25 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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siehe Unicase
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Siehe Halbgeviertstrich
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Brotschrift (früher auch Brodschrift geschrieben) nannten die Setzer zu Bleisatzzeiten die Schriftarten bzw. -größen für den Mengensatz, mit dem sie im Akkord ihr Brot verdienten. Eine alternative, förmlichere Bezeichnung ist Werkschrift.
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Der Bindestrich (fachsprachlich auch Divis oder Viertelgeviertstrich genannt) ist ein kurzer waagerechter Strich. In der Rechtschreibung dient er entsprechend seinem Namen als Binde- bzw. Ergänzungsstrich (C-Dur, Konrad-Adenauer-Straße, Klein- und Großschreibung etc.) sowie als Trennstrich für die Worttrennung am Zeilenende. Im Unicode wurde für den Bindestrich die Position U+2010 HYPHEN geschaffen. Diese wird aus Gründen der (Abwärts-)Kompatibilität aber kaum verwendet. Stattdessen wird
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Das heute Bindestrich-Minus genannte Zeichen (U+002D HYPHEN-MINUS) ist ein horizontaler Strich, der aus dem beschränkten Platz für Tasten auf der Schreibmaschine entstand. Notgedrungen wurden hier in der Regel Bindestrich, Gedankenstrich und Minuszeichen über den gleichen Tastenanschlag wiedergegeben. Bei frühen Computertastaturen und -kodierungen wurde diese Praxis übernommen. Der auf 128 Zeichen beschränkte ASCII-Kode enthielt ebenfalls nur einen horizontalen Strich. Mit dem später entstandene
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Der Buchrücken ist die schmale Seite eines Buches, an der der Buchblock am Einband befestigt ist.
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Der Buchblock besteht aus den bedruckten und gefalzten Lagen eines Buches.
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Die Buchdecke bezeichnet den Teil des Buches, der sich um den Buchblock fügt und diesen schützt. Der Begriff wird im Gegensatz zu dem etwas allgemeineren Begriff Buchumschlag insbesondere für Festeinbände mit entsprechenden Deckeln verwendet.
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Buchschnitt bezeichnet die drei offenen Seiten eines Buchblocks zusammengenommen: Oberschnitt, Vorderschnitt, Unterschnitt.
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Eine Broschur (Plural: Broschuren) ist ein Druckerzeugnis, bei dem an einen Buchblock ein meist flexibler Umschlag direkt angeklebt ist. Die Broschur unterscheidet sich dadurch insbesondere vom Festeinband mit eingehangener, fester Decke. Die Buchseiten einer Broschur können einlagig, mehrlagig oder ungefaltete Einzelblätter sein.
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Buchdruck bezeichnet fachsprachlich das in unserem Kulturkreis von Johannes Gutenberg etablierte Hochdruckverfahren, das typischerweise bewegliche Lettern zur Erstellung der Druckform nutzt. Der Einsatz des Verfahrens zur Reproduktion von Büchern gab dem Verfahren seinen Namen. Aber auch andere Drucksachenarten wie etwa Postkarten oder Poster können in der Technik des Buchdrucks vervielfältigt werden. Der Buchdruck wurde im Laufe des 20. Jahrhundert weitgehend durch den Offsetdruck verdrängt.
