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Die Bombe ist eine schmalfette Werbeschrift des Münchner Grafikers Otto Ludwig Naegele. Sie erschien 1908 bei Ludwig & Mayer. Drei Jahre später erschien vom gleichen Gestalter als Feder-Antiqua ein gestalterisch verwandter Schnitt, der jedoch deutlich breiter und mit geringerer Strichstärke ausgeführt wurde. Eine kostenlose Digitalisierung gibt es von Peter Wiegel. Eine professionelle, umfangreich ausgebaute Version gibt es von FDI Type.

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Schriftgestalter:
- 1908
- 5.913 Aufrufe
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Die Wieynck-Kursiv von Heinrich Wieynck erschien 1911 bei der Bauerschen Gießerei. Ebenfalls verfügbar waren zugehörigen Initialen und Wieynk-Schmuck. Bekannt ist die Schrift auch unter dem international benutzten Namen Phyllis. Digitalisierungen gibt es von Linotype, Monotype, Elsner+Flake, URW und Scangraphic.

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Schriftgestalter:
- 1911
- 5.980 Aufrufe
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Die Poppl-Pontifex von Friedrich Poppl erschien ab 1976 bei der Berliner H. Berthold AG als Fotosatzschrift. Der Hersteller beschreibt die Schrift folgendermaßen: »Die Poppl-Pontifex zeigt deutlich ihre kalligraphische Herkunft. Es ist keine blasse, neutrale Schrift, aber auch keine aufdringliche modische. Ihr eigenwilliger Duktus, die kräftigen Serifen und hohen Mittellängen machen sie zu einer sehr lesbaren Schrift, die dabei jedem Text eine Anmutung verleiht, die sich dem aufmerksamen Leser a

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Schriftgestalter:
- 1976
- 1.567 Aufrufe
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Die DIN 1451 ist eine serifenlose Schriftfamilie, die in der gleichnamigen Norm (genauer »DIN 1451 Teil 2, Serifenlose Linear-Antiqua, Verkehrsschrift«) definiert ist. Sie wurde 1931 als sog. Vornorm und 1936 in nahezu unveränderter Form als Norm veröffentlicht. Sie ist die Standardschrift bundesdeutscher Verkehrsschilder. Ursprünglich definiert waren die Schnitte Engschrift, Mittelschrift und Breitschrift – letztere wurde jedoch 1980 zurückgezogen. Als Vorläufer der Engschrift gelten Schrift-Mu

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Schriftgestalter:
- 1931
- 61.562 Aufrufe
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Die Mary Read ist eine dekorative, unverbundene Schreibschrift von Melle Diete. Die Schrift liegt in vier Strichstärken mit 374 Glyphen vor. Darin sind Schwungbuchstaben, Alternativzeichen und Piktogramme enthalten.

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Schriftgestalter:
- 2008
- 3.605 Aufrufe
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Die Deutsche Kraft ist eine kräftige Kurrent-Schreibschrift des Schriftgestalters Albert Christoph Auspurg. Die Schrift erschien 1915 in einem Schnitt bei Ludwig & Mayer. 1928 wurde von der gleichen Gießerei noch ein leichter Schnitt veröffentlicht. Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es bei Delbanco-Frakturschriften.

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Schriftgestalter:
- 1915
- 5.279 Aufrufe
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Die Kursivschrift von Heinrich Wieynck erschien um 1907 bei der Bauerschen Gießerei. »Wer für Zeitungs- und Akzidenzdruck eine Reklameschrift für energischen und wirksamen künstlerischem Charakter verlangt, beachte unsere neue Kursivschrift Belvedere.« Eine Digitalisierung gibt es unter gleichem Namen von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1907
- 2.351 Aufrufe
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Die Epikur von Gustav Jaeger erschien in den 1980er-Jahren als Fotosatzschrift bei der Berliner H. Berthold AG. Der eigenwillige Entwurf verbindet Serifen mit Buchstabenformen einer Grotesk ohne deutlichen Strichstärkenkontrast. Die Schriftfamilie besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven im Oblique-Stil.

