Font-Wiki
Unabhängige Informationen und Bewertungen zu über 1000 Schriftarten aus der Community
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Die FF Dagny ist die weiter entwickelte Version der Zeitungsschrift DN Grotesk für die größte schwedische Morgenzeitung Dagens Nyheter (»Nachrichten des Tages«). Auslöser dieser Groteskschrift waren maßgebliche Layoutänderungen des Tageblattes vom Nordischen Format hin zum kleineren Tabloid-Format, welche einen platzsparenderen Font verlangten. Der Name Dagny ist zum einen das Kofferwort für Dagens Nyheter und außerdem ein alter nordischer weiblicher Vorname, der »neuer Tag« bedeutet.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 4.039 Aufrufe
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Die Daily News von Gustav Jaeger erschien 1985 bei der Berliner H. Berthold AG. Die Antiqua-Familie mit erweiterter lateinischer Belegung in der digitalen Version besteht aus vier Strichstärken mit Kursiven.

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Schriftgestalter:
- 1985
- 1.173 Aufrufe
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Als Abwandlung der Schablonenschrift Dala Floda von Paul Barnes entstand 2014 die Dala Prisma, bei der die Buchstabenflächen aus Mehrfachlinien zusammengesetzt sind. Die drei erhältlichen Strichstärken sind dabei jeweils mit einer anderen Anzahl von Strichen gezeichnet. Die Schrift besitzt auch Kursive, Kapitälchen, Schwungbuchstaben und Bruchziffern. Entsprechend der Feinheit der Gestaltung kann die Schrift nur in sehr großen Schriftgraden verwendet werden.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.635 Aufrufe
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Zwischen 1996 und 1997 arbeitete Frank Heine mit seinem Designbüro an einem Ausstellungsdesign für ein deutsches Museum. Dabei stieß Heine auf eine handbeschriftete Karte zur Schlacht bei Ostrach. Ausgehend von dieser Vorlage entwickelte Heine einige Jahre später seine Dalliance. Zunächst entstand der Schreibschrift-Schnitt auf Basis der Originalmuster. Zusätzlich entstand ein aufrechter, unverbundener Schnitt sowie eine feinere Display-Version der Schreibschrift. Die Dalliance Flourishes enthäl

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Schriftgestalter:
- 2001
- 4.049 Aufrufe
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Die Dancing Script ist eine durchgängig verbundene Schreibschrift, die sich nach Angaben des Designers Pablo Impallari an Schriften der 1950er-Jahre anlehnt. Die Schrift kommt ohne kontextbedingte Varianten aus. Alle Buchstaben verbinden sich an der gleichen Stelle. Dies bringt zwar nicht immer die optimale optische Verbindung, dafür kann die Schrift aber auch ohne vollständige OpenType-Unterstützung benutzt werden. Die Schrift unterstützt eine westeuropäische Standardbelegung und kommt in zwei

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Schriftgestalter:
- 2011
- 5.716 Aufrufe
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In den 1960er-Jahren betreute Georg Salden in werblicher Hinsicht ein Hutsalon in Düsseldorf. Für eine Eröffnungsanzeige schrieb er mit der Breitfeder einen Text, der etwas später Grundlage für seine Schrift Daphne wurde. Das besondere an dieser Schrift, die zunächst bei Berthold für den Titel-Fotosatz erschien: Es gab eine große Anzahl separater Schwünge, die beliebig an die Basisbuchstaben ankopiert werden konnten. Ab 2011 wurde an einer Neuveröffentlichung als OpenType-Schrift gearbeitet, die

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Schriftgestalter:
- 2013
- 3.057 Aufrufe
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Die Darka des mexikanischen Designers Gabriel Martínez Meave ist eine gebrochene Schrift in einem Schnitt und erschien 2019 bei Sudtipos. Die Schrift entstand aus der kalligrafischen Arbeit des Designers und basiert nicht auf historischen Satzschriften. Den breiten und dunklen Kleinbuchstaben sind relativ große, kalligrafisch-verspielte Großbuchstaben beigestellt, die zum Teil auch mit Schwungbuchstabenvarianten erhältlich sind. Die Schrift bietet sich so vor allem für Schauanwendungen an. Auf d

