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17 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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  2. Ralf Herrmann ·
    Die Laufweite (englisch: Tracking) bezeichnet den generellen Buchstabenabstand einer Schrift. Im Digitalsatz kann die Laufweite als einzelner Parameter heute beliebig und – im Gegensatz zum Bleisatz – auch bis in den negativen Bereich variiert werden. Ist die Laufweite Null, schließen alle Buchstabenkegel direkt aneinander an. Ist die Laufweite größer Null, besteht ein Abstand zwischen den Buchstabenkegeln. Ist die Laufweite negativ, werden die Buchstabenkegel übereinander geschoben.
    • 19.022 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Lesefreundlichkeit beschreibt, inwieweit eine Schrift und das gegebenenfalls mit ihr gesetzte Schriftbild so gestaltet sind, dass man den Text auch auf Dauer bequem und ermüdungsfrei lesen kann. Die Art der Informationsdarbietung sollte dafür zunächst leserlich (entzifferbar) und lesbar (verständlich) sein. Die Lesefreundlichkeit beschreibt eine darüber hinaus gehende Eigenschaft. So können etwa die Buchstaben einer Monospaced-Schrift problemlos lesbar sein. Aber wegen ihrer gleichförmigen
    • 11.328 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Das lange s (ſ) ist eine grafische Variante des Buchstabens s. Das Zeichen entstand durch eine Streckung des Versal-S und kam in der karolingischen Minuskel als alleinige Repräsentation des s-Graphems zum Einsatz. Im 15. und 16. Jahrhundert setzt sich dann in Druck- und Handschriften im lateinischem Schriftsystem eine gemeinsame Anwendung von langem und rundem s durch – zunächst gänzlich unabhängig von Schriftstil und Sprache. Die Wahl zwischen ſ und s erfolgte stellungsbasiert. Worts
    • 9.894 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Lesbarkeit beschreibt die Verständlichkeit von Informationen. Im Gegensatz zur eher objektiv einschätzbaren Leserlichkeit ist die Lesbarkeit jedoch immer von einem Subjekt abhängig. Ein fremdsprachiger Text kann leserlich präsentiert sein, aber er ist für den einzelnen deshalb nicht zwangsläufig auch lesbar. Zu den Einflussgrößen der Lesbarkeit zählen unter anderem: Darstellung der Textinformation (siehe Leserlichkeit) Satzbau und Sprachstil Inhalt und dessen Komplexität Subjekta
    • 9.713 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Der englische Begriff Lettering hat je nach Kontext unterschiedliche Bedeutungen: 1. Allgemeinsprachlich In der Allgemeinsprache beschreibt lettering als Partizip Präsens von letter ganz allgemein den Einsatz von Buchstaben, etwa im Sinne des deutschen Begriffes »Beschriftung«. (siehe Wiktionary) 2. In der Typografie Als typografischer Fachbegriff bezeichnet Lettering eine spezifische Art, Textinformationen zu entwerfen. Beim Lettering werden Buchstaben oder Wörter einzeln fü
    • 8.145 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Mit Logotypensatz (»Logotypie«) zur Beschleunigung des Handsatzes wurde mindestens seit dem 18. Jahrhundert experimentiert. Statt Einzellettern zu benutzen, werden mehrere Zeichen auf einen Kegel gegossen und die nötigen Handgriffe des Setzers somit reduziert. Zeitweise wurde die Logotypie beim Druck der Londoner Times angewandt. Bei einem Logotypensatzwettbewerb in Wien im Jahre 1883 wurde eine Höchstleistung von 3500 Zeichen in der Stunde erreicht. Dennoch konnte sich die Technik nicht auf bre
    • 7.880 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Die Leserlichkeit beschreibt, wie gut oder schlecht Informationen objektiv aufgenommen beziehungsweise entziffert werden können. Zu den Einflussfaktoren der Leserlichkeit zählen unter anderem: Textabhängige Einflüsse (Schriftart, Schriftgröße, Textmenge, Layout, Kontrast etc.) Zeichenträgerabhängige Einflüsse (Material, Glanzeigenschaften etc.) Situationsabhängige Einflüsse (Abstand, Sichtwinkel, Lichtverhältnisse etc.) Anforderungen für optimale Leserlichkeit unter verkehrsüblich
    • 7.872 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Das Satztechnische Lexikon (1925) definiert licht als »alle zart, fein gezeichneten Schriften«, die sich damit insbesondere von den »kräftig, fett, schwarz gezeichneten Schriften unterscheiden«. Außerdem wird betont: »Konturschriften sind hier nicht einzureihen.« Ungeachtet dieser Definition benutzten die Schrifthersteller im deutschsprachigen Raum die Bezeichnung »licht« insbesondere für solche Konturschriften, die heute, im Zuge der Globalisierung meist mit dem Zusatz »outline« bezeichnet
    • 7.630 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Eine Logotype (Plural Logotypen) bezeichnet in der Drucktechnik (Handsatz) einen Schriftkegel mit mehreren Buchstaben oder ganzen Wörtern. Das Wort bildet sich aus dem altgriechischen λόγος (lógos: sinnvolles Wort) und der Type (→ Letter, Schriftkegel).    Logotypensatz als Technik Mit Logotypensatz (»Logotypie«) zur Beschleunigung des Handsatzes wurde mindestens seit dem 18. Jahrhundert experimentiert. Statt Einzellettern zu benutzen, werden mehrere Zeichen auf einen Kegel gegoss
    • 7.363 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Wenn ein Schriftsetzer im Bleisatz ein Wort oder eine Zeile des Manuskriptes ausgelassen hat, wird dies im Fachjargon Leiche genannt.
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  12. Ralf Herrmann ·
    Bezeichnung für Groteskschriften in der Schriftklassifikation DIN 16518
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  13. Ralf Herrmann ·
    Lückenbüßer waren im Bleisatz kurze Notizen oder kleine Inserate, die der Metteur im Text- und Anzeigenteil einer Zeitung einfügte, um Lücken oder großflächigere Umstellungen des Textsatzes zu vermeiden.
    • 4.810 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Siehe Tintenfalle
    • 4.415 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Unter Ligatur versteht man in der Typografie die Verbindung von Schriftzeichen. Die Verbindung kann visuelle, technische oder orthographische Gründe haben. Details dazu im Fachartikel Ligaturen – Alles, was man wissen muss. 
    • 3.900 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Eine intern mit LWFN (»LaserWriter Font«) identifizierte Datei ist Teil eines PostScript-Type1-Fonts am Macintosh und enthält die Outline-Beschreibung. Um den Font benutzen zu können, benötigt man zusätzlich einen Fontkoffer, der die korrespondierenden Bitmapfonts enthält.
    • 3.767 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Langstrich ist eine in der DIN 5008 benutzte Bezeichnung für den Halbgeviertstrich. 
    • 2.797 Aufrufe

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