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17 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Im Bleisatz bezeichnet kompress Schriftsatz, der gänzlich ohne Durchschuss angelegt ist. In digitalen Textverarbeitungen beschreibt kompress dagegen heute das Weglassen von Leerräumen, zum Beispiel vor oder nach Interpunktionszeichen. 
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  2. Ralf Herrmann ·
    Die Kegelhöhe beschreibt den Raum, auf dem der gesamte Buchstabe sitzt. Die Bezeichnung geht auf den früher gegossenen Bleisatz-Kegel zurück, der das Buchstabenbild trug. In digitalen Schriften können die Buchstabenteile heute auch über den Kegel hinausragen. So liegen die Akzente von Großbuchstaben oft teilweise oder gänzlich außerhalb der eigentlichen Kegelhöhe. Die Kegelhöhe ist identisch mit der Angabe der Schriftgröße.
    • 15.239 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Als Kursive bezeichnet man Schriftschnitte, die im Gegensatz zum aufrechten Normalschnitt (englisch: »regular« oder »roman«) schräg laufen (englisch: italic). Die kursive Schrift geht auf die Handschrift zurück und behauptete sich lange Zeit als eigenständige Schriftform neben den frühen Monumental- und späteren Druckschriften. Die Bezeichnung »kursiv« geht auf das lateinische »currere« (laufen) zurück und spiegelt die fließenden, verbundenen Formen einer (oft eher flüchtig geschriebenen) Hand
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  4. Ralf Herrmann ·
    Eine (Hohl-)Kehle ist eine konkave Einbuchtung an einer Kante. In der Typografie wird der Begriff Kehlung insbesondere zur Beschreibung entsprechend angesetzter Serifen verwendet. 
    • 11.371 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Kalligrafie (griechisch καλλιγραφία kalligraphía, von καλός kalós, deutsch ‚schön‘, und -grafie) bezeichnet die Kunst des »Schönschreibens«. Die Kalligrafie grenzt sich dabei eindeutig von der Typografie ab, bei der die Buchstaben aus Einzelbuchstaben »gesetzt« statt geschrieben werden. 
    • 5.028 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Die Kustode (von lateinisch custos, custodis: Aufseher/Hüter entlehnt) ist die Bezeichnung für die früher in einer unteren Ecke der Seite eines Buches angebrachte Angabe der Anfangssilbe oder des ersten Worts der Folgeseite. Die Kustode half vor allem dem Buchbinder die Seiten in der korrekten Reihenfolge zusammenzubinden.
    • 5.762 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Das Kapitalband (oder kurz »Kapital«) ist ein kleines, oft farbig abgesetztes Bändchen, das bei Hardcover-Büchern und Deckenbänden an der Ober- und Unterkante des Buchrückens angeklebt ist. Es kann die Stabilität des Buches verbessern, dient aber in jüngerer Zeit vor allem der Dekoration.   
    • 6.538 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Alternative Bezeichnung des Et-Zeichens.
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  9. Ralf Herrmann ·
    Siehe Druckvermerk
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  10. Ralf Herrmann ·
    Eine Schnur, mit der Satzspalten oder gesetzte Seiten durch mehrfaches Umwickeln zusammengehalten werden. Der Prozess wird Ausbinden genannt und dient dem einfacherer Transport oder zur Lagerung als Stehsatz.
    • 3.903 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Kapitälchen (englisch Small Caps) sind formal-gestalterisch Großbuchstaben, die aber in etwa in der Höhe der Kleinbuchstaben, also der x-Höhe der Schrift, gezeichnet sind. Im Kapitälchensatz werden Versalien und Kapitälchen so kombiniert, dass die Kapitälchen jeweils an die Stelle treten, wo sonst im gemischten Satz Kleinbuchstaben benutzt worden wären. Man hat es also gestalterisch mit reinem Großbuchstabensatz zu tun, der aber gleichsam durch die unterschiedlichen Größen die in der
    • 18.138 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Siehe Unterschneidung
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  13. Ralf Herrmann ·
    OpenType-Fonts bieten zahlreiche, erweiterte typografische Funktionen. Dazu zählen auch kontextsensitive Ersetzungen (englisch: contextual alternates). Eine reguläre Ersetzung wäre zum Beispiel das Ersetzen jeder auftretenden Buchstabenkombination f i mit der entsprechenden fi-Ligatur. Eine kontextsensitive Ersetzung hingegen macht die Ersetzungen von dem Kontext abhängig, in dem die gesuchte Zeichenkette auftritt. So könnte zum Beispiel geprüft werden, ob die Buchstabenkombination f i am A
    • 3.713 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Siehe Schriftklassifikation nach DIN 16518
    • 7.316 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Das Klopfholz ist ein Werkzeug beim Buchdruck. Das Klopfholz besteht – wie der Name schon sagt – aus einem Stück Holz, das meist an der Oberseite mit einem leicht elastischen Material wie Leder oder Linoleum bezogen ist. Mit dem Klopfholz werden die druckenden Elemente (insbesondere die Lettern) der Druckform auf der Schließplatte »verklopft«. Dadurch wird sichergestellt, dass in der Form keine Elemente über die Schrifthöhe hinaus hochstehen. Die Schläge auf das Klopfholz erfolgen mit einem leic
    • 2.791 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Klischee (von französisch cliché) ist die Bezeichnung für die Nachbildung eines Originals in irgendeinem Produkt (Holz, Kupfer, Messing, Zink usw.), die geeignet ist, in der Buchdruckpresse gedruckt zu werden; auch Stereotypabgüsse, galvanische Reproduktionen, Holzschnitte und Ätzungen mit bildlichen Darstellungen sowie Schriftsatz-Reproduktionen werden so bezeichnet.
    • 6.403 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
    • 23.754 Aufrufe

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