Jump to content
Typografie.info
  • Bouma – Bedeutung/Definition

    Der Begriff Bouma enstammt der Psychologie und steht für das charakteristische Wortbild, das man in einem Cluster von Buchstaben – d.h. in der Regel einem zusammenhängenden Wort – erkennt.

    In der Typografie wird allgemein davon ausgegangen, dass wir Minuskeltext wegen der charakterstischen Bouma-Form, die hauptsächlich durch die Ober- und Unterlängen entsteht, besser lesen können als Versaltext, der meist nur gleichförmige, rechteckige Wortbilder erzeugt. Aus wissenschaftlicher Sicht ist diese These umstritten. Der Begriff Bouma geht auf wissenschaftlichen Studien von H. Bouma zurück (vgl. zum Beispiel »Visual Interference in the Parafoveal Recognition of Initial and Final Letters of Words, Vision Research, 1973), wird aber fast ausschließlich im bereich der (englischsprachigen) Typografie verwendet.

    ccs-1-0-74889200-1358517026_thumb.gif


    Seitenabrufe: 1851


    Artikel angelegt von:

    Letzte Bearbeitung:



    Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

    Für Fragen und Anregungen zu diesem und weiteren Typografie.info-Wiki-Artikeln benutze bitte das Forum.

<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
<p>Druckgrafisches Museum Pavillon-Presse in Weimar</p>
×

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung