Jump to content
Typografie.info
  • Strichstärkenkontrast – Bedeutung/Definition

    Der Strichstärkenkontrast beschreibt die Stärke der Änderung der Strichstärke bei Schriftarten und bildet ein wesentliches Charaktermerkmal von Schriften. Bei geschriebener Schrift entsteht der Strichstärkenkontrast durch Art und Haltung des Schreibwerkzeuges. Obgleich viele Satzschriften nicht direkt schreibbar sind und in allen Details frei ausgestaltet werden können, lehnen sich die meisten Satzschriften dennoch an den Duktus typischer Schreibwerzeuge an. 

    redis.png

    Eine Redisfeder erzeugt keinen Strichstärkenkontrast. Serifenlose Satzschriften lehnen sich daran an und besitzen oft nur einen geringen Strichstärkenkontrast. 

     

    breitfeder.png

    Die Breitfeder erzeugt einen permanenten, charakteristischen Strichstärkenwechsel. Renaissance-Antiqua-Schriften sind typische Vertreter für diesen Breitfeder-Duktus. 

     

    spitz.png

    Bei der Spitzfeder wird die Verbreiterung des Strichs an beliebiger Stelle durch erhöhten Druck auf die Feder ausgeübt. Die Klassizistische Antiqua bedient sich dieses Stils. 


    Siehe auch:

    Seitenabrufe: 880


    Artikel angelegt von:



    Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  

    Für Fragen und Anregungen zu diesem und weiteren Typografie.info-Wiki-Artikeln benutze bitte das Forum.

Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
Krimhilde – Fraktur trifft geometrische Grotesk
×

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung