20 Fachbegriffe in dieser Kategorie
-
Ein Fliegenkopf ist das charakteristische Druckbild, das durch auf den Kopf gestellten Buchstaben entsteht. Es wird also der Fuß der Letter mit der Gießrille abgedruckt, wodurch zwei Rechtecke entstehen. Ein Fliegenkopf kann ein Versehen oder eine absichtliche Markierung des Setzers sein. Textstellen auf diese Weise zu markieren wird Blockieren genannt.
- 4.869 Aufrufe
-
Das Frontispiz ist eine dekorative oder informative Abbildung, die sich auf der dem Titelblatt gegenüberliegenden Seite befindet.
- 8.400 Aufrufe
-
Der Formschlüssel (auch Schließzeug-Schlüssel oder kurz Schließschlüssel) dient beim Buchdruck zum Spannen und Lösen des Schließzeuges beim Prozess des Formschließens.
- 4.061 Aufrufe
-
Siehe Guillemets
- 4.812 Aufrufe
-
Ein Font ist eine Menge von druck- bzw. darstellbaren Buchstaben. Die Bezeichnung bezog sich ursprünglich auf einen zusammengehörigen Satz gegossener Bleilettern. Im Desktop Publishing bezeichnet Font heute vor allem die digitale Form von Schriften, das heißt die Fontdateien selbst. Umgangssprachlich wird Font oft synomym zu Schriftart verwendet, auch wenn diese Anwendung nicht ganz korrekt ist. Mehr dazu im Fachartikel Unterschiede zwischen Schriftart, Font und Zeichensatz.
- 5.331 Aufrufe
-
Der seit den 1960er Jahren verbreitete Fotosatz basiert auf der Belichtung der Schriftzeichen mittels optischer (und später optoelektronischer) Verfahren auf einen Trägerfilm, der dann in der Regel die Vorlage für den Offsetdruck bildet. Eines der ersten erfolgreichen Geräte ist die seit 1962 von dem aus Berlin stammenden Unternehmen Berthold vertriebene diatype. Über einen Pistolengriff wird das gewünschte Zeichen ausgewählt. Über eine drehbare Schriftscheibe, die die Negativformen von 195 Buch
- 11.773 Aufrufe
-
Das fliegendes Blatt bzw. der fliegende Vorsatz bezeichnet die lose Hälfte des Vorsatzes, die dem Schmutztitel vorangestellt ist. Da das fliegende Blatt nicht Teil des Buchblocks ist, wird es auch bei der Seitenzählung nicht berücksichtigt.
- 6.149 Aufrufe
-
Ein Festeinband (auch Deckenband, Hardcover) ist ein Buch mit einem festen Einband (meist aus Karton oder Pappe), der als Vorderdeckel, Hinterdeckel und Buchrücken separat als ein Stück hergestellt wird. Diese sogenannte Buchdecke wird dann über den Vorsatz mit dem Buchblock verbunden.
- 5.684 Aufrufe
-
Flare Serif ist die englische Bezeichnung für gekehlte Serifenansätze. Schriften mit dieser Gestaltung lassen sich daher gegebenenfalls nicht eindeutig in die zwei typischen Hauptkategorien serifen- bzw. serifenlose Schrift einordnen.
- 4.607 Aufrufe
-
Ein Fadenzähler ist eine Messlupe, bei der die Linse in ein (in der Regel dreiseitiges) Gestell eingesetzt ist und somit stets einen festen Abstand zum Objekt einnimmt, das unter der Lupe liegt. Die ursprüngliche Anwendung, auf die der Name noch verweist, lag in der Textilindustrie. Aber auch in der Druckindustrie fand und findet der Fadenzähler Verwendung.
- 3.441 Aufrufe
-
Ein Farbstein dient beim Buchdruck zur Vorbereitung der Druckfarbe und zur anschließenden Aufnahme der Farbe durch Handfarbwalzen. Verschiedene Materialien können benutzt werden, solange die Oberfläche möglichst glatt ist. Hierzulande besonders häufig eingesetzt werden jedoch ausgemusterte Lithografiesteine.
- 1.627 Aufrufe
-
Der Farbspachtel (auch Farbmesser genannt) ist ein Werkzeug zur Verarbeitung von Druckfarben.
- 1.616 Aufrufe
-
Bedeutung 1: Traditionelle Bezeichnung für die Darstellung des kompletten Zeichensatzes eines Fonts. Normiertes Figurenverzeichnis am Beispiel einer Schrift des VEB Typoart Dresden Bedeutung 2: Verzeichnis von Abbildungen in einer Drucksache.
