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Ende des 18. Jahrhunderts schickte sich die Antiqua an, den gebrochenen Schriften auch im deutschsprachigen Raum zunehmend den Rang abzulaufen. Schriftsteller und Verleger wünschten sich die sogenannten Didot’schen Lettern für ihre Drucke – im Original aus Paris oder zumindest als deutsche Nachahmungen. Dies führte letztendlich sogar dazu, dass der Drucker Johann Friedrich Unger in der nach ihm benannten Unger-Fraktur einen Ausweg in der Verschmelzung von Fraktur und Antiqua suchte. Doch weder d

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- 1800
- 12.218 Aufrufe
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Die Walhalla ist eine Unzialschrift von Ludwig Übele aus dem Jahr 2008. Sie hat einen mäßigen Fettfeinkontrast und eine gedrungene, kraftvolle Anmutung. Besonderheit der Walhalla ist die Paarung der zwei Fonts: eine Serifenversion und eine dazu passende Serifenlose. Das dürfte im Feld aktuell erhältlicher Unzialschriften ein Alleinstellungsmerkmal sein. Die Walhalla folgt dem Unicase-Prinzip (keine speziellen Versalglyphen). Versal ausgeformt sind jedoch die Glyphen von b, d, h (nur in der San

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- 2008
- 4.345 Aufrufe
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Die Wallau soll von einem Blatt einer italienischen Missale aus dem 14. Jahrhundert inspiriert sein, das in der Werkstatt Rudolf Kochs hing. Die Erstellung dieser rundgotischen Schrift zog sich mehrere Jahre hin. 1930 erschien sie bei Gebr. Klingspor. Bis 1935 wurde die Schrift auf vier Schnitte ausgebaut. Benannt ist die Schrift nach Heinrich Wallau, einem Buchdrucker aus Mainz. Er schrieb 1885: »Der Zug des Schreibrohres ist der aller Schriftform innewohnende und wesentlich mitbestimmende

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- 1930
- 10.994 Aufrufe
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Die GT Walsheim ist von den Lettering-Arbeiten des Schweizer Designers Otto Baumberger während der 1930er-Jahre inspiriert. Noël Leu hat mit der GT Walsheim eine umfangreich ausgebaute geometrische Groteskschrift für Grilli Type entwickelt, die 2011 erstmalig erschien und seitdem weiter ausgebaut wird. Aktuell verfügt die Familie über 8 Strichstärken (mit Oblique-Schnitten) in zwei Weiten. Zum Zeichenumfang gehört eine erweiterte lateinische, eine kyrillische Belegung und zahlreiche OpenType-Va

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- 2011
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Die Waltraute wurde von Julius Edmund Robert Nitsche entworfen und erschien 1916 bei der Schriftgießerei Julius Klinkhardt. Nach der Übernahme der Gießerei war die Schrift später bei der H. Berthold AG im Programm. Die Schrift erschien in nur einem Schnitt von 6 bis 48 Punkt. Optional erhältlich waren Zierbuchstaben. Eine Digitalisierung erschien 2019 unter dem Namen Pavillon Gotisch.

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- 1916
- 2.904 Aufrufe
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Die Wanchy von Matthijs Herzberg ist eine Neubearbeitung der Ideen der dekorativen »psychedelischen« Schriften der 1960er- und 1970er-Jahre, die sich ihrerseits wiederum auf Jugendstil-Schriften beziehen. Die Wanchy ist dabei zeitgemäß als variable Schrift umgesetzt und enthält eine Designachse für die optische Größe. Die Zeichenbelegung besteht aus einer erweiterten lateinischen Belegung und 52 Piktogrammen.

