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Die LTR Kosmik (ursprünglich FF Kosmik) ist eine Display-Schrift von Erik van Blokland und entstand 1993. Alle Buchstaben der Schrift sind in drei dicktengleichen, aber anders aussehenden Versionen in den zwei Fonts enthalten. Über eine Automatik tauschen sich die Buchstaben selbstständig aus. Diese Technik war 1993 noch etwas besonderes und benötigte eine spezielle Mac-Software. Die heute verfügbaren Versionen bringen diese Funktionalität über OpenType mit und sind dadurch in vielen Anwendungen

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Schriftgestalter:
- 1993
- 4.899 Aufrufe
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Die Krimhilde von Albert Auspurg erschien 1933 bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer in einem gewöhnlichen und einen halbfetten Schnitt. Der Entwurf vereint Eigenschaften der geometrischen Groteskschriften der 1920er-Jahre mit Frakturformen. Dazu heißt es im Schriftmusterheft: »Die deutsche Schrift unserer Zeit … muß den Willen zur Sachlichkeit ausdrücken und unter Betonung des Wesentlichen den einzelnen Buchstaben in seiner knappesten Form bringen. […] Wir haben deshalb bei der Schaffung u
- 1930-1939
- fraktur
- gebrochene schrift
- geometrisch
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Verschlagwortet mit:

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Schriftgestalter:
- 1933
- 5.571 Aufrufe
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Die Kristall-Grotesk erschien 1936 bei der Norddeutschen Schriftgießerei in Berlin. Wie andere Groteskschriften der Zeit, nimmt die Schrift im Fahrwasser der Neuen Typographie geometrische Gestaltungsprinzipien auf, ohne diese jedoch allzu streng umzusetzen. Die Schrift war in mehreren Strichstärken, als normale und enge Version sowie in einem lichten Versalschnitt verfügbar. Umfangreich ausgebaute Digitalisierung gibt es von Elsner + Flake als Kristall Grotesk und Kristall Now.

- 1936
- 2.002 Aufrufe
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Die Künstlerschreibschrift (im Englischen Kuenstler Script) entstand zwischen 1902 und 1903 in der Schriftgießerei Stempel. Grundlage bildeten die typischen englischen Kupferstich-Schreibschriften des 18. und 19. Jahrhunderts von Schreibmeistern wie George Bickham und George Shelley. Als Designer der Künstlerschreibschrift wird oft Hans Bohn genannt. Dieser erweiterte die Familie 1957 jedoch lediglich um einen extrafetten Schnitt.

- 1902
- 20.645 Aufrufe
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Die Künstlerschrift war eine erfolgreiche Schreibschrift der Bauerschen Gießerei, die von Heinrich Heinrich Wieynck entworfen wurde. Für die Großbuchstaben gab es Schwungbuchstabenvarianten und Initialen. Ebenfalls erhältlich war ein lichter Schnitt, Einfassungen, Schmuck und Vignetten. Eine Digitalisierung gibt es unter dem Namen RMU Trifels.

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Schriftgestalter:
- 1903
- 2.706 Aufrufe
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Die Kurier ist eine unverbundene Schreibschrift von Herbert Thannhaeuser und erschien ursprünglich 1939 bei Schelter & Giesecke. Später hatte sie Typoart im Programm. 2004 kam unter dem Namen Puma eine Digitalisierung von CanadaType heraus. Eine weitere Digitalisierung gibt es als Neue Kurier von RMU Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1939
- 10.115 Aufrufe
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Die Kurmark entstand in den 1930er-Jahren bei Wagner & Schmidt und wurde von der Norddeutsche Schriftgießerei in zwei Strichstärken (normal 1934, fett 1936) geschnitten. Die Schrift lässt sich der Gattung schlichte Gotisch zuordnen, wobei dies vor allem auf die sehr geradlinigen Versalien zutrifft. Die Minuskeln stehen dazu mit ihren Rundungen und traditionellen Formen im Kontrast. Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es von Gerhard Helzel.