- 2.728 Aufrufe
-
Fleisch nennt man den nicht druckenden Raum auf der Kopfseite des Schriftkegels, der das Buchstabenbild umgibt. Dies schließt auch die Ober- und Unterlängen sowie Vor- und Nachbreite links und rechts vom Buchstabenbild mit ein. Die Bezeichnung stammt aus dem Bleisatz, kann aber gleichsam auf den virtuellen Kegel digitaler Glyphen angewendet werden.
- 8.542 Aufrufe
-
Ein Fontkoffer (englisch: suitcase) ist ein Container-Format, das bei den verschiedenen Versionen des Mac-OS-Betriebssystems zum Einsatz kommt bzw. kam und verschiedene Fontdaten enthalten kann. Ein Fontkoffer enthält in der Regel Bitmapfonts zu einem korrespondierenden PostScript-Type1-Font oder die verschiedenen Schnitte eines TrueType-Fonts.
- 4.886 Aufrufe
-
- 4.827 Aufrufe
-
FOG ist der Dateisuffix der offenen Dateien des Font-Edtitors Fontographer.
- 3.626 Aufrufe
-
Dateien mit der Endung .FON sind Bitmapfonts für Microsoft Windows, die vor allem in älteren Versionen des Betriebssystems (z.B. Windows 3.x) zum Einsatz kamen.
- 4.377 Aufrufe
Oft aufgerufene Begriffe
-
Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
- 90.139 Aufrufe
-
Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
- 64.279 Aufrufe
-
Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
- 44.894 Aufrufe
-
Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
- 29.005 Aufrufe
-
Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
- 28.650 Aufrufe
-
LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
- 26.392 Aufrufe
-
Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
- 25.105 Aufrufe
-
Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
- 24.088 Aufrufe
-
Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
- 23.754 Aufrufe
-
Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
- 22.002 Aufrufe
Typo-Wiki-Index
- AFM
- Ahle
- ATypI
- Aufzug
- Ablegen
- Andruck
- Antiqua
- Abnudeln
- Akkolade
- Akzidenz
- Abklatsch
- Apostroph
- Ausbinden
- Aldusblatt
- Ausschluss
- Anpappblatt
- Abziehpresse
- Akzidenzsatz
- Auszeichnung
- Ausschließen
- Anführungszeichen
- Auslassungszeichen
- Abteilungssternchen
- Ausgleichsleerzeichen
- Apple Advanced Typography
- Bouma
- Bengel
- Bleilaus
- Bleisatz
- Broschur
- Bikameral
- Blauabzug
- Blindtext
- Buchblock
- Buchdecke
- Buchdruck
- Bis-Strich
- Bitmapfont
- Bindehemmer
- Bindestrich
- Blackletter
- Brotschrift
- Buchrücken
- Buchschnitt
- Bézier-Kurve
- Boustrophedon
- Barock-Antiqua
- Bindestrich-Minus
- Bildschirmoptimierung
- Binnenform (eines Buchstaben)
- CE
- CFN
- CFR
- CID
- CJK
- ClearType
- Condensed
- Central European
- Composite Font Representation
- DFR
- Dfont
- Divis
- Dickte
- Duktus
- diatype
- Dextrograd
- Divisorium
- Durchschuss
- Druckermarke
- Druckvermerk
- Desktop-Fonts
- Display-Fonts
- Druckerballen
- Deppenapostroph
- Deutsche Schrift
- Dicktenausgleich
- Desktop Publishing
- EOT
- EXP
- Ellipse
- Explicit
- Egyptienne
- Eierkuchen
- Et-Zeichen
- eText-Fonts
- Expert-Font
- Elefantenrüssel
- E1-Tastaturbelegung
- End User License Agreement (EULA)
- FOG
- FON
- FFIL
- Font
- Frosch
- Fleisch
- Fotosatz
- Farbstein
- Fundament
- Fontkoffer
- Frontispiz
- Festeinband
- Flare Serif
- Fliegenkopf
- Fadenzähler
- Farbspachtel
- Formschlüssel
- Fliegendes Blatt
- Figurenverzeichnis
- Französische Anführungszeichen
- Gasse
- Glyphe
- Gothic
- Garalde
- Gemeine
- Geviert
- Grotesk
- Garnitur
- Grauwert
- Grundlinie
- Grusograph