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Schriftgestalter:
- 2019
- 2.690 Aufrufe
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Die Davida ist ein Versalalphabet des US-amerikanischen Lettering-Künstlers Louis Minott und erschien 1965 als Fotosatz-Schrift über die Visual Graphics Corporation. Das charakteristische Merkmal sind die betonten Tropfenserifen. Die Schrift wurde vielfach adaptiert und ist digital von zum Beispiel Bitstream, URW, Linotype, Tilde und Elsner+Flake erhältlich. Eine Neuinterpretation, die Grundprinzipien der Schrift auf verschiedene Schriftgattungen überträgt, ist die Casserole von Ohno Type.

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Schriftgestalter:
- 1965
- 688 Aufrufe
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Mit der FF Dax (condensed) versuchte Hans Reichel sich an einer Schrift, die die Klarheit einer schmalen Futura mit humanistischen Zügen verbinden sollte. Denn er war 1993 dabei, ein CD-Cover mit viel Text zu setzen und brauchte dafür eine platzsparende, aber dennoch gut lesbare Type. Also machte sich Reichel selbst an die Arbeit und entwarf eine entsprechende Schrift. Hinzu kam ein Merkmal, das zum Markenzeichen der Schriftfamilie wurde: die fehlenden Sporne an Buchstaben wie d, g, m, n, p, q,

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Schriftgestalter:
- 1995
- 10.643 Aufrufe
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Die P22 Dearest wurde 2001 von Christina Torre entwickelt. Grundlage für den Entwurf bildete ein deutsches, handgeschriebenes Buch aus dem 19. Jahrhundert über das Mittelalter. Für eine natürliche, handgeschriebene Anmutung waren die Glyphenvarianten ursprünglich auf mehrere Fonts verteilt. Mittlerweile sind jedoch alle Glyphen auch kombiniert in der Dearest Script Pro erhältlich, die über 900 Glyphen enthält und auch um Griechisch und Kyrillisch erweitert wurde.

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Schriftgestalter:
- 2001
- 7.613 Aufrufe
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Die Degular von James Edmondson erschien 2020 über dessen Label Oh no Type. Charakteristisch für die Groteskfamilie sind die besonders tiefen Einschnitte wo Rundungen auf Stämme treffen. Die Familie kommt in drei optischen Größen und sieben Strichstärken als aufrechte und kursive Schnitte.

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Schriftgestalter:
- 2020
- 2.551 Aufrufe
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Die DejaVu Sans ist Teil der DejaVu-Sippe, zu der eine Antiqua, eine Grotesk und eine dicktengleiche Grotesk gehören. Die Schriften von Jim Lyles (Sans/Serif) und Sue Zafarana (Mono) entstanden unter dem Namen Vera ursprünglich für Bitstream, wurden aber 2003 unter eine freie Lizenz gestellt, welche die Weitergabe und Weiterbearbeitung ermöglichte. Als kommerzielle Versionen sind die Entwürfe weiterhin als Prima Sans, Prima Sans Mono und Prima Serif erhältlich. Die DejaVu-Schriften sind ein

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Schriftgestalter:
- 2004
- 9.519 Aufrufe
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Die DejaVu Sans Mono ist Teil der DejaVu-Sippe, zu der eine Antiqua, eine Grotesk und eine dicktengleiche Grotesk gehören. Die Schriften von Jim Lyles (Sans/Serif) und Sue Zafarana (Mono) entstanden unter dem Namen Vera ursprünglich für Bitstream, wurden aber 2003 unter eine freie Lizenz gestellt, welche die Weitergabe und Weiterbearbeitung ermöglichte. Als kommerzielle Versionen sind die Entwürfe weiterhin als Prima Sans, Prima Sans Mono und Prima Serif erhältlich. Die DejaVu-Schriften sin

