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Font-Wiki

Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community

1644 Schriftarten

  1. Viertelgeviert ·
    Die Curve von Arne Freytag ist eine konstruierte Didone mit hohen Mittellängen und geringem Strichstärkenkontrast. Besondere Merkmale sind die supereliptische Grundform und die zum Teil abgerundeten Ecken. Die Schriftfamilie verfügt über fünf Strichstärken, jeweils mit Kursiven.
    • 3.068 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Die Bernhard Schönschrift von Lucian Bernhard erschien bei der Bauerschen Gießerei. Der Normalschnitt war ab 1925 erhältlich, 1928 kam ein kräftiger Schnitt hinzu. Bei Stephenson Blake erschien die Schrift unter dem Namen Madonna. Digitalisierungen sind unter der Originalbezeichnung (Elsner+Flake) und als Bernhard Script (Profonts) erhältlich. Ähnlich sind auch Liberty Script (Monotype) und Viant.
    • 32.901 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Prisma ist eine dekorative Versalschrift von Rudolf Koch. Sie wurde komplett aus parallel geführten Strichen konstruiert und erschien Anfang der 1930er-Jahre bei Gebr. Klingspor. Eine Digitalisierung gibt es von RMU Fonts. Sie verfügt über eine lateinische, griechische und kyrillische Belegung sowie einen separaten schattierten Schnitt. Eine kostenlose Version gibt es von Dieter Steffmann. Angelehnt an das Gestaltungskonzept der Schrift ist auch die Prism von Sascha Timplan.
    • 7.644 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Grundlage für die das dekorative Versal-Alphabet Calypso von Roger Excoffon waren wahrscheinlich fotografische Vergrößerungen mit einem charakteristischen Halbtonraster. Excoffon experimentierte mit ihnen auf einem gerollten Papierstück und kam so auf die Idee der dreidimensional wirkenden Buchstaben mit einem Halbtonraster. Marcel Olive von der Fonderie Olive nahm die technische Herausforderung an, das komplexe Raster in Bleisatzbuchstaben zu gießen. Die Umrisse der Buchstaben wurden von Excoff
    • 6.304 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die San Francisco ist eine statische Groteskschrift von Apple, die speziell für die Darstellung auf der iWatch entwickelt wurde. Die Schrift ist in sieben Strichstärken als Textversion mit Kursiven ausgebaut und in ganzen neun Strichstärken als Display-Version ohne Kursive. Die Text-Schnitte sollen auf der iWatch bis 19 Punkt zum Einsatz kommen, die Displayschnitte bei Schriftgrößen ab 20 Punkt. Die Schrift enthält eine erweiterte lateinische Belegung mit über 1000 Zeichen. Darin sind Kapitälche
    • 2014
    • 9.592 Aufrufe
  6. R::bert ·
    Die Trivia ist eine Familie in 48 Schnitten. Štorm hatte immer wieder das Problem, Verlegern die verschiedenen Schriftklassifikation (Antiqua, Grotesk, Egyptienne etc.) und ihre möglichen Ausprägungen zu erklären. Mit dieser Schrift schuf er dazu eine Schriftfamilie als Paradebeispiel, die mit der Zeit immer weiter anwuchs.
