11 Fachbegriffe in dieser Kategorie
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Die Oberlänge ist der Teil eines Kleinbuchstabens, der über die Mittellänge hinaus geht.
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OpenType ist ein plattformübergreifend nutzbares Fontformat, das von Adobe und Microsoft entwickelt wurde. OpenType ermöglicht erweiterte typografische Funktionen, die das Ausweichen auf verschiedene Schriftschnitte für z.B. Kapitälchen oder unterschiedliche Schriftsysteme überflüssig machen. Auch Ligaturen, Schwungbuchstaben, Symbole, Währungszeichen und verschiedenste Ziffernsets können in einem OpenType-Schriftschnitt vereint sein. OpenType ist technisch gesehen eine Erweiterung des TrueType
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Das OpenType-Format verfügt wie andere Smartfont-Technologien über die Möglichkeit, die Fontdateien mit Code auszustatten, mit dem der Textsatz im Anwendungsprogramm gezielt dynamisch verändert werden kann. Dazu existieren standardisierte OpenType-Features mit spezifischen Funktionen. Nachfolgende Tabelle zeigt die gängigen OpenType-Features, die in der lateinischen Schrift benutzt werden können und von Anwendungen wie Adobe InDesign und Illustrator zur Verfügung gestellt werden. Die deutschen
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Im Bleisatz war es selbstverständlich, verschiedene Schriftgrößen auch unterschiedlich zu gestalten, um Besonderheiten der Drucktechnik und der menschlichen Wahrnehmung beim Lesen auszugleichen. Im Fotosatz und Desktop Publishing werden Schriften dagegen lediglich von einer Outline in alle Schriftgröße skaliert. Dieser Kompromiss hat zur Folge, dass Schriften in Textgrößen oft zu mager sind und in großen Schriftgrößen zu plump. Eine geringe Anzahl von Schriften ist deshalb in verschiedenen op
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Mit oblique werden kursive Schriftschnitte bezeichnet, die keinerlei vom aufrechten unterschiedlichen Gestaltungsmerkmale ausweisen. Dies kann eine Folge von automatischer Schrägstellung sein, die eher als typografischer Fehler gilt. Es gibt jedoch auch einige Schriften, deren kursive Schnitte bewusst als Oblique-Schriften gezeichnet sind und bei denen dann zumindest eine optische Korrektur der Strichstärken erfolgt ist. Echte Kursive Oblique – Falsche Kursive
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Unter optischem Randausgleich versteht man das Anpassen der Spaltenränder von Textblöcken. Besonders Satzzeichen und Buchstaben mit schrägen Elementen (W, V, A) können durch leichtes Herausstellen aus der Kolumne angepasst werden, um das Satzbild harmonischer zu gestalten. Moderne Satzprogramme (z.B. Adobe InDesign) verfügen dazu über eine Automatikfunktion, die die Anpassung selbstständig ausführt.
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Die Open Font License ist eine häufig verwendete Lizenz für quelloffene digitale Schriften. Sie wurde von der christlichen Organisation SIL International entwickelt, die selbst verschiedene Open-Source-Schriften wie die Gentium und die Charis anbieten. So genannte freie Lizenzen und Lizenzsysteme gab es auch vor der Entwicklung von OFL eine ganze Reihe, aber sie waren in der Regel nicht auf die Verbreitung von Fonts zugeschnitten. So gehört zum Beispiel zu den Creative-Commons-Lizenzen meist ei
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OsF ist die Abkürzung für Old Style Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Mediävalziffern oder Minuskelziffern bezeichnet.
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OTF steht für »OpenType Font« und ist der Suffix einer Fontdatei im OpenType-Format, üblicherweise (aber nicht zwangsläufig) mit einer Outline-Beschreibung im PostScript-Type1-Format.
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Oldstyle wird in der Regel als englische Bezeichnung für die Renaissance-Antiqua benutzt. Im Zusammenhang mit Ziffern (Oldstyle Figures) sind Mediävalziffern gemeint.
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OpenType Collection (OTC) ist ein Fontformat, bei dem mehrere PostScript-basierte OpenType-Fonts in einer Datei zusammengefasst werden. Dadurch müssen identische Informationen nicht mehrfach gespeichert werden und die Schriftfamilie benötigt so deutlich weniger Speicherplatz. Das OTC-Format ist das Gegenstück zu dem schon seit längerem verwendeten TTC-Format, bei dem TrueType-basierte Fonts zusammengefasst werden können.