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Schriftgestalter:
- 1986
- 820 Aufrufe
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Andalé Mono (im Fontmenü mit e statt é geschrieben) ist ein dicktengleicher Font von Steve R. Matteson. Die Schrift entstand ursprünglich für ein von Apple und IBM geplantes Betriebssystem. Später fand die Andelé Mono auf Windows- und Mac-OS-Betriebssystemen weite Verbreitung als Systemfont. Die Monotype-WGL-Version ist in 4 Schnitten (normal/kursiv/fett/fett-kursiv) ausgebaut.

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Schriftgestalter:
- 1997
- 8.069 Aufrufe
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Die VAG Rounded (im deutschsprachigen Raum auch VAG Rundschrift) entstand in den 1970er-Jahren für den Volkswagen-Konzern. Für die Marke Volkswagen kam damals die Futura zum Einsatz, für die Audi dagegen die Times. Die Werbeagentur GGK Düsseldorf wurde mit der Erarbeitung einer neuen Markenstrategie beauftragt und im Zuge dessen entstand die VAG Rundschrift unter Wolf Rogosky (Creative Director) and Gerd Hiepler (Art Director). Das neue Corporate Design mit der VAG Rundschrift für Drucksachen, A

- 1978
- 14.838 Aufrufe
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Der aus Dresden stammende Schriftgestalter Walter Höhnisch arbeitete ab den 1930er-Jahren bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer und schuf dort bis in 1950er-Jahre hinein zahlreiche Schriftentwürfe. 1933 erschien seine Deutsche Werbeschrift – eine kräftige, eher monolinear wirkende Sütterlin-Schreibschrift, die sich insbesondere für Werbe- und Schaugrößenanwendungen anbot.

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Schriftgestalter:
- 1933
- 6.745 Aufrufe
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Die Wieynk-Fraktur erschien 1912 bei der Bauerschen Gießerei. Ebenfalls erhältlich war ein halbfetter Schnitt und zugehörige Initialen. Digitalisierungen gibt es von Dieter Steffmann und Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 2.210 Aufrufe
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Die Comenius von Hermann Zapf erschien 1976 als Fotosatzschrift bei der H. Berthold AG. Im zugehörigen Schriftmuster heißt es zum Entwurf: »Die Grundidee war eine Antiqua zu erarbeiten, die hohe Lesbarkeit und einen etwas ›menschlicheren‹ Gesamteindruck für eine Textschrift vereinen sollte, also nicht zu kühl und abstrakt. Es sollte in der Schrift noch etwas von dem Blut der Breitfeder zu sehen sein. Wenn die Comenius auch in der Hauptsache als Textschrift gedacht war, so kann sie natürlich auch

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Schriftgestalter:
- 1976
- 1.144 Aufrufe
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Grundlage für die das dekorative Versal-Alphabet Calypso von Roger Excoffon waren wahrscheinlich fotografische Vergrößerungen mit einem charakteristischen Halbtonraster. Excoffon experimentierte mit ihnen auf einem gerollten Papierstück und kam so auf die Idee der dreidimensional wirkenden Buchstaben mit einem Halbtonraster. Marcel Olive von der Fonderie Olive nahm die technische Herausforderung an, das komplexe Raster in Bleisatzbuchstaben zu gießen. Die Umrisse der Buchstaben wurden von Excoff

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Schriftgestalter:
- 1958
- 6.306 Aufrufe
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»Eine neue Kartenschrift deutscher Art ohne Überhänge«. Die Kurrentschrift Schöndeutsch stammt vom Schriftgestalter Albert Christoph Auspurg und erschien 1934 in einem Schnitt bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 4.695 Aufrufe
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Die Schwabacherschrift Renata erschien 1914 bei der Schriftgießerei Flinsch und später bei der Bauerschen Gießerei. Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel.

