17 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Alternative Bezeichnung des Et-Zeichens.
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Siehe Druckvermerk
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Siehe Schriftklassifikation nach DIN 16518
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Die Kustode (von lateinisch custos, custodis: Aufseher/Hüter entlehnt) ist die Bezeichnung für die früher in einer unteren Ecke der Seite eines Buches angebrachte Angabe der Anfangssilbe oder des ersten Worts der Folgeseite. Die Kustode half vor allem dem Buchbinder die Seiten in der korrekten Reihenfolge zusammenzubinden.
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Das Kapitalband (oder kurz »Kapital«) ist ein kleines, oft farbig abgesetztes Bändchen, das bei Hardcover-Büchern und Deckenbänden an der Ober- und Unterkante des Buchrückens angeklebt ist. Es kann die Stabilität des Buches verbessern, dient aber in jüngerer Zeit vor allem der Dekoration.
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Eine Schnur, mit der Satzspalten oder gesetzte Seiten durch mehrfaches Umwickeln zusammengehalten werden. Der Prozess wird Ausbinden genannt und dient dem einfacherer Transport oder zur Lagerung als Stehsatz.
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Das Klopfholz ist ein Werkzeug beim Buchdruck. Das Klopfholz besteht – wie der Name schon sagt – aus einem Stück Holz, das meist an der Oberseite mit einem leicht elastischen Material wie Leder oder Linoleum bezogen ist. Mit dem Klopfholz werden die druckenden Elemente (insbesondere die Lettern) der Druckform auf der Schließplatte »verklopft«. Dadurch wird sichergestellt, dass in der Form keine Elemente über die Schrifthöhe hinaus hochstehen. Die Schläge auf das Klopfholz erfolgen mit einem leic
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Im Bleisatz bezeichnet kompress Schriftsatz, der gänzlich ohne Durchschuss angelegt ist. In digitalen Textverarbeitungen beschreibt kompress dagegen heute das Weglassen von Leerräumen, zum Beispiel vor oder nach Interpunktionszeichen.
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Eine (Hohl-)Kehle ist eine konkave Einbuchtung an einer Kante. In der Typografie wird der Begriff Kehlung insbesondere zur Beschreibung entsprechend angesetzter Serifen verwendet.
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Kalligrafie (griechisch καλλιγραφία kalligraphía, von καλός kalós, deutsch ‚schön‘, und -grafie) bezeichnet die Kunst des »Schönschreibens«. Die Kalligrafie grenzt sich dabei eindeutig von der Typografie ab, bei der die Buchstaben aus Einzelbuchstaben »gesetzt« statt geschrieben werden.
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Als Kursive bezeichnet man Schriftschnitte, die im Gegensatz zum aufrechten Normalschnitt (englisch: »regular« oder »roman«) schräg laufen (englisch: italic). Die kursive Schrift geht auf die Handschrift zurück und behauptete sich lange Zeit als eigenständige Schriftform neben den frühen Monumental- und späteren Druckschriften. Die Bezeichnung »kursiv« geht auf das lateinische »currere« (laufen) zurück und spiegelt die fließenden, verbundenen Formen einer (oft eher flüchtig geschriebenen) Hand
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Kapitälchen (englisch Small Caps) sind formal-gestalterisch Großbuchstaben, die aber in etwa in der Höhe der Kleinbuchstaben, also der x-Höhe der Schrift, gezeichnet sind. Im Kapitälchensatz werden Versalien und Kapitälchen so kombiniert, dass die Kapitälchen jeweils an die Stelle treten, wo sonst im gemischten Satz Kleinbuchstaben benutzt worden wären. Man hat es also gestalterisch mit reinem Großbuchstabensatz zu tun, der aber gleichsam durch die unterschiedlichen Größen die in der
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Die Kegelhöhe beschreibt den Raum, auf dem der gesamte Buchstabe sitzt. Die Bezeichnung geht auf den früher gegossenen Bleisatz-Kegel zurück, der das Buchstabenbild trug. In digitalen Schriften können die Buchstabenteile heute auch über den Kegel hinausragen. So liegen die Akzente von Großbuchstaben oft teilweise oder gänzlich außerhalb der eigentlichen Kegelhöhe. Die Kegelhöhe ist identisch mit der Angabe der Schriftgröße.
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OpenType-Fonts bieten zahlreiche, erweiterte typografische Funktionen. Dazu zählen auch kontextsensitive Ersetzungen (englisch: contextual alternates). Eine reguläre Ersetzung wäre zum Beispiel das Ersetzen jeder auftretenden Buchstabenkombination f i mit der entsprechenden fi-Ligatur. Eine kontextsensitive Ersetzung hingegen macht die Ersetzungen von dem Kontext abhängig, in dem die gesuchte Zeichenkette auftritt. So könnte zum Beispiel geprüft werden, ob die Buchstabenkombination f i am A
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Klischee (von französisch cliché) ist die Bezeichnung für die Nachbildung eines Originals in irgendeinem Produkt (Holz, Kupfer, Messing, Zink usw.), die geeignet ist, in der Buchdruckpresse gedruckt zu werden; auch Stereotypabgüsse, galvanische Reproduktionen, Holzschnitte und Ätzungen mit bildlichen Darstellungen sowie Schriftsatz-Reproduktionen werden so bezeichnet.
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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