- 1934
- 2.103 Aufrufe
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Die »1880 Kurrentshrift« stammt vom französischen Maler Gilles Le Corre. Die Schrift verfügt über eine westeuropäische Belegung mit OpenType-Ligaturen und Alternativbuchstaben. Die Schrift ist in zwei Varianten verfügbar: die Standardvariante verfügt über echte Kurrentformen, die »1880 Kurrentshrift Easy« tauscht einige Zeichen mit eher antiquaartigen Gestaltungen aus.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 5.147 Aufrufe
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Die Kursivschrift war neben der Römisch und der Venus eine typische Schriftart für die Beschriftung von Kartenmaterial. Zur möglichst klaren Unterscheidung verschiedener Kategorien auch bei einfarbigen Drucken verfügt die Schrift neben unterschiedlichen Strichstärken auch über verschiedene Neigungen.
- 7.056 Aufrufe
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Die Kuschelfraktur ist eine Schrift mit Pinsel- und Schablonenencharakter von Christian Thalmann. Die knapp über 1000 Glyphen in lateinischen Belegung verfügen über zahlreiche Varianten der Klein- und Großbuchstaben. So können zum Beispiel wahlweise Fraktur- oder Antiquaformen verwendet werden und eher schlichte oder verzierte Großbuchstaben. Die unterschiedlichen Belegung sind über OpenType erreichbar oder wahlweise durch die Wahl der sechs einzelnen Schnitte.

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Schriftgestalter:
- 2019
- 3.422 Aufrufe
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Die Ladoga gilt als eine der wichtigsten russischen Schriftgestaltungen der Sowjetzeit. Sie wurde ursprünglich 1968 von Anatoli Wladimirowitsch Schtschukin für Polygraphmash gezeichnet, der versuchte, eine kyrillische Werkschrift im Stile der Renaissance-Antiqua umzusetzen. Die Nutzung der breiten Federstriche und großzügigen Proportionen humanistischer Minuskeln verleihen der Schrift ihren luftigen Charme. 2010 wurde die Schrift von Viktor Charik digitalisiert und ist seitdem bei Paratype

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Schriftgestalter:
- 1968
- 3.671 Aufrufe
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Die Laima von Bogidar Mascareñas kombiniert einen Pinselschrift-Duktus mit einem Schablonenstil. Die Schrift war ursprünglich eine Abschlussarbeit im Schriftstudiengang Type&Media in Den Haag. Der Designer gewann 2017 das Gerard-Unger-Stipendium von Type Together und es erfolgte ein umfangreicher Ausbau der Schrift. Die 2019 erschienene Schriftfamilie verfügt über sechs Strichstärken mit zugehörigen Kursiven.

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Schriftgestalter:
- 2019
- 3.354 Aufrufe
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Die Lapidaria kann man als ›geometrische Serifenlose mit humanistischen Eigenschaften‹ bezeichnen. Ihre Anmutung ist kühl und klar, ruhig und klassisch. Die Großbuchstaben sind an der römischen Kapitalis orientiert, die Kleinbuchstaben v.a. an Renaissance-Schriften. Die Lapidaria ist sehr kleidsam für mittlere oder längere Texte, aber ihre eigentliche Stärke liegt vielleicht im Einsatz als Auszeichnungsschrift. Das auffälligste Merkmal der Lapidaria ist ihr Familienkonzept: sie enthält

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Schriftgestalter:
- 2010
- 4.609 Aufrufe
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Lapture ist eine Neuinterpretation von Albert Kaprs Schrift »Leipziger Antiqua«, die ab 1971 bei Typoart erschienen war. Der Name »Lapture« erinnert in seiner englischen Aussprache an die mundartlich-sächsische Aussprache von »Leipziger«. Der Neuentwurf von Tim Ahrens bleibt der Leipziger Antiqua in ihrem Original-Charakter treu, optimiert aber viele Details und erweitert so das mögliche Einsatzspektrum. Die sechs Grundschnitte (3 Strichstärken, aufrecht und kursiv) sind bei der Lapture in