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- 2019
- 857 Aufrufe
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Die Warnock ist eine Antiqua-Schrift von Robert Slimbach. Sie ist nach John Warnock benannt, einem der Gründer von Adobe, wo die Schrift auch erschien. Das Skelett der Schrift ist wie andere Slimbach-Satzschriften eher traditionell und (insbesondere in der Kursiven) kalligrafisch. Ein auffälliger Charakterzug, der weniger aus einer traditionellen Federführung stammt, sind die kräftigen dreieckigen Serifen. »Even though I intended the face to have a logical and exacting quality, I also wante

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Schriftgestalter:
- 2000
- 4.919 Aufrufe
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Die Warrior ist eine Slab-Serif-Schrift des US-amerikanischen Designers Jason Castle. Ausgangspunkt war eine russische Blockschrift eines unbekannten Designers. Die Warrior wurde in sieben Strichstärken ausgebaut und verfügt über drei dekorative Extra-Schnitte: Shaded, Inline und Open. In den über 700 Glyphen pro Schnitt steckt eine lateinische, griechische und kyrillische Zeichenbelegung.
- egyptienne
- griechisch
- kyrillisch
- licht
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- 2009
- 2.862 Aufrufe
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Wayfinding Sans Pro ist eine Schrift von Ralf Herrmann, die speziell für die hohen Leserlichkeitanforderungen bei Beschilderungen im öffentlichen Raum entwickelt wurde.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 6.783 Aufrufe
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Wayfinding Sans Symbols deckt den Unicode-Bereich »Transport & Map Symbols« vollständig ab und bietet darüber hinaus viele nützliche Zeichen, die in den üblichen Piktogramm-Sets oft fehlen. Neben den Bildzeichen enhält die Wayfinding Sans Symbols auch 60 Pfeile, die sich ebenfalls einfach eintippen lassen. Die umschlossenen Buchstaben und Ziffern ermöglichen es auf einfache Weise, Raumnummern, Etagen, Sitzreihen, Nahverkehrslinien und vieles andere mehr zu kennzeichnen.

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- 2013
- 4.230 Aufrufe
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Webdings ist Systemfont von Microsoft und enthält circa 220 Piktogramme. Der Font erschien 1997 mit dem Internet Explorer 4.0 und der Schrift-Kollektion »Core Fonts for the Web«. Der Font sollte die Darstellung skalierbarer Symbole auf Webseiten verbessern. Dem stand jedoch entgegen, dass die Zeichen nicht vollständig im Unicode abgebildet waren und auch eine Webfont-Einbettung Ende der 1990er-Jahre mangels breiter Browser-Unterstützung eher unüblich war. Erst 2014 wurden die Webdings-Zeichen in

- 1997
- 13.416 Aufrufe
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Die ITC Weidemann hieß ursprünglich Biblica und entstand für eine konfessionsübergreifende Ausgabe der Bibel durch die Deutsche Bibelgesellschaft. Wegen der Menge des Textes war eine geringe Laufweite unter Beibehaltung guter Leserlichkeit gefordert. Daher erscheinen die Buchstaben einerseits so schmal, verlieren aber wegen der kräftigen Serifen auch in kleinen Größen nicht ihre wesentlichen Erkennungsmerkmale. Für die Veröffentlichung bei ITC wurde die Schrift in Zusammenarbeit mit Kurt St

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Schriftgestalter:
- 1983
- 13.981 Aufrufe
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1923 präsentiert sich das Bauhaus mit seinen neuen Ideen in einer großen Ausstellung der Welt. Dazu entsteht aus den Reihen der Studenten eine Reihe von Motiven zur Ankündigung der Ausstellung. Chris Lozos entwickelt später aus den konstruktivistischen Bauhaus-Schriftgestaltung seine Schrift »Weimar Plakat«. Mit fast 800 Zeichen ist die 2013 erschienene Pro-Version umfangreich ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 2007
- 10.834 Aufrufe
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Anfang des 20. Jahrhunderts sind viele Schriften im deutschen Raum künstlerisch geprägt. Die Schriften von Koch, Ehmcke, Behrens und anderen suchen nach individuellem persönlichen Ausdruck im Schriftentwurf. So zeigen sich Feder und Pinsel als Schreibwerkzeug wieder deutlich stärker in den Entwürfen. Die Weiß Antiqua ist in dieser Hinsicht etwas zurückgenommen, aber gerade deshalb auch als vielseitig einsetzbare Leseschrift tauglich. Besonderheiten weist die Schrift aber dennoch auf, etwa d

