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25 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    siehe Unicase
    • 6.510 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Siehe Halbgeviertstrich
    • 1.937 Aufrufe
    • 9.631 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Brotschrift (früher auch Brodschrift geschrieben) nannten die Setzer zu Bleisatzzeiten die Schriftarten bzw. -größen für den Mengensatz, mit dem sie im Akkord ihr Brot verdienten. Eine alternative, förmlichere Bezeichnung ist Werkschrift. 
    • 8.336 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Der Bindestrich (fachsprachlich auch Divis oder Viertelgeviertstrich genannt) ist ein kurzer waagerechter Strich. In der Rechtschreibung dient er entsprechend seinem Namen als Binde- bzw. Ergänzungsstrich (C-Dur, Konrad-Adenauer-Straße, Klein- und Großschreibung  etc.) sowie als Trennstrich für die Worttrennung am Zeilenende.  Im Unicode wurde für den Bindestrich die Position U+2010 HYPHEN geschaffen. Diese wird aus Gründen der (Abwärts-)Kompatibilität aber kaum verwendet. Stattdessen wird
    • 7.909 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Das heute Bindestrich-Minus genannte Zeichen (U+002D HYPHEN-MINUS) ist ein horizontaler Strich, der aus dem beschränkten Platz für Tasten auf der Schreibmaschine entstand. Notgedrungen wurden hier in der Regel Bindestrich, Gedankenstrich und Minuszeichen über den gleichen Tastenanschlag wiedergegeben. Bei frühen Computertastaturen und -kodierungen wurde diese Praxis übernommen. Der auf 128 Zeichen beschränkte ASCII-Kode enthielt ebenfalls nur einen horizontalen Strich. Mit dem später entstandene
    • 6.218 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Der Buchrücken ist die schmale Seite eines Buches, an der der Buchblock am Einband befestigt ist. 
    • 5.190 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Der Buchblock besteht aus den bedruckten und gefalzten Lagen eines Buches.
    • 4.017 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Buchdecke bezeichnet den Teil des Buches, der sich um den Buchblock fügt und diesen schützt. Der Begriff wird im Gegensatz zu dem etwas allgemeineren Begriff Buchumschlag insbesondere für Festeinbände mit entsprechenden Deckeln verwendet. 
    • 4.874 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Buchschnitt bezeichnet die drei offenen Seiten eines Buchblocks zusammengenommen: Oberschnitt, Vorderschnitt, Unterschnitt. 
    • 4.167 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Eine Broschur (Plural: Broschuren) ist ein Druckerzeugnis, bei dem an einen Buchblock ein meist flexibler Umschlag direkt angeklebt ist. Die Broschur unterscheidet sich dadurch insbesondere vom Festeinband mit eingehangener, fester Decke.  Die Buchseiten einer Broschur können einlagig, mehrlagig oder ungefaltete Einzelblätter sein. 
    • 5.365 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Buchdruck bezeichnet fachsprachlich das in unserem Kulturkreis von Johannes Gutenberg etablierte Hochdruckverfahren, das typischerweise bewegliche Lettern zur Erstellung der Druckform nutzt. Der Einsatz des Verfahrens zur Reproduktion von Büchern gab dem Verfahren seinen Namen. Aber auch andere Drucksachenarten wie etwa Postkarten oder Poster können in der Technik des Buchdrucks vervielfältigt werden. Der Buchdruck wurde im Laufe des 20. Jahrhundert weitgehend durch den Offsetdruck verdrängt. 