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Schriftgestalter:
- 2005
- 4.992 Aufrufe
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Die Largo von Hans Wagner erschien ab 1937 bei Ludwig & Mayer als reines Versalalphabet. In der Folge wurden ein halbfetter und ein lichter Schnitt nachgelegt. Eine Digitalisierung des mageren und halbfetten Schnittes gibt es von Elsner+Flake.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 2.347 Aufrufe
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Die Laski Sans von Ramiro Espinoza erweitert die 2014 erschienene Laski Slab um eine serifenlose Variante. Die Schrift mit humanistischem Charakter besitzt eine feine Abstufung von 9 Strichstärken mit zugehörigen Kursiven. Die beiden Black-Schnitte sind zusätzlich in einer Schablonen-Version verfügbar. Zur OpenType-Ausstattung gehören Kapitälchen, Alternativformen, kontextbedingte Glyphen und fünf Ziffernsets. Die lateinische Belegung deckt auch zentraleuropäische und baltische Alphabete ab.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 2.599 Aufrufe
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Die Laski Slab der argentinischen Designerin Paula Mastrangelo entstand zunächst als Abschlussarbeit ihres Schriftgestaltungsstudiums und zielte auf eine Anwendung in einem Online-Magazin für Kinder ab. Später wurde die Familie in Zusammenarbeit mit Ramiro Espinoza zu einer großen und vielseitig einsetzbaren Schriftfamilie ausgebaut und erschien 2014 bei Espinozas Label Re-Type. Die Familie besteht aus neun Strichstärken mit Kursiven. Zusätzlich gibt es zwei dekorative Schablonenschrift-Ver

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Schriftgestalter:
- 2014
- 3.933 Aufrufe
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Lato ist eine Open-Source-Schriftfamilie des polnischen Schriftgestalters Łukasz Dziedzic. Typisches Merkmal der ansonsten recht nüchternen humanistischen Grotesk sind die teilweise abgerundeten Strichenden. Die Familie ist mittlerweile in 18 Schnitten (9 Strichstärken + Kursive) ausgebaut und enthält über 2300 Zeichen pro Schnitt. Der Zeichenumfang umfasst eine erweiterte lateinische und kyrillische Belegung sowie Griechisch und das internationale phonetische Alphabet.

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Schriftgestalter:
- 2010
- 12.956 Aufrufe
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Die Laudahn-Kanzlei von Heinrich Laudahn erschien 1913 bei der Bauerschen Gießerei. Eine Besonderheit bilden die ausladenden Schwungbuchstaben für die Versalien K, R, L und T, die ab 12 Punkt aufwärts zum Zeichensatz gehörten und nur mit entsprechenden Kleinbuchstaben auf kleinerem Kegel kombiniert werden können. Die Schrift ist digital als FDI Wunder erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1913
- 2.872 Aufrufe
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Mit ihren gerundeten Endungen erinnern die weichen Bögen der Lawabo an die Formen von Badezimmerkeramik. Die war auch namensgebend: Das lateinische ›lavabo‹ (wörtl. ›ich werde mich waschen‹) ist im Französischen und vielen anderen Sprachen das gebräuchliche Wort für die Waschmuschel. Die Schriftfamilie besteht aus sechs Strichstärken mit Kursiven.

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Schriftgestalter:
- 2018
- 1.654 Aufrufe
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In den 1960er-Jahren wurde Gert Wunderlich beauftragt, eine Schriftvorlage zu überarbeiten, die Lektor-Antiqua hieß und vermutlich von Herbert Thannhaeuser stammte. Die entstandenen Schnitte wurden jedoch nicht veröffentlicht und erst mit den neuen Möglichkeiten des Fotosatzes in den 1980er-Jahren erneut bearbeitet. Dieses Mal kam jedoch die Wende und das Ende von Typoart dazwischen. Zwischen 2015 und 2017 wurde das Design schließlich im dritten Anlauf von Reymund Schröder in Abstimmung mit Gert