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Schriftgestalter:
- 2004
- 4.680 Aufrufe
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Die DejaVu Serif ist Teil der DejaVu-Sippe, zu der eine Antiqua, eine Grotesk und eine dicktengleiche Grotesk gehören. Die Schriften von Jim Lyles (Sans/Serif) und Sue Zafarana (Mono) entstanden unter dem Namen Vera ursprünglich für Bitstream, wurden aber 2003 unter eine freie Lizenz gestellt, welche die Weitergabe und Weiterbearbeitung ermöglichte. Als kommerzielle Versionen sind die Entwürfe weiterhin als Prima Sans, Prima Sans Mono und Prima Serif erhältlich. Die DejaVu-Schriften sind ei

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Schriftgestalter:
- 2004
- 5.103 Aufrufe
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Die Delitsch-Antiqua wurde von Hermann Delitsch im Auftrag der Leipziger Schriftgießerei Klinkhardt entworfen und erschien dort 1911. Delitsch beschrieb die Aufgabenstellung der Gießerei folgendermaßen: eine Schrift zu schaffen, die den Charakter der breitgeschnittenen Breitfeder voll und ganz in sich trage. In diesem Sinne ist die Delitsch-Antiqua zwar eine unverbundene Druckschrift-Antiqua, jedoch mit schwungvoll handschriftlichen Charakter. Die Schrift erschien in nur einem Schnitt und mit za

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Schriftgestalter:
- 1911
- 2.092 Aufrufe
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Die Delphin von Georg Trump erschien 1951 bei C.E. Weber, Stuttgart. Die Schrift kombiniert aufrechte Antiqua-Buchstaben mit kursiven Kleinbuchstaben. Dem normalen Schnitt wurde 1955 noch ein fetter Schnitt zur Seite gestellt. Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es von Linotype.

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Schriftgestalter:
- 1951
- 3.019 Aufrufe
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Die Delta ist eine Grotesk-Familie von Gustav Jaeger und erschien 1983 bei der Berliner H. Berthold AG. Zur Schriftfamilie gehören vier Strichstärken mit Kursiven und ein einzelner Outline-Schnitt. Alle Fotosatz-Schnitte sind heute in digitaler Form über Monotype erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1983
- 1.281 Aufrufe
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Die schraffierte Demeter wurde von Peter A. Demeter auf Basis von Schriften von Pierre Simon Fournier le Jeune entworfen und erschien 1922 bei Schriftguß in Dresden. Über einen Schriftentausch war die Schrift auch in den USA bei Barnhart, Bros. & Spindler in Chicago als »Demeter« erhältlich. Digitalisiert als WF Demeter von Walden Fonts.

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Schriftgestalter:
- 1922
- 3.588 Aufrufe
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Die Arbeit von Gerard Unger an der Demos begann 1975. Die Schrift zählt zu den ersten digitalen Schriften und wurde 1977 um die serifenlose Variante Praxis ergänzt. Beide Familien wurden speziell für die Hell Digiset entwickelt und das Design versuchte, negativen Effekten der Kathodenstrahl-Belichtung entgegenzuwirken. Die heute verfügbare Demos verfügt über drei Schnitte (regular, italic, bold). 2014 wurde mit der Demos Next eine umfangreiche Erweiterung durch Linda Hintz und Dan Reynolds

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Schriftgestalter:
- 1976
- 3.338 Aufrufe
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Die Demos Next ist eine umfangreiche Überarbeitung von Gerard Ungers Demos aus den 1970er-Jahren. Es gibt nun sechs Strichstärken mit echten Kursiven in zwei Weiten (normal und schmal).

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Schriftgestalter:
- 2014
- 2.674 Aufrufe
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Die Dessau ist eine Schriftfamilie von Gábor Kóthay in 11 Schnitten, die Gestaltungsprinzipien von Schriftentwürfen der Bauhaus-Zeit in einer Familie zusammenführt. Bayers Universal-Schrift, Josef Albers Schablonen- und Kombinationsschrift, Paul Renners Futura und die Scheltersche Grotesk werden in der Dessau-Familie zusammengeführt.