- 1914
- 2.124 Aufrufe
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Manometer Serif ist eine ultra-fette Antiqua in sechs Schnitten oder als variabler Font.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 978 Aufrufe
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Marigny ist eine 2014 veröffentlichte Serienlose von Tal Leming (Type Supply). Durch ihre handschrift-inspirierte Formensprache wirkt sie zwanglos, warm und freundlich. Einige Merkmale: Fünf Strichstärken (Thin bis Black) inklusive echter Kursive Zusätzliche Italic-Schnitte mit Schwungbuchstaben Kapitälchen Proportionale sowie dicktengleiche Versal- und Minuskelziffern Ornamente und Pfeile

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Schriftgestalter:
- 2014
- 6.599 Aufrufe
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Heinz König wurde 1856 in Lüneburg als Sohn eines Buchdruckers und Lithographen geboren. 1887 übernahm er dessen Betrieb und war gleichzeitig als Schriftgestalter für verschiedene Gießereien (Genzsch & Heyse, Stempel, Klingspor) tätig. Seine Germania erschien 1903 bei der Aktiengesellschaft für Schriftgießerei und Maschinenbau in Offenbach. Sie vereint verschiedene gestalterische Strömungen der Zeit. Einerseits den ausdrucksstarken künstlerischen Charakter der Jugendstilschriften um die

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Schriftgestalter:
- 1903
- 5.537 Aufrufe
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Die Bitter der argentinischen Schriftgestalterin Sol Matas ist eine humanistische Slab-Serif-Schrift, die auf gute Leserlichkeit auf Monitoren ausgelegt ist. Die kostenlos nutzbare Schriftfamilie besteht aus vier Schnitten (normal, kursiv, fett, fettkursiv) und verfügt über Zeichen der Schriftsysteme lateinisch, kyrillisch und Devanagari.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 7.909 Aufrufe
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Die Textura-Schrift Flinsch-Privat erschien um 1918 bei der Schriftgießerei Flinsch und wurde später bei der Bauerschen Gießerei weitergeführt. Die Schrift verfügte nur über einen Schnitt mit dekorativen Versalien und wurde mit passendem Schmuck von Franz Karl Delavilla angeboten. »Für vornehme Zwecke eine Schrift zu finden, ist nur allzuhäufig mit Verlegenheit verknüpft. Eine elegante chrift, die niemals enttäuscht, ist die Flinsch-Privat. Ihrem Namen entsprechend, eignet sie sich ausnehm

- 1918
- 2.352 Aufrufe
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Die Merchè von Ricard Garcia ist eine moderne Interpretation der Tages-Antiqua von Louis Hoell, die ursprünglich bei der Schriftgießerei Flinsch erschien. Die Merchè verfügt über fünf Strichstärken mit erweiterter lateinischer Zeichenbelegung. Kursive und schmale Schnitte wie in der Tages-Antiqua sind jedoch bislang nicht verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 2023
- 1.423 Aufrufe
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Herb Lubalin zeichnet den Schriftzug »Avant Garde« 1968 als Logo eines New Yorker Kulturmagazins. Für eine Werbebroschüre zum Magazin wurden jedoch mehr Buchstaben benötigt, die zunächst handgezeichnet wurden. Wie im Logo entstanden auf diese Weise die für die Avant Garde so typischen Ligaturen. Auch wenn das Magazin nur eine geringe Auflage hatte und sich nicht lange halten konnte, wurde die Schrift umso begehrter. Die geometrischen Formen und die ausgefallenen Ligaturen erregten im Editor

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Schriftgestalter:
- 1970
- 18.505 Aufrufe
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Die Monaco ist ein Apple-Systemfont mit dicktengleichen Zeichen. Die Schrift wurde von Susan Kare ursprünglich als Bitmap-Font für das Mac OS entworfen. Später wurde die Schrift durch einen gleichnamigen TrueType-Font ersetzt. Diese Version wurde von Bigelow & Holmes umgesetzt. Sie wurde von Apple bis zur Version 10.5 des Mac OS für die Darstellung von Programmiercode (z.B. im Terminal und in Xcode) verwendet.