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Schriftgestalter:
- 2017
- 307 Aufrufe
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Während seines Studiums an der Yale University kam der US-amerikanische Designer Ronald Arnholm mit einem Originaldruck eines Renaissance-Buches in Jenson-Lettern in Berührung. Er war davon so fasziniert, dass er begann, eine Interpretation dieser humanistischen Antiqua als moderne Groteskversion zu entwerfen. Da die damaligen Drucke noch keine Kursiven hatten, nahm sich Arnholm für seine ITC Legacy getaufte Schrift Garamond-Vorlagen aus dem 16. Jahrhundert als Vorbild. Die 1992 entstandene

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Schriftgestalter:
- 1992
- 6.136 Aufrufe
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»Die Formen dieser Schreibschrift sind ernst, aber ungezwungen, sie überraschen in stärkster Weise und sind dennoch von ruhiger Selbstverständlichkeit«. So heißt es im Schriftmuster der 1937 bei der Bauerschen Gießerei erschienenen Legende von F.H. Ernst Schneidler. Eine Digitalisierung durch Ralph M. Unger unter gleichem Namen erschien 2002 über das Label profonts.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 9.895 Aufrufe
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Die Lehmann-Fraktur erschien 1920 bei der Schriftguß AG. Die Gestaltung der mageren Garnitur ähnelt mit ihrem Schnurzugcharakter der kurz zuvor bei Stempel erschienenen Elfen-Fraktur. Zusätzlich gibt es jedoch einen kräftigen Schnitt mit rauhen Umrissen. Digitalisierungen sind nicht bekannt.
- 2.138 Aufrufe
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Die Leipziger Antiqua von Albert Kapr erschien ab 1971. Typoart bot sie in der Folge für Hand-, Maschinen- und Fotosatz an. Der Grundcharakter der Schrift basiert auf den ersten Blick auf einem typischen Antiqua-Breitfeder-Entwurf. Besonders markant machen die Schrift jedoch die Brechungen in der Strichführung. Solche Brüche, wie man sie sonst nur aus gotischen Schriften und deren Nachfahren kennt, tauchen auch in Antiqua-Schriften immer wieder auf – etwa in der 1925 erschienenen Preissig A

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Schriftgestalter:
- 1971
- 12.010 Aufrufe
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Florian Fechner begann die Arbeit zur Lektorat während seines Studium im EsadType-Programm der ESAD Amiens in Frankreich. In der Folge wurde die Schrift mit dem Gerard-Unger-Stipendium von Type Together weiter ausgebaut und erschien schließlich 2020 beim gleichen Label. Die Schriftfamilie legt einen Fokus auf die schmalen Schnitte. Den drei Textstrichstärken (mit Oblique-Schnitten) stehen sieben schmale, aufrechte Schnitte über ganze drei Weiten gegenüber. Wahlweise ist die Familie auch al

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Schriftgestalter:
- 2020
- 1.321 Aufrufe
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Die Lemon Sans ist eine humanistische Groteskfamilie von Jürgen Huber und Teil der Lemon-Schriftsippe, die auch die Lemon Serif beinhaltet. Die Lemon Sans besitzt sechs Strichstärken, die jeweils in normaler und monokameraler Ausführung vorhanden sind. Alle diese Schnitte sind zudem in normaler und schmaler Weite sowie jeweils in abgerundeten Varianten verfügbar. Insgesamt kommt die Familie so auf 60 Schnitte mit westeuropäischer Belegung.

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Schriftgestalter:
- 2011
- 5.641 Aufrufe
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Die Lemon Serif von Jürgen Huber ist Teil der Lemon-Sippe, zu der auch eine umfangreich ausgebaute Groteskfamilie zählt. Die Lemon Serif ist als Viererfamilie (normal, kursiv, fett, fett-kursiv) ausgebaut und besitzt zwei zusätzliche monokamerale Schnitte. Der Kontrast ist vergleichsweise gering und die Familie eignet sich somit auch gut für Fließtexte in kleinen und mittleren Schriftgraden. In den 500 Glyphen sind Kapitälchen, verschiedenste Ziffernsets und zahlreiche Standard- und Schmuckligat