    • 5.461 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Johann Michael Fleischmann kam 1707 in Wöhrd bei Nürnberg zur Welt. Er lernte Stempelschneiden und ging 1727 auf Wanderschaft. Er wollte nach England, aber dazu kam es nicht. Zunächst arbeitete er fast ein Jahr in der Lutherschen Schriftgießerei in Frankfurt am Main, bevor er 1728 über Mainz in die Niederlande ging. Hier war er für mehrere Schriftgießereien tätig und machte sich dabei einen Namen. 1743 kam Fleischmann zu Enschedé. Diese Schriftgießerei und Druckerei hatte Izaak Enschedé 1703 in
    • 13.063 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die DejaVu Serif ist Teil der DejaVu-Sippe, zu der eine Antiqua, eine Grotesk und eine dicktengleiche Grotesk gehören. Die Schriften von Jim Lyles (Sans/Serif) und Sue Zafarana (Mono) entstanden unter dem Namen Vera ursprünglich für Bitstream, wurden aber 2003 unter eine freie Lizenz gestellt, welche die Weitergabe und Weiterbearbeitung ermöglichte. Als kommerzielle Versionen sind die Entwürfe weiterhin als Prima Sans, Prima Sans Mono und Prima Serif erhältlich. Die DejaVu-Schriften sind ei
    • 5.110 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Die JAF Johannes Shoko Mugikura und Tim Ahrens basiert auf der Johannes-Type von Johannes Schulz für die Schriftgießerei Genzsch & Heyse. Die Designer spürten die Original-Bleisatz-Lettern der Schrift an der Hamburger Hochschule für Bildende Künste auf und begannen darauf aufbauend eine Digitalisierung. Der Original-Entwurf kombiniert Prinzipien konstruierter Antiqua-Schriften mit Skelettformen und Ligaturen von Frakturschriften. Während die Grundbuchstaben den heutigen Lesegewohn
    • 3.579 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die seit 1919 im Besitz von D. Stempel befindliche Janson Antiqua entwickelte sich im 20. Jahrhundert zu einer der beliebtesten Fließtextschriften. Doch die Zuschreibung zum Stempelschneider Anton Janson stellte sich durch weitere Nachforschungen schließlich als Fehler heraus. Als ihr Schöpfer gilt nun der ungarische Stempelschneider und Drucker Nicolas Kis. Der volkseigene DDR-Schriftanbieter Typoart veröffentlichte in den 1980er-Jahren die Typoart Kis in einer Überarbeitung für den Fotosa
    • 7.671 Aufrufe
  11. Kathrinvdm ·
    Schriftdesigner Jeremy Tankyard gestaltete die FF Disturbance mit der Intention, das Beste aus den Systemen der Groß- und Kleinbuchstaben zu vereinen. Dabei wählte er jeweils die charakterstärkste Form, um am Ende ein neues, aber dennoch gut leserliches Alphabet zu erhalten. Der Designer schreibt dazu: »There is a theory that people only read what they want to read. If good rhythm makes a face flow well, then the reading becomes much easier.« Aus Tankards Skizzenbuch   Die S
    • 4.814 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Die PostScript-Schriften für den Macintosh wurden anfangs nur auf dem Drucker als Vektorversion ausgegeben. Am Bildschirm kamen Bitmap-Darstellungen zum Einsatz. Diese Zweiteilung inspirierte Zuzana Licko zur Erstellung der Base-Schriftfamilie. Dabei wurde nicht versucht, die Vektorfonts möglichst getreut in ein Pixelraster zu überführen, sondern die Bitmap-Fonts – entworfen in 9 und 12 Pixeln Höhe – bildeten die Basis für die Erstellung der Vektorfonts und diktierten somit deren Aussehen und Me
    • 5.282 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Die Penumbra Flare von Lance Hidy ist ein reines Versalalphabet mit Buchstabenskeletten im Stile römischer Monumentalschriften. Die Schrift mit leichten Serifen-Ansätzen ist Teil der Penumbra-Sippe, die 1994 über Adobe zunächst als Multiple-Master-Schrift erschien. Neben einer Achse für eine Strichstärkenvariierung konnte man auch die Größe der Serifen frei wählen. Mittlerweile wird die Schrift jedoch in vier Einzelfamilien (Sans, Flare, Serif, Half Serif) mit jeweils vier Strichstärken angebote
    • 3.062 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Die Bravo ist ein aufrechte, unverbundene Pinselschreibschrift, die vom schweizerischen Grafiker Emil Alfred Neukomm entworfen wurde und 1945 bei der Haas’schen Schriftgießerei erschien. Eine Digitalisierung in zwei Varianten gibt es vom US-amerikanischen Label ARTypes.