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Die Bleilaus ist ein tradierter Berufsscherz für Lehrlinge im Fachbereich des Buchdrucks. Beispielhafte Beschreibung: »Die Bleiläuse sind sehr klein und schwer zu entdecken. Sie hausen in den Ecken der Setzkästen und dort in den vorderen Ecken der Satzbuchstabenfächer. Aber dem Wasser ausgesetzt werden sie lebendig. Man bereitet mit dem Neugierigen ein Setzschiff vor. Man stellt es etwas schräg, bildet mit zwei Stegen ein Geviert und gibt ein Gläschen Wasser in den entstandenen Raum. Dann,
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Höhepunkt ihrer Blütezeit um 1750. Alte Bezeichnungen: Vorklassizistische Antiqua, Halbmediäval. Die Merkmale des Kupferstichs treten stärker hervor (Übergangs-Antiqua). Der Federduktus geht langsam verloren. Erkennungsmerkmale: abgerundete Serifen der Rundungen fast senkrecht Strichstärken-Unterschiede Bekannte Vertreter: Baskerville, Caslon, Imprimatur, Janson-Antiqua, Poppl-Antiqua, Tiffany, Times-Antiqua
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Bézier-Kurven sind Kurvenverläufe, die durch zwei Endpunkte einer Kurve und die Parameter der an ihnen angelegten Tangenten definiert sind. Durch Unterteilung von Kurvenzügen lassen sich alle Kurven als Bézier-Kurven darstellen. Die PostScript-Fonttechnologie sowie viele moderne Grafikprogramme arbeiten mit dieser geometrischen Konstruktion, die vom französischen Ingenieur und Mathematiker Pierre Bézier (*1. September 1910, Paris, † 25. November 1999) entwickelt wurde und bei dessen Arbeigeber R
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Die Bildschirmoptimierung (englisch: Hinting) ist eine Technik, um vektorbasierte Fonts in kleinen Schriftgrößen am Bildschirm optimal anzeigen zu können. Dazu sind in den Fonts Informationen hinterlegt, die z.B. dafür sorgen, dass Strichstärken, Buchstabenhöhen etc. auch in kleinen Schriftgrade einheitlich bleiben. TrueType-basierte Systemfonts besitzen in der Regel eine besonders ausgefeilte Bildschirmoptimierung, bei der das Hinting bis hin zu jedem einzelnen Pixel in jeder Schriftgröße kontr
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Ein Bitmapfont setzt sich im Gegensatz zu einem vektorbasierten Font aus einer zweidimensionalen Matrix von Bildpunkten zusammen und ist damit in der Regel ausschließlich zu Darstellung am Monitor geeignet. Bitmapfonts sind nicht ohne Qualitätsverlust skalierbar und darum muss für jede Schriftgröße, für jeden Schnitt eine eigene Pixelgrafik vorliegen.
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Ein Blindtext ist ein Text aus aneinandergereihten Wörtern ohne Zusammenhang. Die Wörter sind meist fiktiv und ergeben keinen Sinn. Das sollen sie auch nicht, denn ein Blindtext soll lediglich den Lesefluss eines Fließtextes simulieren und wird zum Layouten benutzt. Der Betrachter soll nicht vom Text abgelenkt werden und sich nur auf das Design und die Anordnung des Textes konzentrieren. Das berühmteste Beispiel für Blindtext ist der Text »Lorem ipsum«.
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Der Begriff Bouma enstammt der Psychologie und steht für das charakteristische Wortbild, das man in einem Cluster von Buchstaben – d.h. in der Regel einem zusammenhängenden Wort – erkennt. In der Typografie wird allgemein davon ausgegangen, dass wir Minuskeltext wegen der charakterstischen Bouma-Form, die hauptsächlich durch die Ober- und Unterlängen entsteht, besser lesen können als Versaltext, der meist nur gleichförmige, rechteckige Wortbilder erzeugt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist di
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Boustrophedon bedeutet wörtlich »wie der Ochse pflügt« und steht für eine Schreibweise, bei der sich bei jeder Zeile die Schreibrichtung ändert. Die frühen Griechen (ca. 800 bis 600 vor Christus) handhabten die Schreibrichtung zunächst noch variabel. Es existierten linksläufige (»sinistrograde«), rechtsläufige (»dextrograde«) und die boustrophedone Schreibweise. Letztere hat für Schreiber und Leser den Vorteil, dass am Zeilenende kein Zeilensprung gemacht werden muss, der den Lesefluss unterb
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Blauabzüge wurden zu Bleisatzzeiten mittels Durchschreibpapier angefertigt, um bei neu angelieferten Schriften die Vollständigkeit und das einwandfreie Schriftbild zu prüfen. Blauabzug der 48p halbfetten Helvetica vom 30. 10. 1964. Erstellt in der Setzerei der SHfBK Braunschweig.
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Der Bindehemmer (Englisch: Zero Width Non-Joiner) ist ein standardisiertes Sonderzeichen, mit dem sich automatische Ligaturen im Schriftsatz gezielt und dauerhaft unterbinden lassen, wenn der Bindehemmer zwischen die betreffenden Zeichen gesetzt wird. Dies ist etwa für deutsche Texte nötig, um die Bildung von Ligaturen über Morphemgrenzen (zum Beispiel in »auf liegen«) hinweg zu unterbinden. Der Bindehemmer hat den Unicode-Wert U+200C. In HTML-Dokumenten kann er auch über folgende Notation
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Typo-Wiki-Index
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- Akzidenzsatz
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- Ausschließen
- Anführungszeichen
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- Bindehemmer
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- Buchschnitt
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- Binnenform (eines Buchstaben)
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- Condensed
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- Dfont
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- Vox-ATypI-Schriftklassifikation
- Versal-Eszett in historischen Schriften
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- Zwiebelfisch
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- Zeilenspalter
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