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58 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Englische Bezeichnung für Serifenlose Linear-Antiqua bzw. Grotesk
    • 4.428 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Schablonenschriften (Beispiele) verzichten typischerweise auf geschlossene Binnenformen (Punzen). Im Ergebnis lassen sich mit diesen Schriften oft physische Schablonen zum Zeichnen, Sprühen etc. erstellen. Schriften bzw. Schnitte dieser Art tragen oft die englische Bezeichnung »Stencil« im Namen. Der typische Stil dieser Schablonenschriften wird aber bei digitalen Schriften auch teilweise als rein stilistisches Merkmal eingesetzt und die Erstellung von Schablonen ist dann nicht immer
    • 1.626 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Schaftstiefelgrotesk ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für den Stil schlichte Gotisch (siehe zugehöriger Wiki-Artikel). Schriften dieses Stils erschienen in den 1930er-Jahren im Fahrwasser der Modernisierungsbestrebungen rund um Bauhaus, Neue Typographie etc., die sich in den 1920er-Jahren vor allem auf die Gestaltung und Nutzung von Groteskschriften auswirkten.  Hans Peter Willberg schreibt im Buch »Fraktur« (Hermann Schmidt Verlag Mainz, 1993), dass »der Setzervolksmund« schon in de
    • 11.905 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Durch die schräge Haltung eines Schreibgerätes – z.B. einer Breitfeder – verändert sich beim Schreiben die Strichstärke und es entsteht ein charakteristischer Schreibduktus. Bei Rundungen zeigt sich hierbei eine Achse zwischen den Stellen mit der geringsten Strichstärke: die Schattenachse. Bei der Einordnung von Schriften in Systeme zur Schriftklassifikation ist die Schattenachse ein wichtiges Kriterium, da sie ein typisches Merkmal verschiedener Schriftepochen darstellt.
    • 15.070 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Alternative Bezeichnung für Grundstrich. 
    • 3.042 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Spitz zusammenlaufende Stelle eines Buchstabens, insbesondere am oberen Ende. 
    • 4.736 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Eine (meist aus Stahl gefertigte) besonders glatte Platte, auf der Hochdruck-Formen geschlossen wurden. Als komplettes Möbelstück in größeren Druckereien war gegebenenfalls auch die Bezeichnung Metteurtisch (»composing/imposing table«) in Verwendung. 
    • 3.835 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Der Schließrahmen ist eine (in der Regel metallische) Form, in der im Hochdruck die Druckform eingespannt wird. Entsprechend der druckbaren Formate der Druckmaschine gibt es Schließrahmen in verschiedenen Größen. 
    • 3.313 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Mit dem Schließzeug wird im Hochdruck auf der Schließplatte die Druckform im Schließrahmen fest eingespannt. Das Schließzeug bildet dazu einen Keil, der meist durch einen Schließzeugschlüssel solange verbreitert wird, bis der noch vorhandenen Raum unter Druck vollständig ausgefüllt ist. 
    • 3.819 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Die im klassischen deutschen Fraktursatz am Ende von Wörtern und Morphemen anstelle des langen s (ſ) verwendete runde s-Form. 
    • 3.422 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Der Schmutztitel ist eine dem Titelblatt vorangestellten Seite und in der Regel die erste Seite des Buchblocks. Der Schmutztitel enthält deutlich weniger Informationen als das Titelblatt, mindestens aber den Titel des Buches selbst. 
    • 6.326 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    siehe monolinear
    • 3.280 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Ein Schriftgießer stellt Druckbuchstaben (»bewegliche Lettern«) her. Dazu wird eine durch Hitze flüssig gehaltene Metall-Legierung aus (in aller Regel) Blei, Antimon und Zinn in eine Negativform (»Matrize«) gegossen. Dies geschah über Jahrhunderte und seit der Zeit Johannes Gutenbergs mithilfe des Handgießinstruments. Erst im Zuge der Industriellen Revolution wurde diese Tätigkeit durch Gießmaschinen ersetzt.  
