17 Fachbegriffe in dieser Kategorie
-
Siehe Versalien
- 4.867 Aufrufe
-
Ein Manuskripthalter wurde früher im Hand- und Maschinensatz für den Buchdruck eingesetzt, um die Textvorlage beim Setzen zu halten und gegebenenfalls die in Arbeit befindliche Zeile zu markieren. Ein klassischer Manuskripthalter für den Handsatz bestand aus einem Tenakel und einem Divisorium. Das Tenakel war ein Stück Holz, das über einen Metall-Sporn, einer Klemme oder einer Schraube am Setzkasten befestigt werden konnte. Das Divisorium war ursprünglich eine Holzgabel, die entlang
- 3.006 Aufrufe
-
Die Technik des Handsatzes wird ohne wesentliche Änderungen bis ins 20. Jahrhundert hinein angewandt. Allerdings versuchte man jahrhundertelang, den Handsatz durch Mechanisierung zu beschleunigen - bis ins 19. Jahrhundert erfolglos. Ein Durchbruch gelang dem Uhrmacher Ottmar Mergenthaler. Seine erste Maschine mit dem Namen »Blower« wird 1886 vorgestellt und kein geringerer als Thomas A. Edison bezeichnete sie ohne zu zögern als 8. Weltwunder. Zum Setzen des Textes bedient man sich bei diese
- 7.102 Aufrufe
-
Die Mater (wörtlich: »Mutter«; Plural Matern) ist eine Negativform im Hochdruck, die zum Guss von Einzelbuchstaben (siehe Matrize) oder ganzen Druckformen in der Stereotypie verwendet wird.
- 6.483 Aufrufe
-
Die Matrize trägt das vertiefte Bild eines Buchstaben und wird für den Guss von Lettern (für den Handsatz oder Setzmaschinen wie Linotype und Monotype) benutzt. Matrizen bestehen in der Regel aus Kupfer-Legierungen wie Bronze und Messing.
- 6.128 Aufrufe
-
Mediävalziffern zeichnen sich im Gegensatz zu den Versalziffern durch mehr oder weniger starke Ober- und Unterlängen aus. Dadurch fügen sich Mediävalziffern vor allem in Fließtexten unauffällig ins Satzbild ein. Sind die verschiedenen Ziffernarten auf verschiedene Schriftschnitte verteilt, erkennt man die Mediävalziffern an dem Zusatz »OsF« (für Old Style Figures).
- 13.446 Aufrufe
-
Mengentext bezeichnet den Haupttext von Büchern, Zeitschriften und ähnlichen gedruckten oder digitalen Medien. Der Mengentext grenzt sich von anderen Elementen wie Überschriften und der Titelei am Anfang des Buches ab.
- 7.065 Aufrufe
-
Metteur bezeichnet als Entlehnung aus dem Französischen den »Umbruchgestalter« im Schriftsatz. Aus dem Satztechnischen Lexikon: »Der Metteur ist die Seele des Blattes. Er ist oft die Mittelsperson zwischen Druckereigeschäft und Herausgeber; er muß der Redaktion wie auch der Druckereileitung mit Rat und Tat zur Hand gehen und angeben, wo etwas fehlt oder was von Nutzen sein kann. Der Metteur wird für die pünktliche Lieferung des Satzes verantwortlich gemacht, ob nun die Mitarbeiter ih
- 5.783 Aufrufe
-
Siehe Gemeine
- 5.768 Aufrufe
-
Siehe Mediävalziffern
- 4.487 Aufrufe
-
Als Mittellänge (auch x-Höhe) bezeichnet man die Höhe eines Kleinbuchstabens ohne Ober- und Unterlänge.
- 15.137 Aufrufe
-
Siehe Unicase
- 4.763 Aufrufe
-
Monolinear (bzw. Schnurzugschrift) bezeichnet in der Typografie eine Art Buchstabenformen zu schreiben oder zu zeichnen, bei denen es keinen oder nahezu keinen Strichstärkenkontrast gibt.
- 5.888 Aufrufe
-
Bei Monospaced Fonts nimmt jeder Buchstabe der Schrift exakt die gleiche Breite (Dickte) ein. Monospaced-Schriften haben deshalb oft einen hohen Platzbedarf und sind durch die allzu gleichförmigen Buchstabenbreiten in der Regel weniger lesefreundlich.
