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17 Fachbegriffe in dieser Kategorie

  1. Ralf Herrmann ·
    Siehe Versalien
    • 4.867 Aufrufe
  2. Ralf Herrmann ·
    Ein Manuskripthalter wurde früher im Hand- und Maschinensatz für den Buchdruck eingesetzt, um die Textvorlage beim Setzen zu halten und gegebenenfalls die in Arbeit befindliche Zeile zu markieren.  Ein klassischer Manuskripthalter für den Handsatz bestand aus einem Tenakel und einem Divisorium. Das Tenakel war ein Stück Holz, das über einen Metall-Sporn, einer Klemme oder einer Schraube am Setzkasten befestigt werden konnte.  Das Divisorium war ursprünglich eine Holzgabel, die entlang
    • 3.006 Aufrufe
  3. Ralf Herrmann ·
    Die Technik des Handsatzes wird ohne wesentliche Änderungen bis ins 20. Jahrhundert hinein angewandt. Allerdings versuchte man jahrhundertelang, den Handsatz durch Mechanisierung zu beschleunigen - bis ins 19. Jahrhundert erfolglos. Ein Durchbruch gelang dem Uhrmacher Ottmar Mergenthaler. Seine erste Maschine mit dem Namen »Blower« wird 1886 vorgestellt und kein geringerer als Thomas A. Edison bezeichnete sie ohne zu zögern als 8. Weltwunder. Zum Setzen des Textes bedient man sich bei diese
    • 7.102 Aufrufe
  4. Ralf Herrmann ·
    Die Mater (wörtlich: »Mutter«; Plural Matern) ist eine Negativform im Hochdruck, die zum Guss von Einzelbuchstaben (siehe Matrize) oder ganzen Druckformen in der Stereotypie verwendet wird. 
    • 6.483 Aufrufe
  5. Ralf Herrmann ·
    Die Matrize trägt das vertiefte Bild eines Buchstaben und wird für den Guss von Lettern (für den Handsatz oder Setzmaschinen wie Linotype und Monotype) benutzt. Matrizen bestehen in der Regel aus Kupfer-Legierungen wie Bronze und Messing. 
    • 6.128 Aufrufe
  6. Ralf Herrmann ·
    Mediävalziffern zeichnen sich im Gegensatz zu den Versalziffern durch mehr oder weniger starke Ober- und Unterlängen aus. Dadurch fügen sich Mediävalziffern vor allem in Fließtexten unauffällig ins Satzbild ein. Sind die verschiedenen Ziffernarten auf verschiedene Schriftschnitte verteilt, erkennt man die Mediävalziffern an dem Zusatz »OsF« (für Old Style Figures).
    • 13.446 Aufrufe
  7. Ralf Herrmann ·
    Mengentext bezeichnet den Haupttext von Büchern, Zeitschriften und ähnlichen gedruckten oder digitalen Medien. Der Mengentext grenzt sich von anderen Elementen wie Überschriften und der Titelei am Anfang des Buches ab. 
    • 7.065 Aufrufe
  8. Ralf Herrmann ·
    Metteur bezeichnet als Entlehnung aus dem Französischen den »Umbruchgestalter« im Schriftsatz.   Aus dem Satztechnischen Lexikon: »Der Metteur ist die Seele des Blattes. Er ist oft die Mittelsperson zwischen Druckereigeschäft und Herausgeber; er muß der Redaktion wie auch der Druckereileitung mit Rat und Tat zur Hand gehen und angeben, wo etwas fehlt oder was von Nutzen sein kann. Der Metteur wird für die pünktliche Lieferung des Satzes verantwortlich gemacht, ob nun die Mitarbeiter ih
    • 5.783 Aufrufe
  9. Ralf Herrmann ·
    Siehe Gemeine
    • 5.768 Aufrufe
  10. Ralf Herrmann ·
    Siehe Mediävalziffern
    • 4.487 Aufrufe
  11. Ralf Herrmann ·
    Als Mittellänge (auch x-Höhe) bezeichnet man die Höhe eines Kleinbuchstabens ohne Ober- und Unterlänge.
    • 15.137 Aufrufe
  12. Ralf Herrmann ·
    Siehe Unicase
    • 4.763 Aufrufe
  13. Ralf Herrmann ·
    Monolinear (bzw. Schnurzugschrift) bezeichnet in der Typografie eine Art Buchstabenformen zu schreiben oder zu zeichnen, bei denen es keinen oder nahezu keinen Strichstärkenkontrast gibt. 
    • 5.888 Aufrufe
  14. Ralf Herrmann ·
    Bei Monospaced Fonts nimmt jeder Buchstabe der Schrift exakt die gleiche Breite (Dickte) ein. Monospaced-Schriften haben deshalb oft einen hohen Platzbedarf und sind durch die allzu gleichförmigen Buchstabenbreiten in der Regel weniger lesefreundlich.
    • 8.997 Aufrufe
  15. Ralf Herrmann ·
    Umgangssprachliche Bezeichnung für Anführungszeichen »dieser« Form. In der Fachsprache ist der Begriff Guillemets gebräuchlicher.
    • 10.409 Aufrufe
  16. Ralf Herrmann ·
    Multiple-Master-Fonts sind eine Variation des PostScript-Type1-Formates und man erkennt sie am Zusatz »MM« im Fontnamen. Im Gegensatz zu den üblichen Einzelschnitten eines Fonts (z.B. regular, italic, bold und bold italic) bieten Multiple-Master-Fonts die Möglichkeit, beliebige Variationen eines Fonts durch den Anwender zu generieren. Welche Eigenschaften änderbar sind, ist von Font zu Font unterschiedlich – typisch sind zum Beispiel Strichstärke, Weite der Buchstaben und optische Größen. Einige
    • 5.385 Aufrufe
  17. Ralf Herrmann ·
    Musiert (lat. musivus, also eigentlich: wie Mosaik verziert) ist eine Bezeichnung für verzierte Schriften. 
    • 7.177 Aufrufe

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