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Die Breite (Dickte) eines Schriftkegels setzt sich aus der Breite des Buchstabenbildes und einer Vor- und Nachbreite zusammen. Die Einrichtung von Vor- und Nachbreite beim Schriftentwurf bzw. die manuelle Änderung der Buchstabenabstände im Schrifteinsatz wird Zurichtung genannt.

Die Qualität der Zurichtung wirkt sich auf Weißräume und Grauwert einer Schrift aus und beeinflusst damit die optische Wirkung und Leserlichkeit der Schrift bzw. des Schriftsatzes.

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Auch im Buchdruck (Hochdruck) gibt es den Begriff »Zurichtung«. Dort versteht man darunter, allen druckenden Elementen genügend Druck zu verschaffen, um ein qualitativ ausreichendes und gleichmäßiges Druckbild zu schaffen. Dazu wird entweder von unten (unter dem Satz bzw. Druckstock) oder von oben (unter dem Aufzug des Gegendruckes) klassischerweise mit (Seiden-)Papier (heutzutage auch gelegentlich Tesafilm) an schlechter druckenden Stellen solange zugerichtet, bis das Ergebnis den Drucker zufriedenstellt.


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