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Schriftgestalter:
- 2011
- 4.437 Aufrufe
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Lange Zeit waren Serifenschriften das bevorzugte Modell für das Entwerfen von nichtproportionalen Schriften, wie sie auf Schreibmaschinen zum Einsatz kamen. Denn mittels der Serifen konnte man die schmalen Buchstaben (etwa das i) deutlich breiter machen und so insgesamt einen gleichmäßigeren Grauwert erzeugen. Im Zuge der Umstellung der Schreibmaschinen von Typenhebeln auf Kugelköpfe entwickelte Roger Robertson bei IBM eine neuartige Schrifttype, die größtenteils auf Serifen verzichtete. Angeleh

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Schriftgestalter:
- 1962
- 8.161 Aufrufe
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FDI Lettograph ist eine vollständige Digitalisierung der Berthold Signal, die über eine Kickstarter-Kampagne möglich gemacht wurde und nun kostenlos nutzbar ist. Enthalten sind alle drei Original-Strichstärken bzw. eine variable Schrift, die zwischen den drei Varianten interpoliert. Über eine kontextbedingte Zeichenersetzung per OpenType werden automatisch die bestmöglichen Zeichenverbindungen ausgewählt und im Gegensatz zu vielen anderen digitalen Schreibschriften werden unnatürliche Verbindung

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Schriftgestalter:
- 2024
- 918 Aufrufe
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Bram de Does glaubte, mit seiner 1982 erschienenen Trinité bereits seine Ideen zu einer umfassend ausgebauten Antiqua-Familie umgesetzt zu haben – obwohl sie sein Erstlingswerk war. An der Gestaltung weiterer Druckschriften hatte er daher zunächst kein Interesse. 1989 erreichte ihn jedoch eine Anfrage bezüglich des holländischen Wörterbuches »Van Dale«. Es sollte auf einer modernen elektronischen Linotype-Maschine mit der Satzsoftware CORA gedruckt werden und die Textmenge verlangte nach einer S

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Schriftgestalter:
- 1995
- 9.497 Aufrufe
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Die Liberta von Herbert Thannhaeuser erschien 1956 bei Typoart. In digitaler Form ist die komplette Familie bislang nicht verfügbar. Elser + Flake bietet zwei Schnitte an und unter dem Namen Trybuna gibt es Digitalisierung von RMU in drei Schnitten. Eine sehr freie Interpretation, die jedoch ausdrücklich auf die Liberta als Quelle verweist, ist die Dederon Serif der Suitcase Type Foundry. Die Kontour von Sibylle Hagmann beruht ebenfalls auf der Liberta, ohne dabei eine reine Digitalisierung zu s

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Schriftgestalter:
- 1956
- 15.590 Aufrufe
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Die Libido von Matthijs Herzberg ist eine zeitgemäße Neubearbeitung der dekorativen »psychedelischen« Schriften der 1960er-Jahre, insbesondere die Lettering-Arbeiten von Wes Wilson, die sich wiederum auf Jugendstil-Künstler wie Alfred Roller beziehen. Matthijs Herzberg hat diesen Stil als variable Schrift umgesetzt. Eine Designachse variiert die Weite, eine zweite die optische Größe und damit die Grobheit des Entwurfs.

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Schriftgestalter:
- 2021
- 879 Aufrufe
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Lichtspiele ist eine Retro-Schrift für Schaugrößen-Anwendungen von Stefan M. Hübsch. Sie ist inspiriert von den Kino-Beschriftungen Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Schriftfamilie besteht aus insgesamt 11 Schnitten. Die Lichtspiele Display bildet die Grundschrift. Als Varianten gibt es eine rechts- und linksgeneigte Version, sowie Inline- und Outline-Varianten (ebenfalls rechts- und linksgeneigt). Hinzu kommt eine 3D-Version sowie eine Hairline-Version namens »Screen Credits«.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.038 Aufrufe
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Die Lido ist eine aufrecht stehende unverbundene Schreibschrift von Albert Auspurg. Sie erschien 1936 bei der Schriftguß A.G. in Dresden. Die Schrift vor allem auf Schaugrößenanwendungen ausgelegt. Die entsprechend dekorativ ausgeführten Großbuchstaben sind trotz ihrer Schwünge so entworfen, dass sie nicht über den Kegel hinausragen müssen. Digitalisierungen sind nicht bekannt.

