Jump to content
Typografie.info
  • Lesefreundlichkeit – Bedeutung/Definition

    Die Lesefreundlichkeit beschreibt, inwieweit eine Schrift und das gegebenenfalls mit ihr gesetzte Schriftbild so gestaltet sind, dass man den Text auch auf Dauer bequem und ermüdungsfrei lesen kann. Die Art der Informationsdarbietung sollte dafür zunächst leserlich (entzifferbar) und lesbar (verständlich) sein.

    Die Lesefreundlichkeit beschreibt eine darüber hinaus gehende Eigenschaft. So können etwa die Buchstaben einer Monospaced-Schrift problemlos lesbar sein. Aber wegen ihrer gleichförmigen Buchstabenweiten wirken sie auf einen Leser auf Dauer ermüdend und sind daher nicht leserfreundlich. Gleiches gilt oft auch für Schriften nach statischem Formprinzip. Die beste Lesefreundlichkeit weisen heute Schriften mit dynamischen Formprinzip auf, zum Beispiel Vertreter der Renaissance-Antiqua-Schriften. Sie wurden speziell für den Einsatz in längeren Fließtexten entwickelt und weisen daher meist eine sehr gute Lesefreundlichkeit auf.


    Siehe auch:

    Seitenabrufe: 4261


    Artikel angelegt von:


    Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

    Fachbegriffe die hierher verweisen

    Für Fragen und Anregungen zu diesem und weiteren Typografie.info-Wiki-Artikeln benutze bitte das Forum.

Typografie-Merchandise bei Teespring bestellen
Typografie-Merchandise bei Teespring bestellen
Typografie-Merchandise bei Teespring bestellen
Typografie-Merchandise bei Teespring bestellen
×
×
  • Neu erstellen...

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung