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18 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Der aus der Kalligrafie stammenden Begriff Duktus (von lateinisch ductus: das Ziehen oder Führen) beschreibt das charakteristische Abbild, das ein bestimmtes Schreibwerkzeug auf dem Beschreibstoff hinterlässt. Je nach Schreibwerkzeug (Breitfeder, Redisfeder etc.) und dessen Haltung kann zum Beispiel die Strichstärke nahezu unverändert bleiben oder stark schwanken (Wechselzug).
    • 20.093 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Schließen die Buchstabenkegel einer Zeile direkt an die Kegel der vorangegangenen Zeile an, spricht man von kompressem Satz. Sollen die Abstände zwischen den Zeilen vergrößert werden, erfolgt dies durch Einfügen von Durchschuss. Der Begriff bezeichnet also die Höhe des so gebildeten Zwischenraums (bzw. im Bleisatz durch das dafür vorgesehene Material). Schriftsatz mit besonders starkem Durchschuss wird auch splendid genannt.
    • 17.791 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Hinter dem aus dem Englischen stammenden Sammelbegriff Display Fonts vermuteten viele vor allem solche Schriften, die speziell für Bildschirme gemacht sind. Dies ist allerdings nicht der Fall. Die Bezeichnung leitet sich nicht von dem Gerät (Display) ab, sondern vom Verb »to display« – (etwas) zur Schau stellen. Analog spricht man im Deutschen auch von Schriften für Schaugrößen. Gemeint sind also vielmehr solche Schriften, die für den Druck in Schriftgraden ab 14 Punkt aufwärts gestaltet worden
    • 12.534 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Das diatype ist ein analoges Tisch-Fotosatz-Gerät des Unternehmens H. Berthold AG, welches seit den frühen 1960er-Jahren zum Einsatz kam. Gesetzt wurden damit vornehmlich Anzeigen, Prospekte, Formulare und Tabellen. Das Funktionsprinzip besteht in der fotografischen Belichtung einzelner Buchstaben auf einen Trägerfilm. Den Schriftträger bildete dabei eine Schriftscheibe, die es möglich machte, Schriftgrößen zwischen 4 und 36 Punkt zu belichten.   Aufbau 1 Schriftgrößen-Einstellung
    • 11.713 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Dickte bezeichnet die Breite eines Buchstabens einschließlich der Vor- und einer Nachbreite. Auch digitale Fonts besitzen einen virtuellen Schriftkegel mit einer entsprechender Dickte – im Gegensatz zum Bleisatz können die Kegel aber im Computersatz beliebig ineinander geschoben werden.
    • 10.619 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Deppenapostroph ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen falsch gesetzten Apostroph in Wendungen wie »CD’s«, »Werner’s Grill«, »Samstag’s geschlossen« etc.
    • 7.666 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Die digitale Revolution im Schriftsatz beginnt Mitte der 1980er Jahre und basiert auf der Zusammenführung einer Reihe innovativer Produkte. Grundlage bildet die Seitenbeschreibungssprache PostScript des Unternehmens Adobe. Damit ist es möglich, die Text- und Bildinformationen einer Druckseite in einer einzigen Computerdatei zusammenzuführen. Computerhersteller Apple liefert mit dem Macintosh den dazu nötigen Rechner und der Softwareentwickler Aldus mit dem Programm »Pagemaker« die passende Softw
    • 7.558 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Bedeutungen des Begriffs Deutsche Schrift: Eine veraltete Bezeichnung für die im deutschen Sprachraum bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts als Verkehrsschrift angewendeten gebrochenen Druckschriften (insbesondere Gotisch, Rundgotisch, Schwabacher, Fraktur) und Schreibschriften (Kurrentschrift, Sütterlin). Nach dem Normalschrifterlass 1941 wurde die Antiqua (auch lateinische Schrift oder Altschrift genannt) der vorherrschende Schriftstil im deutschsprachigen Raum und der Volksmund spricht
    • 7.323 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Mit Mac OS X hat Apple das neue Fontformat dfont eingeführt. Es handelt sich dabei um Systemschriften als TrueType-Fontkoffer. Im Gegensatz zu älteren Versionen des Betriebssystemes, bei denen die Fontinformationen in den Resource-Zweig der Datei geschrieben wurden, sind bei den Fonts mit der Endung .dfont alle Informationen im Datenzweig enthalten. Dfonts sind nur unter Mac OS X verwendbar.
    • 7.132 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Alternative, fachsprachliche Bezeichnung für einen Bindestrich.
    • 5.720 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Dextrograd bezeichnet eine rechtsläufige Schrift.
    • 5.562 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Druckerballen (englisch Ink balls) sind Werkzeuge des Druckers zur manuellen Einfärbung der Druckform. Die meist paarweise benutzten Ballen bestanden früher in der Regel aus einem Holzgriff und einer mit Leder überzogenen Füllung aus Wolle oder Haar. 
    • 4.867 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    DFR steht für »Deutsche Fraktur« und bezeichnet eine Zeichenbelegung, mit der sich bestimmte Schriften auf einfache Weise auf deutschen Tastaturen nach klassischen Fraktursatzregeln setzen lassen. Die Schriften bieten somit direkten Zugriff auf die beiden s-Formen sowie auf die Ligaturen ch, ck, ll, ſi, ſſ, ſt und tz.
    • 4.846 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Siehe Zurichtung
    • 4.572 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Druckermarken (auch Druckersignete, Druckerzeichen) identifizierten die Drucker einer Drucksache und wurden seit dem 15. Jahrhundert eingesetzt. Sie dienten zunächst vor allem als Urhebervermerk. Später trat die schmückende und werbende Funktion des Zeichens in den Vordergrund. 
    • 3.820 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Im Druckvermerk (auch Kolophon, Explicit) werden Angabe wie Name des Druckers, der Druckort, der Zeitpunkt des Erscheinens und gegebenenfalls weitere Details zum Werk angegeben. Der Handschriftentradition folgend, erscheint in Frühdrucken der Druckvermerk häufig als Kolophon (griech. = Gipfel, Abschluss, das Letzte) am Ende des Buches.  Beispiel: Druckvermerk und Druckermarke von Peter Schöffer 
    • 3.742 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Desktop-Fonts sind digitale Schriften, die speziell zur lokalen Installation auf Desktop-Computern vorgesehen sind. Der Begriff hat vor allem eine lizenzrechtliche Bewandtnis und grenzt die Desktop-Fonts von anderen Lizenzbereichen wie Websites, Apps, E-Books, Server etc. ab.  Desktop-Fonts können in allen lokal installierbaren Fontformaten vorliegen. Verbreitung fanden Desktop-Fonts ab Mitte der 1980er-Jahre zunächst als PostScript-Schriften. Später kam das konkurrierende Format TrueType h
    • 3.636 Aufrufe
  18. Ralf Herrmann ·
    Siehe Manuskripthalter
    • 1.749 Aufrufe

Oft aufgerufene Begriffe

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