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Schriftgestalter:
- 2003
- 15.152 Aufrufe
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Die Deutsch-Signal von Walter Wege ist eine Erweiterung der Signal-Familie um einen Schnitt im Stil einer Kurrent-Werbeschreibschrift der Zeit. Die Original-Unterlagen zeigen zunächst den Namen Sturm-Signal. Die Schrift erschien letztlich jedoch 1934 als Deutsch-Signal.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 920 Aufrufe
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Im Jahr 1919 gab es Gespräche zwischen dem Ullstein-Verlag und Rudolf Koch zur Schaffung einer zeitgemäßen und gut leserlichen Frakturschrift für die Vossische Zeitung. Es konnte dabei jedoch keine Einigkeit erzielt werden. Die Entwürfe wurden später im Auftrag der D. Stempel AG vervollkommnet und erschienen dort 1923 als Deutsche Anzeigenschrift in breit, schmal und eng. 1934 wurde noch einmal eine schmalhalbfette Garnitur nachgelegt und die Familie um zwei Garnituren für Mengentexte erweitert,

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Schriftgestalter:
- 1923
- 4.495 Aufrufe
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Die Deutsche Kraft ist eine kräftige Kurrent-Schreibschrift des Schriftgestalters Albert Christoph Auspurg. Die Schrift erschien 1915 in einem Schnitt bei Ludwig & Mayer. 1928 wurde von der gleichen Gießerei noch ein leichter Schnitt veröffentlicht. Eine Digitalisierung beider Schnitte gibt es bei Delbanco-Frakturschriften.

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Schriftgestalter:
- 1915
- 5.254 Aufrufe
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Die Deutsche Schrägschrift erschien 1912 bei der Schriftgießerei Gebr. Klingspor als Erweiterung von Rudolf Kochs Deutscher Schrift. Die Schrift ist eine der wenigen, jemals produzierten kursiven gebrochenen Schriften. Eine Digitalisierung gibt es von Gerhard Helzel.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 2.498 Aufrufe
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Die Deutsche Schrift (auch Koch-Schrift) als fette Version war Rudolf Kochs Erstlingswerk, das 1910 in der Schriftgießerei Gebr. Klingspor herauskam. Die Schrift erschien auf der Höhe des Antiqua-Fraktur-Streites und lieferte für die Zeit eine Antwort mit durchschlagendem Erfolg. Ein moderner Schnitt, von schwungvoll-kräftiger Kalligrafie geprägt und Buchstabenskeletten, die in der Entwicklung der gebrochenen Schriften weiter zurückreichen und damit näher an der Antiqua stehen. Die Schrift

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Schriftgestalter:
- 1910
- 23.030 Aufrufe
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Die kostenlose Deutsche Schrift Callwey wurde von Ingo Zimmermann digitalisiert und basiert auf einer Schreibvorlage des Callwey-Verlages aus der 1. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Ungewöhnlich sind die deutlich fetter gehaltenen Versalien.

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Schriftgestalter:
- 1998
- 3.739 Aufrufe
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Der aus Dresden stammende Schriftgestalter Walter Höhnisch arbeitete ab den 1930er-Jahren bei der Schriftgießerei Ludwig & Mayer und schuf dort bis in 1950er-Jahre hinein zahlreiche Schriftentwürfe. 1933 erschien seine Deutsche Werbeschrift – eine kräftige, eher monolinear wirkende Sütterlin-Schreibschrift, die sich insbesondere für Werbe- und Schaugrößenanwendungen anbot.

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Schriftgestalter:
- 1933
- 6.724 Aufrufe
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Die Deutsche Werkschrift erschien 1934 in zwei Garnituren (mager/halbfett) als Ergänzung zur erfolgreichen Deutschen Anzeigenschrift von Rudolf Koch. Für den abweichenden Einsatz als Fließtextschrift erhielten die beiden Garnituren jedoch den abweichenden und besser passenden Namen Deutsche Werkschrift. Digitalisierungen sind heute bei Gerhard Helzel und Delbanco-Frakturschriften erhältlich.

