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  • Schriftklassifikation nach dem Formprinzip – Bedeutung/Definition

    Die Schriftklassifikation nach DIN vermischt formale und historische Kriterien und fast alle neuen Schriften fallen in nur eine oder zwei Kategorien. Hans Peter Willberg und Indra Kupferschmid haben deshalb eine neue Klassifizierung vorgeschlagen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Sie betrachten die Schriften unter zwei Gesichtspunkten: dem Stil und der Form.

    Stilgruppen

    • Dynamisch (humanistisches Formprinzip)
    • Statisch (klassizistisches Formprinzip)
    • Geometrisch (konstruierte Form)
    • Dekorativ
    • Provozierend

    Form-Gruppen

    • Antiqua (Strichstärkenkontrast, Serifen)
    • Antiqua-Varianten (Strichstärkenkontrast, keine Serifen)
    • Grotesk (wenig/kein Strichstärkenkontrast, keine Serifen)
    • Egyptienne (wenig/kein Strichstärkenkontrast, kräftige Serifen)
    • Schreibschriften
    • Fremde Schriften (Non Latin, zum Beispiel Kyrillisch)

    In der Kombination dieser beiden Eigenschaften lassen sich viele Schriften gut klassifizieren. Die Bembo ist beispielsweise eine »dynamische Antiqua«; die Bodoni dagegen eine »statische Antiqua«.


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<p>Iwan Reschniev — nach einer Schrift von Jan Tschichold</p>
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