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Schriftgestalter:
- 1928
- 12.950 Aufrufe
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Die Grundlage für die Rundgotisch von Emil Rudolf Weiß bildeten Alphabete des Augsberger Druckers Erhard Ratdolt. Dieser hatte eine Zeit lang in Venedig gearbeitet und war dort mit den für den südeuropäischen Raum typischen rundgotischen Schriften in Berührung gekommen. Erste Entwürfe zur Schrift entstanden bereits 1915, doch sie erschien erst in den 1930er-Jahren. Digitalisierungen sind heute über URW++, Elsner+Flake sowie Linotype erhältlich. Linotype bietet neben der Standard-Version auc

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Schriftgestalter:
- 1937
- 6.582 Aufrufe
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Von 1908 bis 1913 arbeitete Emil Rudolf Weiß an seiner ersten Satzschrift: der Weiß-Fraktur. Sie wurde zunächst (1909–1911) exklusiv für die Drucke der Tempel-Klassiker-Reihe des Tempel-Verlages verwendet und fand so auf Anhieb weite Verbreitung. 1913 erschien sie dann bei der Bauerschen Gießerei. Später kamen weitere Schnitte (einschließlich einer Kursiven) hinzu. Julius Rodenberg schreibt 1935 über die Weiß-Fraktur: »Das besondere, man könnte sagen, das Selbstverständliche an ihr ist, daß

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Schriftgestalter:
- 1913
- 9.351 Aufrufe
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Die Weiß-Gotisch von Emil Rudolf Weiß erschien 1936 bei der Bauerschen Gießerei. Albert Kapr nennt sie »eine kühle und intelligente Form, die sich in das technische Zeitalter einordnen will. Trotzdem bleibt die Weiß-Gotisch eine Schrift, die überdauert«. Eine Besonderheit ist, dass sie mit zwei Versal-Sätzen erhältlich war. In einem Schriftmuster von Bauer heißt es dazu: Das Gitterwerk einer gotiſchen Schrift muß ſich knisſternd recken und ſtrecken, es muß von einer Spannung erfüllt ſe

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Schriftgestalter:
- 1936
- 10.196 Aufrufe
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Die Welt-Antiqua ist eine serifenbetonte Linearantiqua von Hans Wagner, die in den 1930er-Jahren bei Ludwig & Wagner erschien und als »moderne, zeitgemäße und formschöne Universalschrift« beworben wurde. Die Familie wurde auf fünf lediglich aufrechte Schnitte ausgebaut. Für die Buchstaben a, M G, und R waren Varianten verfügbar. Bei anderen Gießereien war die Schrift auch unter den Namen Luxor, Atlas, Landi, Ramsès und Ultra im Programm.

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Schriftgestalter:
- 1931
- 3.347 Aufrufe
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Die Weltfraktur von Lorenz Reinhard Spitzenpfeil erschien 1910, auf der Höhe des Antiqua-Fraktur-Streites im deutschsprachigen Raum. Spitzenpfeil suchte die Lösung dieses Streites in einem Kompromiss: die Verwendung der Antiqua mit Zeichenvorrat und Satzregeln der Fraktur und der Anpassung der Fraktur an die Lesegewohnheiten der Antiqua. Die so entstandene Weltfraktur sollte, wie der Name sagt, auf der ganzen Welt les- und einsetzbar sein. Die Weltfraktur erschien in einem normalen und ein