- 8.997 Aufrufe
-
Umgangssprachliche Bezeichnung für Anführungszeichen »dieser« Form. In der Fachsprache ist der Begriff Guillemets gebräuchlicher.
- 10.409 Aufrufe
-
Multiple-Master-Fonts sind eine Variation des PostScript-Type1-Formates und man erkennt sie am Zusatz »MM« im Fontnamen. Im Gegensatz zu den üblichen Einzelschnitten eines Fonts (z.B. regular, italic, bold und bold italic) bieten Multiple-Master-Fonts die Möglichkeit, beliebige Variationen eines Fonts durch den Anwender zu generieren. Welche Eigenschaften änderbar sind, ist von Font zu Font unterschiedlich – typisch sind zum Beispiel Strichstärke, Weite der Buchstaben und optische Größen. Einige
- 5.385 Aufrufe
-
Musiert (lat. musivus, also eigentlich: wie Mosaik verziert) ist eine Bezeichnung für verzierte Schriften.
- 7.177 Aufrufe
Oft aufgerufene Begriffe
-
Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
- 91.042 Aufrufe
-
Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
- 64.539 Aufrufe
-
Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
- 45.543 Aufrufe
-
Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
- 29.241 Aufrufe
-
Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
- 28.844 Aufrufe
-
LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
- 26.523 Aufrufe
-
Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
- 25.269 Aufrufe
-
Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
- 24.326 Aufrufe
-
Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
- 23.968 Aufrufe
-
Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
- 22.197 Aufrufe
Typo-Wiki-Index
- AFM
- Ahle
- ATypI
- Aufzug
- Ablegen
- Andruck
- Antiqua
- Abnudeln
- Akkolade
- Akzidenz
- Abklatsch
- Apostroph
- Ausbinden
- Aldusblatt
- Ausschluss
- Anpappblatt
- Abziehpresse
- Akzidenzsatz
- Auszeichnung
- Ausschließen
- Anführungszeichen
- Auslassungszeichen
- Abteilungssternchen
- Ausgleichsleerzeichen
- Apple Advanced Typography
- Bouma
- Bengel
- Bleilaus
- Bleisatz
- Broschur
- Bikameral
- Blauabzug
- Blindtext
- Buchblock
- Buchdecke
- Buchdruck
- Bis-Strich
- Bitmapfont
- Bindehemmer
- Bindestrich
- Blackletter
- Brotschrift
- Buchrücken
- Buchschnitt
- Bézier-Kurve
- Boustrophedon
- Barock-Antiqua
- Bindestrich-Minus
- Bildschirmoptimierung
- Binnenform (eines Buchstaben)
- CE
- CFN
- CFR
- CID
- CJK
- ClearType
- Condensed
- Central European
- Composite Font Representation
- DFR
- Dfont
- Divis
- Dickte
- Duktus
- diatype
- Dextrograd
- Divisorium
- Durchschuss
- Druckermarke
- Druckvermerk
- Desktop-Fonts
- Display-Fonts
- Druckerballen
- Deppenapostroph
- Deutsche Schrift
- Dicktenausgleich
- Desktop Publishing
- EOT
- EXP
- Ellipse
- Explicit
- Egyptienne
- Eierkuchen
- Et-Zeichen
- eText-Fonts
- Expert-Font
- Elefantenrüssel
- E1-Tastaturbelegung
- End User License Agreement (EULA)
- FOG
- FON
- FFIL
- Font
- Frosch
- Fleisch
- Fotosatz
- Farbstein
- Fundament
- Fontkoffer
- Frontispiz
- Festeinband
- Flare Serif
- Fliegenkopf
- Fadenzähler
- Farbspachtel
- Formschlüssel
- Fliegendes Blatt
- Figurenverzeichnis
- Französische Anführungszeichen
- Gasse
- Glyphe
- Gothic
- Garalde
- Gemeine
- Geviert
- Grotesk
- Garnitur
- Grauwert
- Grundlinie
- Grusograph
- Guillemets
- Grundstrich
- Glatter Satz
- Geviertstrich
- Gedankenstrich
- Gänsefüßchen
- Gebrochene Schrift
