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Subpixel-Rendering

Bei der Schriftdarstellung ohne Kantenglättung werden die Bildpunkte immer als Ganzes angesprochen. Die dabei vor allem bei kursiven Schriftschnitten entstehenden Stufen werden bei herkömmlicher Kantenglättung mit Bildpunkten in Grautönen so ausgeglichen, dass das Auge scheinbar schräge Linien wahrnimmt. Subpixel-Rendering verbessert diese Form der Schriftdarstellung weiter, indem es auch die Subpixel – die drei Farbbestandteile eines Pixels – einzeln anspricht und ebenfalls zur Kantenglättung heranzieht.

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Links: keine Kantenglättung. Rechts: Subpixel-Kantenglättung

Die Technik des Subpixel Rendering wurde bereits in den späten 1970er Jahren beim monochromen Display des Apple II eingesetzt um die vertikale Auflösung zu vergrößern. Seit Mac OS 10.2 ist das Subpixel Rendering von Text auch am Mac verfügbar und standardmäßig aktiviert.

Microsoft bietet Subpixel-Rendering seit Windows XP unter dem Markennamen ClearType an.


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