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Schriftgestalter:
- 9.716 Aufrufe
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Die Hollie Script Pro von Felipe Calderón lehnt sich an den Lettering-Stil der 1950er- bis 60er-Jahre an. Die Pinselschrift besitzt ganze 2100 Glyphen mit Alternativzeichen, Schwungbuchstabenformen und vielen Ligaturen.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 10.246 Aufrufe
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BioRhyme ist eine schwungvolle und charakterstarke Slab-Serif-Schrift der irischen Gestalterin Aoife Mooney. Ausgangspunkt der Gestaltung war der Einzelbuchstabe R aus einem Schriftmuster der Conner’s Type Foundry sowie die Schrift Boston Breton von American Type Founders. Momentan gibt es zwei Weiten (normal und extended) in jeweils 5 Strichstärken und erweiterter lateinischen Belegung. Die Familie soll in Zukunft weiter ausgebaut werden.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 3.028 Aufrufe
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Eine Schrift von Willi Wegener mit alternativen Großbuchstaben, die zunächst einzeln als Alpha-Antiqua und Beta-Antiqua erschienen, aber auch als Gesamtpaket unter dem Namen Alpha-Beta vermarkten wurden. Zusätzlich erhältlich waren Wegener-Initialen und Alpha-Beta-Schmuck.

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Schriftgestalter:
- 1910
- 2.410 Aufrufe
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Die Whittingham ist eine klassizistische Antiqua von Günther Gerhard Lange und Dieter Hofrichter. Sie geht auf Schriften zurück, die um 1840 von Charles Whittingham bei der Chiswick Press in Birmingham eingesetzt wurden. Die Familie verfügt über drei Strichstärken mit Kursiven und Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 2000
- 1.104 Aufrufe
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Der gelernte Graveur Otto Hupp aus Düsseldorf beschäftigte sich vor allem mit Heraldik. Aber er entwarf auch Schriften für verschiedene Gießereien. Eine seiner markantesten und wichtigsten Schöpfungen ist sicherlich die Liturgisch für die Gießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Die schmale Gotisch erschien 1906 in einem Schnitt. Dazu gab es ein fein ausgearbeitetes Initalalphabet. »Entwachsen dem genauen Studium mittelalterlicher Schrift- und früher Druckwerke, wahrt sie durchaus die Wesenhe

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Schriftgestalter:
- 1906
- 7.498 Aufrufe
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Die Pelago ist eine serifenlose Schriftfamilie von Robert Slimbach. Die Schrift wirkt, als wäre man von den erfolgreichen humanistischen Groteskschriften des 20. Jahrhunderts wie der Frutiger wieder einen Schritt in Richtung Renaissance-Antiqua gegangen. Subtile Strichstärkenkontraste und Sporne, leicht gekehlte Stämme und bogenförmige Strichabschlüsse verfeinern das frutigerartige Buchstabenskelett. Die Familie verfügt über sechs Strichstärken mit Kursiven und einen erweiterten lateinisch

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Schriftgestalter:
- 2017
- 4.099 Aufrufe
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Die Femina von Julius Gipkens erschien 1913 bei der Bauerschen Gießerei mit zugehörigen Einfassungen und Schmuck.

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Schriftgestalter:
- 1913
- 1.985 Aufrufe
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Die Antiqua-Familie Nordling, benannt nach ihrem Gestalter Örjan Nordling, erschien 1995 bei Berthold und ist heute über Monotype verfügbar. Die Familie besteht aus drei Strichstärken mit Kursiven in westeuropäischer Zeichenbelegung.

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Schriftgestalter:
- 1995
- 808 Aufrufe
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Die Hupp-Fraktur von Otto Hupp entstand zwischen 1906 und 1911 für die Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie erschien in einem mageren und einem fetten Schnitt. Eine Digitalisierung ist heute von Gerhard Helzl erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1911
- 6.342 Aufrufe
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Die kostenlose Deutsche Schrift Callwey wurde von Ingo Zimmermann digitalisiert und basiert auf einer Schreibvorlage des Callwey-Verlages aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ungewöhnlich sind die deutlich fetter gehaltenen Versalien.