    • 8.183 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    UnifrakturMaguntia geht auf Peter Wiegels Digitalisierung der Mainzer Fraktur (Berthold) zurück. Diese wurde nicht nur gestalterisch, sondern auch technisch überarbeitet. Die UnifrakturMaguntia kann über OpenType automatisch die Fraktursatz-typischen Ligaturen benutzen. Außerdem sind zahlreiche Buchstabenvarianten und Stilsätze verfügbar, die sich bei entsprechender Browser-Unterstützung zuschalten lassen. Die Schrift steht unter der Open Font License und kann über Google Fonts heruntergeladen
    • 8.263 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Ausgangspunkt für die Schrift Oskar war die Beschriftung eines Gebäudes im holländischen Den Haag aus dem Jahr 1930. Passend zur Zeit studierte Paul van der Laan die typischen geometrischen Druckschriften der Zeit sowie das Lettering von Schildermalern. Schließlich entwickelte er einen eigenen Schriftzug speziell für dieses Gebäude. Diese Arbeit entstand 2002 und aus dem Schriftzug wurden über die Jahre immer mehr Schriftschnitte, die schließlich 2013 veröffentlich wurden. Die Familie beste
    • 4.757 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Lato ist eine Open-Source-Schriftfamilie des polnischen Schriftgestalters Łukasz Dziedzic. Typisches Merkmal der ansonsten recht nüchternen humanistischen Grotesk sind die teilweise abgerundeten Strichenden. Die Familie ist mittlerweile in 18 Schnitten (9 Strichstärken + Kursive) ausgebaut und enthält über 2300 Zeichen pro Schnitt. Der Zeichenumfang umfasst eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung sowie Griechisch und das internationale phonetische Alphabet.
    • 12.986 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Die Selva ist eine moderne Textura-Interpretation von Gunnar Link. In den Buchstaben werden strenge Geradlinigkeit mit weichen Schwüngen zu einem auffälligen und eigenständigen Schriftbild kombiniert. Eine typische Anspielung an die historischen Vorbildern sind auch die gespreizten oberen Stammenden. Die Schrift ist in vier Strichstärken mit je 363 Glyphen ausgebaut. Für historisierenden Satz gibt es ein langes s, jedoch keine Fraktursatz-Ligaturen.
    • 2.910 Aufrufe
  19. R::bert ·
    Urban Grotesk ist eine statische Groteskschrift von Tomás Brousil (Suitcase Type Foundry). Konzeptionelles Ziel war es, alle Vorzüge diverser Groteskvorbilder des frühen 20. Jahrhunderts für eine Schrift mit großer x-Höhe, relativ homogenem Grauwert und gut ausgebautem Zeichenumfang mit über 800 Glyphen zu vereinen. Einige Merkmale: Sechs Strichstärken (Light bis Black) Echte Kursive je Strichstärke Proportionale sowie dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern
    • 4.340 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Die FF Signa Stencil ist eine 2011 erschienene Erweiterung der Signa-Familie, bei der drei Schnitte (book/bold/black) der Signa als Schablonenversion ausgeführt wurden.
    • 4.172 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Die Bello erschien 2004 bei Underware. Sie ist eine dekorative Schreibschrift mit betontem Pinsel-Duktus, die sich insbesondere für Schaugrößen-Anwendungen eignet. Neben der verbundenen Schreibschriftvariante (Script) gibt es auch unverbundene Kapitälchen als Einzelschnitt. Um die Schreibschrift möglichst natürlich aussehen zu lassen verfügt die Bello Script über unzählige Ligaturen, spezielle Wortanfangs- und endbuchstaben sowie 62 komplette englische Wörter.
    • 9.659 Aufrufe
  22. Kathrinvdm ·
    Die Petras Script ist eine schwungvolle, lebendige und dabei dennoch elegante Handschrift von Petra Beiße und Günther Flake. Sie umfasst 240 Glyphen in einem Schnitt und liegt in verschiedenen Schriftformaten vor.
    • 7.302 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Die Trianon Loïc Sander basiert auf den späten Arbeiten Firmin Didots und anderen Schriften mit klassizistischem Duktus aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Die Familie wurde in vier optischen Größen ausgebaut: Caption, Text, Display und Grande. Jede diese Unterfamilien besteht aus jeweils mindestens fünf Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.