- Grauwert-Abstufungen (bei Schriften)
- Hinting
- Handsatz
- Hochzeit
- Hardcover
- Hurenkind
- Haarstrich
- hz-Programm
- Halbgeviertstrich
- Handgießinstrument
- INF
- Ikarus
- Italic
- Initiale
- Ink Trap
- Jungfrau
- Kehlung
- Kerning
- Kursive
- Kustode
- Klischee
- Kolophon
- kompress
- Klopfholz
- Kegelhöhe
- Kalligrafie
- Kapitalband
- Kapitälchen
- Kaufmanns-Und
- Kolumnenschnur
- Kurrentschrift
- Kontextsensitiv
- Klassizistische Antiqua
- LF
- LWFN
- Leiche
- Ligatur
- langes s
- Logotype
- Laufweite
- Lettering
- Lichtkeil
- Logotypie
- Langstrich
- Lesbarkeit
- Leserlichkeit
- Linear-Antiqua
- Lückenbüßer
- Lichte Schriften
- Lesefreundlichkeit
- Mater
- Matrize
- Metteur
- Möwchen
- Majuskeln
- Minuskeln
- Mengentext
- monolinear
- Monospaced
- Monokameral
- Mittellänge
- Maschinensatz
- Minuskelziffern
- Multiple Master
- Manuskripthalter
- Mediävalziffern
- Musierte Schrift
- Nachbreite
- Nebensignatur
- Normalschriftlinie
- OsF
- OTF
- Oblique
- Oldstyle
- OpenType
- Oberlänge
- OpenType Feature
- Optische Größen
- OpenType Collection
- Open Font License (SIL)
- Optischer Randausgleich
- PFB
- PFM
- PFR
- PHF
- PUA
- Punze
- Pachulke
- Plakadur
- Polytype
- Photofont
- Paginierung
- Private Use Area
- PostScript Type 0
- PostScript Type 1
- Proportionale Ziffern
- Quadraten
- Reglette
- Rundes r
- Romain du Roi
- Registerhaltigkeit
- Renaissance-Antiqua
- sfont
- Sporn
- Swash
- Serife
- Setzen
- Spieß
- slanted
- Spatium
- Stempel
- Scheitel
- splendid
- staromat
- Stehsatz
- Schluss-s
- Schnurzug
- Setzlinie
- Softcover
- Sans Serif
- Setzkasten
- Setzschiff
- Slab Serif
- Small Caps
- Subsetting
- Stereotypie
- Schließzeug
- Schmutztitel
- Schriftsippe
- Spationieren
- Spitzkolumne
- Superellipse
- Schattenachse
- Schriftsetzer
- Schusterjunge
- Spiegelstrich
- Strichstärke
- Schattenstrich
- Schließplatte
- Schließrahmen
- Schriftgießer
- Schweizerdegen
- Streckenstrich
- Seitenansprache
- Steg (Bleisatz)
- Suitcase Fusion
- Sulzbacher Form
- Stempelschneider
- Schablonenschrift
- Schwungbuchstaben
- Scriptio continua
- Sperren/Sperrsatz
- Sütterlinschrift
- Subpixel-Rendering
- Signatur (der Type)
- Schaftstiefelgrotesk
- Strichstärkenkontrast
- Serifenbetonte Linear-Antiqua
- Schriftklassifikation nach DIN 16518
- Schriftklassifikation nach dem Formprinzip
- TTF
- Tiegel
- Tenakel
- Titelei
- TrueType
- Typometer
- Titelseite
- Typengreif
- Typografie
- Typometrie
- Taschenbuch
- Tintenfalle
- ttfautohint
- Transitional
- Typographica
- Tropfenserife
- Typograf (Person)
- Tabellensatzziffern
- Typograph (Maschine)
- Textarten nach DIN 1450
- Unicase
- UPM-Wert
- Überhang
- Umbrechen
- Übersetzer
- Unterlänge
- Umschlagseiten
- Unterschneidung
- Unique ID und XUID
- Universal Type Server
- Breitenloser Verbinder
- Unicode-gerechte Norm für Zusatzzeichen (UNZ)
- VFB
- Vorsatz
- Vignette
- Versalien
- Vorbreite
- Vakatseite
- Verfischen
- Versalhöhe
- Versalziffern
- Vorderschnitt
- Variable Fonts
- Versal-Eszett (ẞ)
- Vox-ATypI-Schriftklassifikation
- Versal-Eszett in historischen Schriften
- WOFF
- Webfonts
- Werksatz
- Wechselzug
- Walzenlehre
- Werkschrift
- Winkelhaken
- x-Höhe
- Zeug
- Zeugkiste
- Zurichtung
- Zeichensatz
- Zeilenhacker
- Zwiebelfisch
- Zeilenabstand
- Zeilenspalter
- Zeichenkodierung
- Zirkular-Schriften