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Schriftgestalter:
- 1998
- 3.757 Aufrufe
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Die Majestic von Julius Gipkens erschien um 1914 bei der Bauerschen Gießerei. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1914
- 1.961 Aufrufe
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Die Helicon ist eine Antiqua-Familie von David Quay aus dem Jahr 1989. Die Familie besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven und einer westeuropäischen Belegung. Der Normalschnitt enthält auch Kapitälchen.

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Schriftgestalter:
- 1989
- 784 Aufrufe
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Die Zapfino ist eine bei Linotype erschienene Schreibschrift von Hermann Zapf. Ihre Entstehungsgeschichte reicht bis zu Skizzen Zapfs aus den 1940er-Jahren zurück. Doch die damalige Bleisatz-Technik schränkte den Gestaltungsspielraum ausladender, kalligrafischer Schriften stark ein, wie man etwa an Zapfs Virtuosa Script aus dieser Zeit sehen kann, die er selbst später als »Kompromiss« bezeichnete. Mit dem digitalen Schriftsatz Ende des 20. Jahrhunderts taten sich jedoch neue Möglichkeiten a

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Schriftgestalter:
- 1998
- 24.344 Aufrufe
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Die Hupp-Antiqua und Hupp-Unziale sind zwei zusammengehörige Schriften von Otto Hupp, die ab 1909 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor in Offenbach erschienen. Die breitlaufende, dekorative Antiqua bringt Elemente des Jugendstils in den Schriftentwurf ein. Unter der Bezeichnung Hupp-Unziale werden die Minuskeln der Hupp-Antiqua mit Unzialformen kombiniert. 1913 erhielt die Hupp-Antiqua noch einen zusätzlichen fetten Schnitt. Dieser und der normale Schnitt sind heute in einer Digitalisier

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Schriftgestalter:
- 1909
- 5.547 Aufrufe
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Die »1880 Kurrentshrift« stammt vom französischen Maler Gilles Le Corre. Die Schrift verfügt über eine westeuropäische Belegung mit OpenType-Ligaturen und Alternativbuchstaben. Die Schrift ist in zwei Varianten verfügbar: die Standardvariante verfügt über echte Kurrentformen, die »1880 Kurrentshrift Easy« tauscht einige Zeichen mit eher antiquaartigen Gestaltungen aus.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 5.173 Aufrufe
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Die Aktura des französischen Gestalters Gaetan Baehr erschien 2021 über den kostenlosen Vertrieb »Fontshare« der Indian Type Foundry. Den schwungvoll-dekorativen Großbuchstaben wurden Kleinbuchstaben im gotischem Stil zur Seite gestellt. Die Schrift verfügt über 450 Glyphen.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 3.667 Aufrufe
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Die Galathea von Hans Heitmann stammt aus dem Jahr 1990. Die Schriftfamilie folgt dem Duktus einer Antiqua-Schrift, ohne jedoch tatsächlich Serifen zu besitzen. Die vier Strichstärken mit Kursiven besitzen eine westeuropäische Belegung und sind heute über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1990
- 1.067 Aufrufe
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Im London Transport Board entschloss man sich 1913 zur Entwicklung einer eigenen Schrift für die Beschilderung der U-Bahn und wandte sich dazu an Edward Johnston und Eric Gill. Letzterer übernahm jedoch lediglich eine beratende Tätigkeit. Die Schrift sollte möglichst leserlich, aber auch eigenständig sein, damit man sie in der Hektik des Nahverkehrssystems nicht mit Werbeanzeigen verwechseln könne. Das von Johnston gezeichnete und nach ihm benannten Alphabet bezeichnete Max Caflish in seine

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Schriftgestalter:
- 1916
- 6.810 Aufrufe
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Die EF Suetterlin ist wie der Name schon sagt eine Schreibschrift im Sütterlin-Stil und wurde von Manfred Klein entworfen. Die Schrift verfügt über eine komplette westeuropäische Belegung. Man hat die Wahl zwischen einer normalen OpenType-und einer DFR-Belegung.