    • 3.902 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Die Umbra ist eine dekorative, schattierte Versalschrift von Robert Hunter Middleton für die Ludlow Typograph Company. Der Entwurf basiert auf Middletons zuvor erschienener Tempo Light, die als schattierter Schnitt ausgeführt und als Umbra unter eigenständigem Namen abseits der Tempo-Familie veröffentlicht wurde. Digitale Versionen sind heute zum Beispiel von Linotype, Bitstream und URW++ verfügbar.
    • 4.267 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Die Basisschrift ist eine vom Schweizer Hans Eduard Meier entwickelte aufrechte Schreibschrift. Sie ist so konzipiert, dass die Buchstabenformen zunächst unverbunden gelernt und später allmählich teilweise verbunden werden können. Damit kann in der Schreibausbildung die Trennung von Steinschrift/Blockschrift und der sogenannten Schnürlischrift mit abweichenden Buchstabenskeletten entfallen. Elsner + Flake vertreibt eine kommerzielle Version als »ABC Basisschrift« und daneben zahlreiche weit
    • 8.260 Aufrufe
  26. Ralf Herrmann ·
    Die Cheltemham ist eine der bekanntesten US-amerikanischen Antiqua-Schriftarten. Sie wurde Ende des 19. Jahrhunderts von Bertram Goodhue für die Cheltemham Press in New York entworfen. Sie sollte eine gut lesbare Buchschrift sein, wurde aber später auch häufig als Schaugrößenschrift eingesetzt. Ein auffälliger Charakterzug, der diesem Einsatz Rechnung trug, sind die überdurchschnittlich großen Oberlängen. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das Design von ATF übernommen und von Morris Fuller Bento
    • 7.732 Aufrufe
  27. Ralf Herrmann ·
    Die Art Party ist eine informelle Display-Schrift, die an den amerikanischen Lettering-Stil in der Mitte des 20. Jahrhunderts anknüpft. Die zwei Schnitte in normal und fett sind dabei als skizzenhafte Zeichnungen ausgeführt. Kontextbedingte Glyphen unterstützen den handgeschriebenen Charakter.
    • 4.397 Aufrufe
  28. Ralf Herrmann ·
    Die Burford von Kimmy Kirkwood entstand nach Angaben der Designerin während einer Europareise. Fasziniert von der Fülle der typografischen Eindrücke entstanden schließlich in einem Park in Amsterdam die Skizzen zu dieser Schrift. Sie ist ein reines Versalalphabet mit lateinischer, griechischer und kyrillischer Belegung. Das Schriftpaket bietet sich insbesondere als Ebenenfont an. Dazu besitzt die Schrift ganze 18 Schnitte zum Kombinieren. Außerdem gibt es zwei Extraschnitte mit Catchwords und Sy
    • 2.574 Aufrufe
  29. Ralf Herrmann ·
    Die Marat von Ludwig Übele war ursprünglich als Magazin-Schrift angedacht und daraus erklärt sich das charakterstarke Erscheinungsbild mit kantigen Serifen, beschwingter Strichführung und tief eingeschnittenen Tintenfallen. Der gute Ausbau in 6 Strichstärken (zuzügliche eigenständig-kalligrafischer Kursive), vier Ziffernsets und die gute Leserlichkeit und Lesefreundlichkeit der Grundschnitte macht die Familie jedoch vielfältig einsetzbar.