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Schriftgestalter:
- 1934
- 3.826 Aufrufe
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Die Deutsche Zierschrift von Rudolf Koch entstand zwischen 1919 und 1921 als Erweiterung seiner Deutschen Schrift und erschien bei den Gebr. Klingspor in Offenbach. Sie zeichnet sich durch eine feine Schraffierung aus, die der Schrift in größeren Schriftgraden eine besondere Eleganz verleiht. Heute sind verschiedene Digitalisierungen verfügbar. Dieter Steffmann bietet eine kostenlose Version, die durch das Autotracing die feinen Linien des Original jedoch nur sehr schlecht wiedergib

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Schriftgestalter:
- 1921
- 17.042 Aufrufe
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Die Deutschkurrent ist eine Schreibschrift im Kurrentstil von Georg Salden und erschien 2013 über sein Label TypeManufactur. Salden begann selbst im Alter von 5 Jahren Sütterlin zu schreiben. Später studierte er an der Hochschule Originaltexte in deutscher Kurrentschrift. Als Vorlage für die digitale Schrift schrieb Salden zunächst mit Spitzfeder und Tinte. Darauf aufbauend zeichnete er eine Kurrentschrift, die besonders gut lesbar sein soll, weil sie alles Überflüssige und Dekorative verme

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Schriftgestalter:
- 2013
- 13.493 Aufrufe
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Die Deutschland erschien zwischen 1933 und 1935 bei der H. Berthold AG. Der endgültige Ausbau belief sich auf die Schnitte mager, kursiv, halbfett und fett sowie einen schmalfetten Schnitt. Eine Digitalisierung in drei Strichstärken ohne die schmalfette gibt es von Gerhard Helzel.

- 1933
- 4.997 Aufrufe
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Die Deutschmeister erschien 1927 in einem einzelnen fetten Schnitt bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner. Auffälliges Charaktermerkmal sind die (optionalen) Doppel-Zacken an den Großbuchstaben. 1934 wurde die Schrift um vier Schnitte im Stil der schlichten Gotisch ergänzt, die gestalterisch als komplett unabhängiger Entwurf gelten können. Die Schrift von 1927 und die Schnitte von 1934 wurden aber in den 1930er-Jahren unter einem Namen veröffentlicht und als Familie vermarktet. Eine

- 1927
- 3.545 Aufrufe
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Die Deutschmeister erschien 1934 in zwei Strichstärken bei der Schriftgießerei Ludwig Wagner. Bereits 1927 hatte die Gießerei den gleichen Namen für einen anderen, in diesem Artikel nicht behandelten Entwurf verwendet. Das Design der Deutschmeister folgt den schlichten Gotischen wie Tannenberg, National und Element, die kurz zuvor bei anderen deutschen Schriftgießereien erschienen waren. Ein Erkennungsmerkmal der Deutschmeister ist der Schwung am Minuskel-x, bei dem die sonstige Strenge der

- 1934
- 15.832 Aufrufe
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Die Kartenschrift Diadem erschien 1912 bei der Leipziger Gießerei C.F. Rühl. Die Schrift von Georg Schiller verbindet Elemente von gebrochenen Schriften und Antiqua-Schriften in einem Entwurf.

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Schriftgestalter:
- 1912
- 973 Aufrufe
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Die Diamant von Johannes Lehmann erschien 1937 bei der Schriftguß KG. Die Schrift verfügt ausschließlich über Versalien. Eine Digitalisierung von RMU Fonts erschien 2015 unter dem Namen Plastica in zwei Versionen. Die Pro-Version enthält neben einer lateinischen Belegung auch Kyrillisch und Griechisch.

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Schriftgestalter:
- 1937
- 3.227 Aufrufe
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Didot ist die Bezeichnung für Schriften, die insbesondere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts und Anfang des 19. Jahrhunderts von der Pariser Drucker- und Schriftgießer-Familie Didot entworfen und benutzt wurden. Die Schriften zählen neben denen von Bodoni aus Italien zum Inbegriff der Schrift des Klassizismus, weshalb beide auch im Englischen zu dem Gattungsbegriffe Didone (Didot + Bodoni) verschmolzen wurden. Während des 18. Jahrhunderts vollzieht sich der Übergang von den in der R

- 1800
- 18.975 Aufrufe
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Die Typoart Didot ist ein Neuschnitt der Didot-Schriften nach Zeichnungen von Herbert Thannhaeuser. Die Schrift erschien 1958 als Bleisatzfamilie in drei Schnitten: mager, kursiv und halbfett.