    • 4.685 Aufrufe
  14. Gast ·
    Die Schriftklassifikation nach DIN vermischt formale und historische Kriterien und fast alle neuen Schriften fallen in nur eine oder zwei Kategorien. Hans Peter Willberg und Indra Kupferschmid haben deshalb eine neue Klassifizierung vorgeschlagen, die sich zunehmender Beliebtheit erfreut. Sie betrachten die Schriften unter zwei Gesichtspunkten: dem Stil und der Form. Stilgruppen Dynamisch (humanistisches Formprinzip) Statisch (klassizistisches Formprinzip) Geometrisch (konstruierte Form
    Gast
    Gast
    • 19.349 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
    • 24.259 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Der Schriftsetzer (oder kurz Setzer) führt in die Tätigkeit des Setzens  aus – also das Zusammenfügen von beweglichen Lettern zu Wörtern, Zeilen und ganzen Druckformen. Im traditionellen Buchdruckverfahren gehörte auch die Korrektur und das Ablegen des Satzes dazu. Schriftsetzer war über lange Zeit ein Ausbildungsberuf, der in in der Regel in zwei bis vier Jahren erlernt wurde.  Mit der Etablierung des Maschinensatzes entstand um 1900 eine Trennung in Handsetzer und Maschinensetzer. Mit der
    • 9.330 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Eine Schriftsippe vereint Schriftfamilien unterschiedlicher Schriftstile (z.B. Antiqua, Grotesk, Egyptienne) innerhalb einer zusammengehörigen Großfamilie. 
    • 5.458 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Ein Schusterjunge ist eine einzelne, erste Zeile eines Absatzes, die als letzte Zeile am Ende einer Seite oder Spalte steht.
    • 9.935 Aufrufe
  19. Ralf Herrmann ·
    »Ein Schweizerdegen ist ein Mann, der setzen und auch drucken kann.« Der Schweizerdegen ist ein Schriftsetzer und Buchdrucker in Personalunion. In der Hierarchie der Buchdruckerei steht er zwischen Meister und Gehilfe. Er muß beide Berufe beherrschen, also auch einen Entwurf skizzieren und eine Druckform zurichten.
    • 12.128 Aufrufe
  20. Ralf Herrmann ·
    In der Kalligrafie und im Lettering werden die Anfangs- und Endbuchstaben von Wörtern oder Sätzen sowie bestimmte Kleinbuchstaben (meist solche mit mit Ober- und Unterlängen) gern schwungvoller und ausladender ausgestaltet als es bei Satzschriften für Mengentexte üblich oder gar möglich wäre. Auch Satzschriften können jedoch entsprechende Buchstaben als Varianten enthalten, die dann Schwungbuchstaben heißen. Bei der Anwendung ist darauf zu achten, dass Schwungbuchstaben kontextabhängig gesetzt w
    • 9.871 Aufrufe
  21. Ralf Herrmann ·
    Scriptio continua (lat. »ununterbrochenes Schreiben«) bezeichnet eine Schreibweise ohne Worttrennung, die in der griechisch/römischen Antike die dominierende Schreibweise war. Mit der Einführung der Vokale verzichteten die Griechen zunehmend auf den Einsatz von Lesehilfen wie Worttrennern und Satzzeichen. Die Römer übernahmen die Scriptio continua, die bis zum frühen Mittelalter beibehalten wurde. Erst dann setzten sich langsam wieder Satzzeichen und (mit der Karolingischen Minuskel) Leerzeichen
    • 6.574 Aufrufe
  22. Ralf Herrmann ·
    Seitenansprache (englisch: Pull quote) nennt man aus Fließtexten herausgestellte Textauszüge, die den Betrachter zum Lesen des Textes animieren sollen.
    • 5.793 Aufrufe
  23. Ralf Herrmann ·
    Eine Serife ist ein betontes Ende eines Stamm- oder Haarstrichs, meist durch feine Linien, die in einem Winkel zur Richtung des Stamm- oder Haarstriches angesetzt werden. Das Vorhandensein und die Ausprägung (Kehlung, Breite etc.) der Serifen sind ein wichtiges Klassifizierungsmerkmal für Schriften. 
    • 9.726 Aufrufe
  24. Ralf Herrmann ·
    Alternative Bezeichnung für Egyptienne-Schriften (Details siehe verlinkter Eintrag). 
    • 3.227 Aufrufe
  25. Ralf Herrmann ·
    Das Setzen ist in der Typografie das Aneinanderreihen von beweglichen Lettern zum Zwecke der Bildung von Wörtern, Zeilen, Spalten und Druckformen. Das Ergebnis dieser Arbeit wird als Satz bezeichnet. 
    • 3.808 Aufrufe

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