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Oft aufgerufene Begriffe
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Die vier Umschlagseiten werden mit U1 bis U4 bezeichnet. Das erste, was man von einer Publikation, sei es nun Buch, Zeitschrift oder sonst etwas, sieht, ist die Seite U1. Schlägt man das Werk auf, schaut man links auf die, bei Büchern in der Regel unbedruckte, Seite U2 (und bei Büchern rechts dann auf den Schmutztitel). Blättert man nun das ganze Werk durch, bis man die letzte Seite umgeschlagen hat, dann ist links die letzte Seite des Werkes und rechts liegt U3, bei Büchern meistens ebenf
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Versalien ist der typografische Fachbegriff für Großbuchstaben. Der Begriff leitet sich ursprünglich von den Großbuchstaben ab, die am Anfang einer Verszeile (lat. versus = »Zeile«) standen. Der Singular lautet der Versal, wird aber in der Typografie praktisch nie gebraucht. Die Schreibweise in Versalien zählt neben kursiv, fett etc. zu den Auszeichnungsarten im Schriftsatz. Ein anderes, ebenfalls häufig gebrauchtes Wort für Großbuchstaben ist Majuskeln – im Gegensatz zu den Minuskeln, den
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Das Versal-Eszett bezeichnet die Großbuchstabenform des Buchstaben ß (Eszett). Die Erweiterung des deutschen Alphabets um diesen Buchstabens wird seit Ende des 19. Jahrhundert diskutiert. Bis 1941 waren in Deutschland die gebrochenen Schriften für deutsche Texte vorherrschend und in diesen Schriften gibt es nur in sehr seltenen Fällen Großschreibung von Wörtern. Das ß existierte deswegen lange Zeit nur als Kleinbuchstabe, da es für eine Großbuchstabenvariante schlicht keinen Bedarf gab. Seit dem
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Mit Condensed wird eine im Vergleich zum Normalschnitt schmaler laufende Schrift bezeichnet. Condensed-Schriften bieten sich auf Grund des geringeren Platzbedarfes zum Beispiel für Tabellen oder Zeitungsüberschriften an. Eine Schrift, die im Gegensatz zur Standardweite noch breiter läuft, wird im Englischen Extended bezeichnet.
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Die Versalhöhe beschreibt die Höhe eines Großbuchstabens (z.B. des H) des jeweiligen Schriftschnittes.
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LF ist die Abkürzung für Lining Figures – im deutschen Sprachraum in der Regel als Versalziffern bezeichnet.
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Anfang des 20. Jahrhunderts schuf der deutsche Grafiker Ludwig Sütterlin im Auftrag des preußischen Kultur- und Schulministeriums zwei Schulausgangsschriften: eine nach lateinischen Schriftstil, und eine zweite als Weiterentwicklung der bis dahin im deutschsprachigen Raum vorherrschenden Kurrentschrift. Letztere bekam in der Folge die umgangssprachliche Bezeichnung Sütterlinschrift. Sütterlin verzichtete in seiner Vorlage auf die typische Schrägstellung der Kurrent und den Schwellzug.
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Gruppe I: Venezianische Renaissance-Antiqua Entwickelt um 1470 vor allem durch Nicolaus Jenson, Venedig, aus der humanistischen Minuskel. Das handschriftliche Vorbild dieser Druckschrift wurde mit der schräg angeschnittenen Breitfeder im Wechselzug geschrieben. Erkennungsmerkmale: Serifen Achse der Rundungen Ansatz (Dachansatz) der Serifen Querstrich des kleinen »e« der Kleinbuchstaben sind höher als die Versalien Strichstärken-Unterschiede
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Der Begriff Kurrent kann im weitesten Sinne als Synonym von Schreibschriften (von lateinisch currere: »laufen«) benutzt werden. Diese Bedeutung ist jedoch nicht die übliche. In der Regel meint man mit Kurrent einen spezifischen Schreibschriftstil des lateinischen Schriftsystems, der auf die gotische Kursive des 15. Jahrhunderts zurückgeht und sich im deutschsprachigen Raum bis ins 20. Jahrhunderts als verkehrsübliche Schreibschrift halten konnte. Die Kurrent bildet als Schreibschrift das Pendant
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Der Bleisatz ist ein Satzverfahren, das in unserem Kulturkreis seit seiner Erfindung durch Johannes Gutenberg in Mainz um 1440 angewendet wird. Dabei werden die Texte aus sogenannten beweglichen Lettern – einzelnen Buchstaben aus einer Blei-Zinn-Antimon-Legierung – zu einer Druckform zusammengesetzt, und von diesen wird im Hochdruckverfahren gedruckt. Handsatz in einer amerikanischen Staatsdruckerei Das manuelle Zusammenfügen der einzelnen Lettern durch einen Schriftsetzer wird H
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Typo-Wiki-Index
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- Leserlichkeit
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