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Schriftgestalter:
- 1910
- 3.891 Aufrufe
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Mit der Welt-Fraktur (1910) zeigte sich Lorenz Reinhard Spitzenpfeil experimentierfreudig in der Schaffung einer neudeutschen Schrift, die an die Lesegewohnheiten der Antiqua angepasst war. In der Folge erschien in den 1910er-Jahren mit der Werk-Fraktur eine deutlich traditionellere gebrochene Schrift von ihm für Mengentextanwendungen wie Zeitungen und Bücher. Die Werk-Fraktur wurde in einem normalen und einem halbfetten Schnitt über Ludwig & Mayer angeboten. Die Angaben über die Erstveröffe

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Schriftgestalter:
- 1918
- 3.060 Aufrufe
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Werksatz wurde von Moritz Kleinsorge gestaltet und in seiner Typefoundry Identity Letters im Jahr 2021 veröffentlicht. Inspiriert durch frühe Groteskschriften wie Akzidenz Grotesk und Venus ist Werksatz eine zeitgenössische Interpretation dieses beliebten Genres. Die Familie verfügt über 10 Strichstärken plus passenden Kursive, diverse OpenType-Features wie Kapitälchen und verschiedenen Ziffernsätze.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 2.569 Aufrufe
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Die West ist eine geometrische Grotesk von Daniel Perraudin und erschien 2021 bei Fontwerk. Die Familie besteht aus neun Strichstärken (Hairline bis Black) mit Kursiven. Alternativ stehen auch variable Fonts zur Verfügung.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 1.165 Aufrufe
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Die Wettin von Heinz Keune erschien 1902 bei Schelter & Giesecke.

- 1902
- 8.222 Aufrufe
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Whiteblack ist eine Slabserif in sechs Strichstärken für Positiv- und Negativsatz, plus Kursive. Auf dunklen Hintergründen, insbesondere bei Beschilderungen und auf dem Bildschirm, überstrahlen Negativschriften etwas und wirken schwerer als im positiven Satz. Um diesen Effekt zu vermeiden, enthält die Schrift spezielle Schnitte für ein optimales Gleichgewicht zwischen Weiß und Schwarz. Viele OpenType-Funktionen wie 324 Ligaturen, kontextabhängige Alternativen und stilistische Sets sind in a

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Schriftgestalter:
- 2022
- 2.649 Aufrufe
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Inspiriert von der Arbeit von W. A. Dwiggins and Eric Gill gestaltete Buchgestalter Kent Lew seine Schrift Whitman. Die Schrift kombiniert klassische Buchstabenformen mit reduzierten, geradlinigen Gestaltungselementen zu einer modernen, eleganten und gut leserlichen Fließtextschrift. Kent Lew selbst empfiehlt die Whitman für den Einsatz im Buch- und Magazindesign. Die Schriften werden im OpenType-Format angeboten. Momentan gibt es jedoch keine Pro-Versionen mit kombinierten Zeichensätzen. K

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Schriftgestalter:
- 2002
- 6.844 Aufrufe
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Die Whittingham ist eine klassizistische Antiqua von Günther Gerhard Lange und Dieter Hofrichter. Sie geht auf Schriften zurück, die um 1840 von Charles Whittingham bei der Chiswick Press in Birmingham eingesetzt wurden. Die Familie verfügt über drei Strichstärken mit Kursiven und Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 2000
- 1.137 Aufrufe
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Die ABC Whyte ist eine variable Schrift des Schweizer Labels Dinamo. Als Einzelschnitte erstreckt sich die Familie über 10 Strichstärken (light bis super), die alternativ auch als Whyte Inktrap mit starken Tintenfallen erhältlich sind. Ebenfalls erhältlich sind Whyte Mono und Whyte Semi-Mono mit und ohne Tintenfallen in normal und kursiv.

