der Fotosatzversion erschien durch Elsne
    • 104 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die H. Berthold AG entwickelte mit Günter Gerhard Lange in den 1970er-Jahren eine Bearbeitung der Walbaum-Antiqua für den Fotosatz. Da Fotosatzschriften beliebig skalierbar sind, wurden drei Varianten mit passenden Schriftgrößen-Bereichen entwickelt: Die Original-Berthold-Antiqua basierend auf 48-Punkt-Bleisatzschriften; die Walbaum-Standard-Serie für kleine Schriftgrade; und die Walbaum Buch auf Basis eines 16-Punkt-Schnittes der Walbaum-Antiqua in Blei.  Die Walbau
    • 1.326 Aufrufe
  48. R::bert ·
    2010 veröffentlichte František Štorm seine Interpretation der Walbaum von Justus Erich Walbaum. Das Besondere dieser neuen Variante sind die Berücksichtigung optischer bzw. Lese- und Schaugrößen, viele Opentype-Features und eine umfangreiche Sprachunterstützung, die die Walbaum 2010 zu einer zeitgemäßen Alternative ihres Vorbildes machen. Štorms offizielle Projektbeschreibung endet mit den Worten: »I only hope that mister Justus Erich won’t pull me by the ear when we’ll meet on the other si
    • 9.871 Aufrufe
  49. Ralf Herrmann ·
    Die Walbaum Antiqua gehört neben Bodoni und Didot zu den bedeutendsten Klassizistischen Antiquas und besitzt die typischen Merkmale der Zeit: Serifen ohne Rundungen Kontrast zwischen Grund- und Haarstrichen Schattenachse Im Gegensatz zu ihren französischen und italienischen Vorläufern hat die Walbaum Antiqua humanistischere Züge und ist besser als Leseschrift einsetzbar. Walbaum schneidet die Schrift ursprünglich nur als Antiqua und als Kursive. In den 1960er-Ja
    • 19.789 Aufrufe
  50. R::bert ·
    Die statische Walbaum Grotesk ist eine Serifenlose zur Walbaum, für die František Štorm 2010 auch eine eigene Antiqua-Interpretation gestaltete.
    • 6.498 Aufrufe

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