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Schriftgestalter:
- 1958
- 1.451 Aufrufe
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Die Diethelm-Antiqua wurde Ende der 1940er Jahre von Walter Diethelm entworfen. Sie ist ein wenig bekannter Zeitgenosse der Palatino von Hermann Zapf. Wie letztere ist auch die Diethelm-Antiqua eine großzügig breit laufende Werksatz-Antiqua, die sich auf traditionelle Renaissance-Vorbilder stützt. Ein Schriftmuster von Stempel schreibt zur Schrift: »Ihre hervorragende Verwendungsbreite für die Satzaufgaben unserer Zeit verdankt sie der gediegenen Zeichnung, bei der die vielfältigen Erfordernisse

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Schriftgestalter:
- 1950
- 7.820 Aufrufe
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Die Neue DIN wurde von Jan Hendrik Weber, Andreas Frohloff und Olli Meier gestaltet und erschien 2023 bei Fontwerk. Die Schrift basiert auf der DIN 1451. Durch die Umsetzung als variabler Font konnte ein besonders großer Gestaltungsraum der Schnitte aufgespannt werden. Die Schrift ist in neun Strichstärken und neun Weiten verfügbar, zusammen also 81 Fonts mit erweiterter lateinischer Belegung. Alternativ steht der variable Font zur Verfügung, der den gesamten Gestaltungsraum in einem Font verein

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Schriftgestalter:
- 2023
- 4.557 Aufrufe
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Die FF DIN von Albert-Jan Pool ist eine Adaption und Erweiterung der DIN 1451. Sie erschien ab 1995 bei FSI FontShop International und zählt zu den erfolgreichsten Schriften der FontFont-Bibliothek. Im Gegensatz zur »klassischen DIN 1451« ist die FF DIN in sieben Strichstärken (einschließlich Condensed und entsprechende Kursiven) ausgebaut. Sie unterstützt Vietnamesisch und verfügt auch über griechische und kyrillische Zeichen, inklusive der bulgarische Varianten. 2010 kam die FF DIN Round hinzu
- arabisch
- Beschilderung
- DIN 1451
- griechisch
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Verschlagwortet mit:

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Schriftgestalter:
- 1995
- 18.953 Aufrufe
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Die DIN 1451 ist eine serifenlose Schriftfamilie, die in der gleichnamigen Norm (genauer »DIN 1451 Teil 2, Serifenlose Linear-Antiqua, Verkehrsschrift«) definiert ist. Sie wurde 1931 als sog. Vornorm und 1936 in nahezu unveränderter Form als Norm veröffentlicht. Sie ist die Standardschrift bundesdeutscher Verkehrsschilder. Ursprünglich definiert waren die Schnitte Engschrift, Mittelschrift und Breitschrift – letztere wurde jedoch 1980 zurückgezogen. Als Vorläufer der Engschrift gelten Schrift-Mu