- Guillemets
- Grundstrich
- Glatter Satz
- Geviertstrich
- Gedankenstrich
- Gänsefüßchen
- Gebrochene Schrift
- Grauwert-Abstufungen (bei Schriften)
- Hinting
- Handsatz
- Hochzeit
- Hardcover
- Hurenkind
- Haarstrich
- hz-Programm
- Halbgeviertstrich
- Handgießinstrument
- INF
- Ikarus
- Italic
- Initiale
- Ink Trap
- Jungfrau
- Kehlung
- Kerning
- Kursive
- Kustode
- Klischee
- Kolophon
- kompress
- Klopfholz
- Kegelhöhe
- Kalligrafie
- Kapitalband
- Kapitälchen
- Kaufmanns-Und
- Kolumnenschnur
- Kurrentschrift
- Kontextsensitiv
- Klassizistische Antiqua
- LF
- LWFN
- Leiche
- Ligatur
- langes s
- Logotype
- Laufweite
- Lettering
- Lichtkeil
- Logotypie
- Langstrich
- Lesbarkeit
- Leserlichkeit
- Linear-Antiqua
- Lückenbüßer
- Lichte Schriften
- Lesefreundlichkeit
- Mater
- Matrize
- Metteur
- Möwchen
- Majuskeln
- Minuskeln
- Mengentext
- monolinear
- Monospaced
- Monokameral
- Mittellänge
- Maschinensatz
- Minuskelziffern
- Multiple Master
- Manuskripthalter
- Mediävalziffern
- Musierte Schrift
- Nachbreite
- Nebensignatur
- Normalschriftlinie
- OsF
- OTF
- Oblique
- Oldstyle
- OpenType
- Oberlänge
- OpenType Feature
- Optische Größen
- OpenType Collection
- Open Font License (SIL)
- Optischer Randausgleich
- PFB
- PFM
- PFR
- PHF
- PUA
- Punze
- Pachulke
- Plakadur
- Polytype
- Photofont
- Paginierung
- Private Use Area
- PostScript Type 0
- PostScript Type 1
- Proportionale Ziffern
- Quadraten
- Reglette
- Rundes r
- Romain du Roi
- Registerhaltigkeit
- Renaissance-Antiqua
- sfont
- Sporn
- Swash
- Serife
- Setzen
- Spieß
- slanted
- Spatium
- Stempel
- Scheitel
- splendid
- staromat
- Stehsatz
- Schluss-s
- Schnurzug
- Setzlinie
- Softcover
- Sans Serif
- Setzkasten
- Setzschiff
- Slab Serif
- Small Caps
- Subsetting
- Stereotypie
- Schließzeug
- Schmutztitel
- Schriftsippe
- Spationieren
- Spitzkolumne
- Superellipse
- Schattenachse
- Schriftsetzer
- Schusterjunge
- Spiegelstrich
- Strichstärke
- Schattenstrich
- Schließplatte
- Schließrahmen
- Schriftgießer
- Schweizerdegen
- Streckenstrich
- Seitenansprache
- Steg (Bleisatz)
- Suitcase Fusion
- Sulzbacher Form
- Stempelschneider
- Schablonenschrift
- Schwungbuchstaben
- Scriptio continua
- Sperren/Sperrsatz
- Sütterlinschrift
- Subpixel-Rendering
- Signatur (der Type)
- Schaftstiefelgrotesk
- Strichstärkenkontrast
- Serifenbetonte Linear-Antiqua
- Schriftklassifikation nach DIN 16518
- Schriftklassifikation nach dem Formprinzip
- TTF
- Tiegel
- Tenakel
- Titelei
- TrueType
- Typometer
- Titelseite
- Typengreif
- Typografie
- Typometrie
- Taschenbuch
- Tintenfalle
- ttfautohint
- Transitional
- Typographica
- Tropfenserife
- Typograf (Person)
- Tabellensatzziffern
- Typograph (Maschine)
- Textarten nach DIN 1450
- Unicase
- UPM-Wert
- Überhang
- Umbrechen
- Übersetzer
- Unterlänge
- Umschlagseiten
- Unterschneidung
- Unique ID und XUID
- Universal Type Server
- Breitenloser Verbinder
- Unicode-gerechte Norm für Zusatzzeichen (UNZ)
- VFB
- Vorsatz
- Vignette
- Versalien
- Vorbreite
- Vakatseite
- Verfischen
- Versalhöhe
- Versalziffern
- Vorderschnitt
- Variable Fonts
- Versal-Eszett (ẞ)
- Vox-ATypI-Schriftklassifikation
- Versal-Eszett in historischen Schriften
- WOFF
- Webfonts
- Werksatz
- Wechselzug
- Walzenlehre
- Werkschrift
- Winkelhaken
- x-Höhe
- Zeug
- Zeugkiste
- Zurichtung
- Zeichensatz
- Zeilenhacker
- Zwiebelfisch
- Zeilenabstand
- Zeilenspalter
- Zeichenkodierung
- Zirkular-Schriften