    • 5.352 Aufrufe
  30. Ralf Herrmann ·
    Jessica Hisches typografische Gestaltung für Wes Andersons Film Moonrise Kingdom brachte ihr viel Lob und Aufmerksamkeit ein. In der Folge brachte sie in Zusammenarbeit mit Font Bureau eine ähnlich dekorative Schreibschrift heraus. Die Tilda ist in zwei Schnitten (Grande und Petite) verfügbar, die auf den Einsatz in kleinen bzw. großen Schriftgraden ausgelegt sind. In den circa 700 Glyphen mit westeuropäischer Belegung stecken zahlreiche Ligaturen für eine optimale Verbindung der Schreibschriftb
    • 3.544 Aufrufe
  31. Ralf Herrmann ·
    Helvetica ist eine serifenlose Schriftfamilie, die zu den bekanntesten und meistbenutzten Schriften seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts gehört. Die Helvetica wurde von Max Miedinger und Direktor Eduard Hoffmann bei der Haas’schen Schriftgießerei in Münchenstein bei Basel entwickelt. Sie sollte der erfolgreichen Akzidenz Grotesk von Berthold Paroli bieten. Neben dieser stand auch die Scheltersche Grotesk der Leipziger Schriftgießerei Schelter & Giesecke beim Design Pate.
    • 28.297 Aufrufe
  32. Ralf Herrmann ·
    Nahezu parallel zu Stempels Tannenberg-Schrift stellte die Bauersche Gießerei mit der Element 1933 ihren Vertreter der Kategorie der schlichten Gotisch vor. Der Entwurf stammte vom Grafikdesigner Max Bittrof und besteht aus drei Strichstärken (mager, halbfett, fett) sowie einer schmalfetten Version. Eine Digitalisierung aller Schnitte gibt es bei Gerhard Helzel.
    • 15.885 Aufrufe
  33. Ralf Herrmann ·
    Johann Michael Fleischmann wurde 1701 in Wöhrd bei Nürnberg geboren. In Nürnberg lernte er das Stempelschneider-Handwerk und machte sich dann als Geselle auf die Wanderschaft. So arbeitete er z.B. in Frankfurt bei der Lutherschen Gießerei und in Amsterdam bei verschiedenen Meistern. Von 1743 bis zu seinem Tode war er für die Schriftgießerei Enschedé en Zonen in Haarlem tätig. Heute sind vor allem Fleischmanns Antiqua-Alphate bekannt, doch er schuf auch eine Rokoko-lastige Gotisch. Sie erschien u
    • 6.915 Aufrufe
  34. Ralf Herrmann ·
    Die Egyptienne-Schriften tauchten erstmals im England des 19. Jahrhunderts auf und sind damit eine noch relativ junge Gattung in der typografischen Geschichte. Sie entstanden im Zuge der industriellen Revolution aus dem gestiegenen Bedarf nach auffälligen Werbeschriften für die nun immer häufigeren Handzettel und Plakatwerbungen. Zunächst wurden diese mit klassischen Buchschriften wie Baskerville oder Caslon gesetzt. Als eine der ersten Egyptienne-Schriften wird ein Versalalphabet namens »Antiqu
    • 11.599 Aufrufe
  35. Ralf Herrmann ·
    Die Wood Bonnet Antique No.7 basiert auf einem Satz schweizer Holzbuchstaben. Die fein texturierte Digitalisierung von Andreas Seidel verfügt in den 862 Glyphen über bis zu vier Varianten pro Zeichen, um den Charakter eines manuellen Hochdrucks zu unterstützen.