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Schriftgestalter:
- 1936
- 1.903 Aufrufe
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Die Lido STF von František Štorm entstand ursprünglich als eine modernisierte Version der Times für die tschechische »Volkszeitung« (Lidové noviny). Während der Grundaufbau der Buchstaben ähnlich der Times ist, sind Duktus und Umrisse deutlich weniger statisch und formell ausgeprägt. Nachdem die Schrift schlussendlich jedoch nicht für die Zeitung eingesetzt wurde, baute Štorm die Schrift unabhängig vom ursprünglichen Auftraggeber weiter aus und bot sie in der Folge kostenlos zur privaten Nutzung

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Schriftgestalter:
- 2005
- 5.082 Aufrufe
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Die Schrift LiebeDoris von Ulrike Wilhelm imitiert mit dem Pinsel geschriebene Ladenbeschilderungen und ist von der Arbeit des US-amerikanischen Schildermalers Mike Meyer inspiriert. Der komplette Zeichensatz aller vier Schnitte wurde zunächst handgeschrieben und dann digitalisiert. Mit OpenType-fähiger Software werden die Buchstaben zudem automatisch ausgetauscht, um den Lettering-Eindruck zu unterstützen. Außerdem enthält die Schrift Schwungbuchstaben sowie einige vorgefertigte Begriffe »new/n

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Schriftgestalter:
- 2014
- 3.613 Aufrufe
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LiebeGerda ist eine Schreibschrift von Ulrike Rausch mit betont rauem Pinselduktus. Viele Buchstaben verfügen über bis zu drei Varianten, die per OpenType automatisch ausgetauscht werden. Außerdem können über das All Caps Feature weniger schwungvolle Großbuchstaben aktiviert werden. In der Summe kommen die Schnitte so auf über 1200 Glyphen. Die Familie verfügt über vier unabhängig voneinander gezeichnete Schriftschnitte: normal, kursiv, fett und fett-kursiv.

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Schriftgestalter:
- 2016
- 5.353 Aufrufe
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Die LiebeHeide ist eine verbundene Schreibschrift von Ulrike Rausch. Die Schrift erschien ursprünglich 2020 als pixelbasierte farbige Schrift, die durch die Pixeldarstellung und OpenType-Funktionen das Schreiben mit einem Kugelschreiber möglichst exakt simuliert. 2024 wurde die LiebeHeide Fineliner nachgelegt, die den Stil als reguläre, vektorbasierte OpenType-Schrift umsetzt und in fünf Strichstärken oder einer variablen Schrift verfügbar ist. 2025 erschien die LiebeHeide Brush. Hier

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Schriftgestalter:
- 2020
- 1.161 Aufrufe
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Die LiebeKlara ist eine monolineare Schreibschrift von Ulrike Wilhelm und erschien 2012. Der Einzelschnitt verfügt über 581 Glyphen und bietet pro Grundbuchstabe meist mehrere Schwungbuchstabenvarianten an.

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Schriftgestalter:
- 2012
- 4.025 Aufrufe
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Die LiebeLotte ist eine Schnurzugschreibschrift von Ulrike Rausch. Mit über 1500 Glyphen pro Schnitt lässt sich ausgewogener und abwechslungsreicher Satz mit zahllosen Ligaturen, Alternativ- und Schwungzeichen erreichen. Die Schrift steht in sechs Strichstärken mit identischem Skelett zur Verfügung.