    • 3.809 Aufrufe
  12. Wolfgang Schaller ·
    Die Bleilaus ist ein tradierter Berufsscherz für Lehrlinge im Fachbereich des Buchdrucks. Beispielhafte Beschreibung: »Die Bleiläuse sind sehr klein und schwer zu entdecken. Sie hausen in den Ecken der Setzkästen und dort in den vorderen Ecken der Satzbuchstabenfächer. Aber dem Wasser ausgesetzt werden sie lebendig. Man bereitet mit dem Neugierigen ein Setzschiff vor. Man stellt es etwas schräg, bildet mit zwei Stegen ein Geviert und gibt ein Gläschen Wasser in den entstandenen Raum. Dann,
    • 3.237 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Höhepunkt ihrer Blütezeit um 1750. Alte Bezeichnungen: Vorklassizistische Antiqua, Halbmediäval. Die Merkmale des Kupferstichs treten stärker hervor (Übergangs-Antiqua). Der Federduktus geht langsam verloren. Erkennungsmerkmale: abgerundete Serifen der Rundungen fast senkrecht Strichstärken-Unterschiede Bekannte Vertreter: Baskerville, Caslon, Imprimatur, Janson-Antiqua, Poppl-Antiqua, Tiffany, Times-Antiqua
    • 10.258 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Bézier-Kurven sind Kurvenverläufe, die durch zwei Endpunkte einer Kurve und die Parameter der an ihnen angelegten Tangenten definiert sind. Durch Unterteilung von Kurvenzügen lassen sich alle Kurven als Bézier-Kurven darstellen. Die PostScript-Fonttechnologie sowie viele moderne Grafikprogramme arbeiten mit dieser geometrischen Konstruktion, die vom französischen Ingenieur und Mathematiker Pierre Bézier (*1. September 1910, Paris, † 25. November 1999) entwickelt wurde und bei dessen Arbeigeber R
    • 8.924 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Die Bildschirmoptimierung (englisch: Hinting) ist eine Technik, um vektorbasierte Fonts in kleinen Schriftgrößen am Bildschirm optimal anzeigen zu können. Dazu sind in den Fonts Informationen hinterlegt, die z.B. dafür sorgen, dass Strichstärken, Buchstabenhöhen etc. auch in kleinen Schriftgrade einheitlich bleiben. TrueType-basierte Systemfonts besitzen in der Regel eine besonders ausgefeilte Bildschirmoptimierung, bei der das Hinting bis hin zu jedem einzelnen Pixel in jeder Schriftgröße kontr
    • 6.537 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Der Bengel (oder Pressbengel) ist der Arm an einer Handpresse, mit dem der Druck zwischen Tiegel und Druckform aufgebaut wird. 
    • 6.250 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Ein Bitmapfont setzt sich im Gegensatz zu einem vektorbasierten Font aus einer zweidimensionalen Matrix von Bildpunkten zusammen und ist damit in der Regel ausschließlich zu Darstellung am Monitor geeignet. Bitmapfonts sind nicht ohne Qualitätsverlust skalierbar und darum muss für jede Schriftgröße, für jeden Schnitt eine eigene Pixelgrafik vorliegen.
    • 5.390 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Englische Bezeichnung für gebrochene Schriften (siehe Link)
    • 5.536 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
    • 22.002 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    Ein Blindtext ist ein Text aus aneinandergereihten Wörtern ohne Zusammenhang. Die Wörter sind meist fiktiv und ergeben keinen Sinn. Das sollen sie auch nicht, denn ein Blindtext soll lediglich den Lesefluss eines Fließtextes simulieren und wird zum Layouten benutzt. Der Betrachter soll nicht vom Text abgelenkt werden und sich nur auf das Design und die Anordnung des Textes konzentrieren. Das berühmteste Beispiel für Blindtext ist der Text »Lorem ipsum«.
    • 6.285 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Der Begriff Bouma enstammt der Psychologie und steht für das charakteristische Wortbild, das man in einem Cluster von Buchstaben – d.h. in der Regel einem zusammenhängenden Wort – erkennt. In der Typografie wird allgemein davon ausgegangen, dass wir Minuskeltext wegen der charakterstischen Bouma-Form, die hauptsächlich durch die Ober- und Unterlängen entsteht, besser lesen können als Versaltext, der meist nur gleichförmige, rechteckige Wortbilder erzeugt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist di
    • 5.230 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Boustrophedon bedeutet wörtlich »wie der Ochse pflügt« und steht für eine Schreibweise, bei der sich bei jeder Zeile die Schreibrichtung ändert. Die frühen Griechen (ca. 800 bis 600 vor Christus) handhabten die Schreibrichtung zunächst noch variabel. Es existierten linksläufige (»sinistrograde«), rechtsläufige (»dextrograde«) und die boustrophedone Schreibweise. Letztere hat für Schreiber und Leser den Vorteil, dass am Zeilenende kein Zeilensprung gemacht werden muss, der den Lesefluss unterb
    • 6.817 Aufrufe
  23. boernie ·
    Blauabzüge wurden zu Bleisatzzeiten mittels Durchschreibpapier angefertigt, um bei neu angelieferten Schriften die Vollständigkeit und das einwandfreie Schriftbild zu prüfen. Blauabzug der 48p halbfetten Helvetica vom 30. 10. 1964. Erstellt in der Setzerei der SHfBK Braunschweig.
    • 4.200 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Der Bindehemmer (Englisch: Zero Width Non-Joiner) ist ein standardisiertes Sonderzeichen, mit dem sich automatische Ligaturen im Schriftsatz gezielt und dauerhaft unterbinden lassen, wenn der Bindehemmer zwischen die betreffenden Zeichen gesetzt wird. Dies ist etwa für deutsche Texte nötig, um die Bildung von Ligaturen über Morphemgrenzen (zum Beispiel in »auf liegen«) hinweg zu unterbinden. Der Bindehemmer hat den Unicode-Wert U+200C. In HTML-Dokumenten kann er auch über folgende Notation
    • 6.046 Aufrufe

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