    • 3.462 Aufrufe
  36. Ralf Herrmann ·
    André Gürtler arbeitete Anfang der 1960er-Jahre für Adrian Frutiger und bekam von ihm den Auftrag der Gestaltung einer Egyptienne – stilistisch angelehnt an die erfolgreiche Univers. Anfangs heißt die Schrift Champion. Die Bauersche Gießerei zeigt Interesse und bringt sie ab 1967 in zwei Schnitten für den Handsatz heraus – unter dem Namen Serifa. Für die D. Stempel AG erfolgt später ein Ausbau auf 9 Schnitte für den Fotosatz. Frutiger selbst bezeichnet die Schrift später als einen seiner »schlec
    • 7.246 Aufrufe
  37. Ralf Herrmann ·
    Movie Script ist ein 2007 erschienener Font von Gert Wiescher. Es handelt sich dabei um eine Schrift im Lettering-Stil, wie er hierzulande Mitte des 20. Jahrhunderts für Schauanwendungen (Laden-Beschilderungen, Werbung, Filmtitel etc.) zur Anwendung kam. Die direkte Vorlage für die Schrift bildet eine als Filmschrift betitelte Schriftmuster-Tafel aus dem Buch Die Schriften des Malers. Einige Buchstaben (wie s und x) wurden in der Digitalisierung abgeändert. Aus Walter Schenk: Die Schr
    • 6.984 Aufrufe
  38. Ralf Herrmann ·
    Maria Doreuli begann die Arbeit an der William bereits während ihres Designstudiums an der Staatlichen Universität für das Druckwesen in Moskau. Pate standen dabei Caslon-Schriftmuster aus den Jahren 1785 und 1796. Seit 2013 wurde in Zusammenarbeit mit Typotheque an der endgültigen Veröffentlichung gearbeitet, die 2016 erfolgte. Die Familie verfügt über drei optische Größen (Text, Subhead, Display) mit erweitertem lateinischen Ausbau sowie OpenType-Merkmalen wie Kapitälchen und Schwungbuchstaben
    • 4.225 Aufrufe
  39. Ralf Herrmann ·
    Die Peignot wurde 1937 von A. M. Cassandre für die französische Schriftgießerei Deberny & Peignot entworfen. Die dekorative Schrift fällt insbesondere durch die Kleinbuchstabenbelegung auf, bei der Versal- und Minuskelelemente miteinander vermischt wurden. Nach ihrer Veröffentlichung und im Verlauf der 1940er-Jahre war die Peignot eine beliebte Werbeschrift. Aber auch im Verlauf des 20. Jahrhunderts blieb sie in stetigem Einsatz. Eine Digitalisierung in drei Schnitten gibt es von Linotype.
    • 10.185 Aufrufe
  40. Ralf Herrmann ·
    Die Abendschroth von Andreas Stötzner ist eine dekorative Antiqua mit verspielt-historischer Anmutung. Die Schrift ist in zwei Schnitten (normal und »scriptive«) mit 363 Glyphen verfügbar. Neben einigen typischen Ligaturen lateinischer Schriften enthält die Abendschroth auch Ligaturen für ch, ck, tz, ſſ und so weiter. Ein Ableger der Schrift ist die Albyona English Nº 1, die zeitgleich erschien. Sie besitzt eine ähnliche Grundstruktur, besitzt jedoch deutlich rauere Umrisse und verzichtet a
    • 10.384 Aufrufe
  41. Ralf Herrmann ·
    Die Cabeza Grossa von Kwesi Amuti ist eine dekorative Retro-Schrift im Stile amerikanischer Display-Schriften aus der Mitte des 20. Jahrhunderts. Die Schrift verfügt über eine westeuropäische Standardbelegung mit 269 Glyphen.
    • 3.013 Aufrufe
  42. Ralf Herrmann ·
    Die Bravour ist eine Schrift des deutschen Designers Martin Jacoby-Boy und erschien ab 1912 bei der D. Stempel AG. Die Schrift wurde in einem Zeitraum von über zehn Jahren weiter ausgebaut und um kursive, schmale und dekorative (verziert/licht/schraffiert) Schnitte erweitert. Eine Digitalisierung in drei Schnitten wurde 2009 von Nick Curtis unter dem Namen Bravado NF veröffentlicht.
    • 6.999 Aufrufe
  43. Ralf Herrmann ·
    Die Liberta von Herbert Thannhaeuser erschien 1958 bei Typoart. In digitaler Form ist die komplette Familie bislang nicht verfügbar. Elser + Flake bietet zwei Schnitte an und unter dem Namen Trybuna gibt es Digitalisierung von RMU in drei Schnitten. Eine sehr freie Interpretation, die jedoch ausdrücklich auf die Liberta als Quelle verweist, ist die Dederon Serif der Suitcase Type Foundry. Die Kontour von Sibylle Hagmann beruht ebenfalls auf der Liberta, ohne dabei eine reine Digitalisierung zu s
    • 15.622 Aufrufe
  44. Ralf Herrmann ·
    Die Venus erschien ab 1907 bei der Bauerschen Schriftgießerei. Zusammen mit der Ideal Grotesk steht sie später Pate für die Entwicklung der bekannten Monotype Grotesque. Im deutschsprachigen Raum fand die Venus (mit der Römisch und der Kursivschrift) weite Verbreitung als Standardschrift für topografische Karten. Dementsprechend existiert auch ein linkskursiver Schnitt.