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Schriftgestalter:
- 2015
- 4.281 Aufrufe
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Die Life ist eine Zusammenarbeit zwischen dem Setzmaschinen-Schrifthersteller Simoncini in Italien und Ludwig & Mayer in Deutschland. Die eher unspektakuläre Barock-Antiqua erschien in mager, kursiv und fett in den 1960er-Jahren und wurde auch in den Foto- und Digitalsatz übernommen. Heute sind Versionen von zum Beispiel Bitstream, Linotype und URW erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1965
- 629 Aufrufe
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Line ist eine monolineare Schreibschrift von Göran Söderström und Stefania Malmsten. Die Schrift entstand für den Display-Einsatz beim schwedischen Modemagazin Rodeo. Die Familie verfügt über fünf Strichstärken, wobei alle Haarlinien-Versionen in feiner Abstufung sind. Außerdem verfügt die Schrift über zahlreiche Schwungbuchstaben-Elemente, die sich an Wortanfänge und -enden ansetzen lassen.

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.748 Aufrufe
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Die Linoscript ist eine Linotype-Adaption der ursprünglich als Typo Upright erschienenen Schrift von Morris Fuller Benton im Ronde-Schreibschriftstil. Digitale Versionen des Entwurfs sind als Linoscript (Linotype), Typo Upright (Bitstream) und Ronde Script (GroupType) erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1926
- 875 Aufrufe
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Diese relativ breit laufende, gotische Schrift wurde von Morris Fuller Benton entworfen und erschien Anfang des 20. Jahrhunderts bei American Type Founders. Die Schrift wurde international von verschiedenen Anbietern übernommen und und erschien für Linotype-Maschinen als Linotext. Die Schrift wurde später auch für den Foto- und Digitalsatz übernommen und ist weiterhin unter der Marke Linotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 746 Aufrufe
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Die Schrift Linux Biolinum ist Teil des Libertine-Open-Fonts-Projekts. Dieses konzentriert sich darauf, frei verfügbare, formal ansprechende und technisch ausgereifte Schriftarten zu entwickeln, die alternativ zu Times New Roman oder Arial verwendet werden können. Die Linux Biolinum ist eine kostenlos einsetzbare Serifenlose mit wechselnder Strichstärke. Sie ist als Auszeichnungsschrift zur Linux Libertine gedacht. Verfügbare Schriftschnitte: normal, fett, kursiv Besonderheit: Es

- 2009
- 10.020 Aufrufe
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Die Schrift Linux Libertine ist Teil des Libertine-Open-Fonts-Projekts. Dieses konzentriert sich darauf, frei verfügbare, formal ansprechende und technisch ausgereifte Schriftarten zu entwickeln, die alternativ zu Times New Roman oder Arial verwendet werden können. Die Linux Libertine ist eine Serifenschrift in der Tradition der Buchtypografie des 19. Jahrhunderts, deren vollständig neu entwickelten Formen jedoch den heutigen technischen und typografischen Anforderungen angepasst sind. Ihr

- 2003
- 9.924 Aufrufe
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Die Lipa Agate von Ermin Međedović ist speziell auf die Anwendung in sehr kleinen Schriftgrößen zugeschnitten. Dazu besitzt die Schrift besonders stark ausgeprägte Tintenfallen. Außerdem haben die Schriftanwender die Wahl zwischen zwei x-Höhen: »High« und »Low«. Diese gibt es in jeweils vier Strichstärken über drei Weiten. Kursive sind nicht vorhanden.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 1.227 Aufrufe
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Der Name lässt vermuten, dass die Schrift eigentlich mit einem Lippenstift geschrieben wurde. Dennoch: Auch als Kreideschrift geht diese unverbrauchte Handschrift sehr gut durch. Gestaltet wurde sie 2006 von Patrick Griffin von Canada Type.

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Schriftgestalter:
- 2006
- 7.615 Aufrufe
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Die Lisbeth von Louisa Fröhlich ist eine Antiqua-Familie, die ausschließlich aus kursiven Schnitten besteht. Den fünf Text-Strichstärken ist ein auffälliger Schaugrößenschnitt zur Seite gestellt, der mit einem stark und ständig wechselnden Kontrast spielt.

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Schriftgestalter:
- 2017
- 1.038 Aufrufe