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Schriftgestalter:
- 2019
- 2.723 Aufrufe
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Die kräftige Wieynck-Gotisch von Heinrich Wieynck erschien ab 1926 bei der Dresdner Schriftguß AG. Eine dekorative lichte Garnitur wurde 1930 ergänzt. Eine Digitalisierung beider Schnitte wurde 2017 von RMU Fonts veröffentlicht. Die Fonts verfügen über eine westeuropäische Belegung und enthalten ein langes s und die deutschen Fraktursatz-Ligaturen.

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Schriftgestalter:
- 1926
- 4.510 Aufrufe
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Die Wieynck-Kursiv von Heinrich Wieynck erschien 1911 bei der Bauerschen Gießerei. Ebenfalls verfügbar waren zugehörigen Initialen und Wieynk-Schmuck. Bekannt ist die Schrift auch unter dem international benutzten Namen Phyllis. Digitalisierungen gibt es von Linotype, Monotype, Elsner+Flake, URW und Scangraphic.

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Schriftgestalter:
- 1911
- 6.066 Aufrufe
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Die Wieynck-Werkschrift erschien 1930 als passende Fließtext-Schrift in den Größen 6, 8, 10 und 12 Punkt zur dekorativen Wieynck-Gotisch. Mit dem vergleichsweise einfachen und offenen gotischen Skelett kann die Schrift als ein Zwischenschritt hin zur Schlichten Gotisch der 1930er angesehen werden. Der Gestalter der Schrift schreibt dazu »Die vorliegende, neue deutsche Schrift beweist durch Schönheit und Logik ihrer konstruktiven Formung, daß der heutige Stilwillen nicht nur einseitig bei lateini

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Schriftgestalter:
- 1930
- 2.698 Aufrufe
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Die Wieynk-Fraktur erschien 1912 bei der Bauerschen Gießerei. Ebenfalls erhältlich war ein halbfetter Schnitt und zugehörige Initialen. Digitalisierungen gibt es von Dieter Steffmann und Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 2.256 Aufrufe
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Die Wiking ist eine kräftige gebrochene Schrift des Schriftgestalters Heinz König. Sie erschien zunächst 1925 in einer Garnitur bei der Schriftgießerei J.D. Trennert & Sohn. 1927 wurde eine lichte Garnitur nachgelegt. Ebenfalls erhältlich waren Initialen, die neben der lichten Ausführung weitere Verzierungen besitzen. Eine kostenlose Digitalisierung der Wiking erschien 2020 als FDI Wiking.

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Schriftgestalter:
- 1925
- 4.271 Aufrufe
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Die FDI Wiking ist eine kostenlos verfügbare Digitalisierung der ursprünglich 1925 erschienenen Wiking der Schriftgießerei J.D. Trennert & Sohn. Die Digitalisierung wurde 2020 über eine Kickstarter-Kampagne finanziert. Die FDI Wiking verfügt über circa 400 Glyphen mit einer west-, ost- und zentraleuropäischen lateinischen Belegung. Viele Buchstabenformen wurden im Sinne einer besseren Lesbarkeit und einer internationalen Verwendung angepasst. Die historischen Buchstabenformen sind jedoch eb

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Schriftgestalter:
- 2020
- 4.826 Aufrufe
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Die Wilhelm Klingspor Gotisch von Rudolf Koch erschien 1925 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach. Sie ist nach der kräftigen Maximilian (Entwurf 1913–14) Kochs zweite gotische Schrift, die nun deutlich edler und schlanker erscheint. Die Klingspor Gotisch geht auf einen 1918 von Koch geschriebenen Text zurück (siehe Abbildung). Karl Klingspor regte an, daraus eine Satzschrift zu entwickeln. Von 1920 bis 1926 wurde daran gearbeitet – ein vergleichsweise langer Zeitraum für einen einzelnen