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Schriftgestalter:
- 1931
- 61.325 Aufrufe
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Nach der Veröffentlichung der ersten DIN-Normen zeigte sich schnell der Bedarf, die Schrift der technischen Zeichnungen der Normen selbst ebenfalls zu normieren. Es entstanden daher die Normen DIN 16 (schräge Normschrift für Zeichnungen) und DIN 17 (senkrechte Normschrift für Zeichnungen). In der DDR wurden die Normen später als TGL 0-16 und TGL 0-17 übernommen. Die letzten Ausgaben der DIN-Normen erschienen 1967 und sind mittlerweile zurückgezogen. Stattdessen ist nun die internationale Normsch
- 51.748 Aufrufe
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Nach der Veröffentlichung der ersten DIN-Normen zeigte sich schnell der Bedarf, die Schrift der technischen Zeichnungen der Normen selbst ebenfalls zu normieren. Es entstanden daher die Normen DIN 16 (schräge Normschrift für Zeichnungen) und DIN 17 (senkrechte Normschrift für Zeichnungen). In der DDR wurden die Normen später als TGL 0-16 und TGL 0-17 übernommen. Die letzten Ausgaben der DIN-Normen erschienen 1967 und sind mittlerweile zurückgezogen. Stattdessen ist nun die internationale Normsch
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Die mittlerweile nicht mehr gültigen Normen DIN 6776 (BRD) und TGL 31034 (DDR) definierten ab den 1970er-Jahren Schriften für technische Zeichnungen. Die Normen wurden erarbeitet, nachdem sich gezeigt hatte, dass die bestehenden Normschriften (DIN 16/17 bzw. TGL 0-16/-017) für bestimmt Anwendungen wie die Mikroverfilmung eine zu starke Strichstärke mit zu spitzen Winkeln besaßen. Die neuen Normen lehnten sich deshalb im Entwurf an die ISO-Norm 3098 an und besaßen nun ein Verhältnis von Strichstä
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Die DIN Neue Roman ergänzt das technische Konzept der DIN 1451 um eine neue Komponente. Als beinah elegant und freundlich wirkende Antiqua stellt sie einen tatsächlichen Ausgleich zur statisch-industriellen Anmutung ihrer Groteskvorlage dar. Um genügend Ressourcen für vielfältige und komplexe typografische Anwendungen zu haben, bietet diese Schriftfamilie sieben Schriftschnitte mit Kursivschrift, Kapitälchen und allen Arten von Opentype-Features. Jeder Schriftstil enthält mehr als 700 Zeich

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Schriftgestalter:
- 2015
- 3.234 Aufrufe
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Die DIN Next von Akira Kobayashi ist eine moderne Adaption der DIN 1451. Sie verfügt über 7 Strichstärken, 2 Weiten sowie Rounded-Varianten. Passend zur DIN Next gibt es eine von Nadine Chahine entworfene DIN Next Arabic in ebenfalls 7 Strichstärken.

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Schriftgestalter:
- 2009
- 12.097 Aufrufe
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Mit der DIN Next Slab erweiterte Linotype ihre Version der DIN 1451 um ein serifenbetontes Sippenmitglied. DIN Next und DIN Next Slab besitzen die gleichen sieben Strichstärken und Buchstabenproportionen und können somit leicht miteinander kombiniert werden. In den knapp 700 lateinischen Glyphen stecken Kapitälchen und sechs Ziffernsets. Als Wahlglyphen gibt es ein einstöckiges a sowie ein Eszett in Gestalt einer traditionellen ſʒ-Ligatur.

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Schriftgestalter:
- 2014
- 4.648 Aufrufe
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Die FF DIN Round ist die erste Erweiterung der FF-DIN-Familie aus dem Jahr 2010. Die Schriftsippe besteht mittlerweile aus FF DIN (1995), FF DIN Round (2010), FF DIN Slab (2022) und FF DIN Stencil (2022). Die FF DIN Round verfügt über fünf Strichstärken, die mit denen der übrigen Familienmitglieder übereinstimmen. Neben einem ausgebauten lateinischen Zeichensatz unterstützt sie auch das kyrillische Schriftsystem. Mit dem Stylistic Set bzw. Formatsatz »German Capital Sharp S« (Stylistic Set 13 bz

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Schriftgestalter:
- 2010
- 1.470 Aufrufe
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Die FF DIN Slab ist Teil einer umfangreichen Erweiterung der FF-DIN-Familie aus dem Jahr 2022. Die Schriftsippe, bestehend auf FF DIN (1995) und FF DIN Round (2010), verfügt nun zusätzlich über die Familien FF DIN Stencil und FF DIN Slab. Die FF DIN Slab verfügt über sieben Strichstärken (mit Kursiven) in den Weiten Normal und Schmal bzw. Condensed. Sie unterstützt Vietnamesisch und verfügt über griechische sowie kyrillische Zeichen, inklusive der Varianten für Bulgarisch Kyrillisch. FF DIN Slab

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Schriftgestalter:
- 2022
- 1.752 Aufrufe