    • 1907
    • 8.765 Aufrufe
  45. Ralf Herrmann ·
    Egyptienne-Schriften sind eine Entwicklung des 19. Jahrhunderts, die im 20. Jahrhundert um 1930 eine Renaissance erleben. Zu nennen sind hier die Memphis (1929) von Rudolf Wolf, die Beton (1931) von Heinrich Jost oder die Stymie (1931) von Morris Fuller Benton. Monotype zog 1934 mit der Entwicklung der Rockwell nach, die unter der Leitung von Frank Hinman Pierpont entsteht. Ursprünglich als Werbeschriften gedacht, erschienen die neu aufgelegten Slab-Serif-Schriften nun in einer Fülle von Breiten
    • 1934
    • 14.968 Aufrufe
  46. Kathrinvdm ·
    Diese Okay Crayon wurde von Schriftgestalter Luke William Turvey mit einem schwarzen Wachsmalstift geschrieben und anschließend als Font digitalisiert. Die dekorative Schrift umfasst 230 Glyphen und deckt damit die westeuropäische Standardbelegung ab.
    • 9.115 Aufrufe
  47. Ralf Herrmann ·
    Die Typoart Garamond wurde von Herbert Thannhaeuser für den Bleisatz geschnitten und für den Fotosatz erneut überarbeitet und erweitert. Digitale Versionen gibt es bei Elsner+Flake als Typoart Garamond sowie als Garamond No. 4 bei URW++. In den digitalen Versionen sind einige Zeichenformen und Ligaturen der Bleisatz-Version jedoch nicht vorhanden bzw. verändert.
    • 10.839 Aufrufe
  48. Kathrinvdm ·
    Fontsmith sagt über die Clerkenwell: »Das Design der Clerkenwell ist inspiriert von Einflüssen der lebendigen Metropole London. Clerkenwell ist eine eigenwillige Schrift und gut geeignet für dramatische Headlines, Logos und für die Verwendung in großen Größen. Eine traditionelle Schrift mit einem modernen Dreh.« Die Clerkenwell ist erhältlich in den Schnitten light, regular, regular italic, bold 44 Sprachen werden unterstützt.
    • 4.224 Aufrufe
  49. RobertMichael ·
    Die Original-Trixie erschien 1991 im PostScript-Type-1-Format, für Mac-User sogar mit Ton. Um damals sicher mit den zerklüfteten Buchstaben drucken zu können, war die Zahl der Stützpunkte begrenzt. Dabei enthielt Trixie Text gegenüber der Plain-Version noch mal weniger Stützpunkte, so dass auch eine vollgeschriebene DIN-A4-Seite, gesetzt aus Trixie Text, in akzeptabler Zeit aus dem Laserdrucker kam. Ihr kantiger Charme war ein technischer Kompromiss, verhinderte aber nicht den Erfolg der Schrift
    • 13.842 Aufrufe
  50. Ralf Herrmann ·
    Die Maxima von Gert Wunderlich zählt zu den meistverwendeten Groteskschriften in der DDR. Sie entstand in den 1960er-Jahren als ostdeutsches Pendant zu den zu dieser Zeit beliebten Schriftfamilien in statischem Buchstabendesign wie Univers und Helvetica. In digitaler Form sind einige Schnitte über URW++ und Elsner+Flake verfügbar. Deutlich mehr Schnitte bietet die alternative Digitalisierung von RMU, die unter dem Namen Avus erschien. Unter der Bezeichnung Maxima Now entstand als Zusam
    • 25.247 Aufrufe

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