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Schriftgestalter:
- 1925
- 32.980 Aufrufe
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Die Wilke ist eine nach ihrem Gestalter Martin Wilke benannte Barock-Antiqua, 1988 herausgegeben von Linotype für den Fotosatz. In drei Schnitten mit Kursiven veröffentlicht, benannte Wilke die frührömische Capitalis Quadrata, die Kalligraphie des Book of Kells, Schriften Jan van de Veldes und die Caslon-Antiqua als Einflüsse. Bei der Erstellung seiner letzten veröffentlichten Schrift setzte Martin Wilke auf organische Elemente für eine ›Schrift ohne Kühle und Strenge‹. Die Wilke hat eine l

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Schriftgestalter:
- 1988
- 1.077 Aufrufe
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Maria Doreuli begann die Arbeit an der William bereits während ihres Designstudiums an der Staatlichen Universität für das Druckwesen in Moskau. Pate standen dabei Caslon-Schriftmuster aus den Jahren 1785 und 1796. Seit 2013 wurde in Zusammenarbeit mit Typotheque an der endgültigen Veröffentlichung gearbeitet, die 2016 erfolgte. Die Familie verfügt über drei optische Größen (Text, Subhead, Display) mit erweitertem lateinischen Ausbau sowie OpenType-Merkmalen wie Kapitälchen und Schwungbuchstaben

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Schriftgestalter:
- 2016
- 4.271 Aufrufe
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Wingdings ist eine Systemschrift von Microsoft, die ausschließlich Piktogramme enthält. Die Symbole wurden ursprünglich von Bigelow und Holmes um 1990 als Teil der Lucida-Sippe entworfen und waren auf die drei Fonts Lucida Icons, Lucida Arrows und Lucida Stars verteilt. Microsoft ließ sich die Piktogramme lizenzieren und machte sie unter der Bezeichnung Wingdings zu einer Serie von Systemfonts ab Windows 3.1. Die Zeichen lassen sich in der Regel über die QWERTY-Tastatur eingeben, jedoch bot das

