Jump to content
Typografie.info
  • Z…



    1. 1

      Zeichenkodierung

      Unter Zeichenkodierung versteht man die eindeutige Zuordnung von Schriftzeichen und Symbolen eines Zeichensatzes zu Schriftcodes. Die Kodierung erlaubt eine einfachere Speicherung und Übermittlung von textlichen Informationen, insbesondere in der heutigen elektronischen Datenverarbeitung. Aber auch ihre Vorläufer wie optische Telegrafen, Morse-Alphabet usw. sind Zeichenkodierungen. 
    2. 2

      Zeichensatz

      Ein Zeichensatz ist eine Zusammenstellung bestimmter (Schrift-)Zeichen, etwa: der Zeichen eines konkreten Fonts der Zeichen des Unicode-Standards der Zeichen der Braille-Schrift der Zeichen des internationalen phonetischen Alphabets Nicht zu verwechseln ist der Begriff Zeichensatz mit den Begriffen Font oder Zeichenkodierung. 
    3. 3

      Zeilenabstand

      Der Zeilenabstand (englisch: Leading/line-spacing) beschreibt den Abstand zwischen zwei Grundlinien.
    4. 4

      Zeilenhacker

      Ein Zeilenhacker ist ein Werkzeug zum Schneiden von Setzmaschinen-Zeilen, Regletten, Messinglinien etc. 
    5. 5

      Zeilenspalter

      Der Zeilenspalter ist ein Sonderzeichen in QuarkXPress, das den Text ab der Cursorposition dynamisch nach rechts ausrichtet. Einfügen lässt sich das Zeichen über Wahl + Tab (Mac) beziehungweise Shift + Tab (PC).
    6. 6

      Zeug

      Zeug ist unbrauchbar gewordenes Lettern,- Linien- und Ausschließmaterial, das zum Einschmelzen in der Zeugkiste gesammelt wird. Messing und Zink dürfen den Zeug jedoch nicht verunreinigen. 
    7. 7

      Zeugkiste

      Die Zeugkiste bzw. der Zeugkasten ist ein Behälter in einer Druckerei, in dem unbrauchbar gewordene Bleisatzmaterialien (Schrift, Linien, Auschluss etc.) gesammelt werden – meist um sie später einzuschmelzen. 
    8. 8

      Zirkular-Schriften

      Zirkulare hießen Drucksachen, die in Form eines Briefes hergestellt wurden. Heute würde man eher von Rundbriefen sprechen. Im Bleisatz wurden Schriften speziell auf diesen Anwendungszweck hin gestaltet und trugen dann ein »Zirkular« im Namen. Sie waren meist als Schreibmaschinenschriften und/oder als Kursive ausgeführt, um den Charakter eines persönlichen Briefes zu betonen.
    9. 9

      Zurichtung

      Die Breite (Dickte) eines Schriftkegels setzt sich aus der Breite des Buchstabenbildes und einer Vor- und Nachbreite zusammen. Die Einrichtung von Vor- und Nachbreite beim Schriftentwurf bzw. die manuelle Änderung der Buchstabenabstände im Schrifteinsatz wird Zurichtung genannt. Die Qualität der Zurichtung wirkt sich auf Weißräume und Grauwert einer Schrift aus und beeinflusst damit die optische Wirkung und Leserlichkeit der Schrift bzw. des Schriftsatzes. Auch im Buchdruck (Hochdruck) gibt es den Begriff »Zurichtung«. Dort versteht man darunter, allen druckenden Elementen genügend Druck zu verschaffen, um ein qualitativ ausreichendes und gleichmäßiges Druckbild zu schaffen. Dazu wird entweder von unten (unter dem Satz bzw. Druckstock) oder von oben (unter dem Aufzug des Gegendruckes) klassischerweise mit (Seiden-)Papier (heutzutage auch gelegentlich Tesafilm) an schlechter druckenden Stellen solange zugerichtet, bis das Ergebnis den Drucker zufriedenstellt.
    10. 10

      Zwiebelfisch

      Von Zwiebelfischen spricht man im Bleisatz, wenn sich versehentlich Lettern einer anderen Schrift in den Setzkasten geschlichen haben.
    Melde dich an, um diesem Inhalt zu folgen  
Elfen-Fraktur – eine außergewöhnliche Schnurzug-Fraktur
Elfen-Fraktur – eine außergewöhnliche Schnurzug-Fraktur
Elfen-Fraktur – eine außergewöhnliche Schnurzug-Fraktur
Elfen-Fraktur – eine außergewöhnliche Schnurzug-Fraktur
×

Hinweis

Wie die meisten Websites, legt auch Typografie.info Cookies im Browser ab, um die Bedienung der Seite zu verbessern. Sie können die Cookie-Einstellungen des Browsers anpassen. Anderenfalls akzeptieren Sie bitte die Speicherung von Cookies. Weitere Details in der Datenschutzerklärung