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Schriftgestalter:
- 1992
- 4.381 Aufrufe
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Die Belwe-Antiqua von Georg Belwe erschien ab 1913 bei der Schriftgießerei Schelter & Giesecke. Die Antiqua mit kalligrafischen Charakter wurde bis in die 1920er Jahre hinein ausgebaut und verfügte schließlich über drei Strichstärken, zwei Kursive und lichte Versalien. Ein auffälliges Merkmal der Schrift sind die Schwünge, die sonst bei der Antiqua bestehende Weißräume (zum Beispiel beim V, W und Y) zum Teil ausgleichen. Außerdem enthielt die Schrift auch in der ursprünglichen Version bereit

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Schriftgestalter:
- 1913
- 2.412 Aufrufe
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Die Cornet ist eine Antiqua-Familie von Gustav Jaeger und erschien ursprünglich bei Berthold. Die Schrift mit charakteristischen Dreiecksserifen besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven. Die Schrift ist heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1989
- 1.008 Aufrufe
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Die Schriftentwürfe der Johnston aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts erwiesen sich im Laufe der Zeit nicht mehr als tauglich und ausreichend für Corporate Design des komplexen Londoner Nahverkehrssystems. Daher beauftragt London Transport 1979 Colin Banks mit einer Überprüfung des visuellen Erscheinungsbildes. Im 1981 erschienenen Bericht stellt Banks die fehlende Konsistenz beim Schrifteinsatz heraus. Sie resultierte daraus, dass von den Originalschriften nur bestimmte Schriftgrade vorha

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Schriftgestalter:
- 1980
- 6.100 Aufrufe
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Die GT Sectra von Marc Kappeler, Dominik Huber und Noël Leu erschien 2014 bei GrilliType. Die Antiqua-Familie entstand ursprünglich für das Magazin Reportagen und wurde mittlerweile in drei Unterfamilien (Sectra/Sectra Fine/Sectra Display) mit insgesamt 30 Schnitten ausgebaut. Stilistisch verbindet die Schrift eine klassische Breitfeder-Antiqua mit extrem scharf geschnittenen Kanten und historisch für diese Gattung unüblich feinen Haarstrichen.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 7.603 Aufrufe
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Die Scotch von Positype ist wie der Name schon sagt eine Schrift im Scotch-Modern-Stil, der Anfang des 19. Jahrhunderts vor allem im angloamerikanischer Raum Verbreitung fand. Die 2017 erschienene Interpretation von Neil Summerour besticht vor allem durch den Umfang der Schnitte. Die Familie verfügt über drei optische Größen: sechs Strichstärken als Text-Version mit Kursiven sechs Strichstärken als Display-Version mit Kursiven sechs Strichstärken als Subhead-Version ohne K

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Schriftgestalter:
- 2017
- 3.895 Aufrufe
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Die Bernhard-Fraktur ist eine Schriftfamilie von Lucian Bernhard, die auf seinem Lettering-Stil für die Plakatkunst beruht. Die Familie erschien 1912 bei der Schriftgießerei Flinsch in drei Strichstärken (mager, fett, schmalfett). Bei der Baurschen Gießerei wurde 1921 schließlich noch eine extrafette Garnitur hinzugefügt. Eine komplette Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel. Bei RMU Fonts gibt es den extrafetten Schnitt als Bernhard Blackletter.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 6.432 Aufrufe
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Die Osiris ist eine serifenbetonte Antiqua-Familie von Gustav Jaeger aus den 1980er-Jahren. Die Schrift verfügt über vier Strichstärken mit Kursiven und ist heute mit westeuropäischer Belegung über Monotype verfügbar.

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Schriftgestalter:
- 1984
- 829 Aufrufe