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Schriftgestalter:
- 1992
- 25.460 Aufrufe
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Die verspielte Schreibschrift Wink entstand als Zusammenarbeit von Joluvian und Ale Paul. In den 922 Glyphen stecken zahlreiche neben den lateinischen Standardzeichen auch zahlreiche Schwungbuchstabenformen. Zusätzlich erhätlich ist ein unverbundenes Versal-Alphabet sowie ein Ornamentfont mit circa 70 Linienelementen.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.485 Aufrufe
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Die Versalschrift Winner ist die erste Schrift, die Christoph Koeberlin über sein Label Sportsfonts vertreibt. Die Winner-Familie setzt sich aus sieben Strichstärken und ganzen sieben Weiten zusammen und kommt so insgesamt auf 49 Schnitte, die eine erweiterte lateinische sowie eine griechische Unterstützung bieten.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.906 Aufrufe
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Die Witchcraft ist eine Antiqua von Alan Meeks in drei Strichstärken mit Kursiven. Auffälliger Charakterzug ist der Ausgleichsschwung bei Buchstaben mit Diagonalen (V/v, W/w, Y/y). Die Schrift verfügt über einen einfachen westeuropäischen Zeichenausbau.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 1.844 Aufrufe
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Die Wonderhand von Martina Flor ist eine monolineare Schrift die 2014 erschien. Für eine Schreibschrift ist sie mit ganzen 63 Schnitten extrem umfangreich ausgebaut. Es gibt sieben Weiten und drei Strichstärken. Ein zusätzlicher Parameter ist der Neigungswinkel, der zwischen null, zwanzig und vierzig Grad variiert wird. In den 600 Zeichen pro Schnitt sind zahlreiche Varianten und Schwungbuchstaben enthalten, um der Schrift eine möglichst handschriftliche Anmutung zu verleihen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.282 Aufrufe
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Die Wood Bonnet Antique No.7 basiert auf einem Satz schweizer Holzbuchstaben. Die fein texturierte Digitalisierung von Andreas Seidel verfügt in den 862 Glyphen über bis zu vier Varianten pro Zeichen, um den Charakter eines manuellen Hochdrucks zu unterstützen.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 3.481 Aufrufe
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Die Work Sans von Wei Huang ist eine Interpretation früher Groteskschriften, die als Schriftfamilie mit ganzen 9 Strichstärken und über 1.200 Zeichen kostenlos erhältlich ist. Kursive Schnitte wurden 2018 ergänzt und 2020 kam die variable Variante hinzu.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 4.539 Aufrufe
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FDI Wunder ist eine Digitalisierung und Erweiterung der Laudahn-Kanzlei auf Basis der Original-Bleisatzlettern. Die Schrift ist in zwei Versionen in westeuropäischer Zeichenbelegung erhältlich: FDI Wunder A basiert auf den Originallettern, während Version B alternative Buchstabenformen im Stile von Antiqua-Schriften enthält.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 1.453 Aufrufe
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Die YeahScript von Doubletwo Studios aus Hamburg ist eine Pinselschreibschrift im Letteringstil. Die Schrift verfügt über zahllose Alternativzeichen und kommt so auf über 700 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.736 Aufrufe
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Die FF You Can Read Me entstand als Teil der experimentellen FUSE-Schriften. Der ursprüngliche Name war »F Can You (read me)?« und erschien im FUSE-Projekt unter dem Motto »Invention« im Jahr 1991. Laut Baines bezog er sich beim Entwurf auf eine Arbeit von Brian Coe mit der Frage, wie viel man von Buchstaben entfernen könne, ohne die Lesbarkeit gänzlich zu verlieren. Die noch einmal überarbeitete FF You Can Read Me erschien dann 1995 in der FontFont-Bibliothek.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 4.810 Aufrufe
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Ysabeau ist eine kostenlose Schriftfamilie von Christian Thalmann größtenteils basierend auf Buchstabenformen der EB Garamond. Die kontrastarme, humanistische Serifenlose wurde sowohl für Lesetexte als auch für Schaugrößen-Anwendungen konzipiert. 12 Strichstärken und über 1.200 Zeichen pro Schnitt bieten neben der erweiterten lateinischen, kyrillischen und griechischen Sprachunterstützung auch Kapitälchen, alle denkbaren Ziffernsets, zahlreiche Ligaturen, Pfeile und Alternativbuchstaben. A

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Schriftgestalter:
- 2016
- 4.533 Aufrufe
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Die ITC Zapf Chancery von Hermann Zapf ist eine Schriftfamilie mit kalligrafischem Duktus und erschien 1979 über die International Typeface Corporation. Durch die Verwendung als Systemfont im Apple LaserWriter sowie unter Windows und MacOS fand die Schriftfamilie eine große Verbreitung und wurde vielfach verwendet. Zur über ITC erhältlichen Schriftfamilie gehörten vier Strichstärken und zwei kursive Schnitte. Alle Schnitte sind heute als Pro-Version mit erweiterter lateinischer Belegung, Ka

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Schriftgestalter:
- 1979
- 1.916 Aufrufe
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Die Zapf International von Hermann Zapf erschien in den 1970er-Jahren als Fotosatzschrift bei der International Typeface Corporation. Die Familie verfügt über vier Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die Schrift ist heute mit westeuropäischer Belegung über ITC verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1977
- 957 Aufrufe
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Die Zapf Renaissance entstand zwischen 1984 und 1987 für den Satzsystemhersteller Scangraphic. Man wünschte sich von Zapf eine Satzschrift im Stile der Palatino, die die neuen Möglichkeiten des CRT-Fotosatzes demonstrieren sollte. So fielen viele Beschränkungen des Bleisatzes weg. Zapf musste die Deutsche Normalschriftlinie nicht mehr beachten und konnte die Schrift mit deutlichen Unterlängen ausstatten. Außerdem mussten sich die Buchstaben nicht mehr in einem physischen Kegel zwängen. Zapf konn

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Schriftgestalter:
- 1987
- 6.423 Aufrufe